News

Neues Crossover: Batman/The Maxx – Arkham Dreams

Paste/IDW/DC Comics

Sam Kieth kehrt zu Batman zurück – und er bringt einen Gefährten mit: The Maxx, einen Comichelden, den Kieth in den 90ern selbst geschaffen hat. Ab September erscheint Batman/The Maxx – Arkham Dreams als fünfteilige Miniserie, wie Paste berichtet. The Maxx ist ein Obdachloser, der sich für einen Superhelden hält und sich dafür in eine Traumwelt namens The Outback flüchtet. Die Serie begann 1993 bei Image und brachte es auf 35 Ausgaben. In der neuen Mini-Serie geht es darum, dass The Maxx in Arkham Asylum eingewiesen wird. Ein neuer Arzt experimentiert an ihm herum und setzt eine Kettenreaktion in Gang, bei der Gotham mit dem Outback verschmilzt. Um Gotham und die Realität zu retten, muss Batman sich dabei in die Gedankenwelt seiner Feinde begeben.

Das Crossover verspricht, wie üblich bei Kieth, ein irrer Trip zu werden. Der Autor und Zeichner ist bekannt geworden mit den ersten Sandman-Heften mit Neil Gaiman (1989). Er hat bereits einige Batman-Storys geschrieben und gezeichnet: Batman: Secrets (2006), Batman/Lobo: Deadly Serious (2007), Batman: Ghosts (2007), Arkham Asylum: Madness (2010), Batman: Through the Looking Glass (2012). Ghosts und Batman/Lobo sind kürzlich zusammen in einem Paperback erschienen.

Advertisements

Die nächste DC-Krise: Heroes in Crisis

Heroes in Crisis #1 DC Comics)

Alle paar Jahre kriegt das DC-Universum die Krise: Crisis on Infinite Earths (1985), Identity Crisis (2004), Infinite Crisis (2005), Final Crisis (2008). In diesem Jahr ist es wieder soweit: Heroes in Crisis heißt eine siebenteilige Mini-Serie, die am 26. September 2018 in den USA startet. Doch dieses Mal geht es nicht um kosmische Krisen, sondern um ganz persönliche. Batman-Autor Tom King und Zeichner Clay Mann erzählen eine Story, in der es vordergründig um einen Mordfall geht (vgl. Identity Crisis), aber tatsächlich darum, wie die Helden mit der Erfahrung von Gewalt umgehen. Im Mittelpunkt stehen die Helden hinter der Maske. Wenn ihnen die Kämpfe zu viel werden, ziehen sie sich an einen Ort namens Sanctuary zurück, eine Art Krisenzentrum für Superhelden. Heroes in Crisis handelt davon, was passiert, wenn Sanctuary versagt und katastrophale Folgen hat. Die Story kreist neben der Dreifaltigkeit aus Batman, Superman und Wonder Woman auch um Harley Quinn und Booster Gold, die vorne auf dem ersten Cover zu sehen sind.

„I feel like I’m part of a rolling generation of people who spent their twenties overseas fighting terrorism“, sagt King. „Millions of people cycle through that machine and come home to America. And I think that sort of experience of violence is shaping who we are as a culture, and as a country. And I want to talk about that. I want to talk about that experience, the experience of what violence can do to a person, to a community, to a nation, to a world.“ King fühle sich verpflichtet, darüber zu sprechen, was Gewalt einer Gesellschaft antun kann. Er wolle einen Sinn für Gemeinschaft von Superhelden und Menschen schaffen.

Tom King hat sich bereits kritisch mit dem Thema Gewalt in seiner Comic-Serie The Sheriff of Babylon (Vertigo) auseinandergesetzt. Darin geht es um einen Mordfall im Irak nach der Invasion der Amerikaner.

„Three Jokers“: Geoff Johns kündigt neuen Comic an

Three Jokers

DC Comics

Das Geheimnis der drei Joker könnte bald gelüftet werden: DC-Autor Geoff Johns hat einen neuen Comic-Titel namens Three Jokers angekündigt. Jason Fabok soll die Geschichte zeichnen. Die beiden haben bereits an Justice League zusammengearbeitet. Auf Johns‘ Website heißt es noch kryptisch: „‚Three Jokers‘ is a mystery unlike anything the Dark Knight has faced. One that will shed a new light on The Batman and those closest to him as everything he’s ever believed about The Joker comes into question.“ Noch ist unklar, wann und wie Three Jokers erscheinen wird: als Serie, Mini-Serie oder als One-Shot.

Hintergrund: In Justice League #50 hat Batman den Möbius-Stuhl gefragt, wie der Joker wirklich heißt. Der Stuhl antwortete, es gebe drei Namen. Aufgegriffen wurde das Thema erneut in DC Universe Rebirth #1, allerdings ohne Neues preiszugeben. Darin sind Joker-Inkarnationen aus unterschiedlichen Epochen auf dem Bildschirm des Batcomputers zu sehen. Seltsam, dass Batman beim Stuhl nicht nachgefragt hat – aber dann wäre ja nicht mehr spannend.

Im Herbst 2018 soll Johns‘ neue Shazam!-Serie herauskommen. Der Autor kündigt auch einen dritten Teil von Batman: Earth One an, allerdings ohne Datum. Der wird wahrscheinlich erst nach der Serie Doomsday Clock erscheinen, in die Johns noch mit Zeichner Gary Frank eingebunden ist. Das kann sich aber noch hinziehen, denn bislang sind nur fünf von zwölf geplanten Ausgaben erschienen und DC hat den Erscheinungszyklus auf zwei Monate heraufgesetzt. Teil 6 erscheint am 18. Juli 2018.

Neue Miniserie: Batman – Kings of Fear

DC Comics

Am 22. August 2018 erscheint die erste Ausgabe einer neuen Batman-Miniserie: Batman – Kings of Fear. In sechs Teilen soll es um Scarecrow gehen, der einen Aufstand in Arkham anzettelt, dabei wird Batman mit seiner größten Furcht konfrontiert. Nein, es soll diesmal nicht um Fledermäuse und andere bekannte Kindheitstraumata gehen, wie Autor Scott Peterson sagt. Peterson war einst als Redakteur für Batman in den 90ern verantwortlich. Wie das Cover zeigt, wird wieder die ganze Schurkenriege vertreten sein.

Gezeichnet wird die Serie von Kelley Jones, der vor allem in den 90ern zu den wichtigsten Batman-Zeichnern gehörte. Begonnen hat er mit dem Elseworlds-Vampir-Comic Red Rain: Batman vs. Dracula, danach zeichnete er einige Batman-Cover der Knightfall-Saga, in der zweiten Hälfte der 90er war er Hauptzeichner der Serie. Darüber wirkte er – mit Autor Doug Moench – an einigen Elseworlds-Comics mit.

Jones zeichnet sich durch einen düsteren Stil aus, der jede Geschichte wie einen Horrorfilm erscheinen lässt: Seine Figuren haben oft verzerrte Gesichter, seine Monster sind besonders furchterregend und sein Batman hat überlange Ohren und Capes. Zuletzt durfte Jones Batman in Gotham After Midnight (2008) und Batman Unseen (2009) inszenieren.

Quelle: cbr.com

Alfred Pennyworth bekommt seine eigene TV-Serie

DC Comics

Bruce Waynes treuer Butler, Ersatzvater und Sidekick Alfred Pennyworth bekommt eine eigene TV-Serie. Wie DC bekannt gibt, soll die Produktion von „Pennyworth“ noch in diesem Jahr beginnen und die erste Folge soll im Jahr 2019 im US-Kabelsender EPIX zu sehen sein.

Die Serie wird von Bruno Heller und Danny Cannon stammen, dem Team hinter der Fox-Serie Gotham, die sich um James Gordon und den jungen Bruce Wayne dreht. Allerdings soll die Rolle von Alfred neu besetzt werden. In der kommenden Serie ist Pennyworth ein ehemaliger britischer Soldat, der eine Sicherheitsfirma gründet und mit  Thomas Wayne im London der 60er Jahre zusammenarbeitet.

Alfred hatte seinen ersten Auftritt in Batman #16 (1943). In dieser Ausgabe ist der Butler ein Hobbydetektiv, der per Zufall die Bathöhle entdeckt. Später bekam er verschiedene Talente zugeschrieben: Arzt, Schauspieler, Soldat. Im Fernsehen wurde er wunderbar britisch von Alan Napier in der 60er Jahre-Serie mit Adam West verkörpert, im Film hat er in Gestalt von Michael Caine tiefen Eindruck hinterlassen und zuletzt wurde er von Jeremy Irons mehr als Mitstreiter denn als Butler dargestellt.

Alfred ist nicht nur ein Helfer und Vaterfigur, sondern auch Batmans Bezugspunkt zur Menschlichkeit. Er ist es, der seinen besessenen Master daran erinnert, etwas zu essen und sich auszuruhen, er ist die – meist tief ironische – Stimme der Vernunft. Doch die Rolle wandelt sich immer weiter. Im vergangenen Jahr bekam Alfred viel Raum im dritten Band von Scott Snyders All-Star Batman. Dort wurde er nicht nur als junger Rebell gezeigt, sondern sogar zum eigentlichen Action-Helden, für den Batman nur der Sidekick war. Jetzt also wird er zum Haupt-Serienhelden – ohne Batman.

Während DC-Helden – bis auf Wonder Woman – im Kino kläglich versagen, erleben sie im Fernsehen derzeit eine Renaissance. Nach dem Gotham, dem „Arrowverse“, Black Lightning und Krypton, sollen in diesem Jahr die Titans ihre eigene Serie bekommen. Für nächstes Jahr sind Swamp Thing und Doom Patrol angekündigt, die exklusiv beim Streamingservice DC Universe laufen sollen.

The Death of Superman: Der erste Trailer

Im Sommer 2018 erscheint die Zeichentrick-Adaption von The Death of Superman, auf Blu-ray, DVD und VoD. Der erste Trailer zeigt die Justice League im Kampf mit Doomsday und wir bekommen Lex Luthor zu sehen. Unterschied zu den Comics: Im Film kämpft die „wahre“ Justice League, während im Comic nur eine C-Besetzung zu sehen war. Und es gibt auch einen optischen Unterschied: Superman trägt ein Kostüm, das mehr an die The New 52-Version von 2011 erinnert – mit Kragen und ohne rote Unterhose.

Ein genaues Erscheinungsdatum steht noch nicht fest.

Die ersten zweieinhalb Minuten aus Batman-Ninja

Batman Ninja kommt schnell zur Sache. Kaum in Arkham, schon in Japan. Viel kann man darüber noch nicht sagen, außer dass es neugierig macht. Der Animationsfilm erscheint am 24. Mai 2018 in Deutschland auf DVD und Blu-ray. Hier nochmal der Trailer:

Frank Miller schreibt Carrie Kelley-Comic

DC Comics

Frank Miller kann’s nicht lassen. Nach dem dritten Teil seines Dark Knight und dem Prequel The Last Crusade, die er zusammen mit Brian Azzarello schrieb, kommt nun noch ein Spin-off: ein Comic über Carrie Kelley. Die junge Frau war der erste weibliche Robin, im zweiten Teil als Catgirl unterwegs, schließlich wurde sie sogar Batgirl. Miller schreibt eine Story, die für junge Leser geeignet sein soll, Ben Caldwell (PREZ) zeichnet die „Graphic Novel“. Zur Handlung und Veröffentlichtung ist noch nichts bekannt.

Zusammen mit dem bereits angekündigten Superman: Year One soll Miller insgesamt fünf neue Projekte für DC realisieren. Welche die anderen sind, ist noch offen. DC gibt Informationen wie immer nur tröpfchenweise heraus, damit jede einzelne Pressemitteilung stärkeres Gewicht bekommt.

Eine Vorschau auf Superman: Year One (gezeichnet von John Romita Jr.) gibt es hier.

 

Noch einmal The Killing Joke

 

DC Comics

Zum 30-jährigen Jubiläum bringt DC im September eine neue Luxus-Ausgabe eines Klassikers heraus: Absolute Batman: The Killing Joke. Die Hardcover-Edition bekommt einen edlen Schuber und enthält Alan Moores und Brian Bollands Comic in drei Fassungen: in der neuen als auch in der alten Kolorierung von John Higgins sowie als 128-seitiges Script zum Lesen. Als Bonus gibt es Geschichten aus Batman: Black & White #4 („An Innocent Man“), Countdown #31, Who’s Who in the DC Universe #13 sowie Cover und Skizzen von Brian Bolland. Insgesamt soll die Ausgabe 128 Seiten umfassen.

Damit gibt es bereits drei Editionen: Vor zehn Jahren erschien bereits eine 64-seitige Deluxe Edition im Hardcover (die mit neuer Kolorierung), vor zwei Jahren eine Noir-Ausgabe in Schwarz-weiß, die ebenfalls die „An Innocent Man“-Story von Bolland enthielt. Allerdings fehlte bisher in jeder Ausgabe die Vorlage für die Story: „The Man Behind the Red Hood“ (Detective Comics #168, 1951). Und ärgerlicherweise wird sie wohl auch in der Absolute-Ausgabe fehlen.

Auf dem deutschen Markt hat Panini 2016 das Buch zusammen mit der Zeichentrick-Adaption auf Blu-ray herausgebracht, 2017 folgte eine Neuausgabe in neuer deutscher Übersetzung. In der für diesen Sommer angekündigten Batman Graphic Novel Collection soll The Killing Joke ebenfalls vertreten sein. Frühere Ausgaben sind 2001 und 2008 bei Panini erschienen.

Persönliche Anmerkung: Ein alter Witz wird nicht besser, je öfter man ihn erzählt. Und dieser wirkt schon lange abgestanden.

>> Mehr Batman-Neuerscheinungen 2018

Batman heiratet und trifft Black Lightning

DC Comics

Im Sommer wird es soweit sein: Batman und Catwoman heiraten in Batman #50. In den beiden Ausgaben zuvor wird es in der Story The Best Man darum gehen, dass der Joker versucht, das zu verhindern, indem er Batman entführt. Im Mai und Juni werden zudem fünf One-Shots erscheinen, die das Prelude to the Wedding bilden: Robin Vs. Ra’s al Ghul, Nightwing Vs. Hush, Batgirl Vs. The Riddler, Red Hood Vs. Anarky, Harley Quinn Vs. The Joker.

Alle Ausgaben werden verfasst von Tim Seeley und gezeichnet von jeweils verschiedenen Künstlern. Die fünf Cover werden aber von Rafael Albuquerque stammen und zusammen eine Einheit bilden.

DC Comics

Außerdem gibt es neues von der Serie Detective Comics zu vermelden: Autor James Tynion IV wechselt zu Justice League: No Justice, ab Ausgabe 982 übernimmt Bryan Hill (Postal, Cyberforce) die Serie. Im Juni beginnt die fünfteilige Story „On the Outside“, in der Batman auf Black Lightning trifft. Der Superheld erlebt gerade mit der gleichnamigen TV-Serie (bei uns auf Netflix) ein umjubeltes Comeback. 1983 war er bereits in Batmans Team The Outsiders.

Von James Tynion IV erscheinen in diesem Jahr noch die Bände A Lonely Place of Living (April), Fall of the Batmen (Juni) sowie im Herbst der wahrscheinlich letzte, noch unbenannte Teil.