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Batman gegen Dr. Cassandra

Titel: The Entrancing Dr. Cassandra (dt. Aus Cassandras Hexenküche)

Drehbuch: Stanley Ralph Ross

Erschienen: 1968 (Batman S03E25)


Eine Bank wird ausgeraubt, ohne dass die Täter zu sehen wären. Der Geldsack scheint einfach davonzuschweben und niemand denkt daran, ihm zu folgen. Chief O’Hara denkt dasselbe wie Comissioner Gordon: Da kann nur Batman helfen! Hinter dem Spuk steckt die rotgekleidete Dame Cassandra Spellcraft mit ihrem Mann Cabala. Cassandra entstammt einer langen Ahnenlinie von Alchimistinnen, die allerdings selten Glück mit ihren Experimenten hatten. Eine sprengte sich auf der Suche nach Gold in die Luft, weil sie zufällig Nitroglycerin erschuf, die andere erfand das Perpetuum mobile und verunglückte damit. Der einfältige Cabala findet alles nur „Groovy!“

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Serienkritik: „Batman: Caped Crusader“ Staffel 2

Prime Video/DC

Am Anfang ist die Bank. Die Tür wird in die Luft gejagt. Gangster hauen mit der Beute ab – bis Batman sich ihnen in den Weg stellt. Mit dieser ikonischen Startsequenz, ganz ohne Worte, brachte Batman: The Animated Series ihren Helden auf den Punkt. Unübertroffen. Am Anfang der zweiten Staffel adaptiert die Nachfolgeserie Batman: Caped Crusader dieses Intro, ohne ihm auch nur etwas von Wert hinzuzufügen. Im Gegenteil: Batman schnappt sich die Bande um den Riddler nicht, sondern lässt sie ohne sichtbaren Grund entkommen. Dieses eitle, aber fade Selbstzitat von Produzent Bruce Timm steht für den Rest der Serie: Ans Original reicht sie einfach nicht heran. Statt selbst erinnerungswürdige Szenen zu schaffen, bleibt sie generischer Durchschnitt.

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Batman: Caped Crusader – Staffel 2 startet am 31. Juli auf Prime

Zwei Jahre ist es her, seit die Zeichentrickserie Batman: Caped Crusader angelaufen ist. Nun kündigt ein Trailer endlich die Fortsetzung an. Die zweite Staffel soll am 31. Juli auf Prime Video starten, alle zehn Folgen auf einmal. Produziert wird die Serie von Bruce Timm (Mad Love), Matt Reeves und J.J. Abrams.

Der Anfang des Trailers spielt auf das ikonische Intro von Batman: The Animated Series an: Wir sehen, wie der Eingang einer Bank aufgesprengt wird und wie sich Batman auf die Einbrecher stürzt. Die Stimmung ist sonst typisch pessimistisch, wie es sich für einen Film Noir gehört. Von einem Krieg ist die Rede, von einem verlorenen Kampf, Batman steht im Kreuzfeuer der Kritik.

Eine zentrale Rolle scheint der Riddler zu spielen, aber auch Schurken wie Harley Quinn, Scarecrow und Man-Bat sind zu sehen, dazu ein weiblicher Mad Hatter – und natürlich auch der Joker, den man sich bis zuletzt aufgehoben hat. Dieser will mal wieder seinem Widersacher zeigen, wer er wirklich ist. Laut IGN soll auch Roxy Rocket einen Auftritt haben, ebenso wie eine gewisse Carrie Kelley im Gray-Ghost-Kostüm.

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King Tut enttarnt Batman

Titel: The Unkindest Tut of All/I’ll Be a Mummy’s Uncle (dt. Der schlimmste Tut von allen/Tief, tiefer, Tut)

Drehbuch: Stanley Ralph Ross

Erschienen: 1967/1968 (Batman S03E06/23)


King Tut hat eine neue Masche: Er betätigt sich als Prophet. Im Fernsehen kündigt er an, wo als nächstes ein Verbrechen passiert. Bislang lag er immer richtig. Nachdem Batman und Robin im Zeltstudio auftauchen, fahren sie zu einem Kino, wo gerade die Kasse von drei Ganoven in Totenkopfmasken die Kasse plündern. Einer von denen klemmt einen Tracker ans Batmobil. Dass darauf noch keiner gekommen ist! Dazu brauchte es anscheinend einen ehemaligen Yale-Professor der Ägyptologie.

Dieser weiß nun: Batman ist Bruce Wayne!

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King Tut will Kleopatra heiraten

Titel: King Tut’s Coup/Batman’s Waterloo (dt. Großer König vom Nil)

Drehbuch/Story: Stanley Ralph Ross/Leo Townsend & Pauline Townsend

Erschienen: 1967 (Batman S02E53-54)


Professor King Tut trägt einen verstärkten Hut, um sich vor herabfallenden Blumentöpfen zu schützen – leider nicht immer. (Warner Bros.)

Der Yale-Professor der Ägyptologie mit der sonderbaren Eigenheit, unter Gedächtnisschwund und Persönlichkeitsstörung zu leiden, hat noch immer keinen Namen, aber dafür sehen wir ihn einmal in zivil, ein bescheidener Mann, doch leider vom Pech verfolgt. Kaum fällt ihm ein Blumentopf auf den Schädel, hält er sich wieder für einen Pharao und mutiert zum Tunichtgut King Tut.

Bruce Wayne als Cäsar, Lisa Carlson als Kleopatra (Warner Bros.)

Sein Plan diesmal: Er will Kleopatra heiraten! Er verwechselt die Pharaonin jedoch mit der Millionärstochter Lisa Carson, die bei einem ägyptischen Ball als Kleopatra auftreten und von Bruce Wayne als Julius Cäsar begleitet wird. Die Tatsache, dass Tutenchamun aus dem 14. Jahrhundert vor Christus stammt und Kleopatra (VII.) aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, scheint keine Rolle zu spielen. Der Professor für Ägyptologie scheint diesmal besonders verwirrt zu sein.

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Batman unter King Tuts Fluch

Titel: The Spell of Tut/Tut’s Case is Shut (dt. Tut ruft – Batman rennt)

Drehbuch: Robert C. Dennis & Earl Barret

Erschienen: 1966 (Batman S02E07-08)


Heilige Hieroglyphen! King Tut ist wieder da! Der Professor (der noch immer keinen Namen hat) ist vom Katheder gestürzt und hat sich am Kopf verletzt und ist rückfällig geworden, nun hält er sich wieder für den ägyptischen Pharao. Diesmal hat er einen besonders tückischen Plan: Er lässt eine Bernsteinkette stehlen, in der eine ausgestorbene Skarabäus-Art konserviert ist (Holy Jurassic Park!), dann erweckt er die Käfer mit Strom wieder zum Leben (Holy Frankenstein!), extrahiert aus ihnen ein Gift und will damit die Bewohner von Gotham City per Trinkwasser zu willenlosen Untertanen machen (Holy Zombies!).

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Batman, Ragman und Chanukka

DC Comics

Titel: Small Miracles

Autor/Zeichner: Sholly Fish/Rick Burchett

Erschienen: 2012 (All-New Batman: The Brave and the Bold #14), Paperback 2014 (Small Miracles)


Schluss mit White Christmas! Die drei Schurken der Farben – Crazy Quilt, Doctor Spectro und Rainbow Raider – haben sich zusammengeschlossen, um – den Schnee zu färben! Aber keine Sorge: Batman wirft einfach einen Batarang und schaltet alle drei auf einen Schlag aus. Blue Beetle steht nur daneben und hat nichts zu tun.

Doch nicht alle feiern Weihnachten. Pfandleiher Rory Regan feiert nicht mal Chanukka, wie es seine Familientradition wäre, er ist nicht religiös. Ein Rabbi in Geldnöten versucht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, da werden sie unterbrochen von einem Gauner, der einer armen Frau den Einkaufswagen mit Pfandflaschen klaut. (Warum auch immer jemand so was tun sollte.) Rory verwandelt sich zum Rächer Ragman und hält ihn auf. Es hätte nicht unbedingt Superkräfte dafür gebraucht.

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Batman und Adam Strange erschaffen Weihnachten

DC Comics

Titel: Final Christmas

Autor/Zeichner: Landry Q. Walker/Eric Jones

Erschienen: 2010 (Batman: The Brave and the Bold #12)


Kein Tag Ruhe für Batman – nicht mal an Weihnachten. Denn da schlägt der Calendar Man wieder zu – und diesmal kennt er keine Gnade. Er droht, mit einem Knopfdruck alle Weihnachtsgrußkarten zu leeren. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ist denn heute nichts mehr heilig? Doch noch bevor Batman dazu kommt, dem Schurken das Handwerk zu legen, beamt ihn ein Zeta-Strahl ins All – und dann explodiert die Erde. Einfach so.

Wow, was für ein Auftakt! Das war’s dann wohl mit Weihnachten für alle Zeit. Und mit der Menschheit und so auch. Batman hat aber gar keine Zeit, seine Heimatwelt zu betrauern, denn er wird auf den Planeten Rann transportiert, wo er dem Helden Adam Strange dabei helfen muss, Schattendämonen zu besiegen. Antimaterie bedroht nämlich das Weltall, davon wurde die Erde zerstört, Rann ist heil davongekommen, aber zur Eiswüste mit Schattendämonen geworden. Zusammen mit Adams Frau Alana versuchen sie, das Schlimmste zu verhindern.

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The Penguin – Episode 8: „Great or Little Thing“

Charaktere müssen nicht sympathisch, aber interessant sein. Nach diesem Prinzip verfahren die Autoren vieler HBO-Serien seit Oz im Jahr 1997 gestartet ist. Man konnte es bei den Sopranos sehen, bei The Wire und besonders bei Succession, wo absolut niemand sympathisch war und man trotzdem nicht wegschauen konnte. In diese Tradition reiht auch sich The Penguin ein, dessen Protagonist hier – fast wie ein Augenzwinkern – ebenfalls Oz genannt wird.

Zunächst war Oz Cobb kein Verbrechergenie oder Kingpin, sondern nur ein Kleinganove, ein Handlanger, der nach dem Tod seines Bosses Carmine Falcone die Chance ergreift, ein Machtvakuum zu füllen. Zwar ist er ein skrupelloser Killer, aber einer, dernur andere Gauner ermordet, nicht hübsch anzusehen, aber immerhin ein Mann mit Herz. Er kümmert sich liebevoll um seine kranke Mutter, unterhält eine Art Freundschaft plus zu einer Sexarbeiterin und er nimmt sogar einen jungen Mann als Azubi auf, der ihm fast die Radkappen vom Maserati geklaut hätte. Er zeigt sogar Nachsicht mit ihm, als dieser ihn verlassen will.

Doch spätestens ab Folge vier büßt dieser vielseitige Charakter an Sympathien ein: In einer Rückblende verrät er Sofia Falcone an ihren Vater, weshalb sie zehn furchtbare Jahre in Arkham erleiden muss. Dann erweist er sich als besonders grausam beim Machtkampf mit Maroni, indem er Mutter und Sohn bei lebendigem Leibe verbrennt. Schließlich erfahren wir, dass bereits als Kind den Tod seiner beiden Brüder zu verantworten hat.

Zum Schluss holt ihn die Vergangenheit wieder ein – und er ruiniert das letzte bisschen Sympathie, das man noch mit ihm haben kann. Das Serienfinale führt Familiendrama zu einem Höhepunkt und zur totalen Katastrophe.

ACHTUNG: SPOILER!!!

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The Penguin – Episode 7: „Top Hat“

ACHTUNG: SPOILER!!!

Gleich zu Beginn lernen wir, dass Oz Cobb bereits als Kind zum Mörder wurde. Weil ihm seine beiden älteren Brüder auf die Nerven gingen, hat er sie in der Kanalisation eingesperrt, wodurch sie nach einem Wolkenbruch ertrunken sind. Von da an hatte Oz seine alleinerziehende Mutter ganz für sich allein. Ganz ohne schlechtes Gewissen. Der Pinguin büßt wieder zwei Sympathiepunkte ein.

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