Dick Sprang

Als Batman gegen Nazis kämpfte (Teil 5)

DC Comics

Titel: The Year 3000

Autor/Zeichner: Joseph Greene/Dick Sprang

Erschienen: 1944 (Batman #26), Hardcover 2017 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 4)


„We must never forget that the past reveals our past mistakes and glories both!“ (Brane)

Während des Zweiten Weltkriegs hat Batman gegen Nazi-Spione im eigenen Land gekämpft und gegen Nazi-Soldaten in Atlantis, sogar in einem dystopischen Szenario gegen Nazi-Besetzer. Im fünften Abenteuer geht der Kampf in der fernen Zukunft weiter – und im Weltall. Diese Science-Fiction Geschichte ist handelt auf den ersten Blick nicht wirklich von Nazis: Es fehlen die Deutschen, Hitler und Hakenkreuze. Trotzdem geht es um sie, wenn auch nur im Gewand der Allegorie.

Führer Fura

Im Jahr 3000 leben die Menschen auf der Erde in Frieden, haben sich der Wissenschaft zugewandt und treiben Handel mit Außerirdischen. Da fallen Invasoren vom Saturn über die Erde her: Die grünen Männchen mit Segelohren tragen den Ringplaneten als Abzeichen und folgen ihrem Alleinherrscher, der den Namen Fura trägt, was in der englischen Aussprache nicht zufällig wie „Führer“ klingt. Die Aliens unterwerfen die Menschen in einem „Blitzkrieg“ und stecken sie in Konzentrationslager. Spätestens hier wird klar, dass wir uns nicht in einer futuristischen Fantasiewelt befinden, sondern in der Gegenwart des Zweiten Weltkrieges.

Zwei blauhaarige junge Männer, Brane und sein jüngerer Freund (?) Ricky, finden in einer Zeitkapsel aus dem Jahr 1939 nicht nur Dokumente, die sie an den US-Freiheitskampf erinnern, sondern auch an die Heldentaten von Batman und Robin. Kurzerhand werden die beiden jungen Männer zu freiheitsliebenden Patrioten, legen sich Kostüme zu und proben den Aufstand. Als Guerillakrieger gehen sie mit gutem Beispiel voran, andere folgen ihnen in den bewaffneten Widerstand, die Aliens werden vertrieben. Doch das reicht nicht: Es kommt zum Showdown auf dem Saturn, bei dem sich herausstellt, dass die Saturnbewohner nicht alle böse sind, und dass Fura bloß über eine Roboter-Armee geherrscht hat. Fura stirbt beim Kampf im Weltall, indem er erfriert.

Ende 1944 befanden sich die USA noch im Krieg, aber in dieser Story wird bereits der Friedensprozess vorweggenommen. In dieser Allegorie sind die Aliens vom Saturn nur Opfer eines Schurken geworden, der sie selbst unterjocht hat. Seine Krieger sind keine Menschen, sondern bloß Marionetten. Am Ende jubeln beide Seiten, Erdlinge und Außerirdische über das Ende des Krieges und der Diktatur.

Brane ist selbstverständlich ein direkter Nachfahre von Bruce Wayne (daher auch der Name) und er hat ebenso ein Problem damit, seiner Liebsten seine Geheimidentität als offenzulegen, weshalb sie ihn zunächst für einen Feigling hält. Erst als er sich öffentlich dazu bekennt, Batman zu sein, wird auch sie bekehrt.

Ganz abgesehen davon ist The Year 3000 auch die erste Story, in der nicht Bruce Wayne der Held ist, sondern ein alternativer Batman. Damit wurden die späteren „Imaginary Stories“ und „Elseworlds„-Comics vorweggenommen.

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Harvey Dent wird rückfällig

Batman #81 (DC Comics)

Titel: Two-Face Strikes Again

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Dick Sprang

Erschienen: 1954 (Batman #81), Paperback 2008 (Batman vs. Two-Face), Hardcover 2017 (Two-Face: A Celebration of 75 Years)


„This proves I was meant to be a criminal! Fate has decreed it!“ (Harvey Dent)

Armer Harvey Dent! Als hätte er nicht schon genug als Two-Face gelitten, musste er gleich dreimal erleben, wie andere sich in den Schurken verwandelt haben. Mal war es sein eigener Butler, mal ein korrupter Theatermanager, der Dent mit der Masche für ihre eigenen Verbrechen verantwortlich machen wollte, mal war es ein Schauspieler, der Dent spielen sollte und dabei selbst verunstaltet wurde.

Jetzt aber holt ihn das Schicksal wieder ein – und zwar endgültig. Als Harvey Dent Einbrecher auf frischer Tat ertappen will, wird er von einer Explosion wieder entstellt. Harvey meint, es müsse Schicksal sein. Zur Sicherheit wirft er noch mal eine Münze, der zerkratzte Kopf landet oben – also geht wieder alles von vorne los.

Two-Face sucht Leute auf, die von Berufs wegen zwei Gesichter haben: einen Clown, einen Taucher, einen Lincoln-Schauspieler und einen Poker-Spieler. Es gibt zwei spektakuläre Szenen mit einem riesigen Billardtisch und auf einer hohen Statue, schließlich kommt es zu einem dramatischen Finale: Two-Face bindet Batman und Robin auf eine Riesenmünze und wirft sie mit einem Katapult auf Stacheln. Eigentlich unfair, weil den Gesetzen der Physik zufolge die schwere Seite unten landen müsste, aber daran zeigt sich bereits, dass Two-Face bei aller 50:50-Besessenheit und Schicksalsgläubigkeit doch eher zur bösen Seite tendiert.

Wie dem auch sei: Unsere Helden landen natürlich oben. Die Erklärung dafür hat mit Physik nichts zu tun (Radios in den Gurten, die als Elektromagnete dienen), also lassen wir das mal unkommentiert. Die Story endet mit einer pseudowissenschaftlichen Erklärung, bei der sich Batman und Robin mal wieder selbst auf die Schulter klopfen. Aber niemand verschwendet auch nur ein Wort über Harvey Dent, diese tragische Figur, die vom Pech verfolgt wird und dadurch wieder ihre zweite Chance verpfuscht hat.

Armer Harvey! Jetzt erwarten ihn erstmal 17 Jahre Knast, bis er wieder zurückkehren darf …

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Das Two-Face-Trauma

DC Comics

Titel: The Double Crimes of Two-Face

Autor/Zeichner: Don Cameron/Dick Sprang

Erschienen: 1952 (Detective Comics #187), Paperback 2008 (Batman vs. Two-Face)


„… for the sake of realism!“

Merke: Wenn man ein schweres Trauma erlebt und dabei eine Gesichtshälfte verloren hat, danach zu einem wahnsinnigen Verbrecher geworden ist, aber dank plastischer Chirurgie wieder ein normales Leben lebt, dann sollte man besser nicht dafür sorgen, dass alte Wunden wieder aufreißen. Zum Beispiel, indem man an einer öffentlichen Aufführung teilnimmt, bei der man sich wieder zu einem entstellten und irren Kriminellen machen lässt.

In diese Verlegenheit kommt Harvey Dent. Batman und Robin zeigen ihre Trophäen in einer Ausstellung, darunter auch die Utensilien, die an Two-Face erinnern. Dent maskiert sich für eine kleine Aufführung vor Publikum als Two-Face – obwohl er dabei ein ungutes Gefühl hat. Warum also tut er sich das an? Es wirkt schon fast zwanghaft. Aber niemand scheint darin ein Problem zu sehen.

Kaum hat der maskierte Two-Face seine Münze geworfen und sieht ihre zerkratzte Seite, wird er wieder rückfällig und haut ab. Bald darauf verübt er die üblichen Schandtaten: Zunächst raubt er ein Doppeldeckerbus-Unternehmen aus, dann einen Optiker. Dabei setzt er einen neuen Trick ein: Ein Gas, mit dem er Batman und Robin doppelt sehen lässt. Two-Face erscheint ihnen zweimal, so dass sie nicht wissen, wen sie verfolgen sollen.

Verfolgungsjagd mal anders.

Es wird noch absurder: Two-Face haut in einer zweirädrigen Karre ab, mit der er bergab rollt, das Dynamische Duo verfolgt ihn auf eine Tandem, Two-Face versteckt sich auf einem Dampfer, auf dem ein Zwillingstreffen stattfindet, tarnt sich mit einer Maske und tut so, als hätte er einen Zwillingsbruder, indem er einen kopfförmigen Luftballon schweben lässt. Batman lässt sich davon so leicht für dumm verkaufen, dass es ihm selbst peinlich ist.

Der beste Detektiv der Welt kann ein Gesicht nicht von einem Luftballon unterscheiden.

Kann man das noch steigern? Man kann: Bei der Verfolgung werden Batman und Robin im Theater von Two-Face zwischen zwei große Schaumkissen geklemmt. Bevor er sie tötet, wirft er fairerweise eine Münze, es geht wieder gut für die beiden aus. Statt sie sich selbst zu überlassen überreicht Two-Face ihnen ein Schwert, mit dem sie sich befreien können. Bei der Flucht stürzt er jedoch unglücklich und wird bewusstlos. Und haut dann doch wieder ab, weil alles nur gespielt war.

Kreative Schurkenfalle.

Der Showdown dieser atemlosen Hetzjagd ist der bisher spektakulärste in der Geschichte des Schurken: Batman und Two-Face liefern sich ein Duell auf einer riesigen Turmuhr. Beide fallen beinahe in den Tod und die Entscheidung fällt um genau zwei Uhr …

Am Ende stellt sich heraus: Two-Face war nicht Harvey Dent, es war George Blake, der Theater-Manager, der Versicherungsbetrug begehen und Dent reinreiten wollte. Armer Harvey, wieder Glück gehabt. Zum letzten Mal …

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Riddlers erste Schnitzeljagd

Titel: The Riddler/Crime’s Puzzle Contest

Autor/Zeichner: Bill Finger/Dick Sprang

Erschienen: 1948 (Detective Comics #140/142), Paperback 2015 (Batman Arkham: Riddler)


„Why don’t I commit puzzling crimes?“ (Riddler)

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum: Edward Nigma wird nicht zum Riddler, weil er besonders schlau wäre, besonders gut im Lösen von Rätseln, sondern weil er gut im Schummeln ist. So ist es zumindest am Anfang. Der Riddler sieht sein Talent im Betrug. Also beschließt er, ein Superschurke zu werden: er legt sich ein Versteck mit der passenden Einrichtung zu, und dann noch ein grünes Kostüm mit Fragezeichen. Und so wird er zum Widersacher für Batman, um sich mit ihm zu messen. Er gibt ihm eine Reihe von Rätseln auf, die Batman immer wieder zum Mitspieler machen.

Batman und Robin lösen riesige Probleme: Riesen-Kreuzworträtsel, Riesen-Puzzles, Riesen-Drahträtsel. (Der unverkennbare Stil von Dick Sprang.) Ein Riesen-Maiskolben später führt der Riddler sie in ein Labyrinth aus Glas – und da laufen sie auch ohne nachzudenken rein. Wie gut, dass Batman besser darin ist, Probleme zu lösen, als sie zu vermeiden.

Da der Riddler entkommt, geht es im zweiten Teil munter weiter: ein Riesen-Rebus an einem Zeppelin, ein absurder Rebus im Fernsehen, auf dessen Lösung niemand außer Batman je gekommen wäre. Die Schnitzeljagd endet im Spiegelkabinett, aber Batman kennt da einen ganz tollen Trick, um sie ganz schnell zu beenden.

Bemerkenswert: der Riddler ist kein Krimineller aus Gier oder reiner Bosheit. Er ist ein Spieler, der bloß seinen Spaß haben will. Die Rätsel sollen gelöst werden, damit Batman ihm hinterherrennen kann. Wie die meisten anderen klassischen Schurken (Hugo Strange, Clayface, Scarecrow, Two-Face) verschwindet der Riddler nach diesem Zweiteiler für lange Zeit aus den Comics. Erst 17 Jahre später kehrt er zurück, im Jahr 1966 dann auch in der TV-Serie.

Prassen mit Blüten

DC Comics

DC Comics

Titel: The Joker’s Millions

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Dick Sprang

Erschienen: 1952 (Detective Comics #180), Paperback 2014 (The Joker: A Celebration of 75 Years)


„Ah, how the mighty have fallen!“ (Joker)

Auf einen Schlag wird der Joker reich – und das ganz legal. Bei der Testamentseröffnung des Gangsters Barlowe bekommt der Joker dessen Vermögen vererbt. Der Clown ist überrascht, weil Barlowe ihn einst gehasst hat. Aber die Freude über den unverhofften Reichtum überwiegt die Skepsis, also prasst der Joker drauflos. Seine größte Freude dabei: er muss nicht mehr rauben, um an Geld zu kommen.

Wer die letzte Episode unserer Joker-Reihe gelesen hat, wird sich wundern: In den 40ern hatte der Joker bereits einen riesigen Geldspeicher, gefüllt mit Geld und Juwelen, und er raubte nur zum Spaß. Hier fängt er offenbar wieder von vorn an, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde.

Der Joker ist also wieder sorglos. Aber zu früh gefreut: bald erkennt er, dass das meiste Geld und die meisten Juwelen gefälscht sind – Barlowe hat ihn reingelegt! Als dann auch noch das Finanzamt vorbeikommt und die Erbschaftssteuer kassieren will (zwei Mio), steckt der Clown Prince of Crime in einer Zwickmühle: Auch wenn er Batman nicht fürchtet, mit dem Finanzamt legt man sich besser nicht an. Aber den Irrtum zugeben will er auch nicht, da er sich nicht zum Gespött der Unterwelt machen will. Also begeht der Joker Verbrechen, allerdings möglichst unauffällige, die sich nicht mit ihm in Verbindung bringen lassen. Das nützt nix, denn wie der Zufall es will, erkennt Batman doch immer wieder die Handschrift des Jokers.

Der Joker leidet: einerseits kann er bei seinen Aktionen nicht den Künstler spielen, andererseits ist er dazu genötigt, auch wenn Batman die Masche durchschaut. Das Katz- und Maus-Spiel gipfelt im Zoo: der Joker sperrt Batman in einem Fledermauskäfig ein – zusammen mit Affen, die wie der Joker geschminkt sind. Aber Batman bleibt auch hier Herr der Lage.

Joker’s Millions wurde 1998 verfilmt. In der dritten Staffel der Animated Series (The New Batman Adventures, Episode 7) ist der Plot im Wesentlichen gleich, allerdings wird Joker unterstützt von Harley Quinn und dem Pinguin, während Batman mit Batgirl (statt Robin) zusammenarbeitet.

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Warum Robin nicht aufs College will

DC Comics

DC Comics

Titel: Rackety-Rax Racket!

Autor/Zeichner: Don Cameron/Dick Sprang

Erschienen: 1945 (Batman #32), Paperback 2014 (The Joker: A Celebration of 75 Years)


„One thing I’d enjoy more than killing the Batman – and that’s to make you both look ridiculous!“ (Joker)

Es gibt wahrscheinlich nichts Bescheuerteres als Initiationsriten bei Studentenverbindungen. Aber keine Masche ist zu bescheuert für den Clown Prince of Crime: Der Joker beschließt, seinen nächsten Juewelenraub als studentischen Jux zu tarnen. Doch als er von Batman (der wie immer zufällig danebensteht) erwischt wird, haut der Joker ihm einen Stuhl über den Kopf und entführt ihn.

Um Batman zu retten, muss Robin drei Aufgaben erfüllen, die ihn der Lächerlichkeit preisgeben: Schuhe putzen, Pelze im Sommer verkaufen, eine Puppe im Spielzeugladen kaufen. Für den Joker ist das nicht nur Spaß: es sind Maschen, mit denen er Raube begehen kann. Robin wird unfreiwillig zu seinem Handlanger. Dabei geht am Ende das Spielzeuggeschäft in Flammen auf, Kinder kommen in Gefahr – und der Joker erscheint als falscher Feuerwehrmann … Lange Rede, kurzer Sinn: Batman befreit sich selbst und revanchiert sich beim Joker mit roher Gewalt.

Der Joker hat sich gewandelt: Aus dem ruchlosen Killer ist ein harmloser Spaßmacher geworden, der es bloß auf Juwelen abgesehen hat. Nicht, dass er sie nötig hätte: Am Anfang sehen wir, dass der Joker in einem Haus mit einem riesigen Tresorraum lebt, der – wie bei Dagobert Duck – mit Geld, Gold und Juwelen gefüllt ist. Der Diebstahl ist für ihn bloß ein Hobby. Allerdings eines, das er mit Freiheitsentzug teuer bezahlt.

Ach so: Warum Robin nicht aufs College will? Das erklärt sich nach diesem Abenteuer wohl von selbst …

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Luthor und Joker gründen ein Start-up

Batman versus Superman, Teil 27: Superman and Batman’s Greatest Foes (1957)

DC Comics

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Titel: Superman and Batman’s Greatest Foes

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Dick Sprang

Erschienen: 1957 (World’s Finest #88), Hardcover: World’s Finest Comics Archives Vol. 2 (2001), Batman & Superman in World’s Finest: The Silver Age Omnibus Vol. 1 (2016)


„… there’s something bigger behind this jokes!“ (Superman)

„Good partners, I mean, cellmates should never argue!“ (Batman)

Die ersten gemeinsamen Abenteuer der World’s Finest, Superman und Batman, waren bisher Kinkerlitzchen. Hier bekommen sie es endlich mit richtigen, klassischen Schurken zu tun, denn zum ersten Mal machen Lex Luthor und der Joker gemeinsame Sache. Ihr Plan ist so genial, dass die beiden Schurken sich gegenseitig auf die Schulter klopfen. Der Joker lobt Luthors Genie, Luthor lobt Jokers Sinn für Humor. Die beiden gründen ein Unternehmen, eine Fabrik, um genau zu sein. Ganz legal, ganz offiziell. Was sie herstellen, ist zunächst geheim, aber sie beteuern ehrliche Geschäftsmänner werden zu wollen. Also düsen sie gemeinsam im Jokermobil durch die Gegend und lachen über den Witz, den sie auf Kosten der Helden machen.

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Die bleiben nämlich skeptisch. Auch als die Schurken der Öffentlichkeit präsentieren, was sie gebaut haben: die Mechano-Men, menschenähnliche Roboter, die selbst bei starker Hitze und großem Druck schwere Arbeiten verrichten können. Doch selbst als Superman und Batman eine Demonstration sehen, vermuten sie einen Schwindel. Dreimal glauben sie auch, die Schurken auf frischer Tat ertappt zu haben: der Joker fängt einen Mann in einem Käfig, dann versucht er, einen mit seinem Auto zu überfahren, einmal bringt Luthor eine Lawine in Gang. Doch jedesmal erweisen sich die Aktionen als Experimente für die Mechano-Men.

Batman und Superman stehen immer wieder als Idioten da.

Und trotzdem geben sie nicht auf. Auch als Superman sich als Mechano-Man ausgibt und er meint, die Verdächtigen bei einem Raub zu erwischen, stellt sich das Ganze als sauber heraus. Erst beim fünften Versuch haben die World’s Finest Recht: Luthor und Joker geben eine Show mit ihren Mechano-Men, während sie parallel dazu eine Bank ausrauben. Natürlich haben die wachsamen Helden längst alles durchschaut und buchten die Gauner ein. Auf eine Frage kommt aber niemand: Warum der ganze Aufwand, um Geld zu stehlen, wenn man es mit der Erfindung so viel leichter hätte ehrlich verdienen können? (Und woher hatten sie überhaupt die Mittel, die Fabrik und die Roboter zu bauen?) Als Unternehmer taugen sie jedenfalls nichts. Aber hier gilt wohl das Sprichwort: old habits die hard. So genial war der Plan dann doch nicht.

(P.S.: Mit dem Cover hat die Story übrigens nichts zu tun.)

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