Detective Comics

Die Comicserie „Detective Comics“ erscheint seit 1937. In Ausgabe 27 hatte Batman 1939 seinen ersten Auftritt. Anfangs handelte es sich noch um eine Anthologieserie, die sich Batman mit anderen Helden teilte.

Showdown mit Deadshot und Boss Thorne

DC Comics

Titel: The Millionaire Contract/The Haunting of „Boss“ Thorne/Showdown

Autor/Zeichner: Gerry Conway, Paul Levitz/Don Newton

Erschienen: 1982 (Detective Comics #518, 520, Batman #354), Hardcover 2019 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 3)


Rupert Thorne hat den Fotobeweis: Bruce Wayne ist Batman! Deshalb beauftragt er den Profikiller Deadshot, um seinen Gegner umzulegen. Floyd Lawton war zwar zuletzt nicht sehr erfolgreich damit (Detective Comics #474, 1977), aber jeder verdient eine zweite Chance. Thorne wird übrigens immer noch von Hugo Stranges Geist verfolgt, den er einst umbringen ließ (Detective Comics #471-472, 1977). Und der ehemalige Commissioner James Gordon, der nun als Privatdetektiv arbeitet, wird von Polizisten auf der Straße zusammengeschlagen. Ganz schön viel Ärger!

Bruce Wayne ist mal wieder bei einem Date mit Vicki Vale, jener Fotografin, die den ganzen Ärger losgetreten hat, als Deadshot auf ihn schießen will. Doch da kommt ihm im letzten Augenblick Batman in dei Quere. Wie das?! Keine Zeit für Fragen: Ein Querschläger löst sich, trifft zufällig die Kette eines Kronleuchters und lässt ihn zufällig auf Bruces und Vickis Tisch krachen. Nach einem Gerangel in der Luft bekommt Deadshot eine zweite Chance, den Auftrag zu erledigen. Doch statt zu schießen, zielt er nur und quatscht rum, droht mit dem Tod, aber drückt einfach nicht ab. Batman hat alle Zeit der Welt, ihn zu verwirren und bei der Gelegenheit auch Vicki zu demonstrieren, dass er unmöglich Bruce sein kann. Derweil verstopft „Bruce“ mit einem geschickten Wurf Deadshot den Lauf seines Armbandes und lässt die Waffe explodieren. Denn Bruce ist in Wahrheit der Verbündete Christopher Chance alias Human Target. Auch Thorne ist hinterher überzeugt, dass er sich geirrt hat, und vernichtet die Beweisfotos.

Doch das ist erst der Anfang …

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Batman gegen Savage Skull

DC Comics

Titel: When Slays the Savage Skull/Requiem for Skulls

Autor/Zeichner: Doug Moench/Don Newton, Gene Colan, Klaus Janson

Erschienen: 1983 (Batman #360/Detective Comics #528), Hardcover 2011 (Tales of the Batman: Gene Colan Vol. 1 – nur Detective #528)


Ein Copkiller in Gotham! Mit roter Kapuze und roten Stiefeln, entstelltem Gesicht und einem Dolch als Mordwaffe! Sein Motiv kann man sich denken: Rache! Batman findet heraus, dass es sich um Jack Crane handelt, einen ehemaligen Polizisten, der den Beruf verfehlt hatte. Er soll einen jungen (schwarzen) Mann erschossen haben, den er angeblich auf frischer Tat bei Brandstiftung erwischt hatte. Später stellte sich heraus, dass der Verdächtige wohl unschuldig gewesen war. Crane aber erlitt bei dem Brand schwere Verletzungen und wurde entlassen.

Dass hier Rassismus ein Motiv sein könnte, wird zwar nicht gesagt, aber angedeutet. Außerdem fällt Batman auf, als er Cranes Wohnung betritt, der Schriftzug „SS“ an der Wand auf, was ihn sofort an die Nazi-Organisation denken lässt. Außerdem erinnert die Farbwahl des Savage Skull an die Nazi-Fahne – ganz zu schweigen von seinem „Totenkopf“-Schädel, der an die „SS-Totenkopfverbände“ denken lässt.

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Batman in der Akademie für Verbrecher

Titel: The Academy of Crime: College for Killers/Final Exams (dt. Die Gangsterakademie)

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Don Newton

Erschienen: 1982 (Detective Comics #515-516), Hardcover 2019 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 3); dt. Egmont Ehapa 1982 (Batman Taschenbuch #18)


Batman hält drei Bankräuber auf, da schießt einer mit dem Flammenwerfer und verbrennt den maskierten Rächer. Ende der Story? Weit gefehlt, denn dieser Batman ist nur ein Stuntman und der Bankraub nur eine Übung in einer ganz speziellen Schule: der Academy of Crime in Hollywood. Ein dicker Schulleiter bringt Gaunern bei, wie man Verbrechen begeht. Erste Lektion: Sei immer vorbereitet! Außerdem lernt man so hilfreiche Dinge, auf die man selbst nie gekommen wäre: Ziele immer auf den Kopf. Und das Hauptziel der Schüler: Batman zu erledigen!

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Man-Bat entführt Jason Todd

Titel: Avatars of Vengeance/The Most Successful Species (dt. Die Schwingen der Vergeltung/Die erfolgreiche Art)

Autor/Zeichner: Doug Moench/Dan Day, Don Newton

Erschienen: 1983 (Detective Comics #527, Batman #361), dt. Egmont Ehapa 1983 (Batman Taschenbuch 23)


Kirk Langstrom hat sich überarbeitet. Er kuratiert eine Fledermaus-Ausstellung im Gotham Museum of Natural History und vergisst dabei, seine Medizin zu nehmen, die ihn davor bewahrt, selbst zu einer Fledermaus zu mutieren. Doch dann geschieht es: Kirk wird Man-Bat, und damit kehrt auch der Wahnsinn wieder – denn erneut glaubt er fälschlicherweise, dass seine Tochter Rebecca tot und Batman schuld dran ist. Schon wieder! (Siehe Batman #341-342, #348.) Also fliegt er wieder zur Batcave, um sich zu rächen. So langsam wird das Motiv ermüdend. Dafür bekommt die Story eine neue Wendung.

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Man-Bat und die Rückkehr nach Wayne Manor

Titel: The Ghost of Wayne Mansion/Requiem for A Hero/Shadow Play

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Irv Novick, Gene Colan, Klaus Janson

Erschienen: 1981-1982 (Batman #341-342, #348), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2)


Vor zwölf Jahren (nach unserer Zeitrechnung) hat Batman Wayne Manor verlassen, ist in ein Penthouse in Gotham City gezogen und hat sich eine neue Batcave eingerichtet, samt Trophäensammlung, damit er es da schön heimelig hat. Doch ganz weg war Wayne Manor nie. 1974 schien ein Monster das verlassene Anwesen unsicher zu machen (Detective Comics #438), 1981 drang der Mole in die Batcave ein. Nun scheint es dort wieder zu spuken. Behaupten jedenfalls drei Kinder, sich dort unbefugterweise herumgetrieben haben. Und ein Polizist meint auch, dort zwei rote Augen gesehen zu haben.

Doch das scheint zu reichen, damit Commissioner Gordon höchstselbst den Fall übernimmt und Bruce Wayne darum bittet, Wayne Manor zu untersuchen. Bruce will natürlich nicht, dass sein Geheimnis von Spürnasen entdeckt wird, also sagt er nein. Gordon wird sauer und holt sich das Ja von der Gotham Historical Society, die ohnehin das Gebäude verwaltet. Höchst seltsam! Gordon leidet unter dem Druck der anstehenden Bürgermeisterwahl – sein Job steht auf dem Spiel, weil Kandidat Hamilton Hill ihn loswerden will.

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Batmans Zeitreisen: Robin Hood

DC Comics

Titel: The Rescue of Robin Hood

Autor/Zeichner: Don C. Cameron/Win Mortimer

Erschienen: 1946 (Detective Comics #116), Hardcover 2018 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 5)


Natürlich lag es nahe, dass bei all den Zeitreisen auch einmal Robin auf seinen Namensgeber Robin Hood trifft. Allerdings hat die Sache einen Haken: Robin Hood ist eine rein literarische, keine historische Figur. Außerdem war „Robin Hood“ im Mittelalter zunächst nur ein Synonym für Gesetzesbrecher – also das genaue Gegenteil von dem, wofür Batman und Robin stehen. Erst später wurde aus daraus eine positive Figur, die für soziale Gerechtigkeit kämpft. Aber im Comic müssen uns historische Details nicht kümmern. Da es Batman ja auch nicht wirklich gibt, kann man ihn auf andere Fiktionen treffen lassen. Nennen wir’s ein Crossover!

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Batman gegen Topmodels: Manikin und Calendar Girl

Titel: Who Dies For the Manikin?/Dressed to Die (dt. Mord nach Modell/Das Modemonster)

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Don Newton

Erschienen: 1981 (Detective Comics #506-507), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2); dt. Egmont Ehapa 1982 (Batman Taschenbuch #15)


Batman wird Zeuge, wie eine Autobombe hochgeht und rettet eine Frau aus dem brennenden Wagen. Das Opfer ist schwer verunstaltet. Zehn Monate später werden zwei Modedesigner ermordet. Als Bruce auf einem Date im Club „Studio 52“ ist, sieht er zufällig mit an, wie eine Frau in einer Maske einen dritten Designer würgt und am Hals emporhebt. Bruce greift ein, aber zu spät: Er ist tot. Die Unbekannte verschwindet nach draußen, Bruce zieht sich um, will sie aufhalten, aber sie schlägt ihn, zieht sich aus und offenbart eine Art goldene Rüstung unter ihrer Kleidung: Sie sieht aus wie eine Schaufensterpuppe und so nennt sie sich auch: „Manikin“. Außerdem kann sie hart zuschlagen und fliehen.

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Batman und der Schneemensch

DC Comics

Titel: Where Walks A Snowman/Snowblind (dt. Playboy „eisgekühlt“/Schneeblind)

Autor/Zeichner: Gerry Conway/José Luis García López, Irv Novick

Erschienen: 1981/1983 (Batman #337, Detective Comics #522), Hardcover 2018/2019 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol.2/3); dt. Ehapa 1981/1983 (Batman Superband #14, Batman Sonderausgabe #3)


Batman wird von Commissioner Gordon zu einem Tatort gerufen. Zwei Einbrecher versuchen, nachts einen Sportladen zu plündern. Doch während einer mit einer Axt auf Batman losgeht, ist der andere bereits zum Eiszapfen gefroren, genauso wie die Alarmanlage. Hm, wer könnte bloß dahinterstecken? Eigentlich kann das nur ein gewisser Mr. Freeze sein, aber Batman denkt nicht mal an den üblichen Verdächtigen und wir wissen bereits vom Cover, dass es ein neuer Schurke ist: eine Art Albino-Yeti, der sich naheliegenderweise „Snowman“ nennt.

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Detective Comics Vol. 2: Elixir

Cover von Mikel Janin (DC Comics)

Autor/Zeichner: Tom Taylor, Al Ewing/Lee Garbett, Mikel Janin, Bill Sienkiewicz u.a.

Erschienen: 2025 (Detective Comics #1097-1100, Annual 2025), Hardcover/Paperback 2026


Zehn Jugendliche wurden ermordet, um anderen das Leben zu verlängern (siehe Detective Comics Vol. 1: Mercy of the Father). Doch sowohl Batman als auch Harvey Bullock sind überzeugt: Nicht alle Täter wurden gefasst. Richtig, denn dahinter verbirgt sich eine geheime Verbrecherorganisation namens Elixir, die ebenfalls an ewiger Jugend hängt. Bullock ist ihnen bereits in seiner Anfangszeit begegnet, nun wird er während der Ermittlung entführt und Batman muss ihn befreien. Überraschenderweise trifft er dabei auch auf den Pinguin. Ein sonderbares Dynamisches Trio hält Elixir auf.

Das Abenteuer verläuft routiniert und ohne größere Überraschungen. Bullock übersteht Folter, der hartgesottene Schurke knickt ein, sobald ihm Folter angedroht wird. Der Strippenzieher am Ende, der sich „Perpetuam Vitae“ nennt, ist so lächerlich, dass selbst die Helden lachen müssen. Verlängertes Leben wird als Falle ad absurdum geführt. Immerhin ist das Ganze kurzweilig erzählt, mit pfiffigen Dialogen und krachender Action, die von Zeichner Lee Garbett schwungvoll in Szene gesetzt wird. Ansonsten wirken diese drei Kapitel wie ein Lückenfüller bis zur nächsten Pseudo-Jubiläumsausgabe #1100.

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Batman und der weiße Gorilla

Titel: Murder in the Night/Night of the Body Snatcher (dt. Blutige Rache/Batman kontra Gorillamensch)

Autor/Zeichner: Jim Starlin/P. Craig Russell

Erschienen: 1979 (Detective Comics #481-482), dt. Ehapa 1979 (Batman Taschenbuch #5)


Batman wird von Gordon zu einem Tatort gerufen. Ein gewisser Ronald Thursgood wurde ermordet, Firmenchef. Es gibt keinen Verdächtigen, aber der Täter hat bereits zwei weitere auf dem Gewissen: Ramsey Larken und Bruno Clark. Die Männer haben scheinbar nichts gemeinsam, jedenfalls nichts, was die Polizei entdeckt.

Doch Batman kommen die Namen bekannt vor, er erinnert sich: Sie haben einst mit Vater Thomas Wayne im Krieg gedient, zusammen mit Xavier Simon. Dieser wurde vors Kriegsgericht gestellt, nachdem er eine Frau misshandelt hatte. Die einstigen Freunde sagten gegen ihn aus und er bekam eine fünfjährige Haftstrafe.

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