The Brave and the Bold

Batman und Wonder Woman mit Gorillas im Zirkus

brave-bold-140-1.jpg

DC Comics

Titel: Batman & Wonder Woman: Dastardly Events Aboard The Hellship!

Autor/Zeichner: Bob Haney/Jim Aparo

Erschienen: 1978 (The Brave and the Bold #140)


Batman und Wonder Woman in einer Zirkusmanege, ein Dompteur mit Peitsche befielt ihnen zu brüllen und zu schnurren wie Löwen und Tiger – und die beiden Helden gehorchen aufs Wort. Dann springen sie durch brennende Reifen. Was ist denn hier los? Hat etwa die letzte Begegnung mit Catwoman (The Brave and the Bold #131) so tiefen Eindruck hinterlassen?

Nein, dieser Dompteur namens Dimitrios ist ein Schurke, der die beiden beherrscht. Batman sollte ihn für einen Industriellen finden, um dessen entführte Tochter zurückzuholen. Dimitrios ist ein Pirat, der mit Industriespionage reich geworden ist. Tochter Esmeralda soll das Geheimnis einer Solarzelle kennen, die einmal die Energiekrise lösen soll (schön wär’s!). Dimitrios will ihr das Geheimnis entlocken – mit Folter. Batman nimmt den Auftrag an, auch weil es  zur Motivation zehn Millionen Dollar Belohnung gibt, nicht für Batman sondern für eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl.

Wendungsreicher Plot

Parallel nimmt Wonder Woman die Aufgabe an, Dimitrios zu fassen. Sie arbeitet als Diana Prince jetzt für die Vereinten Nationen. Sie geht an Bord des Piratenschiffes, als zufällig gerade Batman dort in eine Falle gerät: ein Haifischbecken mit Orcas und Riesentintenfischen. WW kann ihn retten. Dann kriegen es die beiden mit dressierten Gorillas zu tun und werden mit Gas betäubt. So landen sie in der Manege des Schurken, der mit ihnen sein krankes Machtspiel treibt.

Dann folgt eine Reihe von Wendungen. Als erstes stellt sich heraus: Esmeralda und Dimitrios sind ein Paar! Sie sei freiwillig zu ihm gekommen und gedenke nicht, ihn zu verlassen, sagt sie. Aus irgendeinem Grund wirft der Schurke Batman dann die kleine Solarzelle hin, die der Held aus einem anderen unerfindlichen Grund schluckt und abhaut. Dann stellt sich heraus: Die Solarzelle ist gefälscht, Dimitrios hat den Erfinder entführt. Dann stellt sich heraus: Batman hat die Solarzelle gar nicht geschluckt, sondern nur so getan! Und überhaupt hat die Zelle nie Esmeraldas Vater gehört.

Diana als Detektivin

Batman wird wieder gefangen genommen und soll von Gorillas aufgeschlitzt werden, um die Zelle aus ihm herauszuholen. Wonder Woman befreit ihn (schon wieder). Warum aber begibt sich Batman in Gefahr, wenn doch die falsche Solarzelle in der Tasche des Erfinders steckt? Damit WW was zu tun kriegt, gibt er zu. Diana bedankt sich fürs Vertrauen. Nach einigem Hin und Her schwingt die Heldin ihr Lasso und es stellt sich heraus (Wendung Nr. 4 oder 5): Esmeralda liebt Dimitrios gar nicht! Sie hat ihn nur benutzt, um die Solarzelle zu ihrem Vater zu bringen, der wiederum alles nur inszeniert hat, um Dimitrios zu täuschen … Puh, da komme noch einer mit …

Jedenfalls wirft dann der Schurke eine Brandbombe („greek roman candle“ nennt er das) und versucht, per Helikopter zu fliehen, aber da bringt ihn Wonder Womans unsichtbares Flugzeug zum Absturz – allerdings nicht zu doll, denn der Böse muss ja noch vor Gericht gestellt werden.

Zum Schluss gibt’s Lob von Batman: „You’re quiet a detective, Diana!“ Sehr schön. Und das ganz ohne Sexismus.

Mehr zum Thema:

 

 

Wonder Woman trifft „Bat Hombre“

brave-bold-105

DC Comics

Titel: Batman & Wonder Woman: Play Now … Die Later

Autor/Zeichner: Bob Haney/Jim Aparo

Erschienen: 1973 (The Brave and the Bold #105)


Wonder Woman trägt immer noch Weiß wie die Unschuld und auf dem Cover liegt sie ohnmächtig in Batmans Armen, der sie vor einer Harpune rettet – mit der Handlung der Geschichte hat es aber nichts zu tun.

Bruce Wayne amüsiert sich in einem spanischen Lokal in Gotham City, wo gerne Menschen aus dem Kriegsland San Sebastian verkehren. Dort trifft er die schöne Conchita und ihre Matrone. Auf der Straße werden die Frauen angegriffen, Bruce Wayne und Alfred bringen sie in Sicherheit, plötzlich ist eine Schießerei im Gange und Batman interveniert, um einen Jungen zu retten.

Entführung als Betrug?

Ein Mann namens Raoul Vasquez wird festgenommen. Er ist Revolutionär und stellt sich später als Bruder von Conchita heraus. Sie erzählen Bruce, ihr Vater sei entführt worden und sie können ihn nur gegen Lösegeld freibekommen. Bruce will das Geld auftreiben. Aber er durchschaut das falsche Spiel: Die beiden seien Betrüger, die das „spanish prisoner game“ spielen. Es gehe bloß darum, ihn abzuzocken.

Um sie zu entlarven, holt Batman Wonder Woman dazu. Sie gibt sich als neue Matrone für Conchita aus, begleitet sie zur Geldübergabe, aber die ganze Show scheint sehr überzeugend inszeniert zu sein, besonders als der Mann, der das Lösegeld entgegennimmt, erschossen wird. Nein, es ist kein Betrug, die Sache ist ernst.

Diana wird niedergeschlagen, Batman auch. Diana wird von ihrem Amazonenschutzengel gerettet (!?) und befreit dann auch Batman. Und um’s kurz zu machen: Gemeinsam befreien sie den entführten Vater von einem Schiff, Wonder Woman springt dabei durch ein Bullauge zur Rettung – und das nur, weil sie sich so schlank hält. Zum Schluss gibt es von Conchita einen Dankeskuss für „Bat Hombre“.

Habt ihr euch gerade beim Lesen gelangweilt? Ja, mir ging es ganz ähnlich …

Mehr zum Thema:

Batman und Wonder Woman beim Autorennen

brave-bold-87

DC Comics

Titel: Batman & Wonder Woman: The Widow-Maker

Autor/Zeichner: Mike Sekowsky

Erschienen: 1970 (The Brave and the Bold #87), Paperback 2018 (Batman in The Brave & the Bold: The Bronze Age Vol. 1)


Batman beim Autorennen? Mit Bat-Helm samt Logo und Ohren, mit flatterndem Cape im Rennauto, auf dem der Name WAYNE prangt? Und Diana Prince alias Wonder Woman jagt im Auto nebenher? So einiges mutet in dieser Geschichte sehr verkehrt an. Aber der Reihe nach.

Im Jahr 1969 verlor Wonder Woman ihre Kräfte und ihr Kostüm und bekämpfte als Diana Prince in Weiß das Verbrechen, während sie nebenher eine Modeboutique betrieb. Ihr Mentor wurde I Ching, ein blinder Chinese, der sie auch hier begleitet, als sie sich bei einem Autorennen in Frankreich eine Modenschau ansieht.

Bruce Wayne flirtet mit Diana Prince

Zufällig ist auch Bruce Wayne da, weil er gerade selbst beim Rennen mitfährt. Er weiß, dass Diana Wonder Woman, sie aber nicht, dass er Batman ist. Bruce will trotzdem mal Hallo sagen. Nicht nur weil Amerikaner im Ausland zusammenhalten müssen (!), sondern auch, weil sie „very, very pretty“ ist (!!). Also baggert Playboy Bruce drauflos, auch wenn er gar kein Playboy mehr sein will.

Zufällig findet Diana heraus, dass ein deutscher Rennfahrer namens Willi van Dort, der den „Widow Macher“ fährt, jeden umlegt, der seinen Sieg gefährdet – in dem Fall Bruce. Der nimmt es zunächst mit Willis Handlangern selbst auf, als sie nachts in seine Werkstatt einbrechen, um sein Auto zu sabotieren. Als er Diana und Ching sieht, lässt er sich helfen, damit die anderen nicht hinter sein Geheimnis kommen. Dabei leidet das Ego: „I can’t let a woman and a blind man rescue me — My male ego won’t let me!“ Man sieht: Macho Batman ist noch nicht wirklich in der Moderne angekommen.

Warum Diana kein Rennen fahren darf

Bruce bekommt einen Schlag auf den Kopf und darf auf ärztliche Anweisung hin nicht mehr Rennen fahren. Diana will für ihn übernehmen, doch Bruce weist sie ab mit den Worten: „You don’t have a racing licence, among other things!“ Was diese „anderen Dinge“ sein sollen, bleibt offen, aber man kann es sich denken: Diana ist eben kein Mann. Und der einzige Mann, der mit Bruce Wayne mithalten kann, ist Batman – daher lässt er lieber ihn für sich antreten. Er tut so, als würde er dafür James Gordon anrufen. Zum Glück tut er nur so, denn der Polizeichef hat sicher Besseres zu tun. Batman aber anscheinend nicht, denn er stürzt sich samt Publicitymeute ins Rampenlicht und setzt sich in ein Auto, auf dem WAYNE steht, ohne dass auch nur jemand Verdacht schöpft.

Leider ist Willi auch nicht gut auf Batman zu sprechen, der der Held einst den Vater, einen größenwahnsinnigen Schurken, hochgenommen hat. Während Batman also das Rennen fährt, versucht Willi mit allerlei schmutzigen Tricks, ihn auszuschalten. Seltsamerweise merkt das sonst niemand. Um ganz sicher zu gehen, hat Willi rund um die Rennstrecke seine Leute aufgestellt, die Batmans Reifen zerschießen sollen. Diana fährt also herum und schaltet die Attentäter aus, während Batman sich gegen Klingen, Blendattacken und Ölspuren wehren muss.

Den Platten kriegt dann Diana, doch alle Probleme lösen sich von selbst, denn Willi wird unabsichtlich von seinem eigenen Lakaien ins Jenseits befördert. Egal, denn Hauptsache Batman siegt. Und ohne eine Träne für den Toten zu vergießen fragt für Bruce, ob Diana mit ihm essen will. Ja, sagt sie, aber nur wenn er die Kaution für sie zahlt, denn sie ist wegen Autodiebstahl dran …

Auch abgesehen vom Chauvinismus: eine selten dämliche Story.

Mehr zum Thema:

Wonder Woman und Batgirl lieben Batman

brave-bold-78

DC Comics

Titel: Batman & Wonder Woman & Batgirl: In the Coils of Copperhead

Autor/Zeichner: Bob Haney/Bob Brown

Erschienen: 1968 (The Brave and the Bold #78), Paperback 2018 (Batman in The Brave & the Bold: The Bronze Age Vol. 1)


Als Ende der 60er die Batmania tobte – oder bereits abflaute – wurde The Brave and the Bold zu einer Serie mit Batman-Team-ups. Nach illustren Gestalten wie Plastic Man und Atom bekommt Batman nicht nur erstmals in der Serie eine weibliche Kampfgefährtin zur Seite gestellt, sondern gleich zwei von der Sorte: Wonder Woman und Batgirl! Warum ich das betone? Nun, weil es der Autor selbst heraushebt, als wäre es etwas Besonderes. Der Subtext liest sich so: Wenn schon eine Frau, dann müssen schon zwei her, um mit den Männern mitzuhalten.

Vielleicht liegt es daran, dass der Gegner eine Schlange ist – und das ging in der Menschheitsgeschichte bekanntlich von Anfang an nie gut. Aber jetzt gibt es eben Double Trouble. Die Schlange ist Copperhead, ein Mann im Vipernkostüm, der einer Königin (von was wird nicht gesagt) die Tiara klaut. Commissioner Gordon ist ziemlich sauer, dass Batman ihn hat entwischen lassen. Also überlegt der Held haarscharf, wo Copperhead als nächstes zuschlagen könnte: wahrscheinlich will er Montezumas Helm. Gut geraten.

brave-bold-78-ww1.jpg

Wonder Woman lässt es alle Welt wissen: Sie liebt Batman. (DC Comics)

Doch zwei Tage später tauchen die Frauen auf und machen alles komplizierter. Wonder Woman fliegt über Gotham und schreibt mit Rauch „I LOVE BATMAN“ in die Luft. Kurz darauf erscheint Batgirl und macht darauf „ONLY I LOVE BATMAN – BATGIRL“ draus. Es beginnt der Kampf der Liebestollen. Batman muss mit dem Whirlybat dazwischengehen und dann sogar Batgirl vor einem Sturz retten. Die beiden benehmen sich wie zwei verrückte Waschweiber.

brave-bold-78-ww2.jpg

Wonder Woman setzt Batman ein Denkmal aus Gold. (DC Comics)

Batman erteilt beiden eine Abfuhr: „We’d make an incongruous pair!“, sagt er zu Wonder Woman, und zu Batgirl: „It wouldn’t be a match!“ Dessen völlig ungeachtet beginnt ein Wettbewerb um Batmans Gunst – die Presse schaut zu. Wonder Woman schleppt Schätze heran, Batgirl schenkt ihm ein pinkes Batmobil, Wonder Woman fertigt eine Batman-Statue in Überlebensgröße aus Gold an, Batgirl schenkt ihm ein neues Cape. Beide kaufen ihm einen mit Diamanten besetzten Allzweckgürtel.

brave-bold-78-ww3.jpg

Fataler Kuss: Wonder Woman entbrennt für Batman. (DC Comics)

Derweil geht Copperhead einkaufen, ohne zu bezahlen: im Museum. Batman wird sofort alarmiert, er eilt hin, aber da ist die Schlange schon weg, ohne den Helm gestohlen zu haben. Da wird klar: Das ganze Theater mit den Heldinnen war bloß inszeniert, um den Dieb in falsche Sicherheit zu wiegen. Zurück bei den Frauen, geht der Wahnsinn wieder von vorn los – und zwar schlimmer als zuvor. Denn als Wonder Woman Batman küsst, entbrennt sie wirklich in Liebe für ihn und Batgirl wird eifersüchtig. Sie lassen ihn nicht mehr weg. Copperhead nutzt seine Chance und klaut Montezumas Helm.

Während die Frauen weiterkämpfen, hört der Schurke, dass Batgirl ihre Geheimidentität und die von Wonder Woman irgendwo aufgeschrieben hat. Er eilt zum Versteck, WW folgt ihm, vernichtet die Beweise, dann betäubt er sie mit Schlangengift, später knockt er auch Batgirl aus. Batman wird im Kampf ebenfalls vergiftet, er kann gerade noch so den Gegner ausschalten. Dann rettet Batgirl ihrem Geliebten mit einem Gegengift das Leben.

Die Sache mit der Liebe haben sich die beiden Furien auf der letzten Seite anscheinend aus dem Kopf geschlagen. Als die Arbeit getan ist, düsen sie ab und bieten noch ihre Hilfe für weitere Abenteuer an. Aber Batman sagt höflich: „I know, but I’ll call you, girls — don’t you call me!“

Die Frauen haben sich also mit dieser peinlichen Aktion wenigstens halb bewährt. Den Bechdel-Test haben sie nicht bestanden.

Mehr zum Thema:

Batman trifft Richard Dragon

The Brave and the Bold #132 (DC Comics)

Titel: Batman & Kung-Fu Fighter: Batman — The Dragon Slayer?

Autor/Zeichner: Bob Haney/Jim Aparo

Erschienen: 1977 (The Brave and the Bold #132)


Richard Dragon, auch bekannt unter dem brillanten Namen Kung-Fu Fighter, rettet einem armen alten Mann das Leben, als ein paar menschenverachtende Schläger „Populationskontrolle“ betreiben wollen. Dann repariert er ihm noch den Platten an seinem Fahrrad und gibt ihm einen Kaffee aus.

Ein Jahr später, als Richard gerade in Gotham ist, wird er angegriffen von einem einäugigen Kerl mit einem Nunchaku. Der trägt den unbescheidenen Namen The Stylist. Als Richard sich gerade wehrt, geht Batman nichtsahnend dazwischen und hält den Unschuldigen für den Aggressor. Dafür bekommt der Dunkle Ritter ein paar Schläge ab und hat dem nur uramerikanische und ungraziöse Kampftechniken wie beim Football oder Boxen entgegenzusetzen. Die Zeit, in der selbst alle möglichen fernöstlichen Martial Arts beherrscht, scheint hier noch nicht angebrochen zu sein.

Batman in Mexiko

Wie dem auch sei: Nach ein bisschen Gerangel kommt Batman auf den Trichter, dass der Kung-Fu Fighter die Wahrheit sagt und er den Falschen hat entkommen lassen. Da taucht ein Chauffeur mit einem Briefumschlag für Richard auf, in dem ein Schlüssel und ein Quarter steckt. Richard schaltet: Das kann nur von dem alten Mann stammen, den er mal gerettet hat. Batman schaltet: Das kann nur der Milliardär Calvin Curtis sein, der sich als Penner getarnt hat. Er ist gerade gestorben und hat viel Geld zu vererben.

Doch zuerst muss der Stylist gefunden werden, der es offenbar auf Dragon abgesehen hat. Nach einem gescheiterten Versuch, ihn zu schnappen, bei dem sich Batman in aller Öffentlichkeit blamiert, führt die Spur nach Yucatan. Richard und Batman besteigen eine Passagiermaschine. Batman sitzt doch tatsächlich im Kostüm unter Zivilisten, was keinen zu wundern scheint. Was ist mit dem Batplane, dem Batwing oder zumindest Bruce Waynes Privatjet? Seltsame Geschichte … Aber zum Glück dauert sie nicht mehr lange.

In Yucatan finden sie den Stylisten, der wurde beauftragt von einem Kerl namens Esteban, der einst Curtis‘ Geschäftspartner war und nun hinter dem Erbe her ist. Er befürchtet, dass Richard alles erben könnte und will ihn erledigen lassen. Kurz gesagt: Die beiden Helden verhindern das mit einer kleinen Prügelei. Esteban landet im Knast (lebenslang) und der Stylist versinkt auf der Flucht in Treibsand. Sehr bequem.

Am Ende geht das Erbe an die Wohlfahrt. Richard Dragon kriegt nur eins: eine neue Fahrradpumpe.

>> Batman in The Brave and the Bold


Unterstütze das Batman-Projekt

Dieses werbefreie Blog ist für dich kostenlos - doch leider nicht für mich. Wenn du gut findest, was ich hier mache, würde ich mich über eine Hilfe freuen, um die Kosten für diese Seite zu decken. Vielen Dank.

€1,00

Batmans letztes Weihnachten

DC Comics

Titel: The Batman’s Last Christmas

Autor/Zeichner: Mike W. Barr/Jim Aparo

Erschienen: 1982 (The Brave and the Bold #184)


Tut mir leid: Dieser Titel allein dürfte schon die Erinnerung an einen Weihnachts-Evergreen wecken und euch einen schrecklichen Ohrwurm verpassen. Aber keine Sorge, ich baue diesmal kein passendes Musikvideo ein – dieses Blog hat ja immer noch einen guten Ruf zu verlieren. Der Song würde hier auch gar nicht passen, schon das Cover verspricht großes Drama: „My parents deserved to die – and the Batman must die as well!“, schreit Batman am Grab seiner Eltern und reißt sich die Maske vom Gesicht. Wie konnte es dazu kommen?

Eigentlich ist Batman kurz vor Weihnachten damit beschäftigt, Santa Claus zu spielen, indem er Waisenkindern einen Sack voller Geschenke vorbeibringt. Dann bittet ihn Commissioner Gordon um Hilfe, um den Gangsterboss „Spurs“ Sanders zu fassen. Dessen Buchhalter wollte Beweismittel an die Polizei übergeben, aber die wurden abgefangen. Batman findet Sanders Handlanger, da dieser zum Glück ein auffälliges Kostüm trägt: als Weihnachtsmann. Eigentlich nichts ungewöhnliches so kurz vor Weihnachten, aber Batman erkennt ihn sofort auf der Straße, weil er nun mal Batman ist.

Kaum ist der Übeltäter überwältigt, schlägt Batman die Akte auf und liest, dass sein Vater, Thomas Wayne, Sanders Geld geliehen haben soll, damit dieser zum Boss aufsteigen kann. Als der falsche Weihnachtsmann Batman erschießen will, taucht aus dem Nichts Huntress auf und rettet ihm das Leben. Huntress ist Helena, die Tochter von Bruce und Selina von Erde 2. Da sie einsam ist, will sie Weihnachten mit ihrem Onkel von Erde 1 verbringen. Sie fragt sich, was für ein Geschenk sie ihm besorgen könnte, wenn er doch alles hat.

Doch Bruce hat andere Sorgen: Sein Vater war anscheinend ein Krimineller. Was tun? Da bringt ihn Helena auf eine brilliante Idee: Du bist Detektiv, finde es heraus! Stimmt, sagt Bruce, so mach ich’s. Erste Station: der ehemalige Buchhalter seines Vaters. Dessen Aufzeichnungen bestätigen, dass Thomas regelmäßig 10.000 Dollar abgehoben hat, ohne sie zu erwähnen. Spurs soll das Geld erhalten haben. Zweite Station: ein Besuch bei Spurs, der beweist die Affäre mit einem Tonband, auf dem Thomas zu hören ist.

Bruce hat dann genug: Er verdammt den eigenen Vater, er sei nicht besser als die schlimmsten Verbrecher, dann schmeißt er als Batman hin, weil er sonst ein ebenso großer Heuchler wäre. Bruce zieht sich also zurück in die High Society, wo er umgarnt von schönen Frauen schmollt und einsam bleibt. Ein Leben ohne Batman ist möglich, aber sinnlos.

Als dann der falsche Weihnachtsmann vom Anfang fast ermordet wird, rettet Huntress ihm das Leben, Bruce sieht es und erkennt: Er ist Batman nicht seinem Vater zuliebe, sondern um Menschenleben zu retten und andere vor seinem Schicksal zu bewahren. Dann erinnert er sich ein sein letztes Weihnachten mit den Eltern und erkennt, dass der Buchhalter der Schurke ist, der den Namen Wayne in den Schmutz gezogen hat.

Und so hat Helena doch ein Geschenk für den Onkel: Sie hat Batman seinen Glauben und seine Bestimmung wiedergegeben. Batman erneuert seinen Schwur am Grab der Eltern.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Mehr zum Thema:

Batman und Plastic Man bringen Weihnachten zurück

DC Comics

Titel: The Night the Mob Stole X-Mas!

Autor/Zeichner: Bob Haney/Joe Staton, Jim Aparo

Erschienen: 1979 (The Brave and the Bold #148)


Weihnachten klauen? Wer die Geschichte vom Grinch kennt, der weiß, das geht doch gar nicht. Aber bei Batman geht bekanntlich alles, oder zumindest soweit, dass er es verhindern kann. Doch zunächst werden Zigaratten geklaut. Ein Laster voller illegal geschmuggelter Kippen wird leergeräumt, der Fahrer getötet – das Werk sogenannter Buttlegger.

Doch dann wird auch noch die berühmte Weihnachtsauslage des Lacey Department Store gestohlen. „What would the holiday be without it?? Beautiful!“, denkt sich Batman beim Vorbeifahren mit dem Batmobil. Tja, und dann ist die ganze Deko kurz darauf plötzlich weg – gestohlen! Und dabei wurde noch Plastic Man entführt, der als Weihnachtsmann verkleidet Spenden gesammelt hat. Doch dann gelang es ihm, trotz eines Schlages auf den Hinterkopf, noch eine Botschaft für Batman in den Schnee zu schreiben.

Fein rausgeputzt zu Weihnachten: Plastic Man und Batman in der Autowaschanlage. (DC Comics)

Batman folgt dem Laster der Diebe mit dem Whirlybat, an der nächsten Tankstelle versucht er, die Gauner zu überwältigen, aber dann landet er in einem Becken voller Diesel – Plastic Man muss ihn retten. Einen Besuch in der Autowaschanlage später folgen die beiden Helden der Spur nach Florida, wo die Bande (die zufällig auch hinter dem Buttlegging steckt) die Weihnachtsdeko aus Gotham aufgestellt hat, um eine andere Bande damit zu beeindrucken – damit will Gangster Big Jake Doyle kurz vor seinem Tod Frieden mit der Konkurrenz schließen. (Plastic Man soll Weihnachtsmann spielen.)

Batman und Plastic Man als Weihnachtsdeko für Gauner. (DC Comics)

Doch die Sache ist nur ein Trick, um die Konkurrenz auszuschalten. Kaum sind die Gäste da, werden sie mit Kugeln durchlöchert. So zumindest der Plan. Denn zum Glück lassen sich Batman und Plastic Man vorher von den Gaunern (scheinbar) gefangen nehmen. Dadurch können sie das Schlimmste verhindern. Plastik Man bläst sich zu einem Riesenkissen auf, dann wird er zur Schneekanone. Schließlich zwingen die Helden die Gauner dazu, Gotham seine Weihnachtsdeko zurückzubringen.

Worum es in Gotham zu Weihnachten geht. (DC Comics)

„Batman, it’s a miracle!“, sagt der Bürgermeister. „You cracked the buttlegging ring and saved the city’s holiday!“ Na ja, eigentlich sollte die Botschaft einer solchen Geschichte lauten: Weihnachten braucht den ganzen Klimbim nicht, es geht bei dem Fest doch um menschliche Werte. Aber nein, hier dient Batman bloß als Wiederbeschaffer von Werbung für ein Konsumunternehmen. Anders als beim Grinch lautet die Moral also: Weihnachten kann man nicht klauen – solange es einen Batman gibt.

Mehr zum Thema:

Der Golem aus dem All

Wiedersehen mit dem Time Commander: War of the Cosmic Avenger (DC Comics)

Titel: Batman & Green Lantern: War of the Cosmic Avenger

Autor/Zeichner: Bob Haney/Win Mortimer

Erschienen: 1967 (The Brave and the Bold #69)


Der Time Commander ist wieder da! Aber Batman hat zunächst andere Sorgen: Er läuft gebeugt durch die Straßen mit einem roten Fledermaus-Kostüm, einer Art starrer Metallpanzer, der sich um Kopf, Rücken, Arme und Oberschenkel schließt. Während das umstehende Volk sich wundert, versucht die Polizei, den Panzer zu knacken – doch vergeblich.

Wie ist das überhaupt passiert?, fragt Gordon. Das kam so: Batman hat das Frühlingsfieber gepackt, er ist mit dem Batmobil aufs Land gefahren, hat sich unter einen Baum gelegt, ist eingeschlafen – und als er erwachte, war er plötzlich gefangen. Eine seltsame Geschichte, aber da bei Batman allerhand Kurioses passiert, verwundert auch das nicht besonders.

Batman lässt Green Lantern rufen. Der düst sofort herbei und löst mittels Ring die Fessel. Doch als GL wieder nach Hause düst, kommt ihm Batman auf dem Whirlybat entgegen. Moment mal, wie kann das sein? Die Lösung: Der andere war nicht Batman, sondern ein Betrüger! Aber wer? Es konnte nur jemand gewesen sein, der sich die Kraft des Rings zunutze machen wollte. Und aus irgendeinem Grund kommen die beiden auf John Starr, den Time Commander.

Der Golem nimmt Rache

Mit der Ring-Energie aus der Rüstung schafft er Cosmo herbei, eine Art Golem, der vor zehn Jahren von Dr. Elijah Carruthers erschaffen wurde. Der Wissenschaftler hat Cosmo aber zerstört, weil er unzufrieden mit dem Ergebnis gewesen ist. Der neue Cosmo ist dank kosmischer Energie mächtiger denn je und will dem Time Commander nicht gehorchen. Er will nur eins: Rache an seinen Schöpfer und Vernichter nehmen.

Also randaliert Cosmo in der Stadt, Batman und Green Lantern sind machtlos gegen ihn. Da hilft nur eins: Dr. Carruthers herbeizuholen. Doch der verbringt seine letzten Lebensjahre dement in einem Pflegeheim. Trotzdem schaffen es die Helden, ihn vor Cosmo zu stellen, mit einer Chemikalie als Waffe, doch das stellt sich als Bluff hinaus, wie auch der Time Commander merkt. Carruthers ist eigentlich Batman mit Maske, und Batman ist Carruthers Pfleger. Da kehrt durch den Schock die Erinnerung des Doktor wieder, er taucht plötzlich auf wie Kai aus der Kiste, wirft eine wirksame Chemikalie auf Cosmo, sodass der Golem wieder verschwindet.

Bleibt nur noch die Frage, ob das alles moralisch okay war. Carruthers hat keine Bedenken: Die Zerstörung eines bewussten Wesens wegen seiner Imperfektion nagt nicht gerade an seinem Gewissen, er fühlt sich vielmehr durch den Amoklauf des Golems bestätigt, es noch einmal getan zu haben – auch wenn erst die Handlung des Doktors den Rachefeldzug bewirkt hat. Aber keiner widerspricht, sodass der Wissenschaftler das letzte Wort hat: „The time has not come for humanoids such as Cosmo … but someday it will come!“

>> The Brave and the Bold

Bruce Waynes Zeitvertreib

Batman und Green Lantern gegen den Time Commander

Batman und Green Lantern gegen den Time Commander (DC Comics)

Titel: Batman & Green Lantern: The Tick-Tock Traps of the Time Commander

Autor/Zeichner: Bob Haney/Ramona Fradon

Erschienen: 1965 (The Brave and the Bold #59)


In den Kinos ist endlich Christopher Nolans Film Tenet angelaufen. Darin versucht sich der Regisseur und Autor an einer Variation auf das alte Zeitreisethema: Die „Inversion“ von Gegenständen und Personen erlaubt ihnen, sich rückwärts durch die Zeit zu bewegen. Welche Möglichkeiten und Gefahren das mit sich bringt? Schaut es euch lieber selbst an. (Mich hat es nicht überzeugt.)

Doch auch wenn die Idee neu anmutet: Es gibt leider nichts ganz Neues unter der Sonne. Denn in ähnlicher Form gab es das auch schon bei Batman. Im ersten Batman-Team-up mit Green Lantern in der Serie The Brave and the Bold treffen sie auf den Schurken Time Commander, der Dinge und Menschen in der Zeit vor- und zurücksetzen kann.

Bruce Wayne (Batman)

Dichterlesung statt Langeweile: Bruce Wayne in seiner Freizeit. (DC Comics)

Die Geschichte beginnt mit John Starr, einem entflohenen Sträfling, der bei einer öffentlichen Lesung seine Unschuld zu beweisen versucht – als selbsternannter „Monte Christo des 20. Jahrhunderts“. Da Bruce Wayne sich gerade langweilt und nichts Besseres zu tun hat (Dick und Alfred sind außer Haus), will er sich mit der Lesung die Zeit vertreiben und trifft dort auf Commissioner Gordon, der nur auf die Gelegenheit wartet, Starr wieder einzufangen.

Kaputte Uhr wird wieder ganz: Der Time Commander führt Bruce Wayne seine Kräfte vor. (DC Comics)

Doch wider Erwarten taucht der Sträfling nicht selbst auf, sondern nur auf einer Filmleinwand, wo er dem Publikum in einem Film erklärt, warum er das Verbrechen, wegen dem man ihn veurteilt hat, nicht begangen haben kann. Das Publikum ist überzeugt, Gordon nicht. Als Bruce nach Hause kommt, begrüßt ihn Starr im Kostüm als Time Commander. Er zerbricht eine antike Uhr und lässt sie wie von Zauberhand wieder zusammensetzen. Er weiß, dass Bruce Batman ist und er bittet ihn um Hilfe, seine Unschuld zu beweisen. Bruce willigt ein.

Batman als Dieb?

Zwei Tage später bekommt Hal Jordan ein Telegramm, in dem Batman ihn um Hilfe bittet. Jordan fliegt als Green Lantern nach Wayne Manor, wo er Batman nach einem Laborunfall starr daliegen sieht. GL kann ihn mittels Ring wiederherstellen und verschwindet wieder, später hört er aber, dass Batman unbezahlbare Isotope aus einem Labor gestohlen haben soll. Batman fliegt durch die Gegend und widersetzt sich mittels einer mysteriösen Sanduhr der Polizei, dann wehrt er Green Lantern ab, indem er dessen Ringkräfte gegen ihn selbst richtet. Doch als Hal später Bruce stellen will, behauptet dieser, von all dem nichts gewusst zu haben. Der Time Commander hat sich als Batman ausgegeben.

Time Commander, Batman, Green Lantern

Der Time Commander befördert Batman und Green Lantern durch die Zeit. (DC Comics)

In der Zwischenzeit wütet der Schurke weiter: Er lässt Teile von Gotham City verschwinden. Doch als Green Lantern und Batman im Flug versuchen, ihn davon abzubringen, kriegt GL eine Ladung gelben Sand zu spüren (sein Ring hat eine Gelbschwäche) und Batman bringt ein Hagel aus Pendeluhren zu Fall. Woher die Ihren kommen, bleibt unklar – oder soll sich bei einem „Time Commander“ wohl von selbst verstehen. (Wahrscheinlich durch Green Lanterns Ring-Energie, die ihn wohl auch fliegen lässt.) Als beide Helden bewusstlos sind, lässt der Gegner sie aber nicht einfach in den Tod stürzen, sondern fängt sie auf und lässt sie in der Zeit verschwinden: GL einen Tag in die Vergangenheit, Batman einen Tag in die Zukunft.

Rache an Gotham

Macht aber gar nix, denn dank GL-Ring können sich die beiden trotzdem absprechen über das weitere Vorgehen. In der Zwischenzeit stellt der Time Commander seine Forderung an die Stadt: John Starr soll freigesprochen werden – sonst gibt’s Rache. Ein etwas seltsames Vorgehen, wenn man Menschen von seiner Unschuld überzeugen will, indem man eine weitere Straftat begeht, für die man ganz sicher den Knast verdient. Aber auch unabhängig davon beharrt Gordon auf Starrs Schuld.

Dinosaurier und Vulkane: Der Time Commander befördert Gotham in die Urzeit zurück. (DC Comics)

Also lässt der Time Commander in Gotham die Dinosaurier wiederauferstehen sowie Vulkane und Feuer ausbrechen, schließlich zaubert er ein paar feindliche Aliens aus der Zukunft herbei, die wild herumballern. Das Volk probt den Aufstand: Sprecht Starr frei! Die Stadt knickt ein. Dann lassen Green Lantern und Batman die Sanduhr des Time Commander durch ein schrilles Sirenensignal zerspringen und er fällt machtlos zu Boden. Aber wie haben die das geschafft? Kommunikation ist alles – auch zwischen Vergangenheit und Zukunft. Kaum ist die Sanduhr zerstört, kehrt alles wieder zum Status quo zurück.

Nun könnte man sich wieder fragen: Wenn der Time Commander die Zeit beeinflussen kann, hätte er dann nicht einfach die Tat, derer man ihn bezichtigt, ungeschehen machen können? Ja, hätte er. Aber dann gäbe es diese Geschichte nicht. Aber sich zu verschulden, um seine Unschuld zu untermauern, ist auf jeden Fall die schlechtere Lösung gewesen. Und so wird ein weiterer Schurke mit seinen eigenen Waffen geschlagen.

Mehr zum Thema Zeit:


Unterstütze das Batman-Projekt

Seit 2014 bietet dieses Blog Orientierung rund um Batman. Mittlerweile sind über 1300 Beiträge und Seiten mit Übersichtslisten erschienen. Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, würde ich mich über einen kleinen Beitrag freuen, der mir hilft, die Kosten für diese Seite zu decken. Vielen Dank.

€1,00

Batman und Riddler schreiben Krimi-Geschichte

DC Comics

Titel: Batman and the Riddler: The Death of Batman

Autor/Zeichner: Don Karr/Carmine Infantino

Erschienen: 1982 (The Brave and the Bold #183), Paperback 2015 (Batman Arkham: The Riddler)


Ein Unbekannter holt den Riddler aus dem Knast, gibt ihm sein Kostüm und lädt ihn ein zu einem Spiel: „The Death of Batman“. Am selben Abend wird bei einem Empfang der Krimi-Autor Hugh Rutherford Creighton entführt. Batman wird zum Polizeipräsidium gebeten. Dort wurde ein Spiel abgegeben: The Death of Batman. Der Mitspieler muss Karten ziehen, auf denen steht, wo er als nächstes sein soll. Batman trifft auf den Riddler und sie spielen gemeinsam.

Die Schnitzeljagd führt nicht nur durch Gotham, sondern auch durch die Literaturgeschichte: vom ersten Rätselknacker Ödipus, zum Haus von Edgar Allan Poe bis hin zum Aschenbecher von Sherlock Holmes und Dashiell Hammett (Autor von The Maltese Falcon). Zwischendurch gibt es eine Explosion und eine tödliche Schlange und einmal holt der Riddler mit dem Schwert nach Batman aus.

Beim Finale in Creightons Haus stellt sich der Schurke – ACHTUNG SPOILER – als Creighton selbst heraus. Er hat seine eigene Entführung bloß inszeniert, um sich an Batman zu rächen, weil der Krimi-Autor durch ihn nicht mehr von der Polizei konsultiert wird. Außerdem hat er Spaß dran und ohnehin nicht mehr lange zu leben. Als der Lebensmüde alles in Flammen aufgehen lässt, versucht der Riddler zunächst Batman vor dem Rauch zu retten – und wird dann selbst von ihm gerettet.

„I have ethics!“, sagt der Riddler. „For me the game is everything!“ Außerdem sei Batman der einzige, der das Rätsel auflösen könne.

Mehr zum Thema:


Unterstütze das Batman-Projekt

Gefällt dir dieser Beitrag? Was ist er dir wert? Hilf mir, die Kosten für diese Seite zu decken (8 Euro im Monat, 96 Euro pro Jahr). Vielen Dank.

€1,00