Elseworlds

Immortal Legend Batman

DC Comics

Deutscher Titel: Die unsterbliche Legende von Batman

Autor/Zeichner: Kyle Higgins, Mat Groom/Erica D’Urso, Dan Mora

Erschienen: 2025-2026 (Miniserie #1-6), Hardcover 2026; dt. Panini 2026 (TP)


Seit dem 22. Jahrhundert hat die Menschheit die Sterne erobert – dank Dunkler Materie. Doch damit wurde auch das Tor zu einer Parallelwelt geöffnet, der Welt der Schatten. Seelenlose Monster drangen durch und sorgten für Zerstörung. Drei Helden haben sie zurückgedrängt: Batman, Robin und Nightwing. Sie verbreiteten das Gerücht, unsterblich zu sein und setzten später Nachfolger ein: Bruce Wayne, Tim Drake und Dick Grayson. Doch Bruce soll seine Rolle vernachlässigt haben und nun Menschen angreifen. Nun soll der Sohn des ersten Batman, Thomas Elliot (uns auch bekannt als Hush), die Rolle der „Immortal Legend Batman“ übernehmen …

In Wirklichkeit geben sich böse Doppelgänger auf verschiedenen Planeten als Bruce Wayne bzw. Batman aus und bringen Menschen um. Der wahre Batman spürt sie auf, um sie zu stoppen. Es stellt sich heraus: Jeder von ihnen ist eine Schattenversion seiner selbst, die er geschaffen hat.

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Batman: Gotham by Gaslight: A League for Justice

DC Comics

Deutscher Titel: Eine Liga für Gerechtigkeit

Autor/Zeichner: Andy Diggle/Leandro Fernández

Erschienen: 2025-2026 (Miniserie #1-6), Hardcover 2026; dt. Panini 2026


„… it’s time for action!“ (Superman)

Das Steampunk-Elseworlds-Abenteuer geht weiter: Nachdem in The Kryptonian Age alle unsere Lieblingshelden in neuer Gestalt eingeführt wurden, treffen sie in Smallville, Kansas, zusammen. Der Sheriff Clark Kent offenbart sich als Superman. Man besiegt schnell ein paar Banditen um Harley Quinn und Killer Croc, dann lernt man sich im Zweikampf kennen: Martian Manhunter misst Kräfte mit Green Lantern (Alan Scott) und die vernünftige Wonder Woman muss vermitteln.

Schließlich stellen alle fest, dass sie alle derselben Sache auf der Spur sind: den Überbleibseln des legendären Kryptonic Age, als (böse) Kryptonier auf der Erde wandelten und nach ihrem Untergang eine gefährliche Technologie daließen. Lex Luthor macht will sie sich zunutze machen. Kurz darauf kommt er in Smallville per Zug an, der sich transformersmäßig in einen Riesenroboter verwandelt. Gemeinsam bekämpfen die Helden das stählerne Ungetüm. Doch dann wird der letzte überlebende böse Kryptonier befreit: Zod!

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30 Jahre „Kingdom Come“: Alex Ross erinnert sich

DC Comics

Im Jahr 1996 erschien der Vierteiler Kingdom Come von Mark Waid und Alex Ross. Eine Elseworlds-Story, die in einer Zukunft spielt, in der sich die alten Helden zur Ruhe gesetzt haben und zurückkehren, um wieder Ordnung in eine Welt zu bringen, die von ihren rücksichtslosen Nachfolgern bedroht wird. Es ist eine Story, die eingebettet ist in die Apokalypse, mit vielen Verweisen auf christliche Mythologie sowie vollgepackt mit Anspielungen auf unzählige DC-Charaktere und andere Figuren der Popkultur. Dank den atemberaubenden Bildern von Alex Ross wirkt das Ganze wie ein Epos aus Renaissance-Malereien. 1997 gewann es den Eisner-Award als beste Miniserie. Bis heute ist es ein Meisterwerk, das es lohnt, immer wieder zu lesen und neu zu entdecken. Am besten im Großformat und nicht in der mickrigen Compact-Ausgabe (auch wenn sie die billigste ist).

DC Comics

30 Jahre später hat Alex Ross – der die ursprüngliche Idee dazu hatte – einige Videos produziert, in denen er und seine Kollegen auf sein Werk zurückschauen. In einem halbstündigen Video blättert der Künstler den ganzen Comic durch und kommentiert einzelne Bilder und Sequenzen. So erfahren wir, dass er in der Gestalt des Pfarrers seinen eigenen Vater verewigt hat, wie ihn Norman Rockwell zu den Covern inspirierte und was er an dem Werk bereut.

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JLA: Created Equal – Eine Welt fast ohne Männer

Titel: JLA: Created Equal

Autor/Zeichner: Fabian Nicieza/Kevin Maguire

Erschienen: 2000 (#1-2), Paperback 2019 (Elseworlds: Justice League Vol. 3)


Eine kosmische Energiewelle erfasst die Erde und tötet auf einen Schlag alle Männer. Wirklich alle? Nein, keine Sorge: Superman ist zum Glück noch da. Und Lex Luthor. Während die Welt sich neu sortieren muss und Wonder Woman eine neue Justice League gründet, zudem die Welthauptstadt auf Themyscira ausruft, und Superman und Lois versuchen, ein Kind zu bekommen, versucht Lex (in einer Schutzrüstung) herauszufinden, was passiert ist. Seine Erkenntnis: Superman selbst ist schuld!

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Superman im alten Japan

DC Comics

Titel: JLA: Shogun of Steel

Autor/Zeichner: Ben Raab/Justiniano

Erschienen: 2002 (One-shot)


Was wäre, wenn Supermans Rakete im alten Japan gelandet wäre? Dann hätte er eben dort für Wahrheit und Gerechtigkeit gesorgt, denn ohne American Way geht es auch. Dieses Japan ist zerrissen vom Bürgerkrieg, ein böser Shogun namens Lord Zunou herrscht als Tyrann mit Zauberkräften. Der Mann aus Stahl, der hier Hoshi (Sternenkind) heißt, rettet ein Dorf vor den einfallenden Horden und schließt sich einer Rebellengruppe an. Dazu gehört ein grüner Bogenschütze, ein Falkner, ein Schnellläufer und eine Frau namens Hana, die sich als Ninja Komori nennt, die rächende Fledermaus. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen Zunou auf, der eigentlich Brainiac ist …

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Justice League im Wilden Westen

DC Comics

Titel: Justice Riders

Autor/Zeichner: Chuck Dixon/J.H. Williams III

Erschienen: 1997 (One-shot), Paperback 2016/2024 (Elseworlds: Justice League Vol. 1)


Die Stadt Paradise, irgendwo im Wilden Westen. Der Zauberer Felix Faust wird von Maxwell Lord aus dem Knast befreit – und dabei wird die ganze Stadt zerstört, die Bevölkerung ausgelöscht. Sheriff Prince (Wonder Woman) will Gerechtigkeit. Dafür sammelt sie eine Gruppe von Helden: Kid Flash, den Ureinwohner Katar (Hawkman), später auch Booster Gold und den Erfinder Blue Beetle sowie John Jones (Martian Manhunter). Gemeinsam kämpfen sie gegen Robotercowboys und Maxwell Lords Superwaffen im industriellen Helldorado.

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Superman als wahrer Brite

DC Comics

Titel: Superman: True Brit

Autor/Zeichner: Kim „Howard“ Johnson, John Cleese/John Byrne

Erschienen: 2004 (One-shot), Paperback 2019/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 2)


Was wäre, wenn Supermans Rakete in Großbritannien gelandet wäre? Dann hätte er den Namen Colin Clark bekommen und die britische Gesellschaft kräftig aufgemischt. Angefangen bei seinen spießigen Eltern, deren Credo lautet „What would the neighbours think?“ Daher verbieten sie dem Jungen auch, seine Kräfte zu benutzen, jedenfalls niemals so, dass es jemand mitbekommt. Doch Colin kann sich kaum zurückhalten. Und so reißt er Baumstümpfe aus und wirft sie aus irgendeinem Grund ins eigene Haus. Für die Eltern steht fest: Colin muss Selbstbeherrschung lernen – wie ein echter Brite.

Schnell wird klar: Das Ganze ist nicht ernst zu nehmen, da es sich um eine Satire auf die britische Gesellschaft handelt. Und so werden alle Klischees bedient, vom Teetrinken über Cricket bis zum Boulevardjournalismus. Colin wird Reporter für ein Revolverblatt, das von einem skrupellosen Medienmogul geleitet wird, lässt sich ausnutzen, um Lügen zu verbreiten, und mus journalistische Integrität lernen. Als zwei Mitglieder der Rutles in Todesgefahr schweben, näht er sich schnell ein Kostüm mit Union Jack und rettet sie als Superman.

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Supermans Sohn sorgt für Aufsehen

DC Comics

Titel: Son of Superman (dt. Sohn des Superman)

Autor/Zeichner: Howard Chaykin, David Tischman/J.H. Williams III

Erschienen: 1999 (One-shot), Paperback 2019/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 2); dt. Panini 2001 (DC Premium #3)


In einer alternativen Zukunft ist Superman seit Jahren spurlos verschwunden. Die verbliebenen Helden der JLA sind von der Regierung legitimiert und halten Recht und Ordnung aufrecht. Lois Lane hat eine zweite Karriere als Drehbuchautorin gemacht und ihren gemeinsamen Sohn Jon großgezogen. Nach einer Sonneneruption entwickelt der Teenager plötzlich Superkräfte wie der Vater und steigt in ein Superman-Kostüm. Das erregt nicht nur die Aufmerksamkeit von Lex Luthor, sondern auch der „Supermen“, einer Gruppe von Terroristen, angeführt von Pete Ross und Lana Lang, die in Superman-Kampfanzügen die Ordnung hinterfragen. Sie entführen Jon und brechen mit ihm in eine Bundeseinrichtung ein, um Superman zu befreien …

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Superman nach dem Weltuntergang

DC Comics

Titel: Superman: Distant Fires

Autor/Zeichner: Howard Chaykin/Gil Kane

Erschienen: 1998 (One-shot), Paperback 2018/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 1)


Stell dir vor, die Welt geht unter und du bist der einzige Überlebende! So beginnen viele Dystopien (I Am Legend, The World, the Flesh and the Devil, Twilight Zone usw.) und natürlich kommen sie irgendwann zu dem Punkt, dass man doch nicht so allein is … In der Elseworlds-Story Distant Fires muss auch Superman diese Erfahrung machen. Die Menschheit hat sich mit einem Atomkrieg ausgelöscht, Superman hat seine Kräfte verloren, die Welt ist verstrahlt und wird bevölkert von Mutanten und Riesentieren: Ratten, Tauben, Katzen. Nachdem er seine Freunde begraben und getrauert hat, reitet Clark auf einer Riesenkatze nach Westen, um nach weiteren Überlebenden zu suchen, wo er zunächst auf Wonder Woman und dann auch andere ehemalige Superhelden trifft, wie Martian Manhunter, Flash und Captain Marvel/Shazam.

Gemeinsam bauen sie eine neue Gesellschaft und Stadt auf. Doch es gibt Ärger im Paradies: Billy Batson, ist eifersüchtig, weil Diana ihn abweist und mit Clark anbandelt. Also spaltet er sich mit anderen ab und beginnt einen Krieg gegen Superman und Co.  (mehr …)

Superman im Sezessionskrieg

DC Comics

Titel: Superman: A Nation Divided

Autor/Zeichner: Roger Stern/Eduardo Barreto

Erschienen: 1998 (One-Shot), Paperback 2018/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 1)


Was wäre, wenn Superman 1843 auf der Erde gelandet wäre und im US-Bürgerkrieg mitgekämpft hätte? Also genauer gesagt: auf der Seite der Unionsstaaten! Den Guten! Gegen Sklaverei! (Zum Glück!) Dann wäre dieser Krieg genauso ausgegangen. Nur eben viel schneller. Und er hätte Präsident Abraham Lincoln vor dem Attentat gerettet. Aber abgesehen davon ziemlich unnötig? Nicht ganz.

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