Clayface ist einer der interessantesten Batman-Schurken, weil er besonders wandlungsfähig ist. Nicht nur, weil er seine Form ändern kann, sondern auch weil es mehrere Inkarnationen von ihm gibt. Anfangs, im Jahr 1940, war er Basil Karlo, ein Schauspieler, der sich dafür rächen will, dass man ihm keine Arbeit mehr gibt und seine Filme mit anderen nachdreht. Als Clayface trägt er die Maske einer Rolle als Filmschurke. 1961 folgte Matt Hagen, ein Abenteurer, der in einer verzauberten Schlammgrube zu einem formwandelnden Matschmonster wird. 1978 kam Preston Payne als Clayface III und es gab seitdem noch etliche andere.
1992 wurden in Batman: The Animated Series die beiden ersten Clayfaces zu einem fusioniert: Matt Hagen wurde ein Schauspieler, dessen Gesicht nach einem Unfall entstellt wird. Diese besonders tragische Version hat sich mittlerweile – wenn auch immer wieder variiert – als kanonisch etabliert. Und nun gibt es das Ganze auch als Spielfilm.









