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Batman Ninja: Der erste Trailer

Beeindruckend, der erste Trailer zu Batman Ninja, dem japanischen Anime. Die Ausschnitte zeigen unter anderem einen gepanzerten Batman, der sich einen Schwertkampf mit einem gruseligen Joker liefert. Auch viele andere Schurken und Helden aus Gotham sind mit dabei. Die aufwendige Animation lässt die Comicfiguren lebendiger wirken als manch US-Produktionen, die natürlich auch in Asien gezeichnet werden. Batman Ninja soll 2018 erscheinen.

Batman und der ferne Osten haben eine gewisse Tradition. Nicht erst seit Year One und Batman Begins, wo erzählt wird, dass Bruce Wayne einen Teil seiner Ausbildung in Asien absolviert hat. Schon von 1966-67 gab es mit Batmanga eine japanische Batman-Comic-Serie. 2003 und 2008 kamen die Batman-Mangas Child of Dreams und Death Mask heraus. Erste Versuche von Batman-Animes waren in der Kurzfilm-Anthologie Batman: Gotham Knight (2008) zu sehen, 2013 erschienen drei verwandte Kurzfilme auf YouTube unter dem Titel The Bat Man of Shanghai.

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Batman trifft Wonder Woman in Brave and the Bold

DC Comics

DC Comics lässt im Februar 2018 seine Serie The Brave and the Bold wiederauferstehen, als Mini-Serie mit Batman und Wonder Woman. Wie die Washington Post berichtet, wird Liam Sharp die insgesamt sechs Teile schreiben und zeichnen. Die Story vermischt griechische und keltische Mythologie, die beiden Helden müssen den Tod eines keltischen Gottes aufklären. Sharp schreibt und zeichnet schon seit vielen Jahren Comics, auch an Batman hat er bereits mitgewirkt (Batman Chronicles #2 und Shadow of the Bat #42, beide 1995).

Die Serie The Brave and the Bold lief ursprünglich von 1955 bis 1983 und wurde nach 200 Ausgaben eingestellt. Zunächst diente die Serie als Experimentierfeld für neue Figuren und Konzepte, darunter die Justice League. Seit 1967 (Ausgabe #74) ging es nur noch um wechselnde Team-ups mit Batman. Die Serie wurde noch zweimal neu gestartet, in den 90ern als Mini-Serie und in den Nullerjahren als fortlaufende Serie, die es auf 35 Ausgaben brachte.

Brave and the Bold: Batman and Wonder Woman #1 erscheint in den USA am 21. Februar 2018.

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Ein Trailer zu Gotham by Gaslight

Im Jahr 2018 erscheint der neue Batman-Animationsfilm Gotham by Gaslight, der auf einer Elseworlds-Story von Bryan Augustin und Mike Mignola basiert. Bilder daraus waren bereits in der Sneak Peek zu sehen, hier kommt der offizielle Trailer. Es verspricht düster und blutig zu werden – immerhin geht es um Jack the Ripper … Ein genaues Startdatum ist noch nicht bekannt.

Warner Bros.

Drei Anthologien für Two-Face

DC hat eine neue Two-Face-Anthologie herausgebracht – schon wieder.  Nur zwei Jahre nach der letzten, dem Paperback Batman Arkham: Two-Face, erscheint jetzt das teure Hardcover Two-Face: A Celebration of 75 Years. In der Reihe sind bereits Geschichten von Batman, Joker und anderen DC-Helden erschienen. (Zuletzt auch Harley Quinn, obwohl mit ihr die Batman Arkham-Reihe begonnen hatte.)

Da soll mal einer DCs Veröffentlichungspolitik anders verstehen, als reine Geldmacherei. Im jüngsten Fall werden auf 384 Seiten folgende Storys geboten:

  • Detective Comics #66, #68, #80, #739
  • Batman #50, #81, #234, #410-411, #572
  • Batman Annual #14
  • The Brave and the Bold #106
  • Joker #1
  • Secret Origins #1
  • Batman: Black and White #1
  • Gotham Central #10
  • Joker’s Asylum: Two Face #1
  • Batman and Robin #23

Fett markiert sind die, die nicht in Batman Arkham auftauchen, also zehn Geschichten. (Die Story aus Gotham Central ist im ersten Paperback der Serie erschienen, Batman #572 und Detective Comics #739 sind Teil von No Man’s Land/Niemandsland). Allerdings sind einige davon bereits in der ersten Two-Face-Anthologie versammelt gewesen: Batman vs. Two-Face (2008):

  • Detective Comics #66, #68, #80, #187
  • Batman #81, #234, #527-528, #653
  • Batman: Black and White #1
  • Countdown #29

Abgesehen von den obligatorischen ersten drei Detective-Ausgaben, doppeln sich Batman #81 und die Black and White-Story. Was der 75-Years-Ausgabe fehlt, sind die fünf fett markierten, darunter eine Golden Age Story (Detective #187). Batman #653 ist Teil der Storyline Face the Face, die man unbedingt ganz lesen sollte.

Was nach wie vor fehlt, ist ein Reprint der Zweiteiler Two-Face Strikes Twice (1993) und Two-Face: Year One (2008).

Eine vollständig befriedigende Ausgabe gibt es also nicht, ob es sich lohnt, drei Anthologien im Regal stehen zu haben, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein Vorschlag für alle, die digitalen Comics gegenüber nicht abgeneigt sind: Batman #527-528 und The Brave and the Bold #106 kann man sich bei Comixology kaufen. Mit der Zeit wird die Celebration-Anthologie dort wahrscheinlich billiger werden, irgendwann werden wohl auch die darin enthaltenen Einzel-Ausgaben digital verfügbar sein, dann wird sich jeder seine eigene Anthologie zusammenstellen können – für den Fall, dass man nicht unbedingt am Papier hängt.

> Liste der Two-Face-Comics

Batman: The Animated Series auf Blu-ray

Batman: TAS (On Leather Wings)

Gute Nachrichten: BTAS endlich in Full-HD! (Bild: Warner Bros.)

Eine gute Nachricht: Die Zeichentrickserie der 90er, Batman: The Animated Series, soll im Jahr 2018 auf Blu-ray erscheinen. Das hat Warner Bros. bekanntgegeben. Und das war’s auch schon an Infos. Wir wissen weder wann genau, noch was drin sein wird.

Die erste Staffel (1992-1993) von BTAS umfasst 85 Episoden, die zweite (1994) lief unter dem Namen The Adventures of Batman & Robin und enthielt 22 Episoden. Eine dritte Staffel (The New Batman Adventures) umfasst 24 Folgen, unterscheidet sich aber in der Gestaltung der Figuren, auch wenn die Geschichten in der gleichen Continuity spielen. Alle Folgen sind bereits als Video-on-Demand bei Amazon verfügbar – auch auf deutsch. Eine DVD-Fassung gibt es zwar auch, aber keine, die im deutschsprachigen Raum erschienen ist.

Darüber hinaus gibt es vier Langfilme. Der erste, Mask of the Phantasm (dt. Batman und das Phantom) wurde bereits 2017 auf Blu-ray veröffentlicht. Ob und wann dieser in Deutschland erscheint, ist unbekannt, ebenso was mit den Folgefilmen SubZero (dt. Eiszeit) und Mystery of the Batwoman (dt. Geheimnis um Batwoman) geschehen soll. (Der vierte Film, Batman and Harley Quinn, ist erst dieses Jahr auf DVD und Blu-ray erschienen.)

Die Serie gehört (zusammen mit dem ersten Film) für mich nicht nur zu dem Besten, was Batman im Bewegtbild angeht, sie fängt auch das perfekt ein, was Batman ausmacht. Es ist eine Serie, die fast schon zu düster für Kinder ist und dadurch immer noch interessant für Erwachsene. Es ist Zeichentrick, der ernst genommen werden will – und den man auch getrost 25 Jahren nach dem Start für diesen Mut bewundern kann. Deshalb wird es höchste Zeit, dass BTAS endlich auch in Full-HD erstrahlt – diese Behandlung hat sie längst verdient.

Snyders Schlusskapitel – Batman: Last Knight

Batman von Sean Murphy (Detective Comics #27, DC Comics)

Batman erwacht in einem postapokalyptischen Gotham City. Er ist jung. Der Kopf des Jokers ist an seinen Gürtel gekettet, aber er lebt und spricht. So soll Batman: Last Knight beginnen, die nächste Geschichte von Scott Snyder. Es soll sein vorläufiges Schlusskapitel für Batman sein, hat er auf der New York Comic Con angekündigt. Derzeit läuft sein großes Batman-Event Dark Nights: Metal.

Gezeichnet wird der Comic von Sean Gordon Murphy, der gerade seine eigene Miniserie, Batman: White Knight, geschaffen hat. Murphy hat auf Twitter angekündigt, danach erstmal nicht mehr mit Autoren zusammenarbeiten zu wollen, sondern seine eigenen Ideen zu verwirklichen.

Snyder und Murphy haben bereits an American Vampire and The Wake sowie einer Story für Detective Comics #27 zusammengearbeitet.

Neuer Anime: Batman Ninja

DC Comics

Auf der New York Comic Con wurde ein Batman-Anime angekündigt: Batman Ninja transportiert den Helden in das mittelalterliche Japan. Mit dabei sind Joker, Harley Quinn, Pinguin, Poison Ivy, Robin, Nightwing und Gorilla Grodd. Der Film ist eine japanische Produktion, Regie führt Jumpei Mizusaki, das Drehbuch stammt von Kazuki Nakashima. Erscheinen soll Batman Ninja als Direct-to-Video, ein genauer Starttermin wurde nicht bekannt gegeben. Ein Trailer war bisher nur auf der Comic Con zu sehen.

Superman erinnert an amerikanische Werte

DC Comics

In den 50ern wurde ein Poster verbreitet, auf dem Superman Kinder vor Rassismus warnt: Die USA seien ein Land, das sich aus Menschen verschiedener Herkünfte und Religionen zusammensetze, sagt er. Amerika bedeutet Vielfalt – dem zu widersprechen ist unamerikanisch, so die Nachricht darunter. Bereits 1949 hat der DC-Vorgänger National Comics diese Grafik auf Schulbuch-Hüllen drucken lassen. DC hat das Poster nun restauriert und neu auf seiner Website veröffentlicht.

Zur Erinnerung: Die Schöpfer von Superman, Jerry Siegel und Joe Shuster, waren Juden. Was ebenso für die Batman-Schöpfer Bob Kane und Bill Finger gilt. Und Superman selbst ist – trotz seines menschlichen Aussehens – nicht mal ein Geschöpf der Erde. Man kann sich also keine bessere Comicfigur für die Vermittlung amerikanischer Werte vorstellen.

DC Comics

Wie DC mit seinen Filmen sein Comicerbe ruiniert

Warner Bros.

Ein Joker-Film, der die Vorgeschichte erzählt, aber ohne Jared Leto und ohne Bezug zum DC Extended Universe, ein Joker-und-Harley Quinn-Film, Gotham City Sirens und irgendwann einmal auch noch The Batman, Batgirl, Nightwing und Suicide Squad 2. Das ist in etwa der Stand der Dinge, was die geplanten Verfilmungen von DC-Comics angeht. Manches konkret, manches vage. Und dann sind da noch die anderen Superheldenfilme: Justice League, Shazam, Wonder Woman 2, Aquaman, Flashpoint, Cyborg, Green Lantern Corps usw.

Da kommt viel auf uns zu. Sehr viel. (Ganz zu schweigen von den Marvel-Filmen.) Das freut die Fans. Einerseits. Andererseits: mich besorgen diese Pläne. Denn abgesehen von der schieren Masse, mit der man Gefahr läuft, das Publikum zu übersättigen, wirkt es so, als hätten die Verantwortlichen nicht wirklich einen Plan. Während Marvel sein Filmuniversum weiter erfolgreich ausbaut, probiert man bei DC wild herum – mit durchaus gemischten Resultaten.

Nach der Neugeburt von Superman in Man of Steel hat man ihn in Batman v Superman wieder beerdigt, dabei nicht nur einen neuen Batman und Wonder Woman eingeführt, sondern auch drei weitere Helden (Aquaman, Flash, Cyborg). Man wollte offenbar keine Zeit mehr verschwenden und möglichst schnell zu Marvel aufholen. Das Ergebnis war ein unausgegorenes (und langweiliges) Machwerk. Suicide Squad war der Versuch, das Gleiche mit Schurken zu versuchen, noch ehe die Helden etabliert waren, was ebenfalls in die Hose ging. Davon ließ sich Warner aber nicht beeindrucken, sondern nur vom Einspielergebnis, und kündigte sofort eine Fortsetzung an. Und weil Harley Quinn gerade in Mode ist, soll sie auch in Gotham City Sirens mit Catwoman und Poison Ivy auftreten.

Erst mit Wonder Woman hatte man das Gefühl, dass die Produzenten den richtigen Ton gefunden haben, um eine interessante Geschichte zu erzählen. Man beschränkte sich auf die Titelheldin – und das reichte vollkommen aus. Warum nicht gleich so? Das war der erste von vier DC-Filmen, der eine gesunde Grundlage für den Rest des Filmuniversums bilden konnte, das von Anfang an kränkelte. Aber so scheint es leider nicht weiterzugehen.

Ben Affleck als Batman (Warner Bros.)

Der nächste Batman-Solo-Film hatte allerlei Startschwierigkeiten: Zuerst sollte Ben Affleck für Regie und Drehbuch verantwortlich sein, der Gegner Deathstroke wurde angekündigt, dann wurde er durch den Regisseur Matt Reeves ersetzt, der sein eigenes Drehbuch mitbringt. Einen Starttermin gibt es noch nicht, es zieht sich hin. Statt sich darauf zu konzentrieren, die Haupthelden einzuführen, werden bereits Filme über Sidekicks wie Batgirl und Nightwing angekündigt – obwohl es nicht einmal einen Robin gegeben hat (jedenfalls war von dem nur ein Kostüm in einer Vitrine zu sehen). Man gewinnt den Eindruck, dass hier wieder versucht wird, das Pferd von hinten aufzuzäumen.

Bloß keine Zeit verlieren, scheint das Motto zu lauten. Denn man hat zu lange geschlafen. So gut und wichtig Christopher Nolans Dark-Knight-Trilogie gewesen ist, man hat ein hermetisches Universum geschaffen, das nach drei Filmen abgeschlossen war und daher keine Grundlage für mehr bilden konnte. Während Marvel seit 2008 sein Cinematic Universe aufgebaut und erweitert hat, hat DC Zeit verschwendet, auch weil nebenher nicht viel passiert ist, außer ein mieser Superman Returns und ein noch mieserer Green Lantern – beides nicht fortsetzungswürdig.

Seit fünf Jahren versucht DC, diesen Vorsprung aufzuholen. Aber statt das zu imitieren, was Marvel erfolgreich macht, wird auf Gedeih und Verderb versucht, schnell Anschluss zu finden, was zulasten von Charakteren und Story geht. Außerdem haftet den Filmen die Schwere der Dark Knight-Trilogie an, was den Stoffen nicht gut tut. Man of Steel war bereits ein Film, dem es an Farbe, Optimismus und Humor mangelte – eine Fehlentscheidung für einen Charakter, der in strahlenden Primärfarben herumläuft und Hoffnung und Zuversicht ausstrahlen sollte. Und ähnlich düster und humorbefreit ging es weiter, was sich auch mit den Nachdrehs zu Suicide Squad nicht geändert hat.

Parallel dazu gibt es noch die DC-TV-Serien: Arrow, Flash, Supergirl etc. einerseits, Gotham und Krypton andererseits. Alles auf Ramsch-Niveau, aber es funktioniert – so wie einst Smallville zehn Staffeln lang funktioniert hat, obwohl das niemand gebraucht hat. Die Geschichten haben jedoch nichts mit den Filmen zu tun. Marvel macht es klüger: Die Serien Agents of SHIELD, Agent Carter und die Netflix-Serien sind Teil des Cinematic Universe. Zu dumm, dass DC wegen seiner seltsamen Hauspolitik einen neuen Flash für die Filme etablieren musste, zuerst in Batman v Superman, bald in Justice League. Weil man in der Serie aber schon die Entstehung des Helden gezeigt hat, wird wohl deshalb der erste Flash-Film auch nicht einfach „The Flash“ heißen, sondern Flashpoint, was weniger nach einem ersten als nach einem zehnten Teil klingt. Und das könnte das DCEU für das Multiversum öffnen, noch bevor das eigentliche Universum etabliert ist.

Heath Ledger hat als Joker Maßstäbe gesetzt. (Warner Bros.)

Dass DC nun tatsächlich diese neue Filiale im Kino aufmacht, zeigt auch der Plan für den Joker-Origin-Film außerhalb des DCEU. Die Nachricht wird von Kritikern gemischt aufgefasst: Einerseits soll Martin Scorsese den Film produzieren, andererseits soll Todd Phillips Regie führen, der Typ, der die Hangover-Trilogie zu verantworten hat und sich auch sonst kaum mit Ruhm bekleckert hat.

Manche sehen in dem Konzept eine Chance, neue Geschichten zu erzählen, die für sich stehen können. Ich sehe aber zwei Gefahren: Schon die Jared Leto-Version hat bereits das Bild des Jokers, das man mit Heath Ledger aufgebaut hat, beschädtigt. Ein Joker mit Hintergrundgeschichte würde es völlig ruinieren. Ein solcher Joker ist nicht halb so spannend wie ein Niemand ohne Vergangenheit. Außerdem darf man nicht vergessen, dass bereits Tim Burton in seinem ersten Batman-Film eine Vorgeschichte des Jokers schon erzählt hat, Stichwort: Jack Napier. Ganz zu schweigen von The Killing Joke und der dazugehörigen Zeichentrick-Adaption. Aber brauchen wir das noch einmal? Die Geschichte vom armen Gauner, der von Batman in den Chemietank geworfen wird? Prequels sind sehr in Mode, weil sie die Neugier der Zuschauer befriedigen, aber – seien wir ehrlich – es gibt nichts Langweiligeres als die Lösung für ein Rätsel.

Zum anderen läuft man mit einer Geschichte außerhalb des regulären Universums Gefahr, den normalen Kinozuschauer zu verwirren und damit zu verprellen. Es ist schon jetzt kompliziert genug, den Überblick zu behalten zwischen den verschiedenen Marvel-Universen (Avengers, X-Men, Fantastic Four, Spider-Man). Ein DC-Multiversum klingt zu sehr nach Fanservice für Nerds als für den normalen Kinogänger. Schon mit den Traumsequenzen in Batman v Superman (Stichwort: Batman im Ledermantel gegen Superman und Paradämonen) hat kaum jemand etwas anfangen können.

DC stiftet weiterhin Chaos. Der Masterplan besteht darin, keinen zu haben: Trial-and-Error scheint das Prinzip zu sein, wobei aus Fehlern nicht gelernt werden soll. Hauptsache, die Kasse stimmt. Gebt den Leuten Harley Quinn und Joker, dann gehen sie ins Kino, egal wie gut die Filme sind. Das ist nicht nur ein liebloser Umgang mit Fans, damit demontiert DC auch das Erbe seiner Comics.

Die Produzenten sollten sich besser darauf besinnen, die Hauptcharaktere zu etablieren, ansprechende Filme zu schaffen, die neue Akzente setzen, die sowohl für sich funktionieren als auch im Zusammenhang des Gesamtwerks stehen können. Wie mit Wonder Woman sollte man auch mit Batman, Flash, Aquaman und anderen Helden verfahren. Wen interessieren Batgirl und Nightwing, wenn man Batman haben kann?

Ein erster Blick auf Gotham by Gaslight

Batman gegen Jack the Ripper – mit dieser Story wurden einst die Elseworlds begründet, nächstes Jahr erscheint die Verfilmung in animierter Form: Gotham by Gaslight. Auf der Blu-ray zu „Batman and Harley Quinn“ ist eine Vorschau erschienen, ein Sneak Peek, in dem nicht Ausschnitte aus dem Film, sondern auch Aussagen der Macher gezeigt werden. Die Vorschau zeigt neben Batman auch Charaktere wie Hugo Strange, Selina Kyle und Poison Ivy (als Ivy, the Plant Lady). Außer, dass es ein sehr düsterer Film wird, scheint die ursprüngliche Comic-Geschichte auch erweitert worden zu sein. Der erste Eindruck ist sehr vielversprechend …