Film

Honest Trailer zu Batman: The Animated Series

Während Batman: The Animated Series bereits in den USA das Herz der Fans auf Blu-ray erfreut, gibt es für Deutschland immer noch keinen Erscheinungstermin. Bis dahin bleibt uns nur ein UK-Import ohne deutsche Tonspur. Zwischendurch kann man sich die Zeit mit dem Honest Trailer vertreiben.

Wer nämlich gedacht hat, dass diese legendäre Zeichentrickserie perfekt war, der irrt sich: Auch da haben die Screen Junkies einiges gefunden, worüber man getrost lachen kann. Zum Beispiel die Tatsache, dass Batman ständig den armen Commissioner Gordon erschreckt. Und dann ist da noch der Vorspann. An sich grandios. Aber wenn man sich nicht den Bildern und der Musik hingibt und kurz darüber nachdenkt, was da eigentlich passiert, erscheint er plötzlich sehr fragwürdig …

Keine Sorge: Auch nach diesem Honest Trailer kann man The Animated Series immer noch genießen. Vielleicht sogar mehr als zuvor.

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Falsches Gesicht, falsches Batmobil

False Face

Titel: True or False-Face/Holy Rat Race (dt. Das falsche Gesicht)

Drehbuch: Stephen Kandel

Erschienen: 1966 (Batman S01E17-18)


Die Welt von Batman ’66 kennt keinen Two-Face, dafür False Face. Ein Schurke mit Plastikmaske setzt sich – ganz phantomas-mäßig – ständig die Masken von Gesichtern anderer Menschen auf, um Batman und die Polizei in die Irre zu führen, z.B. gibt er sich als Chief O’Hara aus. Die Kunst dabei ist, dass er es schafft, trotz der darunter liegenden Plastikmaske mit den falschen Gesichtern eine Mimik auszudrücken. Außerdem kann er sich blitzschnell verwandeln, innerhalb von Sekunden hat er nicht nur die passende Maske, sondern auch Verkleidung bereit – obwohl er weder Koffer noch Tasche bei sich trägt. So wird er vom Cowboy flugs zu Commissioner Gordon. Aber Batman lässt sich nicht jedes Mal verarschen …

False Face tarnt sich zu Beginn nur mit einem angeklebten Bart – und kein Polizist erkennt das Plastikgesicht darunter. Die Polizei von Gotham ist wirklich ein unfähiger Haufen. Und dann gibt False Face Hinweise, die genau das Gegenteil von dem besagen, was er ausdrücken will. Robin schließt bei einem Rätsel scharf: Das Gegenteil von Mädchen ist Junge! Was würde Batman nur ohne Robin machen?

Trotz ihres Scharfsinns lassen sie sich (wie so oft) von einer hübschen Handlangerin übertölpeln, als Batman ihr am Süßigkeitenautomaten einen Schokoriegel ziehen will. Sie werden an den Schienen einer U-Bahn gefesselt und können sich über einen Kurzschluss befreien, den Alfred in der Ferne auslöst. Obwohl der Zug heranrast und Batman es sehr eilig hat, lässt er sich alle Zeit der Welt, Alfred keine Befehle zu erteilen, sondern allerhöflichst seine Bitte zu formulieren. Da man in der Ferne schon das Licht des Zuges sieht, fragt man sich, wie langsam die U-Bahn von Gotham eigentlich fährt …

Falsches Batmobil aus Draht

Highlight ist aber Batmans bester Trick: Als das Dynamische Duo mit dem Batmobil auf False Face zufährt, beschießt er es, sodass nur ein Drahtgestell davon übrig bleibt. Er jubelt, aber dann taucht das echte Batmobil auf – das andere war nur ein aufblasbares Imitat. Allerdings sah es täuschend echt aus! Leider erfahren wir nicht genau, wie Batman das gemacht hat. Das bleibt ein Geheimnis. Ebenso wie False Faces wahres Gesicht. Niemand kommt auf die Idee, dem Mann die Plastikmaske abzunehmen.

>> Liste der Batman-Episoden

Todesfalle Traualtar

Batman mit Marsha vor dem Traualtar

Titel: Marsha, Queen of Diamonds/Marsha’s Scheme of Diamonds (dt. Batman vor dem Traualtar)

Drehbuch: Stanford Sherman

Erschienen: 1966 (S02E23-24)


„Not a very cheerful groom, are you?“ (Marsha)

Batman heiratet? Eine Schurkin? Was ist hier los? Es beginnt alles damit, dass Chief O’Hara sich in die Juwelendiebin Marsha, selbsternannte Queen of Diamonds, verliebt und ihr dabei hilft, einen schweren Klunker zu entwenden. Der Polizist ist ihr bedingungslos verfallen. Das liegt an einem Gift, das sie ihm verabreicht hat, mittels einem pfeileschießenden Amor. Auch Commissioner Gordon wird so ihr Sklave. Und schließlich auch Robin.

Amor schießt Liebespfeile

Batman widersteht der Attacke nur mit äußerster Bemühung seiner Willenskraft. Damit hat Marsha nicht gerechnet. Sie will nämlich den riesigen künstlichen Diamanten haben, mit dem Batman in der Bathöhle seinen Bat-Computer antreibt. (Warum müssen Edelsteine ständig als Energiequelle herhalten und wozu braucht Batman überhaupt eine, wenn er ein Atomkraftwerk bei sich stehen hat?)

Marsha, Queen of Diamonds

Weil sie nicht kriegt, was sie bekommt, folgt Plan B. Sie erpresst Batman. Er soll ihr den Stein besorgen, dann lässt sie Robin und die anderen frei. Er sagt okay. Doch sie will ihn persönlich abholen. Das geht nicht, sagt Batman. Er habe einen Eid geschworen, dass niemals ein Fremder die Höhle betritt. Gut, sagt sie, dann wird sie eben seine Ehefrau, um keine Fremde mehr zu sein. Batman lässt sich widerwillig auf den Deal ein.

Batman und Marsha mit Priester

Die Hochzeit ist schnell arrangiert, noch am selben Tag, samt Priester und Gästen (wer sind diese vielen Leute?). Doch vor dem Traualtar gerät Batman ins Stocken. Hier endet die erste Episode mit einem Cliffhanger. Ein Cliffhanger, der sonst einer Todesfalle vorbehalten ist. Ganz klar: Für Batman ist diese missliche Situation nichts Geringeres.

Die ganze Welt schaut zu. Batman bringt die zwei Worte „Ich will“ nicht übers Herz. Er wartet so lange, bis aus dem Nichts Alfred auftaucht – mit Tante Harriet. Alfred gibt sich als britischer Anwalt aus und behauptet, Batman sei bereits verheiratet. Er fälscht sogar eine Urkunde und droht, Marsha zu verklagen. Marsha flieht.

Alfred und Harriet retten Batman

Hier könnte man sich fragen: Wenn sogar die Nachrichten von der Heirat wissen, wieso schreitet nicht die Polizei ein und verhaftet Marsha wegen Freiheitsberaubung, Nötigung, Diebstahl und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz? Wieso sucht Batman nicht einen anderen Ausweg? Wieso lassen alle diese Farce zu? Immerhin greifen Alfred und Harriet ein, weil sie darin ihre Bürgerpflicht sehen. So betrachtet ist Gotham City ein wirklich finsterer Ort, an dem Zivilcourage und Exekutive extrem schwach sind.

Batman und Robin als Kröten

Aber natürlich ist alles wie immer halb so wild. Das alles passiert aus demselben Grund aus dem Batman und Robin am Ende scheinbar in Kröten mit Capes verwandelt werden. Es ist alles nur ein großer Spaß. Auch wenn es zwischendurch scheint, als würde Batman mehr Blut und Wasser schwitzen als in der tödlichsten Falle …

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Superman lernt fliegen

Mit Batman und Superman im Kino ist das eine interessante Sache: Wenn Superman groß im Kino war, war es Batman nicht – das gilt auch andersrum. Während der George-Reeves-Ära gab es keinen Batman, während der Adam-West-Ära gab es keinen Superman. Während Christopher Reeve im Kino lief, gab es keinen Batman, während Burton und Schumacher ihre Batman-Filme machten, war Superman nur im Fernsehen präsent, während Christopher Nolan seine Dark Knight-Filme drehte, gab es nur Smallville und Superman Returns, der aber ohne große Resonanz in der Versenkung verschwand.

Diese Geschichte beginnt schon in den 40ern. Im Jahr 1941 debütierte Superman mit 17 legendären Zeichentrickfilmen im Kino, während Batman nur zwei billige Serials bekam, die noch trashiger waren als Adam Wests Auftritte in den 60ern. Die Trickfilme, von denen die ersten neun aus den Fleischer-Studios stammten, waren bahnbrechend – und ein Vorläufer der Batman Animated Series der 90er.

Zu Beginn sehen wir Superman wie ein Komet oder eine Rakete durchs Bild fliegen: „Look, up in the sky! It’s a bird! It’s a plane! It’s Superman!“ Das ist bemerkenswert, denn 1941 konnte der Held noch gar nicht fliegen. Und so heißt es auch im zweiten Vorspann, dass er nicht nur „faster than a speeding bullet, more powerful than a locomotive“ sei, sondern auch fähig, Hochhäuser zu überspringen. Aber das ändert sich in diesem Serial.

In Episode 9 heißt es, statt dann: „Able to soar higher than any plane“, fliegen sieht man ihn aber eindeutig erst in Episode 10 (Japoteurs), wenn er tatsächlich mit einem Flugzeug mithalten kann, er hält sogar eines vom Absturz ab, indem er es in der Luft bremst und auf dem Boden absetzt.

In Episode 11 ist der Vorspann ganz anders, diesmal misst sich Supermans Kraft nicht mehr an technischen Errungenschaften, sondern an Naturgewalten: „Faster than a streak of lightning, more powerful than a pounding surf! Mightier than a roaring hurricane!“ In der Episode sehen wir Superman wieder nicht fliegen, sondern eindeutig fallen. Er muss sich festhalten, um nicht abzustürzen.

Mild-mannerd news reporter Clark Kent

Die erste Episode beginnt mit Krypton, einem grün leuchtenden Planeten im Weltall. Viel mehr bekommt der Zuschauer von dieser Welt nicht zu sehen, die Story von der hoch entwickelten Zivilisation und dem Wissenschaftler, der sein Kind zur Welt schickt, hört man nur durch den Erzähler. Dann startet eine Rakete im hohen Bogen von Krypton (der Planet explodiert) und landet auf der Erde – und die beiden Bilder erinnern an den fliegenden Superman vom Anfang.

Ein anonymer Autofahrer findet das Kind und übergibt es dem Waisenhaus. Dass Superman Adoptiveltern hatte (wie seit Superman #1, 1940), spielt hier keine Rolle. Man sieht nur ein Bild des Waisenhauses.

Supermans Waisenhaus

Der Ablauf der Cartoons ist immer gleich. Irgendein verrückter Wissenschaftler lässt seine Roboter los, eine Bande stiehlt Gold, ein Monster macht die Stadt unsicher, Lois Lane bringt sich für die Story fast um, Clark Kent wird zu Superman, bannt die Gefahr – und rettet Lois.

Der Mad Scientist hat einen Vogel

In der ersten Episode geht es um einen namenlosen Mad Scientist, der sich dafür rächt, ausgelacht worden zu sein und mit seinem „Electrothanasia-Ray“ die Stadt zerstören will. Keine Forderung, nur eine Frist: Mitternacht. Der Chefredakteur will Clark darauf ansetzen, aber Lois schnappt sie ihm weg.

Superman mit Phallus-Symbol

Und Lois macht das Naheliegendste und zugleich Dümmste als Reporterin: Sie fliegt (selbst!) zum Haus des Irren (woher sie seine Adresse kennt?), um ihn zu interviewen. Doch dazu kommt es nicht: Der Schurke fesselt sie und legt los. Eine Brücke geht zu Bruch, ein Wolkenkratzer fällt zusammen als wäre er aus Gummi, Superman biegt ihn wieder gerade – und das hat mit Sprüngen nichts mehr zu tun, Superman fliegt jetzt tatsächlich!

Superman drückt den Todesstrahl zurück zu der Kanone, verknotet das Rohr und lässt die Maschine explodieren. In freudianischen Kategorien: Superman führt bei seinem Gegner zu einem Samenstau und macht ihn impotent. Trotzdem rettet der Held nicht nur die Maid in Nöten, sondern auch den Bösewicht, und sperrt ihn sogar selbst in den Knast. Superman wird zur Exekutive.

Die Fleischer-Studios produzierten neun Episoden von 1941 bis 1942, danach übernahmen die Famous-Studios acht weitere Folgen, die von 1942 bis 1943 in den Kinos liefen. In letzteren bekommt es Superman nicht nur mit Mumien und Vogelmenschen zu tun, er wird auch zum Instrument von Kriegspropaganda, indem er gegen Japaner und Nazis kämpft.

In „Japoteurs“ werden japanische Saboteure an US-Flugzeugen gezeigt, in „Eleventh Hour“ revanchiert sich Superman in Yokohama an den den Japanern, indem er Kriegsschiffe demoliert, Panzer, Brücken, Züge und Flugzeuge in die Luft sprengt. Sicher gehen dabei einige Menschen drauf – aber das ist nicht zu sehen. Wir sehen auch nicht, ob Superman auf Geheiß des US-Präsidenten arbeitet oder aus eigenem Antrieb heraus. Wir sehen nur, dass Lois und Clark als Kriegsgefangene festgehalten werden und Superman Lois am Ende vor der Exekution rettet.

Hitler ärgert sich über Superman

In „Jungle Drums“ haben sich Nazis einen Dschungel-Stamm untertan gemacht. Am Ende bringt Superman sogar Hitler persönlich gegen sich auf. Nur die letzte Folge bricht mit dem Schema. Statt Lois Lane ist eine ehemalige Saboteurin die Jungfer in Nöten, die wichtige Dokumente über die Nazis nach Washington bringen soll. Superman hilft ihr dabei – indem er fliegt.

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Mit dem Gesetz nix am Hut

Jervis Tetch alias Mad Hatter

Titel: The Thirteenth Hat/Batman Stands Pat (dt. Der 13. Hut)

Drehbuch: Charles Hoffman

Erschienen: 1966 (Batman S01E13-14)


„Fighting crime deserves no gratitude.“ (Batman)

„Clues are always helpful.“ (Robin)

Kaum ist der verrückte Hutmacher auf Bewährung aus dem Knast, klaut er Menschen die Hüte vom Kopf, hypnotisiert ihre Träger mit Strahlen, die aus seinem Zylinder kommen und entführt sie. Insgesamt kommen so zwölf Entführungsopfer zusammen. Was kommt in Zwölfen?, fragen sich Batman und Robin. Da sie beim Brainstorming nicht weiterkommen, muss der Bat-Computer helfen, erst er spuckt das Offensichtliche aus: zwölf Geschworene! Jawohl, Jervis Tetch stellt eine Jury zusammen, nämlich die, die ihn verurteilt hat. Als Lösegeld will er eine Sammlung von Präsidenten-Hüten erpressen.

Mad Hatters Geschworene

Der Mad Hatter trägt hier wie im Comic rote Haare, schwarze Augenbrauen und einen großen braunen Schnurrbart. In seinem Geheimversteck hat er ein Fließband zur Hutherstellung aufgebaut, das so beschriftet wie die Geräte in der Bathöhle, nur dass sie weitaus tödlicher sind. Hier soll der sinistre Racheplan an Batman seine Vollendung finden: Weil Batman einst gegen ihn ausgesagt hat, will er sich an Batman rächen, indem er seine Kutte stiehlt und ihn zu einem Hut verarbeitet.

Mad Hatters mörderische Hutfabrik

Während Commissioner Gordon bereut, dass es so etwas wie Bewährung gibt, hofft Batman weiterhin auf Resozialisierung. Der verschlungene Pfad des Verbrechens führt Batman zum Bildhauer Octave Marbot. Batman hat ihm Modell gesessen für eine Statue. Sie soll im Gefängnis ausgestellt werden, um die Häftlinge zur Resozialisierung zu inspirieren. Das ist in etwa so, als wollte man einen Stier mit einem roten Tuch zähmen. Robin hält das aber für eine großartige Idee.

Mad Hatter als Bildhauer

Der Mad Hatter legt Marbot lahm und gibt sich als selbst als der Künstler aus. Er tarnt sich etwa so gut wie Clark Kent, mit Brille, schwarzem Ziegenbart und Baskenmütze. Als Batman eintrifft, bittet er ihn, für die Statue seine Maske abzulegen. Batman durchschaut das falsche Spiel, aber nach einer Prügelei, bei der das halbe Atelier verwüstet wird, kommt er in eine Todesfalle: schnell trocknenden Gips. Wie kommt Batman raus? Ganz einfach: Er hält einfach die Luft an, bis er freigemeißelt wird. Und Robin so: „Holy frogman!“

Gimmick der Folge: Die Anti-Diebstahl-Vorrichtung im Batmobil ist nichts als eine Tafel, die einen Knopf falsch beschriftet. Wenn die Gauner ihn drücken, geht ein Feuerwerk los.

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Batman und der Nerd

Bookworm

Titel: The Bookworm Turns/While Gotham City Burns (dt. Die Bücherwurm-Affäre)

Drehbuch: Rik Vollaerts

Erschienen: 1966 (Batman S01E29-30)


Den Autoren der Batman-TV-Serie war kein Metier zu abwegig, um eine Geschichte draus zu stricken. Auch nicht die Welt der Bücher. Der Bookworm war zugleich eine perfekte Parodie des Superschurken und auch der perfekte Schurke schlechthin, denn er war der Inbegriff des Nerds – und damit sowohl eine Identifikationsfigur für (Comic-)Leser und eine Hass-Figur für Fernseh-Gucker. Die Story treibt die Absurdität mustergültig auf die Spitze.

1. Kapitel

Bei einer Brückeneinweihung wird Commissioner Gordon erschossen. Dahinter kann nur der Bookworm stecken, den Bruce und Dick kurz zuvor auf der Brücke gesichtet haben. „This is one time we don’t wait for the Batphone!“, sagt Bruce. Statt zum Tatort fahren sie jedoch zum Polizeihauptquartier, wo sie zu ihrer Überraschung einen quicklebendigen Gordon treffen. Es war alles nur ein Trick.

Gefährliches Buch: Wem die Stunde schlägt

Kurz darauf geht draußen eine Bombe hoch: Bookworms Gefährtin hat eine explosive Ausgabe von Hemingways „Wem die Stunde schlägt“ im Batmobil deponiert. Dank des Schleudersitzes konnte das Schlimmste verhindert werden. Batman stellt fest: Ein ganz normaler Buchumschlag – aus Asbest.

2. Kapitel

Bookworm mit Komplizen

Bookworm, der sein Hauptquartier selbstverständlich in einer Bibliothek hat, bildet sich viel drauf ein, dass er jedes Buch gelesen hat und daher jeden Plan für ein Verbrechen kennt. Als ihn seine hübsche Helferin darauf anspricht, er könne bald seinen eigenen Bestseller schreiben, ist sein wunder Punkt getroffen: Er rastet aus, weil es ihm an Originalität fehlt. Dann findet er ein sehr dickes Buch über die Kunst der Selbstbeherrschung und liest es in Sekunden durch, indem er dabei mit den Händen über die Seiten streicht.

3. Kapitel

Batmobile Parachute Pickup Service

Batman und Robin machen mal wieder ihre berühmte Kehrtwende mit dem Fallschirm im Batmobil. Aber was passiert eigentlich mit dem Fallschirm auf der Straße? Robin ruft den „Batmobile Parachute Pickup Service“ und schon braust ein Bulli los, der offenbar den ganzen Tag lang nur herumsteht und auf diesen Moment wartet, um den Schirm einzusammeln. Da gehen also Waynes Millionen hin …

4. Kapitel

Schlage niemals einen Mann mit Brille.

Bookworm lockt Batman und Robin an einen Ort, wo das Bild der Brücke an eine Hauswand projiziert wird. Doch wo kommt der Projektor her? Statt der Lichtquelle zu folgen, holen sie mal wieder die Batzooka heraus und machen einen Vertikalgang. Als sie am Projektor angelangt sind, scharen sich Bookworms Handlanger um sie. Doch vorher: Bitte Brillen abnehmen. Denk dran, Robin, mahnt Batman, schlage niemals einen Brillenträger!

Batmans Lügendetektor

In einem Transporter finden sie die hübsche Komplizin des Bookworm. Batman und Robin unterziehen sie einem Lügendetektor-Test. Sie behauptet, der Bookworm wolle die Unabhängigkeitserklärung stehlen. Aber Batman durchschaut es: eine Falle. Er fährt trotzdem hin. Fragt sich nur, wozu dann der Aufwand mit dem Lügendetektor? Robin bleibt zurück mit der Schönen, beim Versuch, ihr ein Buch vorzulesen, wird er durch ein Gas ausgeknockt – englische Geschichte wirkt eben immer einschläfernd bei ihm.

5. Kapitel

Robin wird gefangengenommen und kopfüber an den Klöppel einer Glocke gehängt: Big Benjamin in Wayne-Memorial-Tower. Wenn die Stunde Mitternacht schlägt, ist es um ihn geschehen. Batman versucht mit einer Art Meditation oder Kontemplation das Unterbewusstsein des Verbrechers zu ergründen und kommt ihm auf die Spur. In letzter Sekunde hilft dann wieder die Batzooka, mit der Batman die Glocke magnetisch auflädt und so den Schlag verhindert …

6. Kapitel

Bookworm überfällt Wayne Manor und stiehlt ein altes Kochbuch. Daraufhin stellt er in Gotham ein riesiges Kochbuch mitten auf die Straße. Batman warnt die Schaulustigen: Vorsicht, die Rezepte in dem Buch könnten explosiv sein. Mit dem Energieradar stellt er fest: das Buch ist hohl. Mit dem Batmagneten öffnet er es.

In dem Riesenbuch steckt eine Küche. Eine Todesfalle. „We are trapped inside a cook book.“ Die Polizei naht heran, versucht, die beiden Helden zu befreien. Kann man sich ein tragischeres Ende vorstellen, fragt Gordon?

Batman und Robin in Teufelsküche

Doch als man glaubt, die Helden könnten verdampft sein, sind die bloß abgedampft zur Bibliothek, wo sie Bookworms Schergen zusammenschlagen. Der Anführer versteckt sich in einer Mülltonne. Batman und Robin trommeln ein wenig darauf herum …

Doppel-Drumsolo mit Batman und Robin.

… und der Bookworm ist K.O. Diese Büchernerds sind eben doch nur Weichlinge.

Bookworm in der Tonne

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Pinguin auf dem Pfad der Tugend

Pinguin mit Braut

Titel: The Penguin Goes Straight/Not Yet, He Ain’t (dt. Alle Macht dem Pinguin)

Drehbuch: Lorenzo Semple Jr., John Cardwell

Erschienen: 1966 (Batman S01E21-22)


Was ist das? Der Pinguin im Theater? Ganz bürgerlich und in Begleitung einer Dame? Doch da: ein Überfall! Juwelen werden geraubt. Der Pinguin spielt den Helden, auf ihn wird geschossen, aber mit seinem kugelsicheren Regenschirm kann er den Angriff abwehren. Der Täter flieht – und das Diebesgut landet wieder bei der Besitzerin, der Schauspielerin Sophia Starr.

Macht der Schurke etwa Batman Konkurrenz? Oder steckt dahinter nur ein gemeiner Plan, um richtig Beute zu machen? Klar, dass die Fragen nur rhetorisch sind. Der Pinguin hat eine Firma gegründet, die verspricht, für die Sicherheit von Wertgegenständen zu sorgen. Aber das sei etwa so, als vertraute man ein Salatblatt einem Hasen an, so Batman. Er traut dem Vogel nicht.

Doch als Batman und Robin versuchen, die echte Kette gegen ein Imitat auszutauschen, um sie vor dem Joker zu schützen, fliegt zunächst Alfreds Undercover auf, dann werden die Helden auf frischer Tat ertappt. Für die beiden hat sich der Pinguin eine besonders fiese Todesfalle ausgedacht. Auf einem Jahrmarkt lässt er Gordon und O’Hara auf sie schießen, während die Polizisten glauben, sie schössen auf Pappkameraden und Luftballons.

Gordon und O’Hara schießen auf Batman und Robin.

Doch kaum hat sich das Dynamische Duo befreit, wirkt es etwas neben der Spur: Aus einem nicht weiter erklärtem Grund tun sie so, als wären sie irre und greifen den Pinguin an. Daraufhin werden sie von der Polizei gejagt und auf der Flucht erschossen. Und dann läuft alles darauf hinaus, dass der Pinguin und Sophia Starr heiraten sollen und der Schurke mit den Hochzeitsgeschenken abhauen will …

Batman und Robin fahren Batcycle

Wir sehen Dick Grayson beim Golfen, den Pinguin in der Sauna und wie er das Batmobil zum Birdmobil macht, zum ersten Mal fahren Batman und Robin im Batcycle. So einfalls- und wendungsreich die Episode auch ist: Der gesamte Plan ist so überambitioniert, dass man sich fragt, ob das nicht einfacher gegangen wäre. Natürlich. Aber dann wäre es nur halb so spaßig.

Übrigens erfahren wir, dass der Pinguin lieber Junggeselle bleibt – auch wenn sein Opfer ihn nach dem Betrug trotzdem heiraten will.

Pinguin im Birdmobile

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Supermans Tod: Vergebliche Re-Animation

Warner Bros.

Titel: The Death of Superman

Regie/Drehbuch: Jack Castorena, Sam Liu/Peter Tomasi

Erschienen: 2018 (Direct-to-Video)


Superman ist vor 80 Jahren zur Welt gekommen und vor 25 Jahren gestorben – Anlass genug, die Story nochmal als Animationsfilm zu erzählen. DC folgt damit dem erfolgreichen Rezept, Comic-Klassiker zu verfilmen, statt auf neue Storys zu erzählen. Bereits 2007 hat man Superman vs. Doomsday antreten lassen mit dem gleichen Ergebnis, aber das hatte nur lose, sehr lose mit der Vorlage zu tun. Elf Jahre später bittet man die Fans erneut zur Kasse, um eine zweite Chance zu bekommen: The Death of Superman.

Das Ergebnis? Vorhersehbar. Tatsächlich hält sich der Film eng an die Vorlage. Das Problem ist leider nur, dass die Vorlage nicht besonders interessant ist. Der Film macht ein wenig davon wieder gut, vieles andere macht er wiederum schlechter.

Das Gute: Die echte Justice League darf zuerst gegen Doomsday kämpfen. Während es im Comic eine ziemlich lahme Truppe aus Zweit- und Drittligisten war (Booster Gold, Blue Beetle, Guy Gardner, Ice, Fire, Bloodwynd), kriegen wir hier endlich unter anderem Wonder Woman, Flash, Green Lantern und sogar Batman geboten. Außerdem findet das Finale am Abend statt, was viel dramatischer ist, als im Comic, wo alles im stimmungslosen Tageslicht passiert.

Das Schlechte: alles andere. Am Anfang sehen wir ein steriles, totes Metropolis, in dem nur drei Leute auf der Straße zu sein scheinen, eine beliebige Bande raubt eine Bank aus, Superman hält sie auf. Das ist ein Beginn, der für jeden anderen Superman-Film durchgehen würde, aber hier werden nur Minuten verschwendet, die nichts mit der Story zu tun haben. Die Comic-Story hingegen beginnt mit Doomsdays Hand, die gegen ihre Gefängniswand schlägt – was viel bedrohlicher erscheint. Im Film taucht Doomsday erst sehr spät auf – das zwar sehr wirkungsvoll als Asteroid, der eine Raumstation zerstört, ohne dass Superman hilft, aber trotzdem eine vertane Chance.

Clark Kent offenbart sich unbeholfen Lois als Superman. Aber während die Comic-Vorlage hier wenigstens eine Splash-Page für diesen historischen Moment übrig hat, tut es Clark hier in Bibbos Bar, mitten unter Leuten, wo er nicht wirkungsvoll sein Hemd aufreißen kann, sondern nur die Brille abnimmt und Lois die Erkenntnis wie Schuppen von den Augen fällt. Die Szene hat höchstens Wert in Sachen unfreiwilliger Komik. Danach gibt es nichts zu lachen, denn der Großteil des Films besteht (wie der Comic) aus nichts als stumpfer Prügelei. Selbst Lex Luthor versucht sein Glück in einem Kampfanzug, aber egal.

Ansonsten ist The Death of Superman einer dieser am Fließband produzierten, generischen Zeichentrickfilme, die steift, steril und tot wirken. Da hilft auch alles Blutvergießen nichts. Doomsday ist ein beliebiges Monster, das nicht genug gewürdigt wird, um so zu wirken, wie es in den Comics tut. Die Animation fehlt es an Dynamik und interessanten Perspektiven. Es scheint, als wäre dieser Film ein weiterer Beleg dafür, wie tot DCs alte Kunst des Zeichentrickfilms ist, wie man sie von Batman: The Animated Series bis heute verehrt. Dabei sollte gerade ein Animationsfilm es schaffen, Comic-Panels zum Leben zu erwecken. Neue Impulse für altbekannte Storys sind von DC bislang nicht zu erwarten. Man geht lieber auf Nummer sicher.

Teil 2, Reign of the Supermen, erscheint 2019.

Lieber Schnitzel- als Verfolgungsjagd

Riddler klaut das Diadem

Titel: A Riddle a Day Keeps the Riddler Away/When the Rat’s Away the Mice Will Play

Drehbuch: Fred De Gorter

Erschienen: 1966 (Batman S01E11-12)


Was ist mit dem dynamischen Duo los? Manchmal wirkt es seltsam undynamisch: Der Riddler will bei einer Miss-Wahl ein Diadem stehlen, Batman und Robin wissen das, sie stehen direkt davor und warten, dass er zuschlägt. Und als er dann aus einer Falltür kommt, der gekrönten Miss einen Kuss aufdrückt und ihr das Diadem vom Kopf reißt, sehen sie einfach nur zu. Selbst als er wieder in die Falltür hinabsteigt, stehen sie einfach nur da. Statt ihm zu folgen: Schnell zum Batmobil, wo sie ihn orten wollen.

In der Tiefgarage gibt Riddler ihnen noch eine Chance. Er taucht aus einer Kanalöffnung auf: Er habe durchschaut, dass das Krönchen nur Fake war, er wirft es ihnen hin – mit einem weiteren Rätsel. Und wieder denkt Batman nicht daran, hinterher zu jagen. Er löst lieber das Rätsel. Robin fragt nach: Wollen wir ihm nicht folgen? Nein, sagt Batman. Da unten, in der Kanalisation, würden sie ihn kaum finden. Dabei ist er gerade einmal seit zehn Sekunden weg. Und kichert permanent wie blöde. Selbst ein Blinder würde ihn finden. Aber Batman versucht es nicht mal. Statt den Riddler zu schnappen, rätselt er lieber. Batman arbeitet eben lieber mit dem Kopf als mit den Muskeln, betreibt lieber Schnitzel- als Verfolgungsjagd – wie eben ein wahrer Detektiv.

Der Riddler entführt daraufhin einen gewissen König Boris. Doch eigentlich geht es um die „Queen of Freedom“, eine Statue, die der Riddler stiehlt, um sie mit einer Bombe zu versehen und so die Stadt um eine Million Dollar zu erpressen. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Gordon pumpt Bruce Wayne an, der gerne mit Bargeld aushilft. Da schickt der Riddler einen Fake-Batman vorbei für weitere Anweisungen. Der stellt sich zwar ziemlich dumm an, aber Commissioner Gordon spielt mit, um Bruce nicht in Gefahr zu bringen. (Wieder kommt niemand auf die Idee, den Kerl einfach festzunehmen.)

Keine Kunst für die Ewigkeit …

Der Rest in Kürze:

Das Utensil: Zum ersten Mal kommt die Bat-Tafel zum Einsatz. Das Besondere an ihr: Sie trägt als einziges Stück der Bathöhle keinen Namenszug.

Die Todesfalle: Batman und Robin werden an großen Rotoren festgemacht. Und irgendwie kommen sie frei. Man sieht gar nicht wie. Man sieht nur, dass da am Ende gar nicht mehr Batman und Robin hängen, sondern irgendwelche billig ausgestopften Puppen.

Die Meta-Ebene: Batman und Robin zerstören ein Gemälde, das sie in Lebensgröße zeigt und in einer Kunstgalerie hängt. Das Dynamische Duo springt einfach durch die Leinwand. Die beiden haben für statische Kunst eben nichts übrig, wir sind hier im Fernsehen, da geht es um Bewegung. Hauptsache die Queen bleibt heil. Und Bruce Wayne bekommt sein Geld zurück.

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Batman surft mit Joker

Joker und Batman surfen

Titel: Surf’s Up! Joker’s Under (dt. Heiliges Surfbrett)

Drehbuch: Charles Hoffman

Erschienen: 1968 (Batman S03E10)


Nur Freunde: Skip und Barbara

In Gotham City kann man sogar surfen. Der Joker entführt den Surfer X, der zufällig Barbara Gordons Freund ist. Mit dem Surfing Experience & Ability Transferometer überträgt der Joker alles Wissen und alle Fähigkeiten auf sich. Doch wozu das? Joker will die Surf-Weltmeisterschaft von Gotham Point gewinnen: Ihn locken Ruhm und Ehre, Neid, Respekt und Bewunderung der Surfer. Sie würden ihm folgen, ihm gehorchen und für ihn Gotham plündern und verwüsten. Der Joker könnte mit dem Gerät natürlich auch seine Gier auf andere übertragen, aber wo wäre dann der Spaß?

Joker stiehlt Skips Surf-Skills

Während Batman und Robin den Batcopter starten, gehen Commissioner Gordon und Chief O’Hara undercover mit kurzen Hosen und schrillen Sonnenbrillen an den Strand, Decknamen: Buzzy und Duke. In dieser „unauffälligen“ Verkleidung treffen sie sich in einer Surferbar mit Batman und Robin, wodurch es nicht unbedingt unauffälliger wird. Aber Jokers Komplizin Undine spricht in ein Walkie-Talkie in Form eines Hot-Dogs, was durchaus bemerkenswert erscheint …

Cops Undercover

In der Bathöhle wird es noch seltsamer: Der Batcomputer spuckt ein Bild von zwei nackten Füßen aus. Eine von Alfreds Neuerungen: Statt eindeutiger Ergebnisse liefert der Computer Bilderrätsel. Batman und Robin lassen sich sofort drauf ein und schließen scharf auf den Ten-Toes-Surfboard-Shop, der schon lange leersteht und ein perfektes Versteck für den Joker wäre.

Hot-Dog-Walkie-Talkie

Batman und Robin machen sich auf und werden vom Joker gefangengenommen: Er und seine Handlanger werfen eine Handvoll Giftstacheln auf die beiden, doch statt sich die Dinger aus der Brust zu ziehen (immerhin könnten sie tödlich sein), schlägt Batman ein Bad in heißem Wasser und Epsom-Salz vor. Da beides gerade nicht zur Hand ist, fallen sie dem Joker in die Hände. Der lässt sie in Surfbretter verwandeln.

Batman, Robin und Giftstacheln

Zuerst werden sie mit flüssigem Schaumstoff übergossen, eine Werbepause später sind sie auf wundersame Weise platt wie Surfbretter. Doch dank eines Gürtel-Gadgets können sie sich freibrennen und kehren zur Ausgangsform zurück. Natürlich werden die beiden Komplizen nicht verfolgt, man hilft lieber dem Entführungsopfer.

Batman und Robin als Surfbretter

Jetzt könnte die Polizei den Joker festnehmen und der Fall wäre erledigt. Tut sie aber nicht, sie wartet lieber darauf, dass das Dynamische Duo etwas unternimmt. Und die spielen das Spiel mit: Batman surft gegen den Joker um die Weltmeisterschaft. Denn aus irgendeinem Grund gibt es keinen Wettbewerb ohne Batman. Man zieht sich in der Herrenumkleide um, das beudeutet jeder zieht sich eine Badehose über seine Hosen.

Joker surft

Obwohl weit und breit kaum Wellengang zu sehen ist, schaffen es die beiden trotzdem, sich auf den Brettern zu halten. Batman wirkt unsicher auf dem Brett, souverän wirkt er nur, als er zwischendurch einen Hai mit dem (aus dem Film) bekannten Spray abwehrt. Und obwohl der Joker besser surft (einmal sogar einbeinig), gewinnt Batman.

Batman vertreibt den Hai

Erst dann, wenn der Held seine moralische Überlegenheit bewiesen hat und wenn der Joker noch einer weiteren Entführung überführt wird, und natürlich erst nach der obligatorischen Prügelei, bei der spontan auch Batgirl mitmischt, nimmt ihn die Polizei endlich fest. Als hätte die bloße Tatsache, dass dieser Irre frei rumläuft, nicht gereicht, um ihn dingfest zu machen.

Schluss mit lustig, Joker!

Am Ende bleibt nur die Frage offen, was diese Band soll, die mit grüngefärbten Haaren am Strand musiziert: Jonnie Green and the Green Men singen „Just A Little Bit Harder“. Zwischendurch fragt sich die Polizei, ob sie etwas mit dem Joker zu tun haben könnte, aber: nein. Es ist einfach so. Und das passt wunderbar zu dieser herrlich abgedrehten Folge, an der einfach alles toll ist, was man an dieser Serie feiern kann. Viele sehen „Surf’s up! Joker’s Under“ als lächerlich und peinlich an, weil ihr jeglicher Sinn abgeht. Ich denke aber, dass diesen Leuten das Konzept der Serie entgangen ist.

Johnnie Green and the Green Men

Fußnote: Diese Folge ist nicht das erste Mal, das Batman auf einem Surfbrett steht. Bereits auf dem Cover von World’s Finest #36 (1948) surfte er – zusammen mit Robin und Superman.

World’s Finest #36 (DC Comics)

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