Batman (Comic-Serie)

Die erste Comic-Serie, die allein Batman gewidmet ist, erscheint seit 1940.

Batman und das Gesetz gegen das Verbrechen

Cover von Neal Adams (DC Comics)

Titel: Death Casts the Deciding Vote

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Irv Novick, Dick Giordano

Erschienen: 1970 (Batman #219), Hardcover 2026 (Batman: The Bronze Age Omnibus Vol. 1)


Batman und Bruce Wayne gemeinsam in einem Flugzeug – wie kann das sein? Und dann stürzt Batman hinaus – wie kann das gutgehen? Aber der Reihe nach!

Bruce Wayne geht zum State Capitol, wo er beim Gouverneur für sein Opferprogramm Victims Inc. Program (VIP) öffentliche Gelder einwerben will. (Anscheinend ist er selbst nicht reich oder selbstlos genug.) Doch da kommt ihm ein anderer Politiker zuvor: Senator Lincoln Webster. Der will im US-Senat einen Gesetzentwurf durchbringen, der das Verbrechen beenden will, sodass Bruce Waynes Programm überflüssig wird, weil es keine Opfer mehr geben soll. Ein steiles Versprechen! Das gibt auch Webster zu.

Nicht alle sind begeistert von dem Gesetz, der Senator muss sich tarnen, um nicht aufzufallen. Also trägt er Sonnenbrille und fliegt Holzklasse nach Washington D.C. Als Bruce Wayne ihn begleitet, wird das Flugzeug entführt und umgeleitet. Die Verbrecher wollen verhindern, dass das Gesetz eine Mehrheit bekommt. Bruce wehrt sich gegen die Ganoven, wird aber ausgeknockt und gefesselt. Er kann sich aber befreien, indem er die Fesseln mit heißem Kaffee löst. Zum Glück hat er ein Batman-Kostüm dabei und zieht sich rasch um, probt wieder den Aufstand und wird wieder gefesselt, als der Senator bedroht wird. Webster bekommt eine Herzattacke.

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Batman und Robin werden Vampire

DC Comics

Titel: Blood Sport/Nightmare in Crimson!/The Monster in the Mirror/What Stalks the Gotham Night?

Autor/Zeichner: Gerry Conway, Len Wein/Gene Colan

Erschienen: 1982 (Batman #349-351, Detective Comics #517), Hardcover 2019 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 3); dt. Ehapa 1983 (Batman Taschenbuch #19)


Batman und Vampire gehören von Anfang an zusammen. Batman ist teilweise inspiriert von Dracula und hatte schon in seinem ersten Jahr (1939) eine Begegnung mit Vampiren, wie Dala und dem Monk (Detective Comics #31-32). Doch dann hatteBatman lange Zeit nichts mit den Untoten zu tun, weil der Comics Code – eine selbstauflerlegte Zensurmaßnahme – solche Themen verbot. 43 Jahre später (1982), als der Comic Code endlich Vampirismus wieder erlaubte, erzählte Gerry Conway die alte Story noch mal, aber anders. Ohne Julie Madison, ohne Reisen nach Paris und Ungarn, ohne Riesenaffen und Schusswaffen. Dafür mit Robin, Vicki Vale und Sklaverei.

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Batman und der Dämon von Gothos Mansion

Cover von Neal Adams (DC Comics)

Titel: The Demon of Gothos Mansion (dt. Der Dämon von Gothos Mansion)

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Irv Novick

Erschienen: 1970 (Batman #227), Hardcover 2026 (Batman: The Bronze Age Omnibus Vol. 1), Facsimile Edition 2026; dt. Ehapa 1979 (Batman Superband 9)


Eine Frau in Not, gejagt von einem Mann mit Cape und zwei Hunden oder Wölfen, im Hintergrund ein umheimliches Haus auf einer Anhöhe im Nebel, über allem schwebt die dunkle Gestalt von Batman im Mondlicht. Dieses Cover von Neal Adams ist so ikonisch, weil es einen Klassiker aus Batmans Ur-Jahr 1939 zitiert: Detective Comics #31. Batman kämpft gegen einen Vampir, den roten Mönch – und Julie Madison ist die Jungfer in Nöten, die es zu retten gilt. Drei Jahrzehnte später gilt es für Batman, Alfred Pennyworths Nichte Daphne aus den Fängen einer okkulten Sekte zu befreien.

Detective Comics #31

DC Comics

Wir beginnen mit einer zweideutigen Szene: Batman lungert wie ein Spanner nachts vor einem Haus herum, wo eine Frau am erleuchteten Fenster steht. Doch er hat natürlich nur gute Absichten, wie wir erfahren. Daphne hat eine Stelle als Hauslehrerin bei einem Clifton Heathrow angenommen. Doch alles ist anders als gedacht. Das Haus ist abgelegen und die Kinder, die sie unterrichten soll, wirken seltsam, schreibt sie ihrem Onkel.

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Batman: H2SH (Hush 2) Vol. 1

DC Comics

Autor/Zeichner: Jeph Loeb/Jim Lee

Erschienen: 2025-2026 (Batman #158-163), Hardcover 2026; dt. Panini 2026 (Paperback)


Der Joker kippt einen Laster voller grinsender Pyranhas in Gothams Trinkwasserreservoir. „Why repeat the old jokes?“, fragt sich Batman. Wenn’s beim ersten Mal nicht klappt, versuch’s nochmal!, erwidert der Joker, schlägt ihn mit einem Brecheisen, Batman landet im Wasser und rettet sich mittels Stromschlag vor den Fischen. Dann taucht ein unbekannter Riese auf, der den Joker entführt.

Dahinter steckt Hush alias Thomas „Tommy“ Elliot, Bruces alter Jugendfreund und Batmans Widersacher. Er verletzt den Joker mit Skalpellen, bis dieser zu verbluten droht. Talia al Ghul erscheint aus dem Nichts und rettet Batman aus dem Wasser. Dieser untersucht dann allen Ernstes Jokers Schuh und schließt von dem Dreck an der Sohle (die Mutter aller Batman-Klischees!) auf dessen Auftenthaltsort, den man sich auch so denken kann: einen verlassenen Vergnügungspark. (Schon bei The Killing Joke ein Klischee.)

Nachdem Batman einige Todesfallen überwunden hat, findet er den Joker und rettet ihm das Leben, indem er ihn zuerst zu Leslie Thompinks und später in die Batcave bringt. Damit geht der Ärger los, denn die Bat-Family nimmt ihm das sehr übel. Es geht wieder um die uralte Frage, warum Batman niemanden tötet, auch nicht den Joker – obwohl er damit viel Leid verhindern könnte …

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Batman und der Film Freak

DC Comics

Titel: The Film Freak/Reeling/Box-Office Smash

Autor/Zeichner: Doug Moench/Gene Colan, Tom Mandrake

Erschienen: 1986 (Batman #395, Detective Comics #562, Batman #396), Paperback 2025 (DC Finest: Batman – Red Skies)


Ein neuer Schurke treibt in Gotham sein Unwesen. Er hat zwar kein auffälliges Kostüm, sondern trägt bloß Lederkluft und Glatze. Dafür hat er eine Masche: Er liebt Filme und zitiert bei seinen Taten die großen Klassiker. So ballert er zunächst vom Dach auf Polizisten und redet in Filmdialogen. Reporterin Julia Pennyworth findet schnell einen Namen für den Missetäter: Film Freak. Obwohl er keine besonderen Fähigkeiten hat, können ihn Batman und Catwoman auch mit vereinten Kräften nicht aufhalten und er entkommt.

Die beiden finden heraus, dass der Film Freak früher der erfolglose Schauspieler Burt Weston war (wohl eine Anspielung auf Adam West und Burt Ward). Um seiner Karriere einen Kick zu geben, hat er einst den Kollegen Al Jacobs beauftragt, einen Mord an ihm vorzutäuschen. In aller Öffentlichkeit, auf der Gotham Bay Bridge, hat Al so getan, als würde er Burt erschießen, und ihn dann von der Brücke geworfen. Doch der Publicity Stunt ging in die Hose. Keinen hat es interessiert. So sind die Leute in Gotham. Nicht mal ein kaltblütiger Mord auf einer Brücke haut sie noch vom Hocker …

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Batman und die Riesenschreibmaschine

DC Comics

Titel: The Man With the Automatic Brain

Autor/Zeichner: Bill Finger/Bob Kane, Lew Sayre Schwartz

Erschienen: 1949 (Batman #52), Reprint in Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 6 (2018)


Riesige Requisiten sind das Markenzeichen von Batman im Golden Age. Die Riesenschreibmaschine steht fast schon symbolisch dafür und wird oft zitiert, etwa in Detective Comics #474 (1977) oder in Secret Origins Special #1 (1989) oder in Batman/Deadpool (2025). Doch wann tauchte sie eigentlich zum ersten Mal auf? Das geschah in Batman #52 von 1949. Batman und Robin sind einem neuen Bandenanführer auf der Spur, dem Thinker. Um seinem Image gerecht zu werden, hat er zwar einen übergroßen Kahlkopf – doch mit dem Denken hat er sich nicht so.

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Batmans Zeitreisen: Wikinger und die Entdeckung Amerikas

DC Comics

Titel: Batman and the Vikings

Autor/Zeichner: unbekannt/Bob Kane

Erschienen: 1949 (Batman #52), Reprint in Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 6 (2018)


Wir kennen das Schema mittlerweile: Bruce und Dick werden auf einen Anachronismus aufmerksam. Irgendein historisches Artefakt weist auf Batman hin, also lässt man sich von Professor Carter Nichols in die Zeit zurückschicken und geht der Sache nach, nur um herauszufinden, dass erst die Zeitreise dazu führt – der Kreis schließt sich. Als Batman und Robin bei den Wikingern landen, ist es etwas anders. Diesmal wird im Gotham Museum ein Stein ausgestellt, in den das Bildnis eines Wikingers eingraviert ist, der Bruce Wayne ähnlich sieht, dazu die Inschrift, die ihn als ehrlosen Feigling bezeichnet. Sofort bemerken die Besucher des Museums die Ähnlichkeit, zeigen mit dem Finger auf Bruce und nennen ihn einen Feigling. Schnell weg hier!

Frappierende Ähnlichkeit: Bruce Wayne und ein Wikinger (DC Comics)

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Batman gegen Catman

DC Comics

Titel: Nine Lives Has the Cat/Nine Cradles Of Death/Clothes Make the Cat(Man)

Autor/Zeichner: Gerry Conway, Doug Moench/Gene Colan

Erschienen: 1981/1984 (Detective Comics #509, Batman #371, Detective Comics #538), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2) [nur Detective #509]


Bei Batmans letzten Kampf mit Cat-Man (Thomas Blake) ist der Schurke in einen Geysir gefallen („Shadow of the Cat/The Cat Who Would Be King“, Batman #323-324, 1980). Angeblich hat er aber dank seines magischen Capes (das ihm neun Leben gab) überlebt, leider reichte es allerdings nicht, um sein Gesicht zu retten. Weil Catwoman einen Teil des Capes abgerissen hat, sieht Blake nun aus wie Two-Face. Nun will er den verlorenen Fetzen zurück, um sein Gesicht wiederherzustellen.

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Batmans Zeitreisen: Olympia in Griechenland

DC Comics

Titel: Peril in Greece

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Jim Mooney

Erschienen: 1946 (Batman #38), Hardcover 2018 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 5)


Bruce Wayne und Dick Grayson gehen nicht nur jeden Tag auf Patrouille als Batman und Robin, sie trainieren auch zu Hause, um fit zu bleiben. Einmal, als der Junge auf eine Matte plumpst, mobbt ihn der Erziehungsberechtigte: „You’re a softie!“ Die alten Griechen hätten ihr Leben lang für die Olympischen Spiele trainiert. Dick nimmt es mit einem Lächeln und sagt, er würde gerne mal die originalen Spiele sehen. Klar, warum nicht, sagt Bruce (man hat offenbar nichts Besseres zu tun) – also ab zu Professor Carter Nichols!

Der befördert sie dank Hypnose ins 5. Jahrhundert vor Christus, nach Athen. Dort werden sie Zeuge, wie Milo, der stärkste Mann von Athen, den persischen Händler Byrus zu Boden wirft. Bruce und Dick ziehen sich erstmal um, bevor sie helfen können – obwohl sie in der Antike kein Schwein kennt. Aber sie tun es für uns, weil wir lieber Kostümierte in Action sehen. Batman kämpft mit Milo und erfährt dabei, dass Byrus diesen bestechen wollte. Batman und Robin werden von Milo nach Hause eingeladen, wo er ihm und anderen Athleten Jiu-Jitsu zeigt – aber das ist Milo zu kompliziert, er bleibt bei seinen Ringertricks.

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Showdown mit Deadshot und Boss Thorne

DC Comics

Titel: The Millionaire Contract/The Haunting of „Boss“ Thorne/Showdown

Autor/Zeichner: Gerry Conway, Paul Levitz/Don Newton

Erschienen: 1982 (Detective Comics #518, 520, Batman #354), Hardcover 2019 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 3)


Rupert Thorne hat den Fotobeweis: Bruce Wayne ist Batman! Deshalb beauftragt er den Profikiller Deadshot, um seinen Gegner umzulegen. Floyd Lawton war zwar zuletzt nicht sehr erfolgreich damit (Detective Comics #474, 1977), aber jeder verdient eine zweite Chance. Thorne wird übrigens immer noch von Hugo Stranges Geist verfolgt, den er einst umbringen ließ (Detective Comics #471-472, 1977). Und der ehemalige Commissioner James Gordon, der nun als Privatdetektiv arbeitet, wird von Polizisten auf der Straße zusammengeschlagen. Ganz schön viel Ärger!

Bruce Wayne ist mal wieder bei einem Date mit Vicki Vale, jener Fotografin, die den ganzen Ärger losgetreten hat, als Deadshot auf ihn schießen will. Doch da kommt ihm im letzten Augenblick Batman in dei Quere. Wie das?! Keine Zeit für Fragen: Ein Querschläger löst sich, trifft zufällig die Kette eines Kronleuchters und lässt ihn zufällig auf Bruces und Vickis Tisch krachen. Nach einem Gerangel in der Luft bekommt Deadshot eine zweite Chance, den Auftrag zu erledigen. Doch statt zu schießen, zielt er nur und quatscht rum, droht mit dem Tod, aber drückt einfach nicht ab. Batman hat alle Zeit der Welt, ihn zu verwirren und bei der Gelegenheit auch Vicki zu demonstrieren, dass er unmöglich Bruce sein kann. Derweil verstopft „Bruce“ mit einem geschickten Wurf Deadshot den Lauf seines Armbandes und lässt die Waffe explodieren. Denn Bruce ist in Wahrheit der Verbündete Christopher Chance alias Human Target. Auch Thorne ist hinterher überzeugt, dass er sich geirrt hat, und vernichtet die Beweisfotos.

Doch das ist erst der Anfang …

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