Scott Snyder

Im Schatten des Vorbilds

DC Comics

Titel: Batman/The Shadow: The Murder Geniuses

Autor/Zeichner: Scott Snyder, Steve Orlando/Riley Rossmo

Erschienen: 2017 (Mini-Serie #1-6), Paperback 2017


„You could be the best version of him.“
„There is no Batman without death.“

The Shadow ist ein Vorbild für die Figur Batman: Zunächst nur eine Radiostimme, dann ein Charakter in Groschenromanen, Filmen und schließlich auch in Comics. Der schwarzgekleidete Mann mit Fedora-Hut und rotem Schal, der die untere Gesichtshälfte verdeckt, ist ein Urtyp des maskierten Vigilanten. Schon früher kamen The Shadow und Batman zusammen, sowohl im Comic (Batman #253/259, 1973/1974) als auch im Zeichentrick (wenn auch nur in abgwandelter Form von The Gray Ghost). Jetzt gibt es ein neues Comic-Crossover, erdacht von Scott Snyder.

Den Plot kann man sich denken: Batman verfolgt einen Serienmörder und trifft auf The Shadow, man löst den Fall gemeinsam. Der Schurke verbündet sich mit dem Joker, um nach Shamba-La zu kommen. Aber da ist noch mehr. Denn Batman hält zunächst The Shadow für den Mörder, doch dann behauptet dieser, Bruce Wayne unterrichtet zu haben, unter anderem in Form von Henri Ducard. Ein interessanter Kniff: The Shadow wird auch im Comic zu Batmans geistigem Vater – und Batman ist auserkoren, der nächste Shadow zu werden. Aber er lehnt das Angebot ab, auch wenn er damit auch die Unsterblichkeit ausschlägt.

Darüber hinaus bleibt das Crossover ein Routinestück: Es kommt zu einem unmotivierten Kampf mit mehreren Batman-Schurken, bei dem The Shadow zwar wild um sich schießt, aber niemanden tötet (was höchst unwahrscheinlich ist), Batman wird schwer verwundet, geht fast drauf, aber überlebt trotzdem irgendwie. Das Finale spielt sich in einer beliebigen Meta-Welt ab, die nicht greifbar wird, und wird mit einem einzigen Pistolenschuss viel zu undramatisch beendet. The Shadow lacht übertrieben bei den unpassendsten Gelegenheiten (weil Markenzeichen), Batman hat so kleine Spitzohren, dass sie fast nicht zu sehen sind. Und dann ist da noch die Optik, die sich zum Teil nostalgisch am alten Rasterdruck orientiert, manche Panels sind etwas aus den Fugen geraten, doch experimentell wird der Comic dadurch noch längst nicht. Es bleibt gut gemeinter Durchschnitt.

Dennoch: Eine zweite Mini-Serie läuft bereits, der Sammelband erscheint nächstes Jahr. Ich denke, die wird man sich, weil vom gleichen Autor, ebenfalls sparen können.

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Snyders Schlusskapitel – Batman: Last Knight

Batman von Sean Murphy (Detective Comics #27, DC Comics)

Batman erwacht in einem postapokalyptischen Gotham City. Er ist jung. Der Kopf des Jokers ist an seinen Gürtel gekettet, aber er lebt und spricht. So soll Batman: Last Knight beginnen, die nächste Geschichte von Scott Snyder. Es soll sein vorläufiges Schlusskapitel für Batman sein, hat er auf der New York Comic Con angekündigt. Derzeit läuft sein großes Batman-Event Dark Nights: Metal.

Gezeichnet wird der Comic von Sean Gordon Murphy, der gerade seine eigene Miniserie, Batman: White Knight, geschaffen hat. Murphy hat auf Twitter angekündigt, danach erstmal nicht mehr mit Autoren zusammenarbeiten zu wollen, sondern seine eigenen Ideen zu verwirklichen.

Snyder und Murphy haben bereits an American Vampire and The Wake sowie einer Story für Detective Comics #27 zusammengearbeitet.

Am Ende der Ideen

Titel: All-Star Batman Vol. 2 – Ends of the Earth

Aut0r/Zeichner: Scott Snyder/Jock, Francesco Francavilla

Erschienen: 2017 (All-Star Batman #6-9), Hardcover 2017


„Because like it or not … this is a Batman story after all.“ (Batman)

Batman besucht Mister Freeze in der Arktis. Der Schurke hat sich in einer Forschungsstation verschanzt und Menschen aus dem kryogenischen Schlaf erweckt, damit sie ihm als Eiszombies dienen. (Nebenbei erfahren wir, was Victor Fries‘ Lieblingsgedicht ist.) Doch Batman interessiert sich nicht für Freeze, er will verhindern, dass ein tödliches Bakterium aus dem Eis freigesetzt wird. Obwohl er erfolgreich ist, findet der Tod seinen Weg in die Welt. Er bittet Poison Ivy um Hilfe, später sucht er den Mad Hatter auf. Verfolgt wird er von einer mysteriösen Spezialeinheit, den Blackhawks. Am Ende kommt es zum Showdown mit Ra’s al Ghul in Washington.

Ja, der gute alte Ra’s will mal wieder die Welt vernichten. Aus den altbekannten Gründen. Und Batman trickst ihn aus. Zweimal mit der gleichen Masche, nämlich mit Ra’s eigenen Mitteln. Vorher wird viel geredet, wenig gehandelt. Statt eine Detektivstory zu erzählen, lässt Autor Scott Snyder die Zwischenschritte aus und liefert uns nur vier Höhepunkte der Geschichte, den Rest trägt er in langen Sprechblasen nach. Das hat den negativen Nebeneffekt, dass jegliche Spannung auf der Strecke bleibt.

DC Comics

Stattdessen dreimal der gleiche Aufbau: Batman kommt aus der Ferne an einen abgelegenen Ort, er versucht es mit Worten, dann mit Gewalt. Doch die üblichen Verdächtigen handeln auch stets so, wie man es von ihnen erwartet, nichts davon hat mich nicht schon zigmal so gesehen. Mister Freeze und seine Nora-Mission, Poison Ivy und ihre Schlingpflanzen, Mad Hatter und seine alten Hüte. Und dass Bruce Wayne beim Mad Hatter schon wieder mit seinen eigenen Dämonen konfrontiert wird (Joker! Bane! Riddler! Catwoman!) und das alles mal wieder im Alice im Wunderland-Stil – geschenkt.

An Ends of the Earth wird am deutlichsten, was Scott Snyder mit All-Star Batman wollte: Geschichten über die Schurken erzählen, zu denen er bisher noch nicht gekommen ist, zusammen mit einer Parade seiner Lieblingszeichner. Doch statt nach John Romita Jr. einen weiteren Zeichner zu engagieren, gibt es nun vier davon (Jock, Francesco Francavilla, Tula Lotay, Guiseppe Camuncoli), womit der Qualität nicht immer ein Gefallen getan wird.

Es wirkt, als wollte Snyder in kürzester Zeit möglichst viel unterbringen. Das wirkte auch schon in My Own Worst Enemy so, aber da hat es immerhin noch eine mitreißende (wenn nicht gar allzu reißerische) Story gegeben, hier ist alles nur eine Aneinanderreihung von vermeintlichen Höhepunkten, die in Wortwüsten und Klischees ersticken, ohne dem Altbekannten irgendetwas Neues abzugewinnen.

So ist Ends of the Earth mit Abstand das schwächste von Snyders bisherigen Batman-Comics geworden. Enttäuschend, dass seine bisherige Kreativität, für die er sonst bekannt geworden ist, hier offenbar erschöpft ist.

Mehr von Scott Snyder:

Neuschnee für Mister Freeze

DC Comics

Titel: Night of the Owls – First Snow

Autor/Zeichner: Scott Snyder, James Tynion IV/Jason Fabok

Erschienen: 2012 (Batman Annual #1), Paperback 2017 (Batman Arkham: Mister Freeze)


„You claim to act out of love, but I don’t thing you even understand the meaning of the emotion!“ (Batman)

Nach dem Neustart des DC Universums (The New 52) hat auch Mister Freezes Origin ein Update bekommen. Im Tie-in zum ersten Batman-Event, Night of the Owls, kann man es nachlesen. Die Änderungen:

  • Die traurige Kindheit wurde durch eine glückliche ersetzt, aber Fries wurde zum Muttermörder gemacht.
  • Nicht Gothcorp, sondern Bruce Wayne war der Arbeitgeber von Victor Fries, als er an einer Heilung für Nora arbeitete und seine Experimente unvollendet abbrechen musste.
  • Nora ist nicht Victors Frau, sondern eine Fremde, die schon länger eingefroren wurde und über die Fries promoviert hat.

Victor Fries bildet sich also lediglich ein, dass er „seine“ Frau rächen müsse. Er ist von einer tragischen zu einer lediglich armseligen Figur geworden, auch wenn er zunächst bessere Startbedingungen zu haben scheint. So beginnt er etwa als deutlich attraktiverer Mann. Als Mister Freeze trägt er einen Irokesenschnitt und einen Anzug mit freien Armen. (Der Anzug wird von Wayne Corp angefertigt, ebenso wie die rote Brille.) Warum es ihm nicht zu warm wird, kann man sich so erklären: Er kann aus seinem Körper heraus Kältestrahlen erzeugen. Warum er dann trotzdem Zugang zur Wasserleitung braucht, um aus Arkham auszubrechen, und sich vom Pinguin eine Eiskanone holen muss, ist wohl ein Geheimnis aus den Untiefen des Plot Holes.

Wie dem auch sei: Freeze wurde zudem auch vom Rat der Eulen benutzt, um die Talon-Krieger zu erschaffen. Nightwing und Robin versuchen, ihn aufzuhalten. Doch nur Batman schafft es. Er konfrontiert ihn mit der Wahrheit und Schlägen. Doch sie sind es nicht, die Freeze ausknocken, sondern ein Modul, das Freeze einheizt. Der Glashelm bleibt diesmal heil.

>> Liste der Mister Freeze-Comics

Duke Thomas wird The Signal

DC Comics

Zu Batman gehört ein Robin. Der erste wurde Nightwing, der zweite starb und wurde als Red Hood wiederbelebt, der dritte wurde Red Robin, der vierte starb, wurde wiederbelebt und macht jetzt sein eigenes Ding. Zwischendrin gab es noch das ein oder andere Mädchen. Nicht nur als Robin, sondern auch als Batgirl, Huntress, Spoiler, Orphan etc. Im Zero Year wurde ein neuer Charakter eingeführt: Duke Thomas, ein Jugendlicher, dessen Eltern später unter den Folgen des Joker-Gifts leiden, hat sich zunächst im Team We Are Robin versucht. Batman hat ihn als Sidekick ausgebildet, er bekam ein gelbes Kostüm, aber noch keinen Namen. Von Robin wollte Batman nicht sprechen, sondern „etwas Neues“ ausprobieren. Duke blieb zunächst in der Bathöhle, in All-Star Batman durfte er Batman auch im Feld gegen Two-Face helfen.

Jetzt ist es raus: Duke Thomas wird als The Signal Gothams Beschützer am Tag sein. Eine dreiteilige Mini-Serie namens Batman and The Signal startet am 8. November 2017. Geschrieben wird sie von Tony Patrick und Scott Snyder, gezeichnet von Cully Hamner.

„Dark Nights: Metal“ – die Playlist zum Comic

DC Comics

Für alle, die gerne beim Comiclesen Musik hören oder sich dazu einstimmen wollen, hat Batman-Autor Scott Snyder eine Spotify-Playlist zu seinem Batman-Event „Dark Nights: Metal“ veröffentlicht. 61 Songs, vier Stunden Musik, von Hard Rock bis Heavy Metal. Mit dabei sind Klassiker wie Black Sabbath über Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Queen und Metallica, aber auch zeitgenössische Bands wie The White Stripes und Queens of the Stone Age. Eine Ausnahme bildet ein Funk-Stück von Ike & Tina Turner. Für den bekennenden Elvis-Fan Snyder durfte auch der King nicht fehlen, von ihm ist „Suspicious Minds“ in der Liste.

Was das alles mit Batman zu tun hat, erfahren die Leser frühestens am 16. August, wenn „Dark Nights: Metal“ startet – an Elvis‘ 40. Todestag.

 

Die schrillen Zwei auf Achse

DC Comics

Titel: All-Star Batman Vol. 1 – My Own Worst Enemy (dt. Mein schlimmster Feind)

Autor/Zeichner: Scott Snyder/John Romita Jr., Declan Shalvey

Erschienen: 2016 (All-Star Batman #1-5), Hardcover 2017; dt. Panini 2017 (Paperback)


„There will be a mess.“

Nachdem Two-Face einen Säureregen über Gotham niedergehen ließ, offenbart sein gutes Ich, Harvey Dent, dass er an einer dauerhaften Lösung für das Problem arbeite: Er will Two-Face mit einer chemischen Kur beseitigen. Batman packt den Schurken ein und macht sich im Flieger zu dem Ort auf – doch dann wird er abgeschossen. Weil Two-Face ein Kopfgeld auf Batman ausgesetzt hat, sind jetzt alle hinter ihm her – Schurken wie Zivilisten. Und dann schicken Pinguin, Black Mask und Great White (Shark) auch noch einen alten Bekannten ins Spiel: The Beast, ehemals KGBeast.

Scott Snyders erste All-Star Batman-Storyline ist ein Road Movie, in dem fast jedes denkbare Transportmittel bemüht wird, es steckt voller erst-, zweit- und drittklassiger Schurken, voller Waffen von der Kettensäge bis zur Machete, und demnach auch voller Gemetzel. Und dann bricht auch noch die Polizei in Wayne Manor ein, um die Bathöhle zu suchen. Auch die immer noch die namenlose gelbe Bat-Aushilfe Duke darf mitspielen. (Der bekommt am Ende des Bandes noch ein kleines Extra-Abenteuer.) Als wäre das noch nicht genug, dichtet Snyder dem jungen Bruce Wayne noch eine gemeinsame Vergangenheit mit Harvey Dent an. (Armer Bruce: Hat der Junge mit dem Tod seiner Eltern und der Suche nach dem Rat der Eulen nicht schon genug durchmachen müssen?)

Snyder zieht also mal wieder alle denkbaren Register. Das sorgt zwar für viel Abwechslung, aber führt auch zu Ermüdungserscheinungen. Denn natürlich muss es auch um den alten Widerstreit der gespaltenen Persönlichkeiten gehen. Doch das eigentliche Thema bleibt zuweilen auf der Strecke. Bei dem schnell ausgetauschten Kanonenfutter an Schurken hat man selten den Eindruck, dass es sich wirklich um eine Two-Face-Story handelt. Immerhin ist die Wendung am Ende interessant ausgefallen, wenn auch die Idee von Two-Face, von jedem Menschen die stärkere Seite hervorzubringen, nicht ganz neu ist (siehe Jekyll & Hyde).

Eigentlich kann man sich kaum beschweren: My Own Worst Enemy ist ein knallbuntes, wildes Spektakel.  Aber es leidet, wie andere Snyder-Storys, an dem alten Problem: es wirkt überladen. Es passiert so viel, dass man fast vergessen könnte, dass hier nichts von Substanz passiert. Snyder hat zwar viele Ideen. Leider sticht keine davon besonders heraus. Da erscheint es nur passend, dass gerade Zeichner John Romita Jr. (The Last Crusade) das Ganze inszeniert – klobig und brachial.

Mehr von Scott Snyder:

>> Liste der Two-Face-Comics

Dark Nights: Metal – Snyders und Capullos Finale

DC Comics

Angeblich haben sie schon seit The Court of Owls daran gearbeitet, immer wieder Hinweise gestreut, in ihrer Joker-Story und in Batman #50: Scott Snyder und Greg Capullo, das Batman-Dreamteam seit 2011, machen jetzt ihre Pläne wahr. Das Event Dark Nights: Metal soll das Finale ihrer großen Batman-Saga werden. Im August geht es los. Der Inhalt wurde bisher nur vage angedeutet. So viel steht fest: es soll groß werden. Snyder sagt:

„Now we’re back to tell a story that breaks everything apart. This will be the definitive project of our careers. METAL takes us in an entirely new direction. Greg and I will dig beneath the surface of all the stories we’ve told to find a place of terror and twisted nightmares.“

Bereits vor einigen Tagen wurden die beiden Vorläufer angekündigt, die One-shots Dark Days: The Forge und The Casting, die im Juni und Juli erscheinen sollen. Daran soll Co-Autor James Tynion IV mitwirken, Zeichner sollen Andy Kubert, Jim Lee und John Romita Jr. sein. Jim Lee hat zur Fan Expo Dallas schon mal eine Zeichnung zu The Forge veröffentlicht, es zeigt Batman mit Green Lantern und dem Joker.

DC Comics

Batman trifft the Shadow (wieder)

Am 26. April 2017 startet in den USA eine sechsteilige Mini-Serie: Batman/The Shadow, geschrieben von Scott Snyder und Steve Orlando, gezeichnet von Riley Rossmo. Der Dunkle Ritter trifft damit auf eine klassische Figur, die ein Vorbild für seine Entstehung gewesen ist. The Shadow war zunächst, im Jahr 1930, nur der Name eines Erzählers einer Detektivserie im Radio, danach entwickelte er sich zur Groschenroman- und Comic-Figur. The Shadow hatte bereits typische Superhelden-Elemente: eine Geheimidentität, eine Maske (rot) und ein Cape (schwarz und rot), er kämpfte gegen Superschurken. Im Radio sprach später Orson Welles den Charakter. 1994 verkörperte Alec Baldwin den Charakter in einem Kinofilm.

Batman und the Shadow hatten bereits gemeinsame Comic-Auftritte, in Batman #253 (1973) und Batman #259 (1974). Als Batman in The Animated Series auf eine Figur namens Gray Ghost traf, war dies eine Hommage an das Vorbild.

Dunkle Tage für den Dunklen Ritter

DC Comics

Der Auftakt von Batman nach DC Rebirth war überwiegend ganz solide, leider enttäuschte das erste Event, aber was ist in diesem Jahr als das nächste dicke Ding zu erwarten? DC hat es jetzt verkündet: Batman: Dark Days. Geschrieben vom wichtigsten Batman-Autor seit 2011, Scott Snyder, und seinem nicht ganz so genialen Mitstreiter James Tynion IV, gezeichnet von Andy Kubert, Jim Lee und John Romita Jr. Die Autoren und Zeichner sollen die Story gemeinsam entwickeln.

Worum geht’s? Viel wurde nicht bekannt gegeben, nur so viel. Es geht wieder einmal um eines von Batmans düsteren Geheimnissen. Aber diesmal eines, das die Existenz des gesamten Multiversums gefährdet … Aquaman, Flash und andere hegen einen bösen Verdacht gegen den Dunklen Ritter … Dem ersten Cover nach zu urteilen scheint es dystopisch zu werden. Batman als Tyrann?

Laut Snyder handelt es sich um ein Geheimnis, das sich vom Anbeginn der Menschheit bis in die Gegenwart durchzieht. Snyder hat angeblich von Anfang an Hinweise in seinen Batman-Comics versteckt. Und da soll noch mehr kommen: „It’s the prelude to the event we’ve been developing for years.“ Auf Twitter schrieb Snyder, dass das eigentliche Event wieder von Greg Capullo gezeichnet werden soll, dem Künstler, der seit 2011 Batman mitgestaltet hat.

Der erste Teil, The Forge, wird als 40-seitiger One-shot am 14. Juni erscheinen, der zweite Teil, The Casting, am 12. Juli. Aber das ist nur der Auftakt. Was danach folgt, ist noch nicht bekannt.