Robin

Batman gegen Dr. Cassandra

Titel: The Entrancing Dr. Cassandra (dt. Aus Cassandras Hexenküche)

Drehbuch: Stanley Ralph Ross

Erschienen: 1968 (Batman S03E25)


Eine Bank wird ausgeraubt, ohne dass die Täter zu sehen wären. Der Geldsack scheint einfach davonzuschweben und niemand denkt daran, ihm zu folgen. Chief O’Hara denkt dasselbe wie Comissioner Gordon: Da kann nur Batman helfen! Hinter dem Spuk steckt die rotgekleidete Dame Cassandra Spellcraft mit ihrem Mann Cabala. Cassandra entstammt einer langen Ahnenlinie von Alchimistinnen, die allerdings selten Glück mit ihren Experimenten hatten. Eine sprengte sich auf der Suche nach Gold in die Luft, weil sie zufällig Nitroglycerin erschuf, die andere erfand das Perpetuum mobile und verunglückte damit. Der einfältige Cabala findet alles nur „Groovy!“

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Commissioner Gordon – ganz privat

DC Comics

Titel: The Private Life of Commissioner Gordon

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Dick Sprang

Erschienen: 1951 (World’s Finest #53), Hardcover 2019 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 7)


Nach zwölf Jahren erfuhren die Batman-Leser endlich alles, was  sie jemals  über Commissioner Gordon wissen wollten. Zunächst den Vornamen: James! Dann auch sein Geburtsdatum: 5. Januar 1900! Das sollten wir heute allerdings nicht zu genau nehmen. Einst hat er Baseball gespielt, später Jura studiert, mit 24 Jahren abgeschlossen, am 11. Oktober 1926 hat er geheiratet (eine zunächst noch unbenannte Frau) und später einen Sohn namens Tony gezeugt. (Auch das sollte sich nach der Crisis ändern.) 1931 wurde er Lieutenant bei der Polizei.

Aber das heißt, wenn er 1939 bereits Commissioner war, muss er 39 gewesen sein? Aber dann wäre Robin, der ein Jahr später dazukam, mittlerweile erwachsen? Oje, halten wir uns nicht mit Details der Continuity auf. Zeit ist im Comic eine sehr dehnbare Angelegenheit. Kommen wir deshalb lieber zur Story.

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Der beste Batman-Film ever

Wem die Batman-TV-Serie der 60er zu peinlich ist, der hat die Serials der 40er nicht gesehen. Wem die immer noch nicht trashig genug sind, sollte sich Batman Meets Mr. Fizz von 1965 anschauen. Ein Jahr, bevor Adam West die Welt in Atem hielt, wurde dieser 13-minütige Studentenfilm an der UCLA gedreht.

Bruce Wayne ist ein alter Mann, der Milch zu trinken scheint, Robin hat starkes Übergewicht und raucht. Das billige Kostüme schlackert an Batmans hagerem Körper wie an einer Vogelscheuche. Die Kühlerfigur auf dem Batmobil ist eine Fledermaus aus Pappmaché, die so groß ist, dass sie die Sicht versperrt. Statt eines Blinkers hält Robin einen Fledermausflügel aus dem Fenster. Um sich zu stärken, trinkt Batman Suppe aus Fledermausdung aus Dosen.

Wer noch Handlung braucht: Der Schurke Mr. Fizz bedroht Stadt, Land und Welt. Der Mann mit Cape und Zylinder will alle Getränkeflaschen stehlen, denn ohne die gibt es keine Softdrinkindustrie, ohne die bricht die US-Wirtschaft zusammen und damit auch die USA. Alle Handlanger finden den Plan gut, auch wenn ein Rätsel bleibt, was das eigentliche Zweck des Ganzen ist. Egal: Zum Glück gibt es Batman und Robin, um diesen Tunichtgut aufzuhalten. Doch der hat noch ein Ass im Ärmel: Hypno-Seifenblasen!

Mit vielen schrägen Einfällen und Selbstironie ist dieser Kurzfilm ein charmanter Retrotrip in die Untiefen der Fan-Fiction. An technischen Details wie ordentlichem Schnitt, Ton und glaubwürdiger Action hält das Werk sich nicht länger auf als unbedingt nötig. Kurz gesagt: ein Meisterwerk!

Übrigens: Nur ein Jahr zuvor drehte Andy Warhol seinen unautorisierten Film Batman Dracula (1964), der leider nirgendwo gezeigt werden darf und in irgendeinem Archiv schlummert, aber das ist ein Thema für ein andermal …

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Gordon wird Streifenpolizist

DC Comics

Titel: Commissioner Gordon Walks A Beat

Autor/Zeichner: unbekannt/Howard Sherman

Erschienen: 1947 (Detective Comics #121), Hardcover 2018 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 5)


Commissioner James Gordon wurde nicht erst in den 80ern in seiner  Rolle angezweifelt und degradiert bzw. zum Rücktritt gezwungen (Batman #346). Das erste Mal verlor er seinen Job bereits 1947. Und auch das Bat-Signal musste leiden.

Die Story geht so: Batman und Robin folgen mal wieder dem Ruf des Bat-Signals. Doch im Polizeihauptquartier erwartet sie nicht Gordon, sondern ein gewisser Vane, der sich als neuer Commissioner vorstellt. Er entlässt Batman, man brauche ihn nicht mehr. Nichts Persönliches, er habe seine Befehle. Vane bittet ihn um seine Polizeimarke, die er als Aushilfspolizist bekommen hat (siehe Batman #7) und zerschlägt demonstrativ das Bat-Signal mit der Axt, während es noch leuchtet.

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Batman und der Film Freak

DC Comics

Titel: The Film Freak/Reeling/Box-Office Smash

Autor/Zeichner: Doug Moench/Gene Colan, Tom Mandrake

Erschienen: 1986 (Batman #395, Detective Comics #562, Batman #396), Paperback 2025 (DC Finest: Batman – Red Skies)


Ein neuer Schurke treibt in Gotham sein Unwesen. Er hat zwar kein auffälliges Kostüm, sondern trägt bloß Lederkluft und Glatze. Dafür hat er eine Masche: Er liebt Filme und zitiert bei seinen Taten die großen Klassiker. So ballert er zunächst vom Dach auf Polizisten und redet in Filmdialogen. Reporterin Julia Pennyworth findet schnell einen Namen für den Missetäter: Film Freak. Obwohl er keine besonderen Fähigkeiten hat, können ihn Batman und Catwoman auch mit vereinten Kräften nicht aufhalten und er entkommt.

Die beiden finden heraus, dass der Film Freak früher der erfolglose Schauspieler Burt Weston war (wohl eine Anspielung auf Adam West und Burt Ward). Um seiner Karriere einen Kick zu geben, hat er einst den Kollegen Al Jacobs beauftragt, einen Mord an ihm vorzutäuschen. In aller Öffentlichkeit, auf der Gotham Bay Bridge, hat Al so getan, als würde er Burt erschießen, und ihn dann von der Brücke geworfen. Doch der Publicity Stunt ging in die Hose. Keinen hat es interessiert. So sind die Leute in Gotham. Nicht mal ein kaltblütiger Mord auf einer Brücke haut sie noch vom Hocker …

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Batmans Zeitreisen: Ägypten

DC Comics

Titel: Bodyguards to Cleopatra/Secret of the Beast Paintings

Autor/Zeichner: Bill Finger/Dick Sprang, Sheldon Moldoff

Erschienen: 1951/1961 (Detective Comics #167, 295), Hardcover 2019 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 7) [nur Detective #167]


Im Gotham City Museum wird ein neu erworbenes Fries aus Ägypten eingeweiht. Als Ehrenvorsitzender darf Bruce Wayne dabeisein. Das Fries zeigt neben einem Mann auf einem Streitwagen auch Pyramiden mit mit einem Bat-Signal. Wie kann das sein? Mittlerweile müssten Bruce und Dick wissen, dass es meistens damit zusammenhängt, dass sie in der Zeit zurückreisen. Aber sie lassen sich naiverweise von Professor Carter Nichols zurückhypnotisieren, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.

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Batman und die Riesenschreibmaschine

DC Comics

Titel: The Man With the Automatic Brain

Autor/Zeichner: Bill Finger/Bob Kane, Lew Sayre Schwartz

Erschienen: 1949 (Batman #52), Reprint in Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 6 (2018)


Riesige Requisiten sind das Markenzeichen von Batman im Golden Age. Die Riesenschreibmaschine steht fast schon symbolisch dafür und wird oft zitiert, etwa in Detective Comics #474 (1977) oder in Secret Origins Special #1 (1989) oder in Batman/Deadpool (2025). Doch wann tauchte sie eigentlich zum ersten Mal auf? Das geschah in Batman #52 von 1949. Batman und Robin sind einem neuen Bandenanführer auf der Spur, dem Thinker. Um seinem Image gerecht zu werden, hat er zwar einen übergroßen Kahlkopf – doch mit dem Denken hat er sich nicht so.

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Batmans Zeitreisen: Wikinger und die Entdeckung Amerikas

DC Comics

Titel: Batman and the Vikings

Autor/Zeichner: unbekannt/Bob Kane

Erschienen: 1949 (Batman #52), Reprint in Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 6 (2018)


Wir kennen das Schema mittlerweile: Bruce und Dick werden auf einen Anachronismus aufmerksam. Irgendein historisches Artefakt weist auf Batman hin, also lässt man sich von Professor Carter Nichols in die Zeit zurückschicken und geht der Sache nach, nur um herauszufinden, dass erst die Zeitreise dazu führt – der Kreis schließt sich. Als Batman und Robin bei den Wikingern landen, ist es etwas anders. Diesmal wird im Gotham Museum ein Stein ausgestellt, in den das Bildnis eines Wikingers eingraviert ist, der Bruce Wayne ähnlich sieht, dazu die Inschrift, die ihn als ehrlosen Feigling bezeichnet. Sofort bemerken die Besucher des Museums die Ähnlichkeit, zeigen mit dem Finger auf Bruce und nennen ihn einen Feigling. Schnell weg hier!

Frappierende Ähnlichkeit: Bruce Wayne und ein Wikinger (DC Comics)

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Batman: Knightfall-Trilogy: Erster Film erscheint im August 2026

Warner Bros.

Knightfall, das erste große und wahrscheinlich das beste Batman-Event der 90er, bekommt eine dreiteilige Adaption als Zeichentrickfilm. Am 25. August 2026 erscheint der erste Teil digital, genannt Knightfall, und wird 79 Minuten lang sein. Am 8. September soll die Blu-ray herauskommen. Später in diesem Jahr soll Knightquest folgen, Anfang 2027 Knightsend (laut CBR).

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Batmans Zeitreisen: Olympia in Griechenland

DC Comics

Titel: Peril in Greece

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Jim Mooney

Erschienen: 1946 (Batman #38), Hardcover 2018 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 5)


Bruce Wayne und Dick Grayson gehen nicht nur jeden Tag auf Patrouille als Batman und Robin, sie trainieren auch zu Hause, um fit zu bleiben. Einmal, als der Junge auf eine Matte plumpst, mobbt ihn der Erziehungsberechtigte: „You’re a softie!“ Die alten Griechen hätten ihr Leben lang für die Olympischen Spiele trainiert. Dick nimmt es mit einem Lächeln und sagt, er würde gerne mal die originalen Spiele sehen. Klar, warum nicht, sagt Bruce (man hat offenbar nichts Besseres zu tun) – also ab zu Professor Carter Nichols!

Der befördert sie dank Hypnose ins 5. Jahrhundert vor Christus, nach Athen. Dort werden sie Zeuge, wie Milo, der stärkste Mann von Athen, den persischen Händler Byrus zu Boden wirft. Bruce und Dick ziehen sich erstmal um, bevor sie helfen können – obwohl sie in der Antike kein Schwein kennt. Aber sie tun es für uns, weil wir lieber Kostümierte in Action sehen. Batman kämpft mit Milo und erfährt dabei, dass Byrus diesen bestechen wollte. Batman und Robin werden von Milo nach Hause eingeladen, wo er ihm und anderen Athleten Jiu-Jitsu zeigt – aber das ist Milo zu kompliziert, er bleibt bei seinen Ringertricks.

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