Scarecrow

Batmans böser Blick der Angst

DC Comics

Titel: Batman’s Evil Eye

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Bob Brown

Erschienen: 1969 (Detective Comics #389), Paperback 2016 (Batman Arkham: Scarecrow)


Jonathan Crane alias Scarecrow kommt auf Bewährung aus dem Knast. Bruce Wayne persönlich hat ihm einen Job besorgt, Batman empfängt ihn am Gefängnistor, um ihm alles Gute zu wünschen, da bekommt er einen besonders festen Händedruck zu spüren. Die Vogelscheuche kann ganz gut zupacken …

Daraufhin wird das Dynamische Duo nachdenklich. Eigentlich sollte das Fledermauskostüm einst Gauner mit schlechtem Gewissen in Angst und Schrecken versetzen. (Damit ist Batman etwas wie ein Seelenverwandter von Scarecrow.) Aber das war einmal, die Zeiten haben sich geändert, sagt Batman. Aber die Menschen sind immer noch die gleichen, sagt Robin. Sie haben immer noch die gleichen Ängste, sie hätten sich bloß an den Anblick der beiden Helden gewöhnt: „Maybe we’re passé — old hat — extinct Dodos of a dying breed of crime-fighters!“ Batman gibt ihm später Recht: „My shock value — has worn off! (…) The ‚bat’s‘ psychological weapon — the power to instill fear, on sight, in the criminal mind — is gone forever!“

In Batmans 30. Jahr ist das auffallend pessimistisch. Tatsächlich steckt Batman kurz nach der Adam-West-Ära in einer Krise: Er ist eine Lachnummer, die sich totgelaufen hat. Kurz darauf wird die Figur neu erfunden: ernsthafter, ohne Bathöhle und Robin, mehr in der realen Welt zu Hause. Doch so weit sind wir hier noch nicht.

Batmans Furcht vor sich selbst

Zuvor vermöbelt das Dynamische Duo eine Bande, die Parkuhren stiehlt. Als die Batman sehen, fangen sie vor Angst an zu stammeln. Es ist ein Leichtes, sie auszuknocken. Noch krasser reagieren später Juwelendiebe – sie flehen die Polizei an, sie ins Gefängnis zu stecken, um Batmans bösen Blick („evil eye“) nicht mehr ertragen zu müssen. Der Dunkle Ritter scheint immer noch Schrecken verbreiten zu können.

Kurz darauf meldet sich Scarecrow bei Commissioner Gordon und lädt Batman zu einem Rendezvous zu zweit in einer Lagerhalle. Natürlich eine Falle, natürlich tappt Batman hinein. Kaum bricht er durchs Oberlicht, findet er sich in einem Spiegelkabinett wieder und fürchtet sich vor dem eigenen Anblick. Scarecrow hat ihm ein Gift verabreicht, das alle das Fürchten lehrt, die böse sind. Batman ist zwar nicht böse, aber da Scarecrow hinter den Spiegeln lauert und sein Gehirn bad vibrations aussendet, fällt Batmans Angstkraft auf ihn selbst zurück (logisch, oder?).

Sollte Batman fünfmal hinschauen, wird er vor lauter Angst durchdrehen. Da das Glas kugelsicher ist, kommt er nicht raus. Auch ein Laserstrahl hilft nicht. Batman bricht schließlich zusammen. Als die Tür aufgeht, verpasst er Scarecrows Handlangern den bösen Blick und sie weichen zurück. Doch statt auch Scarecrow damit auszuschalten, verbirgt Batman sein Gesicht hinter seinem Cape, um dem Schurken zu beweisen, dass Gerechtigkeit auch blind siegen kann. Am Ende verrät sich Scarecrow beim Herannahen selbst – durch das Stroh in seinem Kostüm …

Unklar bleibt, warum Scarecrow lieber alte Spielchen spielt, statt die zweite Chance zu nutzen, um sich ein neues Leben aufzubauen. Liegt wohl an dem bösen, rachsüchtigen Gehirn, das später zu einem verrückten erklärt werden wird.

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Scarecrow lehrt Batman das Fürchten

DC Comics

Titel: The Man Who Radiated Fear

Autor/Zeichner: Mike Friedrich/Chic Stone

Erschienen: 1968 (Batman #200)


Scarecrow mag wie eine Vogelscheuche aussehen, aber furchteinflößend ist er nicht gerade. Das ändert sich Ende der 60er, im Jubiläumsheft Batman #200. Jonathan Crane hat eine Angstpille entwickelt, die andere lehrt, ihn zu fürchten. Ziel sind natürlich Batman und Robin. Vorher aber probiert er das Mittel selbst aus, indem er es einen Handlanger schlucken und sich als Batman verkleiden lässt. Das Ganze passiert im Geheimversteck, dem Haystack, einer als Heuhaufen getarnten Scheune. Auch wenn Heu nicht gleicht Stroh ist: Stroh bleibt das Markenzeichen.

Als es zur ersten Begegnung mit dem Dynamischen Duo kommt, ist das vor Angst paralysiert. Doch töten will Scarecrow die beiden nicht, denn er genießt zu sehr, von ihnen gefürchtet zu werden. Zurück in der Bathöhle sagen sie Alfred, dass dieser Zustand ihr Ende sein könnte. Da erzählt ihnen der treue Butler noch einmal ihre Leidensgeschichten: Wie Bruce Wayne zu Batman wurde und Dick Grayson zu Robin. Daraufhin sind beide wieder hochmotiviert. Sie mussten sich bloß wieder auf ihre alten Traumata besinnen. „We may become afraid — again — but that won’t stop us now!“, sagt Robin. Das war wohl die schnellste Angsttherapie in der Geschichte der Menschheit.

Nach einem gemeinsamen Training starten die beiden wieder hochmotiviert durch: Sie schnappen den Joker, Killer Moth und den Pinguin. Dabei finden sie an den Schurken immer wieder Strohhalme: zwei rote, vier weiße, fünf blaue. Nach ein bisschen Grübelei, was Scarecrow ihnen damit sagen wollen könnte, finden sie ihn samt Bande beim Pelzeklauen. Angst haben sie keine mehr – bis Scarecrow ihnen in einem Spiegelkabinett versechsfacht erscheint. Batman und Robin werden wieder rückfällig.

Dann stecken die Gauner sie in eine perfide Todesfalle: Sie setzen die beiden auf Stühle und richten vier Pistolen auf sie, Fäden sind zwischen ihren Handgelenken und den Abzügen gespannt. Nur eine Bewegung und die Waffen schießen. (Außerdem erinnern Waffen und Fäden die beiden an ihre Traumata.) Die Lösung ist einfach: ducken. Dann wird geprügelt und Batman jagt plötzlich Scarecrow Angst ein, weil er ihn mit seinen Worten an den Selbstversuch vom Anfang erinnert. Dagegen hilft nicht mal ein Gegenmittel.

Ach so, was hatte es eigentlich mit den farbigen Strohhalmen auf sich? Das wird erst am Ende erklärt. Wollt ihr das wirklich wissen? Hab ich mir gedacht …

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Scarecrows Rückkehr oder: Warum liegt hier Stroh?

DC Comics

Titel: Fright of the Scarecrow

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1967 (Batman #189), Paperback 2016 (Batman Arkham: Scarecrow)


„… by stretching the imagination, it might fit –“ (Batman)

Nach zwei Auftritten in den 40ern verschwand Scarecrow für 24 Jahre, erst 1967 kehrte er wieder in die Comics zurück. Daher musste man den jungen Lesern von damals noch einmal die Origin-Story aus World’s Finest #3 (1941) erzählen, damit sie überhaupt wussten, was Sache ist: Jonathan Crane, als Kind gerne Vögel aufgescheucht, später Psychologie-Professor mit dem Forschungsschwerpunkt Angst und schließlich professionelle Vogelscheuche. Angstgas hatte er damals noch nicht – diese Pioniertat war zunächst nur Hugo Strange vorbehalten.

Als Scarecrow wiederkehrt, erwischen ihn Batman und Robin gerade dabei, wie er im Park die versteckte Beute früherer Raubzüge wieder ausgräbt. Ohne zu fragen wird Batman handgreiflich, als sich die beiden Komplizen wehren wollen, indem sie vom Zweiten Verfassungszusatz Gebrauch machen, werden sie ausgeknockt. Doch dann lässt Scarecrow ein kleines U-Boot mit einer Antenne auftauchen, die mittels Signale Höhenangst auslöst. Während sie sich an einen Baum klammern, bewirft Scarecrow sie mit Stroh – sein Markenzeichen und angeblich Ausdruck seiner Macht.

Scarecrow dichtet wieder

Dann lässt er einen Hinweis im Sand zurück, die Worte: Park, Ark, Mark. Ähnliche Reimereien gab es schon in Detective Comics #73 (1943). Und so beginnt das Rätselraten. „Ark“ ist einfach: Es geht um die Filmkulisse eines Noah-Films, die der Geschäftsmann Raymond Archer gekauft hat. Doch kaum Batman und Robin an Bord, werden sie von Scarecrows Signalen mit Blindheit geschlagen und sie haben plötzlich Angst vorm Dunkeln. Dann lässt Scarecrow auch noch – immerhin ist man auf einer Arche! – zwei große Raubkatzen auf sie los. Aber zum Glück hat Scarecrow wieder ein bisschen Stroh liegen lassen. Dank eines Laserstrahls im Gürtel können Batman und Robin damit Feuer machen und die wilden Tiere abwehren. (Ein Feuerzeug hätte es auch getan, aber man muss wohl mit James Bond mithalten.)

Doch was hat es mit dem dritten Hinweis „Park“ auf sich? Dahinter kommen die Detektive mittels wildester Assoziation: Es geht von „mark“ zu „easy marks“ zu „fall guys“ zu „Jeremy T. Fall“, einem Millionär. Das ist eine Gedankenkette, die selbst für den Riddler zu weit hergeholt wäre. „Mark“ hätte genauso gut ein Name sein können – aber für’s Nachdenken bleibt keine Zeit, denn wieder muss ein Millionär davor bewahrt werden, sein Vermögen zu verlieren. Nein, so ist es nicht ganz: Denn immerhin will Mr. Fall das Geld spenden – es geht also um einen guten Zweck.

Scarecrow hat zwar auch hier noch kein Angstgas, aber er raucht eine Pfeife, deren Rauch den armen Mr. Fall in Todesangst versetzt. Lange muss er sich nicht fürchten, denn Batman und Robin können alles wieder schnell mit Fäusten regeln. Der Wunderknabe reimt: „Have some fear — Robin’s here!“ Doch Scarecrow hat viel mehr Angst vor etwas anderem: Polizeisirnen.

Und die Moral von der Geschicht: Man überwindet seine Ängst nur, wenn man sich ihnen stellt. Genauso ist es – merkt euch das. Von Batman kann man was fürs Leben lernen. Manchmal jedenfalls.

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Neue Batman-Comics: Vorschau auf 2021

Joker War: Batman #100 (DC Comics)

2021 wird das Jahr der Vögel. Scarecrow und Pinguin feiern ihr 80-jähriges Jubiläum. Daher werde ich mich den beiden Schurken ausführlich in einer fortlaufenden Reihe widmen. Ihre ersten Auftritte habe ich schon besprochen. Jetzt kommt der Rest, darunter auch Pinguins Auftritt in Batman: The Animated Series und das Gipfeltreffen zwischen Pinguin und Scarecrow in der Storyline As the Crow Flies.

Außerdem feiert die Comicgemeinde am 15. Juni den 80. Geburtstag von Neal Adams. Der Zeichner prägte den Batman der 70er sowie das Team-up zwischen Green Lantern und Green Arrow – alles Arbeiten, die der 2020 gestorbene Autor Dennis O’Neil schrieb. Zuletzt betätigte sich Adams auch als Autor, mit Batman: Odyssey und dem bislang unvollendeten Batman vs. Ra’s al Ghul, von dem die letzten beiden Ausgaben nächstes Jahr erscheinen sollen.

Im Herbst werden auch Wonder Woman, Green Arrow und Aquaman 80 Jahre alt (Oktober/November), die letzten beiden erschienen sogar zeitgleich zum ersten Mal (in More Fun Comics #73). Ich werde mir die Team-ups dieser Helden mit Batman in The Brave and the Bold anschauen.

Batman: Earth One Vol. 3 (DC Comics)

In Sachen neuer Batman-Comics darf man gespannt sein auf den Joker War, den Autor James Tynion IV im vergangenen Jahr toben ließ und der nun als Sammelband herauskommt. Noch mehr freue ich mich auf Batman: Earth One Vol. 3 von Geoff Johns und Gary Frank. Ein weiteres Highlight könnte der Zwölfteiler The Batman’s Grave von Warren Ellis und Bryan Hitch werden.

Für Heftesammler beginnt das Jahr mit dem Event Future State, das Batman und andere DC-Helden in einem dystopischen Szenario zeigt. Dafür pausieren die Hauptserien für ganze zwei Monate, danach geht Batman wieder monatlich (statt zweimal pro Monat) weiter. Der erste Batman-Sammelband zu Future State erscheint erst im Juni. Außerdem läuft der Zwölfteiler Batman/Catwoman von Tom King und Clay Mann weiter. Neue Wege einschlagen will DC mit dem One-Shot Infinite Frontier, der am 2. März erscheinen soll, am gleichen Tag kommt die erste Ausgabe der neuen Serie The Joker heraus. Am 16. März 2021 startet DC mit Batman: Urban Legends eine neue Anthologie-Serie.

Bis wir Batman wieder im Kino sehen, müssen wir uns bis 2022 gedulden. Mindestens. Im August 2021 soll zunächst James Gunns The Suicide Squad in die Kinos kommen, falls die Pandemie nicht wieder alle Pläne über den Haufen wirft. Und im März soll dann auch Zack Snyder’s Justice League als Miniserie auf HBO Max erscheinen (ok, kriegt euch wieder ein). Einen deutschen Veröffentlichungstermin gibt es nicht. Zunächst kommt im Januar der Animationsfilm Batman: Soul of the Dragon. Für den weiteren Verlauf des Jahres ist die Adaption von The Long Halloween angekündigt.

Januar

  • Batman: Chalice (inkl. Batman: The Ankh)
  • Batman: The Caped Crusader Vol. 5 (Batman #466-473, Detective Comics #639-640)
  • Batman: The Dark Knight Detective Vol. 4 (Detective Comics #601-611, Detective Comics Annual #2)
  • Batman Adventures: Robin, The Boy Wonder (Gotham Adventures #7, 19, 29, 42, 54, Batman Adventures #9)

Februar

  • Batman Vol. 2: The Joker War (Hardcover)
  • Batman/The Maxx: Arkham Dreams (Hardcover)
  • Gotham Knights: Contested (Gotham Knights #14-24, #29)

März

  • The Batman’s Grave (Hardcover)
  • Detective Comics Vol. 5: The Joker War (Hardcover)
  • Batman and the Outsiders Vol. 3: The Demon’s Fire
  • Batman Arkham: Talia al Ghul (Paperback)
  • Batman Beyond Vol. 8: The Eradication Agenda (Paperback)
  • Superman & Batman Generations Omnibus (Superman & Batman: Generations An Imaginary Tale #1-4, Superman & Batman: Generations II #1-4, Superman & Batman: Generations III #1-12)

April

Mai

  • Batman: The Dark Knight Detective Vol. 5 (Detective Comics Annual #3, and Detective Comics #612-614, #616-621)
  • Batman Universe (Paperback)
  • Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles III (Paperback)

Juni

  • Batman: White Knight Presents: Harley Quinn (Hardcover)
  • Batman: The Adventures Continue (Paperback)
  • Batman Vol. 3: Ghost Stories (Hardcover. Enthält Batman #101-105, eine Story aus Detective Comics #1027, Batman Annual #5)
  • Future State: The Next Batman (Paperback. Enthält: Future State: The Next Batman #1-4; Future State: Dark Detective #1-3; Future State: Nightwing #1-2)
  • Batman by John Ridley – The Deluxe Edition (Hardcover, enthält: Detective Comics #1027, Batman Black & White #1, Batman: The Joker War Zone #1, Future State: The Next Batman #1-4)
  • Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 9 (Batman #76-84, Detective Comics #192-208, World’s Finest Comics #63-70)
  • The Dark Prince Charming (Paperback)

August

  • Batman Adventures: Cat Got Your Tongue? (Paperback, enthält: Adventures in the DC Universe #2-19; Batman: Gotham Adventures #4-24, 50; Batman Adventures #10)
  • Batman: Zero Year (Paperback)

September

November

  • Legends of the Dark Knight: Jose Luis Garcia-Lopez (Hardcover)

(Quelle: Amazon.de)


>> Batman-Jahresrückblick 2020


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Batman trifft Judge Dredd

batman judge dredd cover

DC Comics

Titel: Batman/Judge Dredd Collection

Autor/Zeichner: Alan Grant/Simon Bisley u.a.

Erschienen: 1991, 1993, 1995, 1998 (Judgement on Gotham; Vendetta in Gotham; The Ultimate Riddle; Die Laughing), Paperback 2014, dt. Carlsen 1994/1997 (Vendetta in Gotham/Das letzte Rätsel)


Judge Dredd ist Polizist, Richter und Henker in einem. Ein knallharter Typ, der in einer knallharten, dystopischen Stadt (Mega-City One) Verbrechen aufklärt und sühnt – mit roher Waffengewalt. Der Antiheld trat 1977 zum ersten Mal im der Comic-Anthologie 2000 AD auf, 1995 wurde der Stoff mit Sylvester Stallone als Trash verfilmt, 2012 kam ein Remake ins Kino, das bei Kritikern größere Gnade fand.

Bereits 1991 traf Judge Dredd auf Batman. Es war das erste Crossover der 90er mit einem Charakter von einem anderen Comicverlag und es folgten drei Fortsetzungen. Im ersten Teil, Judgement on Gotham, dringt ein böser Geist namens Judge Death in Gotham ein und tötet Menschen. Batman hält ihn vorläufig auf, wird dann aber in die Parallelwelt nach Mega-City One teleportiert, wo er auf den Cyborg-Schurken Mean Machine trifft und dann mit dem Gesetz in Form von Judge Dredd in Konflikt gerät.

Der Mann, der seinen Helm nie abnimmt, will Batman festnehmen. Als der sich widersetzt, knockt Dredd ihn aus und sperrt ihn ein. Batman stehen 15 Jahre Knast bevor. Keine Gnade. Keine Rücksicht. Nicht mal der Versuch, Batman Glauben zu schenken. Erst der Auftritt der Telepathin Judge Anderson bringt Klarheit. Dredd bleibt stur, besteht auf Strafe, Batman schlägt ihn, wird verfrachtet, Anderson befreit ihn und man fährt gemeinsam nach Gotham, um Judge Death zu besiegen, der sich in der Zwischenzeit mit Scarecrow verbündet.

Judge Dredd jagt ihnen hinterher. Er ist hier mehr Gegner als Verbündeter, ein stumpfer Haudrauf und Prinzipienreiter, der sich mehr für die Strafe an Batman als für echte Gefahren interessiert. Erst am Ende macht sich seine Brutalität nützlich, um zu verhindern, dass Judge Death Massenmord bei einem Rockkonzert begeht.

Nicht nur wegen der unsympathischen Figur ist Judgement on Gotham ist gewöhnungsbedürftig. Auch die Handlung artet in Gewaltorgien und bizarre Situationen mit einem schwarzen bis geschmacklosen Humor aus. Bewundernswert sind dabei aber die Zeichnungen von Simon Bisley, der das Szenario noch grotesker und surrealer darstellt, als es ohnehin schon ist. Albtraumhaft wirkt jedes Panel, selbst Batman ist mit seinen langen Ohren und seinem dämonischen Auftreten furchterregend.

Scarface, Riddler, Joker

The Ultimate Riddle (DC Comics)

Im zweiten Teil, Vendetta in Gotham, sind die Bilder von Cam Kennedy bodenständiger, auch wenn die Story auf andere Weise bizarr anmutet: Judge Dredd kommt nach Gotham, um mit Batman eine offene Rechnung zu begleichen. Es kommt zu einer großen, fast nicht enden wollenden Prügelei. Gleichzeitig plant der Bauchredner/Scarface einen Anschlag auf einen Politiker bei einer Theateraufführung von Kindern. Scarface schmuggelt sich als verkleidete Puppe auf die Bühne und soll dann explodieren. Schließlich stellt sich heraus, dass die Handlung doch nicht so stumpfsinnig war, wie es zunächst schien. Tieferen Sinn ergibt das alles jedoch nicht.

Teil drei, The Ultimate Riddle, beginnt mit dem Riddler. Batman wird mit ihm zu einer fremden Welt entführt und in einen Käfig gesteckt. Judge Dredd wird ebenfalls gefangen gehalten, zusammen mit sechs weiteren Kämpfern anderer Planeten. Ein Diktator namens Xero zwingt sie dazu, gegeneinander anzutreten. Wer gewinnt, darf überleben. Batman wird als Beute vorausgeschickt, die die anderen jagen sollen. Wieder gibt es mehr Action als nennenswerte Dialoge, wieder reicht es, sich an den aufwendigen Illustrationen zu ergötzen. Dredd wird auch hier nicht unbedingt interessanter. Die überraschende Wendung am Ende lässt das Ganze noch banaler erscheinen.

Batman/Judge Dredd: Die Laughing (DC Comics)

Die letzte Begegnung der ungleichen Helden ist der Höhepunkt der Reihe: In Die Laughing kommt der Joker mit dem Teleportationsgürtel nach Mega-City One, befreit Judge Death und die drei anderen Dark Judges und richtet mit ihnen ein Gemetzel in einer Hedonistengemeinde an. Die Story bekommt doppelt so viel Raum und weil Dredd selbst zum Outlaw wird, bildet er mit Batman ein gutes Team, um die Schurken aufzuhalten. Der Joker wird selbst zum Dark Judge.

Die Laughing ist eine Horrorgeschichte voller expliziter Gewalt, vieler furchterregender Gestalten und Leichen, ebenfalls sehr ausdrucksstark gezeichnet, wenn auch auf Dauer etwas anstrengend. Man kann in dem Hedonistenmassaker sogar eine Gesellschaftssatire sehen. Eine sehr schwarze. Aber all zu viel Tiefgang sollte man trotzdem nicht erwarten.

Das Schlusskapitel des Bandes, Lobo/Judge Dredd: Psycho Bikers Vs. Mutants From Hell, habe ich mir dann gespart.

>> Liste der Batman-Crossover

Wiederholung und Variation

Batman and Robin Adventures Vol. 2

DC Comics

Titel: Batman and Robin Adventures Vol 2

Autor/Zeichner: Paul Dini, Ty Templeton/Brandon Kruse, Mike Parobeck u.a.

Erschienen: 1995-1996 (Batman and Robin Adventures #11-18, Annual #1), Paperback 2017


Wenn man Superheldencomics auf eine Formel bringen will, könnte man sagen: Es sind unendliche Geschichten. Und wenn etwas kein Ende hat, dann nur dank zweier Prinzipien: Wiederholung und Variation. Einerseits wollen Fans immer das Gleiche (und zwar bis zu einem Grad der Wiedererkennbarkeit), andererseits soll immer etwas Neues geboten werden. Das ist ebenso ein Widerspruch wie eine Gratwanderung. Da es zwar unendliche Möglichkeiten gibt, aber nur eben eine beschränkte Zahl an Ideen, bleibt das Meiste eben doch eher dem Altbekannten verhaftet und man bekommt mehr eine Wiederholung des Immergleichen.

So ist es auch mit dem zweiten Band von Batman and Robin Adventures. Die größte Story ist eine Fortsetzung des Animationsfilms Mask of the Phantasm (dt. Batman und das Phantom). Das Phantom (Bruce’s Geliebte Andrea) wird zur Heldin, indem sie ihn vor einer katzenartigen Attentäterin (Kitsune) und einem anderen Schurken bewahrt. Gebraucht hätte es das nicht unbedingt.

Des Weiteren gibt es ein Wiedersehen mit Man-Bat in der Bahöhle, Scarecrow versucht mal wieder mittels Fernsehen Angst zu verbreiten (Achtung: Sozialkritik!), Catwoman lässt sich mal wieder mit einem Catman auf Beutezüge ein, der Mad Hatter versucht wieder das Herz seiner Alice zu gewinnen und Harley Quinn versucht mal wieder Joker zum Lachen zu bringen, was sogar ganz lustig ist, aber bei Mad Love viel lustiger war. Alles schon mal gesehen, unterhaltsam allenfalls als Gutenachtlektüre.

Zwei Geschichten stechen heraus, indem sie etwas Neues bieten: Wir bekommen einen anderen Bane zu sehen, der sich ohne Venom geläutert glaubt und zum Helden werden will, indem er Rupert Thorne tötet. Und schließlich ist da noch eine Geschichte ohne irgendwelche bekannten Schurken: In Dagger’s Tale erzählt ein Häftling einem anderen, wie in Batman in den Knast gebracht hat. Das ist mal etwas Ungewohntes, eine andere, frische Perspektive, die sogar eine nette kleine Moral am Ende hat. Eine typische Kurzgeschichte, bei der der Held am Ende etwas klüger ist. Davon bitte mehr.

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Scarecrow wird zum Dichter

The Return of the Scarecrow

DC Comics

Titel: The Return of the Scarecrow

Autor/Zeichner: Don Cameron/Bob Kane

Erschienen: 1943 (Detective Comics #73), Hardcover 2016 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 2), Paperback 2016 (Batman Arkham: Scarecrow), 2018 (Batman: The Golden Age Vol. 4)


Scarecrow ist wieder da! Aus dem Knast ausgebrochen geht er diesmal mit einer Gang auf Raubzüge. Diesmal ohne Mord (wie bei seinem ersten Auftritt in World’s Finest #3, 1941), dafür mit Ansage. Jonathan Crane schreibt „HAT“ auf eine Tafel und stiehlt ein paar wertvolle Hüte. Zufällig ist Bruce Wayne gerade da. Um sich nicht als Batman zu outen, stellt er sich tollpatschig an und tut so, als würde er unabsichtlich in die Gauner hineinstolpern. Da Scarecrow sich nicht sicher ist, ob es Absicht war, knockt er Bruce daraufhin nur aus.

Am Tatort lässt die Vogelscheuche ihre Tafel zurück. Darauf steht unter „HAT“ das Wort „MAT“. Bruce kombiniert, hat eine Vermutung und zieht daraufhin als Batman mit Robin zum Wrestling, wo man eben auf der Matte landet. In Gotham findet gerade ein Wohltätigkeitskampf statt, um für Kriegsanleihen zu werben. Hier zeigt sich Scarecrow nicht nur als gewissenloser Schurke, sondern auch als unpatriotisch – was für Amerikaner das größte Sakrileg sein dürfte. Doch auch im Ring kann die Vogelscheuche triumphieren. Am Ende landet eine große Lampe auf dem Dynamischen Duo.

Dann finden sie wieder eine Tafel: „VAT“ lautet der nächste Hinweis. Zusammen mit einem Flugblatt für eine Reinigungsfirma ist klar, wohin die Reise geht. Batman und Robin landen gefesselt in einem Wassertank. Batman schimpft: „You rat!“ Scarecrow offenbart: Eigentlich müsste es auf der Tafel „BAT“ heißen, Robin sein ein „BRAT“ (eine Göre). Er haut ab, lässt aber auf der Tafel zur Sicherheit den nächsten Hinweis („YAT“) zurück.

Trotzdem ist er überrascht, als er bei der nächsten Station (im Jade-Laden „Yat Sing“) Batman und Robin wiedersieht. Die beiden zeigen sich diesmal nicht nur schlagfertig mit Fäusten, sondern auch mit Worten. Batman wird dabei aus dem Stegreif zum Dichter. So klappt es am Ende immer: Man muss nur die Waffen des Gegners gegen ihn selbst richten.

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Jokers kurze Solo-Karriere

DC Comics

Titel: The Joker – The Clown Prince of Crime

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil, Elliot S. Maggin, Martin Pasko/Irv Novick, Ernie Chan, José Luis García-López u.a.

Erschienen: 1975-1976 (Joker #1-9), Paperback 2013


Nach 35 Jahren war es so weit: Der Joker bekam seine eigene Serie. Damit war er der allererste Batman-Schurke, dem diese Ehre zuteil wurde. (Der zweite war Man-Bat, aber das hielt nicht lange.) Batman tritt hier nicht auf, der Joker ist der Held, oder besser gesagt: Anti-Held, denn natürlich ist er – wie Charlie Brown – zum Misserfolg verdammt.

Im ersten Abenteuer nimmt der Joker es mit Two-Face auf. Ein anderer Gauner bricht aus Arkham aus und nimmt statt den Joker Two-Face mit. Zusammen wollen sie wertvolle Dublonen stehlen. Der Joker ist sauer und will sich an beiden rächen. Es fliegen Säure-Torten. Doch Two-Face kommt davon und revanchiert sich später mit einer Todesfalle: Er will den Joker mit einer Kreissäge halbieren. Aber der Clown hat sich von seinem Erzfeind Batman einiges abgeschaut, um auch in einer aussichtslosen Lage zu triumphieren.

So geht es immer weiter. Im zweiten Teil verbündet er sich mit einem gewissen Willie the Weeper, der jeden seiner Coups versaut, indem er in Tränen ausbricht, weil ihn sein schlechtes Gewissen einholt. Im dritten legt sich der Joker mit dem Creeper an. Es folgen Begegnungen mit Green Arrow und Dinah Lance (die hier nicht als Black Canary agiert), der Royal Flush Gang und mit Catwoman. Einmal tauscht er die Persönlichkeit mit Lex Luthor, ein anderes Mal konkurriert er mit Scarecrow.

Es geht dabei sehr albern zu – und meistens völlig sinnfrei. Der Joker wird als total Verrückter dargestellt, der mehr am Spaß interessiert ist, als an der Bereicherung, weshalb man sich fragen muss, wie er seine Handlanger finanziert, die ihm trotz allem die Treue halten. Er hockt in einem Hauptquartier, das er „Ha-Hacienda“ nennt, fährt mit einem Wohnmobil namens „Ho-Home-on-Wheels“ oder mit dem Jokermobil, mit dem er im Grunde „verhaftet mich“ in die Welt hinausposaunt, was aber keinen zu kümmern scheint. Das Hauptproblem: Ein Joker ohne Batman macht nicht viel her. Vor allem taugt er weder als Held noch als Antiheld, wenn er kein klares Ziel hat.

Die dämlichste Geschichte handelt von Sherlock Holmes. Natürlich begegnet der Joker nicht wirklich dem Meisterdetektiv, sondern nur einem Schauspieler, der sich nach einem Kopfstoß dafür hält. Der Joker verübt Gaunereien, die irgendwie thematisch zu Holmes-Storys passen, aber nichts bringen, während Holmes immer wieder zufällig auf ihn trifft und ihn schließlich zur Strecke bringt. Das ist so bemüht und weit hergeholt, dass man sich als Leser für dumm verkauft fühlen kann – es sei denn man kann über dieses Gaga-Niveau lachen.

Von daher ist es kein Verlust, dass die Serie nach neun Ausgaben eingestellt wurde. Eigentlich ist es sogar ein Wunder, dass sie so lange durchhielt. Die geplante, aber damals nicht veröffentlichte zehnte Ausgabe ist 2019 im Sammelband The Joker: The Bronze Age Omnibus erschienen.

>> Liste der Joker-Comics

Die Scarecrow-Therapie

Batman Kings of Fear

DC Comics

Titel: Batman: Kings of Fear (dt. König der Angst)

Autor/Zeichner: Scott Peterson/Kelley Jones

Erschienen: 2018-2019 (Mini-Serie #1-6), Hardcover 2019 (dt. Panini 2019)


„I never should have become the Batman.“

Es ist das alte Spiel: Batman schnappt den Joker, bringt ihn nach Arkham und dort macht ihm eine Therapeutin Vorwürfe: Batman sei mitverantwortlich für all die kriminellen Verrückten. Durch ihn fühlen sie sich bestätigt. Dann sind plötzlich alle klassischen Schurken befreit. Batman verdrischt sie im Dunkeln. Nur Scarecrow bleibt am Ende stehen, entführt einen Arkham-Pfleger. Als ihn Batman auf der Flucht einholt, wird er mit einem neuen Angst-Gas traktiert.

Weil Scarecrow findet, dass Batman ernsthafte Probleme hat, beginnt eine Art Therapie. Batman soll ihm erzählen, was ihn bewegt, wie er geworden ist. Batman kann Realität und Halluzination nicht mehr unterscheiden. Er wird mit seinen größten Dämonen konfrontiert. Dann analysiert ihn Scarecrow und zeigt ihm, wie Gotham ohne Batman geworden wäre – nämlich ein besserer Ort. Seine größten Feinde wären nützliche Mitglieder der Gesellschaft. Kurz: Batman ist ein Irrtum …

Batman: Kings of Fear

DC Comics

Kings of Fear erzählt mehr eine innere Handlung als eine äußere. Wir lesen überwiegend Dialog über Selbstdiagnosen. Batman wird mal wieder hinterfragt und dekonstruiert. Seit den 80ern kommt das nicht aus der Mode. Tatsächlich erinnert das Konzept sehr an Grant Morrisons Arkham Asylum (1989) und Scarecrow durfte Batman bereits in Cycle of Violence (2012) analysieren. Die Spannung hält sich in Grenzen. Und als die Scarecrow-Handlung beendet ist, kommt noch ein viel zu langer Epilog, in Gordon und Alfred und eine Ärztin Batman versichern, warum er doch gebraucht wird. Alle paar Jahre braucht DC offenbar so eine Geschichte, auch wenn man das Gefühl hat, das schon zu oft gelesen zu haben.

Aber zum Glück sind da noch die wie immer schaurigen Zeichnungen von Altmeister Kelley Jones (Red Rain, Gotham After Midnight). Der scheint im Alter immer besser zu werden. Seine Albträume sind reiner Horror, niemand zeichnet Schurken monströser als er, gerade Scarecrow gelingt ihm auf jeder Seite sehr lebendig – und selbst Batman wirkt gruselig. Zugleich zeichnet Jones die Gesichter der Menschen viel realistischer, also weniger karikaturenhaft als in den 90ern. Zusammen mit einer breiten, leuchtenden Farbpalette können sich die tuschelastigen Zeichnungen zu einem psychedelischen Erlebnis entfalten.

Zusammen mit dem Text von Scott Peterson (ein früherer DC-Redakteur) entsteht zwar überdurchschnittlich intelligente Unterhaltung, aber eben keine innovative. Wer sich noch nicht an kritischen Batman-Analysen sattgelesen hat und eine Pause von der Action braucht, der wird hier seine Freude haben. Ansonst ist Kings of Fear aber vor allem ganz große visuelle Kunst.

>> Liste der Scarecrow-Comics

Joker lässt Comics zeichnen

DC Comics

Titel: Batman Adventures Vol. 2

Autor/Zeichner: Kelley Puckett/Mike Parobeck

Erschienen: 1993-1994 (Batman Adventures #11-20), Paperback 2015


Auch im Universum der Batman Adventures gibt es Comics. Sie heißen Gotham Adventures, also so, wie die Comic-Serie von 1998 bis 2003 hieß. Als der Joker sieht, dass er in den Heften stets schlecht wegkommt, entführt er den Zeichner seine wahren Verbrechen als Comic zeichnen. Die Episode ist voller Anspielungen auf die Comic-Geschichte: Joker trägt einen Pelzmantel wie in The Laughing Fish, die Kapitel heißen „Seduction of the Innocent“ und „Comics and Sequential Death“ (in Anspielung auf Will Eisner).

Der zweite Band der Adventures bietet einige kleine Highlights: Barbara Gordon zieht das Batgirlkostüm an, noch bevor sie offiziell (in der TV-Serie) Batgirl wird. Wie auch schon bei ihrem ersten Auftritt 1967 schneidert sie sich das Kostüm selbst für einen Ball. Zufällig gerät sie an Harley Quinn, Poison Ivy und Catwoman einander. Später bildet sie ein gutes Team mit Robin.

Was noch? Scarecrow sorgt dafür, dass sich die ganze Stadt vor ihm fürchtet, Bruce Wayne verbringt einen romantischen Kurzurlaub mit Talia in Paris und Gordon selbst wird zum Helden im Kampf gegen Rupert Thorne. Außerdem Wiedersehen mit Man-Bat, Scarface und Ra’s al Ghul.

Insgesamt eine bunte Mischung, die unter einigem Durchschnitt auch kleine Perlen für Zwischendurch bietet.