Batman (Comic-Serie)

Killer Croc ist nicht zu fassen

DC Comics

Wie Jason Todd auf Batman traf, habe ich bereits erzählt – in Second Chances. Doch die Geschichte von 1987 lief vier Jahre zuvor, in ihrer ersten Variante, noch ganz anders ab – und war eng verknüpft mit dem ersten Auftritt von Killer Croc.

Erster Auftritt ist vielleicht zu viel gesagt, denn Croc taucht in Detectice Comics #523 (1983) zunächst als graue Eminenz auf, ein Mann mit Trenchcoat und Hut, dessen Gesicht im Schatten liegt. Er ist der Chef einer kleinen Bande von Gaunern, die Solomon Grundy dafür benutzen, Pelze zu stehlen. Dafür dass Grundy Schaufenster einwirft, bekommt er die Puppen zum spielen. Batman betrachtet Grundy trotz seines Bewusstseins nicht als Lebewesen und lockt ihn in eine Falle, in der er verbrennt. Zwar hat Batman hinterher keine Gewissensbisse, hinterfragt aber immerhin sein Tun. (Wenn ihr mich fragt, ist es kaltblütiger Mord.)

Eine Ausgabe später, in Batman #357, arbeitet Croc für einen Gangsterboss, der sich The Squid nennt und einen Riesen-Kalmar als Haustier hat, den er mit unliebsamen Menschen füttert. Squid lässt den Sloan-Zirkus um Schutzgeld erpressen (10.000 Dollar pro Tag würde jeden in den Ruin treiben). In diesem Zirkus arbeiten auch die Flying Todds mit Jason als Trapezkünstler – wie damals auch die Flying Graysons. Die Geschichte von Dick Grayson scheint sich zu wiederholen. Dick lernt die Todds kennen.

Batman kommt Squid auf die Spur, landet aber im Wassertank als Kalmar-Futter (Detective Comics #524). Nachdem er entkommt, verlässt Croc seinen Chef und nennt ihn einen Loser. Als Squid ihn daraufhin packt, fällt Croc der Hut vom Kopf und wir sehen zum ersten Mal seine schuppige Haut. Beim zweiten Kampf zwischen Batman und Squid erschießt Croc seinen ehemaligen Boss aus der Ferne. Batman jagt dann den mysteriösen Killer.

Killer Crocs Vorgeschichte

Croc macht sich weiterhin in der Unterwelt einen Namen als Dieb. Schließlich findet er in seinem geheimen Apartment Batman – und ist ganz und gar nicht erfreut. Nachdem er Batman niedergeschlagen hat, sprengt Croc alles in die Luft, weil der Eindringling seine Privatsphäre ruiniert hat. (Jeder, bei dem schon mal eingebrochen wurde, kennt sicher das Gefühl.) Bei der nächsten Konfrontation in der Kanalisation kann Croc wieder entwischen. Hier erfahren wir, dass er einst ein Zirkusfreak in Florida war, wo er mit Alligatoren gerungen hat. Noch später kommt die typische Vorgeschichte einer traurigen Jugend, die im Knast endete.

Nach dem jüngsten Kampf mit Batman denkt Croc, er habe ihn getötet. Also versammelt er Gothams Unterwelt im Reptilienhaus des Zoos und ruft sich als neuer Oberboss von Gotham aus (Batman #359). Weil aber die anderen ihn daran erinnern, es gäbe da noch Tony Falco, der zwar im Knast sitzt, aber immer noch das Sagen hat. Croc bricht ins Gefängnis ein und metzelt Falco dahin. Wieder taucht Batman auf, wieder scheitert er gegen ihn. Croc scheint übermächtig zu sein.

Alle Schurken gegen Batman

In der Zwischenzeit zieht Dick Grayson die Eltern von Jason Todd in seine Suche nach Croc hinein. Sie finden ihn, werden von ihm ermordet und den Krokodilen im Zoo zum Fraß vorgeworfen. Das geschieht in Detective Comics #526, die deshalb eine extragroße Jubiläumsausgabe ist, weil Batman hier seinen 500. Auftritt in der Serie feiert. (2020 feierte man in Detective Comics #1027 den 1000. Auftritt.) In der Story All My Enemies Against Me versammelt Croc alle bekannten und einige unbekannte Schurken, um gemeinsam endlich Batman zu erledigen.

Alle gegen einen: Detective Comics #526 (DC Comics)

Catwoman und Talia al Ghul sind nicht so begeistert von der Idee. Sie büchsen aus, um ihren Geliebten zu warnen und helfen ihm gemeinsam, die Gefahr abzuwehren. Doch einen richtigen Plan scheint die Schurkenriege nicht zu haben. Riddler, Cavalier und Scarecrow sind schnell besiegt, der Mad Hatter fällt vor einen Zug und stirbt. Ähnlich geht es später weiter: Die Schurken werden jeweils in leicht verdaulichen Kleingruppen zusammengeschlagen. Am Ende bleibt nur der Joker übrig.

Jason Todd entdeckt die Bathöhle. (DC Comics)

Dick Grayson bringt den um seine Eltern besorgten Jason nach Wayne Manor, wo dieser die Bathöhle entdeckt und sich ein alternatives Robin-Kostüm anzieht. Der noch amtierende Robin und Batgirl entdecken derweil, was Croc den Todds angetan hat – Jason ahnt nichts davon. Erst am Ende, als Batman in einer Brauerei gegen Croc kämpft, erfährt er die grauenhafte Wahrheit und kann dabei helfen, den Schurken bewusstlos zu schlagen. (Zuvor rettet er auch Catwoman und Talia, die mit Batman gefangen genommen wurden.)

Jason Todd probiert sein erstes Robin-Kostüm an. (DC Comics)

Dick Grayson gibt sich die Mitschuld am Tod der Todds und will Jason adoptieren. Bruce Wayne bietet dem Waisen Trost wie einst auch Dick.

Erst in Batman #366  wird Jason Todd erstmals offiziell, wenn auch noch nicht mit dem Segen von Batman, zu Robin. Nach dem Reboot verliert er seinen Zirkus-Bezug und wird zu einem Kleinkriminellen, der nach kurzer Zeit als Robin vom Joker getötet wird (A Death in the Family). Schließlich feiert Jason seine Wiederauferstehung als Red Hood.

Hinweis: Die Geschichte von Killer Croc und Jason Todd ist nachzulesen in Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 3 (2019).

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Joker War: Routinierter Ausnahmezustand

DC Comics

Titel: The Joker War

Autor/Zeichner: James Tynion IV/Jorge Jiménez u.a.

Erschienen: 2020 (Batman #95-100), Hardcover 2021 (Batman Vol. 2)


Der Joker hat alles übernommen (siehe Their Dark Designs): Wayne Enterprises, Gotham City, nun auch Batmans Fahr- und Flugzeuge. Wayne Manor gehört der Stadt. Nachdem die Gotham Gazette berichtet hat, wer hinter all dem steckt, wurde sie durch eine Unterlassungserklärung dazu gezwungen, die Story zurückzuziehen. Und jetzt wüten Clowns in Gotham. Der Joker-Krieg hat begonnen.

Und was ist mit Batman? Der wird von der neuen Joker-Gefährtin Punchline mit einer neuen Droge betäubt und halluziniert einen Alfred (der in Wirklichkeit tot ist, siehe Alfred R.I.P.). Während Harley Quinn versucht, ihn wieder clean zu bekommen, lädt der Joker die Bewohner von Gotham ins Kino ein, um sich Mark of Zorro anzusehen, jenen Film, den der kleine Bruce Wayne mit seinen Eltern sah, kurz bevor sie erschossen wurden. Obwohl die Vorstellung tödlich enden wird, lassen sich die Leute in Scharen von einer satten Belohnung in die Kinos locken. Als Vorgeschmack lässt der Joker die von ihm bisher ermordeten Opfer auferstehen und auf Batman losgehen. (Nicht zu verwechseln mit anderen Joker-Zombies, die durch ein Joker-Virus entstanden sind.)

Der Joker will Batman was beweisen

Dann folgt die übliche Routine: Batman bekommt eine lange Standpauke, erkennt seine Irrwege, kriegt sich wieder ein, trommelt die Familie zusammen und plötzlich vollbringt er das Unmögliche ganz einfach. Wie manche Probleme im Einzelfall gelöst werden, muss man anderswo nachlesen (z. B. in dem Band The Joker War Saga, der eine Woche später erscheint). Hier wird nur die grobe Rahmenhandlung wiedergegeben und die wirkt schon rhapsodisch genug. Als Batman wieder zu sich kommt, reicht es offenbar, einfach nur aufzuspringen und „I’m Batman“ zu sagen, schon fällt Schurkin Punchline vor ihm um. Man weiß nicht recht, ob diese Universalerklärung für alles hier ironisch gemeint oder unfreiwillig komisch ist. Nicht ernst zu nehmen ist sie auf jeden Fall.

Joker War: Batman #100 (DC Comics)

Auch wenn Autor James Tynion IV bloß alte Joker-Motive wieder aufwärmt, bemüht er sich in seiner Geschichte, dem Joker unbedingt eine neue Seite abzuringen. Und so verwendet er in alter Manier sehr viele Worte, die er ihm in den Mund legt, um seine Motivationen lang und breit zu erklären. Wieder mal geht es darum, Batman etwas zu beweisen. Dass Gotham in Wirklichkeit nicht seine, sondern Jokers Stadt sei. Dass er längst sein Ziel erreicht habe, auch wenn er geschlagen scheint, denn die Stadt sei korrupt, vom Rathaus bis zur Polizei. Niemand glaube (mehr) noch an etwas. Nicht mal mehr an Batman, der es nicht geschafft hat, all das Chaos zu verhindern.

„Batman was a little kid’s stupid idea“, sagt der Joker. „And now this city sees it for how hollow it is.“ Um ihm zu zeigen, wie blöd die Idee ist, schlüpft der Clown selbst in eine alberne Version des Batman-Kostüms.

Massenmörder Clownhunter

Am Ende geht es wieder um die Frage, ob man den Joker nicht einfach töten sollte, um dem immer wiederkehrenden Albtraum ein Ende zu bereiten. Diese Frage verneint Batman weiterhin stoisch gegenüber Harley. Und er verbietet auch dem neuen Vigilanten, dem Jungen, der sich Clownhunter nennt, Jokers Schergen zu ermorden. Lässt ihn aber mit Massenmord davonkommen. Ist das wirklich ein besserer Batman, wie er sich vorgenommen hat, einer zu werden?

Der Joker War beschreibt mal wieder einen Ausnahmezustand, die in Gotham an der Tagesordnung zu sein scheinen (eben noch in City of Bane). Statt aber den Krieg darzustellen und damit das Leid, das verursacht wird, verschwendet Tynion viel Zeit für Batmans Halluzinationen und Introspektionen, unterbrochen von Prügeleien, wie etwa einer obligatorischen Revanche zwischen Harley Quinn und Punchline. Fast alle Konflikte werden mit Fausthieben gelöst.

Das alles macht den Band zu einer schnellen, aber auch ermüdenden Lektüre, die viel Lärm um nichts veranstaltet, sich keine große Mühe macht, eine intelligente Story zu konstruieren, und in die üblichen Fallen von Klischees und logischen Fragwürdigkeiten gerät: Warum arbeitet jemand noch für den Joker, wenn er jederzeit von ihm grundlos abgeknallt werden kann? Warum gehen Menschen in eine Joker-Vorstellung, wenn selbst die Einladung dazu einen Mann vor laufender Kamera das Leben gekostet hat? Warum tut eigentlich fast niemand etwas gegen die marodierenden Clownhorden, weder Helden noch Schurken, sodass ein Kind zur Selbstjustiz greifen muss?

Und so ist der Joker War nach dem War of Jokes and Riddles – abgesehen von Jorge Jimenéz visueller Kunst – bloß eine weitere Enttäuschung und ein weiterer Beitrag dazu, Batmans größten Gegner zu überstrapazieren. Aber keine Sorge: Es geht ja bald weiter – in Jokers eigener Serie

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Batman stellt sich seiner Angst

DC Comics

Titel: The Sinister Straws of the Scarecrow

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Sal Amendola

Erschienen: 1978 (Batman #296), Paperback 2016 (Batman Arkham: Scarecrow)


Scarecrow hat ein paar neue Handlanger: die Strawmen! Zwei seiner ehemaligen Studenten, Otto und Raymond. Der eine hat abgebrochen, der andere wurde rausgeschmissen. Jetzt sind sie in Sackleinen gekleidet und tragen Strohballen an Handgelenken und als Lendenschurz, während ihr Mentor etwas ganz Perfides ausheckt: ein Mittelchen, das im Hirn Phobophobia verursacht – die Angst vor der Angst.

Seit Franklin D. Roosevelts Rede zur Amtseinführung wissen die Amerikaner, dass sie sich nur davor fürchten müssen („the only thing we have to fear is…fear itself“). Aber bei Scarecrow setzt die Droge daraufhin eine individuelle Angst frei, die einer hat. Als Jonathan Crane das Gift an Otto testet, löst es eine Panik vor Batman frei – „Chiropterohomophobia“ nennt er das, womit er schwache Altgriechischkenntnisse beweist, denn die Angst vor Fledermäusen heißt „Chiroptophobia“.

Dann beginnt der eigentliche Plot: Scarecrow versetzt einen Mann in Angst, um ihn gestohlene Wertpapiere zurückgeben zu lassen. Ehrlich gesagt habe ich den Plan dahinter nicht verstanden. Muss uns auch nicht kümmern. Wichtig ist nur: Batman kommt Scarecrow auf die Spur, prügelt sich mit den Strohmännern, dabei erweist sich das Stroh als explosiv.

Batman findet heraus, wer das nächste Opfer sein soll, verkleidet sich als dieses und knockt Scarecrow und Co. aus. Doch dann wird er selbst von dem Angstgas erfasst. Er fürchtet sich davor, nicht mehr gegen das Böse kämpfen zu können. Aber zum Glück weiß Batman schnell Rat: Er kämpft dagegen an.

„I must always remember why I am the Batman! And that takes precedence over everything! It’s part of the very fiber of my being! It’s the basis of my life“, sagt er, während er Hiebe und Tritte verteilt. Am Ende will er zwar Gordon nicht verraten, was genau passiert ist, dafür aber so viel: „It was a wonderfully exhilarating experience!“ Das Schönste für Batman ist es also, sich seiner Mission zu versichern. Wir können uns zwar Schöneres denken, aber gönnen wir ihm sein Glück.

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Batman auf dem Pfad der Angst

DC Comics

Titel: The Scarecrow’s Trail of Fear

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Ernie Chua

Erschienen: 1975 (Batman #262)


Batman verfolgt einen Dieb namens Toomey. Als er ihn in einer Gasse erwischt, bricht der plötzlich vor Angst zusammen und stirbt. So hat sich das Batman nicht gedacht, als er schwor, Verbrecher das Fürchten zu lehren. Kurz darauf versucht ihn jemand mit einem Auto zu überfahren. Dahinter kann nur einer stecken: Scarecrow! Der hat eine Art Funkgerät entwickelt, mit dem er Menschen Angst einjagen kann.

Batman findet Scarecrow und seine Bande in einem leeren Vergnügungspark. Man versucht ihn, mit einer Granate in die Luft zu jagen, zu erschießen und mit einem Achterbahnwagen zu überfahren – nichts davon mit Erfolg. Batman knockt die Gauner so eiskalt aus, dass der Autor es auf einer ganzen Seite nicht einmal für nötig hält, es mit Text zu versehen.

Batman spürt plötzlich eine diffuse Angst und folgt dem Pfad, indem er sich zur Quelle der Strahlung begibt. Da steht Scarecrow auf einer Riesenrutsche und merkt, wie Batman sich ihm nähert, ohne sich zu fürchten. Warum? Weil Batman weiß, dass es nichts zu fürchten gibt – genauso wie Scarecrow selbst, der von seiner Erfindung ebenfalls nicht tangiert wird. Alles reine Kopfsache also.

Da kriegt es Scarecrow doch mit der Angst zu tun, der Angst vor Prügeln. Er fleht Batman auf Knien an, keine Gewalt anzuwenden und rutscht hinab in die Hände der Staatsgewalt.

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Scarecrow lehrt Batman das Fürchten

DC Comics

Titel: The Man Who Radiated Fear

Autor/Zeichner: Mike Friedrich/Chic Stone

Erschienen: 1968 (Batman #200)


Scarecrow mag wie eine Vogelscheuche aussehen, aber furchteinflößend ist er nicht gerade. Das ändert sich Ende der 60er, im Jubiläumsheft Batman #200. Jonathan Crane hat eine Angstpille entwickelt, die andere lehrt, ihn zu fürchten. Ziel sind natürlich Batman und Robin. Vorher aber probiert er das Mittel selbst aus, indem er es einen Handlanger schlucken und sich als Batman verkleiden lässt. Das Ganze passiert im Geheimversteck, dem Haystack, einer als Heuhaufen getarnten Scheune. Auch wenn Heu nicht gleicht Stroh ist: Stroh bleibt das Markenzeichen.

Als es zur ersten Begegnung mit dem Dynamischen Duo kommt, ist das vor Angst paralysiert. Doch töten will Scarecrow die beiden nicht, denn er genießt zu sehr, von ihnen gefürchtet zu werden. Zurück in der Bathöhle sagen sie Alfred, dass dieser Zustand ihr Ende sein könnte. Da erzählt ihnen der treue Butler noch einmal ihre Leidensgeschichten: Wie Bruce Wayne zu Batman wurde und Dick Grayson zu Robin. Daraufhin sind beide wieder hochmotiviert. Sie mussten sich bloß wieder auf ihre alten Traumata besinnen. „We may become afraid — again — but that won’t stop us now!“, sagt Robin. Das war wohl die schnellste Angsttherapie in der Geschichte der Menschheit.

Nach einem gemeinsamen Training starten die beiden wieder hochmotiviert durch: Sie schnappen den Joker, Killer Moth und den Pinguin. Dabei finden sie an den Schurken immer wieder Strohhalme: zwei rote, vier weiße, fünf blaue. Nach ein bisschen Grübelei, was Scarecrow ihnen damit sagen wollen könnte, finden sie ihn samt Bande beim Pelzeklauen. Angst haben sie keine mehr – bis Scarecrow ihnen in einem Spiegelkabinett versechsfacht erscheint. Batman und Robin werden wieder rückfällig.

Dann stecken die Gauner sie in eine perfide Todesfalle: Sie setzen die beiden auf Stühle und richten vier Pistolen auf sie, Fäden sind zwischen ihren Handgelenken und den Abzügen gespannt. Nur eine Bewegung und die Waffen schießen. (Außerdem erinnern Waffen und Fäden die beiden an ihre Traumata.) Die Lösung ist einfach: ducken. Dann wird geprügelt und Batman jagt plötzlich Scarecrow Angst ein, weil er ihn mit seinen Worten an den Selbstversuch vom Anfang erinnert. Dagegen hilft nicht mal ein Gegenmittel.

Ach so, was hatte es eigentlich mit den farbigen Strohhalmen auf sich? Das wird erst am Ende erklärt. Wollt ihr das wirklich wissen? Hab ich mir gedacht …

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Scarecrows Rückkehr oder: Warum liegt hier Stroh?

DC Comics

Titel: Fright of the Scarecrow

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1967 (Batman #189), Paperback 2016 (Batman Arkham: Scarecrow)


„… by stretching the imagination, it might fit –“ (Batman)

Nach zwei Auftritten in den 40ern verschwand Scarecrow für 24 Jahre, erst 1967 kehrte er wieder in die Comics zurück. Daher musste man den jungen Lesern von damals noch einmal die Origin-Story aus World’s Finest #3 (1941) erzählen, damit sie überhaupt wussten, was Sache ist: Jonathan Crane, als Kind gerne Vögel aufgescheucht, später Psychologie-Professor mit dem Forschungsschwerpunkt Angst und schließlich professionelle Vogelscheuche. Angstgas hatte er damals noch nicht – diese Pioniertat war zunächst nur Hugo Strange vorbehalten.

Als Scarecrow wiederkehrt, erwischen ihn Batman und Robin gerade dabei, wie er im Park die versteckte Beute früherer Raubzüge wieder ausgräbt. Ohne zu fragen wird Batman handgreiflich, als sich die beiden Komplizen wehren wollen, indem sie vom Zweiten Verfassungszusatz Gebrauch machen, werden sie ausgeknockt. Doch dann lässt Scarecrow ein kleines U-Boot mit einer Antenne auftauchen, die mittels Signale Höhenangst auslöst. Während sie sich an einen Baum klammern, bewirft Scarecrow sie mit Stroh – sein Markenzeichen und angeblich Ausdruck seiner Macht.

Scarecrow dichtet wieder

Dann lässt er einen Hinweis im Sand zurück, die Worte: Park, Ark, Mark. Ähnliche Reimereien gab es schon in Detective Comics #73 (1943). Und so beginnt das Rätselraten. „Ark“ ist einfach: Es geht um die Filmkulisse eines Noah-Films, die der Geschäftsmann Raymond Archer gekauft hat. Doch kaum Batman und Robin an Bord, werden sie von Scarecrows Signalen mit Blindheit geschlagen und sie haben plötzlich Angst vorm Dunkeln. Dann lässt Scarecrow auch noch – immerhin ist man auf einer Arche! – zwei große Raubkatzen auf sie los. Aber zum Glück hat Scarecrow wieder ein bisschen Stroh liegen lassen. Dank eines Laserstrahls im Gürtel können Batman und Robin damit Feuer machen und die wilden Tiere abwehren. (Ein Feuerzeug hätte es auch getan, aber man muss wohl mit James Bond mithalten.)

Doch was hat es mit dem dritten Hinweis „Park“ auf sich? Dahinter kommen die Detektive mittels wildester Assoziation: Es geht von „mark“ zu „easy marks“ zu „fall guys“ zu „Jeremy T. Fall“, einem Millionär. Das ist eine Gedankenkette, die selbst für den Riddler zu weit hergeholt wäre. „Mark“ hätte genauso gut ein Name sein können – aber für’s Nachdenken bleibt keine Zeit, denn wieder muss ein Millionär davor bewahrt werden, sein Vermögen zu verlieren. Nein, so ist es nicht ganz: Denn immerhin will Mr. Fall das Geld spenden – es geht also um einen guten Zweck.

Scarecrow hat zwar auch hier noch kein Angstgas, aber er raucht eine Pfeife, deren Rauch den armen Mr. Fall in Todesangst versetzt. Lange muss er sich nicht fürchten, denn Batman und Robin können alles wieder schnell mit Fäusten regeln. Der Wunderknabe reimt: „Have some fear — Robin’s here!“ Doch Scarecrow hat viel mehr Angst vor etwas anderem: Polizeisirnen.

Und die Moral von der Geschicht: Man überwindet seine Ängst nur, wenn man sich ihnen stellt. Genauso ist es – merkt euch das. Von Batman kann man was fürs Leben lernen. Manchmal jedenfalls.

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Die Uhr des Verbrechens

Alle 24 Stunden ein Verbrechen mit Ansage: Batman gegen Clockmaster. (DC Comics)

Titel: The Crimes of the Clockmaster

Autor/Zeichner: Jerry Coleman/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1961 (Batman #141)


„A twisted criminal mind like his is capable of anything!“

Nachdem wir schon Schurken wie Clock und diverse Clock Kings und einen Time Commander kennengelernt haben, kommt nun ein weiterer Zeitschurke: der Clockmaster. Der schickt der Polizei einen Kasten mit einer Crime Clock, die alle 24 Stunden mit einem Rätsel ein Verbrechen ankündigt. Batman und Robin bringen das Ding (ohne es vorher auf Sprengstoff zu untersuchen) in die Bathöhle.

Uhrenschurken tragen gern Glatze: Clockmaster. (DC Comics)

Als die Crime Clock sich zum ersten Mal öffnet, erscheint ein Gebäude mit einem Strand auf dem Dach. Das führt sie zu einem Nachtclub, der von Gaunern ausgeraubt wird. Doch als Batman und Robin die Räuber festnehmen, behaupten sie, sie wüssten nichts von einem Clockmaster, sie seien von einem gewissen „Handy“ angeheuert worden. Das Ganze ist nur eine Masche, mit der der Clockmaster von seinem wahren Ziel ablenkt.

Als nächstes erscheint in der Crime Clock ein Schädel mit einem Würfel, auf dem die Buchstaben P und T stehen. Skull plus P plus T ergibt Sculpt und das kann (was sonst?) nur die National Scuplting Exhibit sein. Also los, wieder das gleiche Spiel, wieder kein Hinweis auf den Schurken. Schließlich erscheint ein Ofen mit einer Blume darin – ab zur Gotham Baking Company (als ob es nur eine Bäckerei in der Großstadt gäbe)! Doch der Clockmaster hat es auf eine Juwelenausstellung abgesehen.

Man teilt sich diesmal auf: Robin eilt also zur Bäckerei, fällt scheinbar auf die Finte rein. Aber Batman erscheint in der Juwelenausstellung und erwischt den Clockmaster auf frischer Tat. Der Hinweis sei nämlich ein doppelter gewesen, behauptet Batman. „To me, rocks in a stove meant hot rocks … criminal slang for stolen diamonds!“ Aber so sei das gar nicht gemeint gewesen, behauptet der Clockmaster. Ein unbewusster Hinweis? Wer kann schon erahnen, wozu so verdrehte Köpfe fähig sind …

(Übrigens: In derselben Ausgabe kämpfen Robin und Batgirl gegen The Moth.)

>> Batman 1960-1969

Zwei Retter an Heiligabend

DC Comics

Titel: Have Yourself a Deadly Little Christmas

Autor/Zeichner: Len Wein/John Calnan

Erschienen: 1979 (Batman #309), Hardcover 2014 (Tales of the Batman: Len Wein)


Am Weihnachtsabend rauben drei Jungs einer jungen Frau die Handtasche. Es sind zwar nur fünf Dollar drin, aber es ist ihr letztes Geld. Dann taucht aus dem Nichts Blockbuster auf, ein starker, stummer Riese, vermöbelt die drei und macht sich auf, der Frau die Handtasche wiederzubringen. Doch kaum ist die zu Hause, versucht sie sich mit Schlaftabletten umzubringen. Einst ist sie mit großen Hoffnungen in die Großstadt gekommen, aber ihre Träume sind geplatzt, sie sieht sich gescheitert und will nicht mehr leben.

Vorher ruft sie aber noch bei der Polizei an, um sich zu verabschieden – sie hat sonst niemanden, den sie anrufen könnte. (Geht es noch trauriger?) Zum Glück ist gerade Batman da, der Commissioner Gordon sein alljährliches Weihnachtsgeschenk vorbeibringt: Pfeifentabak. (Heute wäre ein solches Geschenk undenkbar.) Kaum fragt Batman die Selbstmörderin, was los ist, legt sie auch schon auf. Zum Glück kann der Anruf zurückverfolgt werden.

Der planlose Helfer

Doch Blockbuster kommt Batman zuvor, findet die Frau, als sie gerade in Ohnmacht fällt und bringt sie weg. Leider kann man sich keinen ungeeigneteren Retter in der Not vorstellen. Denn kaum trifft der tumbe Riese beim Krankenhaus ein, überlegt er es sich anders – zu schlecht sind seine Erinnerungen an Ärzte. Als Batman ihn findet, zeigt sich: Zwei Retter sind eindeutig einer zu viel. Vor allem weil Batman sich nicht gerade auf gewaltfreie Kommunikation versteht. Im Kampf zieht er den Kürzeren. Blockbuster geht mit der Jungfer in Not weiter, bittet einen Weihnachtsmann um Hilfe. Doch kaum sagt der was von Krankenhaus, nimmt der Retter die Frau wieder mit. Einen richtigen Plan für eine Alternative scheint er nicht zu haben.

Erstaunlich, dass die Frau immer noch lebt und bei Schnee und Kälte nicht längst erfroren ist. Zwischendrin wacht sie sogar auf, nur um kurz darauf wieder in Ohnmacht zu fallen. Auf dem gefrorenen Gotham River kommt es zur finalen Prügelei mit Batman. Eisschollen brechen, die Jungfer erwacht wieder und gerät erneut in Not – sie droht, ins kalte Wasser zu fallen. Wieder rettet Blockbuster sie: Er springt auf die Eisscholle, wirft sie Batman zu und fällt selbst ins Wasser, ohne dass sich jemand um seine Rettung schert.

Am Ende findet die junge Frau ihren Lebenswillen wieder. Doch als sie fragt, wie ihr verunglückter Retter geheißen hat, verweigert Batman ihr die Auskunft: „Is it important? Why not just call him the spirit of Christmases yet-to-be!“ Der arme Tölpel bekommt nicht einmal das Mindestmaß an Ehre, das ihm zusteht.

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Wen Depressionen oder Suizidgedanken plagen, kann sich Hilfe holen: Die TelefonSeelsorge in Deutschland ist rund um die Uhr unter den Nummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 zu erreichen (gebührenfrei).

Batmans fast verlorenes Weihnachten

DC Comics

Titel: The Mystery of Christmas Lost

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Romeo Tanghal, Frank Springer

Erschienen: 1977 (Batman #285)


Batman im Bann des Weihnachtsbaums, ein Schurke mit Umhang wirft einen Dolch auf ihn – was ist denn hier los? Der Schurke ist Dr. Tzin-Tzin, Diabolist und Zauberer. Batman hatte schon mit ihm zu tun, jetzt sitzt der schwarze Magier im Knast von Gotham und entkommt, indem er goldene Ameisen mit Gedankenkraft manipuliert. Allerdings hinterlässt er noch einen Hinweis: „Merry Christmas to the Batman and Gotham City“. Eigentlich ganz nett von ihm – würde sich die Botschaft (geformt von den Ameisen) nicht in ein Fragezeichen verwandeln. Für Batman ist es klar: Tzin-Tzin hat Böses vor an Weihnachten. Nur was?

Das findet er schon bald heraus: Auf dem Rathausplatz steht angeblich der große Weihnachtsbaum in Flammen. Doch als Batman auftaucht, springt ihn bloß ein riesiger Bär an. Kaum nimmt er es mit ihm auf, fesseln ihn die Zweige des Baumes und aus dem Schlund des Bären erscheint Tzin-Tzin. Es ist alles bloß ein böser Zauber. Schließlich beraubt der Schurke Gotham einer Sache, die selbst Batman nicht wiederherstellen kann. Nur Batman wird verschont. (Dazu dient der Dolch.)

Batman in den Fängen eines Weihnachtsbaums – und eines Bären. (DC Comics)

Was die Bürger von Gotham verlieren, ist ihr Bewusstsein für Weihnachten wie überhaupt ihr Gedächtnis: Dick Grayson und Alfred wissen kaum noch, was sie vor einer Minute wollten. Die Menschen können sich kaum noch konzentrieren und wirken planlos. An Heiligabend sind alle unterwegs auf der Straße, als ob es ein normaler Wintertag wäre.

Batman folgt seltsamen Dämpfen in die Kanalisation, auf de Gelände der Gotham Steam Company trifft er den Schurken mit seinen herbeigezauberten, schwertschwingenden Kriegern. Batman schnappt sich eines der Schwerter, zerschlägt ein Ventil, lässt alles in Dampf aufgehen und der Spuk ist vorbei. Was lernen wir aus dieser seltsamen Geschichte? Irgendwie gehört Weihnachten dazu, selbst für Nichtchristen, sonst wirkt das dunkle und kalte Jahresende bloß trist und deprimierend.

Am Ende schmücken Bruce, Dick und Alfred den Weihnachtsbaum und er wird der schönste überhaupt. Leider hat Dick aber kein Geschenk für seine Freundin Lori besorgt. Da holt Bruce einfach eine Perlenkette aus seinem Notfall-Geschenke-Fundus. Merkt euch das: Jeder sollte einen haben. Von Batman lernen, heißt vorbereitet sein.

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Calendar Man als Auftragskiller

Batman #384, Detective Comics #551, Batman #385

DC Comics

Titel: Broken Dates/The First Day of Spring/Day of Doom

Autor/Zeichner: Doug Moench/Rick Hoberg

Erschienen: 1985 (Batman #384, Detective Comics #551, Batman #385)


„I don’t really want to kill Batman.“ (Calendar Man)

Alles kehrt wieder. Tag und Nacht, die Wochentage, die Jahreszeiten. Und auch die Superschurken. Der Grund leuchtet nicht immer ein. Manchmal ist es einfach wieder an der Zeit, jemanden wieder aus dem Figurenfundus zu holen. Wie den Calendar Man. Der nimmt sich diesmal die Feiertage als Thema vor.

Es beginnt mit einem Haufen Gauner, die Batman ausschalten wollen. Also bestellen sie seinen Tod bei einem geheimnisvollen Typen namens Monitor, der irgendwo in einem Satelliten hockt und dafür einen geeigneten Auftragskiller beauftragt. Warum er sich ausgerechnet für den Calendar Man entscheidet, bleibt so rätsel- wie zweifelhaft. Interessant auf verschiedenen Ebenen nennt er ihn, aber der Schurke hat, abgesehen von seiner mageren Erfolgsbilanz, noch nie Interesse am Töten gezeigt – und erweist sich auch hier als völlig unbrauchbar.

Julian Day in seinem Kalendarium. (DC Comics)

Schon zu Beginn steht Julian Day in seinem mit übergroßen Kalender-Requisiten vollgestopften Geheimversteck und grübelt, ob er den Auftrag überhaupt annehmen soll. Er ist zwar kein Killer, aber das Geld ist immerhin ein guter Motivator. Vor allen will er die Gelegenheit nutzen, sich noch einmal mit Batman messen. Und sollte er ihn nicht stoppen, wird Batman am 21. März sterben. Aber das wirkt alles sehr halbherzig. Denn im Vordergrund steht natürlich der Spaß an schrägen Verbrechen.

Calendar Man spielt mit falschen Karten. (DC Comics)

Bald darauf ist die erste Bank ausgeraubt, um an das nötige Startkapital zu kommen (wie er sein Versteck so aufwendig einrichten konnte, bleibt ein Rätsel). In einer Rückblende erfahren wir nur, dass Julian Day einst ein Illusionist unter dem Künstlernamen Maharaj gewesen ist. Es folgt die übliche Schnitzeljagd: Calendar Man tritt an jedem Tag in einem anderen Kostüm auf und schafft es, sich jedes Mal in Sachen Kuriosität zu überbieten. Einmal trägt er schwarz-weiß, kann blendendes Licht strahlen, wirft mit übergroßen Karten, dann tritt er als eine Art Sonnengott auf und wirft Blendgranaten („solar bomb“) in einem Theater und stiehlt Juwelen. Nur das rot-weiße Kalenderkostüm, das er auf den Covern trägt, hat er in der Story kein einziges Mal an. Nicht, dass man es vermissen würde, aber betrogen kann man sich schon fühlen. (Mit riesigen Zahlen wirft er übrigens auch nicht.)

Calendar Man als Sonnengott (DC Comics)

Der Calendar Man lässt ein Kalenderblatt zurück und Batman und Robin erfahren, dass er es auf sie abgesehen hat. Batman erteilt Robin daraufhin Hausarrest, Robin widersetzt sich wie immer und es entspinnt sich die alte Diskussion, welche Rolle Robin spielt: Ist er Batmans Schwachstelle oder dessen Verstärkung?

Mörderische Pfeile: Calendar Man als Amor (DC Comics)

Am Valentinstag tritt Calendar Man als gelber Amor mit Lendenschurz, Flügeln und Bombenpfeilen auf, dann als eine Art Uncle-Sam-Verschnitt mit Zylinder und Sternchenunterhose, schließlich wirft er mit Schlangen um sich und kämpft mit einem Flammenschwert und einer Laserkanone. Unnötig zu erwähnen, dass der ganze Aufwand umsonst ist und dass am Ende Robin mal wieder Batman rettet – weil er ihm nicht gehorcht.

Patriot: Calendar Man als Uncle Sam (DC Comics)

Wer hat eigentlich behauptet, dass das Bronze Age Batman wieder ernsthafter gemacht haben soll? In manchen Geschichten ist das arg zu bezweifeln. Und zwischendurch gibt es ganz viel Melodrama: Bruce Wayne ist immer noch in Selina Kyle und Nocturna verliebt, während er mit Vicky Vale und Julia Pennyworth zu tun hat. Es war bei Batman wohl nie mehr Herz im Spiel als in den 80er-Jahren.

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