Dick Giordano

Batman und das Gesetz gegen das Verbrechen

Cover von Neal Adams (DC Comics)

Titel: Death Casts the Deciding Vote

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Irv Novick, Dick Giordano

Erschienen: 1970 (Batman #219), Hardcover 2026 (Batman: The Bronze Age Omnibus Vol. 1)


Batman und Bruce Wayne gemeinsam in einem Flugzeug – wie kann das sein? Und dann stürzt Batman hinaus – wie kann das gutgehen? Aber der Reihe nach!

Bruce Wayne geht zum State Capitol, wo er beim Gouverneur für sein Opferprogramm Victims Inc. Program (VIP) öffentliche Gelder einwerben will. (Anscheinend ist er selbst nicht reich oder selbstlos genug.) Doch da kommt ihm ein anderer Politiker zuvor: Senator Lincoln Webster. Der will im US-Senat einen Gesetzentwurf durchbringen, der das Verbrechen beenden will, sodass Bruce Waynes Programm überflüssig wird, weil es keine Opfer mehr geben soll. Ein steiles Versprechen! Das gibt auch Webster zu.

Nicht alle sind begeistert von dem Gesetz, der Senator muss sich tarnen, um nicht aufzufallen. Also trägt er Sonnenbrille und fliegt Holzklasse nach Washington D.C. Als Bruce Wayne ihn begleitet, wird das Flugzeug entführt und umgeleitet. Die Verbrecher wollen verhindern, dass das Gesetz eine Mehrheit bekommt. Bruce wehrt sich gegen die Ganoven, wird aber ausgeknockt und gefesselt. Er kann sich aber befreien, indem er die Fesseln mit heißem Kaffee löst. Zum Glück hat er ein Batman-Kostüm dabei und zieht sich rasch um, probt wieder den Aufstand und wird wieder gefesselt, als der Senator bedroht wird. Webster bekommt eine Herzattacke.

Wieder kann sich Batman befreien und umziehen (wie, bleibt diesmal unklar), dann öffnet er eine Bodenklappe, um so zu tun, als wäre Batman abgehauen – der älteste Trick der Welt, der aber keine weitere Konsequenz hat. Dass man die beiden nie gemeinsam gesehen hat und beide ziemlich fit im Kämpfen sind, scheint nicht aufzufallen. Dann springt aber Batman buchstäblich wie Kai aus der Kiste und erschreckt die Entführer. Bruce stellt ihnen ein Bein und entwaffnet sie. Er hat sein Kostüm mit der Luft von aufgblasbaren Rettungswesten aufgepumpt und es so zum Springteufel gemacht. Diese Westen nannte man übrigens „Mae Wests“ nach der gleichnamigen Schauspielerin, bzw. ihren Brüsten …

Batman selbst springt übrigens nicht aus dem Flugzeug und wird auch nicht hinausgestoßen wie auf dem Cover, sondern wirft bloß sein Kostüm hinaus. Alfred sammelt es wieder ein. Doch warum packt er das Kostüm nicht einfach wieder in die Kiste? Wohl damit es immerhin eine halbe Berechtigung für das irreführende Titelbild gibt.

Und was steht nun in dem vielversprechenden Gesetz, das angeblich das Verbrechen beenden soll? Das erfahren wir leider nicht. Es scheint auch nicht viel zu bringen und ist damit nur ein genauso hohles Versprechen wie das Cover dieses Comics.

Übrigens: Ebenfalls in dieser Ausgabe enthalten ist – weitaus gelungenere – die Weihnachtsstory „The Silent Night of the Batman“.

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Superman gegen Shazam: Teil 2

DC Comics

Die Serie DC Comics Presents (gestartet im goldenen Superman-Jahr 1978) war einzig und allein dazu da, Superman mit anderen Helden zusammen zu bringen. 1981 (#33-34) traf er wieder auf Captain Marvel (auf dem Cover „Shazam!“ genannt). Dabei kam es zum Rollentausch: Superman trägt plötzlich das rot-weiß-gelbe Kostüm, während auf der Parallelerde Earth-S Captain Marvel im blau-rot-gelben Kostüm Gauner bekämpft. Und nicht nur das: Die beiden haben auch die Kräfte des jeweils anderen, also muss Superman ohne Röntgen- und Hitzeblick auskommen, während Shazam sich über ein Upgrade freuen darf.

Superman reist über den Rock of Eternity in die Parallelwelt und die Irration ist schnell geklärt: Wenn so seltsame Dinge ohne Erklärung passieren, kann nur einer verantwortlich sein: Mr. Mxyzptlk, der Kobold aus der fünften Dimension. Doch der hat diesmal Hilfe von Mister Mind, dem bösen Wurm und Erzfeind von Captain Marvel und der macht gemeinsame Sache mit King Kull, der sich immer noch an der Menschheit dafür rächen will, dass diese einst sein Volk ausgelöscht hat.

Als wäre das Ganze nicht schon albern genug, treffen die Helden noch auf Hoppy, the Marvel Bunny und den Rest der Marvel Family.

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Batman im Wachsfigurenkabinett

DC Comics

Titel: The Deadly Numbers Game/The Batman Nobody Knows

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Irv Novick, Dick Giordano

Erschienen: 1973 (Batman #250), Paperback 1988/2005 (The Greatest Batman Stories Ever Told/Batman: The Greatest Stories Ever Told)


Die 250. Batman-Ausgabe wird zwar nicht als ein Jubiläumsheft angepriesen, hat aber einiges zu bieten. Zunächst ist da eine kleine Geschichtsstunde im Wachsfigurenkabinett. Das Museum in Gotham wird kaum noch besucht. Da taucht plötzlich in den Händen der George-Washington-Figur ein Beil auf, das in einem Outdoor-Laden nebenan gestohlen wurde. Kurz darauf berichtet der Reporter Gil Adams über diesen „Vorfall“, der keiner ist – muss wohl gerade Sommerloch sein. Bruce Wayne sieht den Bericht im Fernsehen. Der Besitzer hat keine Ahnung, woher das Beil kommt. Doch diese Banalität erregt aus unerfindlichem Grund Interesse: Vor dem Museum bildet sich eine Schlange, um das Beil in Washingtons Hand zu sehen. Gotham muss eine sehr langweilige Stadt sein.

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Batman und Superman beim Wild-West-Duell

DC Comics

Titel: Showdown at Gotham City

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Rich Buckler, Dick Giordano

Erschienen: 1980 (World’s Finest #261)


Der Pinguin ist auf Bewährung raus, tritt live im Fernsehen auf und stellt der Öffentlichkeit einen Mann vor, der der echte Western-Outlaw Butch Cassidy sein soll. Dieser sei nicht etwa 1908 gestorben, sondern sei in einer mexikanischen Höhle eingeschlafen und von einem sonderbaren Gas konserviert worden. Als wäre die Story nicht schon unglaubwürdig genug, springt Batman von einem Kamerakran und überführt den Pinguin als Betrüger.

Da taucht ein Cowboy auf einem fliegenden Pferd auf, fängt Batman mit dem Lasso ein und haut mit Pinguin und „Butch“ ab. – Muss ich noch weitererzählen? Die Story stammt nicht aus dem Jahr 1956, sondern aus dem Jahr 1980, als man den schieren Unsinn längst hinter sich gelassen hatte. Oder zumindest wird das oft so behauptet.

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Der Pinguin und die Kanarienvögel

DC Comics

Titel: Batman & Black Canary: Requiem for 4 Canaries

Autor/Zeichner: Michael Fleischer/Dick Giordano

Erschienen: 1980 (The Brave and the Bold #166), Hardcover 2021 (Batman: The Brave and the Bold – The Bronze Age Omnibus Vol. 3)


Der Pinguin bricht aus dem Knast aus, geht nach Star City und übernimmt eine Bande, indem er den Anführer kaltblütig mit seinem Schirm erschießt. Damit bricht zu Beginn der 80er für den Schurken eine neue Ära an. Schluss mit lustig: Der Pinguin ist ein Killer! Und das ist nur der Anfang. Als nächstes sollen vier ehemalige Komplizen dran glauben, die ihn vor Gericht verraten haben, um mit einem Deal ihre Haftstrafen zu verkürzen. Die vier „canaries“ sollen passenderweise ihren Tod durch verschiedene Kanarienvögel finden. Hier bleibt sich der Pinguin als Spieler treu.

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Pinguins Rückkehr im Bronze Age

DC Comics/Ehapa

Titel: Hail Emperor Penguin

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Irv Novick, Dick Giordano

Erschienen: 1974 (Batman #257), Paperback 1992 (The Greatest Batman Stories Ever Told Vol. 2); dt. Ehapa 1974 (Superman/Batman 25)


Anfang der 70er, als das Bronze Age begann, wurde nicht nur Batman ernster und realistischer, auch seine alten Gegner wurden neu interpretiert, vor allem von Dennis O’Neil und Neal Adams. Sie holten den Joker nach vier Jahren aus der Versenkung und machten aus ihm wieder einen psychopathischen Killer, auch Two-Face stieg als tragische Figur zu einem klassischen Schurken auf. Allerdings traf das nicht auf den Pinguin zu. Der tauchte nach sechs Jahren Pause im Jahr 1974 auf, als hätte er sich kaum verändert.

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Batman und das Pflichtgefühl

DC Comics

Titel: Obligation (dt. Die Ninja-Falle)

Autor/Zeichner: Archie Goodwin/Dan Jurgens, Dick Giordano

Erschienen: 1990 (Detective Comics Annual #3), Paperback 2021 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 5); dt. Hethke 1992 (Batman Album 17)


Als Batman mal wieder das Grab seiner Eltern besucht (er sollte es lassen, wenn ihm an seiner Geheimidentität gelegen ist), sieht er einen schwarzen Mann mit grauen Schläfen nahen, der eine Stoffrolle auf den Grabstein legt. Darin: sein eigener Finger! Batman stellt ihn zur Rede. Es handelt sich um Mark Cord, einen Detective Sergeant der Polizei. Sein Vater hat einst den Mord an den Waynes beobachtet, aber nichts unternommen. Danach hat er sich schuldig gefühlt und seinen Sohn gebeten, für sein Pflichtgefühl aufzukommen. (Seltsame Logik, aber daher der Titel: Das Wort „obligation“ fällt etwa ein Dutzend Mal auf 56 Seiten.) Aus diesem Pflichtgefühl heraus wurde Mark ein ordentlicher Mensch, also Polizist.

Dann kommt ein Auto herangerast, überfährt die beiden fast und ein Mann wirft eine Handgranate. Batman und Cord kommen mit dem Schrecken davon. Dann brechen maskierte Männer in Wayne Manor ein und versuchen, Bruce Wayne zu töten, erwischen aber nur eine Attrappe (seltsam, dass sie überhaupt drauf reinfallen). Während Batman sich mit den Killern drinnen anlegt, konfrontiet Cord einen von ihnen draußen: Jiro, man kennt sich von früher. Es kommt zum Schwertkampf, beide werden verletzt. Jiro stirbt.

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Was von Elseworlds übrig blieb

Fast alle Batman-Elseworlds-Storys habe ich mittlerweile gelesen und hier besprochen – aber eben nicht alle. Ein paar kleine gibt es noch, die mir bisher entgangen sind. Gleich drei Kurzgeschichten werden in The Batman Chronicles #21 (2000) erzählt:

In „Apocalypse Girl“ (geschrieben und gezeichnet von The Pander Bros.) geht es um Zia, eine junge Frau auf einer alternativen Erde. Ihr Vater arbeitet an einem Portal, um in Parallelwelten reisen zu können. Auf einer Party bekommt Zia von einer Freundin ein Halluzinogen in den Drink geworfen und auf dem Trip fällt ihr nichts Besseres ein, als in das Labor ihres Vaters zu gehen und durch ein zufällig geöffnetes Portal zu treten.

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Wenn zu Weihnachten die Chemie nicht stimmt

DC Comics

Titel: Merry Christmas/And a Deadly New Year

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Irv Novick, Dick Giordano

Erschienen: 1973 (Batman #247)


Eine dreiköpfige Familie kämpft sich durch den Schnee bei Nacht, kommt zu einem Haus, bittet um Einlass: der Wagen ist auf dem Highway liegen geblieben, jetzt drohen sie zu erfrieren. Aber der Hausherr weist sie ab. Da bittet sie ein anderer Mann herein, aber der ist alles andere als nett, denn es ist Chimp Manners, ein gesuchter Dieb, der eine Dosis Nervengas von der Armee gestohlen hat und sich jetzt vor dem Gesetz versteckt. Da er Zeugen nicht gebrauchen kann, will er die Familie umlegen. (Stellt sich die Frage, warum er sie überhaupt hereingebeten hat.)

Doch das Gesetz hat ihn bereits gefunden: Plötzlich steht Batman in der Tür und will Manners ein paar Manieren beibringen. Als er aber den Flakon mit den Nervengas hochhält, das ausreicht, um eine Stadt auszulöschen, gehorcht auch Batman. Manners bittet sie hinaus, weil er keine Lust auf Leichen im Haus hat. Da erscheint ein helles Licht am Himmel, Manners schießt, verfehlt und Batman knockt ihn aus. Was ist geschehen? Ein Stern, weiß der Hausbewohner, der zufällig Astronom ist, er kennt sich aus. Batman ist überzeugt: Merry Christmas.

Chemieangriff zu Silvester

Diese Weihnachtsgeschichte ist allerdings nur das Vorspiel: Batman kettet Manners an sein Handgelenk und will ihn zu Gordon bringen, da wird das Auto auf der Straße abgedrängt und eine Bande befreit Manners und knockt Batman aus (na klar: ein Schlag auf den Hinterkopf …), aber man lässt ihn am Leben, wahrscheinlich wirkt auch hier der Geist der Weihnacht.

Kurz darauf trifft eine Drohung ein: Ein gewisser Boss Halstrom soll bis nächste Woche aus dem Gefängnis entlassen werden, sonst stirbt Gotham. Warum nächste Woche? Weil man dann das Nervengas zum Neujahrswechsel entlassen kann, das ist viel effektvoller. Eine Woche braucht auch Batman, um den Fall zu lösen: Er hört sich bei einem Chemiker um, zieht als Matches Malone los, Robin verkleidet sich als Polizeikadett und sogar Alfred macht sich nützlich.

Alles läuft auf ein Finale in der Silvesternacht hinaus. Batman findet bei einem Empfang den Schuldigen mit einem Trick, stürzt sich auf die „Happy New Year“-Kugel, an der das Nervengas hängt, und sorgt dafür, dass es ein neues Jahr überhaupt gibt.

Bleibt nur noch die Frage, warum die US-Army überhaupt Nervengas besitzt und sich in dieser Geschichte niemand daran stört. Historischer Hintergrund: Chemische Waffen sind seit der Genfer Protokoll von 1925 international geächtet, allerdings haben die USA dieses erst 1975 ratifiziert. 1997 trat das Chemiewaffenübereinkommen in Kraft: Herstellung, Entwicklung und Lagerung sind seitdem verboten, auch für die Vereinigten Staaten. Seit den 80ern vernichten die USA ihre riesigen Bestände – eine Aufgabe, die voraussichtlich erst im Jahr 2023 abgeschlossen sein wird.

>> Batman zu Weihnachten

Die gute Seele von Crime Alley: Leslie Thompkins

DC Comics

Titel: There Is No Hope in Crime Alley

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Dick Giordano

Erschienen: 1976 (Detective Comics #457)


Am Jahrestag der Ermordung seiner Eltern dreht Batman seine Runden auf der Straße Park Row, besser bekannt als Crime Alley. Einst eine florierende Gegend für Wohlhanbende, ist es jetzt ein Ghetto. Batman, der die Runde jedes Jahr macht, räumt ein bisschen auf: Zuerst hindert er zwei Diebe, ein Autoradio zu stehlen, dann fragt er sie nach einer gewissen Leslie Thompkins.

Eine Messerattacke später, die Batman abwehrt, findet er die Frau, als die alte Dame von zwei Straßenräubern ihre Handtasche abgenommen kriegen soll. Thompkins lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie hat Geld für arme Kinder aus der Nachbarschaft gesammelt, damit sie eine Chance auf ein besseres Leben bekommen. Die Verbrecher kümmert das wenig. Batman geht dazwischen. Als einer ihm eine Pistole vorhält, kommen Batmans böse Erinnerungen hoch und er prügelt dem Kerl fast die Seele aus dem Leib.

Leslie Thompkins

Wir erfahren: Leslie Thompkins war damals die Frau, die den jungen Bruce nach dem Tod seiner Eltern getröstet hat. Sie sagt Batman, dass dieses Ereignis für sie der Antrieb ist, solche Tragödien zu verhindern. Sie will, dass Batman eines Tages überflüssig wird. Batman lobt sie als Hoffnung von Crime Alley und bedankt sich mit einem Kuss auf die Stirn. Bald darauf staunt Alfred über einen Batman, der im Schlaf lächelt. Ein seltener Anblick.

Batman und Thompkins

Über Leslie Thompkins erfährt man bei ihrem ersten Auftritt noch nicht viel. Sie ist noch nicht die aufopferungsvolle Ärztin. Später stellt sich heraus, dass sie Thomas Wayne gekannt hat. Erst in Batman Special #1 (1984) erfährt sie, dass Batman Bruce Wayne ist (obwohl man diesen Schluss schon bei ihrem ersten Treffen ziehen kann).

Batman & Leslie

In Batman: The Animated Series taucht sie erstmals in der Episode Appointment in Crime Alley (S01E26) auf. Die Story (verfasst von Gerry Conway) lehnt sich zwar an ihrem ersten Comic-Auftritt an, aber läuft deutlich dramatischer und persönlicher ab. Leslie Thompkins weiß um Batmans Geheimnis, er hat jedes Jahr um 20 Uhr eine Verabredung mit ihr, um der ermordeten Eltern zu gedenken.

Batman & Roland Daggett

Doch an einem Abend kommt einiges dazwischen: Roland Daggett, Inbegriff des bösen Kapitalisten, will die Häuser der Park Row illegal sprengen, damit er dort ein Einkaufszentrum errichten kann. Dazu vertreibt er die Bewohner aus ihren Häusern. Als Thompkins Zeugin wird, wird sie in einem der mit Sprengstoff gespickten Gebäude gefesselt.

Schluss mit illegalen Böllern

Batman muss eine Mutter mit Kind vor den Schurken retten, dann eine Geiselnahme beenden, schließlich auch eine außer Kontrolle geratene Straßenbahn mit dem Batmobil aufhalten (ein wahres Highlight). Emotionaler Höhepunkt ist aber das Ende: Nach getaner Arbeit legt Batman zwei rote Rosen an der Stelle hin, an der seine Eltern gestorben sind. Leslie Thompkins tröstet ihn, wie sie ihn schon als Kind getröstet hat.

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