Robin

Robin wird 80: Neue Anthologie

Robin (Dick Grayson) in Star Spangled Comics #65 (DC Comics)

In diesem Jahr ist 80 Jahre alt geworden. DC hat das bereits mit einem 100-Seiten-Special gefeiert. Für den 1. September 2020 hat der Verlag eine neue Anthologie angekündigt: Robin: 80 Years of the Boy Wonder wird als Hardcover mit 416 Seiten erscheinen und 29,99 US-Dollar kosten.

Das Beste: In diesem Band wird sich bis auf den obligatorischen ersten Auftritt von Dick Grayson nichts mit der Anthologie doppeln, die vor fünf Jahren zum 75. Jahrestag herausgekommen ist. Der neue Band wird Robins erste Solo-Story in Star Spangles Comics #65 enthalten, den ersten offiziellen Auftritt von Jason Todd als Robin (1984) sowie das Special The Gauntlet (1997).

In der Auflistung bei Amazon finden sich noch folgende Titel, die aber in der Verlagsankündigung von DC fehlen:

  • The Olsen-Robin Team versus the Superman-Batman Team (World’s Finest Comics #141, 1964)
  • Batman Incorporated #1
  • Super Sons #5

Das neue Cover soll wieder von Jim Lee stammen, ist aber wohl noch in Arbeit.

>> Robin-Comics

Riddlers rätselhafte Rückkehr

DC Comics

Titel: Remarkable Ruse of the Riddler

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1965 (Batman #171), Paperback 2015 (Batman Arkham: The Riddler)


Seit Riddlers erstem Auftritt im Jahr 1948 war 17 Jahre lang nichts mehr von ihm zu hören. Was hat er in der Zeit nur getrieben? Er war im Knast. Jetzt wird Edward Nigma entlassen und verspricht, sich zu bessern. Wer’s glaubt. Batman jedenfalls nicht. Aber Eddie will es beweisen, indem er Batman und Robin hilft, den Molehill Mob zu fassen, dessen Spezialität es ist, durch die Kanalisation zu entkommen. Verdächtig: Eddie will dazu sein altes Riddler-Kostüm anziehen – immerhin sind Batman und Robin ja auch verkleidet. Aber das verheißt natürlich nichts Gutes.

Der Riddler führt die beiden zum Geheimversteck der Bande, die muss ein paar rollenden Kanaldeckeln und schwingenden Kabeln ausweichen, aber der Riddler steht nur unschuldig daneben und sieht zu. Doch später hinterlässt er dem Dynamischen Duo ein Rätsel. Sie folgen der Spur zu einer Yacht, die dem Besitzer einer schwarzen Perle gehört. Zunächst sieht es so aus, als würde der Riddler die Perle stehlen, auf der Flucht lässt er sogar übergroße Puzzleteile auf die beiden niedergehen, aber dann stellt sich heraus: Der Riddler hat die Perle gekauft. Da er geerbt hat, braucht er gar nicht mehr zu stehlen.

Inspiration für TV-Serie

Ähnlich auch später, als es um ein mit Rubinen besetztes Kreuz geht. Zuerst sieht es so aus, als ob der Riddler es von einem Kunsthändler rauben würde – mit vorgehaltener Waffe. Aber dann stellt sich die Waffe als Feuerzeug heraus.

Schließlich kommt es aber doch zu einem Raubzug: Der Riddler plündert einen Safe im Ox Club. Batman und Robin versuchen, ihn zu fassen, aber sein Anzug steht unter Strom. Dann versuchen sie, ihn zu schlagen, aber er hält ihren Prügeln Stand. Aber dann verrät er unabsichtlich seinen Trick (ein Spezialanzug und Betäubungsmittel), Batman schaltet ihn aus und der Riddler landet wieder im Knast. Wie kamen aber die Helden auf den Ox Club? Perle und Kreuz, Kreis und X: das ergibt OX – ist doch logisch …

Es ist nicht das einzige Rätsel, das auf so verblüffende Weise gelöst wird. Das größte bleibt aber, wozu dieser Riesenaufwand, nur um einen Raub zu begehen? Und warum hinterlässt er immer wieder Hinweise und fordert seine Festnahme geradezu heraus? Ganz einfach: damit es fair ist. Das muss man dem Riddler lassen. Bei aller Heimtücke ist er ein ehrenwerter Spieler – sofern man das von einem Lügner, Dieb und Räuber behaupten kann.

Die Story wurde später zur Inspiration für die ersten Folgen der Batman-TV-Serie mit Adam West: „Hi Riddle Diddle/Smack in the Middle“ (Rätselhafter Rätselkönig, S01E01-02). Darin beginnt es mit der Kreuz-Szene und die Masche dient nur dazu, Batman reinzulegen und zu verklagen. Die Sache nimmt dann noch viel schrägere Wendungen, aber seht selbst …

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Kein Land für alte Clowns

DC Comics

Titel: Ruins/Laugh, Killer, Laugh/The Joker Is Wild

Autor/Zeichner: Doug Moench/Don Newton, Gene Colan

Erschienen: 1983 (Batman #365, Detective Comics #532, Batman #366), Hardcover 2019 (The Joker: The Bronze Age Omnibus)


Von 1960 bis 1996 befand sich Guatemala im Bürgerkrieg. Die USA haben ihren Teil dazu beigetragen, dass es soweit kommen konnte. Insgesamt wurden 150.000 bis 250.000 Menschen getötet. Unter Diktator Efraín Ríos Montt wurden in den Jahren 1982 und 1983 Massenmorde und andere Gräueltaten begangen. Er wurde deswegen im Jahr 2013 zu 80 Jahren Haft verurteilt. Vor diesem Hintergrund liest sich die folgende Geschichte mit einem bitteren Beigeschmack.

Vicky Vale ist in Guatemala unterwegs, um über den dortigen Bürgerkrieg zu berichten, dann wird sie von einer Gruppe vermeintlicher Rebellen gefangen genommen und in eine alte Ruine gebracht. Von dort aus kann sie mit einer List eine Botschaft nach Gotham schicken, sodass die Polizei und durch Zufall auch Bruce Wayne davon Wind kriegen. Seine Beziehung zu Vicky ist gerade an ein Ende gekommen, trotzdem steigt er für sie ins Batman-Kostüm und fliegt zu ihrer Rettung.

Guatemala soll Joker-Land werden

Vickys Entführer ist der Joker. Er plant, das Militär gegen die Rebellen auszuspielen und am Ende selbst das Land zu übernehmen: Guatemala soll Joker-Land werden. Dafür hat der Clown große Pläne. Aus den Pyramiden sollen etwa Springteufel herauskommen. Eine kleine Achterbahn mit Joker-Zug hat er schon einmal errichtet. Fragen wir lieber nicht, wie er das geschafft hat. Oder wozu der ganze Aufwand gut sein soll. Am Ende geht es ihm wie immer um sein verdrehtes Verständnis von Spaß. So sagt er auch über Batman, dass er ihn auch nur deshalb nicht getötet oder ihn demaskiert habe – wo wäre da der Witz?

Also muss sich Batman gegen Indianer, Leoparden und Ganoven Rebellen zur Wehr setzen und wird auf den Joker-Zug gespannt, der Vicky überfahren soll. Batman befreit sich wie immer sehr kreativ aus dieser Todesfalle, schaltet den Joker aus, aber statt ihn festzuhalten, haut er mit Vicky lieber ab und verhindert ein Attentat, das der Joker auf den General verüben will. Daraufhin verbünden sich Rebellen und Armee, um den gemeinsamen Feind zu besiegen. Am Ende herrscht zwar immer noch kein Frieden, aber Vicky Vale kann festhalten, wie sich zwei Todfeinde gegenseitig ihren Respekt bezeugen.

Jason Todd als Robin

In all dem Schabernack schwingt also durchaus Zeitkritik durch: Der Joker wird zum Symbol für die Absurdität des Bürgerkrieges und die Gefahr von Anarchie und Chaos. Das versöhnliche Ende wirkt trotzdem ziemlich weltfremd und naiv. Und vor dem Hintergrund der wahren Massaker erscheint die vergleichsweise harmlose Joker-Story sogar ziemlich geschmacklos.

Übrigens: In dieser Geschichte hat nicht nur Jason Todd seinen ersten Auftritt als Robin (Batman #366) (indem er sich – typisch – Batman widersetzt, ihm nach Guatemala folgt und den Joker ausknockt), sondern Alfred sieht auch seine Tochter Julia wieder, die endlich erfahren hat, dass er ihr Vater ist. Aber das sind Geschichten für ein anderes Mal.

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Robin als Vorbild – für Verbrecher

DC Comics

Titel: The Midnight Raid of the Robin Gang

Autor/Zeichner:  John Broome, Jack Shiff/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1965 (Detective Comics #342), Hardcover 2015 (Robin, The Boy Wonder: A Celebration of 75 Years)


In der Klatschspalte der Zeitung ist Unerhörtes zu lesen: Robin soll Batman bei einem Einsatz in die Quere gekommen sein, denn der Wunderknabe soll neidisch sein. Er habe es satt, dass Batman ständig die Lorbeeren für ihr Teamwork einheimst. Totaler Blödsinn, denken sich Bruce und Dick, da informiert Commissioner Gordon Batman, dass derzeit viele Jugendliche die Schule schmeißen, um Karriere als Verbrecher zu machen.

Auch einer von Dick Graysons Mitschüler, Tom Willard, hat sich dem Trend angeschlossen. Dick will ihn davon überzeugen, in die Schule zurückzukehren, da findet er bei ihm zuhause eine Robin-Uniform. Tom bringt ihn zu einem Wrestling-Studio. Der Betreiber lässt vier Jungs in Robin-Kostümen Diamanten klauen. Welchen Sinn es hat, Kinder in knallbunten Kostümen Diebstahl begehen zu lassen, wird leider nicht erklärt. Es reicht offenbar, dass es sich um eine Unverschämtheit handelt, Robins guten Ruf zu missbrauchen.

Robin als Dieb?

Zunächst fällt auch Batman auf die Täuschung herein. Als Dick den Fall lösen will, tritt er aus Versehen Batman vom Dach – und zufällig hält eine Fernsehkamera drauf. Das Gerücht vom Streit des Dynamischen Duos bekommt neues Futter. Aber dann beweisen die beiden das Gegenteil, indem sie zu dem Sportstudio zurückkehren und alle umhauen, die sich ihnen in den Weg stellen.

Was hat es aber mit Dicks seltsamem Benehmen auf sich? Ganz einfach: Er es was an den Augen. Mit ein paar Tropfen und etwas Ruhe hat sich das erledigt. Mit dieser Nichtigkeit macht Robin auch noch Schlagzeilen. Immerhin einmal schafft er es auf die Titelseite. Aber Dick ist guter Dinge: „Batman always will be the top headliner as far as I’m concerned!“ In den 60ern war die Welt der beiden noch in Ordnung – bis die Frauen ins Spiel kommen, etwa mit Poison Ivy und Batgirl.

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Robin verliebt sich – und wird erwachsen

DC Comics

Titel: Robin Falls in Love/The Grown-Up Boy Wonder

Autor/Zeichner: Bill Finger/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1957 (Batman #107), Hardcover 2015 (nur „The Grown Up Boy Wonder“ in: Robin, The Boy Wonder: A Celebration of 75 Years)


Auch wenn im Comic die Zeit viel langsamer vergeht als in der Realität: Nach 17 Jahren im Dienst müsste auch Dick Grayson langsam in der Pubertät ankommen. Aber was die Frauen angeht, eifert er eher seinem Vormund Bruce Wayne nach. Der hat sich kurz zuvor schon mit Batwoman schwer getan. Aber dann rettet Robin der 14-jährigen Eiskunstläuferin Vera Lovely das Leben, indem er sie vor einem missglückten Sprung durch einen Flammenring bewahrt.

Kuss für den Retter: Robin und Vera Lovely. (DC Comics)

Wer kann bei diesem Namen widerstehen? Schon zuvor war ihm aufgefallen, dass sie „very pretty“ ist. Hinterher gibt es einen Kuss als Belohnung und ein Pressefotograf hält die Szene für die Nachwelt fest. Während Robin danach Herzchen sieht, hat Batman erkannt, dass der Fotograf ein Gauner war. Robin bandelt aber weiterhin mit Vera an, geht mit ihr Eis essen und Rollschuhlaufen – selbstverständlich mit Maske und Kostüm (nicht gerade die beste Vorraussetzung für eine Beziehung). Doch er muss mit dem Schauspieler Roddy Dale konkurrieren, der Vera große Blumengestecke liefert. Robin schreibt daraufhin mit dem Batplane ein Herz in den Himmel.

Bei einem Einsatz mit Batman verrät er sich mit einem klingelnden Anhänger, den er von Vera bekommen hat und vergeigt beinahe die Mission. Aber später kann er einen Räuber davor bewahren, Veras Kinderschlittschuhe zu stehlen. Batman ist nachsichtig: Ohne Robins Liebe zu Vera hätten sie den Gauner nicht gekriegt, aber der Wunderknabe kommt trotzdem zu dem Schluss: „From now on I’m keeping my mind on criminals, not girls!“ Also zurück zum Status quo.

Das ist höchst befremdlich, wo doch erst 1954 der Psychiater Fredric Wertham Batman und Robin eine homosexuelle Beziehung unterstellt hat. Wenn man die beiden schon von dem Verdacht befreien will, wieso lässt man sie dann trotzdem wie Mönche leben?

Robin wird Owlman

Einen Schritt zum Erwachsenen darf Robin trotzdem machen – und zwar noch in derselben Ausgabe. Durch ein unbekanntes Gas, das Superman aus dem All geholt hat, wächst Dick Grayson über Nacht zum Mann heran. Als das Batsignal am Himmel erscheint, passt er aber nicht mehr ins Robin-Kostüm. Er würde gerne zum zweiten Batman werden, aber das Original verbietet es ihm, weil Dick noch nicht reif sei (außerdem: Es kann nur einen geben).

Robin als Owlman (DC Comics).

Enttäuscht greift Dick zu einem Anzug, den Bruce für einen Kostümball besorgt hat – und wird zu Owlman. (Hier könnte man sich fragen, warum Robin eigentlich ein Rotkehlchen ist und nicht wie Batman eine Kreatur der Nacht geworden ist, aber das nur am Rande.) Als Batman die Bande der „Daredevils“ bei einem Diamantendiebstahl erwischt, taucht Owlman auf und vergeigt die Verfolgung, weil er sich an einen Fahnenmast hängt, für den er zu schwer ist. Batman muss ihm das Leben retten.

Beim zweiten Einsatz als Owlman, im Versteck der Daredevils, stößt sich Dick den Kopf an einem Deckenbalken. Die Bande fesselt ihn und wieder muss ihm Batman aus der Patsche helfen. Der Wunderknabe darf dann endlich seine Zirkusakrobatik einsetzen, um die Gauner zur Strecke zu bringen. Ein paar Stunden später ist alles wieder normal – und Dick freut sich, wieder ein Kind zu sein. Und das wird er noch eine Weile bleiben.

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Dick Graysons zweite Chance als Robin

DC Comics

Titel: Dick Grayson, Boy Wonder

Autor/Zeichner: Bill Finger/Dick Sprang

Erschienen: 1945 (Batman #32)


Nach fünf Jahren im Dienst erzählt Bill Finger die Entstehungsgeschichte von Robin (Detective Comics #38) noch einmal nach – allerdings mit einigen Änderungen. Nachdem Dick Grayson den Mord an seinen mitangesehen und herausgefunden hat, das Zucco dahintersteckt, will er zur Polizei. Batman hält ihn ab. Aber nicht, weil – wie in der Urfassung – Boss Zucco so mächtig ist (und die Polizei mutmaßlich korrupt), sondern weil die Beweise fehlen.

Robins neuer Origin in Batman #32 (1945) (DC Comics)

Dick will auch das Verbrechen bekämpfen, doch Batman zögert, warnt ihn vor den Gefahren. Dick Grayson überredet ihn, aber Batman bleibt skeptisch: „What did I let myself in for?“, fragt er sich selbst. Solche Zweifel gab es am Anfang noch nicht. Doch nachdem Zucco und seine Bande den Stuhl gekriegt haben, will Batman Dick abservieren.

Bruce macht sich Sorgen um ihn. „I’m not going to have you on my conscience all my life! I like you too much!“ Seltsamerweise ist es aber nicht die Angst darum, ein Kind zu gefährden, sondern eine Sorge um den richtigen Beweggrund: Dick sei zunächst motiviert gewesen, weil er seine Eltern rächen wollte, aber würde er auch danach furchtlos kämpfen?

Robins erster Fehler

Doch Dick überredet ihn wieder: Wenn er jetzt aufhöre, würde er nie erfahren, ob er ein Feigling sei oder nicht. Das klingt so, als könnte man Mut nur als maskierter Rächer beweisen. Das Konzept „Robin“ wird zum Persönlichkeitstest. Bruce gibt ihm noch eine Chance. Nachdem er ihm Kampfsport beigebracht hat, bildet er ihn jetzt auch in Chemie und Kriminologie aus.

Bei einem Einsatz gegen den lispelnden Sidney wird das Dynamische Duo wegen Robin gefangen genommen. Robin kann sich mit einem Trick befreien, aber ihn plagt das schlechte Gewissen, dass Batman noch immer in Gefahr ist. Dank seiner neuen Fähigkeiten als Detektiv findet er Batmans Aufenthaltsort heraus und befreit ihm, indem er den Kamin des Verstecks abdeckt und die Bande ausräuchert.

Dick will danach als Robin aufgeben, weil er einen Fehler gemacht hat, aber Bruce sieht den Test als bestanden an. Die Geschichte soll zeigen, dass es für einen Wunderknaben mehr brauche als ein Kostüm, aber wirklich Sinn ergibt das nicht – denn Dick hat ja das Kostüm getragen. Und wäre es nicht viel anschaulicher gewesen, wenn er in zivil Mut bewiesen hätte? Egal. Jetzt wissen wir wenigstens, dass das mit Robin nicht so schnell ging wie anfangs dargestellt. Und dass es berechtige Zweifel gab. Die Geschichte bekommt Tiefe.

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Fünf Robins in zehn Geschichten

DC Comics

Titel: Robin 80th Anniversary 100-Page Super Spectacular #1

Autor/Zeichner: diverse

Erschienen: 2020 (One-Shot)


Vor 80 Jahren ist Detective Comics #38 erschienen. Ein Jahr nach Batman wurde damit Robin eingeführt. Der grimmige dunkle Ritter bekam ein bunt gekleidetes, gut gelauntes Kind zur Seite gestellt, das ein ähnliches Schicksal teilte. Batman gewöhnte sich das Töten ab und das Lächeln an. Im Grunde war damit für lange Zeit Schluss mit dem Dunklen Ritter, wie ihn Bob Kane und Bill Finger ursprünglich geschaffen hatten. (Bemerkenswert an Robin: Mit seinem roten Anzug und der schwarzen Domino-Maske sah er Kanes erstem Entwurf für Batman sogar sehr ähnlich.)

DC Comics

Zum Jubiläum hat DC – wie bei Action Comics #1000 und Detective Comics #1000 – ein 100-seitiges Special herausgebracht, das in zehn Kurzgeschichten alle bisherigen Wunderknaben (und -mädchen) würdigt. Alle noch lebenden Robin-Veteranen durften daran mitwirken: von Marv Wolfman über Chuck Dixon bis hin zu Peter J. Tomasi, James Tynion IV und Tom King.

Vier Storys sind Dick Grayson gewidmet, eine Jason Todd (Red Hood), zwei Tim Drake, eine Stephanie Brown und zwei Damian Wayne, alles schön brav in chronologischer Reihenfolge. (Eine Preview mit Variant Covern gibt es bei CBR.)

Nightwing und Geheimagent

Von Dick Grayson sehen wir keine Reminiszenzen an die gute alte Anfangszeit – zum Glück, denn die wurde schon eine Millionen Mal rauf und runter erzählt. Stattdessen zeigt Marv Wolfman, wie der 18-Jährige den Schritt von Robin zu Nightwing macht. Eine altbackene Story mit einem militanten Batman, wäre da nicht die überraschende Wendung. Dabei wird auch klar, dass Robin ursprünglich dafür geschaffen wurde, um eine Identitifikationsfigur für Kinder zu sein.

Die Nightwing-Story von Chuck Dixon und Scott McDaniel bedient die 90er-Nostalgie mit einer Anekdote aus der Zeit nach dem Erdbeben. Nightwing rettet ein paar Zivilisten, ach ja, wie schön, weiter im Text: Nightwing kämpft mit den Titans gegen H.I.V.E – die wohl witzigste Geschichte im ganzen Heft. Dick wird hier als Superstratege dargestellt, der seinen Gegnern jederzeit voraus ist, aber leider ist von ihm nicht viel zu sehen.

Von seiner Zeit als Geheimagent 37 (nachzulesen in der Serie Grayson) erzählen Tim Seeley und Tom King. Hier gibt er seine Lektionen, die er bei Batman gelernt hat, an eine Kollegin weiter, während die Story von Schauplatz zu Schauplatz hetzt und eigentlich keine große Rolle spielt. Aber zum Glück illustriert Mikel Janin das alles ganz ordentlich.

Robin I-V von Andy Kubert und Brad Anderson (DC Comics)

Die wohl gelungenste Geschichte erzählt Judd Winick (Under the Red Hood) von Jason Todd, der Batman eine Uhr zum Geburtstag schenkt. Es handelt sich um die Uhr von Thomas Wayne, die kaputt war und die Jason aufwendig repariert hat. Die Uhr wird zum Symbol für Robin: Man muss sie immer bei sich tragen, damit sie nicht stehen bleibt. Und selbst wenn man sie nicht dabei hat, muss man daran denken, sie aufzuziehen.

Wenn man bösartig sein möchte, könnte man sagen: Batman ist also bisher auch gut ohne Uhr zurechtgekommen und braucht deshalb auch keine. Wir wollen aber nicht bösartig sein, Robin hat immerhin Geburtstag, also sagen wir: Gut gemacht.

Die unglückselige Nummer 3

Tim Drake hat eigentlich nie so richtig den Absprung geschafft. Während Dick und Jason aus sich eigene Marken wie Nightwing und Red Hood gemacht haben, wurde aus Tims Robin bloß „Red Robin“ – dabei ist er heute nicht mal richtig rot, sondern sieht mit dem vielen Grün aus wie seine Vorgänger. Das ist ärgerlich einfallslos. Wie lange soll dieser Mann noch in einem Kinderkostüm herumrennen? Aber richtig cool war Tim auch nie. Eher ein Streber und Computer-Nerd, der niemals als Robin berufen wurde, sondern sich in die Rolle gedrängt hat. (Außer in Batman: The New Adventures, als die Figur mit Elementen von Jason Todd kombiniert wurde.)

DC Comics

Im Special handelt eine Geschichte davon, wie ein Vertrauenslehrer ihn darauf anspricht, er betätige sich zu wenig außerhalb der Schule, was darauf hinausläuft, dass sich Tim und Leser sagen: Höhö, wenn der nur wüsste … In einer anderen stellt ihn James Tynion IV den Vorgängern gegenüber, aber ohne dass es ihm gelingt, Tim ein eigenes Profil zu geben. Am Ende führt alles bloß dazu, dass er Batman das Gotham Knights Protocol vorstellt, also das Team, das einige Zeit in Detective Comics operiert. Aber weil es nur von kurzer Dauer und bescheidenem Erfolg ist, wirkt diese Hinführung ziemlich forciert und unüberzeugend.

Dann wird es banal: Stephanie Brown bekommt ein Kostüm geschneidert, das für ein Mädchen angemessen ist, und Jonathan Kent schreibt einen Aufsatz darüber, warum Damian sein bester Freund ist (Super-Sons lassen grüßen – gähn). Das letzte Kapitel spielt wieder in der jetzigen Continuity und handelt vom schwierigen Verhältnis zwischen Damian und seinem Vater, was wieder stark gemacht ist, aber aufhört, als es interessant wird.

Gemischte Bilanz

Insgesamt ist das Robin-Special weder „super“ noch „spectacular“. Das wäre auch zu viel erwartet. In der Regel sind solche Kurzgeschichten meist Gemischtwarenläden, in denen man nur ein paar Perlen findet. Es gibt sie auch hier. Es sind eher die kleinen Momente, auf die es ankommt. Leider versäumen es die Autoren, nach 80 Jahren Robin eine (kritische) Zwischenbilanz zu ziehen oder einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. Vielleicht weil ersteres schon sehr oft gemacht wurde, vielleicht weil es sich nicht wirklich lohnt, tiefer über Robin nachzudenken, weil sich dann herausstellt, dass die Figur höchst fragwürdig und vielleicht sogar unzeitgemäß ist.

Batman wird längst nicht mehr von Kindern gelesen – wozu also noch Robin? Aus Nostalgie. Aus Tradition. Das ist nicht wirklich ein Argument, aber bei Comics durchaus ein Grund, sonst rennen einem die Fans die Bude ein. Es ist damit wie mit langen Ehen: Nach 80 Jahren hört man nicht mehr auf.

>> Liste der Robin-Comics


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Batman-Specials als Hardcover

Cover zu Batman Family 80 Years, Batman by Tom King & Lee Weeks, Batman: Knight Out (DC Comics)

Wer Robins 80. Geburtstag feiern und sich das dazugehörige Comicspecial besorgen will, der sollte noch etwas warten – denn Geduld zahlt sich aus. DC hat angekündigt, nicht nur die Jubiläums-Specials dieses Jahres (Catwoman, Joker), sondern auch die Storys aus Detective Comics #1000 (auch der Deluxe Edition) sowie aus Detective Comics: 80th Anniversary Giant #1 in einem Paperback zu versammeln: Batman Family 80th Anniversary Collection soll der Band (etwas irreführend) heißen und laut Amazon am 20. Oktober herauskommen und 396 Seiten umfassen. Der Inhalt als Liste:

  • Detective Comics #1000
  • Detective Comics #1000: The Deluxe Edition #1
  • Detective Comics: 80th Anniversary Giant #1
  • Robin 80th Anniversary 100-Page Super Spectacular #1
  • Catwoman 80th Anniversary 100-Page Super Spectacular #1
  • The Joker 80th Anniversary 100-Page Super Spectacular #1

Diese Publikation bietet eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen. Sonst müsste man nämlich mindestens zehn US-Dollar, bzw. Euro für jedes einzelne Special bezahlen.

Weitere Batman-Bände im Herbst 2020

Viel weniger Sinn ergibt der für den 17. November angekündigte Band Batman by Tom King & Lee Weeks Deluxe Edition. Hier werden einzelne Storys bzw. Storylines aus der Batman-Serie extrahiert, obwohl die gesamte Serie bereits in Paperbacks und Deluxe-Editions herauskommt. Darüber hinaus soll das Batman/Elmer Fudd Special darin enthalten sein. Keine Frage: Lee Weeks ist ein toller Zeichner, aber warum er einen eigenen Band verdient, ist schwer nachvollziehbar, zumal die Geschichten meist in einem größeren Zusammenhang stehen. Ich behaupte mal: Dieses Buch braucht kein Mensch.

Für Nostalgiker der 90er erschein am 29. September Batman: Knight Out, eine Sammlung von Storys von Chuck Dixon und Graham Nolan aus den Jahren 1996 bis 1998 (Detective Comics #703-715, #717, #718). Batman trifft in diesen Kurzgeschichten auf Riddler, Firefly, Deathstroke, Gearhead und den Martian Manhunter. Deutschen Lesern der Dino-Hefte aus den 90ern dürften diese Storys noch bekannt sein – das Highlight ist die Riddler-Story. Warum es aber ausgerechnet diese sind, warum nicht schon frühere Dixon-Nolan-Storys gesammelt werden, das erscheint etwas willkürlich und rätselhaft.

>> Batman-Comics 2020

Das Batmobil der 50er – immer der Zeit voraus

DC Comics

Titel: The Batmobile of 1950/Secret of the Batmobile

Autor/Zeichner: Joseph Samachson, Bill Finger/Dick Sprang, Sheldon Moldoff

Erschienen: 1950/1956 (Detective Comics #156/Batman #98)


Das Jahr 1950: ein neues Jahrzehnt – also höchste Zeit für ein neues Batmobil! Und zwar eins, das seiner Zeit gleich um zehn Jahre voraus ist. Aber zuerst muss das alte entsorgt werden. Denn das ist immerhin auch schon fast zehn Jahre alt.

Als Batman und Robin drei Gauner nach einem Raubzug verfolgen, haben die dreimal Pech: Batman wird zunächst von einem Netz aufgehalten, dann angeschossen, schließlich sprengen die Ganoven auf der Flucht eine Brücke und das Batmobil stürzt samt den Helden in die Tiefe. Das Auto ist Schrott. Batman kommt mit einem gebrochenen Bein davon. Schon spotten die Gauner, er könne sie bald im Rollstuhl verfolgen, aber Batman wäre nicht Batman, wenn er nicht einen Plan hätte.

Schon zuvor hat er nämlich ein neues Batmobil entworfen: mit Raketenantrieb, Radar (um im Dunkeln sehen zu können) und mit einem integrierten Kriminallabor. Sofort macht sich der Wunderknabe an die Arbeit, das Wunderauto zu bauen. Aber das Verbrechen steht nicht still. Robin muss alleine los – und blamiert sich bis auf die Knochen, als er in einem schrottreifen Oldtimer die Verfolgung aufzunehmen versucht.

Das neue Batmobil: Detective Comics #156 (1950)

Doch kaum zurück, ist das Batmobil wie durch ein Wunder fertig, obwohl Batman noch immer seinen Gips trägt. Im Grunde sieht es nicht viel anders aus als das Alte, aber es fällt sofort auf, dass es leichter und schneller ist. Robin findet die Gauner, Batman wartet im Wagen. Per Monitor auf dem Armaturenbrett kann er sehen, als Robin Hilfe braucht und mit dem Auto zur Hilfe eilen. Später macht ihnen eine gesprengte Brücke nichts aus – dank Raketenantrieb springt das neue Batmobil einfach drüber.

Dann verwirrt es die Ganoven mit Rauch und mit dem Radar kann das Dynamische Duo gut erkennen, wo es zuschlagen muss. Zum Schluss lehrt das Batmobil einen der Schurken das Fürchten, indem es ihm ein kleines Batsignal ins Gesicht scheinen lässt. Batman war übrigens die ganze Zeit wieder fit. Er wollte nur sehen, ob das Batmobil sein Handicap kompensieren kann. Schade, denn ich dachte, er wollte testen, ob sich Robin auch alleine bewährt. Aber der Junge ist noch nicht so weit – auch wenn er bereits Auto fahren darf.

Panzer, Amphibienfahrzeug, Schneemobil

DC Comics

Sechs Jahre später bekommt das Batmobil Konkurrenz von einem Gegner im gelben Rennwagen: dem Racer. Als wäre der nicht schon schwierig genug zu fassen, macht Reporterin Vicky Vale noch ein Foto vom Batmobil, das Batmans Geheimidentität lüften könnte. Um die Veröffentlichung des Bildes zu verhindern, hält Batman sie mit neuen Geschichten über das Batmobil hin.

Dabei erfahren auch wir, wie vielseitig das Gefährt ist: Mal bauen Batman und Robin es zum Panzer aus, der Stürmen standhält, mal dient es als Amphibienfahrzeug, das sowohl im Wasser als auch an Land fahren kann, schließlich wird es zum Schneemobil, wo es sogar durch Eis brechen kann. Weil dabei aber der Motor zerstört wird, muss Bruce Wayne sein Privatauto als Batmobil tarnen – das ist das Geheimnis, das Vicky beinahe lüftet.

Aber natürlich nur beinahe. Denn am Ende wird wie immer das Schlimmste verhindert. Und auch der gelbe Racer wird gefangen genommen. Nichts ist schneller als das wahre Batmobil.

Batmobil als Schneemobil. (DC Comics)

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Batman wird japanisch

DC Comics

Titel: Batman: The Jiro Kuwata Batmanga Vol. 1

Autor/Zeichner: Jiro Kuwata

Erschienen: 1966-1967 (Batmanga #1-19), Paperback 2014


Im Jahr 1966 löste die TV-Serie Batman nicht nur in den USA eine Batmania aus. In Japan war die Serie so beliebt, dass man sogar eine ganz eigene Comic-Serie schuf: Batman wurde erstmals zum Manga. Erst 2008 wurde sie teilweise ins Englische übersetzt, von 2014 an erschien dann die ganze Serie als Nachdruck bei DC.

Zunächst fällt auf, dass die Seiten überwiegend schwarzweiß sind, nur einige sind minimal rot eingefärbt. Die Storys bekommen deutlich mehr Seiten als in den US-Heften: Wurde in den 60ern eine Geschichte etwa 12-15 Seiten erzählt, sind es hier etwa 60 oder mehr. Das liegt auch daran, dass die Sequenzen in viel mehr Panels aufgelöst sind. Es gibt wenig Text in Captions, viele Panels kommen sogar ohne Text aus.

Bruce Wayne und Dick Grayson, Manga-Style. Das Batmobil sieht aber aus wie in der TV-Serie. (DC Comics)

Die Bildsprache ist mit vielen Close-Ups dramatischer, das Ganze ist näher am Film – und damit auch deutlich moderner als die Vorlagen. Kuwata zeichnet seine Figuren deutlich eleganter als zum Beispiel Carmine Infantino oder Sheldon Moldoff. Sein Batman hat eine Dynamik, die stark an die spätere Batman: The Animated Series erinnert.

DC Comics

Kuwata adaptiert zwar eine Auswahl von Storys aus den US-Heften, aber es finden sich kaum klassische Schurken der Rogues Gallery, sondern meist nur Eintagsfliegen wie Dr. Faceless, eine direkte Adaption von The Fantastic Dr. No Face (Detective Comics #319, 1963). Aus „Death-Man“ (Batman #180, 1966) wird „Lord Dead Man“ ein Mann, der nicht sterben kann, bzw. immer wieder von den Toten aufersteht, aus „the Bouncer“ (Detective Comics #347) wird „Human Ball“, ein Mann, der wie ein Gummiball durch die Gegend hüpfen kann, aus dem „Weather Wizard“ (Detective Comics #353) wird „Go-Go the Magician“. In Band 2 werden die Entstehungsgeschichte von Clayface II und es wird auch die Geschichte von Alfreds Tod und Auferstehung als Schurke Outsider nacherzählt (#31-34).

Menschheit abschaffen: Gorilla und der Mutant

DC Comics

Die Storys sind inhaltlich meist identisch mit den Originalen. Interessant wird es aber da, wo sie abweichen. In der Story „The Revenge of Professor Gorilla“ geht Kuwata aber deutlich über die Vorlage (Detective Comics #339) hinaus: Ein Professor überträgt die Stärke eines Gorillas auf sich, dadurch bekommt der Gorilla aber seine Intelligenz ab. Der Gorilla rächt sich daraufhin an den Menschen dafür, dass sie ihn und seine Artgenossen eingesperrt haben. Er wird zum Terroristen, der sogar Zuschauer, die sich einen Tierfilm im Kino ansehen, mit einer Bombe in die Luft jagt.

Auch wenn auch im Original der gesellschaftskritische Aspekt vorhanden ist: So drastisch werden die Batman-Comics der 60er nie, die noch dem Comics-Code unterliegen und daher für zartbesaitete Kinder gemacht sind. Auch zieht der der Gorilla im Original kein Kostüm mit Cape und Maske an, wodurch er menschlicher, aber auch grotesker wirkt.

DC Comics

„The Man who Quit Being Human“ ist eine besonders interessante Erweiterung von „The Man Who Quit the Human Race“ (Batman #165, 1964). Hier stellt sich ein Mann namens Warner als Mutant heraus. Um herauszufinden, ob die nächste Evolutionsstufe des Menschen gutartig ist, lässt er den Mutationsprozess beschleunigen. Falls er sich als böse erweisen sollte, soll Batman ihn mit einer Strahlenkanone töten.

Batman gerät in einen Gewissenskonflikt, aber als der Mutant sich als sehr böse herausstellt und die Menschheit vernichten will, traut er sich nicht zu schießen. Hinzu kommt, dass ihn Batman aus seiner Jugend kennt. Außerdem hat der Mutant noch eine Tochter, die ebenfalls dasselbe Gen besitzt und ebenfalls mutieren könnte. Es stellt sich die moralische Frage, ob man sie präventiv töten sollte, um die Menschheit zu retten. Die Geschichte ist viel dramatischer als das Original und auch die längste des ersten Bandes.

Es lohnt sich also, diese japanische Variante zu entdecken und mit dem Original zu vergleichen. Visuell sind die Mangas erfrischend anders. Die gesamte Batmanga-Serie ist in drei Bänden auf Englisch erschienen. Eine deutsche Übersetzung gibt es bislang nicht.

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