Riddler

Serienkritik: „Batman: Caped Crusader“ Staffel 2

Prime Video/DC

Am Anfang ist die Bank. Die Tür wird in die Luft gejagt. Gangster hauen mit der Beute ab – bis Batman sich ihnen in den Weg stellt. Mit dieser ikonischen Startsequenz, ganz ohne Worte, brachte Batman: The Animated Series ihren Helden auf den Punkt. Unübertroffen. Am Anfang der zweiten Staffel adaptiert die Nachfolgeserie Batman: Caped Crusader dieses Intro, ohne ihm auch nur etwas von Wert hinzuzufügen. Im Gegenteil: Batman schnappt sich die Bande um den Riddler nicht, sondern lässt sie ohne sichtbaren Grund entkommen. Dieses eitle, aber fade Selbstzitat von Produzent Bruce Timm steht für den Rest der Serie: Ans Original reicht sie einfach nicht heran. Statt selbst erinnerungswürdige Szenen zu schaffen, bleibt sie generischer Durchschnitt.

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Batman: Caped Crusader – Staffel 2 startet am 31. Juli auf Prime

Zwei Jahre ist es her, seit die Zeichentrickserie Batman: Caped Crusader angelaufen ist. Nun kündigt ein Trailer endlich die Fortsetzung an. Die zweite Staffel soll am 31. Juli auf Prime Video starten, alle zehn Folgen auf einmal. Produziert wird die Serie von Bruce Timm (Mad Love), Matt Reeves und J.J. Abrams.

Der Anfang des Trailers spielt auf das ikonische Intro von Batman: The Animated Series an: Wir sehen, wie der Eingang einer Bank aufgesprengt wird und wie sich Batman auf die Einbrecher stürzt. Die Stimmung ist sonst typisch pessimistisch, wie es sich für einen Film Noir gehört. Von einem Krieg ist die Rede, von einem verlorenen Kampf, Batman steht im Kreuzfeuer der Kritik.

Eine zentrale Rolle scheint der Riddler zu spielen, aber auch Schurken wie Harley Quinn, Scarecrow und Man-Bat sind zu sehen, dazu ein weiblicher Mad Hatter – und natürlich auch der Joker, den man sich bis zuletzt aufgehoben hat. Dieser will mal wieder seinem Widersacher zeigen, wer er wirklich ist. Laut IGN soll auch Roxy Rocket einen Auftritt haben, ebenso wie eine gewisse Carrie Kelley im Gray-Ghost-Kostüm.

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Batman Vol. 1: Daylight

DC Comics

Autor/Zeichner: Matt Fraction/Jorge Jimenez u.a.

Erschienen: 2025-2026 (Batman #1-6), Hardcover/Paperback 2026


Neuer Autor, neues Glück – und das bedeutet diesmal auch eine Rückkehr zum Alten: Batman trägt wieder ein blaues Kostüm, diesmal sogar mit blauem Symbol auf der Brust. Und er verlässt sich wieder mehr auf Gadgets, sprich technischen Schnickschnack á la Adam West, der für uns Leser sogar in kleinen Captions erklärt wird. Auch eine Art Deus ex machina: Für jedes Problem hat Batman ein Ass im Ärmel – oder im Gürtel oder sonstwo: Spectrolens, Bat-Wing, Bat-Gauntlets, Batbang, Batboot, Batspikes, Stealth Suit, Seditax, Bathook, Batsnare, Bat-Reel, Bat-Blades usw.

Die größte Neuerung besteht aber darin, wie man mit Alfreds todesbedingter Abwesenheit umgeht. Bruce bildet sich ihn als eine Art Geist ein und führt mit ihm Selbstgespräche, die Einsicht in seine Gedanken geben.

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Riddler: Der ewige Rätselkönig

Titel: When is a Door.: The Secret Origin of The Riddler…/Riddle of the Jinxed Sphinx

Autor/Zeichner: Neil Gaiman, Doug Moench/Bem 89 (Bernie Mireault), Brian Stelfreeze

Erschienen: 1989/1995 (Secret Origins Special #1, The Batman Chronicles #3)


Ein Kamerateam interviewt Edward Nigma in seiner neuen Arbeitsstelle: im Finger Yard, einem Hof, in dem alte Werberequisiten im Großformat eingelagert sind, wie etwa die berühmte Riesenschreibmaschine und so weiter. Doch das Interview verläuft anders als erhofft: Der Riddler beantwortet jede Frage mit Gegenfragen, Multiple-Choice-Antworten und Rätselwitzen.

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Batman und Riddler gegen King Tut

Titel: King Tut’s Tomb (dt. Ein neuer Morgen)

Autor/Zeichner: Nunzio DeFilippis, Christina Weir/José Luis García-López, Kevin Nowlan

Erschienen: 2009 (Batman Confidential #26-28), Paperback 2010; dt. Panini 2010 (Batman Sonderband #24)


King Tut gehört zu den kuriosesten Schurken, die für die Batman-Serie der 60er geschaffen wurden: Es handelt sich um einen verrückter dicker Professor, der sich nach einem Schlag auf den Kopf für einen ägyptischen Pharao hält und Batman dazu bringt, noch einmal den Batusi zu tanzen. Die Figur passte hervorragend zum überdrehten Charme der Serie, war aber selbst für die Comics zu bescheuert und so ruhte der Pharao für über 40 Jahre, bis man ihn für Batman Confidential wieder aus dem Sarkophag holte.

Hier ist King Tut ein durchtrainierter schlanger Mann, der Tutanchamuns goldene Totenmaske trägt, brutal Leute ermordet und dabei Rätsel hinterlässt. Zum Glück ist immer jemand da, der sie auch hören und weitergeben kann. Bei Rätseln denkt Batman natürlich sofort an den Riddler, aber der sitzt in Arkham und beteuert seine Unschuld. Batma bittet um Hilfe, also wird Edward Nigma zu Batmans Sidekick.

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Legends of the Dark Knight: Riddle Me That

Cover von Sean Phillips (DC Comics)

Deutscher Titel: Ein neues Rätsel

Autor/Zeichner: Shane McCarthy/Tommy Castillo

Erschienen: 2005 (Batman: Legends of the Dark Knight #185-189), dt. Panini 2005-2006 (Batman #10-13)


Der Riddler ist zurück, in neuer Form. Kein grüner Anzug mit Fragezeichen mehr, sondern ein schwarzer, nur noch das Hemd ist grün, ein Fragezeichen auf dem Hals tätowiert, und plastische Chirurgie scheint ihn verjüngt zu haben. Doch seine Masche ist dieselbe: Er treibt sein Spiel mit Batman, um sich mit ihm zu messen, wer der Klügere ist.

Diesmal hat er einen gewissen Dr. Dalloway entführt. Batman versucht, ihn zu finden, doch er trifft nur auf eine Attrappe und Profikiller, die ihn erschießen wollen. Nächstes Zie: der Geschäftsmann Nathaniel Koughun. Die Spur führt schließlich zum Riddler, der Batman über eine Bombe in einer Hochbahn informiert, während eine neugierige Reporterin in einer Todesfalle zu ertrinken droht. All dies sind aber nur Umwege, um an ein altes Pergament des mythischen griechischen Erfinders und Künstlers Daidalos heranzukommen.

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Batman: The Dying City

DC Comics

Autor/Zeichner: Chip Zdarsky/Jorge Jimenez, Tony S. Daniel, Jorge Fornes, Carmine Di Giandomenico, Denys Cowan

Erschienen: 2024-2025 (Batman #153-157, 150), Hardcover/Paperback 2025


In Gotham scheint sich die Lage zu beruhigen, Bruce Wayne steckt sein Vermögen in wohltätige Zwecke, um Verbrechen zu verhindern und zeigt erste Wirkung. Selbst Edward Nygma ist nicht mehr der Riddler, sondern baut in Windeseile ein neues High-Tech-Unternehmen auf und dazu noch eine eigene Kryptowährung. Doch der Optimismus hält nicht lange.

Gegen Bruce Waynes Wohltätigkeit regt sich Protest. Manche werfen ihm vor, ein Kommunist zu sein und bloß Almosen (an Migranten) zu verteilen, während sich andere für ihr Geld abrackern. Gleichzeitig wird er von einem Unbekannten verklagt, der behauptet, sein unehelicher Halbbruder zu sein. Außerdem taucht ein neuer Superheld auf, der sich Commander Star nennt und sich in die US-Flagge kleidet, wie ein Abklatsch von Captain America. Er macht Batman Konkurrenz, findet das Wohlwollen von Commissioner Vandal Savage, der Batman festnehmen will. Und wird auch noch Bürgermeister Nakano erschossen. Hauptverdächtiger ist ausgerechnet Ex-Commissioner nun Privatdetektiv James Gordon. Es sieht nicht gut für ihn aus, denn er hatte eine Affäre mit Nakanos Frau …

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Wer ist besser als der Riddler?

DC Comics

Titel: Riddles in the Dark

Autor/Zeichner: Cary Burkett/Don Newton

Erschienen: 1980 (Detective Comics #493), Hardcover 2011 (Tales of the Batman: Don Newton)


Auf einer Patrouille bei Nacht erwischt Batman einen Safeknacker in einem Haus. Doch der angeblich beste Detektiv der Welt erkennt nicht, dass dieser sich gar nicht rührt. Erst als er ihn stellen will, merkt er, dass es sich um eine Puppe handelt. Statt eines Gesichts trägt sie ein Fragezeichen, darunter ein Rätsel: „Why is a cook’s brain pan like an overwound clock?“ Klar ist erstmal nur, wer dahinter steckt …

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Legends of the Dark Knight: The Primal Riddle

DC Comics

Autor/Zeichner: Steve Englehart/Dusty Abell

Erschienen: 1998 (Legends of the Dark Knight #109-111)


Bei einem Kampf mit dem Riddler auf einem Hochhaus stürzt Batman in Hochspannungsleitungen und hat ein Nahtoderlebnis. Zwar überlebt er den Sturz, doch seine Seele bzw. sein Geist spaltet sich von ihm ab und ergreift Besitz von anderen. Zunächst von einem jungen Batman-Fan, der sich daraufhin besonders mutig zeigt, dann von einem einem Feuerwehrmann und schließlich sogar vom Riddler selbst.

Dieser hat Großes vor. Er hat eine erfolgreiche Siebfabrik gegründet (weil Rätsel früher „sieves“ genannt wurden), aber nur um das illegal erbeutete Geld zu waschen. Seine Spielchen treibt er weiter, indem er scheinbar wahllos Leute entführt und bei der Polizei Rätsel hinterlässt. Lange erträgt der Riddler jedoch Batmans Seele nicht und gibt sie weiter. Batman hingegen vermisst etwas, ohne dass er sagen könnte, was es ist.

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Arkham gegen Blackgate

Cover von Mike Mignola und Kyle Baker (DC Comics)

Titel: Madmen Across the Water

Autor/Zeichner: Alan Grant/Tim Sale

Erschienen: 1994 (Showcase 94 #3-4), Paperback 2007 (Tales of the Batman: Tim Sale)


Nach Banes Angriff auf Arkham Asylum wird die Anstalt saniert. In der Zwischenzeit kommen die Insassen im Gefängnis von Blackgate unter. Gouverneur Zehrhard (der Gefängnisleiter) ist nicht erfreut, er hält nicht viel von Spinnern. Und anscheinend auch nicht von Sicherheitsmaßnahmen, denn die gefährlichsten Psychos von Gotham dürfen sich auf dem Gelände frei bewegen – sogar der Massenmörder Zsasz, der in Arkham bisher nur in Zwangsjacke gehalten wurde.

Und so geht alles schief, was schief gehen kann. Die Freiheiten für Arkham-Insassen werden immer mehr eingeschränkt. Da kommt Jeremiah Arkham die Idee: Wie wäre es mit einem Wettbewerb zwischen den Verrückten und den „normalen“ Verbrechern – und zwar beim Softball? So können die Arkhamites nicht nur ihre Privilegien zurückgewinnen, sondern sich auch als Teamplayer beweisen. – Doch natürlich endet das Spiel im Chaos …

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