Falscher Pharao, falsche Sphinx

Das ist nicht Peter Ustinov …

Titel: The Curse of Tut/The Pharaoh’s in a Rut

Drehbuch:

Erschienen: 1966 (Batman S01E27-28)


Die Menschen in Gotham müssen viel ertragen, wenn sie jede Woche von einem Superschurken terrorisiert werden. Anders kann man es sich nicht erklären, dass sie bei der kleinsten ungewöhnlichen Begebenheit in Panik verfallen. Kaum taucht eine goldene, ägyptisch anmutende Statue im Park auf, schreit eine Frau los – obwohl nichts passiert, außer dass aus der Statue eine Stimme spricht.

Doch auch die Polizei ist beunruhigt. Kurz glaubt Commissioner Gordon an einen Werbegag des Museums, aber nachdem ihn Bruce Wayne eines Besseren belehrt hat, ist er so verunsichert, dass er – ohne sich das Ding überhaupt anzusehen oder seine Leute darauf anzusetzen – sofort Batman anruft. Erst dann kommen alle auf die Lösung, dass hinter dem Rätsel könne nur einer stecken kann: King Tut, ein ehemaliger Professor, der sich nach einem Schlag auf den Kopf für einen Pharao hält. (Die Zuschauer kannten ihn 1966 noch nicht, er wurde erst für die Serie geschaffen, aber für Batman ist er – wie jeder Schurke – ein alter Bekannter.)

Das ist keine Sphinx …

Als Batman und Robin die Statue inspizieren, klassifiziert Batman sie als „Sphinx„, was völlig daneben ist, weil sie keinen Löwenkörper hat, aber da Robin es nicht besser weiß, bleibt es bei der Fehldiagnose. (Später soll Robin fragen: Gibt es eigentlich etwas, das du nicht weißt? Und Batman gibt zu, dass er Wissenslücken hat.) Das Dynamische Duo entdeckt einen Griff an der Seite, sie ziehen dran, sie befürchten das Schlimmste, doch da springt nur ein Messer heraus, das sie nicht einmal verletzt hätte, wenn sie nicht auf Abstand gegangen wären.

Täuschend echt: King Tut als Mumie.

King Tut, der offenbar überzeugt war von der Genialität seines Plans, ist außer sich, als er erfährt, dass er nicht aufgegangen ist. Also überlegt er sich was anderes, mindestens ebenso genial: Er verkleidet sich als Mumie und versteckt sich in einem Sarkophag im Museum. Als Bruce Wayne gerade eine Pressemeute hindurchführt, fällt die Pseudo-Mumie heraus, offenbart sich als noch lebend, Wayne kann es kaum glauben, tut es aber doch – und wird wegen seiner Leichtgläubigkeit in einem Krankenwagen entführt. Da aber King Tuts Komplizen nicht daran denken, Wayne für den Transport nicht ordentlich festzumachen, kommt er von selbst frei …

Später versucht es King Tut nochmal mit der Entführung, diesmal in Wayne Manor, aber da kommt ihm Batman zuvor: Er gibt sich selbst als Bruce Wayne aus. Nützt alles nix: Batman fliegt auf, wird zusammen mit King Tuts in Ungnade gefallener Komplizin Nofretete in Tonvasen gesteckt und mit herabfallenden Kieseln gefoltert. Als King Tut denkt, dass sie zu willenlosen Sklaven geworden sind, fordert er sie zum Tanzen auf. Batman rockt noch einmal den Batusi (wie schon in Folge 1), er gibt alles, springt wild herum und schwingt sein Cape, doch dann wird aus dem irren Tanz ein Kampf – Batman schlägt die Bande zusammen, Robin springt hinzu und es kommt zu einem Schwertkampf. Bemerkenswert: Ohne Blutvergießen.

Am Ende kapert King Tut noch das Batmobil und das Dynamische Duo, mit Alfred zum Trio erweitert, darf in Tuts goldenem Laster fahren. Übrigens: In dieser Folge muss einmal Alfred das Batmobil fahren, weil Robin noch keinen Führerschein hat. Auch maskierte Rächer müssen sich ans Gesetz halten. Leider sehen wir aber nicht, dass Alfred sich beim Fahren irgendwie maskieren würde.

Und was wird aus dem verrückten Verbrecher? Der wird durch einen Schlag wieder normal. Aber nur bis zum nächsten Wiedersehen …

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