Robin

Robin allein gegen den Joker

DC Comics

Titel: Robin Vol. 2: Triumphant

Autor/Zeichner: Chuck Dixon/Tom Lyle, Bob Smith

Erschienen: 1991-1993 (Batman #465, 467-469, Robin II: The Joker is Wild #1-4, Robin III: Cry of the Huntress #1-6), Paperback 2016


Tim Drakes Bewährungsprobe geht weiter. Diesmal darf er Batman dabei helfen, einen Bandenkrieg aufzuhalten. Oder vielmehr: Er darf nicht. Denn nachdem ein Junge, der als Robin kostümiert wurde, tot aufgefunden wird, will Batman Tim raushalten, um ihn nicht zu gefährden. Dass er ihn auch dann jedes Mal gefährdet, wenn er mit ihm Verbrecher zusammenschlägt, scheint ihn sonst wenig zu kümmern. Egal. Hinter der Rachedrohung steckt der Schurke King Snake (Sir Edmund Dorrance), der in der ersten Robin-Miniserie (siehe Robin Vol. 1) in Hong Kong die Pest ausbrechen lassen wollte, aber von Robin und Shiva aufgehalten wurde. Eigentlich ist der Mann mit dem Schlanentattoo gestorben, hat sich aber von dieser kleinen Misslichkeit schnell wieder erholt. Jetzt führt er in Gotham die Ghost Dragons an.

Es wird mit großen Waffen geschossen. Am Ende ist auch Batman im Kreuzfeuer. Robin rettet ihn, weil er sich – ganz in der Tradition – dem Hausarrest wiedersetzt. Trotzdem gibt es Schelte. Batmans Leben retten hin oder her: Befehl ist Befehl.

Tim Drake trifft den Joker

Im zweiten Teil des Bandes, der zweiten Robin-Miniserie, tritt Tim gegen den Joker an – und zwar allein, weil Batman sich irgendwo auf der Südhalbkugel herumtreibt. Na ja, nicht ganz allein: Zum Glück hat er noch Alfred und Gordon. Der Joker büchst mal wieder aus Arkham aus, als er Besuch von seiner „Mutter“ bekommt und keiner der schwerbewaffneten Polizisten und Sicherheitsleute auf die Idee kommt, die Frau gründlich zu überprüfen oder wenigstens nachzuschauen, ob es sich um eine Frau handelt.

Dann entführt der Joker einen Computer-Spezialisten und lässt ihn mit einem Virus Chaos in Gotham verbreiten: Strom fällt aus, Beamte bekommen keinen Lohn. Seine Forderung: eine Milliarde Dollar, überbracht von Batman persönlich. Aber der ist bekanntlich nicht verfügbar, also muss sich Robin etwas einfallen lassen.

Eine vierteilige Joker-Story hört sich schon dem Namen nach wie das Herzstück dieses Bandes an, aber warum eigentlich? Doch nur wegen des Promi-Faktors. Der Joker ist hier der typische Chaosstifter, der schlechte Witze reißt. Sein Erstaunen darüber, dass Robin immer noch oder wieder lebt, nachdem er ihn umgebracht hat (Death in the Family), bleibt leider folgenlos. Und dann gibt es noch die üblichen Löcher im Plot, wenn der Joker etwa mit einem Schneepflug abhaut und Robin nicht einmal daran denkt, ihn zu verfolgen oder wenigstens von der Polizei verfolgen zu lassen – man müsste doch nur der Schneespur folgen.

Robin trifft Huntress

In der längsten Geschichte des Bandes, Robin III: Cry of the Huntress, trifft Robin auf – ihr ahnt es – Huntress. Gemeinsam kämpften sie gegen KGBeast und (schon wieder) King Snake. KGBeast arbeitet für eine Art russische Mafia, die Falschgeld drucken will – „Eurodollar“, was aber anscheinend nicht echte Eurodollars meint, sondern eher etwas wie den Euro – die Währung der Zukunft, angeblich die stabilste der Welt.

Das muss uns auch gar nicht sehr kümmern, denn das Wichtigste ist der emotionale Kern: Tim Drake wird auf das alles aufmerksam, als eine hübsche junge Frau in die Fänge der Bande gerät, ihr Vater getötet wird und dann auch (augenscheinlich) sie. Robin ist also dank der Liebe hochmotiviert, den Fall zu lösen. Ohne Batman. Dafür mit Huntress. Was Batman gar nicht gut fände, aber zum Glück hält Alfred dicht.

Und dann hat Robin noch Ärger in der Schule. Nicht nur, dass die ganzen Nachtschichten aufs Gemüt drücken, auch die Verletzungen geben Anlass zur Sorge. Eine Vertrauenslehrerin verdächtigt Bruce Wayne, Tim zu misshandeln. Vater Drake, der sich in seiner Rolle zurückgesetzt fühlt, will Tim wieder zurück auf ein Internat schicken – in Metropolis.

Huntress hat dagegen mit Sexismus zu kämpfen. Jedenfalls macht sie ständig feministische Bemerkungen, was unfreiwillig komisch wirkt, weil sie selbst in einem tief ausgeschnittenen Badeanzug herumläuft. Der praktische Nutzen der nackten Haut bleibt fraglich – besonders in der Kälte, die hier offenbar herrscht. Erst recht fragt man sich, wie sie es hinbekommt, dass ihr Umhang so weit von ihrem Schultern absteht – und wozu.

Und so bleibt auch der zweite Robin-Band zu Tim Drake ein solides Stück 90er-Jahre Nostalgie auf einem mittelmäßigem Niveau von leichter Unterhaltung.

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Robin wird ein Tag gestohlen

The Man Who Stole Time

DC Comics

Titel: The Man Who Stole Time

Zeichner: Jim Mooney

Erschienen: 1949 (Star Spangled Comics #97)


Im Knast muss sich Clock immer wieder dieselben blöden Sprüche seiner Mitinsassen anhören („The clock is doin‘ time!“), dabei könnten sie durchaus fieser sein und ihm zum Beispiel reinreiben, dass er wegen eines Kindes einsitzt. Dann bricht der Herr der Uhren wieder aus und diesmal will er Rache! Er will seine Zeit zurück, die er im Knast verschwendet hat. Beginnen will er mit dem Raub einer Sekunde.

The Clock stiehlt eine Sekunde – beim Baseball. (DC Comics)

Doch hier ist „second“ im übertragenen Sinne gemeint: Er stiehlt den „second base sack“ auf einem Baseballfeld. Dann bewirft er Robin mit Baseballs. Der nimmt sich einen Schläger und feuert zurück. „I should be able to use a bat! After all, I do work with the Batman, so I could be called Batboy!“ Daraufin ist Clock ziemlich eingeschüchtert: „I don’t know which are more deadly … the balls or the puns!“ Jedenfalls finden das die Zuschauer amüsanter als das Spiel selbst. Clock haut ab mit einer Walze und versteckt sich in der Trommel. Wieder dient alles nur der Ablenkung, um das Eintrittsgeld zu rauben.

Als nächstes stiehlt Clock eine Minute. Und das geht so: Ein reicher Mann isst gerne Dreiminuten-Eier und feuert seinen Koch, als sie zu weich sind. Dazu konnte es kommen, weil Clock die Minute in einer Sanduhr gestohlen hat. Dann bewirbt der Schurke sich selbst als Koch, knockt den Millionär mit Gas aus und holt eine Puppe mit einem Stundenglas aus dem Tresor. 10.000 Dollar verlangt er dafür. Als Robin das Lösegeld überbringen will, fällt er durch eine Falltür und wird mit Gas zugedröhnt.

Robin bittet seinen Fan-Club um Hilfe. (DC Comics)

Clock sagt, er solle sich vorstellen, wie es ist, über zwei Meter groß zu sein. Dann träumt Robin davon, ein riesiges Man Wonder zu sein und Gauner zu vermöbeln. Durch diesen Tagtraum stiehlt Clock ihm einen Tag. Als Robin wieder aufwacht, findet er eine runde Uhr ohne Zifferblatt in seiner Zelle. Das Ticken macht ihn fast wahnsinnig, er schläft ein und als er wieder aufwacht, kommt er frei. Ein Tag ist vergangen. In der Zwischenzeit hat Clock eine Woche gestohlen. Als nächstes soll ein Monat dran sein.

Finale in der Kalenderdruckerei. (DC Comics)

Robin trommelt daraufhin die Kinder aus dem Robin Fan Club zusammen, um ihm zu helfen, Clock zu fassen. Mit gemeinsamer Detektivarbeit verhindern sie, dass er den „Puzzle of the Month Club“ plündert. Clock will schließlich ein Jahr stehlen, indem er die Druckplatte für einen Kalender mitgehen lässt. Es endet mit einer Verfolgungsjagd über ein paar riesige Kalenderblätter und Clock landet auf dem 1. Januar. Frohes Neues Jahr – im Knast.

Damit endet die wenig ruhmreiche Karriere des Zeitschurken.

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Robin schlägt die Stunde Null

DC Comics

Titel: Zero Hour

Zeichner: Jim Mooney

Erschienen: 1948 (Star Spangled Comics #79)


The Clock hat die Schnauze voll vom Knast. Er schließt sich in einem luftdichten Gefängnistresor ein, um zu ersticken. Da hat er sich aber geirrt, denn das Ding hat ein Lüftungssystem und eine Zeitschaltuhr. Während der Gefängnisdirektor also wartet, bis sich das Problem von selbst löst, hat Clock alle getäuscht: Er kommt raus, schlägt eine Wache nieder und haut ab. Es war alles nur ein Trick. (Denn so doof kann auch keiner sein.)

Bald sucht der ehemalige Uhrmacher wieder seine alte Gang auf, um wieder ein Ding zu drehen. Die ist aber skeptisch, immerhin hat sich der Boss schon zweimal vom Wunderknaben einbuchten lassen. Aber diesmal will er es klüger anstellen. So klug, dass Robin ihn nicht schnappt, selbst wenn er ihm Hinweise gibt. Leider kommt niemand auf die Idee, dass es vielleicht klüger wäre, keine Hinweise zu geben, denn erst die machen es den Helden doch immer so leicht … (Ach, vergesst es, ich geb’s auf …)

Zuerst fliegen bunte Scheiben vom Himmel. Dann taucht Clock im Fernsehen auf, zündet eine Rauchkerze und versucht, historische Sprachaufzeichnungen zu stehlen. Robin vereitelt das, der Schurke entkommt. Dann kündigt Clock eine Zeitbombe am Gotham Times Square an. Robin verhindert die Explosion, der Schurke entkommt. Hinterlässt aber seine Krawatte und ein paar Federn. Und schließlich sendet Clock eine Nachricht aus: „If you wish to speak to the clock — ‚tell time‘.“ Das kann nur eins bedeuten, denkt sich Robin, Clock verkleidet sich als Vater Zeit – beim Film (denn nur so kann die Zeit sprechen, in personifizierter Form).

Lassen wir die Logik dahinter mal beiseite, denn Sinn ergibt auch das Finale nicht: Der Clou besteht wieder darin, am Set eine große Verwirrung zu stiften (mit klingelnden Weckern), um etwas zu stehlen und dafür Lösegeld zu verlangen. Verkleidet als Vater Zeit schwingt Clock die Sense, eine riesige Sanduhr geht zu Bruch und am Ende wird er von einem fallenden Vorhang zur Strecke gebracht. Moment, wo kommt der denn her? Wir sind doch am Filmset! Egal, hauptsache es geht im letzten Panel in den Knast.

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Robin läuft die Zeit davon

Star Spangled Comics #70-74 (DC Comics)

Titel: Clocks of Doom/The Clock Strikes

Zeichner: Win Mortimer, Jim Mooney

Erschienen: 1947 (Star Spangled Comics #70-74, 1947)


„I’ve killed time before, but I’m certainly not going to let time kill me!“ (Robin)

Batman hat seinen Joker. Aber auch Robin hat in seinen ersten Solo-Abenteuern einen Erzfeind: The Clock. Gleich viermal tritt er gegen ihn an. Es beginnt zunächst harmlos. Dick Grayson produziert gerade einen Abenteuerfilm mit einen Mitschülern der Gotham High School, „The Jewels of Doom“, in dem Robin der Held ist. Dick hat das Drehbuch geschrieben. Als sie gerade am Hafen drehen, sehen sie zwei Seemänner in einen Uhrenladen gehen und machen eine Aufnahme von ihnen.

Bei The Clock läuft alles wie ein Uhrwerk. Daher mag er keine Unpünktlichkeit. (DC Comics)

Dadurch kommen die beiden zu spät zu ihrem Chef und der ist gar nicht erfreut. Denn der kann Unpünktlichkeit gar nicht leiden. Er nennt sich nämlich The Clock, sein Name ist Programm, und obwohl er ein Gauner ist, ist auch für einen solchen Unternehmer Zeit gleich Geld. Als die beiden Untergebenen ihm beichten, warum sie zu spät sind, beschimpft er sie als Idioten: Die Filmaufnahmen beweisen, dass sie Platin gestohlen haben. Daraufhin entführen sie Robin und seinen Kumpel, um die Filmaufnahmen zu stehlen. Doch der Film ist bei den anderen Kindern auf Shark Island. Dann machen sich die Ganoven auf den Weg dorthin, allerdings nicht ohne Robin und Kumpel mit einer Zeitbombe im Laden einzuschließen.

Die beiden Helden sägen mit Zahnrädern ein Wasserrohr auf, fluten den Boden und können sich befreien, nachdem die Bombe explodiert ist. Sie verfolgen den Uhrenschurken zu Shark Island und es kommt zum Showdown auf einem Leuchtturm. Clock stürzt Dicks Schulkameradin Mary hinunter, Robin rettet sie heldenhaft, wie im Film. Im Zweikampf wird der Schurke per Zufall von einem Pendel ausgeknockt. Später schreibt Dick aus aktuellem Anlass den Film um: Er trägt den Titel „Clocks of Doom“.

The Clock tarnt sich als Standuhr (DC Comics)

Im Knast macht sich Clock als Uhrmacher fürs Personal nützlich. Doch das ist nur eine Masche, um die Uhren mit Giftnadeln zu versehen, sodass die Wärter ihn auf der Flucht nicht erschießen können (The Clock Strikes, Star Spangled Comics #74, 1947). Sobald er draußen ist, legt er sich einen neuen Stil zu: Er nimmt die Form einer Standuhr ein, sein Schnurrbart wird zu zwei Zeigern, die auf 8:18 Uhr eingestellt sind, Krawatte und Gürtelschnalle bilden ein Pendel.

Sein erstes Ding dreht er in einer Uhrenfabrik, wo er mit Orangenstücken um sich wirft. Da die Säure die Uhren rosten lässt, entsteht eine große Aufregung und der Schurke kann einen Haufen winziger Schrauben stehlen, um später Lösegeld dafür zu verlangen. Könnte man für das Geld nicht einfach neue Schrauben kaufen?

Dank Mehlspuren verfolgt Robin Clock zu einem Geheimversteck in einer alten Mühle (das ebenfalls in einer Bäckerei hätte sein können). Dort wird er überwältigt und in eine perfide Todesfalle gesteckt. Robin hängt an einem Uhrenpendel und soll mit sieben spitzen Uhrzeigern beschossen werden. Damit es fair ist, hat er sieben Minuten Zeit, sich zu befreien. Das schafft er auch – und wie? Mit dem zerbrochenen Glas seiner Armbanduhr.

Big Time: Robin gegen The Clock.

Im Finale sehen wir das, was in keiner Story dieser Jahre fehlen darf: Bei einer Uhrenausstellung springt Clock aus einer übergroßen Kuckucksuhr, reitet auf einem mechanischen Vogel, wirft Rauchbomben und liefert sich mit Robin ein Duell auf einer riesigen Taschenuhr. Doch als er einen Zeiger nach ihm werfen will, wird er von einer Sprungfeder gefangen genommen.

Wem das alles bekannt vorkommt, der irrt nicht: Teile dieser Story wurden später in Detective Comics #265, 1959, wiederverwendet, als Batman gegen eine andere Version von Clock kämpft. Da wird aber behauptet, es sei Batmans allererster Fall. Robins Errungenschaften scheinen vergessen …

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Calendar Man als Auftragskiller

Batman #384, Detective Comics #551, Batman #385

DC Comics

Titel: Broken Dates/The First Day of Spring/Day of Doom

Autor/Zeichner: Doug Moench/Rick Hoberg

Erschienen: 1985 (Batman #384, Detective Comics #551, Batman #385)


„I don’t really want to kill Batman.“ (Calendar Man)

Alles kehrt wieder. Tag und Nacht, die Wochentage, die Jahreszeiten. Und auch die Superschurken. Der Grund leuchtet nicht immer ein. Manchmal ist es einfach wieder an der Zeit, jemanden wieder aus dem Figurenfundus zu holen. Wie den Calendar Man. Der nimmt sich diesmal die Feiertage als Thema vor.

Es beginnt mit einem Haufen Gauner, die Batman ausschalten wollen. Also bestellen sie seinen Tod bei einem geheimnisvollen Typen namens Monitor, der irgendwo in einem Satelliten hockt und dafür einen geeigneten Auftragskiller beauftragt. Warum er sich ausgerechnet für den Calendar Man entscheidet, bleibt so rätsel- wie zweifelhaft. Interessant auf verschiedenen Ebenen nennt er ihn, aber der Schurke hat, abgesehen von seiner mageren Erfolgsbilanz, noch nie Interesse am Töten gezeigt – und erweist sich auch hier als völlig unbrauchbar.

Julian Day in seinem Kalendarium. (DC Comics)

Schon zu Beginn steht Julian Day in seinem mit übergroßen Kalender-Requisiten vollgestopften Geheimversteck und grübelt, ob er den Auftrag überhaupt annehmen soll. Er ist zwar kein Killer, aber das Geld ist immerhin ein guter Motivator. Vor allen will er die Gelegenheit nutzen, sich noch einmal mit Batman messen. Und sollte er ihn nicht stoppen, wird Batman am 21. März sterben. Aber das wirkt alles sehr halbherzig. Denn im Vordergrund steht natürlich der Spaß an schrägen Verbrechen.

Calendar Man spielt mit falschen Karten. (DC Comics)

Bald darauf ist die erste Bank ausgeraubt, um an das nötige Startkapital zu kommen (wie er sein Versteck so aufwendig einrichten konnte, bleibt ein Rätsel). In einer Rückblende erfahren wir nur, dass Julian Day einst ein Illusionist unter dem Künstlernamen Maharaj gewesen ist. Es folgt die übliche Schnitzeljagd: Calendar Man tritt an jedem Tag in einem anderen Kostüm auf und schafft es, sich jedes Mal in Sachen Kuriosität zu überbieten. Einmal trägt er schwarz-weiß, kann blendendes Licht strahlen, wirft mit übergroßen Karten, dann tritt er als eine Art Sonnengott auf und wirft Blendgranaten („solar bomb“) in einem Theater und stiehlt Juwelen. Nur das rot-weiße Kalenderkostüm, das er auf den Covern trägt, hat er in der Story kein einziges Mal an. Nicht, dass man es vermissen würde, aber betrogen kann man sich schon fühlen. (Mit riesigen Zahlen wirft er übrigens auch nicht.)

Calendar Man als Sonnengott (DC Comics)

Der Calendar Man lässt ein Kalenderblatt zurück und Batman und Robin erfahren, dass er es auf sie abgesehen hat. Batman erteilt Robin daraufhin Hausarrest, Robin widersetzt sich wie immer und es entspinnt sich die alte Diskussion, welche Rolle Robin spielt: Ist er Batmans Schwachstelle oder dessen Verstärkung?

Mörderische Pfeile: Calendar Man als Amor (DC Comics)

Am Valentinstag tritt Calendar Man als gelber Amor mit Lendenschurz, Flügeln und Bombenpfeilen auf, dann als eine Art Uncle-Sam-Verschnitt mit Zylinder und Sternchenunterhose, schließlich wirft er mit Schlangen um sich und kämpft mit einem Flammenschwert und einer Laserkanone. Unnötig zu erwähnen, dass der ganze Aufwand umsonst ist und dass am Ende Robin mal wieder Batman rettet – weil er ihm nicht gehorcht.

Patriot: Calendar Man als Uncle Sam (DC Comics)

Wer hat eigentlich behauptet, dass das Bronze Age Batman wieder ernsthafter gemacht haben soll? In manchen Geschichten ist das arg zu bezweifeln. Und zwischendurch gibt es ganz viel Melodrama: Bruce Wayne ist immer noch in Selina Kyle und Nocturna verliebt, während er mit Vicky Vale und Julia Pennyworth zu tun hat. Es war bei Batman wohl nie mehr Herz im Spiel als in den 80er-Jahren.

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Batman verknackt im All

Titel: The Interplanetary Batman

Autor/Zeichner: Bill Finger/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1959 (Batman #128)


Batman und Robin fahren nachts durch die Gegend, da sehen sie plötzlich einen Alien am Straßenrand um Hilfe rufen: mit Fühlern, Klauen und einem Schuppenkostüm. Gejagt wird er von einer Horde anders aussender, rothäutiger und langohriger Aliens mit Strahlenkanonen. Ohne zu fragen, wer hier der wahre Schurke ist, schlägt sich das Dynamische Duo auf die Seite des Verfolgten und prügelt auf die Rothäute ein.

Doch dann werden Batman, Robin und der Verfolgte mit einem Strahl gelähmt und auf einen Gefängnisplaneten gebracht. Das Alien namens Kraak soll ein gesuchter Weltraumpirat sein. Robin beteuert ihre Unschuld, aber dafür interessieren sich die Aliens nicht. Und auch Kraak zeigt sich von seiner unschönen Seite: Batman und Robin sind ihm völlig egal. Er schlägt sogar Robin ins Gesicht.

Trotzdem wollen die drei gemeinsam ausbrechen. Dazu müssen sie durch den „Wald der Gefahr“ („forest of peril“), was unmöglich zu überleben scheint. Aber da Batman und Robin nicht im Knast verrotten wollen, versuchen sie ihr Glück. Kraak bietet sich als Führer an. Im Wald, wo Pilze so hoch wie Bäume wachsen, müssen sie ein Rudel Spür-Roboter ausschalten, Robin wird von einer riesigen Sumpf-Amöbe gepackt und schließlich rennt ein „Ram-Beast“ auf sie zu. Sie wissen es zu nutzen, indem sie das Tier einen Baum umkippen lassen, der sie über einen gefährlichen Fluss führt.

Schließlich entkommen die drei in einem Raumschiff. Auf dem Klauen-Asteroiden, Kraaks Geheimversteck, erweist sich das Alien erneut als Verräter und holt seine Bande herbei. Wie gut, dass Batman ein paar Körner vom Pfefferbaum mitgenommen hat, der Rest ist gute alte Handarbeit – so werden die beiden Helden mit den fiesen Aliens fertig.

Und zum Schluss die überraschende Wendung: Das alles haben Batman und Robin so mit den rothäutigen Aliens abgesprochen, um ihre Unschuld zu beweisen und die Guten zum Versteck der Bösen zu führen. Glück gehabt, noch mal davongekommen.

>> Batman 1950-1959

Batman stirbt tausend Tode

The 1001 Deaths of Batman and Robin

DC Comics

Titel: The Thousand Deaths of Batman

Zeichner: Sheldon Moldoff

Erschienen: 1959 (Detective Comics #269)


Um es gleich vorweg zu sagen: Batman stirbt hier nicht. Jedenfalls nicht wirklich. Ein paar Gauner erlauben sich hier nur einen Spaß und schlachten ihn zum Geschäft aus. Sie fragen sich: Wäre es nicht toll, Batman mal sterben zu sehen? Ja, natürlich! Also inszenieren sie den Tod von Batman und Robin mit Schauspielern und nehmen dafür Eintritt. Da werden etwa die Seile des Dynamischen Duos im Anflug verbrannt, sodass sie in den Tod stürzen. Das Ganze findet auf Gotham Island statt, fernab der ehrlichen Gesellschaft. Die Idee stammt von einem Kriminellen, der sich selbst The Director nennt (und dazu eine Baskenmütze trägt, wie Regisseure das halt so machen).

Eigentlich ist daran nichts Verwerfliches oder Illegales. Doch dann werden Batman und Robin darauf aufmerksam, als sie ein Mitglied der Green Hood-Bande schnappen und ihn nach seinem Boss, dem „Big Guy“ ausfragen. Doch statt zu antwortetn, kündigt er für den Abend den Tod der beiden an. Er meint natürlich nur die Show, aber das Dynamische Duo bekommt Angst. Und weil wir in den kinderfreundlichen 50ern sind, in denen Superhelden die Wahrheit nicht aus den Gaunern rausprügeln, bleibt es bei dem Missverständnis.

Vorhang fürs Underground Theater

Die beiden finden heraus, wo sie „sterben“ sollen und laufen in die vermeintliche Falle. Sie knocken die beiden Darsteller aus und geben sich selbst als solche aus. So wollen sie den „Big Guy“ erwischen, der angeblich dort auftreten soll. Also werden sie zum Teil der Show: Lassen von Bogenschützen auf sich schießen, tauchen im Haifischbecken, lassen sich von Felsbrocken erschlagen. Doch dann findet der Director heraus, dass es sich bei den Schauspielern wirklich um Batman und Robin handelt. Also will er den „Big Guy“ mit einer echten Todesschau beglücken und die beiden an einem Elektrozaun rösten.

Batman durchschaut das falsche Spiel und wendet es gegen die Gauner: Mit einem Bagger zerstört er ein Haifischbecken, mit Zielscheiben wirft er die Gauner um, erschreckt sie in einem Gorillakostüm. Und am Ende fängt Robin den „Big Guy“ mit dem Lasso ein, bevor er für das „Underground Theater“ den Vorhang fallen lässt.

>> Batman 1950-1959


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Robins falscher Nachfolger

The Second Boy Wonder (Batman #105) (DC Comics)

Titel: The Second Boy Wonder

Autor/Zeichner: Ed Herron/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1957 (Batman #105)


Batman kommt mit Robin gerade von einem Einsatz gegen den Ganoven Gorilla Hardy und dessen Gang zurück, da nimmt Robin in der Bathöhle seine Maske ab und ist ein anderer: ein Junge namens Fred Loyd. Er behauptet, dass der wahre Robin (Dick Grayson) beim Kampf gegen die Bande verletzt worden und zu ihm nach Hause gekommen sei, um Hilfe zu suchen. Daraufhin habe Dick Fred gebeten, ins Robin-Kostüm zu steigen und Batman zu unterstützen.

Eine total weit hergeholte Geschichte, aber Bruce Wayne glaubt ihm aufs Wort. Fred Loyd will daraufhin weiter Robin bleiben. Batman will nicht, da droht der Bengel damit, Batmans Geheimidentität preiszugeben. Batman hat keine andere Wahl, als ihn mitzunehmen. Zum Glück ist Freddy dr Sohn von Hank Loyd, dem olympischen Zehnkämpfer, der seinen Jungen ebenfalls in allen Disziplinen gedrillt hat.

Kurz darauf ist Gorilla Hardy samt Gang wieder ausgebrochen. Das Dynamische Duo folgt ihm in ein Spiegelkabinett. Mit vereinten Kräften können sie den Gauner täuschen und lassen ihn ins Glas rennen. Der neue Wunderknabe hat sich bewährt: „Master Freddy has proved himself a true match for master Dick!“, sagt Alfred später. Bruce findet das auch. Freddy ist plötzlich sauer: Das sei ja schnell gegangen, einen Freund zu ersetzen! Da nimmt er seine Maske ab und enthüllt: Freddy war schon immer Dick. Das Ganze war ein Test, ob Dick genauso gut im Täuschen ist wie Bruce.

Nein, ist er nicht, denn Bruce hat die Scharade von Anfang an durchschaut. Dick hat nämlich im Dunkeln sofort den Lichtschalter in der Bathöhle gefunden – das hat ihn verraten. Robin sieht ein: „You can’t beat the master of disguise at his own game.“ So ist es.


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Batman und der falsche Godzilla

The Creature from the Green Lagoon

DC Comics

Titel: The Creature from the Green Lagoon

Autor/Zeichner: Dave Wood/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1958 (Detective Comics #252)


Diese Story ist bemerkenswert dreist. Hier wird unverhohlen aus der Filmgeschichte geklaut und zu etwas Neuem zusammengefügt. Allein schon der Titel spielt an auf den Horrorklassiker Creature from the Black Lagoon (dt. Der Schrecken vom Amazonas, 1954), dessen Handlung wiederum an King Kong (1933) erinnert, aber auch bei dem bedient sich die Comicstory.

Batman wird nach Skull Island bestellt und fliegt mit Bat-Plane hin. Dort dreht Produzent und Freund Cory Blane einen Spielfilm, allerdings mit einem falschen Monster. Die Handlung erinnert an King Kong: Eingeborene halten das Monster mit einem Zaun fern. Beim Dreh ist ein echtes Monster, Locto, eine Art zweibeinige Riesenechse, aufgetaucht und hat das Filmset zerstört. Hier lässt Godzilla (1954) grüßen.

Batman und Robin blenden es bei seinem nächsten Auftauchen mit Scheinwerfern und versuchen, es mit einem Kran einzufangen, das klappt aber nicht, weil ein gewisser Professor Carter es verhindert. Der Wissenschaftler will nicht zulassen, dass das Monster getötet wird. Er will es im lebendigen Zustand erforschen. Batman versichert aber, es nicht töten zu wollen. Und so versucht man es mit einem Netz, das unter Strom steht, doch das Monster hat seine Füße dagegen isoliert.

Wiedersehen mit einem Roboterdino

Batman hat einen Verdacht: Das Monster könnte falsch sein, ein Roboter, gesteuert von einem Menschen. Und so ist es auch. Damit bekommt die plagiierte Story aber keine interessantere Wendung. Denn Batman trifft nach The Isle that Time Forgot (Batman #10, 1942) und Dinosaur Island (Batman #35, 1946) schon wieder auf eine Art Roboterdino vor einer Filmkulisse (daher auch der Riesendino in der Bathöhle). Die Autoren plagiieren sich also auch selbst.

Während Batman bei einer Tauchaktion unter Wasser gegen das falsche Monster kämpft, findet Robin am Strand den Schuldigen, der Roboter aus der Ferne steuert. Ein Assistent will den Film sabotieren, damit nicht entdeckt wird, dass in der grünen Lagune schwarze Perlen liegen.

Abgesehen von der Frage, wie ein Filmteam schwarze Perlen entdecken soll, wenn es ganz anderes zu tun hat, bleibt offen, woher ein Assistent die Mittel hat, einen so hoch entwickelten Roboter zu bauen und unbemerkt auf die Insel zu bringen. Und wenn er sie hat, braucht er keine schwarzen Perlen mehr. Es sei denn, er braucht sie, um die horrenden Schulden abzuzahlen, die er aufgenommen hat. Aber wenn er Schulden hat, warum hat er sie nicht gleich mit den Perlen beglichen, die er gefunden hat? Vielleicht hat er ja mit den Perlen den Roboter bezahlt, wollte aber noch mehr davon sammeln.

Wie auch immer: Wenn ich einen Haufen kostbare Perlen gefunden hätte, hätte ich sie einfach verkauft und den Job beim Film gekündigt. Wenn er Zeit genug hatte, dass Monster zu bauen, hätte er mehr als genug Zeit, alle Perlen zu sammeln. Das mit dem Monster war also eine ganz schön bescheuerte Idee. Immerhin kreativer als diese dreist abgekupferte und zusammengestückelte Story. Aber so ein Remix ist ja auch sehr postmodern …

>> Batman 1950-1959

Roberta, das Wundermädchen

Roberta, the Girl Wonder

DC Comics

Titel: Roberta, the Girl Wonder

Zeichner: Jim Mooney

Erschienen: 1950 (Star Spangled Comics #103), Hardcover 2010 (Robin Archives Vol. 2)


Die erste weibliche Robin war nicht Carrie Kelley, es war Mary Wills: als Roberta, das Wundermädchen. Und das war bereits im Jahr 1950, also 36 Jahre vor The Dark Knight Returns – und sogar noch vor Batwoman und Bat-Girl. Mary ist eine rothaarige Mitschülerin von Dick Grayson. Zusammen sollen sie die Titelrollen in Romeo und Julia spielen. Mary ist nicht gerade angetan, denn sie steht mehr auf Robin. (Was eine Maske alles ausmacht.) Da kommt sie auf eine Idee: Sie wird selbst zur maskierten Heldin, dann hat sie bestimmt eine Chance bei ihrem Schwarm.

Also beginnt sie, Kriminologie, höhere Mathematik und organische Chemie zu studieren, trainiert sich zur Top-Athletin heran, näht sich ein buntes Kostüm und baut ihren Taschenspiegel zu einem Crime-Compact um, einem Kit für alle Fälle: Kamera, Dietrich, Rauchkapseln, Kompass, Erste-Hilfe-Set – all das und noch viel mehr passt da rein. Es wird nicht ganz klar, wie viel Zeit vergeht, aber allzu lange kann es nicht dauern. Nach einem Intensivstudium und Blitztraining ist sie jedenfalls fertig: Roberta, the Girl Wonder!

Roberta, the Girl Wonder

Robertas Crime Compact (DC Comics)

Kaum erscheint das Bat-Signal am Himmel, düst sie zu Commissioner Gordon und trifft sogar noch vor Robin ein (Batman ist gerade in Washington unterwegs). Sie will nur helfen, aber Robin geleitet sie sanft hinaus: „This is too dangerous a game for a girl…“ (Später werden sich Batwoman und Bat-Girl ähnliches anhören müssen.) Gordon nennt dieses verstörende Intermezzo hinterher sogar eine Zeitverschwendung – wenn er nur wüsste, was seine Tochter Barbara in 17 Jahren anstellen wird …

Als Robin wieder in der Bathöhle ist, findet er Roberta im Kofferraum des Batmobils und dann darf sie sich doch noch nützlich machen. Auf der Jagd nach dem Gauner Spider Vorn verkleidet sie sich als Kellnerin, um ihn zu identifzieren. Dank einer Gummimaske erkennt Robin sie nicht. Einmal bewährt, darf sie noch viermal mithelfen, wenn auch nur zweimal als Roberta. Dann wird auch die Presse auf sie aufmerksam.

Robin beendet Robertas Karriere

Beim gemeinsamen Picknick fragt Roberta Robin: Wann können wir endlich die Hüllen voreinander fallen lassen? (Ich meine natürlich die Masken.) Robin sagt, er wolle erst Batman um Erlaubnis fragen. Aber dann heckt er eine Masche aus, wie er sie identifizieren kann. Und kam erkennt er Mary, kommt Superheldenlogik ins Spiel: Plötzlich kann Robin ihr nicht mehr vertrauen, weil es zu gefährlich wäre. (Warum?) Er fürchtet sich sogar davor, ihr zu verraten, wer er ist. (Warum?) Also intrigiert er: Er lässt sie ein Parfum testen, das ihr die Maske vom Gesicht löst. Zufällig ist die Presse in dem Moment da und Roberta fliegt als Mary auf.

Robin tröstet sie: „Let’s be thankful it happened this way–before you learned too many of my secrets. I can still go on against crime!“ Im Grunde sagt er ihr: Alles ist gut, solange er weitermachen kann. Hauptsache, der Mann macht Karriere. Aber statt ihm gehörig die Leviten zu lesen, knickt Mary ein: „Yes, Robin – you must carry on! I had my chance – and it was fun while it lasted!“ Robin daraufhin: „Good girl! I thought you’d see it that way.“

Was für eine Frechheit! Und so endet die kurze Karriere der ersten weiblichen Robin. Vielleicht ist es wirklich besser so: Denn dieser Robin taugt nicht als Role Model für Heldinnen.

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