Robin

Ein Schurke für alle Jahreszeiten

Calendar Man

DC Comics

Titel: The Challenge of the Calendar Man

Autor/Zeichner: Bill Finger/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1958 (Detective Comics #259)


Bruce Wayne schlägt die Zeitung auf und liest, dass ein gewisser Calendar Man Batman herausfordert. Vier Raubzüge in vier Tagen, für jede Jahreszeit einer – plus eine extra für die fünfte Jahreszeit. Nein, er meint nicht Karneval damit, auch wenn seine Kostüme durchaus darauf schließen ließen.

Die erste Jahreszeit ist der Frühling. Batman und Robin fahren zur Gartenausstellung. Dort steht er da: Ein Typ in frühlingshafter Blütentracht, der sich die Einnahmen vom Eintritt schnappt. Er entkommt und wird am nächsten Tag zu einem hitzestrahlenden Sonnenmann, der bei einem Bademodenwettbewerb den Damen einheizt. Zum Glück ist Bruce Wayne einer der Juroren. Warum Bruce Wayne? Der Mann scheint bereits – trotz seiner Asexualität – einen Ruf als Experte auf dem Gebiet zu haben.

Der Calender Man bringt erst den Pool zum Kochen, dann blendet er Batman und Robin mit einem Scheinwerfer und bringt schließlich den Bürgersteig zum Glühen. Als die Helden ihn einwickeln, haben sie nur einen Roboter gefangen.

Am nächsten Tag lässt der Schurke einen starken Herbstwind wehen und raubt einen Geldtransporter aus, während sich die Wachen die Augen reiben. Schließlich wird Calender Man zum Schneemann bei einer Diamantenausstellung. Batman folgt ihm zwar auf Skiern, aber er entkommt auf einem Schlitten mit Düsenantrieb (der allerdings mehr aussieht wie ein übergroßes Skateboard).

Batman und Robin sind gescheitert. Da entdecken sie in der Zeitung eine Anzeige für einen Magier, der nur fünf Tage in der Stadt ist. Fünf Tage? Das muss der Calender Man sein! Und so ist es auch. Batman bringt ihn mit einem Kalender zu Fall.

Der Calendar Man kehrte 1979 in Batman #312 zurück. Dann begeht er Verbrechen, die mit den Wochentagen zu tun haben. In The Long Halloween wurde er von Jeph Loeb und Tim Sale neu erfunden, 2016 tauchte er im Batman Rebirth-Special als Gegenspieler auf.

>> Batman 1950-1959

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Batman 1940: Hugo Strange

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Professor Strange, Batmans erster Erzrivale, taucht in seinen ersten drei Auftritten nicht auf den Covern der jeweiligen Hefte auf. Die Cover haben nicht viel mit der Handlung zu tun, bei Batman #1 ist es noch verständlich, weil darin vier Storys enthalten sind, bei Detective Comics #36 verweist das Bild zurück auf die Ausgabe davor und #46 zeigt ein beliebiges Action-Motiv.

Professor Hugo Strange

Professor Hugo Strange

Beim ersten Treffen, Batman meets Professor Hugo Strange (Detective Comics #36, 1940), gibt es noch keinen Robin. Batman sieht, wie auf der Straße ein Mann aus einem fahrenden Auto heraus erschossen wird. Kurz bevor er stirbt, redet er etwas von einem seltsamen Nebel („strange fog“), aber Batman findet schon bald heraus, dass er Hugo Strange meinte, „the most dangerous man in the world!“ Er kennt ihn bereits als Wissenschaftler, Philosoph und kriminelles Genie, auch wenn er eingesteht, sonst nur wenig über ihn zu wissen.

Der Tote ist ein FBI-Agent, der herausgefunden hat, dass Strange mit einem selbstgeschaffenen Nebel ablenken will, um ungehindert Banken ausrauben lassen zu können. Strange ist ein Mann mit einer unförmigen Glatze, runder Brille und einem Ziegenbärtchen. Er sitzt gerne, wie Schurken es gerne tun, nachts im Ohrensessel vor dem Kamin und faltet die Hände, während sein gestörtes Gehirn fiese Pläne schmiedet.

Nach dem ersten Bankraub spürt Batman die Gauner auf, fegt durch sie hindurch und schießt am Ende nur deshalb mit einer Pistole, um die Aufmerksamkeit der Polizei zu erregen. Als Strange am nächsten Tag die Zeitung liest, ist er nicht erfreut. Doch als Batman beim zweiten Mal Stranges Bande mit lauter athletischen Tricks fertigmacht, wird er (mal wieder) mit einem Schlag gegen den Hinterkopf ausgeknockt.

Strange lässt ihn fesseln und peitscht ihn aus, da befreit sich Batman durch schiere Kraft, wirft eine Gasampulle und überwältigt Strange und beseitigt den Nebel. Am Ende landet der Schurke im Knast und schwört Rache …

Dazu kommt er schon bald in Batman #1 (1940): Professor Hugo Strange and the Monsters ist die wirkmächtigste Geschichte, sie ist zum Klassiker avanciert (und wurde 2005 und 2016 adaptiert). Obwohl sie nach Robins erstem Auftritt erschienen ist, kommt der Sidekick hier nicht vor. Die Story ist ein Überbleibsel aus der Zeit vor Robin – und das zeigt sich auch an Batmans rabiatem Vorgehen mit dem Maschinengewehr.

Hugo Strange entkommt aus dem Gefängnis, befreit einige Patienten aus einer Nervenheilanstalt („Metropolis Insane Asylum“) und verwandelt sie in riesenhafte Ungeheuer, die in der Stadt für Chaos sorgen. Die Polizei ist machtlos, als sie versucht, den Monstern zu folgen, fliegen ihre Autos in die Luft.

Batman folgt dem Fluchtwagen mit seinem Batplane, an dem bereits ein Maschinengewehr montiert ist. In einer Scheune wird Batman von den Monstern erfasst, Strange schwingt wieder seine Peitsche. Batman hat einen letzten Wunsch: Er will den Plan erklärt bekommen. Aber gerne: Strange will Chaos stiften, um Banken auszurauben. „You know, at times I am amazed at my own genius!“ Der Professor injiziert Batman das Mittel, das ihn in 18 Stunden selbst in ein Monster verwandelt.

Doch Batman hat ein paar Chemikalien im Stiefel versteckt, mit denen er sich freisprengen kann. Mit einem Schlag fällt Strange in einen Abgrund, die Monster bringen sich gegenseitig um, während Batman ein Gegenmittel zusammenbraut. Und dann wird es blutig. Batman verfolgt im Batplane zwei Ganoven, die ein Monster in die Stadt bringen wollen. Batman ballert auf sie los: „Much as I hate to take human life, I’m afraid this time it’s necessary!“ Man kann zurecht bezweifeln, dass das unbedingt nötig ist. (Reifen zerschießen wäre zum Beispiel ein Weg.) Der spätere Batman findet immer einen Weg, wie man Tote vermeiden kann.

Batman tötet mit dem Maschinengewehr

Batman tötet mit dem Maschinengewehr.

Der Truck rammt einen Baum, Batman schlingt ein Seil um den Hals des Monsters und erhängt es (Toter Nummer 3), dann erschießt er die Insassen des zweiten Trucks (Tote Nummer 4 und 5), das letzte Monster klettert wie King Kong auf die Spitze eines Hochhauses, lässt sich von Kugeln aber nicht beeindrucken, sondern fällt erst nach einer Rauchbombe in den Tod. Das macht insgesamt sechs Leichen in einer Geschichte. Es sind die letzten, die Batman zu verantworten hat.

Batman tötet das Monster

Batman tötet das Monster.

Noch einmal kehrt das kriminelle Superhirn zurück: In Professor Strange’s Fear Dust (Detective Comics #46, 1940) ist der Titel Programm. Nachdem er mit Nebeln und Monstern Chaos und Panik verbreitet hat, lehrt er nun mit einem Angstgas Menschen direkt das Fürchten. Damit ist er ein Vorläufer von Scarecrow, der erst ein Jahr später seinen ersten Auftritt hat.

Die Geschichte beginnt ungewöhnlich. Zunächst ist Batman lange allein unterwegs. Er nimmt eine Bande hoch, drei Seiten lang geht die Actionsequenz. Dann lässt er sich lang und breit von einem minderjährigen Gauner erklären, dass Professor Strange wieder etwas ausheckt. Seine Leute sollen Pillen mit einem Gegenmittel schlucken, die sie immun machen gegen das, was er vorhat. Der Junge erzählt ihm von einem Geheimtreffen. Statt ihm zu folgen, soll der Junge Batman später davon berichten.

Die Bande raubt Banken aus und versetzt die Polizei mit Gaspistolen in Angst. Wieder wird Batman mit einem Schlag auf den Hinterkopf überwältigt. (Er sollte dringend an seiner Deckung arbeiten.) Aber das ist nur der Anfang. Was wir danach sehen, ist eine Gewaltorgie: Batman wird von mehreren Komplizen brutal zusammengeschlagen. Allerdings denkt danach niemand mehr daran, ihn zu fesseln.

Professor Strange hat große Pläne: Er will, das ganze Land übernehmen, um Diktator der USA zu werden, schließlich sogar die Weltherrschaft. Batman rappelt sich wieder auf, schlägt zurück und ruft erst jetzt Robin zur Hilfe. Robin legt einen Drahtseilakt zwischen Hochspannungsmasten hin und knockt mühelos die Gangster aus, die sich ihm in den Weg stellen, während Batman sich etwas schwer tut, um Hugo Strange zu besiegen. Strange schlägt ihm mit einer Zange auf die Schulter, wirft ihn zu Boden, doch am Ende landet der Schurke doch wieder im Abgrund.

Professor Strange scheint wirklich tot zu sein. Jedenfalls verschwindet er für eine sehr lange Zeit. Erst 1977 bringen ihn Steve Englehart und Marshall Rogers wieder (Strange Apparitions).

>> Batman 1939-1949

Der gepunktete Schurke

Polka Dot Man

DC Comics

Titel: The Bizarre Polka-Dot Man

Autor/Zeichner: Bill Finger/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1962 (Detective Comics #300)


Zu Batmans kuriosesten Schurken gehört der Polka-Dot-Man, der sich selbst Mr. Polka-Dot nennt. Offenbar soll er Teil von James Gunns Suicide Squad werden. Zum ersten Mal begegnet ihm das Dynamische Duo in einer Teppichreinigung. Warum da? Weil es da um Fleckenentfernung geht. Und Mr. Polka-Dot hat es mit Punkten aller Art. Sein weißes Kostüm ist bedeckt mit vielen bunten Kreisen. Wenn er einen von ihnen wirft, werden sie Waffen. Zum Beispiel zu Sägeblättern oder einer blendenden Sonne. Aber er hat auch welche, die zu Fluchtfahrzeugen werden: Einer wird zur fliegenden Untertasse oder zur fliegenden Blase.

So bescheuert der Schurke aussehen mag, Batman und Robin tun sich sehr schwer damit, ihn zu kriegen. Ihm gelingt ein Raubzug nach dem anderen – natürlich hat alles irgendwie einen Bezug zu Punkten, Kreisen und Flecken. Als Robin der Bande auf eine Schlittschuhbahn folgt, fliegen ihm plötzlich Punkte entgegen, die zu Fäusten werden und ihn zu Boden schlagen. Robin versucht daraufhin, den Gepunkteten mit einem gezähmten Leoparden, weil gefleckte Katzen offenbar einen Sinn für Ihresgleichen haben. Mr. Polka-Dot entführt ihn.

Robin soll eine Botschaft an Batman schreiben, die ihn in eine Todesfalle lockt. Aber Robin schafft es, seinen Partner mit Braille-Schrift zu warnen. Diese Punkte hat der Punkt-Experte nicht kommen sehen. Batman löst das Rätsel der Punktverbrechen, befreit Robin und schaltet Mr. Polka-Dot aus. Zunächst mit einem Blend-Batarang, dann lässt er ihn mit seiner Faust bunte Punkte sehen.

>> Batman 1960-1969

Die Mutter des Verbrechens

Trifft garantiert nie: Ma Parker

Titel: The Greatest Mother of Them All/Ma Parker (dt. Die beste Mutter von allen)

Drehbuch: Henry Slesar

Erschienen: 1966 (Batman S02E09-10)


Kate Barker, besser bekannt als Ma Barker, galt Anfang der 30er Jahre als Anführerin einer Verbrecherbande, zu denen auch ihre Söhne gehörten. FBI-Chef Hoover nannte sie eine der tückischsten, gefährlichsten und einfallsreichsten Kriminellen. Sie wurde 1935 vom FBI bei einem Schusswechsel getötet. Ma Barkers kriminelle Rolle wird heute angezweifelt, aber in der Popkultur hat sie ihre Spuren hinterlassen. Auch bei Batman.

Bei Adam West heißt sie Ma Parker (gespielt von Shelley Winters), hat drei Söhne und eine Tochter als Komplizen, wobei sie die Söhne deutlich lieber mag. Mädchen taugen ihrer Meinung nach nicht zum Verbrechen, was Ma Parker aber nicht daran hindert, selbst zum Maschinengewehr zu greifen. Das tut sie als erstes bei der Verleihung des Mother-of-the-Year-Preises, bei dem sie zwar gewinnt, aber als Gewinn Schmuck und Geld des Publikums einkassieren lässt.

Ma Parker und ihre Kinder

Bisher hat Ma Parker nur den Rest des Landes unsicher gemacht, erst jetzt versucht sie es in Gotham City. Warum sie bisher erfolgreich war, bleibt schleierhaft. Weder sind ihre Kinder besonders schlau, noch gute Schützen. Und in Gotham gibt sich sich Ma Parker keine große Mühe, nicht geschnappt zu werden. Als die Polizei ihr Haus umstellt, schießt sie zwar zurück, aber wartet sonst nur seelenruhig auf Batman und Robin. Doch das ist nur ein Trick.

Kaum ist sie gefasst, spielt sie zuerst die unschuldige Mutter, die nur das Beste für ihre Kinder will. Batman und Robin sind peinlich berührt, werden weich. Doch dann wirft sie eine Rauchbombe und entkommt mit ihrer Bande. Sie zu verfolgen lohnt wie immer nicht, weil der Nebel zu dicht sei, um das Batmobil zu finden, sagt Batman. (Er ist allerdings nicht zu dicht, um die Bande fliehen zu sehen. Sei’s drum.)

Ma Parker und Legs im Altenheim

Verfolgung lohnt sich wirklich nicht, denn unsere Helden haben leichtes Spiel, die Parker-Söhne nacheinander zu fassen. Aber wo könnte sich Ma Parker verstecken? Weil Batman und Robin keine Ahnung haben, raten sie einfach: Sie ist da, wo man sie nicht erwarten würde, weil es zu offensichtlich wäre: in einem Altenheim. Das ist die bewährte Bat-Logik, die sich mal wieder als richtig erweist.

Ab durch die Wand: Ma Parkers Raketen-Rollstuhl

Im Altenheim braust Ma Parker zwar auf einem raketenbetriebenen Rollstuhl davon, aber sie prallt damit nur gegen eine Wand und kommt in den Knast zum Rest der Bande. Allerdings war das der Plan: Sie übernimmt das Gefängnis und erklärt es zu ihrem Hauptquartier, denn dort würde man sie niemals verdächtigen. Erschütternd, dass sie seit Monaten ihre Leute als Wärter eingeschleusen konnte, ohne dass der Direktor etwas gemerkt hat. Aber was ist schon von einem Direktor zu erwarten, der buntlackierte Gitter vor dem Fenster hat?

Batman und Robin auf elektrischen Stühlen

So raffiniert wie es klingt, ist es leider nicht. Batman und Robin lassen sich nicht lange täuschen. Es fehlt dieser Folge an interessanten Ideen. Eine Todesfalle besteht in einem elektrischen Stuhl (gab es schon beim Joker), eine andere in einer Bombe im Batmobil, die hochgeht, wenn Batman schneller als 60 Meilen pro Stunde fährt. Aber da Batman ein Musterknabe ist, der sich an die Regeln hält, wird daraus natürlich nichts. Batman ist sogar so sehr Moralapostel, dass er zwischendurch einen Bürger missioniert, sein Auto abzuschließen. Dafür verteilt er sogar einen Aufkleber für die Stoßstange. Immerhin ein kleines Highlight.

Batman betreibt Präventions-Aufklärung

Ein weiteres: Batman kann einen korrupten Gefängniswärter davon überzeugen, ihn und Robin nicht zu erschießen, weil er nach „nur“ 48 Jahren Aussicht auf Bewährung habe. Die beste Szene ist jedoch eine, die Adam West und Burt Ward wohl selbst am amüsantesten fanden. Robin entdeckt seine Hormone. Er stellt fest, dass ihn die Beine von Ma Parkers Tochter („Legs“) an die von Catwoman erinnern. Batman schmunzelt. „You’re growing up, Robin. Remember: In crimefighting always keep your sights raised.“

Immer schön aufmerksam bleiben, Robin!

Am Ende bekommt Ma Parker Blumen von ihren Kindern in die Zelle geschickt. Es stellt sich heraus: Es ist Muttertag. Batman, Robin, Gordon und der Direktor brechen in schallendes Gelächter aus. Aber wenn man sich vor Augen führt, dass die Waisen Batman und Robin gerade an diesem Tag nichts zu lachen haben, bekommt die Szene einen bitteren Beigeschmack …

Batman mit Nachtsichtbrille

Ma Barker bzw. Parker geht 1987 zurück als Ma Gunn. In Batman #408 betreibt sie eine Schule für Straßenkinder, die sie heimlich zu Kriminellen heranzieht. Jason Todd lässt sie auffliegen und wird später zum zweiten Robin.

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Joker lässt Comics zeichnen

DC Comics

Titel: Batman Adventures Vol. 2

Autor/Zeichner: Kelley Puckett/Mike Parobeck

Erschienen: 1993-1994 (Batman Adventures #11-20), Paperback 2015


Auch im Universum der Batman Adventures gibt es Comics. Sie heißen Gotham Adventures, also so, wie die Comic-Serie von 1998 bis 2003 hieß. Als der Joker sieht, dass er in den Heften stets schlecht wegkommt, entführt er den Zeichner seine wahren Verbrechen als Comic zeichnen. Die Episode ist voller Anspielungen auf die Comic-Geschichte: Joker trägt einen Pelzmantel wie in The Laughing Fish, die Kapitel heißen „Seduction of the Innocent“ und „Comics and Sequential Death“ (in Anspielung auf Will Eisner).

Der zweite Band der Adventures bietet einige kleine Highlights: Barbara Gordon zieht das Batgirlkostüm an, noch bevor sie offiziell (in der TV-Serie) Batgirl wird. Wie auch schon bei ihrem ersten Auftritt 1967 schneidert sie sich das Kostüm selbst für einen Ball. Zufällig gerät sie an Harley Quinn, Poison Ivy und Catwoman einander. Später bildet sie ein gutes Team mit Robin.

Was noch? Scarecrow sorgt dafür, dass sich die ganze Stadt vor ihm fürchtet, Bruce Wayne verbringt einen romantischen Kurzurlaub mit Talia in Paris und Gordon selbst wird zum Helden im Kampf gegen Rupert Thorne. Außerdem Wiedersehen mit Man-Bat, Scarface und Ra’s al Ghul.

Insgesamt eine bunte Mischung, die unter einigem Durchschnitt auch kleine Perlen für Zwischendurch bietet.

Die Bathöhle lernt fliegen

detective comics 186

DC Comics

Titel: The Flying Bat-Cave

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Lew Sayre Schwartz

Erschienen: 1952 (Detective Comics #186), Paperback 2007 (Secrets of the Batcave)


Eine Bande Gangster nimmt Robin gefangen und erpresst Batman: Sie lassen Robin nur frei, wenn Batman eine Woche lang Gotham nicht betritt. Der Held lässt sich darauf ein und erhält Robin zurück. Aber warum sollte sich Batman jetzt noch daran halten? Weil Batman nun mal sein Versprechen hält – auch wenn es gegenüber Gangstern ist. Aber natürlich hat Batman einen Plan B.

Fliegende Bathöhle

Fliegende Bathöhle

Denn er weiß, was kommt: Die Bande plant, in dieser Woche Sturmfrei mächtig Reibach zu machen. Da Batman die Stadt nicht betreten darf, baut er sich schnell eine fliegende Bathöhle zusammen. Von dort aus kann er die Verbrecher verfolgen, ohne einen Fuß in die Stadt zu setzen. Mit einem Magneten beraubt er die Gauner ihrer Waffen und liefert sie so der Polizei von Gotham aus (ja, dafür scheint sie noch gut zu sein).

Entwaffnend: Batmans Riesenmagnet

Entwaffnend: Batmans Riesenmagnet

Batman hat in seiner fliegenden Bathöhle sogar den Riesenpenny eingepackt – aus reiner Sentimentalität, um sich ein wenig heimischer zu fühlen. (Die mindestens eine Tonne Gewicht scheint die Flugfähigkeit nicht zu beeinträchtigen.) Und die Münze erweist sich sogar als ziemlich nützlich, als Batman per TV-Schalte vor Gericht gegen einen Verbrecher aussagen soll und die Komplizen das Signal blockieren, hält der Riesenpenny die Störung vom Gerichtssaal fern.

Batmans Riesenpenny

Batmans Riesenpenny

Zum Schluss haben die Gauner die Schnauze voll und beschießen Batmans Flugzentrale von einem Postgebäude aus. Batman und Robin stürzen sich auf sie. Aber brechen sie damit nicht das Versprechen? Nein, denn die Post ist Bundesgelände! Tja, Bildung zahlt sich eben immer aus. Jedenfalls bei Batman.

Riesenpenny als Schild

Riesenpenny als Schild

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Riddlers Geburtstagstorte für Batman

Batman und Robin's Anniversary Cake

Todesfalle Treibsandtorte: Batman und Robin heben ab

Titel: Batman’s Anniversary/A Riddling Controversy (dt. Riddlers Geheimwaffe)

Drehbuch: William P. D’Angelo

Erschienen: 1967 (Batman S02E45-46)


Überaschungsfeier für Batman

Überaschungsfeier für Batman

Als Commissioner Gordon bei Batman anruft, ist es so wichtig, dass er es nicht einmal am Telefon besprechen kann, er lässt ihn und Robin in ein Hotel kommen. Auf Batman wartet – eine Überraschungsfeier zu seinem Jubiläum. Da kommt selbst ihm eine Träne.

Batman ist gerührt.

Batman ist gerührt.

Wie viele Jahre er schon im Dienst ist, erfahren wir leider nicht, ist auch egal. Denn die Feier ist ohnehin nicht von langer Dauer. Kaum hebt Batman an zu sprechen, steigt grüner Rauch auf und der Riddler erscheint als Feuerwehrmann. Er stiehlt ein goldenes Kalb mit Spenden und entwischt mit einem Sprung durchs Fenster.

Riddlers großer Sprung

Falsche Feuerwehr: Riddlers großer Sprung

Der Riddler sieht anders aus als sonst: Er trägt einen Schnurrbart und hat auch ein paar Pfund zugelegt, dafür hat er sich die irre Lache abgewöhnt. Kein Wunder, der Schurke wird von einem neuen Darsteller gespielt. John Astin (Addams Family) vertritt Frank Gorshin, der in der zweiten Staffel wegen Honorarverhandlungen pausiert.

Auch der Riddler braucht mehr Geld, denn er will für drei Millionen Dollar eine Geheimwaffe kaufen, mit der man so ziemlich alles in Luft auflösen kann. Damit läge ihm die Stadt zu Füßen. Wie schon so oft wäre es natürlich einfacher, sich mit den drei Millionen ein schönes Leben zu machen oder man könnte statt des Geldes einfach die Waffe klauen. Aber das wäre ja viel zu einfach. Offenbar will der Riddler mehr: Macht und Rache. Schon Egghead und Pinguin haben versucht, die Herrschaft über Gotham zu übernehmen.

Batman und Robin müssen Kreuzworträtsel und andere schwierige Situationen lösen. Zum Beispiel eine Prügelei unter Wasser. Der Riddler flutet einen Tresorraum und lädt das Geld in einen wasserdichten Sack. Fragt sich nur, was der nützt, wenn man ihn unter Wasser öffnet, um das Geld reinzustecken. Als das Dynamische Duo auftaucht (oder vielmehr abtaucht), muss es die Gauner in Slow Motion aufhalten. Die Szene ist natürlich nicht unter Wasser gedreht, sondern nur mit billigen Spezialeffekten. Aber dabei zuzusehen, wie alle nur so tun, als wären sie unter Wasser, ist eine spaßige Abwechslung in der Batman-Routine.

John Astin als Riddler

John Astin als Riddler

Wie immer tappen die beiden später in eine ganz offensichtliche Todefalle: Batman und Robin sollen Modell stehen für zwei Tortenfiguren – und zwar auf der Torte. Kaum stellen sich die beiden auf den Zuckerguss, versinken sie im Treibsand. Aber wie gut, dass sie einen Raketenantrieb an sich haben, den sie bei dieser Gelegenheit im Ernstfall testen können.

Batman und Robin lösen ein Rätsel

Castro lässt grüßen: Batman und Robin lösen ein Rätsel

Der Riddler wiederum testet seine Superwaffe lieber an Statuen als an Batman und Robin, sondern lieber an Statuen. Dazu verkleidet er sich als Straßenkehrer. Und weder Batman noch die Polizei verdächtigen ihn, obwohl er der einzige Mensch in der Nähe ist. Natürlich ist das nur ein Vorgeschmack auf das, was Gotham droht. Der Riddler will das Polizeipräsidium verschwinden lassen, wenn nicht alle Strafgefangenen freigelassen werden. Doch als Batman mit Robin ein weiteres Rätsel mit Querdenkerei und wilden Assoziationen löst, kommt ihm eine bessere Idee …

Bruce hilft Dick bei den Hausaufgaben

Geometrie-Nachhilfe für Dick

Ja, Batman kann in dieser Episode so gut wie alles. Sogar das Wetter beeinflussen, um Gewitterwolken und Blitze zu erzeugen, die auf die Sekunde und den Punkt einschlagen. Und im Batmobil gibt es eine Vorrichtung, mit der man Ergebnisse aus dem Batcomputer herunterladen kann. Umwege zur Bathöhle sind also eigentlich unnötig. Aber wo wäre diese Serie ohne Umwege? Im Grunde ist sie nichts anderes als eine Abfolge von sinnlosen Umwegen und faulen Abkürzungen.

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Jason Todd – ein Mörder?

DC Comics

Titel: Batman – The Caped Crusader Vol. 1

Autor/Zeichner: Jim Starlin u.a./Jim Aparo u.a.

Erschienen: 1987-1989 (Batman #417-425, 430-431, Batman Annual #12), Paperback 2018


Es war lange überfällig, dass man die Storyline Ten Nights of the Beast (Batman #417-420) wieder auflegte. Der Schurke KGBeast tauchte zuletzt in Scott Snyders All-Star Batman und in Tom Kings Cold Days auf, da bot es sich an, neue Leser entdecken zu lassen, wie alles begann. Das wurde mit Batman: The Caped Crusader Vol. 1 jetzt nachgeholt. Und es ist immer noch eine starke Erzählung mit überraschendem Ende.

Der Band setzt Second Chances fort und versammelt einige Batman-Storys der Post-Crisis 80er. Die meisten stammen von Jim Starlin. Die Geschichten sind oft kurz, handeln nicht von Superschurken, sondern von „normalen“ Verbrechern ohne Kostüme. Der Ton ist oft ernst, nachdenklich und von einer pessismistischen Sicht auf die Gesellschaft geprägt, in der nicht nur sinnlose Gewalt an der Tagesordnung ist, sondern auch Ungerechtigkeit, Armut und Suizid. Oft fehlen den Panels buchstäblich die Worte.

Erzählt wird die Fortsetzung der Dumbster Slasher-Story aus Batman #414 (hier: #421-422), bei der sich zwei Frauenfeinde als Mörder entpuppen. Im Annual muss Bruce Wayne einen Mordfall lösen, der sich während eines Krimi-Rollenspiels in einem Haus ereignet, in dem er selbst zu Gast ist. Leider lässt sich hier die Story kaum Zeit für einen Spannungsbogen, der den Namen auch verdient, und driftet in eine alberne Farce mit einem Dämon ab. (Außerdem sehen wir, wie sich Bruce Wayne innerhalb von Sekunden zu Batman umzieht.)

Aber das ist eine Ausnahme in einer Reihe ziemlich solider bis hin zu sehr sehr geschickt erzählter Geschichten, die nicht nur gut mit Worten und Stimmung spielen, sondern auch mit interessanten Layouts. Eine Sequenz fällt besonders heraus, die den Wayne-Mord der aktuellen Handlung gegenüberstellt. Auch wenn sie sich bei Frank Miller bedient, ist sie doch ein Beleg dafür, dass es sich hier um ambitioniertes Storytelling handelt.

Besonders interessant wird es mit Robin (Jason Todd). Der jagt einen Diplomatensohn, der sich an Frauen vergreift, und wird dann wahrscheinlich selbst zum Mörder. Batman klärt den Verdacht nicht auf, aber er fragt sich, wie er mit Jason weitermachen kann. Doch die Frage erledigt sich daraufhin von selbst.

Zwischen Batman #425 und #430 klafft eine Lücke. Danach ist Robin plötzlich weg – und Batman trauert um ihn. Aber wieso, das muss man leider woanders nachlesen, denn DC hat leider die Storyline A Death in the Family ausgelassen und nicht mal erklärt, was fehlt. Das ist ärgerlich, weil die Geschichte genau hier reingehört. Man könnte argumentieren, sie steckt nicht drin, weil sie einen eigenen Band hat, zusammen mit A Lonely Place of Dying, aber letztere ist in Batman: The Caped Crusader Vol. 2 enthalten. Daher wäre es nur naheliegend, im ersten Band auch die ganze Geschichte zu erzählen, auch weil sie die in Second Chances begonnenene Geschichte von Jason Todd fortsetzt.

DCs Veröffentlichungspolitik gibt leider immer wieder Grund zum Wundern. Der Verlag hat kein Interesse daran, Übersichtlichkeit zu schaffen, weil er vom Chaos profitiert. Wer alles haben will, muss alles kaufen – dabei könnte das viel einfacher sein.

>> Batman in den 80ern
>> Batman Paperbacks

Wie Batman zur Bathöhle kam

Titel: The Origin of the Bat-Cave

Autor/Zeichner: Bill Finger/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1954 (Detective Comics #205), Paperback 2007 (Secrets from the Batcave)


Batman und Robin finden eine 300 Jahre alte Tonscherbe in der Bathöhle, sie stammt von Indianern. Daraufhin erzählt Batman, wie er zur Höhle kam. Nachdem er als Bruce Wayne das Haus gekauft hatte (ein Familienerbstück wird es erst später), wollte er die dazu gehörige Scheune als Geheimversteck nutzen.

Bruce Wayne kauft ein Haus

Bruce Wayne kauft ein Haus – und bricht ein.

Dann brach er durch den Boden und fand die Höhle voller Fledermäuse (in The Dark Knight Returns wird daraus eine Kindheitserinnerung). Und wieder heißt es: „An omen — if I ever saw one!“ Daraufhin stellt er die Standuhr als Eingang auf und richtet dort später mit Robin sein Labor und seine Trophäenhalle ein. Eine Lampe leuchtet auf, wenn das Batsignal eingeschaltet wird. Außerdem hat er eine fette Glotze.

Bruce Wayne entdeckt die Bathöhle

Bruce Wayne entdeckt die Bathöhle

Aber was hat es mit der indianischen Tonscherbe auf sich? Batman und Robin lassen sich, wie schon zuvor, von Professor Nichols per Hypnose in der Zeit zurückschicken. In der Vergangenheit treffen sie auf den Siedler Jeremy Coe, der von Indianern überfallen wird. Ohne zu wissen, worum es bei dem Konflikt geht, hilft ihm das Dynamische Duo – im Zweifel hält man einfach zu Leuten mit der gleichen Hautfarbe. Der führt sie zu seinem Geheimversteck, der späteren Bathöhle. Der Eingang befindet sich in einem ausgehöhlten Baum.

Batman und Robin richten sich ein

Batman und Robin richten sich ein

Coe hat sich als Indianer ausgegeben, um seine Feinde auszuspionieren. Weil er aber verletzt ist, kann er seine Mission nicht vollenden. Da springt Batman für ihn ein und verkleidet sich als Indianer. Doch vorher richtet er sich erstmal in der Höhle ein: ein Flaschenzug fürs Pferd, ein Periskop aus einem Birkenstamm, einen Kleiderschrank für Verkleidungen und eine Trophäensammlung, auch wenn es bisher nicht viel zu sammeln gibt.

Trophäensammlung in der Bathöhle

Eine Trophäensammlung muss sein.

Batman reitet als Indianer los, aber kaum ist er im Feindeslager, spült ein Regen seine falsche Hautfarbe weg und er muss doch wieder Batman werden. Er beeindruckt sie mit Batarangs und Rauchbomben, dann sendet er fledermausförmige Rauchsignale los und Robin eilt zur Hilfe. Am Ende fliehen sie mit Coe und Indianer zerstören seine Hütte. Damit ist auch der ganze Aufwand für die erste Bathöhle völlig vergebens gewesen – genauso wie die Mission. Denn die Siedler bekommen Verstärkung. Batman und Robin kehren in ihre Zeit zurück und stellen fest, dass sich alles tatsächlich zugetragen hat.

Batman als Indianer

Batman als Indianer

Batman trat im selben Jahr noch einmal als Indianer auf, sogar als Häuptling (Batman #86, 1954). In dieser Geschichte sind die Indianer freundlicher dargestellt, einer eifert Batman sogar nach – und wieder hat auch er eine eigene Bathöhle. Ohne das bekannte Inventar geht es nun mal nicht.

>> Batman in den 50ern

Batman gegen Black Widow

Angriff der Schwarzen Witwen

Titel: Black Widow Strikes Again/Caught in the Spider’s Den (dt. Die schwarze Witwe)

Drehbuch: Robert Mintz

Erschienen: 1967 (Batman S02E55-56)


Batman und Robin sind ein Rätsel. Einerseits rennen sie sofort zum Telefon, wenn Commissioner Gordon dran ist, sie verlieren keine Zeit, zum Polizeihauptquartier zu fahren, deshalb ziehen sie sich auch beim Stangenrutschen um. (Und tauschen die Stangen!) Aber dann, wenn sie den Übeltäter sehen, wenn sie ihn einfach schnappen und zur Strecke bringen könnten, zögern sie plötzlich.

Black Widow (Tallulah Bankhead)

Wie sie mit Black Widow umgehen ist ein besonders gutes Beispiel dafür. Ja, auch Batman hat eine Black Widow. Sie sieht kein bisschen aus wie Scarlet Johansson. Höchstens in 30 Jahren vielleicht. Diese Black Widow hat einen Spinnentick und raubt Banken aus, indem sie die Großhirne der Bankdirektoren ausschaltet. Außerdem nuschelt und lallt sie, als wäre sie halb gelähmt oder anderweitig betäubt. (Tatsächlich hatte die Schauspielerin Tallulah Bankhead ein Alkohol- und Drogenproblem und starb ein Jahr später.)

Das Dynamische Duo versteckt sich

Als Black Widow eine Bank betritt, könnte man die alte Lady einfach abführen und zur Polizei bringen. Fall gelöst in fünf Minuten. Aber nein: Das Dynamische Duo versteckt sich hinter einem Bankschalter und harrt aus, bis sie ihren ersten Schritt macht. Sie lassen die Witwe ihr teuflisches Gerät einsetzen, aber es zeigt keine Wirkung, weil sie vorbereitet sind. Trotzdem lässt man sie seelenruhig ein Nervengift aus der Handtasche holen und Batman damit lähmt. Nur Batman – obwohl Robin danebensteht, und der lässt die Alte einfach so weggehen, ohne es auch nur zu versuchen.

Batman gelähmt

Normalerweise ist dieser Unsinn unterhaltsam. Aber leider steht diese Szene für die ganze Doppelfolge, die unter Lähmungserscheinungen leidet. Bis auf zwei riesige Gummispinnen hat sie nicht viel zu bieten. Weder Witz noch Action. Nur ganz am Ende wird Batman plötzlich proaktiv. Und das auf sehr seltsame Weise: Mit seinem umgemodelten Brain-Wave Bat-Analyzer, der nichts anderes ist als eine aufgemotzte Trockenhaube, verändert er im Knast die Gehirne von Black Widow und ihren Handlangern, um sie zu „ehrlichen und nützlichen“ Bürgern zu machen. Kurz gesagt: Gehirnwäsche.

Gehirnwäsche statt Haartrockner

Natürlich ist das genauso wenig ernst zu nehmen wie der Rest der Serie. Aber wenn man bedenkt, dass Batman ein Moralapostel ist, der nicht mal bei Rot über die Straße geht und an die Rehabilitation glaubt, dann ist das ein sehr bedenklicher Eingriff in die Grundfreiheit, die er ansonsten so hochhält. Nein, es ist sogar ein Skandal, der leider ohne Folgen bleibt.

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