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The Penguin – Episode 6: „Gold Summit“

Was bisher geschah:

ACHTUNG: SPOILER!!!

Der Pinguin (Oz Cobb) hat im Untergrund seine Drogen-Operation aufgebaut, macht ein gutes Geschäft und will den Rest der Stadt erobern. Dazu versucht er, sich mit den Triads und anderen zu verbünden.

Zugleich versuchen Sofia Gigante (ehemals Falcone) und Sal Maroni, Pinguin zu schaden, indem sie einen geliebten Menschen aufspüren. Zunächst versucht es Sofia bei der Prostituierten Eve Karlo, dann findet sie Oswalds kranke Mutter Frances, um die sich Victor kümmert.

Victor muss sich gegen einen aufdringlichen Taugenichts aus seiner Vergangenheit wehren. Der will bei Oz ins Drogengeschäft einsteigen. Als er sich nicht abwimmeln lässt, wird Victor zum Mörder.

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The Penguin: Episode 4 – „Cent’Anni“

Was bisher geschah:

ACHTUNG: SPOILER!!!

Eine Rückblende! Wir erfahren, was Sofia Falcone nach Arkham gebracht und was es mit dem „Hangman-Killer“ auf sich hat. Man konnte es sich bereits denken: Hinter beidem steckt der Vater, der mittlerweile vom Riddler erschossene Carmine Falcone (Mark Strong spielt die Rolle anstelle von John Turturro). Der hat einige Frauen, die in seinem Club gearbeitet haben, erhängt und es nach Suizid aussehen lassen. Dasselbe hat er bereits seiner Frau angetan – und Sofia musste die Leiche als Kind finden.

Jahre später wird Sofia von der Reporterin Summer Gleason auf die Spur gebracht, doch als sie ihren Vater zur Rede stellt, wird auch Summer ermordet und Sofia als Hauptverdächtige nach Arkham gebracht, wo sie gefoltert wird und die nächsten zehn Jahre einsitzt.

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The Penguin: Episode 3 – „Bliss“

Warner Bros.

Was bisher geschah:

ACHTUNG: SPOILER!!!

Sofia Falcone will mit einer neuen Droge den Markt aufmischen: Bliss, eine Substanz, die aus Pilzen hergestellt wird und die man auch Sofia in Arkham verabreicht hat. Zusammen mit Oz versuchen sie, die chinesische Mafia als Geschäftspartner zu gewinnen. Doch die haben noch eine Rechnung mit Oz offen. Der Machtkampf um Gothams Unterwelt wird komplexer und gefährlicher.

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The Penguin: Episode 1 – „After Hours“

HBO / Warner Bros.

Der Pinguin hat in über 80 Jahren viel durchgemacht. Lange war er zunächst nur ein pummeliger Gauner mit Frack, Zylinder, Monokel und Regenschirm. Dann kam ein Vogeltick dazu. Und später auch die Grausamkeit. Schließlich eine traurige Vorgeschichte mit Mobbing in der Kindheit und einer alleinerziehenden Mutter. Tim Burton ließ in Batman Returns (1992) die Eltern das missgebildete Kind kurz nach der Geburt aussetzen, damit es – in der Tradition von Mowgli und Tarzan – von in der Kanalisation lebenden Pinguinen großgezogen wurde. Der schaurige, Ekel wie Mitleid erregende Danny DeVito prägte die Figur für die nächsten drei Jahrzehnte, was sich auch in den Comics bemerkbar machte.

Der nächste Filmpinguin hatte nicht mehr viel von den typischen Attributen. Kein Zylinder, kein Frack, kein Monokel, kein Regenschirm. Und auch kein Meisterverbrecher mit Vogeltick. Matt Reeves machte ihn in The Batman (2022) zu einem schmierigen Handlanger von Carmine Falcone. Und er besetzte ihn ausgerechnet mit Colin Farrell, der so gar nichts Pinguinhaftes hat, aber dafür mit viel Make-up in einen solchen verwandelt wurde, mit einem von Narben entstellten Gesicht. Und selbst von seinem Namen Oswald Chesterfield Cobblepot blieb nicht viel übrig als „Oz Cobb“. Doch gerade dadurch erschien die Figur nicht mehr als Karikatur, sondern wie ein glaubhafter Mensch. Oz fing ja gerade erst an, zum Pinguin zu werden.

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Serienkritik: „Batman: Caped Crusader“ Staffel 1

DC Comics

Batman mag ein zeitloser Charakter sein, doch er ist, man vergisst es leicht, ein Produkt der späten 1930er Jahre. Und von allen späteren Varianten funktionierten stets die am besten, die sich auf diesen Ursprung besinnten. Es ist mehr als Nostalgie und Retrocharme, es ist die Gewissheit: Batman passt am besten dahin, wo er herkommt. In eine Zeit ohne Computer und Internet, in der zwar in der (Pulp-)Fiktion alles möglich war, aber der Held sich immerhin etwas einfallen lassen musste.

Auf diese Erfolgsformel setzte Batman: The Animated Series in den 90ern, weshalb sie bis heute dafür gefeiert wird. Und nun versucht auch die neueste Zeichentrickserie, Batman: Caped Crusader (auf Prime Video), daran anzuknüpfen. Entwickler und Produzent Bruce Timm geht sogar noch weiter: Es ist nicht nur ein Retro-Gotham, sondern die Handlung spielt wirklich in den 40ern – jedenfalls was die Ausstattung angeht. Batman hat lange, hornartige Ohren und kurze Handschuhe wie bei seinen ersten Auftritten 1939, sein Batmobil ist ein einfaches schwarzes Auto, er hat keinen Robin und ist ein Held, der mehr auf Hirn und Handarbeit setzt als auf Gadgets.

ACHTUNG: SPOILER!!!

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Wie Kevin Conroy zu Batman wurde

Wenn man an Batman-Darsteller denkt, hat man gleich Gesichter vor Augen wie Adam West, Michael Keaton, Christian Bale. Aber wenn man an eine Stimme denken müsste, dann haben wohl viele Kevin Conroy in den Ohren. Ohne Frage gehört der Sprecher zu den Legenden, die den Dunklen Ritter dargestellt haben. Seine Stimme prägte Batman nicht nur seit 1992 in der Animated Series, sondern auch gleich im ganzen Universum mit seinen Ablegern wie Batman Beyond und anderen Zeichentrickfilmen. Conroy sprach die Rolle auch in der Adaption von The Killing Joke, den Arkham-Games und Injustice. Zusammen mit Mark Hamill als Joker bildete er ein legendäres Zweigespann.

 

In diesem Video wird dem 2022 gestorbenen Schauspieler und Sprecher gehuldigt. Weggefährten wie Paul Dini und Andrea Romano erinnern sich, wie Conroy aus unzähligen Kandidaten gecastet wurde und auch der Meister selbst kommt zu Wort.

Kevin Conroy in „Finding Batman“ (DC Comics)

Conroy schrieb auch eine Kurzgeschichte, die in DCs Pride-Anthologie von 2022 erschien: In „Finding Batman“ erzählt er von seinen schwierigen Familienverhältnissen und seinen Mühen als schwuler Schauspieler, wie ihm wegen seiner Sexualität Rollen versagt wurden. Am Ende spricht er für die Rolle von Batman vor und entdeckt, dass er sich mit dem maskierten Rächers, der viel erleiden musste und ein Doppelleben pflegt, sehr gut identifizieren kann. 2023 erhielt er für diese Story postum den Eisner-Award.

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Erster Trailer zu „Batman: Caped Crusader“

Die Zeichentrickserie Batman: Caped Crusader startet am 1. August auf Prime Video. Sie handelt von Batman in seinem ersten Jahr und ist auch in der Epoche des Golden Age angesiedelt, sodass es nicht nur weniger Technik gibt, sondern auch Batman und Schurken wie Catwoman und Clayface in ihrer alten Form auftauchen. Mit dabei sind auch Harley Quinn, Two-Face und Firefly.

Die erste Staffel mit zehn Episoden soll auf einmal herauskommen. Produziert wird die Serie von J.J. Abrams, Matt Reeves und Bruce Timm (Batman: The Animated Series). Zu den Autoren gehört Ed Brubaker (Gotham NoirThe Man Who Laughs).

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Die schlechteste Batman-TAS-Folge?

Titel: The Underdwellers (dt. Kinder der Finsternis)

Story/Drehbuch: Tom Ruegger/Jules Dennis, Richard Mueller

Erschienen: 1992 (Batman: The Animated Series S01E06)


Batman: The Animated Series gilt als Meilenstein – für Batman, für die Animationsgeschichte, fürs Fernsehen. Die Serie wurde mit Lob und Preisen überschüttet, ihre Wirkung kann man bis heute noch bis in die Comics und Filme hinein sehen. Doch es war nicht alles Gold. Von 109 Episoden können nicht alle gut sein, es gab auch schwache. Und während man darüber diskutieren kann, welche denn jetzt die beste Folge war, herrscht weitgehend Einigkeit über die schlechteste: The Underdwellers. Zu Recht?

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„Batman: Caped Crusader“ startet im August

Die langerwartete Zeichentrickserie Batman: Caped Crusader soll am 1. August auf Prime Video starten – mit allen zehn Episoden auf einmal. Die Serie handelt von Batman in seinem ersten Jahr und wird Charaktere wie Catwoman, Harley Quinn und Clayface auftreten lassen. Die ersten Bilder zeigen, dass sich der Stil am Golden Age orientiert: Batman trägt hier noch kurze Handschuhe, Catwoman trägt ein lila Kleid mit Cape, Clayface ist hier wieder der Schauspieler Basil Karlo mit einem entstellten Gesicht. (mehr …)

Red Claw entführt Alfred

Titel: The Lion and the Unicorn (dt. Der Löwe und das Einhorn)

Drehbuch: Diane Duane, Peter Morwood, Steve Perry

Erschienen: 1995 (Batman: The Animated Series S02E12)


Alfred Pennyworth bekommt einen Anruf von seinem Cousin Frederic, der ihn nach England bestellt. Der Butler fliegt hin, doch kaum ist er da, wird er auch schon von zwei Gaunern entführt. Die beiden waren einst gemeinsam Geheimagenten im Dienst Ihrer Majestät, nun will die Schurkin Red Claw den Geheimcode für den Abschuss einer Rakete von ihnen. Damit will sie die Regierung um fünf Milliarden Pfund erpressen – sonst ist London Geschichte. Natürlich weigern sich die patriotischen Briten, aber es gibt auch andere Methoden, sie zum Reden zu bringen. Weil wir uns hier in einer Kinderserie befinden, werden die beiden nicht gefoltert, sondern mit einem Wahrheitsserum traktiert.

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