Gardner Fox

Batman 1939: Detective Comics #34

Titel: Peril in Paris

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Bob Kane

Erschienen: 1939 (Detective Comics #34), Paperback 2005/2016 (Batman Chronicles Vol. 1/Batman: The Golden Age Vol. 1)


Zurück nach Paris. Eigentlich war Batman in der letzten Ausgabe wieder zurück in New York, aber jetzt erfahren wir, dass er dort noch ein Abenteuer erlebt hat. Bruce schickt seine Verlobte Julie vor und bleibt noch in Paris – ohne Erklärung. Da meint er in seinem Hotel einen alten Bekannten wiederzusehen, doch der erweist sich als ein mysteriöser Mann ohne Gesicht. Wie er reden, atmen und essen kann, bleibt ein Rätsel.

Charles Maire, der Mann ohne Gesicht

Charles Maire, der Mann ohne Gesicht

In einem anderen Hotel bekommt eine Frau eine Drohung vom Duc Dorterre, dem Meister der Apachen. Sie flieht, steigt zufällig in Bruce Waynes Taxi ein, da fliegt schon ein Dolch an ihr vorbei. Auf der Flucht fällt sie in Ohnmacht, da erscheint wieder der Gesichtslose. Im Hotel erklärt er Bruce, er sei Charles Maire, die Frau (Karel) sei seine Schwester. Der Duc lernte sie bei einem Maskenball kennen, Charles ging dazwischen, da tat der Duc, was man eben tut, um eine Frau rumzukriegen und sich bei ihrer Familie beliebt zu machen: Er brannte Charles das Gesicht weg. Tatsächlich wolle er das Geld der Familie.

Batman by Bob Kane

Immer dieselben Posen: Motiv-Recycling von Bob Kane

Bruce bedauert, er könne nicht helfen. Aber kurz darauf erscheint Batman. Als er in die Kanalisation eindringt, überwältigt ihn der Duc, ein Mann mit diabolischem Aussehen, und lässt ihn an einem steinernen Riesenrad rotieren.

Batman auf dem Rad des Todes

Batman auf dem Rad des Todes

Batman befreit sich und springt in einen Garten. Dort wird es bizarr: Die Blumen haben Frauengesichter. „Am I going mad?“, fragt sich Batman. Aber nein: Eine Blume bittet ihn, sie freizulassen, und sagt ihm, wie er selbst freikommt.

Batman und die Blumen mit Gesichtern

Batman und die Blumen mit Gesichtern

Batman befreit daraufhin Charles von dem Rad, folgt dem Duc in seinem Batplane, versucht ihn in seinem Auto zu erwürgen, doch da fährt das Auto in einen Abgrund und Batman bringt sich in Sicherheit. Am Ende fragt Karel, wer hinter der Maske steckt, aber das muss ein Geheimnis bleiben. Niemand zählt eins und eins zusammen.

Was diese Blumenepisode soll, ist das größte Mysterium in den ersten Batman-Storys. Es wird nie erklärt. Man kann es als surreale Halluzination deuten. Immerhin hat Batmans Kopf beim Drehen des Rades ziemlich gelitten. Allerdings gibt es einen Zusammenhang mit der Geschichte: Die Blumen haben ein Gesicht, während Charles seins fehlt. Möglich, dass der Schurke anderen die Gesichter stiehlt und auf diese Weise bewahrt. Es könnte aber auch sein, dass Batman in den Blumen etwas sieht, was er bei Charles vermisst.

Bemerkenswert ist, dass er zunächst den Gesichtslosen für einen gewissen „Jed Farnol“ hält – aber wie kann man jemanden verwechseln, wenn dieser kein Gesicht hat, das jemandem ähnlich sehen könnte? An Hut und Mantel dürfte man das nicht festmachen können. Bruce scheint hier also zweimal Gesichter zu sehen, die nicht existieren. Er könnte diese Gesichter projizieren. Warum? Weil ihm als Batman selbst eins fehlt. Die Maske verbirgt so viel davon, dass ihn die Menschen nicht erkennen. Daher geht es am Ende um sein eigenes Gesicht. Er will es nicht preisgeben, um seine Geheimidentität zu wahren.

Damit stellt er das Gegenteil von Charles dar. Batman erscheint selbst als der Gesichtslose. Aber obwohl er dem Geschwisterpaar als Bruce Wayne erschienen ist, also ihnen sein wahres Gesicht klar sein müsste, bleiben sie ihm gegenüber blind. Für sie hat er kein wahres Gesicht, bzw. Batman und Bruce Wayne bleiben zwei verschiedene Personen. Interessant ist aber, dass sich dieses Verhältnis bei dem Geschwisterpaar umkehrt: Charles und Karel haben fast denselben Namen, sind aber zwei verschiedene Personen, wobei auch hier nur eine ein Gesicht hat. Im Gegensatz zu Batman wurde es aber seiner Züge beraubt, während Batman freiwillig darauf verzichtet, um seine zivile Identität zu schützen. Das führt aber nicht nur dazu, dass er mit sich allein ist, seines sozialen Lebens beraubt wird und er auch dort Menschen (Gesichter) sieht, wo keine sind.

Im Grunde geht es in dieser bizarren Geschichte also um das komplexe Zusammenspiel von Masken und Identitäten – ein wiederkehrendes Motiv bei Batman, das sich auch später bei Schurken wie Joker, Two-Face und Black Mask, aber auch bei Eintagsfliegen wie False Face und Dr. No-Face zeigt.

>> Batman 1939-1940

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Batman 1939: Detective Comics #31-32

Titel: Batman Versus the Vampire

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Bob Kane

Erschienen: 1939 (Detective Comics #31-32), Paperback 2005/2016 (Batman Chronicles Vol. 1/Batman: The Golden Age Vol. 1)


Batman-Logo Detective Comics #31

DC Comics

Schon das Cover von Detective Comics #31 schreibt Geschichte: Ein Schloss auf einem kargen Berg, bei Mondschein und Nebel, ein Mönch in einer roten Kutte mit Totenkopf und gekreuzten Knochen auf der Brust trägt eine ohnmächtige Frau, Fledermäuse flattern umher, über der Szenerie schwebt ein übergroßer Batman mit übergroßen Ohren, die wie riesige Teufelshörner wirken. Der Titel auf Seite eins zeigt Batmans Kopf noch einmal mit Cape, stilisiert zu dem späteren Logo, wie es die Batman-Serie zieren wird.

Detective Comics #31

DC Comics

Aber die Geschichte hat noch mehr Innovationen zu bieten: Zunächst lernen wir, dass Batman in New York unterwegs ist, später werden der „Baterang“ (!) und der Batgyro, eine Art fledermausartiger Helikopter eingeführt. Während Batman auf den Dächern patrouilliert, sieht er, wie eine Frau im Bademantel einen Mann auf der Straße angreift. Statt sich die Frau zu schnappen, schwingt Batman ein Lasso um den Mann und zieht ihn einen Strommast hoch. Eine eigenartige Weise von Opferschutz.

Detective Comics #31

Julie Madison ist hypnotisiert

Batman erkennt in der Frau Julie Madison, die Bruce Waynes Verlobte ist. Hier bekommt Bruce erstmals ein Privat- und ein Liebesleben. Julie wurde hyptnotisiert. Bruce bringt sie später zum Arzt, doch der scheint auch hyptnotisiert zu sein und schickt Julie auf eine Reise nach Paris und Ungarn, dem Land der Werwölfe. Batman folgt Julies Schiff mit dem Batgyro. Kaum erscheint das Gefährt am Himmel, versetzt es Menschen in Angst: „The end of the world! We are attacked by martians!“ Batman hat dafür nur ein müdes Lächeln übrig.

Auch Julie hält es zunächst für eine Monster-Fledermaus. Als Batman auf das Schiff kommt und der Batgyro im Autopilot über ihm weiterfliegt, erscheint der rote Mönch. Batman wirft einen Baterang nach ihm, der Mönch duckt sich weg, aber statt es anders zu versuchen, steckt Batman seine Waffe ein, steigt wieder in sein Fluggerät und folgt dem Schiff nach Paris.

Batgyro und Baterang

Batgyro und Baterang

Offenbar hält er den Mönch für eine zu große Gefahr für sich, aber nicht für Julie – oder es liegt ihm nicht viel an ihr. Seine Motivation bleibt so lückenhaft wie der Plot. In Paris muss er Julie erst eine Weile suchen, als er sie in einem Schloss findet, greift ihn ein Riesenaffe an und er landet in einem Netz des Mönchs.

Batman und der Riesenaffe

Batman und der Riesenaffe

Der Schurke verrät, dass er Julie nach Ungarn bringen will, um sie seinen Werwölfen zum Fraß vorzuwerfen. Man fragt sich, warum der Mönch so weit für Tierfutter reisen musste. Batman befreit sich mit dem Baterang, entkommt und rettet Julie. Aber er bringt sie nicht nach Hause, sondern nach Ungarn – der erste Cliffhanger.

Detective Comics #32

Batman in Dracula-Pose

Im zweiten Teil sehen wir keinen Batman auf dem Cover, dafür erscheint er auf dem ersten Bild in Dracula-Pose: das Gesicht halverhüllt vom Cape. Spätestens hier zeigt sich, woher Bob Kane und Bill Finger ihre Inspiration genommen haben, Bela Lugosis Dracula war ein großer Einfluss. Batman erscheint damit nicht nur als Mysterium, sondern auch selbst als eine Art Vampir, obwohl er einen bekämpft. Batman ist ein Held, der wie ein Schurke aussieht.

In Ungarn befreit Batman eine Unbekannte aus einer Kutsche. Als er sie zu Julie bringt, stellt sie sich als Dala vor. Auch sie scheint hypnotisiert zu sein, sie schlafwandelt, doch da knockt sie Batman aus und haut ab. Batman bemerkt Beißspuren an Julies Hals – Dala ist also eine Vampirin! Batman erwischt sie und stellt sie zur Rede, sie gibt sich als Opfer des Mönchs aus. Batman muss versprechen, ihn zu töten. Sie fliegen hin.

Doch der Mönch gibt sich selbst als Werwolf aus (offenbar sind die Grenzen zum Vampir fließend), er will plötzlich Julie nicht mehr verfüttern, sondern sie zu seinesgleichen machen. Der Mönch verwandelt sich in einen Wolf, heult ein Rudel herbei und wirft ihm Batman zum Fraß vor. Dank Gasampullen und Baterang kann er sich retten, dann schmilzt er sich zwei Silberkugeln und erschießt die beiden Vampire, Mönch und Dala, in ihren Särgen.

Batman erschießt die Vampire

Batman erschießt die Vampire

Batman hat zwar schon in der Story davor Gangstern eine Waffe vorgehalten und ihnen mit dem Tod gedroht, aber hier ist es das erste Mal, dass Batman eine Schusswaffe für tödliche Gewalt einsetzt, auch wenn es hier nur Untote sind, die sich bestimmt nicht von der Justiz resozialisieren lassen.

Es ist schon eine kuriose Geschichte, in der Batman erstmals Bekanntschaft mit dem Übernatürlichen macht: Vampire und Werwölfe werden hier miteinander vermischt, die Motivation des Schurken ist völlig schleierhaft, ebenso woher der Riesenaffe kommt. Aber das größte Rätsel bleibt, wie er mit einer Frau in einem Arm mit dem anderen eine Strickleiter hinaufsteigen kann. Offenbar ist Batman doch mehr als nur ein Mensch.

Im Jahr 2006 hat Matt Wagner die Story in der Miniserie Batman and the Mad Monk adaptiert. In Detective Comics #455 (1976) wird Batman selbst zum Vampir, auch 1991 in der Elseworlds-Story Red Rain, wenn er es sogar gegen Dracula aufnimmt.

>> Batman 1939-1949

Batman 1939: Doctor Death

Titel: The Batman Meets Doctor Death/The Return of Doctor Death

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Bob Kane

Erschienen: 1939 (Detective Comics #29-30), Paperback 2005/2016 (Batman Chronicles Vol. 1/Batman: The Golden Age Vol. 1)


Die dritte und vierte Batman-Story fallen durch drei Neuerungen auf: Sie stammen von einem neuen Autor, Gardner Fox, sie bilden einen Zweiteiler und sie führen den ersten Superschurken ein, einen Mad Scientist namens Doctor Death.

Der heißt eigentlich Karl Helffern und hat aus Pollenextrakten ein Gift entwickelt, mit dem er reiche Leute erpressen will. Vorher will er jedoch „Bat-Man“ aus dem Weg schaffen. Dazu gibt er eine Zeitungsanzeige auf, in der steht, dass sich Batman einen Brief für John Jones bei der Post abholen soll. Bruce Wayne geht hin (keinen kümmert’s) und der Brief führt ihn zu einem Apartment.

Erstmals sehen wir Batman bei der Vorbereitung: Er nimmt Handschuhe und Knieschoner mit Saugnäpfen mit, um die Wand hochgehen zu können, außerdem steckt er Tränengas in seinen Gürtel, der zum ersten Mal eine Funktion bekommt. Die Leser bekommen alles gezeigt: Wie Batman in seinem roten Auto hinfährt, wie er es an einem abgelegenen Ort parkt, wie er sich mit einem Lasso am Haus hochzieht und dann weiter hinaufkrabbelt – wie eine Riesenfledermaus, heißt es, aber es wirkt eher wie eine Spinne.

Batman überwältigt die zwei Auftragskiller, die schon auf ihn warten, und bedroht sie mit ihrer Waffe: Wenn sie ihm nicht verraten, wo Helffern ist, will er sie erschießen. Doch da wird er von Doctor Deaths Diener, einem Inder namens Jabah, angeschossen. Er rettet sich mit seiner Gaskapsel und schwingt sich wieder vom Dach. Da er noch keinen allseits begabten Alfred hat, muss ihn sein Hausarzt zusammenflicken.

Als Jabah loszieht, um sein erstes Opfer zu töten, rettet Bruce Wayne den Mann, dann folgt ihm Batman in Helfferns Geheimversteck und erwürgt ihn offenbar mit einem Lasso. Helffern haut ab, will eine Feuerkapsel nach Batman werfen, der kommt ihm mit einem Feuerlöscher zuvor und Helffern verbrennt durch seine eigene Waffe. „Death … to Doctor Death“, sagt Batman. Aber da täuscht er sich.

In der nächsten Ausgabe, die ein paar Tage später spielt, ist der Schurke wieder da und hat sein erstes Opfer getötet. Nun will er auch die Diamanten von der Witwe stehlen. Da Jabah tot zu sein scheint (warum, bleibt unklar), muss der Kosake Mikhail die Beute besorgen. Wieder kann ihm Batman folgen, wieder wird nach ihm geschossen, doch diesmal entgeht er der Kugel und bricht dem Diener das Genick mit einem Tritt.

Als Batman die Beute von dem Pfandleiher zurückholen will, stellt der sich als verkleideter Doctor Death heraus. Diesmal überlässt Batman ihn der Polizei.

Batman erscheint als sehr finsterer Charakter mit noch längeren Ohren, die wie Teufelshörner wirken. Vielen Panels sind wortlos und nur seinen dramatischen Auftritten gewidmet. Batman schwingt sich aber auch immer wieder, das Gesicht im Schatten, durch die Nacht, wobei Bob Kane (wie auf dem Cover) immer wieder die gleiche Pose benutzt – ein einfallsreicher Zeichner war er nicht. Außerdem fällt auf, dass Batman bevorzugt durch Fenster steigt, einmal öffnet er es, einmal springt der durch das Glas – damit nimmt er bereits die Fledermaus vorweg, die ihm in seinem späteren Origin als Omen erscheinen wird, aber auch sonst gehören zu einem dramatischen Auftritt stets Splitter.

Batman wird bereits zu Beginn seines dritten Abenteuers als „legendary figure“ bezeichnet. Er ist eine Legende noch bevor er richtig angefangen hat. Und er ist skrupellos: In bisher jedem Heft stirbt jemand durch seine Hand, auch wenn er selbst keine Schusswaffe bei sich trägt.

Batman: I’ll kill you!

>> Batman 1939-1949

 

Catwoman will Batman heiraten

Catwoman im Silver Age: Teil 2

Batman #197

DC Comics

Titel: The Catwoman Sets Her Claws For Batman

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Frank Springer

Erschienen: 1967 (Batman #197)


Als Catwoman nach 13 Jahren wieder in einer Batman-Comic-Serie auftaucht, hat sie nicht nur ein neues Kostüm, ganz grün und schuppig, sondern auch neue Ambitionen. Sie versucht sich erneut auf der guten Seite des Gesetzes und bekämpft Ganoven mit ihrer Peitsche. Batman und Robin wissen nicht, wie ihnen geschieht, ganz besonders dann nicht, als Catwoman ihnen aus der Klemme hilft. Sie hat es schon einmal ehrlich versucht (The Secret Life of the Catwoman) und ist gescheitert (The Crimes of the Catwoman). Ist ihr diesmal zu trauen?

Nein. Denn Catwoman hat keine edlen Absichten, sondern will nur Batman beeindrucken, damit er sie heiratet. Vielleicht liegt es an dieser etwas eigenwilligen Logik, dass Batman es selbst dann nicht versteht, als Catwoman alle Diskretion in den Wind schlägt und ihn fragt, wann er sich ihr anschließt und ihr einen Antrag macht. Batman sagt, er sei ganz zufrieden mit der Situation und sagt später zu Robin: „I don’t want to sound egoistical, Robin–but I’ve come to the conclusion that Catwoman is in love with me!“ Robin daraufhin: „Of course she is! Everybody knows that–but you!“ So viel zum besten Detektiv der Welt …

Catwoman hat aber noch ein anderes Problem: Batgirl. Selina ist eifersüchtig auf Barbara, dass sie Batman bei der Verbrechensbekämpfung hilft, und Catwoman versucht, sie in Misskredit zu bringen. Am Ende aber beweist Batgirl ihre Kompetenz, indem sie sich, Batman und Robin aus Catwomans Falle befreit und die Schurkin überwältigt.

Batgirl stellt zum Schluss unmissverständlich fest, dass sie kein romantisches Interesse an Batman habe. Catwoman bezweifelt das. Aber hätte sie das von Anfang an gewusst, meint Batman, dann wäre ihr die Mühe erspart geblieben. Das mit der Liebe hat er immer noch nicht verstanden …

>> Liste der Catwoman-Comics

Falsches Spiel mit Batgirl

DC Comics

Titel: The True-False Face of Batman

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Carmine Infantino

Erschienen: 1967 (Detective Comics #363), Hardcover 2014 (Tales of the Batman: Carmine Infantino)


Batman offenbart Batgirl sein größtes Geheimnis: Zuerst führt er sie mit einer Augenbinde in die Bathöhle, dann setzt er seine Maske ab und darunter ist – Bruce Wayne! Nicht mal ein Jahr dabei und schon knickt Batman vor einer Frau ein? Zugegeben: vor einer jungen, sehr attraktiven und sehr klugen Frau. Aber trotzdem! Robin ist empört.

Doch dann ist wie immer alles anders als gedacht. Batman inszeniert das Ganze so, dass es wie ein Fake aussieht. Er lässt sein Gesicht aussehen, als wäre es eine Maske – und zwar eine schlechte. Das alles dient nur dazu, dass irgendwelche Diebe auf eine falsche Fährte gelockt werden. Und ganz nebenbei auch Tausende von Comic-Lesern, die das Heft nur wegen des Covers gekauft haben.

So ganz leuchtet die Notwendigkeit dieses riskanten Manövers nicht ein. Genauso wenig verstehe ich nicht, warum die Verbrecherbande ständig literarische Werke ausleiht, um sich Pläne für ihre Diebstähle abzugucken. Was hat „Der Kaufmann von Venedig“ mit einem Juwelendiebstahl zu tun, außer dass der Bestohlene aus Venedig stammt? Die Bibliothekarin Barbara Gordon sieht da einen Zusammenhang.

Es ist auch fraglich, wie diese Diebe die Bücher an einem Tag lesen können, und dass sie diese wieder in die Bücherei zurückbringen. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Methode, um Kinder oder Jugendliche dazu zu bringen, richtige Bücher zu lesen. Nein, klingt unüberzeugend? Denke ich auch. Wahrscheinlich soll den jungen Lesern gar nicht erst auffallen, dass sie hier zweimal an der Nase herumgeführt werden …

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Das neue Batgirl: Gekommen um zu bleiben

DC Comics

Titel: The Million Dollar Debut of Batgirl!

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Carmine Infantino

Erschienen: 1967 (Detective Comics #359), Hardcover 2014 (Tales of the Batman: Carmine Infantino)


Nach Batwoman kam Bat-Girl, aber das waren nur kurzlebige Spinnereien der 50er bzw. 60er. Allerdings kam Batgirl 1967 wieder, in Form von Barbara Gordon – und blieb die langlebigste Version davon. Barbara ist nicht nur Tochter des Commissioners, sondern auch Bibliothekarin. Und was für eine: mit Doktortitel (summa cum laude) und braunem Judo-Gürtel. Außerdem kann sie nähen. Für den Kostümball der Polizei näht sie sich ein Batgirl-Kostüm.

Barbara Gordon wird Batgirl (DC Comics)

Als sie unterwegs dorthin ist, sieht sie, wie Killer Moths Bande Bruce Wayne überfällt. Barbara überwältigt die Gauner, landet dabei aber im Kokon des Schurken. Batman befreit sie, aber obwohl sie ihm sagt, dass sie nur zum Kostümball wollte, sagt sie ihm nicht, wer sie wirklich ist.

Batman und Robin finden heraus, dass Killer Moth von zehn reichen Männern Schutzgeld erpresst. Bruce Wayne widersetzt sich, lockt den Schurken zu sich nach Hause. Zufällig muss an dem Abend Barbara ein kostbares Buch bei Bruce abliefern. Sie findet aber einen leblosen Kunden …

Obwohl Barbara nur als Bibliothekarin unterwegs ist, hat sie ihr Kostüm dabei, zieht sich um und legt sich wieder mit den Motten an. Batman und Robin, die das mitansehen, sind gar nicht erfreut. Sie macht ihren Plan zunichte – und außerdem noch schlechte Witze. Und dann ist da noch das Ego: „Still — we can’t let Batgirl fight our battles, now can we?“, fragt Batman. Nein, das geht natürlich nicht.

Später aber hilft ihnen Batgirl aus der Patsche, sie findet Killer Moth (sie erkennt ihn an ihrem Perfum) und verdient sich damit Batmans Respekt. Anders als ihre Vorgängerinnen, Batwoman und das erste Batgirl, heißt der Held sie als Hilfe bei der nächsten Gelegenheit willkommen. Wie gesagt: Es ist das Jahr 1967. Die Gesellschaft ist im Wandel.

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Swiss Army Robot

DC Comics

Titel: The Case of the Stolen Super-Powers

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Mike Sekowsky

Erschienen: 1960 (The Brave and the Bold #30), Paperback 2016 (Justice League of America: The Silver Age Vol. 1)


Das Besondere an der JLA ist die Vielseitigkeit: Jeder Held hat andere Kräfte, die er nützlich fürs ganze Team einsetzen kann. Jeder kommt zum Einsatz. Außer Batman und Superman – die spielen, obwohl sie die prominentesten Mitglieder sind, kaum eine Rolle in den ersten Abenteuern. Sie erscheinen meist nur kurz im Bild, Superman darf höchstens der Deus ex machina am Ende sein. Offenbar ist er zu mächtig und würde damit die anderen in den Schatten stellen. Was aber wäre, wenn ein Gegner alle Kräfte der Liga vereinen würde? Er wäre unbesiegbar …

Darum geht es im dritten Abenteuer: Die Mitglieder der JLA verlieren ihre Kräfte. Zumindest für einen Moment. Gleichzeitig stiehlt der Android Amazo mit genau diesen Kräften Tiere, die lange leben. Die JLA sieht da einen Zusammenhang und macht sich auf, die ältesten Tiere (und auch einen Menschen) der Welt zu beschützen. Interessante Aufteilung: Während Flash und J’onn J’onzz sich zusammen um eine Eule kümmern, nimmt sich Batman einen Elefanten vor – allerdings hat das keine Relevanz für den Rest der Geschichte, weil Batman über keine Superkräfte verfügt. (Seltsam allerdings, dass sich niemand für Supermans Kräfte interessiert.)

Die JLA kämpft weltweit gegen Amazo, am Ende landen alle in Gefangenschaft von Professor Ivo, des Wissenschaftlers, der Amazo geschaffen hat. Der Superroboter, der alles kann, ist aber nur ein Umweg: Ivo will bloß ewiges Leben, daher braucht er die Tiere. Ein ganz schön großer Umweg! Denn in all den Jahren, die er gebraucht hat, um Amazo zu konstruieren, hätte er auch einfach die Tiere einsammeln können. Am Ende geht das mit dem Zusammenbrauen des lebensverlängernden Tranks auch superfix. Warum verschwendet einer, der so sehr auf ein langes Leben bedacht ist, seine Lebenszeit mit Amazo?

Weil es sonst keine Story mit der Justice League gäbe. Die werden am Ende nämlich völlig ihrer Kräfte beraubt und ihrer Erinnerung daran, dass sie Superhelden waren. Nur Green Lantern kann sie retten, indem er seine Gelbschwäche zu seinem Vorteil ausnutzt. Ivo landet für 500 Jahre im Knast, damit es lebenslänglich wird. Moment mal: 500 Jahre? Für was? Diebstahl? Entführung? Gestohlene Superkräfte? Selbst nach US-Recht dürfte die Strafe milder ausfallen. Immerhin ist niemand gestorben.

Aber in Superheldencomics muss ja nicht immer alles Sinn ergeben. Wer Realität will, sollte lieber aus dem Fenster schauen.

Amazo kommt natürlich zurück und wird im Laufe der Zeit zu einem der größten Feinde der JLA. Unter anderem taucht er auch bei Batman auf, in der Storyline Under the (Red) Hood.

Mehr zur Justice League:

 

Zum Scheitern verurteilt

DC Comics

Titel: Challenge of the Weapons Master

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Mike Sekowsky

Erschienen: 1960 (The Brave and the Bold #29), Paperback 2016 (Justice League of America: The Silver Age Vol. 1)


„Xotar is the most dangerous enemy the JLA ever faced!“ (Batman)

Schurken wollen nur das Eine: Reichtum, Weltherrschaft oder Rache. Doch es gibt Ausnahmen. Manche Schurken legen es nur drauf an, von den Superhelden Aufmerksamkeit zu bekommen. Damit haben sie zwar meist Erfolg und nerven die Helden, aber scheitern natürlich umso kläglicher. Beim „Weapons Master“ Xotar, dem zweiten Gegner der noch jungen Justice League, ist das besonders interessant. Er scheint es aufs Scheitern geradezu anzulegen. Anders ist sein idiotisches Handeln nicht zu erklären.

Dieser Berufsverbrecher macht sich die Mühe, aus einer 10.000 Jahre entfernten Zukunft mit einem gelben Kampfroboter ins 20. Jahrhundert zu reisen, nur um vier Waffen an der Justice League zu testen. Damit will er die Polizei besiegen, die hinter ihm her ist. Ein altes Buch, das Wonder Woman geschrieben hat, lässt ihn darauf schließen, dass eine seiner Waffen unbesiegbar sein muss – auch wenn die fragliche Passage halb unleserlich ist. Trotzdem: Er ergreift Besitz von Snapper Carr (dem nervigen Jungen, der seit Starro Ehrenmitglied der JL ist), hält die Helden mit einem Strahl fest und testet seine Waffen nacheinander an anderen Helden.

Zuerst ist Flash dran – gegen einen Schrumpfstrahl. Dann Aquaman und J’onn J’onzz – gegen einen Strahl, der aus Mehrzellern Einzeller macht. Schließlich Batman, Wonder Woman und Green Lantern gegen gelbe Blasen. Damit die Sache spannender wird, macht Xotar einen auf Riddler, indem er den Ort der Duelle nur in Rätseln verrät. Das bringt den armen Flash dazu, erstmal einen Umweg über die Bücherei zu nehmen … Jedes Mal kann die JLA die vermeintlichen Superwaffen ganz einfach ausschalten.

Warum aber kommt keiner der jeweils befreiten Helden auf die Idee, den Strahl, der die anderen gefangen hält, zu zerstören? Und wo ist Superman? Der antwortet nicht. So kommt es zum letzten Kampf, dafür werden alle Helden auf einmal befreit. Die letzte Waffe gaukelt ihnen vor, gegen dinosaurierartige Monster zu kämpfen, während sie sich in Wirklichkeit gegenseitig bekriegen. Da hilft am Ende Superman, der wie Kai aus der Kiste gesprungen kommt und die Farce mit bloßen Händen beendet. Er schickt Xotar zurück in die Zukunft, wo ihn schon die Polizei aufgreift.

Xotar wirkt wie ein Paradebeispiel dafür, dass Menschen ihre Fähigkeiten nicht auf andere Felder übertragen können. Geniale Wissenschaftler sind nicht unbedingt geniale Strategen. Vielleicht ist er aber auch nur dämlich: Wer vor der Polizei flieht, sollte sich nicht unbedingt mit der JLA duellieren. Es sei denn er ist masochistisch veranlagt. Vielleicht steckt aber auch mehr dahinter: Das Schuldbewusstsein, das ihn am Ende zurück in die Arme der Exekutive treibt. Im Grunde sehen wir dabei zu, wie Xotar sich über einen Umweg selbst seiner Strafe ausliefert …

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Wie aus Bäumen Helden werden

DC Comics

Titel: The Origin of the Justice League

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Mike Sekowsky

Erschienen: 1962 (Justice League of America #9), Paperback 2016 (Justice League of America: The Silver Age Vol. 2); dt. Eaglemoss 2015 (JLA – Das erste Jahr Teil 1)


Nach elf Abenteuern der JLA fiel den Verantwortlichen bei DC ein, dass es vielleicht interessant wäre zu erzählen, wie alles mit dem Team begann. Denn die Justice League war bisher ohne Erklärungen eingeführt worden, was eigentlich ziemlich seltsam ist, wenn man bedenkt, dass es schon über 20 Jahre Superhelden gab, aber noch keiner auf die Gedanken gekommen war, die bekanntesten zusammenzubringen (abgesehen von Batman und Superman). Noch seltsamer ist dieser nervige Junge namens Snapper Carr, der aus unerfindlichen Gründen mit unser aller Lieblingshelden rumhängen darf. Der fragt bei einer Geburtstagsfeier der Liga, wie denn das damals gewesen sei und da erzählen sie es ihm. (Offenbar liest der Junge keine Zeitung und kriegt auch sonst nix mit.)

Es beginnt mal wieder mit einer Alien-Invasion: Ein Steinriese, ein Glasfisch, ein Quecksilberklecks und ein Riesenvogel verwandeln die Menschheit in Stein, Glas, Quecksilber und Vögel – und jedes einzelne Mitglied der JLA auch. Doch die können sich jeweils kurz vor knapp aus dem Bann befreien und die Gegner besiegen. Obwohl man das Prinzip spätestens nach dem zweiten Mal verstanden hat, wird es noch zweimal durchexerziert, bis jeder Held seinen Auftritt hatte. Am Ende machen alle nochmal das Gleiche durch, indem sie in Bäume verwandelt werden. Dann geht es zum Nordpol, wo Batman und Superman gegen den Endgegner kämpfen, der sie zu Diamanten macht. Superman erledigt ihn aber sehr schnell. Wie das? Nun ja, die Erklärung geht so: Superman kann bekanntlich Kohle zu Diamanten pressen – also funktioniert das auch umgekehrt, indem er Diamanten zu Kohle … äh … rubbelt …

Wie dem auch sei: Nach dem Kampf gegen die sieben Invasoren gründen die Glorreichen Sieben die Liga. Während die Aliens nur zur Erde gekommen sind, um sich zu beweisen, damit entschieden wird, wer von ihnen der nächste Herrscher ihres Planeten (Appellax) wird, konstituiert sich die Liga als Gruppe Gleichberechtigter und Gleichgesinnter. In der Liga, so erfahren wir, gibt es keinen festen Anführer. Der Chairman wechselt ständig. Allerdings, wenn es ums Putzen des Hauptquartiers geht, trägt Wonder Woman eine Schürze und hat das Sagen. Auch wenn alles ihrem Kommando folgt und kräftig mitanpackt – ich bin mir nicht sicher, ob das ganz im Sinne der Emanzipation ist …

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Die Justice League und der Seestern

DC Comics

Titel: Starro the Conqueror (Justice League of America)

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Mike Sekowsky

Erschienen: 1960 (The Brave and the Bold #28), Paperback 2016 (Justice League of America: The Silver Age Vol. 1)


Die Geschichte der Justice League (of America) beginnt nicht mit einem Teambuilding, sondern mit einem Riesenseestern namens Starro. Der kommt aus dem All hinab auf die Erde, rekrutiert drei kleine Seesterne, päppelt sie zu Riesen auf und will mit ihnen die Welt erobern. Aquaman, der Seesternexperte, alarmiert sein Team: Wonder Woman, Flash, Green Lantern und J’onn J’onzz – nur Superman und Batman haben gerade Besseres zu tun. (Superman zerkleinert immerhin Meteoriten im All, aber Batman jagt nur Ganoven im Gotham. Erst am Ende tauchen sie wieder kurz im Bild auf.)

Während Green Lantern dabei zusieht, wie ein Aushilfsseestern eine Atombombe zündet und sich an der Energie gütlich tut, müssen Wonder Woman und der Marsianer die besten Wissenschaftler des Landes vor dem Brain Drain durch einen anderen Seestern retten. Und dann gibt es noch Flash. Der gibt sich mit einem ziemlich unsympathischen Jungen namens Snapper ab, der die nervige Angewohnheit hat, nicht nur Stuss zu reden, sondern auch ständig mit den Fingern zu schnippen. Snapper sieht, wie seine Familie zu gedankenkontrollierten Zombies werden, während er selbst – weil offenbar zu dämlich, um von Nutzen zu sein – verschont bleibt. Flash kann auch den dritten Stern besiegen, indem er das tut, was er immer tut, nämlich rennen. So entstehen Wirbelwinde etc.

Am Ende bewirft die Justice League den bösen Oberseestern mit Kalk und die Sache ist erledigt. Snapper sei dank, der unfreiwillig den entscheidenden Impuls dazu gibt. Dafür gibt es eine Ehrenmitgliedschaft in der Liga, samt Medaille. (Okay, Junge, du hattest deine 15 Minuten Ruhm. Und jetzt bitte: lass das dumme Grinsen, verzieh dich – und hör mit dem verdammten Schnippen auf!)

Die Story von Starro wurde 1998 (in JLA: Secret Files and Origins #1) von Grant Morrison und Howard Porter neu erzählt. Der Riesenseestern (der jetzt grün ist statt grau) besetzt ein Gebäude in Blue Valley und lässt viele kleine einäugige Sterne auf die Gesichter von Menschen fliegen (Facehugger, eine freundliche Leihgabe der Alien-Filme) und sie zu Zombies werden, darunter auch Flash. Die Justice League will eingreifen, da taucht The Spectre auf und verbietet es, weil sie sonst ebenso zu Zombies und damit mächtigen Verbündeten des Eroberers werden, um die Menschheit zu versklaven. Die JLA lässt sich also die Kräfte nehmen, um keine Gefahr mehr darzustellen, wird vom bösen Flash ausgeknockt. In der Zwischenzeit dringt Batman in die Zentrale ein und besiegt Flash, indem er die Klimaanlage sabotiert. Denn Kälte verträgt der Seestern nicht so gut (fragt sich nur, wie er es durchs Weltall geschafft hat). Flash wird den Parasiten los, zerstört alles und die JLA kriegt ihre Kräfte zurück.

Doch das war nur die Vorhut. In JLA #22-23 (1998) kommt Starro als der eigentliche Eroberer zur Erde. Diesmal im Traum. Die ganze Menschenheit (bis auf die Einwohner Blue Valleys) ist plötzlich in Tiefschlaf versetzt und gefangen in einer Traumwelt, in der Starro herrscht und es weder Superhelden noch Erinnerungen an sie gibt. Nur ein kleiner Junge erinnert sich noch an sie und leistet Widerstand. Wieder wird die JLA von einem Metawesen aufgesucht, diesmal dem Sandman, und indem sie sich von ihm in die Traumwelt versetzen lässt, verlieren die Helden wieder ihre Kräfte. Bei der Suche nach dem Hoffnungsträger müssen sie sich beeilen, denn nach und nach bekommen alle Seesternfratzen angeheftet und parallel dazu kommen weitere Riesenseesterne zur Erde …

Die Neuauflage des alten Motivs macht aus dem albernen und beliebigen Schurken einen ernstzunehmenden Gegner. Die drei Hefte gehören nicht nur zu den unheimlichsten JLA-Storys, sondern sind auch grafisch beeindruckend von Howard Porter umgesetzt, sodass eine beklemmende postapokalyptische Atmosphäre entsteht. Dieses starre rote Auge auf den Gesichtern der Menschen hat exquisite Horrorqualitäten.

Hinweis: Die neueren JLA-Storys sind in JLA Sonderband 4 und JLA 22-23 (Dino Verlag) auf deutsch erschienen. Starro hatte auch einen Auftritt in der Zeichentrickserie Batman Beyond.

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