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Man-Bat in Batman: The Animated Series

Batman versus Man-Bat

Batman versus Man-Bat: On Leather Wings.

Titel: On Leather Wings/Terror in the Sky (dt. Auf mächtigen Schwingen/Terror am Himmel)

Drehbuch: Mitch Brian/Steve Perry, Mark Saraceni

Erschienen: 1992 (Batman: The Animated Series S01E01/45)


Die legendäre Batman: The Animated Series beginnt nicht mit dem jungen Bruce Wayne und dem Mord an den Eltern. Sie beginnt mit Man-Bat. Eine interessante Wahl, denn durch die Ähnlichkeit zu Batman entsteht sogleich ein zusätzlicher Konflikt.

Ein ominöser Fledermausmensch raubt Pharma-Unternehmen aus. Die Polizei vermutet dahinter das Werk von Batman und beginnt, ihn zu jagen. Der Held muss versuchen, seine Unschuld zu beweisen, indem er den Schuldigen findet. Bruce Wayne sucht den Fledermausforscher Dr. March auf, der Menschen mit Fledermaus-Serum widerstandsfähiger machen will, damit sie eine mögliche Apokalypse überleben. Dann kommt Batman hinter das Geheimnis: Marchs Kollege Kirk Langstrom verwandelt sich in das Zwitterwesen.

Kirk Langstrom

Kirk Langstrom

Batman jagt Man-Bat durch Gotham, während die Polizei Batman jagt. Harvey Bullock führt die Truppe an, während Commissioner Gordon ihn zurückhält und Partei für Batman ergreift. Am Ende entwickelt Batman ein Gegenmittel, heilt Langstrom und bringt ihn zurück zu seiner Frau Francine.

She-Bat heult den Mond an

She-Bat heult den Mond an

Im zweiten Teil, Terror in the Sky, ist es – ACHTUNG SPOILER – Francine, die sich in eine Fledermaus verwandelt und Gotham in Angst versetzt. Zunächst verdächtigt Batman Kirk Langstrom, dann lernt er auf die harte Tour, dass es die Person ist, mit der er am wenigsten gerechnet hat. Dr. March hat nämlich seine Forschungen fortgesetzt und ein neues Serum entwickelt. Durch Zufall ist Francine damit in Berührung gekommen und verwandelt sich, ohne sich hinterher daran erinnern zu können.

Francine Langstrom verwandelt sich in She-Bat

Francine Langstrom verwandelt sich.

Als sie Kirk schon per Flieger verlassen will, folgt er ihr und in der Luft kommt es zur Verwandlung. Aus Francine wird She-Bat. Wieder muss Batman eingreifen und sie zurückverwandeln.

Batman liegt im Schnee

Batman am Boden

Auch wenn die Serie damit im Grunde den Comics folgt, fehlt ihr das Drama. In der zweiten Folge raubt She-Bat zu Beginn Obst, um es selbst zu fressen. Das ist kein interessanter Einfall, der die Handlung voranbrächte. Stattdessen setzt man mehr auf das Mysterium, das – zumindest für Comic-Leser – längst keins mehr ist. Durch die Geheimniskrämerei bleiben die Charaktere eher oberflächlich, anders als zum Beispiel Two-Face oder Clayface, die für ihre Origins Doppelfolgen bekommen haben und dadurch an Tiefe gewannen.

Das dürfte auch der Grund sein, weshalb Man-Bat weder in Staffel 2 noch in Staffel 3 auftaucht.

>> Liste der Batman: The Animated Series-Episoden
>> Liste der Man-Bat-Comics

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Vom Wachs zum Buch zum Schatz

Riddlers Wachsfigur spritzt Ketchup.

Riddlers Wachsfigur

Titel: The Ring of Wax/Give Em the Axe (dt. Der Ring aus Wachs)

Drehbuch: Jack Paritz & Bob Rodgers

Erschienen: 1966 (Batman S01E23-24)


Eigentlich soll im Wachsfigurenkabinett von Madame Soleil eine Batman-Statue präsentiert werden, stattdessen bekommen die Besucher einen Riddler, der rote Farbe spritzt und ein Rätsel hinterlässt. Die Statue hat der echte Riddler gestohlen, um mit dem Wachs einen Safe der Bibliothek zu knacken. Dort stiehlt er ein Buch über einen verlorenen Inka-Schatz – eigentlich ein Fall für den Bookworm, aber der ist noch nicht eingeführt.

Riddler zündet eine Kerze an

Riddler und seine Bande schrecken vor nichts zurück: Feuer in der Bibliothek!

Wieder stellt sich die Frage: Wofür der Aufwand? Ganz einfach: In einer Bibliothek muss man leise sein, daher würde eine normale Explosion auffallen. Dass deshalb Einbrecher meistens nachts operieren, darauf ist das kriminellen Mastermind nicht gekommen. Egal: Er holt sich das Buch und will dann an die Juwelen, die zufällig später auch in Gotham ausgestellt werden sollen.

Batman Riddler

Gesucht, gefunden: Das Buch mit dem Schatz der Inkas.

Die Todesfalle: Batman und Robin sollen in einen Tank aus heißem Wachs getaucht werden. Langsam, ganz langsam. So langsam, dass sie alle Zeit der Welt haben, sich dabei ausführlich zu unterhalten und sich eine Lösung zu überlegen. Batman kommt auf einen Trick, der noch mehr an den Haaren herbeigezogen ist als sonst: Mit seiner Gürtelschnalle reflektiert er Sonnenlicht, um damit ein Fass mit einer explosiven Chemikalie zu entzünden und dann … ja, was dann? Dann fliegt alles in die Luft, Batman und Robin liegen am Boden und der Riddler glaubt sie tot.

Batram am Batmobile

Batram am Batmobile

Sind sie aber nicht. Am Ende benutzt Batman einen ins Batmobil integrierten Rammbock, um Robin zu retten. Die Polizei erweist sich als unfähig, eine Adresse zu finden und trifft erneut erst am Tatort ein, als alles schon erledigt ist. Aber was soll man auch von einer Truppe erwarten, die sofort lieber erst Batman ruft, noch bevor sie es überhaupt versucht, zu ermitteln, zu fahnden oder sonstwas zu unternehmen, für das die guten Bürger von Gotham ihre Steuern zahlen? Schlimme Zustände in dieser Stadt …

Batman lässt das Cape flattern.

Batman lässt das Cape flattern.

>> Liste der Batman-Episoden
>> Liste der Riddler-Comics

Tödlicher Flieder

Milton Berle als Louie, the Lilac

Milton Berle als Louie, the Lilac

Titel: Louie the Lilac/Louie’s Lethal Lilac Time (dt. Louie Lilac schlägt zurück/Schon wieder Flieder)

Drehbuch: Dwight Taylor/Charles Hoffman

Erschienen: 1967/1968 (Batman S03E07/18)


Die Batman-TV-Serie der 60er hat zwar viele klassische Schurken erst klassisch gemacht, aber dafür auch einige Chancen verpasst. Einige Gegner wie Scarecrow kamen gar nicht vor, statt Two-Face gab es nur die Eintagsfliege False Face und statt Poison Ivy, die bereits 1966 eingeführt wurde, gab es nur Louie, the Lilac (Milton Berle).

Louie the Lilac

Louie verteilt Flieder unter Hippies.

Dieser Louie war ein Gangster mit einer Vorliebe für Blumen und andere Pflanzen, ganz besonders für Flieder. Er fährt sogar ein „Flower Mobile“. Bei seinem ersten Auftritt leert er die Blumenbestände von Gotham, womit er ein „Flower-Inn“ von Hippies sabotiert. Dann versucht er, mit einem hypnotisierenden Gas die Blumenkinder zu kontrollieren. Sein Ziel: die Weltherrschaft. Dazu entführt er die Anführerin der Hippies.

Hippies im Park

Hippie bei der Frauenbeschwörung

Barbara Gordon durchschaut die Masche als erste, aber ihr Vater nimmt sie leider nicht ernst. Als sie Batman und Robin kontaktiert, tappen sie wie immer in die offensichtliche Falle und landen zwischen den Ranken von fleischfressendem Flieder.

Jetzt ist wieder Batgirl gefragt. Aber als sie eintrifft, haben sich Batman und Robin schon selbst geholfen. Sie darf am Ende nur noch beim obligatorischen Prügeln mithelfen. Nachdem Louies Gang geschlagen ist, spritzt sie dem Anführer – völlig unnötig – ein Mehltau-Spray ins Gesicht, das ihm den Rest gibt.

Batgirl knockt Louie aus.

Batgirl knockt Louie aus.

Bei seinem zweiten Auftritt plant Louie the Lilac, in die Parfumbranche einzusteigen. Er stiehlt einen Batzen Walfett, den Dick Grayson mit seinen Freunden gefunden haben, entführt Dick und Bruce. Dann lässt er ein paar Bisons, Bieber und Bisamratten klauen und will Bruce dazu zwingen, den Tieren die Duftbeutel zu entfernen. (Die braucht Louie für sein Parfum, und Bruce ist offenbar ein passabler Hobby-Tier-Chirurg.) Bruce weigert sich, ruft per Signaluhr Alfred zur Hilfe, Alfred schickt Batgirl vorbei.

Gefangene im Parfum-Labor: Dick und Bruce.

Gefangene im Parfum-Labor: Dick und Bruce.

Schließlich willigt Bruce doch ein – aber das nur zum Schein, denn er hat einen Plan. Sein Trick: Er bittet für seine Tier-OP um zwei Gläser warmes Wasser. In die taucht er zwei Pillen und aus denen entfalten sich die Kostüme von Batman und Robin – genial!

Batman-Kostüm aus dem Glas.

Batman-Kostüm aus dem Glas.

Auch in dieser Folge versucht Batgirl, sich irgendwie nützlich zu machen, wird aber sofort ausgeknockt, sobald sie es versucht. Louie steckt sie in einen Tank, um mit kochendem Fett ihren Duft zu extrahieren, aber soweit kommt es nicht. Das Dynamische Duo schlägt wild um sich, Batgirl befreit sich auf wundersame Weise selbst (ohne dass man es sieht) und darf am Ende nur ein paar böse Buben treten. Immerhin: Sie versucht wenigstens, einen Zweck in dieser Serie zu erfüllen.

So endet Louies kurze Karriere, von der nicht viel in Erinnerung bleibt. Das Lustigste ist vielleicht noch die Tatsache, dass Batman und Robin ihr Batmobil mit dem Bild einer Blume bekleben. Batman als Ehrengast der Hippies? „Groovy.“

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Riddler boxt, Sirene singt

Siren & Riddler

Siren & Riddler

Der Riddler stiehlt Wetteinsätze fürs Boxen, er gibt sich selbst als Boxer aus Südwestasien aus und tritt schließlich im Ring gegen Batman an. Batman macht das Spiel mit, weil er sich nicht gern feige nennen lässt. So viel Stolz muss sein. Der Riddler kämpft natürlich nicht ohne faule Tricks. Er lässt aus dem Boxhandschuh Metallspäne fallen und fixiert Batman mit einem Riesenmagneten, der sich unter dem Ring befindet. Dann kann ihn der Riddler nach Lust und Laune bearbeiten. Den Schiedsrichter scheint das nicht zu stören. Und die Runde nimmt auch kein Ende …

Batman und Riddler im Ring

Batman und Riddler im Ring

Da Robin und Alfred bloß nutzlos herumstehen, muss erst Batgirl einschreiten, um Batman zu befreien. Doch leider kommt der Held nicht dazu, den Schurken im Ring auszuknocken – das bleibt der obligatorischen Schlägerei am Ende vorbehalten, bei der auch Batgirl mitmischen darf.

Robin & Alfred (undercover)

Robin & Alfred (undercover)

Batgirl macht sich aber schon von Anfang an nützlich. Sie bringt ein Beweismittel vom ersten Tatort zur Polizei, Batman untersucht es. Glücklicher Zufall, dass Batgirl gerade in der Nähe gewesen sei, sagt er. „Yes. Luck is an important weapon to a woman crimefighter, Batman“, sagt Batgirl – und man kann nicht genau sagen, ob Ironie darin liegt. Aber sie hat noch einen anderen Trick auf Lager: Batgirl verschwindet plötzlich und spurlos, ohne dass es Batman oder Gordon mitkriegen – und damit macht sie in der Serie vor, was für Batman erst ab den 70ern in den Comics zum Standard-Abgang wird.

Batman & Batgirl

Batman & Batgirl untersuchen Riddlers Kiste.

Riddler hat in der Episode bereits eine zweite Helferin: Siren, eine Frau, die in einem silbernen Kleid im altgriechischen Stil steckt und so hohe Töne singt, dass sie damit Männer manipulieren kann. Beim Riddler hat sie nicht viel zu tun und es stellt sich die Frage, welche Funktion sie eigentlich erfüllt. Aber in der nächsten Folge bringt sie Commissioner Gordon unter ihre Kontrolle und er arrangiert für sie ein Treffen mit Batman an einem neutralen Ort. Wie wär’s mit dem Apartment meiner Tochter? Super Idee!

Siren singt zum Harfenspiel.

Siren singt zum Harfenspiel.

Dick Grayson ist zwar skeptisch, aber Bruce hält sich nicht lange mit Nachdenken auf: Als rechtmäßiger Gesetzeshüter ist Gordon sein direkter Vorgesetzter und: „A good crimefigher always obeys orders.“ Aus heutiger Sicht wirkt so viel blinder Gehorsam gruselig für einen Vigilanten, der ursprünglich das Gesetz in die eigenen Hände nahm.

Gordon & Alfred in der Bathöhle

Gordon trifft Alfred in der Bathöhle …

Aber es kommt noch dicker: Gordon schmuggelt sich in den Kofferraum des Batmobils, um die wahre Identität des Dunklen Ritters herauszufinden. Als er in der Bathöhle aussteigt, zählt er endlich eins und eins zusammen: „Batman is Bruce Wayne!“ Wie gut, dass Alfred zufällig beim Abstauben ist und ihn mit einer Dosis „Bat-Sleep“ betäuben kann.

Gordon & Alfred in der Bathöhle

… Alfred bleibt Herr der Lage.

Währenddessen hypnotisiert Siren auch Bruce Wayne (ohne zu wissen, dass er Batman ist) und lässt sich sein ganzes Vermögen überschreiben. Als sie ihn vom Dach eines Hochhauses stürzen lassen will, können Robin und Batgirl rechtzeitig einschreiten. Und was ist mit Gordon, der Batmans Geheimnis gelüftet hat? Glücklicherweise hat er alles vergessen, sobald er aus dem Schlaf erwacht ist. Puh, das war knapp …

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Die schlummernde Katze

Batman 66: Catwoman & Sandman

Catwoman und Sandman stecken unter einer Decke.

Titel: The Sandman Cometh/The Catwoman Goeth (dt. Das Sandmännchen ist da)

Story/Drehbuch: Ellis St. Joseph, Charles Hoffman

Erschienen: 1966 (Batman S02E33-34)


Kaum ist Catwoman mit dem Gesetz wieder im Reinen, sucht sie sich neue Verbündete für das nächste Ding. Zum einen hat sie jetzt weibliche Handlanger, zum anderen macht sie gemeinsame Sache mit Sandman. Nein, nicht dem Superhelden aus dem Golden Age und auch nicht Dream alias Morpheus, den Neil Gaiman erschaffen hat, sondern mit einem bis dato unbekannten Schurken aus Europa.

Sandmans Schlafmützen: Nap & Snooze.

Sandmans Schlafmützen: Nap & Snooze.

Sein Name ist Programm: Sandman bringt seine Opfer zum Schlafen – und leider auch die Zuschauer, denn dieser Schurke hat kaum etwas Interessantes zu bieten. Aus keinem bestimmten Grund trägt der ältere Herr einen dicken Pelzmantel, in dem zwar einige bunte Eier hängen, die er aber nie wirft. Das einzige Werkzeug, das zum Einsatz kommt, ist ein Stethoskop, mit dem er Menschen betäubt.

Sandman betäubt Robin.

Sandman betäubt Robin.

Zusammen mit Catwoman will er die alte Nudelherstellerin J. Pauline Spaghetti um ihre Milliarden bringen. Da sie unter Schlaflosigkeit leidet, gibt sich Sandman als Dr. Somnambula aus, der ihr Heilung verspricht. Catwoman macht für ihn Werbung, indem sie sich als falsches Dornröschen aus dem Schaufenster eines Matratzenladens entführen lässt. Aber natürlich wollen beide Schurken nur den jeweils anderen benutzen, um das Geld allein zu kassieren. Als Sandman Catwoman zuvorkommt und Spaghetti heiratet, muss sie mit Batman gemeinsame Sache machen, um sich zu rächen.

Catwoman als Sleeping Beauty

Catwoman als Sleeping Beauty

Die Todesfalle: Nach einer Kissen- und Matratzenschlacht wird wird an eine Matratze gefesselt und soll von einer Maschine, die Knöpfe annäht, getötet werden, aber er hilft sich selbst, indem er mit dem Bat-Gürtel den Schalter umlegt. In der Zwischenzeit schickt Catowman Robin mit einer Undercover-Polizistin durch ein sinnloses Labyrinth mit Hochspannungszäunen.

Batman auf der Matratze des Todes

Batman auf der Matratze des Todes

Interessant an dieser Folge sind nur die Details, die die Routine durcheinander bringen. Zunächst ist es mal wieder eine Episode, in der Batman nicht sofort erreichbar ist, als Gordon zum roten Telefon greift. Er ist als Bruce Wayne mit Dick Grayson und ein paar anderen Jungs beim Wandern im Wald. Allerdings verzögert das die Handlung nur kurz. Die Polizei setzt mal wieder das Bat-Signal ein, um Batman zu rufen.

Notruf bei Nacht: das Batsignal

Notruf bei Nacht: das Batsignal

Dann sind da einige witzige Dialogzeilen und Situationen: Tante Harriett wundert sich endlich mal über das wiederkehrende Piepen aus Bruces Bibliothek. Offenbar ist ihr der Zutritt verboten, weshalb sie das rote Telefon noch nie gesehen hat. Alfred kann ihr ein Märchen auftischen von einer Hi-Fi-Anlage, die gewartet werden müsse. Als besonderes High-Tech-Gerät erweist sich mal wieder der Batcomputer, der als Antwort lange rote Fäden ausspuckt und dem Dynamischen Duo auf die Fährte von Ms. Spaghetti bringt.

Catwoman (Julie Newmar)

Catwoman schaut auf ihre Opfer herab.

Batman wird mal wieder das Batmobil gestohlen. Um aus der Stadt zur Bathöhle zu gelangen nimmt er die U-Bahn, denn Gothams öffentliche Verkehrsmittel sind die schnellsten, und unternimmt die letzten Meter im Bat-Walk, der etwas seltsam aussieht. Kaum ist er da, bringt ihn Alfred mit seinem Alf-Cycle wieder zurück dorthin, weil da das Batmobil steht. Ein kurzer Anruf hätte Batman wahrscheinlich Weg und Zeit erspart, aber – wie so oft – dann gäbe es die Szene nicht, Batman würde dann nicht beinahe einen Strafzettel ausgestellt kriegen und die Folge hätte noch weniger Spaß zu bieten.

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Der wildgewordene Mister Freeze

Otto Preminger als Mister Freeze

Otto Preminger als Mister Freeze

Titel: Green Ice/Deep Freeze (dt. Grünes Eis), Ice Spy/The Duo Defy (dt. Spion im Eis)

Drehbuch: Max Hodge/Charles Hoffman

Erschienen: 1966, 1967 (Batman S02E19/20, S02E59-60)


Mister Freeze entführt einer einer Miss-Wahl „Miss Island“, er sperrt sie in einem Gefrierschrank ein, damit sie so kältebedürftig wird wie er und ihn dadurch lieben lernt. Der Plan geht aus nachvollziehbaren Gründen nicht ganz auf, aber eigenartigerweise erfriert die Miss selbst bei unter Null nicht.

Gordon: Call for Help

Unter Frostbeschuss: Gordon ruft Batman um Hilfe.

Ganz anders verhält es sich, als Mister Freeze Commissioner Gordon in seinem Büro vereist, sodass er fast erfriert. Gerade noch so kann er Batman um Hilfe rufen. Die nutzlose Polizei steht ratlos vor der Tür und wartet bis Batman eintrifft, damit er die Tür freisprengt und Gordon rettet. Aber das ist nur ein kleiner Spaß zwischendurch, genauso wie die Eislieferung, in der Freeze Batman Geld schickt, damit die Presse es sieht und davon ausgeht, er stecke mit dem Schurken unter einer Decke. Natürlich stürzt sich die Presse sofort darauf.

Batman, Robin und grünes Eis

Eis mit Geldeinlage

Bei einem Empfang in Wayne Manor raubt Freeze die Gesellschaft aus, lässt sie in den Pool steigen und friert ihn zu. Dann lässt er zwei seiner Leute Batman und Robin spielen, die sich im Kampf schwertun und schließlich auch scheitern. Die öffentliche Meinung von Batman sinkt so schnell wie das Thermometer im Eisschrank. Aber auch das echte Dynamische Duo stellt sich nicht geschickter an. Weil sie Freezes‘ Eiskanone nicht schnell genug ausweichen (können), landen sie in zwei übergroßen „Frostie Freezies“ (Slushs).

Batman & Robin in Frostie Freezies

Batman und Robin in einer eiskalten Todesfalle

Schließlich erpresst Freeze die Stadt: Er will eine Milliarde Dollar, sonst lässt er in Gotham die Eiszeit ausbrechen – mitten im August.

Frozen Gotham

So malt sich Mister Freeze eine neue Eiszeit aus.

Mister Freeze hat hier seine Haare verloren, denn er wird gespielt von Otto Preminger, dem österreichischen Regisseur von Klassikern wie Laura, Anatomie eines Mordes und Exodus. Der wurde allerdings wohl weniger wegen seiner schauspielerischen Qualitäten ausgewählt als wegen seines miesen Charakters. Der war auch der Grund dafür, dass die Rolle danach wieder neu besetzt wurde. Laut Adam West benahm sich Preminger am Set unmöglich. Aber auch seine Figur nervt, wenn sie etwa ein Dutzend Mal „Wild!“ ausruft und sich dauernd die buschigen Augenbrauen reibt.

Bemerkenswert ist der Einsatz seiner Handlanger: Eigentlich hat er nur zwei, aber wenn es zur Schlägerei mit Batman und Robin kommt, tauchen plötzlich zwei weitere zur Verstärkung auf.

Eli Wallach als Mister Freeze

Eli Wallach als Mister Freeze

Eli Wallach (Die glorreichen Sieben, Zwei glorreiche Halunken) gibt als Mister Freeze eine deutlich lebhaftere Figur, mit ausdrucksstarker Mimik und ohne nervige Eigenschaften. Am Ende der zweiten Staffel schafft er es tatsächlich, Gotham zumindest für eine Weile einzufrieren. Alles vereist, sogar der Bat-Computer. Mit einem Eis-Magneten zieht er sogar Eisberge in den Hafen von Gotham an. Und auch mit den Frauen klappt es besser: Er muss niemanden mehr entführen, er hat eine hübsche Eiskunstläuferin als Komplizin.

Mister Freeze mit Komplizin Glacia Glaze

Mister Freeze mit Komplizin Glacia Glaze

Dafür schickt er wieder einen Isländer in eine Eiskammer, um zu bekommen, was er will. Auch Batman und Robin sollen tiefgefroren und anschließend verdampft werden, aber dank eines Geheimausgangs können sie entkommen. Absoluter Höhepunkt ist aber eine ganz andere, viel kniffligere Situation: Als Gordon mit Batman spricht, ruft zeitgleich O’Hara bei Bruce Wayne an. Man verbindet die beiden Telefonhörer, damit sich die beiden absprechen können, und dann muss der arme Bruce zwei Rollen gleichzeitig spielen und es gelingt ihm meisterhaft, ein Selbstgespräch so wirken zu lassen, als wäre es ein Dialog zwei unterschiedlicher Personen. – Ein Brüller!

Diese Szene bleibt aber eine Ausnahme. Denn auch gute Darsteller wie Eli Wallach können nicht viel gegen ein schwaches Drehbuch ausrichten. Beide Freeze-Doppelfolgen der zweiten Staffel bleiben in der üblichen Routine hängen und lassen es an Fantasie vermissen. Ermüdungserscheinungen haben sich schon früher eingestellt, aber nach über 90 Folgen scheint sich der Witz verbraucht zu haben.

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Pennyworth: Vorschau auf die neue TV-Serie

Am 28. Juli startet die neue Pennyworth-Serie auf dem US-Kabelsender Epix. Der Trailer verspricht einen actionlastigen Agententhriller. Die Handlung spielt im London der 60er. Ein junger Alfred Pennyworth (Jack Bannon, bekannt aus The Imitation Game) muss Thomas Wayne vor einem Attentat beschützen.

Hinter Pennyworth stehen die Produzenten Bruno Heller (Autor) und Danny Cannon (Regie), die schon für die Serie Gotham verantwortlich waren. Die erste Staffel soll zehn Episoden umfassen. Wo und wann sie in Deutschland zu sehen sein wird, ist noch unklar.

Batwoman macht sich Feinde

Noch bevor Batwoman dazu kommt, in ihrer ersten TV-Serie böse Buben zu verprügeln, muss sie sich einem viel stärkeren Gegner stellen: der Misogynie. Drei Tage nachdem der Trailer veröffentlicht wurde, gibt es zwar drei Millionen Views auf YouTube, aber die meisten User scheinen das Video nicht zu mögen. In vielen Kommentaren wird klar, warum: Weil es um eine Frau geht.

Batwoman scheint sich an der Storyline Elegy zu orientieren, die Gegnerin heißt Alice. Im Trailer erfährt man, dass Batman verschwunden ist und Kate Kane in die Bathöhle eindringt und sich bei Batmans Spielzeug bedient. Kate bittet Luke Fox (Sohn von Lucius Fox), Batmans Anzug für sie anzupassen. Er meint, der Anzug sei bereits perfekt, darauf Kate: „It will be – when it fits a woman.“

Die einen Kommentare finden die Zeile peinlich und schließen damit auf ein niedriges Niveau der Serie, aber viele geben sich dem unverblümten Frauenhass: Batwoman/Kate Kane wird in die Küche geschickt und auf ihre Periode reduziert, einige stören sich an der Tatsache, dass sie lesbisch ist (wie in den Comics), andere wittern feministische Propaganda.

Es scheint sich um eine regelrechte Kampagne zu handeln, wie man sie bereits bei Captain Marvel erleben durfte. Als der Film im März herauskam, wurde er auf Rotten Tomatoes mit so viel Schmach überhäuft, dass es die Gesamt-Userwertung stark nach unten zog (56 Prozent bei 78 Prozent Kritikerwertung). Seltsamerweise gab es das Phänomen bei Wonder Woman nicht.

Unabhängig von der Qualität von Filmen und Serien scheinen viele Menschen (Männer) ein grundsätzliches Problem mit Superheldinnen zu haben. Man könnte meinen, im Jahr 2019 müsste die Gesellschaft weiter sein. Man könnte auch meinen, Fans von Superhelden müssten etwas von ihren Vorbildern Respekt gelernt haben. Aber nein, weit gefehlt. Zu viele scheinen zu glauben, ihnen werde etwas weggenommen, nur weil eine Serie ihr Weltbild auf den Kopf stellt.

Wahrscheinlich wünschen sich diese Leute die Batwoman der 50er zurück, als sie noch eine Handtasche trug, sich mit Puder zur Wehr setzte und ständig von Batman in ihre Schranken gewiesen wurde. Aber die Zeiten sind zum Glück vorbei. Und zum Glück spiegeln Hetzkampagnen im Netz nicht immer die Mehrheitsmeinung wieder.

Die Serie erscheint im Herbst auf The CW in den USA.

Die Mutter des Verbrechens

Trifft garantiert nie: Ma Parker

Titel: The Greatest Mother of Them All/Ma Parker (dt. Die beste Mutter von allen)

Drehbuch: Henry Slesar

Erschienen: 1966 (Batman S02E09-10)


Kate Barker, besser bekannt als Ma Barker, galt Anfang der 30er Jahre als Anführerin einer Verbrecherbande, zu denen auch ihre Söhne gehörten. FBI-Chef Hoover nannte sie eine der tückischsten, gefährlichsten und einfallsreichsten Kriminellen. Sie wurde 1935 vom FBI bei einem Schusswechsel getötet. Ma Barkers kriminelle Rolle wird heute angezweifelt, aber in der Popkultur hat sie ihre Spuren hinterlassen. Auch bei Batman.

Bei Adam West heißt sie Ma Parker (gespielt von Shelley Winters), hat drei Söhne und eine Tochter als Komplizen, wobei sie die Söhne deutlich lieber mag. Mädchen taugen ihrer Meinung nach nicht zum Verbrechen, was Ma Parker aber nicht daran hindert, selbst zum Maschinengewehr zu greifen. Das tut sie als erstes bei der Verleihung des Mother-of-the-Year-Preises, bei dem sie zwar gewinnt, aber als Gewinn Schmuck und Geld des Publikums einkassieren lässt.

Ma Parker und ihre Kinder

Bisher hat Ma Parker nur den Rest des Landes unsicher gemacht, erst jetzt versucht sie es in Gotham City. Warum sie bisher erfolgreich war, bleibt schleierhaft. Weder sind ihre Kinder besonders schlau, noch gute Schützen. Und in Gotham gibt sich sich Ma Parker keine große Mühe, nicht geschnappt zu werden. Als die Polizei ihr Haus umstellt, schießt sie zwar zurück, aber wartet sonst nur seelenruhig auf Batman und Robin. Doch das ist nur ein Trick.

Kaum ist sie gefasst, spielt sie zuerst die unschuldige Mutter, die nur das Beste für ihre Kinder will. Batman und Robin sind peinlich berührt, werden weich. Doch dann wirft sie eine Rauchbombe und entkommt mit ihrer Bande. Sie zu verfolgen lohnt wie immer nicht, weil der Nebel zu dicht sei, um das Batmobil zu finden, sagt Batman. (Er ist allerdings nicht zu dicht, um die Bande fliehen zu sehen. Sei’s drum.)

Ma Parker und Legs im Altenheim

Verfolgung lohnt sich wirklich nicht, denn unsere Helden haben leichtes Spiel, die Parker-Söhne nacheinander zu fassen. Aber wo könnte sich Ma Parker verstecken? Weil Batman und Robin keine Ahnung haben, raten sie einfach: Sie ist da, wo man sie nicht erwarten würde, weil es zu offensichtlich wäre: in einem Altenheim. Das ist die bewährte Bat-Logik, die sich mal wieder als richtig erweist.

Ab durch die Wand: Ma Parkers Raketen-Rollstuhl

Im Altenheim braust Ma Parker zwar auf einem raketenbetriebenen Rollstuhl davon, aber sie prallt damit nur gegen eine Wand und kommt in den Knast zum Rest der Bande. Allerdings war das der Plan: Sie übernimmt das Gefängnis und erklärt es zu ihrem Hauptquartier, denn dort würde man sie niemals verdächtigen. Erschütternd, dass sie seit Monaten ihre Leute als Wärter eingeschleusen konnte, ohne dass der Direktor etwas gemerkt hat. Aber was ist schon von einem Direktor zu erwarten, der buntlackierte Gitter vor dem Fenster hat?

Batman und Robin auf elektrischen Stühlen

So raffiniert wie es klingt, ist es leider nicht. Batman und Robin lassen sich nicht lange täuschen. Es fehlt dieser Folge an interessanten Ideen. Eine Todesfalle besteht in einem elektrischen Stuhl (gab es schon beim Joker), eine andere in einer Bombe im Batmobil, die hochgeht, wenn Batman schneller als 60 Meilen pro Stunde fährt. Aber da Batman ein Musterknabe ist, der sich an die Regeln hält, wird daraus natürlich nichts. Batman ist sogar so sehr Moralapostel, dass er zwischendurch einen Bürger missioniert, sein Auto abzuschließen. Dafür verteilt er sogar einen Aufkleber für die Stoßstange. Immerhin ein kleines Highlight.

Batman betreibt Präventions-Aufklärung

Ein weiteres: Batman kann einen korrupten Gefängniswärter davon überzeugen, ihn und Robin nicht zu erschießen, weil er nach „nur“ 48 Jahren Aussicht auf Bewährung habe. Die beste Szene ist jedoch eine, die Adam West und Burt Ward wohl selbst am amüsantesten fanden. Robin entdeckt seine Hormone. Er stellt fest, dass ihn die Beine von Ma Parkers Tochter („Legs“) an die von Catwoman erinnern. Batman schmunzelt. „You’re growing up, Robin. Remember: In crimefighting always keep your sights raised.“

Immer schön aufmerksam bleiben, Robin!

Am Ende bekommt Ma Parker Blumen von ihren Kindern in die Zelle geschickt. Es stellt sich heraus: Es ist Muttertag. Batman, Robin, Gordon und der Direktor brechen in schallendes Gelächter aus. Aber wenn man sich vor Augen führt, dass die Waisen Batman und Robin gerade an diesem Tag nichts zu lachen haben, bekommt die Szene einen bitteren Beigeschmack …

Batman mit Nachtsichtbrille

Ma Barker bzw. Parker geht 1987 zurück als Ma Gunn. In Batman #408 betreibt sie eine Schule für Straßenkinder, die sie heimlich zu Kriminellen heranzieht. Jason Todd lässt sie auffliegen und wird später zum zweiten Robin.

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Riddlers Geburtstagstorte für Batman

Batman und Robin's Anniversary Cake

Todesfalle Treibsandtorte: Batman und Robin heben ab

Titel: Batman’s Anniversary/A Riddling Controversy (dt. Riddlers Geheimwaffe)

Drehbuch: William P. D’Angelo

Erschienen: 1967 (Batman S02E45-46)


Überaschungsfeier für Batman

Überaschungsfeier für Batman

Als Commissioner Gordon bei Batman anruft, ist es so wichtig, dass er es nicht einmal am Telefon besprechen kann, er lässt ihn und Robin in ein Hotel kommen. Auf Batman wartet – eine Überraschungsfeier zu seinem Jubiläum. Da kommt selbst ihm eine Träne.

Batman ist gerührt.

Batman ist gerührt.

Wie viele Jahre er schon im Dienst ist, erfahren wir leider nicht, ist auch egal. Denn die Feier ist ohnehin nicht von langer Dauer. Kaum hebt Batman an zu sprechen, steigt grüner Rauch auf und der Riddler erscheint als Feuerwehrmann. Er stiehlt ein goldenes Kalb mit Spenden und entwischt mit einem Sprung durchs Fenster.

Riddlers großer Sprung

Falsche Feuerwehr: Riddlers großer Sprung

Der Riddler sieht anders aus als sonst: Er trägt einen Schnurrbart und hat auch ein paar Pfund zugelegt, dafür hat er sich die irre Lache abgewöhnt. Kein Wunder, der Schurke wird von einem neuen Darsteller gespielt. John Astin (Addams Family) vertritt Frank Gorshin, der in der zweiten Staffel wegen Honorarverhandlungen pausiert.

Auch der Riddler braucht mehr Geld, denn er will für drei Millionen Dollar eine Geheimwaffe kaufen, mit der man so ziemlich alles in Luft auflösen kann. Damit läge ihm die Stadt zu Füßen. Wie schon so oft wäre es natürlich einfacher, sich mit den drei Millionen ein schönes Leben zu machen oder man könnte statt des Geldes einfach die Waffe klauen. Aber das wäre ja viel zu einfach. Offenbar will der Riddler mehr: Macht und Rache. Schon Egghead und Pinguin haben versucht, die Herrschaft über Gotham zu übernehmen.

Batman und Robin müssen Kreuzworträtsel und andere schwierige Situationen lösen. Zum Beispiel eine Prügelei unter Wasser. Der Riddler flutet einen Tresorraum und lädt das Geld in einen wasserdichten Sack. Fragt sich nur, was der nützt, wenn man ihn unter Wasser öffnet, um das Geld reinzustecken. Als das Dynamische Duo auftaucht (oder vielmehr abtaucht), muss es die Gauner in Slow Motion aufhalten. Die Szene ist natürlich nicht unter Wasser gedreht, sondern nur mit billigen Spezialeffekten. Aber dabei zuzusehen, wie alle nur so tun, als wären sie unter Wasser, ist eine spaßige Abwechslung in der Batman-Routine.

John Astin als Riddler

John Astin als Riddler

Wie immer tappen die beiden später in eine ganz offensichtliche Todefalle: Batman und Robin sollen Modell stehen für zwei Tortenfiguren – und zwar auf der Torte. Kaum stellen sich die beiden auf den Zuckerguss, versinken sie im Treibsand. Aber wie gut, dass sie einen Raketenantrieb an sich haben, den sie bei dieser Gelegenheit im Ernstfall testen können.

Batman und Robin lösen ein Rätsel

Castro lässt grüßen: Batman und Robin lösen ein Rätsel

Der Riddler wiederum testet seine Superwaffe lieber an Statuen als an Batman und Robin, sondern lieber an Statuen. Dazu verkleidet er sich als Straßenkehrer. Und weder Batman noch die Polizei verdächtigen ihn, obwohl er der einzige Mensch in der Nähe ist. Natürlich ist das nur ein Vorgeschmack auf das, was Gotham droht. Der Riddler will das Polizeipräsidium verschwinden lassen, wenn nicht alle Strafgefangenen freigelassen werden. Doch als Batman mit Robin ein weiteres Rätsel mit Querdenkerei und wilden Assoziationen löst, kommt ihm eine bessere Idee …

Bruce hilft Dick bei den Hausaufgaben

Geometrie-Nachhilfe für Dick

Ja, Batman kann in dieser Episode so gut wie alles. Sogar das Wetter beeinflussen, um Gewitterwolken und Blitze zu erzeugen, die auf die Sekunde und den Punkt einschlagen. Und im Batmobil gibt es eine Vorrichtung, mit der man Ergebnisse aus dem Batcomputer herunterladen kann. Umwege zur Bathöhle sind also eigentlich unnötig. Aber wo wäre diese Serie ohne Umwege? Im Grunde ist sie nichts anderes als eine Abfolge von sinnlosen Umwegen und faulen Abkürzungen.

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