Batman (Comic-Serie)

Catwoman trägt Tigermuster

DC Comics

Titel: The Last Angel

Autor/Zeichner: Eric Lustbader/Lee Moder

Erschienen: 1994 (One-shot)


Eine unbezahlbare Maya-Maske soll in Gotham ausgestellt werden. Weil nicht nur Mafioso Rupert Thorne und Catwoman es darauf abgesehen haben, soll Batman sie aufhalten. Doch dann wird die Mäzenin der Ausstellung ermordet, die Spur führt zunächst zu Thorne. Und Catwoman bandelt mit dem Archäologen an, der die Maske gefunden hat. Er erklärt ihr, dass es sich um die Maske eines Fledermausgottes handelt. Sie birgt eine ungeheuer böse Macht, mit der ein Priester einst sein Volk ruiniert hat.

Fledermausgott? Das erinnert Bruce an sein Erlebnis in Alaska (Batman: Shaman). Und kaum wird er der Maske habhaft, ergreift ihr Fluch auch schon Besitz von ihm. Batman wird böse, läuft Amok und fordert Menschenopfer – zuerst Selina Kyle, dann Gordon. Catwoman muss von der Gegnerin und Diebin zur Heldin werden, um Batman und die ganze Welt zu retten …

Am Ende müssen Catwoman und Batman (kein Spoiler) gemeinsam gegen den eigentlichen geheimen Drahtzieher des komplizierten Komplotts vorgehen, der all das nur geplant hat, um … äh … was genau zu erreichen? Batman zu demütigen? Na ja …

Zerbrochen an einer Männer-Welt

Das Besondere an dieser aufgeblasenen Geschichte: Catwoman trägt (ohne Erklärung) ein braun-gelbes Kostüm mit Tigerstreifen. Außerdem hat sie ihre Peitsche bondage-mäßig um den Körper geschlungen. Ein sehr kurioses und schrilles Kostüm, das so ziemlich das genaue Gegenteil ihrer bisherigen Kostüme ist, die violett, grau oder schwarz gehalten sind.

Aber hier ist Catwoman auch keine Schurkin mehr, sondern eben eine Superheldin. Passend dazu ist sie mit einem Jaguar als Sidekick unterwegs, mit dem sie nicht nur sprechen kann, sie kann ihn sogar bei einem komplexen Diebstahl einsetzen, was der alberne Höhepunkt der Geschichte ist.

Nebenbei erfahren wir in Rückblenden, dass Selika Kyles Mutter in der Psychiatrie gelandet ist. „The pressure of performing in a man’s world was too much for her. It’s driven her mad …“, sagt ihr Vater, der bedauert, keinen Sohn in die Welt gesetzt zu haben, der die Härten des Lebens erträgt. Das führte zum Bruch zwischen Selina und ihrem Vater, wobei sie sich später fragt, wen sie damit habe bestrafen wollen, und ob sie mit Batman nicht nur den Konflikt fortsetzt. Zum Schluss ist sie plötzlich mit beiden versöhnt, obwohl ihr Vater ihr keinen Grund dazu gegeben hat. Muss man das verstehen? Wenn einer schlauer ist, möge er/sie es mir erklären …

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Das Ei des Riddlers

DC Comics

Titel: When Riddled by the Riddler

Autor/Zeichner: Doug Moench/Don Newton

Erschienen: 1983 (Batman #362), Paperback 2015 (Batman Arkham: The Riddler)


Der Riddler versucht sich in Resozialisierung: Als Aushilfe eines Winzers hat er die ehrenvolle Aufgabe, jeden Tag Weinflaschen umzudrehen. Doch an Resozialisierung hat der Riddler gar kein Interesse – er heckt dort bloß seinen nächsten Coup aus. Als ihm endlich eine Idee kommt, haut er ab, steigt ins grüne Kostüm und schickt Commissioner Gordon ein goldenes Gänse-Ei mit der Aufschrift „MA“.

„Ma Goose“ – also Mother Goose, das deutet auf einen gleichnamigen Vergnügungspark hin. Aber Vergnügungspark – das riecht eigentlich sehr nach Joker. Und als Batman dort eintrifft, sieht man auch die fidelnde Katze, die an eine Catwoman-Story erinnert, und Humpty Dumpty, der auch Erinnerungen an Alice im Wunderland weckt und an den Mad Hatter denken lässt. Der Riddler bewegt sich also in fremden Gefilden, um nicht zu sagen: Er schmückt sich mit fremden Federn. Tatsächlich springt er dann aus Humpty-Dumpty-Ei wie ein Springteufel, was wiederum an Jokers Masche erinnert und dann schießt er mit einem Maschinengewehr auf Batman.

Busfahrt mit Maschinengewehr

Der Riddler, der einige Jahre zuvor noch gegen das Töten geträubt hat, ist nun wieder nicht mehr ganz so abgeneigt, seinen Spielkameraden zu erledigen, bevor das Spiel vorbei ist. Batman verliert die Spur. Im Gordons Büro lässt Harvey Bullock inzwischen Riddlers Ei fallen und es kommt das eigentliche Rätsel zutage. Über einige Ecken kommen Batman und Gordon darauf, dass der Riddler eine Game-Show namens „Enigma“ überfallen und den Hauptpreis erbeuten will.

Ein Plan, der zunächst aufgeht. Nur für die Flucht hat sich der Riddler nichts Besseres einfallen lassen, als in einen (voll besetzten) Omnibus zu steigen. Das ist höchstens gut für ein Wortspiel mit „Re-Bus“, aber nicht um vor Batman abzuhauen, der mit Gordon im Auto hinterjagt. Batman springt aufs Dach, der Riddler schießt ein paar Löcher hinein – gerade groß genug, dass Batman eine Rauchkapsel hineinwerfen kann. Und so erweist sich Riddlers grandioser Plan mal wieder als schneller Rohrkrepierer. Wäre er mal lieber beim Flaschendrehen geblieben.

Ein anderer Riddler, ein anderer Bullock

Für einen kurzen Moment gibt es in dieser Ausgabe einen Riddler mit grünem Bowler und Jackett zu sehen – ein Stilwechsel, den der Schurke erst wieder 1990 in Batman #452 (Dark Knight, Dark City) vollziehen wird. Aber dann wird er auch ein radikal anderer Schurke sein.

Übrigens: In dieser Ausgabe sieht man einen anderen Harvey Bullock, als man ihn heute kennt. Hier ist er noch ein korrupter Polizist, der für Bürgermeister Hamilton Hill James Gordon aus dem Amt drängen will. Eingeführt wird er in Batman #361 (1983) – allerdings taucht ein Harvey Bullock schon 1974 in Detective Comics #441 auf, eine komplizierte Geschichte für ein anderes Mal …

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Riddlers Coup des Jahrhunderts – mit Hühnern

DC Comics

Titel: The 1,001 Clue Caper or Why Did the Riddler Cross the Road?

Autor/Zeichner: Len Wein/Irv Novick

Erschienen: 1979 (Batman #317), Paperback 2015 (Batman Arkham: The Riddler)


1977 wirkte der Riddler in Who Killed the Batman? noch mordlüstig, er hat sogar damit geprahlt, Batman getötet zu haben, indem er ihn in die Luft gejagt hat, zwei Jahre später verfolgt er ganz andere Interessen – und als er im Finale Batman mit einer Waffe bedroht, schießt er nur zur Abschreckung.

Zunächst schickt der Riddler Batman ein Buch mit 1001 Rätseln – als Ankündigung dessen, was da kommen mag, auch wenn die Auswahl der Rätsel dafür etwas zu groß scheint. Auf dem Cover spricht er jedenfalls vom „Crime of the Century“. Dann entführt er einen Laster voller Hühner, um sie später auf ein paar Arbeiter loszulassen, die Stapel von Zeitschriften verladen. Der Riddler nutzt die Ablenkung, um die Hefte zu stehlen. Warum? Weil in den Stapeln Waffen versteckt sind, die er verhökern möchte. Das soll der Coup des Jahrhunderts sein? Na ja …

Das Neue daran ist höchstens, dass er diesmal kein Rätsel hinterlässt, außer dass das Rätselbuch aus der Gefängnisbibliothek stammt, was wiederum dazu führt, mal im Knast nachzufragen. Auf der Krankenstation liegt Edward Nigmas ehemaliger Zellengenosse seit einem gescheiterten Fluchtversuch in einer Art Wachkoma und murmelt einen Hinweis, der Batman und Robin zu dem falschen Zeitschriftenlager führt. Batman weiß daraufhin durch eine Eingebung, wo die Waffenübergabe stattfinden soll, also fahren sie zum Hafen, wo sie den Schurken nach einem kurzen Gefecht in einem Netz einfangen.

„Sometimes I wonder why I ever bother!“, sagt er, während er schmollt. Das fragen sich die Leser nach dieser Geschichte sicher auch. Von wegen „Crime of the Century“ …

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Der Riddler gibt das Rätseln auf

DC Comics

Titel: The Riddle-less Robberies of the Riddler

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1966 (Batman #179), Paperback 2015 (Batman Arkham: The Riddler)


Das größte Rätsel des Riddlers ist, warum er überhaupt Rätsel als Hinweise hinterlassen muss, um seine Verbrechen anzukündigen. So ist es jedenfalls kein Wunder, dass Batman und Robin ihn jedes Mal schnappen. (Auch wenn die Lösungen oft weit hergeholt sind.) Nachdem der Riddler aus dem Knast ausgebrochen ist, stellt er sich die Frage selbst. Aber was ist die Lösung für das Problem? Nach einiger Grübelei kommt der Geistesblitz über ihn: Er sollte es einfach lassen!

Doch beim nächsten Juwelendiebstahl hält ihn etwas zurück: Er kann kein Verbrechen begehen, ohne dass er Rätsel hinterlässt – ein klarer Fall von Zwangsstörung. Also versucht Edward Nigma, sich selbst zu therapieren, liest ein paar Bücher und beim nächten Mal stiehlt er ohne Probleme ein paar alte Münzen von der Yab Soda Company.

Blumen, Minnesota und Napoleon

Derweil fragen sich Batman und Robin, wo die Rätsel bleiben, auf die sie warten. Sie vertreiben sich die Zeit mit anderen Missionen. Nachdem sie von Riddlers Diebstahl erfahren, fragen sie sich, ob sie die Hinweise nicht übersehen haben. Tatsächlich: In letzter Zeit gab es ein paar seltsame Ereignisse. Ein unbeschriebener Briefumschlag für Batman, eine Blume (Geißblatt bzw. Heckenkirsche) wurde Gordon geliefert, in der Polizeiwache hat ein Unbekannter die Umrisse von Minnesota an die Wand gemalt. Nach ein bisschen Knobelei ist klar: Damit war die Yab Soda Company gemeint! (Fragt mich bitte nicht, wie sie darauf kamen.)

Doch der Riddler weiß anscheinend nichts davon. Er ist ziemlich stolz darauf, dass er die Rätsel überwunden hat. (Wobei man sich dann fragt, warum er sich noch so nennt und das Fragezeichen-Kostüm trägt.) Auch danach passieren noch einige Seltsamkeiten: Ein Mann im Napoleon-Kostüm, ein Mann bewirft ein Brautpaar mit 25 Cents, ein Mann rennt mit einem Schild herum, auf dem steht „10+10=10“.

Die Macht des Unbewussten

Batman und Robin denken gar nicht daran, letzteren auszufragen, sie lösen lieber das Rätsel und erwischen den Riddler und seine Bande auf frischer Tat. Der Riddler bewirft sie mit explodierenden Puzzleteilen und einem übergroßen Kreuzworträtsel und ist erstaunt, wie Batman und Robin ihm auf die Spur gekommen sind – er hat sich doch seine Zwangsstörung abtrainiert. Aber nein: Offenbar hat er all die Hinweise unbewusst gegeben!

Im Knast findet er sich damit ab und beschließt, sich eben künftig bessere Rätsel einfallen zu lassen. Eine ordentliche Therapie kommt offenbar nicht infrage – und auch nicht das Aufgeben. Der Mann ist ein klarer Fall für eine Nervenheilanstalt, aber Arkham macht erst acht Jahre später auf … (und selbst dann ist er noch lange kein Insasse)

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Riddlers rätselhafte Rückkehr

DC Comics

Titel: Remarkable Ruse of the Riddler

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1965 (Batman #171), Paperback 2015 (Batman Arkham: The Riddler)


Seit Riddlers erstem Auftritt im Jahr 1948 war 17 Jahre lang nichts mehr von ihm zu hören. Was hat er in der Zeit nur getrieben? Er war im Knast. Jetzt wird Edward Nigma entlassen und verspricht, sich zu bessern. Wer’s glaubt. Batman jedenfalls nicht. Aber Eddie will es beweisen, indem er Batman und Robin hilft, den Molehill Mob zu fassen, dessen Spezialität es ist, durch die Kanalisation zu entkommen. Verdächtig: Eddie will dazu sein altes Riddler-Kostüm anziehen – immerhin sind Batman und Robin ja auch verkleidet. Aber das verheißt natürlich nichts Gutes.

Der Riddler führt die beiden zum Geheimversteck der Bande, die muss ein paar rollenden Kanaldeckeln und schwingenden Kabeln ausweichen, aber der Riddler steht nur unschuldig daneben und sieht zu. Doch später hinterlässt er dem Dynamischen Duo ein Rätsel. Sie folgen der Spur zu einer Yacht, die dem Besitzer einer schwarzen Perle gehört. Zunächst sieht es so aus, als würde der Riddler die Perle stehlen, auf der Flucht lässt er sogar übergroße Puzzleteile auf die beiden niedergehen, aber dann stellt sich heraus: Der Riddler hat die Perle gekauft. Da er geerbt hat, braucht er gar nicht mehr zu stehlen.

Inspiration für TV-Serie

Ähnlich auch später, als es um ein mit Rubinen besetztes Kreuz geht. Zuerst sieht es so aus, als ob der Riddler es von einem Kunsthändler rauben würde – mit vorgehaltener Waffe. Aber dann stellt sich die Waffe als Feuerzeug heraus.

Schließlich kommt es aber doch zu einem Raubzug: Der Riddler plündert einen Safe im Ox Club. Batman und Robin versuchen, ihn zu fassen, aber sein Anzug steht unter Strom. Dann versuchen sie, ihn zu schlagen, aber er hält ihren Prügeln Stand. Aber dann verrät er unabsichtlich seinen Trick (ein Spezialanzug und Betäubungsmittel), Batman schaltet ihn aus und der Riddler landet wieder im Knast. Wie kamen aber die Helden auf den Ox Club? Perle und Kreuz, Kreis und X: das ergibt OX – ist doch logisch …

Es ist nicht das einzige Rätsel, das auf so verblüffende Weise gelöst wird. Das größte bleibt aber, wozu dieser Riesenaufwand, nur um einen Raub zu begehen? Und warum hinterlässt er immer wieder Hinweise und fordert seine Festnahme geradezu heraus? Ganz einfach: damit es fair ist. Das muss man dem Riddler lassen. Bei aller Heimtücke ist er ein ehrenwerter Spieler – sofern man das von einem Lügner, Dieb und Räuber behaupten kann.

Die Story wurde später zur Inspiration für die ersten Folgen der Batman-TV-Serie mit Adam West: „Hi Riddle Diddle/Smack in the Middle“ (Rätselhafter Rätselkönig, S01E01-02). Darin beginnt es mit der Kreuz-Szene und die Masche dient nur dazu, Batman reinzulegen und zu verklagen. Die Sache nimmt dann noch viel schrägere Wendungen, aber seht selbst …

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City of Bane: Hell No!

DC Comics

Titel: City of Bane

Autor/Zeichner: Tom King/Tony S. Daniel, Clay Mann, Mikel Janin, John Romita Jr.

Erschienen: 2019 (Batman #75-85), Hardcover 2020 (2 Bände), Paperback 2020 (Complete Collection erscheint im Dezember)


Stell dir vor, du hast den Jackpot gewonnen: Du darfst die Serie Batman schreiben – 85 Ausgaben! Das ist mehr, als Scott Snyder zur Verfügung hatte. Ein Traum wird wahr, du kannst endlich all deine Ideen verwirklichen und fast alles tun, was du immer schon mit deiner Lieblingsfigur machen wolltest. Die besten Zeichner stehen dir zur Verfügung. Was tust du? Du lässt Batman natürlich durch die Hölle gehen, er trifft auf alle großen Gegner, du lässt einen Krieg zwischen dem Joker und dem Riddler ausbrechen, du lässt Batman endlich mit Catwoman zusammenkommen, damit endlich zusammenkommt, was seit 80 Jahren zusammengehört – und du lässt ihn am Ende auf die härtesten aller Gegner treffen: Bane und (weil’s so schön war) auf den bösen Batman aus Flashpoint, Thomas Wayne.

Klingt das cool? Na klar, zumindest theoretisch. Denn all das hat Autor Tom King zwar gemacht, aber auch wenn es nach einer Riesenmenge Story klingt, hat er sie so zäh gestaltet, dass es – trotz einiger guter Einfälle – meistens eine Qual war, sich da durchzuackern, weil er mehr auf Nabelschau und endlose Dialoge als auf Handlung und Spannung gesetzt hat. Und jetzt das große Finale: City of Bane, in elf Ausgaben.

Schöne Neue Welt in Gotham

Batman hat den Kampf gegen seinen bösen Vater in der Wüste verloren (Batman Vol. 11). Bane und Thomas Wayne haben Gotham City übernommen und es nach ihrem Bilde gestaltet: Nach einer Gehirnwäsche durch den Psycho Pirate sorgen jetzt Schurken wie Joker und Riddler als neue Polizisten für Recht und Ordnung. Das Verbrechen ist passé, abgesehen von der Folter, die die neuen Gesetzeshüter ausüben. Wer sich sträubt, wie etwa Two-Face, wird zwangsbekehrt. Flashpoint-Batman und Gotham Girl sind das neue Dynamische Duo.

Die US-Regierung findet das gut und lässt Bane gewähren, solange er die Stadt friedlich hält. Besser so als der alte Status quo. Der Präsident verbietet jedes Eingreifen von Superhelden innerhalb der Stadtgrenzen. Die Batman-Familie wird draußen gehalten, indem Alfred Pennyworth als Geisel dient. Sollte einer von ihnen die Stadt betreten, stirbt Alfred. (SPOILER gibt es hier.)

Nachgeholte Flitterwochen

DC Comics

In der Zwischenzeit treibt sich Bruce Wayne in den Bergen rum und sucht nach einer Lösung für das Problem. Und dann hilft ihm Catwoman aus der Patsche und man macht erst mal Urlaub in der Südsee, als wären es nachgeholte Flitterwochen. Zwei Ausgaben lang sehen wir ihnen beim Baden und beim Training zu, während sie über gute alte Zeiten reden und sich fragen, ob sie sich auf der Straße (wie in Year One) oder auf einem Boot kennenlernten (wie in Batman #1, 1940), als gäbe es gerade keine dringenderen Probleme zu besprechen. Und als hätten wir noch nicht genug Erklärungsversuche über die geplatzte Hochzeit gelesen, wird hier alles noch einmal aufgerollt, derweil Gotham weiter vor die Hunde geht.

Es ist zum Ausflippen. Es gibt viele mäßige Autoren, einige Langweiler, aber Tom King schafft es, einen auf die Palme zu bringen. Das bisschen Story wird nebenbei abgehandelt, erst später, als Batman und Catwoman in den Kampf mit Bane treten, wird alles in Captions nacherzählt. Hier will der Autor wohl bewusst mit bestimmten Schemata brechen, aber dabei bleibt leider die Handlung völlig auf der Strecke. Selbst das zweite Finale, in dem Batman gegen seinen Vater kämpft, ist verschenkt für eine weitere unnötig lange Rückblende, in der ALLES noch einmal aus der Sicht von Thomas nacherzählt wird – man möchte schreien.

Potenzial verschwendet

Aber Tom King ist ein selbstgefälliger Autor, der sich so cool findet, dass er sich permanent selbst zitiert, bis es auch der Letzte kapiert hat (Stichwort: „Hell yeah“). Dabei versucht er zu kaschieren, dass er eigentlich nichts zu sagen hat. Die endlose Wiederholung nervt. Auch weil ihm mit Bane und Batman nichts Besseres einfällt, als dass sich beide gegenseitig übers Knie legen wollen – das gab es schon so oft (siehe I Am Bane), dass darin nichts Dramatisches mehr liegt. Das Endloszitat ist mittlerweile völlig ausgehöhlt.

City of Bane ist elf Kapitel lang – das sind insgesamt 336 Seiten, genug, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Aber es passiert einfach nicht. Trotz einiger sehr interessanter Ansätze wird das Potenzial vertrödelt. (Außerdem erinnert sie viel zu sehr an The Dark Knight Rises. Immerhin wird man am Ende mit Batman und Catwoman für die geplatzte Hochzeit entschädigt.) Und wieder bleiben nur die Bilder einige grandioser Künstler als Trostpreis, damit es keine totale Geld- und Zeitverschwendung war.

Zum Glück ist dieses Kapitel jetzt endlich vorbei und hoffentlich entschädigt uns der neue Batman-Autor, James Tynion IV. Aber nein, leider ist es nicht ganz zu Ende: Denn dieses Jahr soll noch Tom Kings Zwölfteiler Batman/Catwoman kommen. Fans dürfen sich also freuen auf ganz viel „Bat-Cat-Rumgeschmachte“. Die Serie wurde aber bis auf Weiteres verschoben.

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Kein Land für alte Clowns

DC Comics

Titel: Ruins/Laugh, Killer, Laugh/The Joker Is Wild

Autor/Zeichner: Doug Moench/Don Newton, Gene Colan

Erschienen: 1983 (Batman #365, Detective Comics #532, Batman #366), Hardcover 2019 (The Joker: The Bronze Age Omnibus)


Von 1960 bis 1996 befand sich Guatemala im Bürgerkrieg. Die USA haben ihren Teil dazu beigetragen, dass es soweit kommen konnte. Insgesamt wurden 150.000 bis 250.000 Menschen getötet. Unter Diktator Efraín Ríos Montt wurden in den Jahren 1982 und 1983 Massenmorde und andere Gräueltaten begangen. Er wurde deswegen im Jahr 2013 zu 80 Jahren Haft verurteilt. Vor diesem Hintergrund liest sich die folgende Geschichte mit einem bitteren Beigeschmack.

Vicky Vale ist in Guatemala unterwegs, um über den dortigen Bürgerkrieg zu berichten, dann wird sie von einer Gruppe vermeintlicher Rebellen gefangen genommen und in eine alte Ruine gebracht. Von dort aus kann sie mit einer List eine Botschaft nach Gotham schicken, sodass die Polizei und durch Zufall auch Bruce Wayne davon Wind kriegen. Seine Beziehung zu Vicky ist gerade an ein Ende gekommen, trotzdem steigt er für sie ins Batman-Kostüm und fliegt zu ihrer Rettung.

Guatemala soll Joker-Land werden

Vickys Entführer ist der Joker. Er plant, das Militär gegen die Rebellen auszuspielen und am Ende selbst das Land zu übernehmen: Guatemala soll Joker-Land werden. Dafür hat der Clown große Pläne. Aus den Pyramiden sollen etwa Springteufel herauskommen. Eine kleine Achterbahn mit Joker-Zug hat er schon einmal errichtet. Fragen wir lieber nicht, wie er das geschafft hat. Oder wozu der ganze Aufwand gut sein soll. Am Ende geht es ihm wie immer um sein verdrehtes Verständnis von Spaß. So sagt er auch über Batman, dass er ihn auch nur deshalb nicht getötet oder ihn demaskiert habe – wo wäre da der Witz?

Also muss sich Batman gegen Indianer, Leoparden und Ganoven Rebellen zur Wehr setzen und wird auf den Joker-Zug gespannt, der Vicky überfahren soll. Batman befreit sich wie immer sehr kreativ aus dieser Todesfalle, schaltet den Joker aus, aber statt ihn festzuhalten, haut er mit Vicky lieber ab und verhindert ein Attentat, das der Joker auf den General verüben will. Daraufhin verbünden sich Rebellen und Armee, um den gemeinsamen Feind zu besiegen. Am Ende herrscht zwar immer noch kein Frieden, aber Vicky Vale kann festhalten, wie sich zwei Todfeinde gegenseitig ihren Respekt bezeugen.

Jason Todd als Robin

In all dem Schabernack schwingt also durchaus Zeitkritik durch: Der Joker wird zum Symbol für die Absurdität des Bürgerkrieges und die Gefahr von Anarchie und Chaos. Das versöhnliche Ende wirkt trotzdem ziemlich weltfremd und naiv. Und vor dem Hintergrund der wahren Massaker erscheint die vergleichsweise harmlose Joker-Story sogar ziemlich geschmacklos.

Übrigens: In dieser Geschichte hat nicht nur Jason Todd seinen ersten Auftritt als Robin (Batman #366) (indem er sich – typisch – Batman widersetzt, ihm nach Guatemala folgt und den Joker ausknockt), sondern Alfred sieht auch seine Tochter Julia wieder, die endlich erfahren hat, dass er ihr Vater ist. Aber das sind Geschichten für ein anderes Mal.

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Joker feiert Geburtstag

DC Comics

Titel: Dreadful Birthday, Dear Joker… !

Autor/Zeichner: Len Wein/Walt Simonson

Erschienen: 1980 (Batman #321), Paperback 1988 (The Greatest Joker Stories Ever Told), Hardcover 2019 (The Joker: The Bronze Age Omnibus)


Im Jahr 1980 wurde der Joker 40. Im Comic nahm der Schurke das erstmals zum Anlass, seinen Geburtstag zu feiern. Eingeladen sind Comissioner Gordon, Robin, Alfred und ein paar andere seiner Feinde. Einladen heißt in dem Fall: Der Joker entführt sie der Reihe nach in seinem Jokermobil und fesselt sie an ein Karussell.

Am nächsten Tag lädt er Gotham unter falschem Vorwand, dass eine Bäckerei kostenlose Kostproben verteilt, in eine riesige Halle. Ganz falsch ist die Info nicht, denn der Joker stellt eine riesige Geburtstagstorte auf die Bühne, an jeder Kerze ist einer der Entführten drapiert und jede Kerze soll explodieren.

Als dann Batman auftaucht, ist er der Ehrengast. Um die anderen zu befreien, liefert er sich selbst aus, der Joker willigt ein und fesselt ihn an die größte Kerze auf der Torte. Natürlich lässt er die anderen nicht frei. Aber auch Batman trickst: Er drückt einen Knopf an der Seite der Kerze, sie fliegt davon und explodiert, aber Batman befreit sich, kappt mit einem Batarang die Lunten der Kerzen und der Geburtstag ist verdorben – eine Blamage vor großem Publikum.

Am Ende gibt es noch eine kleine Verfolgungsjagd auf dem Wasser, der Joker düst mit einem Motorboot davon und es endet mit einer Explosion ohne Leiche. Ob er diesmal wirklich tot ist, fragt Robin am Ende. Und man möchte ihm eine der berühmten Ohrfeigen verpassen. Denn die Frage ist genauso ein Klischee wie Jokers Trick mit der falschen Hand.

Jokers Killer-Spielzeug

DC Comics

Leider sind die späteren Geschichten der 80er voll davon. In“ The Joker’s Rumpus Room Revenge“ (Detective Comics #504) lässt sich der Schurke eine Reihe von Killer-Spielzeug bauen, lockt Batman in eine Eiscreme-Fabrik und lässt einen Samurai-Springteufel-Joker und andere Roboter auf ihn los.

Batman löst das Problem, indem er alle Spielzeuge gegeneinander kämpfen lässt. Und wie kommt er auf den Standort der Fabrik? Mit der guten alten Schlamm-Analyse von Jokers Schuhen. Dieser Detektivtrick ist so ausgelutscht und unglaubwürdig, dass er schon damals längst eingemottet gehörte. Aber auch in den 80ern waren die Autoren nicht unbedingt kreativer als in den 50ern.

Joker setzt sich ein Denkmal

„I try never to use the same joke twice“, heißt es dann in „Last Laugh“ (Batman #353). Deshalb vergiftet er einen respektlosen Komplizen mit einem Schlangenbiss. Dann stiehlt er einen Computer, der präzise Sprengungen vornimmt, um sich ein Denkmal zu setzen: ein überdimensionales Joker-Gesicht in Stein, ähnlich wie am Mount Rushmore. Der Joker will endlich wieder von einem breiten Publikum bewundert werden.

DC Comics

Aber damit es noch lustiger wird, lockt er Batman (mal wieder) in eine Falle, knockt ihn aus und fesselt ihn an den Felsen. Batman befreit sich, blockiert das Signal, kann die Explosion aber nicht verhindern. Der Joker bekommt sein Ebenbild in Stein – aber das fällt kurz darauf wieder zusammen.

„Cleverness is a highly overrated virtue, detective!“, sagt der Joker. „Cleverness can make you dead!“ Etwas bemüht, der Spruch denn etwas mehr Cleverness würde dem Joker sicher nicht schaden. Am Ende lacht Batman, während der Joker baden geht. Aber so schwer ist es eigentlich nicht, Batman zu töten – denn der kommt oft nur mit Glück davon. So oft wie der Joker ihn schon gefangen genommen hat, müsste Batman längst tot sein. Nur wo wäre dann der Spaß?

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Robin verliebt sich – und wird erwachsen

DC Comics

Titel: Robin Falls in Love/The Grown-Up Boy Wonder

Autor/Zeichner: Bill Finger/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1957 (Batman #107), Hardcover 2015 (nur „The Grown Up Boy Wonder“ in: Robin, The Boy Wonder: A Celebration of 75 Years)


Auch wenn im Comic die Zeit viel langsamer vergeht als in der Realität: Nach 17 Jahren im Dienst müsste auch Dick Grayson langsam in der Pubertät ankommen. Aber was die Frauen angeht, eifert er eher seinem Vormund Bruce Wayne nach. Der hat sich kurz zuvor schon mit Batwoman schwer getan. Aber dann rettet Robin der 14-jährigen Eiskunstläuferin Vera Lovely das Leben, indem er sie vor einem missglückten Sprung durch einen Flammenring bewahrt.

Kuss für den Retter: Robin und Vera Lovely. (DC Comics)

Wer kann bei diesem Namen widerstehen? Schon zuvor war ihm aufgefallen, dass sie „very pretty“ ist. Hinterher gibt es einen Kuss als Belohnung und ein Pressefotograf hält die Szene für die Nachwelt fest. Während Robin danach Herzchen sieht, hat Batman erkannt, dass der Fotograf ein Gauner war. Robin bandelt aber weiterhin mit Vera an, geht mit ihr Eis essen und Rollschuhlaufen – selbstverständlich mit Maske und Kostüm (nicht gerade die beste Vorraussetzung für eine Beziehung). Doch er muss mit dem Schauspieler Roddy Dale konkurrieren, der Vera große Blumengestecke liefert. Robin schreibt daraufhin mit dem Batplane ein Herz in den Himmel.

Bei einem Einsatz mit Batman verrät er sich mit einem klingelnden Anhänger, den er von Vera bekommen hat und vergeigt beinahe die Mission. Aber später kann er einen Räuber davor bewahren, Veras Kinderschlittschuhe zu stehlen. Batman ist nachsichtig: Ohne Robins Liebe zu Vera hätten sie den Gauner nicht gekriegt, aber der Wunderknabe kommt trotzdem zu dem Schluss: „From now on I’m keeping my mind on criminals, not girls!“ Also zurück zum Status quo.

Das ist höchst befremdlich, wo doch erst 1954 der Psychiater Fredric Wertham Batman und Robin eine homosexuelle Beziehung unterstellt hat. Wenn man die beiden schon von dem Verdacht befreien will, wieso lässt man sie dann trotzdem wie Mönche leben?

Robin wird Owlman

Einen Schritt zum Erwachsenen darf Robin trotzdem machen – und zwar noch in derselben Ausgabe. Durch ein unbekanntes Gas, das Superman aus dem All geholt hat, wächst Dick Grayson über Nacht zum Mann heran. Als das Batsignal am Himmel erscheint, passt er aber nicht mehr ins Robin-Kostüm. Er würde gerne zum zweiten Batman werden, aber das Original verbietet es ihm, weil Dick noch nicht reif sei (außerdem: Es kann nur einen geben).

Robin als Owlman (DC Comics).

Enttäuscht greift Dick zu einem Anzug, den Bruce für einen Kostümball besorgt hat – und wird zu Owlman. (Hier könnte man sich fragen, warum Robin eigentlich ein Rotkehlchen ist und nicht wie Batman eine Kreatur der Nacht geworden ist, aber das nur am Rande.) Als Batman die Bande der „Daredevils“ bei einem Diamantendiebstahl erwischt, taucht Owlman auf und vergeigt die Verfolgung, weil er sich an einen Fahnenmast hängt, für den er zu schwer ist. Batman muss ihm das Leben retten.

Beim zweiten Einsatz als Owlman, im Versteck der Daredevils, stößt sich Dick den Kopf an einem Deckenbalken. Die Bande fesselt ihn und wieder muss ihm Batman aus der Patsche helfen. Der Wunderknabe darf dann endlich seine Zirkusakrobatik einsetzen, um die Gauner zur Strecke zu bringen. Ein paar Stunden später ist alles wieder normal – und Dick freut sich, wieder ein Kind zu sein. Und das wird er noch eine Weile bleiben.

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Dick Graysons zweite Chance als Robin

DC Comics

Titel: Dick Grayson, Boy Wonder

Autor/Zeichner: Bill Finger/Dick Sprang

Erschienen: 1945 (Batman #32)


Nach fünf Jahren im Dienst erzählt Bill Finger die Entstehungsgeschichte von Robin (Detective Comics #38) noch einmal nach – allerdings mit einigen Änderungen. Nachdem Dick Grayson den Mord an seinen mitangesehen und herausgefunden hat, das Zucco dahintersteckt, will er zur Polizei. Batman hält ihn ab. Aber nicht, weil – wie in der Urfassung – Boss Zucco so mächtig ist (und die Polizei mutmaßlich korrupt), sondern weil die Beweise fehlen.

Robins neuer Origin in Batman #32 (1945) (DC Comics)

Dick will auch das Verbrechen bekämpfen, doch Batman zögert, warnt ihn vor den Gefahren. Dick Grayson überredet ihn, aber Batman bleibt skeptisch: „What did I let myself in for?“, fragt er sich selbst. Solche Zweifel gab es am Anfang noch nicht. Doch nachdem Zucco und seine Bande den Stuhl gekriegt haben, will Batman Dick abservieren.

Bruce macht sich Sorgen um ihn. „I’m not going to have you on my conscience all my life! I like you too much!“ Seltsamerweise ist es aber nicht die Angst darum, ein Kind zu gefährden, sondern eine Sorge um den richtigen Beweggrund: Dick sei zunächst motiviert gewesen, weil er seine Eltern rächen wollte, aber würde er auch danach furchtlos kämpfen?

Robins erster Fehler

Doch Dick überredet ihn wieder: Wenn er jetzt aufhöre, würde er nie erfahren, ob er ein Feigling sei oder nicht. Das klingt so, als könnte man Mut nur als maskierter Rächer beweisen. Das Konzept „Robin“ wird zum Persönlichkeitstest. Bruce gibt ihm noch eine Chance. Nachdem er ihm Kampfsport beigebracht hat, bildet er ihn jetzt auch in Chemie und Kriminologie aus.

Bei einem Einsatz gegen den lispelnden Sidney wird das Dynamische Duo wegen Robin gefangen genommen. Robin kann sich mit einem Trick befreien, aber ihn plagt das schlechte Gewissen, dass Batman noch immer in Gefahr ist. Dank seiner neuen Fähigkeiten als Detektiv findet er Batmans Aufenthaltsort heraus und befreit ihm, indem er den Kamin des Verstecks abdeckt und die Bande ausräuchert.

Dick will danach als Robin aufgeben, weil er einen Fehler gemacht hat, aber Bruce sieht den Test als bestanden an. Die Geschichte soll zeigen, dass es für einen Wunderknaben mehr brauche als ein Kostüm, aber wirklich Sinn ergibt das nicht – denn Dick hat ja das Kostüm getragen. Und wäre es nicht viel anschaulicher gewesen, wenn er in zivil Mut bewiesen hätte? Egal. Jetzt wissen wir wenigstens, dass das mit Robin nicht so schnell ging wie anfangs dargestellt. Und dass es berechtige Zweifel gab. Die Geschichte bekommt Tiefe.

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