Batman

Robin Hood macht Batman Konkurrenz

Archer in Wayne Manor

Titel: Shoot a Crooked Arrow/Walk the Straight and Narrow (dt. Batman contra Robin Hood)

Drehbuch: Stanley Ralph Ross

Erschienen: 1966 (Batman S02E01-02)


„How unoriginal!“ (Batman)

Zweite Staffel, neue Gegner, neuer Einstieg: Ein Bogenschütze bricht mit zwei Handlangern in Wayne Manor ein, betäubt alle Anwesenden mit einem Gas-Pfeil und plündert den Tresor. Kurz darauf verteilt der Schurke das Geld unter den Armen von Gotham. Doch der Archer, dieser Möchtegern-Robin-Hood, der gerne mittelalterliche Kleidung trägt, hat keine selbstlose Agenda. Das ist nur der Auftakt, um sich selbst zu bereichern. Doch zuvor will der Archer in die Bathöhle, um eine Maschine zu zerstören, die angeblich Verbrechen vorhersagen kann.

Die Handlanger des Archers ziehen sich ebenfalls an wie Figuren aus Robin Hood, sie schießen Blitzpfeile, Niespulverpfeile und Pfeile, die um die Ecke fliegen könen, außerdem tragen sie eine Maschine mit sich, auf der Jubel, Buhrufe und Gelächter bei Bedarf abgespielt werden können. Der Archer hetzt Gotham gegen Batman auf, es ist sogar die Rede davon, Batman zu ersetzen. Das kratzt natürlich stark am Mythos. Besonders bitter, dass eine edle Figur wie Robin Hood, Vorbild für Robin, dafür missbraucht wird. Aber Commissioner Gordon versichert den Zuschauern: Für Batman gibt es keinen Ersatz!

The Dark Knight Returns ’66: Alfred als Batman

Tatsächlich lässt sich Batman selbst vertreten: In einer Szene, in der sowohl Bruce Wayne als auch Batman gefragt sind, schlüpft Alfred ins Kostüm, bleibt aber bei Commissioner Gordon auf Distanz, damit man den Unterschied nicht merkt. Den könnte man vor allem an dem Schnurrbart bemerken. Aber wenn sich der Joker schon nicht rasieren muss, dann opfert auch Alfred nicht seine geliebte Barttracht für einen Batman-Cameo. Um die Täuschung perfekt zu machen, spricht er durch einen Stimmen-Imitator. Niemand schöpft Verdacht.

Archer Alfred

Alfred ist ohnehin der Star der Folge: Er beweist hervorragende Fähigkeiten im Umgang mit Pfeil und Bogen, als er sich mit dem Archer duelliert. Da wird ein Pfeil nach dem anderen gespalten. Dann wird er in eine Guillotine gesteckt. Als er am Ende mit Dick Grayson Wilhelm Tell spielen will, kostet es ihn fast den Kopf.

Auch sonst wird in dieser Folge dick aufgefahren: Batman und Robin entkommen gleich zwei Todesfallen, einer davon durch versteckte Sprungfedern in ihren Schuhen. Schließlich kommt das Bat-Boat zum Einsatz und das Finale ist ein Schwertduell auf einem Piratenschiff.

Nebenbei werden wir darüber belehrt, warum Batman in seinem Batmobil durch die Stadt rasen darf: Er riskiert sein Leben, um andere zu schützen, sagt ein Polizist. Aber sonst sei er ein sicherer Fahrer. Ja, mehr noch: In seiner Freizeit gibt Batman sogar Stunden für Fahrschüler. Dafür gibt es sogar Applaus aus dem Off.

>> Liste der Batman-Episoden

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Ra’s al Ghul als Gott der Sintflut und Noah

Titel: Bride of the Demon

Autor/Zeichner: Mike W. Barr/Tom Grindberg

Erschienen: 1990 (One-Shot), Paperback 2012 (Batman: Birth of the Demon)


Ra’s al Ghul hat mal wieder Großes vor, diesmal in der Antarktis.

Schritt 1: Batman erledigen. Ra’s schickt seinen besten Mann: Shard. Der lockt zwar Batman in eine fiese Falle, aber wird von ihm schnell besiegt. So schnell, dass sich Shard daraufhin selbst mit einem Gas tötet. Batman macht einen Abzug von dessen Gesicht, damit er sich bei Ra’s einschleichen kann. Paradoxerweise macht erst das Attentat Batman auf Ra’s Pläne aufmerksam. Hätte er das mal lieber gelassen …

Schritt 2: Ra’s sucht sich eine neue Partnerin. Das geht ganz einfach: Man geht zu einer gealterten Schauspielerin, die gerne wieder jung wäre, man steckt sie in die Lazarus-Grube und sie ist einem sofort ergeben. So ergeben, dass sie einen sofort heiratet, sich schwängern lässt und sogar einen wahnsinnigen Weltzerstörungsplan unterstützt.

Schritt 3: Welt zerstören. Ra’s al Ghul holt sich dafür den Klimaforscher Carmody. Dessen Sohn stirbt im Eifer des Gefechts, Ra’s verspricht ihm, ihn wiederzubeleben, wenn er ihm hilft, die Atmosphäre zu zerstören und den Treibhauseffekt so zu verstärken, dass sich das Klima erwärmt, die Pole schmelzen und die Menschheit ausstirbt.

Aber Moment mal: Gehen dabei auch nicht viele andere Lebewesen drauf? Wird dadurch nicht das ganze Ökosystem Erde zerstört? Ja, sagt Ra’s, ein notwendiges Übel, das man in Kauf nehmen müsse. Aber das Ökosystem werde sich irgendwann wieder erholen. Weil er aber die Regeneration der Erde nicht mehr erleben werde, brauche er einen Erben. Außerdem werde er Exemplare der gefährdeten Arten retten. Ra’s tritt hier als biblischer Gott der Sintflut und neuer Noah in Personalunion auf, ganz nach dem homöopathischen Motto: Wer die Welt retten will, muss sie erstmal zerstören. Bevor es besser wird, muss es schlechter werden. Dass er dabei eigentlich nur das vorantreibt, was er der Menschheit zur Last legt, scheint er nicht zu erkennen. Er hätte einfach abwarten können, bis es von selbst so kommt. Oder er könnte versuchen, das Unheil noch abzuwenden. Aber nein, Ra’s legt in Sachen Vernichtung lieber selbst Hand an und macht sich zum Schuldigen. Skrupel? No way!

Bei Batman ist er dann wieder sehr nachsichtig. Obwohl er ihn zunächst umbringen lassen wollte, gibt er ihm danach noch einige Chancen, sich von ihm aufhalten zu lassen – Erklärung der Pläne inklusive. Talia ist mal wieder wankelmütig gegenüber ihrem Geliebten. Zunächst gibt sie sich ihm gleichgültig gegenüber, dann hasst sie ihn dafür, dass sie für ihn ihrem Vater untreu geworden ist, und lässt es ihn auch handfest spüren. Dann hintergeht sie ihn, dann schlägt sie sich wieder auf seine Seite. Immer dasselbe mit dieser Frau …

Auch wenn die Geschichte nicht immer Sinn ergibt: In dieser Fortsetzung von Son of the Demon fehlt es nicht an Action und Schauwerten. Höhepunkt ist eine Sequenz in der Bathöhle: Der Noch-nicht-Robin Tim Drake springt auf den Riesenpenny und bringt ihn zum Rollen, um die bösen Buben auszuschalten. Dazu gibt es leichtbekleidete Frauen und einen sehr luftig gekleideten Ra’s. Die würden allerdings eleganter wirken, wenn die Zeichnungen nicht so grob wären. Tom Grindberg lässt den feinen Strich eines Jerry Bingham vermissen, und er verwirrt auch beim Lesen mit zum Teil schlecht durchdachten Layouts.

Das alles disqualifiziert Bride of the Demon zwar als Pflichtlektüre, aber eine Katastrophe ist es nicht …

>> Liste der Ra’s al Ghul-Comics

Der Erste ist nicht immer der Beste

DC Comics

Titel: The Original Batman

Zeichner: Dick Sprang

Erschienen: 1953 (Detective Comics #195)


In Gotham City gibt es ein bestimmtes Gesetz: Es darf nur einen Batman geben. Auch wenn niemand weiß, dass Bruce Wayne Batman ist, und es schwer nachprüfbar ist, wer die Maske trägt, darf niemand sonst als das Original Verbrechen bekämpfen. Doch plötzlich taucht ein zweiter Batman auf, der statt eines Capes zwei steife Flügel hat und das Fledermaus-Symbol nicht auf der Brust, sondern am Gürtel trägt. Dieser ältere Herr namens Hugo Marmon behauptet, der erste Batman zu sein. Denn er hat als Zirkusartist bereits diesen Namen getragen.

Die Geschichte stimmt. Gesetzestreu wie Batman ist, müsste er also aufhören, aber Marmon erlaubt ihm, das Kostüm weiterhin zu tragen. Mehr noch: Er will ihm beweisen, dass das Original besser ist als der Imitator. Zuerst vollführt er einen Hochseilakt ohne Netz zwischen zwei Wolkenkratzern. Doch die Menge ist nicht angetan: Dieser Angeber kann keine Verbrecher bekämpfen!

Also versucht sich Marmon in diesem Gewerbe. Dabei lässt er sich von Gaunern reinlegen. Irgendwelche Typen behaupten einfach nur besorgte Bürger zu sein und Marmon glaubt ihnen jedes Wort. Batman und Robin ahnen Böses, verfolgen den alten Möchtegernhelden und helfen ihm zweimal aus der Patsche, als er durch Ungeschicklichkeit die Bösen entkommen lässt. Da wird Marmon wütend und entzieht Batman seine Lizenz, ein Batman zu sein.

Batman aber weiß sich zu helfen: Er kratzt an dessen Ego. Er wird zum Zirkusartisten, stellt sich dabei ziemlich tollpatschig an, Marmon kriegt das mit und wird sauer. Man tauscht wieder die Rollen: Der Alte geht zurück in den Zirkus, Batman und Robin kümmern sich um die Bösen. Um die Gauner zu täuschen, steigt Batman in das Kostüm des Alten …

Die Geschichte zeigt: Die ersten sind nicht immer die Besten. Thomas Edison erfand nicht die Glühbirne, Google nicht die Suchmaschine und Facebook nicht das Soziale Netzwerk – und trotzdem setzten sie sich durch. So ist es auch mit Batman. Auch er hatte seine historischen Vorläufer: Von Zorro bis hin zu The Shadow. Und auch der erste Batman-Entwurf, als Bob Kane ihm steife Flügel verpasste, war es nicht, der sich durchgesetzt hat. Darum geht es hier zwar nicht explizit, aber indem ein Batman vor dem Batman erfunden wird, wird deutlich, dass er eben kein Original ist – aber auch dass es darauf gar nicht ankommt. Denn der Batman, wie wir ihn kennen, ist vielleicht nicht der Erste, aber einfach der Beste.

Ra’s al Ghul in The Animated Series

Ra’s al Ghul in Batman: TAS

Batmans erste Begegnung mit Ra’s al Ghul in The Animated Series hält sich weitgehend an die ersten Comics aus den 70ern. Zunächst wird in Off Balance (S01E50) Talia mit der Society of Shadows eingeführt, die in den Comics League of Assassins heißt, allerdings ist hier der Schurke Count Vertigo, eine Figur, die erst 1978 – also nach Ra’s al Ghul – in den Comics auftauchte.

Count Vertigo

Die Story in BTAS weicht stark ab: Die Schattenkrieger stehlen einen Ultraschallbohrer von Wayne Enterprises. Talia hilft Batman, sie wiederzubeschaffen. Count Vertigo, der mittels eines Monokels Schwindel verursachen kann, nimmt beide gefangen. Am Ende besiegen sie den Schurken zwar, aber Talia haut mit der Kanone ab. Allerdings hat Batman vorgesorgt. Schließlich sehen wir, wer Talias Vater ist.

Her mit der Kanone: Talia

Die Episode gehört zu den schwächeren der Serie. Es fehlt sowohl eine spannende Handlung, ein interessanter Gegner als auch eine Anziehung zwischen Batman und Talia. Bemerkenswert: Die Folge beginnt auf der Freiheitsstatue von Gotham – ein Hinweis darauf, dass sich die Stadt an New York orientiert (und schon immer damit gemeint war).

Freiheitsstatue von Gotham

Die Qualität steigert sich in dem Zweiteiler The Demon’s Quest (S01E60-61), geschrieben von Dennis O’Neil, der sich an seinen Skripten für Daughter of the Demon (Batman #232) und The Demon Lives Again (Batman #244) orientiert. Ra’s al Ghul entführt Robin, um Batman zu testen und bietet ihm hinterher Tochter Talia und sein Imperium an. Der Auftakt ist deshalb bemerkenswert, weil die Folge damit beginnt, dass Robin in seinem Studentenwohnheim entführt wird. Der Täter ist ein Mann in einer Maske, die an einen Schakal erinnert. Erst dann wird die Titlecard mit dem Namen der Episode eingeblendet.

Batman gegen Panther

Der Rest der Episode ist sehr ähnlich aufgebaut: Batman folgt der Schnitzeljagd nach Kalkutta, besiegt dort Attentäter, fliegt nach Malaysia (fehlt in den Comics), besiegt einen Panther (in den Comic ein fleckiger Leopard), fliegt nach Nepal, besiegt dort Attentäter und findet Robin.

Ra’s al Ghul mit Maske

Der größte Unterschied: Ra’s al Ghul erzählt Batman schon bei der etwas von seinen Plänen, die Welt zu reinigen. Allerdings bleibt es nur bei Andeutungen. Trotzdem weiß Batman später, dass Ra’s die halbe Menschheit auf dem Gewissen hat, obwohl erst ganz am Ende des zweiten Teils der Schurke seinen Plan erklärt.

Heiter mit Aussicht auf Wahnsinn: Ra’s hat Spaß nach Lazarus-Kur

Ra’s stirbt und wird in der Lazarus-Grotte (so der deutsche Name) wiederbelebt, er dreht durch, will seine Tochter in die Grube werfen, doch sie bringt ihn mit einer Backpfeife zur Vernunft. Sein Plan besteht darin, alle Lazarus-Grotten der Welt zu sprengen und die Menschheit in der Brühe auszulöschen. Ein solcher Plot fehlt in den Storys der 70er. Es bleibt nur bei Andeutungen. Das ist in der Serie besser gelöst, denn da ist ganz klar, was der Schurke will und es gibt nicht nur einen Konflikt um Talia und Ra’s Nachfolge, sondern eine Gefahr für die ganze Welt, die Batman abwenden muss.

Ra’s und Batman beim Duell

Am Ende kommt es zu dem ikonischen Schwertkampf oben ohne in der Wüste aus The Demon Lives Again (Batman #244). Es ist allerdings etwas unelegant gelöst, wie Batman sein Oberteil verliert: Sinnloserweise zerreißen es die Schergen, obwohl sie ihn nur durchsuchen sollen. Im Comic zieht sich Batman einfach aus, was ja auch sinnvoll ist bei einem Duell in brütender Hitze. Kurz: Die Serie übernimmt das Beste aus den Comics und rafft alles zu einer viel stimmigeren Erzählung zusammen.

Talia und Batman küssen sich

Zwei Wiedersehen gibt es in der zweiten Staffel. Avatar (S02E04) ist wieder eine schwächere Episode, in der Ra’s al Ghul eine altägyptische Schriftrolle stiehlt und damit in Ägypten eine Grabkammer sucht, in der er sich ewiges Leben erhofft. Er erlebt dann eine böse Überraschung wie Jack Torrance in Zimmer 237 aus Shining … Die Sache endet in einem Mumien-B-Movie-Finale mit grünen Schlamm-Monstern. Nicht der Rede wert.

Böse Mumie mit Monstern

Obwohl Ra’s Bruce und Talia beinahe umbringt, erbarmt sich am Ende seine Tochter und befreit ihren Vater, als Batman ihn den Behören übergeben will. Die Familie lässt Batman in der Wüste sitzen. Immerhin lässt ihm Ubu eine Flasche Wasser da. Warum sie aber durch die Wüste reiten, wenn sie bereits in Kairo waren und nur zum Flughafen fahren müssten, bleibt das größte Rätsel der Folge.

Talia bedroht Batman

Die Folge Showdown (S02E13) ist eine Ausnahme-Erscheinung. Es handelt sich kaum um eine Batman-Story. Held der Geschichte ist der Revolverheld Jonah Hex und die Haupthandlung spielt im Wilden Westen. In der Gegenwart entführt Ra’s al Ghul einen Unbekannten aus einem Altenheim, Batman und Robin folgen ihm zum Flughafen und hören sich einen Bericht an, den Ra’s ihnen hinterlassen hat. Im Jahr 1883 versucht Ra’s al Ghul mit einem Kriegsluftschiff, die Eisenbahn zu zerstören und sich in Washington zum Herrscher der USA machen zu lassen. Jonah Hex jagt dessen Handlanger Arcady Duvall.

Jonah Hex

Das Steampunk-Abenteuer ergibt nicht wirklich den tieferen Sinn, den es vorgibt: Ra’s al Ghul prangert im 19. Jahrhundert eine Umweltzerstörung an, die kaum nennenswert ist, bläst aber mit seinem dampfbetriebenen Luftschiff selbst mächtig viel Rauch (und CO2) in die Luft. Dann warnt er zwar die Menschen vor dem bevorstehenden Beschuss, lässt aber ohne Rücksicht auf Verluste auf eine Stadt losballern.

Ra’s al Ghul mit Arcady Duvall

Am Ende stellt sich heraus, dass Duvall Ra’s Sohn ist und es um nichts anderes als eine Familienzusammenführung geht. Ra’s schlägt Batman vor, die Klingen ein anderes Mal zu kreuzen und das Dynamische Duo lässt ihn ziehen.

Ra’s al Ghul mit Sohn

Weitere Auftritte in dem Serien-Universum hat Ra’s al Ghul in Superman: The Animated Series („The Demon Reborn“) und in Batman Beyond („Out of the Past“).

Mehr zum Thema:

Die zwölf Geschworenen gegen Batman

DC Comics

Titel: Cold Days

Autor/Zeichner: Tom King/Lee Weeks, Tony S. Daniel

Erschienen: 2018 (Batman #51-57), Paperback 2018 (Batman Vol. 8)


Mr. Freeze steht wegen Mordes an drei Frauen vor Gericht. Batman hat ihn gefangen. Am Ende des Prozesses sollen zwölf Geschworene über die Schuld entscheiden – einer davon ist Bruce Wayne. Der Fall ist klar: Freeze hat gestanden, Batman hat herausgefunden, dass nur er dahinterstecken kann. Alle sind für schuldig, nur einer stellt sich quer: Bruce Wayne.

Wen die Story an einen Klassiker der Filmgeschichte erinnert, der liegt richtig: Autor Tom King bedient sich kräftig bei Die zwölf Geschworenen (12 Angry Men) von Sidney Lumet. Wer den Film gesehenm hat (und jeder sollte ihn gesehen haben), weiß, worauf es hinausläuft: Der Querulant weckt Zweifel und stimmt alle um. Während das im Film sukzessive passiert, handelt King das Ganze in drei Heftkapiteln ab. Am Ende ist es Waynes langer Monolog, der die anderen dazu bringt, ihre Meinung zu ändern.

Das Besondere ist: Es geht hier nicht im Freezes Unschuld, sondern darum, dass die Geschworenen am scheinbar unfehlbaren Batman zweifeln. Und dass es Bruce Wayne selbst ist, der sich in die Jury einkauft, um einen Fehler wiedergutzumachen, den er als Batman begangen hat. Denn Batman ist nach der geplatzten Hochzeit mit Catwoman nicht mehr bei klarem Verstand.

Es ist mal wieder so eine Tom-King-Story geworden, in der mehr geredet, als gehandelt wird. Aber es ist trotzdem eine sehr starke, mitreißende Story, vielleicht sogar seine bisher beste. Noch beeindruckender sind aber die Zeichnungen von Lee Weeks: Ein feiner Strich macht die Figuren ausdrucksstark, die vielen Schatten sorgen (zusammen mit der gedeckten Farbpalette) für eine Film Noir-Stimmung, vergleichbar mit David Mazzucchelli in Year One. Dabei kann man auch vergessen, denn es scheint dann nicht mehr so wichtig, dass der Fall, wer die Frauen wirklich ermordet hat, nicht aufgeklärt wird. Das ist Nebensache.

Der zweite Teil des Bandes Cold Days ist der Beziehung von Bruce und Dick Grayson gewidmet. Batman und Nightwing kämpfen gegen ein paar drittklassiger Schurken, während Nightwing Sprüche klopft und versucht, Batman zum Lachen zu bringen – Aufmunterung in Zeiten von Liebeskummer. Parallel dazu gibt es Rückblenden zur schwierigen Anfangszeit mit Dick und Bruce, wie er versucht, ihn von Gurkensandwiches zu überzeugen. Matt Wagner zeichnet das Ganze in seinem gewohnt naiv-klobigem Stil.

Dann verübt KGBeast einen Anschlag auf Nightwing und Batman jagt dem Attentäter hinterher. Ein Kapitel lang sehen wir, wie der Schurke sich vorbereitet und Nightwing Batman auf die Nerven geht, ein Kapitel lang betrinkt sich der KGBeast mit seinem Vater, während Batman ihn sucht, ein Kapitel lang prügeln sie aufeinander ein. Das ist weder unterhaltsam, noch subtil, sondern schlicht öde und banal. Während der Dialog mit Nightwing nur daraus besteht, dass Batman permanent seinem Geschwätz widerspricht, beschränkt sich der mit KGBeast am Ende fast nur auf Interjektionen (Hm. Gnnn! Ungg! Aggh!). Da bringt es nicht viel, wenn der Autor am Ende noch versucht, mit einem russischen Märchen eine allegorische Meta-Ebene reinzubringen, oder dass Tony Daniel wie immer eine Glanzleistung als Zeichner abliefert: Es bleibt ein stumpfsinniges Stück Comic, das alles zunichte macht, was der Anfang aufgebaut hat.

Batman ist gerade in der zweiten Hälfte ein unsympathischer Grantler, der besessen seinen Zielen nachjagt und Opfer in Kauf nimmt. Hielt Bruce Wayne zunächst noch eine lange Predigt über Batmans Grenzen, fällt er am Ende wieder in seine Verblendung und Arroganz zurück: „I’m the world’s greatest detective.“ Hilfe nimmt er genauso wenig an, wie er sie gewährt. Wie schon bei seiner ersten Begegnung mit KGBeast überlässt er ihn dem (fast) sicheren Tod. Moralisch höchst fragwürdig. Und man muss sich wie bei seiner Adaption der Zwölf Geschworenen fragen, ob man das Tom King als Hommage durchgehen lassen kann, oder ob es dem Mann an eigenen Ideen fehlt …

Batman rächt seine Eltern

DC Comics

Titel: The Origin of the Batman

Autor/Zeichner: Bill Finger/Bob Kane

Erschienen: 1948 (Batman #47)


„It’s a desperate move … but I must take it … even if it means the end of Batman’s career!“

Okay, ihr kennt die Story vom jungen Bruce Wayne: sie beginnt mit dem Raubüberfall, bei dem seine Eltern ermordet werden. Bruce schwört daraufhin, das Verbrechen zu bekämpfen. Aber was ist mit dem Mörder seiner Eltern? Wurde er gefasst? Und wer ist das? Und warum hat er eigentlich nicht auch Bruce ermordet, wenn dieser Zeuge war? Die Fragen bleiben neun Jahre lang unbeantwortet. Seltsam eigentlich, weil es nahegliegend gewesen wäre, wenn Bruce zuerst den Mörder seiner Eltern gestellt hätte.

In The Origin of the Batman bekommt der Mörder einen Namen: Joe Chill. Batman und Robin entdecken ihn durch Zufall. Er betreibt ein Lkw-Unternehmen, das Gauner illegal über Staatsgrenzen bringt. Als Batman dessen Foto sieht, erinnert er sich an sein Kindheitstrauma – und zum ersten Mal seit Batman #1 wird die Urgeschichte neu erzählt. Nachdem die Eltern erschossen sind, wendet sich Bruce an Chill und wirft ihm den Mord vor. Chill erwidert: „Stop lookin‘ at me like that!“ Er bekommt Gewissensbisse und etwas in den Augen des Jungen lässt ihn sich zurückziehen.

Wir sehen wieder, wie Bruce Wayne zu Batman wird, aber der bekannte Text wurde leicht verändert. In der Urfassung (Detective Comics #33/Batman #1, 1939/1940) schwört Bruce betend am Bett, beim Geiste seiner Eltern, ihren Tod zu rächen, indem er den Rest seines Lebens Verbrecher bekämpft. In der Neufassung kommt noch der Schwur dazu, ihrem Mörder Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Als Batman wiederholt er den Schwur.

Batman tritt erstmals verkleidet vor Chill, als er versucht, sich in sein Unternehmen einzuschmuggeln. Aber seltsamerweise stellt er ihn noch nicht. Zunächst wird noch eine unnötige Schleife gedreht, indem Batman ein illegales Casino auf internationalen Gewässern aufmischt. Dabei hatte sich Batman schon entschieden, wie er vor Chill treten will: er demaskiert sich und konfrontiert ihn mit dem Mord. Aber Chill gesteht nicht. Also droht ihm Batman, ihn sein Leben lang zu verfolgen.

Verzweifelt vor Angst sucht Chill Hilfe bei seinen Angestellten, aber nachdem er ihnen erzählt hat, dass er Batman erschaffen hat, erschießen sie ihn. Er stirbt noch bevor er ihnen verraten kann, dass es Bruce Wayne ist. Batman knockt die Gauner aus, Chill stirbt, Fall geschlossen.

Interessant ist, dass Robin hier kaum eine Rolle spielt. Dadurch kann Bruce Wayne seine Geschichte allein abschließen.

Die Geschichte von Joe Chill wird in The Untold Legend of the Batman (1980) nacherzählt. In Year Two (1987) werden Batman und Joe Chill vorübergehend zu Verbündeten wider Willen – und Batman greift zur Pistole. Nach der Zero Hour (1994) wird der Wayne-Mörder wieder anonym. Nach dem Reboot von The New 52 (Batman: The Dark Knight #0) kehrt Joe Chill zurück und Bruce Wayne will sich an ihm rächen, wobei er wieder zur Waffe des Täters greift. Aber natürlich drückt er nicht den Abzug.

Die Batman Graphic Novel Collection ist da

Neu im Zeitschriftenregal: Batman Graphic Novel Collection 1

Neu im Zeitschriftenregal: Batman Graphic Novel Collection 1

Vor über einem Jahr wurde sie angekündigt, jetzt hat sie die endlich die Kioske erreicht: Eaglemoss hat seine Batman Graphic Novel Collection gestartet. Sie beginnt mit dem ersten Band von Jahr Null (Zero Year) für 3,99 Euro, weitere Bände werden 12,99 Euro kosten, wie schon die Bände der DC Graphic Novel Collection, in der bereits einige Batman-Comics erschienen sind (z.B. Das lange Halloween, Batmans Sohn, The Man Who Laughs, Arkham Asylum).

Die Hardcover-Bände erscheinen alle zwei Wochen. Angekündigt mit Datum sind bisher vor allem neuere Titel:

  1. Jahr Null: Die dunkle Stadt (Zero Year)
  2. Jahr Null: Die wilde Stadt
  3. Geboren um zu töten (Batman & Robin: Born to Kill)
  4. Gesichter des Todes (Faces of Death)
  5. Die Rückkehr des Dunklen Ritters (The Dark Knight Returns)
  6. Der Rat der Eulen (Court of Owls)
  7. Die Stadt der Eulen

In England sind darüber hinaus bereits folgende Bände erschienen oder angekündigt:

Es ist eine ziemlich chaotische Auswahl und Reihenfolge, eine wilde Mischung aus Klassikern und Comics der vergangenen Jahre, darunter auch sehr schwache Titel wie Golden Dawn und Knight Terrors, aber auch die vergriffene Kurzgeschichten-Sammlung Detective von Paul Dini ist dabei (Detective Comics #821-824, 826). Dass Endgame vor Death in the Family erscheint, ergibt keinen Sinn, allerdings kann man auf der Website in den Produktbeschreibungen auch eine chronologische Nummerierung nachlesen.

Weitere angekündigte Klassiker:

Detective Comics: 80 Years of Batman – Das steckt drin

DC Comics

Am 13. März veröffentlicht DC seine Anthologie Detective Comics: 80 Years of Batman – Deluxe Edition. Enthalten sind darin die ersten Auftritte von Batman, Robin, Batwoman, Bat-Mite und Batgirl, sowie der Schurken Two-Face, Riddler, Clayface und Man-Bat. Darüber hinaus werden auch die Auftritte anderer Comic-Helden wie Slam Bradley, Air Wave, Boy Commandos, Martian Manhunter und des Manhunters der 70er, Paul Kirk, abgedruckt.

Von Paul Levitz, Denys Cowan und Bill Sienkiewicz wird es eine neue Geschichte geben, außerdem die Original-Layouts der Batman-Story aus Detective Comics #200, illustriert von Lew Sayre Schwartz. Einzelne Batman-Essays stammen von Cory Doctorow, Neil Gaiman, Glen David Gold, Dennis O’Neil sowie der ehemalige Police Chief von San Diego, Shelley Zimmerman, und Pulp-Historiker Anthony Tollin.

Der Sonderband wird 29,99 US-Dollar kosten.

Leider hat DC nur eine Liste von Zahlen angekündigt hat, aber keine Storytitel. Davon ausgehend, dass die ersten Auftritte von Figuren gesammelt werden, habe ich folgende Liste der Comics erstellt, allerdings bleiben einige Zweifel:

  1. Slam Bradley: „The Streets of Chinatown“ (#1, 1937)
  2. The Crimson Avenger: „Block Buster“ (#20)
  3. Batman: The Case of the Chemical Syndicate (#27, 1939)
  4. Batman and „Robin the Boy Wonder“ (#38, 1940)
  5. Air Wave: „Case of the Missing Evidence“ (#60)
  6. Boy Commandos: „The Commandos Are Coming“ (#64)
  7. Batman: „The Crimes of Two-Face“ (#66)
  8. Batman: „The Riddler“ (#140)
  9. Pow-Wow Smith: „The Origin of Pow-Wow Smith“ (#151)
  10. Roy Raymond: „The Land of Lost Years“ (#153, 1949)
  11. Martian Manhunter: „The Strange Experiment of Dr. Erdel“ (#225, 1955)
  12. Batman: „The Batwoman“ (#233, 1956)
  13. Batman: „… Meets Bat-Mite“ (#267, 1959)
  14. Batman: The Challenge of Clay-Face (#298, 1961)
  15. Batman: „The Mystery of the Menacing Mask!“ oder Elongated Man: „Ten Miles to Nowhere!“? (#327, 1964)
  16. Batman: „The Million Dollar Debut of Batgirl!“ (#359, 1967)
  17. Batman: „Challenge of the Man-Bat!“ (#400, 1970)
  18. Manhunter: „The Himalayan Incident“ (#437, 1973)
  19. „The Coming of the Creeper“ (#443, 1974)
  20. Batman: „There is No Hope in Crime Alley!“ (#457, 1976) [Erster Auftritt: Leslie Thompkins]
  21. Batman: „The Deadshot Ricochet“ (#474, 1977)
  22. Batman: „Night of the Body Snatcher“ oder Bat-Mite: „Bat-Mite’s New York Adventure“? (#482, 1979)
  23. Batman: „To Kill a Legend“ (#500, 1981)
  24. Batman: „The Night of Thanks, But No Thanks!“ (#567, 1986)
  25. Batman: „The Honored Dead“ (#742, 2000)
  26. Detective Comics #27 (The New 52, 2014)

Unsicher bin ich mir bei #327 und #482. Aus #327 wurde die Batman-Story bereits im Jubiläumsband Batman: A Celebration of 75 Years (2014) abgedruckt, allerdings erhielt Elongated Man in der Ausgabe seine erste Back-up-Story. Die Batman-Geschichte aus #482 enthält nichts Besonderes, allerdings wurde die Bat-Mite-Story in dem Paperback The Greatest Batman-Stories Ever Told (1988) nachgedruckt. (Die Ausgabe ist die erste des Redakeurs Paul Levitz.)

Wenn ich mit dieser Liste richtig liege, handeln neun oder zehn von 26 Geschichten nicht von Batman. Das ist zwar kein Problem für eine Detective Comics-Anthologie, die mehr zu bieten hat als Batman, aber dafür führt der Titel „80 Years of Batman“ in die Irre. Außerdem wirkt die Auswahl nach dem Prinzip der ersten Auftritte gegen Ende beliebig: Da taucht plötzlich eine Deadshot-Story auf (die erste, die den Schurken im neuem Look zeigt), die schon in Batman: A Celebration of 75 Years (2014) erschienen ist, Detective #567 gilt als erste in der neuen Continuity nach dem Reboot der Crisis on Infinte Earths, Ausgabe #742 ist die erste nach dem No Man’s Land-Event, aber hat bis auf einen neuen Look nicht viel Historisches zu bieten. Detective Comics #27 von 2014 (erschienen zu Batmans 75-jährigem Jubiläum) ist allerdings ein Highlight – allerdings nur, wenn sie hier auch ganz nachgedruckt wird.

Genauso gut, oder eher noch lieber, hätte man „The Doomsday Book“ (Detective Comics #572, 1987) nachdrucken können, in der Batman auf Sherlock Holmes trifft.

>> Details zu Detective Comics #1000

Batmans erster Trip ins Wunderland

DC Comics

Titel: Tweedledum and Tweedledee

Autor/Zeichner: Don Cameron/Bob Kane

Erschienen: 1943 (Detective Comics #74)


Batman und Alice im Wunderland – das gehört einfach zusammen. Ich kann mir noch nicht erklären, warum. Aber angefangen hat es früh. Und nicht erst mit dem Mad Hatter, sondern mit Tweedledum und Tweedledee.

Die beiden, Dumfree und Deever Tweed, sind Cousins, die sich zum verwechseln ähnlich sehen: Beide sind dick, haben Knollennasen und tragen gern lila Anzüge. Und sie sind erfinderische Gauner. Während der eine Pelze raubt, holt sich der andere Diamanten. Als Batman und Robin über einen Übergrößen-Händler herausfinden, dass es sich nur um die Tweeds handeln kann, tappen sie in eine Falle und werden durch elektromagnetische Strahlung festgehalten.

Die Cousins haben sich umgezogen für einen Wohltätigkeits-Kostümball (es geht um Kriegsanleihen), den sie zu überfallen gedenken. Natürlich sind die verkleidet wie für ihre Rollen bei Alice im Wunderland, ein Komplize trägt ein Märzhasenkostüm, der andere eine Hasenmaske und Zylinder – der erste Mad Hatter. Sie gewinnen mit ihren Kostümen den ersten Preis und wollen noch mehr, da springen Batman und Robin wie Springteufel aus einer riesigen Geschenkpackung und schlagen alle zusammen.

Tweedledum und Tweedledee kehren in Batman #24 (1944) zurück. In diesem Heft lassen sie sich in einer Kleinstadt zum Bürgermeister wählen und üben auch das Amt des Richters aus, sie sperren Batman und Robin ins Gefängnis und betrügen die Gemeinde mit einer falschen Goldmine. Mit Alice im Wunderland hat das Ganze nichts zu tun – es ist eine ganz gewöhnliche, überkonstruierte Gaunerei.

Die beiden Widersacher tauchen erst wieder in den 70ern auf und schließen sich 2008 der Wonderland Gang an, in der auch andere Alice-Figuren wie der Mad Hatter zusammenkommen.

Mehr Batman im Wunderland:

80 Jahre Batman: Vorschau auf 2019

In diesem Jahr feiern wir 80 Jahre Batman. Zum Jubiläum erscheint im März Detective Comics #1000 mit einem dicken Begleitband Detective Comics: 80 Years of Batman, in dem einige historische Ausgaben gesammelt werden. Im Juni beginnt bei den Paperbacks der laufenden Detective Comics-Serie mit dem neuen Team (Peter J. Tomasi/Doug Mahnke) wieder die Zählung bei 1.

Abseits der Continuity darf man sich auf die Fortsetzung von Sean Murphys White Knight freuen, außerdem erscheinen Sammelbände zu den Miniserien Creature of the Night, Batman/The Maxx und Kings of Fear.

Das Jahr 2019 steht auch im Zeichen des Jokers. Am 17. Oktober erscheint der Origin-Film mit Joaquin Phoenix. Wahrscheinlich wird irgendwann vorher der Dreiteiler Three Jokers von Geoff Johns und Jason Fabok erscheinen, in der aufgeklärt werden soll, was es mit der Identität des Schurken auf sich hat. Der Joker-Batman kehrt in der sechsteiligen Mini-Serie The Batman Who Laughs zurück, die bereits angefangen hat. Und dann ist noch die Mini-Serie Batman/Joker: Deadly Duo von Marc Silvestri angekündigt, allerdings noch ohne Starttermin.

Außerdem bringt DC in diesem Jahr eine Anthologie mit den gesammelten Joker-Comics der Jahre 1970 bis 1985 heraus, darin wird auch eine niemals veröffentlichte Ausgabe von Joker #10 enthalten sein. Vor dem Kinostart werde auch ich mir die Serie aus den 70ern genauer ansehen.

Omnibus-Fans dürfen sich auch auf eine vollständige Edition aller Hush-Storys freuen, die vor 2011 erschienen sind. Die Hush-Storyline wird 2019 auch als Animationsfilm adaptiert werden. Endlich erscheint auch der zweite Omnibus zu World’s Finest. DC bringt im kommenden Jahr neben den letzten Ausgaben der neuen Knightfall-Paperbacks auch viele Klassiker (vor allem von Frank Miller) unter dem neuen DC Black Label heraus. Nebenher läuft noch die Essential-Edition, in der die Paperbacks von The New 52 neu aufgelegt werden.

Darüber hinaus bringt Warner am 4. April Shazam! in die Kinos.

Januar

Februar

  • Batman The Caped Crusader Vol. 2 (Batman #433-444, Batman Annual #13)
  • Superman/Batman Vol. 7 (Paperback)
  • Troika (Paperback)
  • Batman: Death of the Family Saga (DC Essential Edition)
  • Batman: The Caped Crusader Vol. 2 (Batman #433-444 and Batman Annual #13)

März

  • Detective Comics: 80 Years of Batman – Deluxe Edition
  • Batman vs. Deathstroke (Deathstroke #30-36, Hardcover)
  • Batman Vol. 9 (Paperback)
  • The Hush Saga Omnibus
  • Shadow of the Bat Vol. 4

April

  • Detective Comics Vol. 9: Harvey Dent’s Last Case
  • Batman – Detective Comics: The Rebirth Deluxe Edition Book 4
  • Batman Arkham: Ra’s al Ghul
  • Batman Noir: Gotham by Gaslight
  • Batman and the Outsiders Vol. 3
  • Batman: Faces of Death (DC Essential Edition)
  • Batman & Superman in World’s Finest: The Silver Age Omnibus Vol. 2
  • DC Comics: The Art of Bruce Timm (Hardcover)

Mai

  • Batman/The Maxx: Arkham Dreams (Hardcover)
  • Creature of the Night (Hardcover)
  • DC Comics: Detective Comics: The Complete Covers Vol. 2

Juni

  • Batman: Detective Comics Vol. 1 (Detective Comics ##994-999, #1000)
  • Batman by Grant Morrison Omnibus Vol. 2
  • Batman: The Dark Knight: The Master Race (DC Black Label Edition)
  • Batman: The Dark Knight Strikes Again (DC Black Label Edition)
  • Batman: The Dark Knight Returns (DC Black Label Edition)
  • Batman: Year One (DC Black Label Edition)
  • Batman: The Black Glove Saga (DC Essential Edition) (Batman & Son)
  • All-Star Batman & Robin, the Boy Wonder Vol. 1 (DC Black Label Edition)
  • Legends of the Dark Knight: Michael Golden (Batman Family #15-20, Batman #295, #303, DC Special Series #15, Detective Comics #482, Batman Special #1, Batman: Gotham Knights #22. It also collects the covers from Detective Comics #625-626, 628-631, 633, 644-646, Batman #484-485, Showcase ’93, Nightwing #66-77 & #129-130 and the Man-Bat entry from Who’s Who in the DC Universe #12.)
  • Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 7

Juli

  • Batman Vol. 10 (Paperback)
  • Batman Beyond Vol. 5: The Final Joke
  • Batman: The Rebirth Deluxe Edition Book 4

August

  • Kings of Fear (Hardcover)
  • The Joker: The Bronze Age Omibus (enthält Batman #252, 260, 286, 291-294, 321, 353, 365-366, 400; The Brave and The Bold #111, 118, 129-130, 141, 191; The Joker #1-10, Detective Comics #475-476, 504, 526, 532, Wonder Woman #280-283; DC Comics Presents #41, 72; Who’s Who: The Definitive Guide to the DC Universe #11 (Joker page only))
  • The Joker: Lovers and Madmen (Batman Confidential #7-12)
  • Batman: The Dark Knight Detective Vol. 3 (Detective Comics #592-600)
  • Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles II (Paperback)
  • Batman: The Endgame Saga (DC Essential Edition)
  • Batman: Arkham Asylum (DC Black Label Edition)
  • Batman/Flash: The Button (Paperback)

Dezember

  • Batman and the Outsiders (2019)