Detective Comics

Die Comicserie „Detective Comics“ erscheint seit 1937. In Ausgabe 27 hatte Batman 1939 seinen ersten Auftritt. Anfangs handelte es sich noch um eine Anthologieserie, die sich Batman mit anderen Helden teilte.

Gordon wird Streifenpolizist

DC Comics

Titel: Commissioner Gordon Walks A Beat

Autor/Zeichner: unbekannt/Howard Sherman

Erschienen: 1947 (Detective Comics #121), Hardcover 2018 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 5)


Commissioner James Gordon wurde nicht erst in den 80ern in seiner  Rolle angezweifelt und degradiert bzw. zum Rücktritt gezwungen (Batman #346). Das erste Mal verlor er seinen Job bereits 1947. Und auch das Bat-Signal musste leiden.

Die Story geht so: Batman und Robin folgen mal wieder dem Ruf des Bat-Signals. Doch im Polizeihauptquartier erwartet sie nicht Gordon, sondern ein gewisser Vane, der sich als neuer Commissioner vorstellt. Er entlässt Batman, man brauche ihn nicht mehr. Nichts Persönliches, er habe seine Befehle. Vane bittet ihn um seine Polizeimarke, die er als Aushilfspolizist bekommen hat (siehe Batman #7) und zerschlägt demonstrativ das Bat-Signal mit der Axt, während es noch leuchtet.

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Batman und der Film Freak

DC Comics

Titel: The Film Freak/Reeling/Box-Office Smash

Autor/Zeichner: Doug Moench/Gene Colan, Tom Mandrake

Erschienen: 1986 (Batman #395, Detective Comics #562, Batman #396), Paperback 2025 (DC Finest: Batman – Red Skies)


Ein neuer Schurke treibt in Gotham sein Unwesen. Er hat zwar kein auffälliges Kostüm, sondern trägt bloß Lederkluft und Glatze. Dafür hat er eine Masche: Er liebt Filme und zitiert bei seinen Taten die großen Klassiker. So ballert er zunächst vom Dach auf Polizisten und redet in Filmdialogen. Reporterin Julia Pennyworth findet schnell einen Namen für den Missetäter: Film Freak. Obwohl er keine besonderen Fähigkeiten hat, können ihn Batman und Catwoman auch mit vereinten Kräften nicht aufhalten und er entkommt.

Die beiden finden heraus, dass der Film Freak früher der erfolglose Schauspieler Burt Weston war (wohl eine Anspielung auf Adam West und Burt Ward). Um seiner Karriere einen Kick zu geben, hat er einst den Kollegen Al Jacobs beauftragt, einen Mord an ihm vorzutäuschen. In aller Öffentlichkeit, auf der Gotham Bay Bridge, hat Al so getan, als würde er Burt erschießen, und ihn dann von der Brücke geworfen. Doch der Publicity Stunt ging in die Hose. Keinen hat es interessiert. So sind die Leute in Gotham. Nicht mal ein kaltblütiger Mord auf einer Brücke haut sie noch vom Hocker …

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Batmans Zeitreisen: Ägypten

DC Comics

Titel: Bodyguards to Cleopatra/Secret of the Beast Paintings

Autor/Zeichner: Bill Finger/Dick Sprang, Sheldon Moldoff

Erschienen: 1951/1961 (Detective Comics #167, 295), Hardcover 2019 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 7) [nur Detective #167]


Im Gotham City Museum wird ein neu erworbenes Fries aus Ägypten eingeweiht. Als Ehrenvorsitzender darf Bruce Wayne dabeisein. Das Fries zeigt neben einem Mann auf einem Streitwagen auch Pyramiden mit mit einem Bat-Signal. Wie kann das sein? Mittlerweile müssten Bruce und Dick wissen, dass es meistens damit zusammenhängt, dass sie in der Zeit zurückreisen. Aber sie lassen sich naiverweise von Professor Carter Nichols zurückhypnotisieren, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.

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Batman gegen Catman

DC Comics

Titel: Nine Lives Has the Cat/Nine Cradles Of Death/Clothes Make the Cat(Man)

Autor/Zeichner: Gerry Conway, Doug Moench/Gene Colan

Erschienen: 1981/1984 (Detective Comics #509, Batman #371, Detective Comics #538), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2) [nur Detective #509]


Bei Batmans letzten Kampf mit Cat-Man (Thomas Blake) ist der Schurke in einen Geysir gefallen („Shadow of the Cat/The Cat Who Would Be King“, Batman #323-324, 1980). Angeblich hat er aber dank seines magischen Capes (das ihm neun Leben gab) überlebt, leider reichte es allerdings nicht, um sein Gesicht zu retten. Weil Catwoman einen Teil des Capes abgerissen hat, sieht Blake nun aus wie Two-Face. Nun will er den verlorenen Fetzen zurück, um sein Gesicht wiederherzustellen.

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Batmans Zeitreisen: Piraten der Karibik

DC Comics

Titel: The Dead Man’s Chest

Autor/Zeichner: unbekannt/Dick Sprang

Erschienen: 1948 (Detective Comics #136), Hardcover 2018 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 6)


Der Kurator des Gotham Museums, Mr. Hollis, wird vom Vorstand einbestellt. Er hat eine angebliche Schatzkarte aus dem Jahr 1667 gekauft, die anzeigen soll, wo der Pirat Henry Morgan einen Schatz vergraben haben soll. Doch es gibt Zweifel an der Authentizität des Dokuments. Der Experte ist sich sicher, aber kann es nicht geweisen. Bruce Wayne schaut sich die Karte an und erkennt seine eigene Handschrift darauf.

Pirat Henry Morgan (DC Comics)

Wie üblich lässt er sich mit Dick Grayson von Professor Nichols per Hypnose ins Jahr 1667 schicken, aufs Handelsschiff Spartan. Kaum werden sie als blinde Passagiere entdeckt, greift auch schon ein Piratenschiff an. Bruce und Dick ziehen sich um und helfen als Batman und Robin aus, die Freibeuter abzuwehren. Doch vergebens: Der Pirat Henry Morgan entert das Schiff, macht fette Beute und entführt unsere Helden, die er zu Rudersklaven macht.

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Showdown mit Deadshot und Boss Thorne

DC Comics

Titel: The Millionaire Contract/The Haunting of „Boss“ Thorne/Showdown

Autor/Zeichner: Gerry Conway, Paul Levitz/Don Newton

Erschienen: 1982 (Detective Comics #518, 520, Batman #354), Hardcover 2019 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 3)


Rupert Thorne hat den Fotobeweis: Bruce Wayne ist Batman! Deshalb beauftragt er den Profikiller Deadshot, um seinen Gegner umzulegen. Floyd Lawton war zwar zuletzt nicht sehr erfolgreich damit (Detective Comics #474, 1977), aber jeder verdient eine zweite Chance. Thorne wird übrigens immer noch von Hugo Stranges Geist verfolgt, den er einst umbringen ließ (Detective Comics #471-472, 1977). Und der ehemalige Commissioner James Gordon, der nun als Privatdetektiv arbeitet, wird von Polizisten auf der Straße zusammengeschlagen. Ganz schön viel Ärger!

Bruce Wayne ist mal wieder bei einem Date mit Vicki Vale, jener Fotografin, die den ganzen Ärger losgetreten hat, als Deadshot auf ihn schießen will. Doch da kommt ihm im letzten Augenblick Batman in dei Quere. Wie das?! Keine Zeit für Fragen: Ein Querschläger löst sich, trifft zufällig die Kette eines Kronleuchters und lässt ihn zufällig auf Bruces und Vickis Tisch krachen. Nach einem Gerangel in der Luft bekommt Deadshot eine zweite Chance, den Auftrag zu erledigen. Doch statt zu schießen, zielt er nur und quatscht rum, droht mit dem Tod, aber drückt einfach nicht ab. Batman hat alle Zeit der Welt, ihn zu verwirren und bei der Gelegenheit auch Vicki zu demonstrieren, dass er unmöglich Bruce sein kann. Derweil verstopft „Bruce“ mit einem geschickten Wurf Deadshot den Lauf seines Armbandes und lässt die Waffe explodieren. Denn Bruce ist in Wahrheit der Verbündete Christopher Chance alias Human Target. Auch Thorne ist hinterher überzeugt, dass er sich geirrt hat, und vernichtet die Beweisfotos.

Doch das ist erst der Anfang …

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Batman gegen Savage Skull

DC Comics

Titel: When Slays the Savage Skull/Requiem for Skulls

Autor/Zeichner: Doug Moench/Don Newton, Gene Colan, Klaus Janson

Erschienen: 1983 (Batman #360/Detective Comics #528), Hardcover 2011 (Tales of the Batman: Gene Colan Vol. 1 – nur Detective #528)


Ein Copkiller in Gotham! Mit roter Kapuze und roten Stiefeln, entstelltem Gesicht und einem Dolch als Mordwaffe! Sein Motiv kann man sich denken: Rache! Batman findet heraus, dass es sich um Jack Crane handelt, einen ehemaligen Polizisten, der den Beruf verfehlt hatte. Er soll einen jungen (schwarzen) Mann erschossen haben, den er angeblich auf frischer Tat bei Brandstiftung erwischt hatte. Später stellte sich heraus, dass der Verdächtige wohl unschuldig gewesen war. Crane aber erlitt bei dem Brand schwere Verletzungen und wurde entlassen.

Dass hier Rassismus ein Motiv sein könnte, wird zwar nicht gesagt, aber angedeutet. Außerdem fällt Batman auf, als er Cranes Wohnung betritt, der Schriftzug „SS“ an der Wand auf, was ihn sofort an die Nazi-Organisation denken lässt. Außerdem erinnert die Farbwahl des Savage Skull an die Nazi-Fahne – ganz zu schweigen von seinem „Totenkopf“-Schädel, der an die „SS-Totenkopfverbände“ denken lässt.

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Batman in der Akademie für Verbrecher

Titel: The Academy of Crime: College for Killers/Final Exams (dt. Die Gangsterakademie)

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Don Newton

Erschienen: 1982 (Detective Comics #515-516), Hardcover 2019 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 3); dt. Egmont Ehapa 1982 (Batman Taschenbuch #18)


Batman hält drei Bankräuber auf, da schießt einer mit dem Flammenwerfer und verbrennt den maskierten Rächer. Ende der Story? Weit gefehlt, denn dieser Batman ist nur ein Stuntman und der Bankraub nur eine Übung in einer ganz speziellen Schule: der Academy of Crime in Hollywood. Ein dicker Schulleiter bringt Gaunern bei, wie man Verbrechen begeht. Erste Lektion: Sei immer vorbereitet! Außerdem lernt man so hilfreiche Dinge, auf die man selbst nie gekommen wäre: Ziele immer auf den Kopf. Und das Hauptziel der Schüler: Batman zu erledigen!

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Man-Bat entführt Jason Todd

Titel: Avatars of Vengeance/The Most Successful Species (dt. Die Schwingen der Vergeltung/Die erfolgreiche Art)

Autor/Zeichner: Doug Moench/Dan Day, Don Newton

Erschienen: 1983 (Detective Comics #527, Batman #361), dt. Egmont Ehapa 1983 (Batman Taschenbuch 23)


Kirk Langstrom hat sich überarbeitet. Er kuratiert eine Fledermaus-Ausstellung im Gotham Museum of Natural History und vergisst dabei, seine Medizin zu nehmen, die ihn davor bewahrt, selbst zu einer Fledermaus zu mutieren. Doch dann geschieht es: Kirk wird Man-Bat, und damit kehrt auch der Wahnsinn wieder – denn erneut glaubt er fälschlicherweise, dass seine Tochter Rebecca tot und Batman schuld dran ist. Schon wieder! (Siehe Batman #341-342, #348.) Also fliegt er wieder zur Batcave, um sich zu rächen. So langsam wird das Motiv ermüdend. Dafür bekommt die Story eine neue Wendung.

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Man-Bat und die Rückkehr nach Wayne Manor

Titel: The Ghost of Wayne Mansion/Requiem for A Hero/Shadow Play

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Irv Novick, Gene Colan, Klaus Janson

Erschienen: 1981-1982 (Batman #341-342, #348), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2)


Vor zwölf Jahren (nach unserer Zeitrechnung) hat Batman Wayne Manor verlassen, ist in ein Penthouse in Gotham City gezogen und hat sich eine neue Batcave eingerichtet, samt Trophäensammlung, damit er es da schön heimelig hat. Doch ganz weg war Wayne Manor nie. 1974 schien ein Monster das verlassene Anwesen unsicher zu machen (Detective Comics #438), 1981 drang der Mole in die Batcave ein. Nun scheint es dort wieder zu spuken. Behaupten jedenfalls drei Kinder, sich dort unbefugterweise herumgetrieben haben. Und ein Polizist meint auch, dort zwei rote Augen gesehen zu haben.

Doch das scheint zu reichen, damit Commissioner Gordon höchstselbst den Fall übernimmt und Bruce Wayne darum bittet, Wayne Manor zu untersuchen. Bruce will natürlich nicht, dass sein Geheimnis von Spürnasen entdeckt wird, also sagt er nein. Gordon wird sauer und holt sich das Ja von der Gotham Historical Society, die ohnehin das Gebäude verwaltet. Höchst seltsam! Gordon leidet unter dem Druck der anstehenden Bürgermeisterwahl – sein Job steht auf dem Spiel, weil Kandidat Hamilton Hill ihn loswerden will.

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