Neue Batman-Comics 2026: Silver Age, Bronze Age und Gotham Adventures Omnibus

DC Comics

Endlich! Vier Jahre nach dem ersten Batman Silver Age Omnibus soll am 1. Dezember 2026 der zweite Teil erscheinen. Der Band soll die Ausgaben Batman #117–132 und Detective Comics #258–281 enthalten, also die 50er-Jahre endlich abschließen und auch einen Teil von 1960 mitnehmen. Wir sehen unter anderem die ersten Auftritte von Bat-Mite, Calendar Man und Mr. Zero, den späteren Mr. Freeze, aber auch bizarre Storys wie die vom Zebra Batman. Großartig!

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Bereits für den 20. Oktober ist der Batman: Gotham Adventures Omnibus Vol. 1 angekündigt. Die Nachfolgeserie der Batman Adventures bzw. Batman & Robin Aventures war lange Zeit nur verstreut und teilweise in kleinformatigen Anthologien verfügbar, die ganze Serie enthält aber einige Perlen, die sehr lesenswert sind. Der Band soll die ersten 42 Ausgaben enthalten, dazu auch Batman: Gotham Knights #14; Superman Adventures #25; Adventures in the DC Universe #3; The Batgirl Adventures #1; Harley & Ivy: Love on the Lam #1.

Bronze Age & Neal Adams

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Die Reihe DC Finest widmet sich den 70ern. Für September ist DC Finest: Batman: The Demon Lives Again! (Batman #231-245, Detective Comics #410-429) angekündigt, der die Jahre 1971 bis 1972 umfasst und die ersten Auftritte von Ra’s al Ghul enthält.

Am 8. September erscheint aber auch der Batman Bronze Age Omnibus Vol. 1, der bereits 1969 beginnt und die Hefte Detective Comics #393-422 und Batman #217-241 enthalten soll. (Ursprünglich sollten es Detective Comics #393-426 und Batman #217-244 sein, bis der Band halbiert wurde.) Für Komplettisten ist dieser Band die erste Wahl.

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Wer sich vor allem für die Zeichnungen interessiert, kann auch zu Batman by Neal Adams: Absolute Edition 1967-1970 greifen, das am 1. September herauskommt. Hier findet man Batman #219; Detective Comics #395, #397, #400, #402; World’s Finest Comics #175–176; The Brave and the Bold #79–86. Das Besondere: Anders als frühere Adams-Sammelbände kehrt man zu den Original-Zeichnungen und zur Original-Kolorierung zurück und die Comics werden auf unbeschichtetem Papier nachgedruckt. (Eine Auswahl von originalgetreu reproduzierten Adams-Zeichnungen im Großformat ist 2025 in der Neal Adams‘ DC Classics Artist’s Edition von IDW erschienen.)

Der zweite DC-Finest-Band erscheint im November und widmet sich den Jahren 1979 bis 1980, also der Len-Wein-Phase: DC Finest: Batman: The Curse of Crime Alley umfasst Batman #307–324, Detective Comics #482–490, DC Special Series #21, The Brave and the Bold #159. Mit dabei sind Mr. Freeze, Two-Face, Riddler, Catwoman, Spook und Kite-Man.

Wer nur mal in die 70er reinlesen will, dem sei die Neuauflage der Anthologie Batman in the Seventies (Mai) empfohlen.

Weitere Batman-Titel 2026:

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Superman/Spider-Man #1 (2026)

Cover von Jorge Jimenez und Jim Lee (DC Comics)

Autor/Zeichner: Mark Waid/Jorge Jimenez, Sean Murphy, Jim Lee u.a.

Erschienen: 2026 (One-Shot)


Otto Octavius alias Doctor Octopus befragt seinen KI-Spiegel: Wer ist der Schlaueste auf der ganzen Welt? Die KI gibt die falschen Antworten: In Sachen Cyber-Robotics soll es William Magnus (Metal Men) sein, in Sachen Strahlung ist es Bruce Banner (Hulk). Er würde gern die Welt von seinem Genie überzeugen. Da taucht Brainiac auf und macht ihm ein Angebot: Doc Ock soll ihm helfen, sich eines Virus zu entledigen. Dazu ist es aus irgendeinem Grund nötig, den Virus in die Gehirne der Menschen zu laden. Ohne über die Konsequenzen des Deals nachzudenken, macht Otto sofort mit. Er will viele Welten erobern.

Aber wie gut, dass Clark Kent und Peter Parker gerade zusammen in Metropolis abhängen. Man kennt sich bereits. Sie berichten gemeinsam für den Daily Planet über einen Einbruch bei S.T.A.R.-Labs, dort hat man Kryptonit gestohlen. Bald darauf erleiden alle Menschen Anfälle und reden nur noch in Nullen und Einsen. Superman wird von Kryptonitstrahlung geschwächt. Mit vereinten Kräften rettet man schnell mal eben die Welt.

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40 Jahre The Dark Knight Returns

DC Comics

Zugegeben: Ich habe mich anfangs damit schwer getan. Ich war ungefähr 15 Jahre alt, hatte gerade erst Superhelden-Comics für mich entdeckt. Superman, Batman, JLA – knallbunt, kindgerecht, auf Hochglanzpapier, später auch die „erwachseneren“ Serien. Und dann fand ich so einen seltsamen Band in der Stadtbibliothek: Die Rückkehr des Dunklen Ritters, ein dicker Wälzer über Batman, auf dem Covee war der Held nur als schwarze Silhouette vor einem Blitz zu sehen.

Beim Durchblättern sah ich lauter triste Bilder mit krakeligen Zeichnungen und viel Grau. Hier hatte nichts die Anmut von Heldentum: Batman war ein alter Mann, ein riesiger Brocken, mit viel zu kleinen, kaum noch sichtbaren Fledermausohren an der Maske. Nichts war hier im klassischen Sinne „schön“, gezeichnet wurde das Bild einer ziemlich schrecklichen Welt am Rande des Untergangs, in der nicht einmal der Joker lachte.

Die Lektüre machte keinen Spaß. Alles war abgebrüht, verbittert und schockierend. Batman war fast so unsympathisch wie jeder andere auch, er kämpfte brachial wie seine Gegner, er benutzte sogar Schusswaffen, auch wenn er damit niemanden tötete. Gute und Böse gab es nicht – alle waren auf ihre Weise am Ende. Harvey Dent wird geheilt und sofort rückfällig. Die Mutants terrorisieren Gotham mit grausamen, sinnlosen Verbrechen. Ein unheimlicher Joker begeht eiskalt Massenmord, tötet sogar Kinder. Der Endgegner ist Superman, einst Symbol des Guten, nun ein Handlanger der inkompeteten Regierung, die einen Atomkrieg riskiert.

Deprimierender geht’s nicht. Aber ich hielt durch. Trotz aller Tristesse: Irgendetwas ließ mich den Comic zu Ende lesen. Er hinterließ aber ein mulmiges Gefühl. Danach konnte ich nicht sagen, es hätte sich gelohnt, aber vieles blieb hängen: die Bilder, die Sequenzen, die Sätze. Jahre später kaufte ich mir das Buch gebraucht und las es wieder, diesmal lieber. Weitere Jahre später kaufte ich es mir in der Originalfassung und konnte es noch mehr genießen. Endlich war ich reif für The Dark Knight Returns. Und jedes Mal war ich mehr fasziniert davon, weil ich mehr entdeckte, was so meisterhaft daran war. Das war der ultimative Batman. Frank Miller hatte den Dunklen Ritter konsequent zu Ende gedacht.

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Der Hype um The Dark Knight Returns hält an seit 40 Jahren – und das Ding verkauft sich immer noch, als Paperback, in Hardcover-Deluxe-Ausgaben, nun auch im Mini-Compact-Format. Wer sich mit Comics beschäftigt, kennt es, sollte es jedenfalls kennen. Man kommt nicht drum herum. Es ist ein moderner Klassiker, genauso wie das etwa zeitgleich entstandene Watchmen (zu dem es viele Parallelen gibt) und auch Batman: Year One, den Origin, der kurz darauf folgte und ganz anders aussieht, aber im selben Geist und von gleicher Qualität ist. Frank Miller hat mit diesen beiden Comics Epoche gemacht. Damit war über Batman im Grunde alles gesagt. Das Meiste, was seitdem folgte, steht in dessen Schatten oder baut darauf auf.

Was aber ist an Frank Millers TDKR immer noch so faszinierend?

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Batman gegen Topmodels: Manikin und Calendar Girl

Titel: Who Dies For the Manikin?/Dressed to Die (dt. Mord nach Modell/Das Modemonster)

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Don Newton

Erschienen: 1981 (Detective Comics #506-507), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2); dt. Egmont Ehapa 1982 (Batman Taschenbuch #15)


Batman wird Zeuge, wie eine Autobombe hochgeht und rettet eine Frau aus dem brennenden Wagen. Das Opfer ist schwer verunstaltet. Zehn Monate später werden zwei Modedesigner ermordet. Als Bruce auf einem Date im Club „Studio 52“ ist, sieht er zufällig mit an, wie eine Frau in einer Maske einen dritten Designer würgt und am Hals emporhebt. Bruce greift ein, aber zu spät: Er ist tot. Die Unbekannte verschwindet nach draußen, Bruce zieht sich um, will sie aufhalten, aber sie schlägt ihn, zieht sich aus und offenbart eine Art goldene Rüstung unter ihrer Kleidung: Sie sieht aus wie eine Schaufensterpuppe und so nennt sie sich auch: „Manikin“. Außerdem kann sie hart zuschlagen und fliehen.

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Batman und Superman erforschen die Evolution

DC Comics

Titel: The Infinite Evolutions of Batman and Superman

Autor/Zeichner: Cary Bates, Edmond Hamilton/Curt Swan

Erschienen: 1965 (World’s Finest #151), Hardcover 2019 (Batman and Superman in World’s Finest Omnibus Vol. 2)


Superan erspäht im All eine Maschine, die aus grünen Kryptonit besteht. Einer seiner Roboter wird davon vernichtet. Also bittet er Batman um Hilfe. Mit einem Netz fangen sie das Ding ein, als es auf die Erde fällt, gemeinsam untersuchen sie es und findet heraus, dass es sich um ein Gerät von Krypton handelt, mit dem man die Evolution von Lebewesen entweder zurückdrehen oder beschleunigen kann.

Da es noch nie an Menschen getestet wurde, verliert Batman keine Zeit und wendet das Ding an sich an. Superman versucht noch, ihn zu warnen, aber da ist es schon getan: Batman entwickelt sich 800.000 Jahre in die Zukunft und ihm wächst ein so großes Gehirn, dass sein Kopf nicht mehr in seine Maske passt. Dann will er die Prozedur an Superman anwenden, doch das behauptet er nur, denn Batman hat sich nicht nur zu einem Superbrain, sondern auch zu einem Arschloch entwickelt, das seine Kräfte für sich allein haben will. Er dreht also bei Superman die Zeit zurück und der Mann von Morgen wird zum Mann von vorgestern – einem primitiven, einfältigen Höhlenmenschen!

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Batman und Supergirl in The Brave and the Bold

Batman & Supergirl

DC Comics

Titel: Batman & Supergirl: Death-Scream from the Sky/The Brimstone Connection

Autor/Zeichner: Cary Burkett/Jim Aparo

Erschienen: 1979/1980 (The Brave and the Bold #147/160), Hardcover 2018/2021 (Batman: The Brave and the Bold – The Bronze Age Omnibus Vol. 2/3)


Es muss nicht immer Superman sein. Auch Batman und Supergirl haben einige Male ein Team gebildet, auch wenn sie sich schon früher begegnet sind. Anscheinend haben die Fans nach mehr verlangt, wie es auf den Covern von The Brave and the Bold heißt.

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Batman und Lois Lane gegen Metallo

DC Comics

Titel: Batman & Lois Lane: The Heart of the Monster

Autor/Zeichner: Paul Kuppenberg/Jim Aparo

Erschienen: 1981 (The Brave and the Bold #175), Hardcover 2021 (Batman: The Brave and the Bold – The Bronze Age Omnibus Vol. 3)


Der Superman-Schurke Metallo treibt sein Unwesen in Gotham. Batman erwischt ihn auf dem Dach der S.T.A.R.-Labs. Nach dem obligatorischen Eröffnungskampf macht der Roboter mit dem Menschenkopf Ernst und beschießt Batman mit grünen Strahlen, die ihm Schmerzen bereiten. Aber Moment mal: Kryptonit wirkt doch nur bei Kryptoniern? Da scheinen neue Kräfte am Werk zu sein. Jedenfalls: Metallo ist so nett, Batman am Leben zu lassen. Aber nur, weil er Dringenderes zu tun hat, als ihn umzubringen.

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JLA: Created Equal – Eine Welt fast ohne Männer

Titel: JLA: Created Equal

Autor/Zeichner: Fabian Nicieza/Kevin Maguire

Erschienen: 2000 (#1-2), Paperback 2019 (Elseworlds: Justice League Vol. 3)


Eine kosmische Energiewelle erfasst die Erde und tötet auf einen Schlag alle Männer. Wirklich alle? Nein, keine Sorge: Superman ist zum Glück noch da. Und Lex Luthor. Während die Welt sich neu sortieren muss und Wonder Woman eine neue Justice League gründet, zudem die Welthauptstadt auf Themyscira ausruft, und Superman und Lois versuchen, ein Kind zu bekommen, versucht Lex (in einer Schutzrüstung) herauszufinden, was passiert ist. Seine Erkenntnis: Superman selbst ist schuld!

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Poison Ivy Vol. 6: A Death in Marshview

DC Comics

Deutscher Titel: Der Horror von Marshview

Autorin/Zeichner: G. Willow Wilson/Marcio Takara, Brian Level, Atagun Ilhan

Erschienen: 2025 (Poison Ivy #31-37), Hardcover/Paperback 2026, dt. Panini 2025


Pamela Isley will nur ihre Ruhe im Sumpf – und hat nichts als Ärger. Sie soll zwischen den Pflanzen und Pilzen (dem „Green“ und dem „Grey“) vermitteln, um einen Krieg zu verhindern, ihre Liebhaberin Janet-from-HR erleidet eine schwere Pilzvergiftung, die ihr Leben bedroht, dann taucht auch noch der Mutant Ed Cooper auf, den die im Sumpf untergegangene Stadt Marshview hervorgebracht hat – und dann kommt noch die Polizei von Gotham mit schwerem Geschütz, um Poison Ivy zu verhaften. Wie gut, dass es den Blumenkopf Peter Undine gibt und Bella Garten (alias The Gardener) mit ihrem Order of the Green Knight. Aber dann wird alles noch komplizierter.

Im sechsten Ivy-Band wird endlich erklärt, was es mit der versunkenen Stadt Marshview auf sich hat. Und auch sonst wird viel geredet. Sehr viel geredet. Und diskutiert. Mit den Green- und Grey-Vertretern Bog Venus und Xylon, ohne dass die Handlung richtig vorankommt. Und es wird zwischendurch gekuschelt, weil zwischenmenschliche Nähe so wichtig ist.

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Batman und der Schneemensch

DC Comics

Titel: Where Walks A Snowman/Snowblind (dt. Playboy „eisgekühlt“/Schneeblind)

Autor/Zeichner: Gerry Conway/José Luis García López, Irv Novick

Erschienen: 1981/1983 (Batman #337, Detective Comics #522), Hardcover 2018/2019 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol.2/3); dt. Ehapa 1981/1983 (Batman Superband #14, Batman Sonderausgabe #3)


Batman wird von Commissioner Gordon zu einem Tatort gerufen. Zwei Einbrecher versuchen, nachts einen Sportladen zu plündern. Doch während einer mit einer Axt auf Batman losgeht, ist der andere bereits zum Eiszapfen gefroren, genauso wie die Alarmanlage. Hm, wer könnte bloß dahinterstecken? Eigentlich kann das nur ein gewisser Mr. Freeze sein, aber Batman denkt nicht mal an den üblichen Verdächtigen und wir wissen bereits vom Cover, dass es ein neuer Schurke ist: eine Art Albino-Yeti, der sich naheliegenderweise „Snowman“ nennt.

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