Batman stirbt tausend Tode

The 1001 Deaths of Batman and Robin

DC Comics

Titel: The Thousand Deaths of Batman

Zeichner: Sheldon Moldoff

Erschienen: 1959 (Detective Comics #269)


Um es gleich vorweg zu sagen: Batman stirbt hier nicht. Jedenfalls nicht wirklich. Ein paar Gauner erlauben sich hier nur einen Spaß und schlachten ihn zum Geschäft aus. Sie fragen sich: Wäre es nicht toll, Batman mal sterben zu sehen? Ja, natürlich! Also inszenieren sie den Tod von Batman und Robin mit Schauspielern und nehmen dafür Eintritt. Da werden etwa die Seile des Dynamischen Duos im Anflug verbrannt, sodass sie in den Tod stürzen. Das Ganze findet auf Gotham Island statt, fernab der ehrlichen Gesellschaft. Die Idee stammt von einem Kriminellen, der sich selbst The Director nennt (und dazu eine Baskenmütze trägt, wie Regisseure das halt so machen).

Eigentlich ist daran nichts Verwerfliches oder Illegales. Doch dann werden Batman und Robin darauf aufmerksam, als sie ein Mitglied der Green Hood-Bande schnappen und ihn nach seinem Boss, dem „Big Guy“ ausfragen. Doch statt zu antwortetn, kündigt er für den Abend den Tod der beiden an. Er meint natürlich nur die Show, aber das Dynamische Duo bekommt Angst. Und weil wir in den kinderfreundlichen 50ern sind, in denen Superhelden die Wahrheit nicht aus den Gaunern rausprügeln, bleibt es bei dem Missverständnis.

Vorhang fürs Underground Theater

Die beiden finden heraus, wo sie „sterben“ sollen und laufen in die vermeintliche Falle. Sie knocken die beiden Darsteller aus und geben sich selbst als solche aus. So wollen sie den „Big Guy“ erwischen, der angeblich dort auftreten soll. Also werden sie zum Teil der Show: Lassen von Bogenschützen auf sich schießen, tauchen im Haifischbecken, lassen sich von Felsbrocken erschlagen. Doch dann findet der Director heraus, dass es sich bei den Schauspielern wirklich um Batman und Robin handelt. Also will er den „Big Guy“ mit einer echten Todesschau beglücken und die beiden an einem Elektrozaun rösten.

Batman durchschaut das falsche Spiel und wendet es gegen die Gauner: Mit einem Bagger zerstört er ein Haifischbecken, mit Zielscheiben wirft er die Gauner um, erschreckt sie in einem Gorillakostüm. Und am Ende fängt Robin den „Big Guy“ mit dem Lasso ein, bevor er für das „Underground Theater“ den Vorhang fallen lässt.

>> Batman 1950-1959


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Nightwings verlorene Jahre

DC Comics

Titel: Batman Adventures: Nightwing Rising

Autor/Zeichner: Hilary Bader, Ty Templeton/Bo Hampton, Rick Burchett

Erschienen: 1998-1999 (The Batman Adventures: The Lost Years #1-5, Gotham Adventures #1), Paperback 2020


Auch in Batman: The Animated Series wird Dick Grayson erwachsen. Das Besondere an der Zeichentrickserie: Ein Kind war er als Robin nie, sondern stieg gleich als Teenager ein. Nur in Rückblenden (Robin’s Reckoning/Robins Rache) sah man den kleinen Dick nach dem Tod seiner Eltern. In der dritten (bzw. vierten) Staffel (The New Batman Adventures) wurde er dann zu Nightwing.

Der Comic-Fünfteiler The Batman Adventures: The Lost Years erzählt, wie es dazu kam. Jedoch nicht ohne Doppelungen. Wer die Folgen der Serie gut kennt, wird einiges wiedererkennen. Insbesondere die Episoden Old Wounds (Alte Wunden) und Sins of the Father (Tim) sind hier fast wörtlich nachzulesen. Dick trennt sich im Streit von Batman, nachdem er herausfindet, dass seine Freundin Barbara Gordon Batgirl ist. Dick fühlt sich von Batman hintergangen und ist auch sonst genervt von seiner Art.

Dick Grayson auf Selbstfindungtrip

Und was macht er dann? Er macht, was einst Bruce gemacht hat: Er geht auf Weltreise, um seine Fähigkeiten zu schulen – und sich selbst zu finden. In Brasilien lernt er Capoeira, im (mexikanischen?) Dschungel lernt er von einem Stamm namens „The Invisibles“, sich quasi unsichtbar zu machen. Nebenher sehen wir der Entstehung des Nightwing-Kostüms zu: Das Vogel-Symbol übernimmt Dick von dem Stamm, sein Anzug ist eine Kombination aus einem Skelett-Kostüm einem Wingsuit von „fliegenden“ Mönchen im Himalaya.

Im Dschungel trifft Dick auf Two-Face, der sich im Drogenhandel versucht, im Finale legt er sich mit Ra’s al Ghul an, der hinter einer Statue her ist. Nebenher erkennen wir, warum der Joker doppelt so viel wert ist wie Two-Face: Während dieser 22 Millionen Dollar Lösegeld verlang, findet sich der Clown erst mit 40 Millionen ab. Macht am Ende keinen Unterschied, denn beide scheitern, was zu der ewigen Frage führt, warum noch irgendjemand für diese ewigen Versager arbeitet. – Egal.

Der Mehrwert dieser Storys gegenüber der Zeichentrickserie ist gering, das Meiste bekannt und was neu ist, muss man so genau auch nicht wissen. Große Comickunst sind die Zeichnungen von Bo Hampton nicht, können qualitativ nicht mit Rick Burchett mithalten. Man merkt an einigen Stellen, dass dem Zeichner auch der Platz fehlt, um die Story adäquat zu erzählen.

Verlorene Chance für die Gotham Adventures

Der eigentliche Höhepunkt des Bandes ist die letzte Story, die erste Ausgabe der Gotham Adventures. Hier setzt der Vater eines Joker-Opfers ein Kopfgeld auf den Clown aus, sodass bald die ganze Stadt hinter ihm her ist. Ein grandioser Auftakt für die langlebige Serie mit einer gelungenen Mischung aus Humor, Drama und dynamischen Zeichnungen.

Leider hat sich DC dazu entschlossen, die Gotham Adventures nicht vollständig nachzudrucken wie die Batman Adventures (bzw. Batman and Robin Adventures), sondern in thematisch sortierten Heften (Nightwing, Batgirl, Robin, Riddler etc.). Dieses Konzept allein wäre noch zu verschmerzen, wenn die Hefte nicht noch im Miniformat (ca. 20×14 cm) gedruckt und lieblos aufgemacht wären, es fehlt jegliches Zusatzmaterial und die Covernachdrucke im Inneren sind pixelig. Mit einem Preis von 10 US-Dollar richtet sich DC damit an junge Leser, aber Sammler der bisherigen Paperbacks haben leider das Nachsehen, wenn sie auf Vollständigkeit und Originalformat aus sind.

Robins falscher Nachfolger

The Second Boy Wonder (Batman #105) (DC Comics)

Titel: The Second Boy Wonder

Autor/Zeichner: Ed Herron/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1957 (Batman #105)


Batman kommt mit Robin gerade von einem Einsatz gegen den Ganoven Gorilla Hardy und dessen Gang zurück, da nimmt Robin in der Bathöhle seine Maske ab und ist ein anderer: ein Junge namens Fred Loyd. Er behauptet, dass der wahre Robin (Dick Grayson) beim Kampf gegen die Bande verletzt worden und zu ihm nach Hause gekommen sei, um Hilfe zu suchen. Daraufhin habe Dick Fred gebeten, ins Robin-Kostüm zu steigen und Batman zu unterstützen.

Eine total weit hergeholte Geschichte, aber Bruce Wayne glaubt ihm aufs Wort. Fred Loyd will daraufhin weiter Robin bleiben. Batman will nicht, da droht der Bengel damit, Batmans Geheimidentität preiszugeben. Batman hat keine andere Wahl, als ihn mitzunehmen. Zum Glück ist Freddy dr Sohn von Hank Loyd, dem olympischen Zehnkämpfer, der seinen Jungen ebenfalls in allen Disziplinen gedrillt hat.

Kurz darauf ist Gorilla Hardy samt Gang wieder ausgebrochen. Das Dynamische Duo folgt ihm in ein Spiegelkabinett. Mit vereinten Kräften können sie den Gauner täuschen und lassen ihn ins Glas rennen. Der neue Wunderknabe hat sich bewährt: „Master Freddy has proved himself a true match for master Dick!“, sagt Alfred später. Bruce findet das auch. Freddy ist plötzlich sauer: Das sei ja schnell gegangen, einen Freund zu ersetzen! Da nimmt er seine Maske ab und enthüllt: Freddy war schon immer Dick. Das Ganze war ein Test, ob Dick genauso gut im Täuschen ist wie Bruce.

Nein, ist er nicht, denn Bruce hat die Scharade von Anfang an durchschaut. Dick hat nämlich im Dunkeln sofort den Lichtschalter in der Bathöhle gefunden – das hat ihn verraten. Robin sieht ein: „You can’t beat the master of disguise at his own game.“ So ist es.


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Batman und der falsche Godzilla

The Creature from the Green Lagoon

DC Comics

Titel: The Creature from the Green Lagoon

Autor/Zeichner: Dave Wood/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1958 (Detective Comics #252)


Diese Story ist bemerkenswert dreist. Hier wird unverhohlen aus der Filmgeschichte geklaut und zu etwas Neuem zusammengefügt. Allein schon der Titel spielt an auf den Horrorklassiker Creature from the Black Lagoon (dt. Der Schrecken vom Amazonas, 1954), dessen Handlung wiederum an King Kong (1933) erinnert, aber auch bei dem bedient sich die Comicstory.

Batman wird nach Skull Island bestellt und fliegt mit Bat-Plane hin. Dort dreht Produzent und Freund Cory Blane einen Spielfilm, allerdings mit einem falschen Monster. Die Handlung erinnert an King Kong: Eingeborene halten das Monster mit einem Zaun fern. Beim Dreh ist ein echtes Monster, Locto, eine Art zweibeinige Riesenechse, aufgetaucht und hat das Filmset zerstört. Hier lässt Godzilla (1954) grüßen.

Batman und Robin blenden es bei seinem nächsten Auftauchen mit Scheinwerfern und versuchen, es mit einem Kran einzufangen, das klappt aber nicht, weil ein gewisser Professor Carter es verhindert. Der Wissenschaftler will nicht zulassen, dass das Monster getötet wird. Er will es im lebendigen Zustand erforschen. Batman versichert aber, es nicht töten zu wollen. Und so versucht man es mit einem Netz, das unter Strom steht, doch das Monster hat seine Füße dagegen isoliert.

Wiedersehen mit einem Roboterdino

Batman hat einen Verdacht: Das Monster könnte falsch sein, ein Roboter, gesteuert von einem Menschen. Und so ist es auch. Damit bekommt die plagiierte Story aber keine interessantere Wendung. Denn Batman trifft nach The Isle that Time Forgot (Batman #10, 1942) und Dinosaur Island (Batman #35, 1946) schon wieder auf eine Art Roboterdino vor einer Filmkulisse (daher auch der Riesendino in der Bathöhle). Die Autoren plagiieren sich also auch selbst.

Während Batman bei einer Tauchaktion unter Wasser gegen das falsche Monster kämpft, findet Robin am Strand den Schuldigen, der Roboter aus der Ferne steuert. Ein Assistent will den Film sabotieren, damit nicht entdeckt wird, dass in der grünen Lagune schwarze Perlen liegen.

Abgesehen von der Frage, wie ein Filmteam schwarze Perlen entdecken soll, wenn es ganz anderes zu tun hat, bleibt offen, woher ein Assistent die Mittel hat, einen so hoch entwickelten Roboter zu bauen und unbemerkt auf die Insel zu bringen. Und wenn er sie hat, braucht er keine schwarzen Perlen mehr. Es sei denn, er braucht sie, um die horrenden Schulden abzuzahlen, die er aufgenommen hat. Aber wenn er Schulden hat, warum hat er sie nicht gleich mit den Perlen beglichen, die er gefunden hat? Vielleicht hat er ja mit den Perlen den Roboter bezahlt, wollte aber noch mehr davon sammeln.

Wie auch immer: Wenn ich einen Haufen kostbare Perlen gefunden hätte, hätte ich sie einfach verkauft und den Job beim Film gekündigt. Wenn er Zeit genug hatte, dass Monster zu bauen, hätte er mehr als genug Zeit, alle Perlen zu sammeln. Das mit dem Monster war also eine ganz schön bescheuerte Idee. Immerhin kreativer als diese dreist abgekupferte und zusammengestückelte Story. Aber so ein Remix ist ja auch sehr postmodern …

>> Batman 1950-1959

Vier Verschwörer gegen Batman

DC Comics

Titel: Batman Vol. 1: Their Dark Designs

Autor/Zeichner: James Tynion IV/Guillem March, Tony Daniel, Jorge Jimenez

Erschienen: 2020 (Batman #86-94), Hardcover 2020


Fünf Attentäter versammeln sich in Gotham: Deathstroke, Cheshire, Merlyn, Gunsmith und Mr. Teeth. Batman ist vorbereitet, schaltet sie aus, lässt sie von der Polizei in ein selbstgebautes Spezialgefängnis bringen, aber kurz darauf sind sie wieder draußen, bis der Pinguin sie wieder einfängt, bis sie wieder freikommen und sie Batman wieder einfängt …

Catwoman und Harley Quinn helfen dabei, nachdem Selina die angebliche Leiche des Joker ausgräbt. Und dann gesteht sie Batman, was wirklich vor sich geht: Hinter all dem steckt ein neuer Schurke, der Designer. Der Name ist Programm, nicht unbedingt was Stil angeht, denn eine Kobination aus Feldhose, alter Militäruniform, Krawatte, Goldketten und einem Pelzkragen, sowie einer weißen Maske mit deinem großen roten D in Frakturschrift in der Mitte kündet nicht gerade von Stilbewusstsein – um nicht zu sagen: Es sieht ziemlich bescheuert aus. Aber der Designer ist ein Planer. Er hat sich vor ein paar Jahren überlegt, wie er Gotham von Kriminellen übernehmen lassen kann.

ACHTUNG SPOILER!!!

Seine Auserwählten waren auch die klassischen Schurken Joker, Pinguin, Riddler und Catwoman (wohl nicht zufällig die, die in Batman hält die Welt in Atem gemeinsame Sache machten und die Riege der Erzschurken begründeten). Mit jedem von ihnen klügelte der Designer einen Plan aus, wie sie die Herrschaft über die Stadt gewinnen sowie Batman und Robin ausschalten. Leider kam es nie dazu, weil der Joker den Designer tötete. Und jetzt stellt sich heraus: Hinter all dem Chaos steckt in Wahrheit der Joker, der mal wieder Großes im Schilde führt …

Punchline ohne Pointe

Their Dark Designs, der erste Batman-Band von James Tynion IV (nach Detective Comics, Batman Eternal, Batman & Robin Eternal), markiert einen klaren Stilwechsel gegenüber der Ära von Tom King (City of Bane). Hier bekommen wir wieder eine klassische, großangelegte Batman-Story geliefert mit reichlich Action und Wendungen, und alles dient nur dazu, das eigentliche Event vorzubereiten: den Joker War. Allerdings ist das Ganze etwas zu gut gemeint. Es gibt so viele Wendungen und so viele Hintergrundinformationen, das alles wirkt so abgehetzt, dass es einen zwar in Atem hält, aber zuweilen auch überfordert. Und wie oben bereits angedeutet, bringt nicht jede dieser Wendungen die Handlung wirklich voran, sondern lässt sie eher unnötige Schleifen drehen.

DC Comics

Die Story um die fünf Attentäter muss einen nicht groß kümmern. Sie sind angeblich die Besten der Besten, aber nicht nur Batman wird so leicht mit ihnen fertig, auch der Pinguin, Catwoman und Harley Quinn. Sie werden auch nicht interessanter, wenn die beiden neuen Gesichter ihre Hintergrundgeschichten nachgereicht bekommen. Das alles dient nur als Auftakt. Dass nebenher auch ein verrückter Riddler ein paar Rätsel abspulen darf, spielt eigentlich keine große Rolle für die Handlung.

Der wichtigste Neuzugang ist aber Punchline, die Harley Quinns Stelle an der Seite des Jokers übernimmt. Ihr Name ist leider nicht Programm: Sie hält sich zwar für lustig, gibt sich aber nicht im Ansatz Mühe, es zu beweisen. Das Einzige, was wir von ihr erfahren: Sie will den Joker so, wie er wirklich ist, was zu sehr an den Konflikt der beiden Harleys aus White Knight erinnert. Unvermeidlich, dass sie gleich zu Beginn sich ein Duell mit Harley Quinn liefert. Ob sie aber eine würdige Nachfolgerin ist, bleibt nach diesem faden Auftakt fragwürdig. Wie der Designer wirkt auch Punchline arg übertrieben.

Neue Batman-Gadgets

Und wie schlägt sich Batman? Der hat in Lucius Fox nicht nur einen würdigen Alfred-Nachfolger gefunden, sondern auch einen Partner á la Q. Wie schon Morgan Freeman in der Dark-Knight-Trilogie versorgt er Batman mit allen möglichen Gadgets, darunter ein paar neuen wie dem Nightclimber und dem Batspawn (einen Drohnenschwarm), The Echo verwandelt einen gewöhnlichen Sportwagen in ein Batmobil und es gibt auch ein Wiedersehen mit dem Bat-Train. In dieser Fülle wirkt das alles, als hätte man einen Zehnjährigen in einem Spielzeugladen eingeschlossen. Das Interessante daran ist aber: Es zeigt zwar, was für ein Kontrollfreak Batman ist, aber es hilft ihm nicht, Herr der Lage zu bleiben. All sein Spielzeug ist nutzlos gegen das, was hier passiert.

Batman #86 (DC Comics)

Symbol dafür ist sein Anzug, der seltsamerweise nicht viel aushält, bei jeder Gelegenheit zerreißt, sodass er in Fetzen hängt. Batman erscheint so als gebeutelter Zweifler, der feststellt, dass all seine Mühe nichts bringt. Er träumt den Traum eines neuen, besseren Gotham, er will ein besserer Batman werden, der die Probleme seiner Stadt nachhaltig löst. Doch erfahrenen Lesern kommt das bekannt vor (siehe Tynions Detective Comics, um nur ein Beispiel zu nennen): Das kann nicht gutgehen und wird immer wieder scheitern. Ein Superheld wie Batman kann nur vorläufig siegen, damit seine Geschichten weitergehen. Er bleibt zur Sisyphusarbeit verdammt.

Und das gilt auch für die Autoren, die mit dem Dilemma der ewigen Wiederholung zu kämpfen haben. Ein abschließendes Urteil über Their Dark Designs zu fällen, ist nicht möglich, denn hier haben wir höchstens die halbe Geschichte. Einen wirklich innovativen Ansatz kann ich aber nicht erkennen. Worauf alles hinausläuft wirkt wie alles schon mal gesehen – es ist der große Plot von der Zerstörung Batmans auf jeder Ebene (siehe Knightfall etc.). Aber zumindest ist der Band durchgehend wunderbar gezeichnet.

>> Batman 2020

Roberta, das Wundermädchen

Roberta, the Girl Wonder

DC Comics

Titel: Roberta, the Girl Wonder

Zeichner: Jim Mooney

Erschienen: 1950 (Star Spangled Comics #103), Hardcover 2010 (Robin Archives Vol. 2)


Die erste weibliche Robin war nicht Carrie Kelley, es war Mary Wills: als Roberta, das Wundermädchen. Und das war bereits im Jahr 1950, also 36 Jahre vor The Dark Knight Returns – und sogar noch vor Batwoman und Bat-Girl. Mary ist eine rothaarige Mitschülerin von Dick Grayson. Zusammen sollen sie die Titelrollen in Romeo und Julia spielen. Mary ist nicht gerade angetan, denn sie steht mehr auf Robin. (Was eine Maske alles ausmacht.) Da kommt sie auf eine Idee: Sie wird selbst zur maskierten Heldin, dann hat sie bestimmt eine Chance bei ihrem Schwarm.

Also beginnt sie, Kriminologie, höhere Mathematik und organische Chemie zu studieren, trainiert sich zur Top-Athletin heran, näht sich ein buntes Kostüm und baut ihren Taschenspiegel zu einem Crime-Compact um, einem Kit für alle Fälle: Kamera, Dietrich, Rauchkapseln, Kompass, Erste-Hilfe-Set – all das und noch viel mehr passt da rein. Es wird nicht ganz klar, wie viel Zeit vergeht, aber allzu lange kann es nicht dauern. Nach einem Intensivstudium und Blitztraining ist sie jedenfalls fertig: Roberta, the Girl Wonder!

Roberta, the Girl Wonder

Robertas Crime Compact (DC Comics)

Kaum erscheint das Bat-Signal am Himmel, düst sie zu Commissioner Gordon und trifft sogar noch vor Robin ein (Batman ist gerade in Washington unterwegs). Sie will nur helfen, aber Robin geleitet sie sanft hinaus: „This is too dangerous a game for a girl…“ (Später werden sich Batwoman und Bat-Girl ähnliches anhören müssen.) Gordon nennt dieses verstörende Intermezzo hinterher sogar eine Zeitverschwendung – wenn er nur wüsste, was seine Tochter Barbara in 17 Jahren anstellen wird …

Als Robin wieder in der Bathöhle ist, findet er Roberta im Kofferraum des Batmobils und dann darf sie sich doch noch nützlich machen. Auf der Jagd nach dem Gauner Spider Vorn verkleidet sie sich als Kellnerin, um ihn zu identifzieren. Dank einer Gummimaske erkennt Robin sie nicht. Einmal bewährt, darf sie noch viermal mithelfen, wenn auch nur zweimal als Roberta. Dann wird auch die Presse auf sie aufmerksam.

Robin beendet Robertas Karriere

Beim gemeinsamen Picknick fragt Roberta Robin: Wann können wir endlich die Hüllen voreinander fallen lassen? (Ich meine natürlich die Masken.) Robin sagt, er wolle erst Batman um Erlaubnis fragen. Aber dann heckt er eine Masche aus, wie er sie identifizieren kann. Und kam erkennt er Mary, kommt Superheldenlogik ins Spiel: Plötzlich kann Robin ihr nicht mehr vertrauen, weil es zu gefährlich wäre. (Warum?) Er fürchtet sich sogar davor, ihr zu verraten, wer er ist. (Warum?) Also intrigiert er: Er lässt sie ein Parfum testen, das ihr die Maske vom Gesicht löst. Zufällig ist die Presse in dem Moment da und Roberta fliegt als Mary auf.

Robin tröstet sie: „Let’s be thankful it happened this way–before you learned too many of my secrets. I can still go on against crime!“ Im Grunde sagt er ihr: Alles ist gut, solange er weitermachen kann. Hauptsache, der Mann macht Karriere. Aber statt ihm gehörig die Leviten zu lesen, knickt Mary ein: „Yes, Robin – you must carry on! I had my chance – and it was fun while it lasted!“ Robin daraufhin: „Good girl! I thought you’d see it that way.“

Was für eine Frechheit! Und so endet die kurze Karriere der ersten weiblichen Robin. Vielleicht ist es wirklich besser so: Denn dieser Robin taugt nicht als Role Model für Heldinnen.

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Alles über Batmans Seile

The Mystery Rope

DC Comics

Titel: The Mystery Rope

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Bob Kane, Lew Sayre Schwartz

Erschienen: 1951 (Batman #67)


In den 50ern haben die Leser alles erfahren, was sie über Batman wissen wollten: über seine Vorgeschichte, über seine Kostüme, das Batmobil, seine Batarangs, seinen Gürtel. Und offenbar haben sie auch erfahren, was nie jemand wissen wollte, zum Beispiel über sein Seil. Oder besser gesagt: seine Seile. Was gibt es zu diesem Stück Schnur zu sagen? Eine Menge. Vollmundig steht es auf dem Cover: „Now it can be told! The 100 Secrets of Batman’s Silken Rope!“ Jedenfalls ist es genug, dass man eine ganze Geschichte drumherum – Achtung: Kalauer! – stricken kann.

Die Prämisse: Die Gotham Historical Society will in ihrer Jahresausstellung Batmans bestes Seil zeigen. Es gibt ja ständig irgendwelche obskuren Ausstellungen in Gotham, meistens angreichert mit übergroßen Modellen der Ausstellungsstücke, deren Herstellung teurer sein dürfte als der Rest der Shows, aber sei’s drum. Diesmal soll es ein Seil sein. Ich weiß wirklich nicht, wer sich so etwas anschauen will, selbst wenn es Batmans Seil ist.

Aber daraufhin überlegen alle, von Robin über Gordon bis Alfred, welches besondere Seil man zeigen soll: Ewa das elastische, das gegen den Joker nützlich war (Achtung: Symbolik!), oder das weiße, das im Schnee nicht auffällt? Oder das hohle, das auch als Atemröhrchen im Wasser dienen kann? Oder ist es das aus purem Gold?

Wie dem auch sei: Am Ende überrascht Batman mit seiner Auswahl. Er bringt einfach zwei große Drahtspulen mit. Banaler Draht? Was soll das? Batman erklärt nichts. Was für eine herbe Enttäuschung! Doch am Ende dienen die Drahtspulen als Elektromagnet, um den Gauner Jinx zu fassen, der eine Stahlweste trägt. Und schon wird aus banalem Draht ein Draht mit Erinnerung. Bat-Wire, sozusagen. Ein Fall fürs Museum.

Ich spare mir an dieser Stelle die Bemerkung, dass man das alles auch hätte einfacher haben können.

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Nightwing: Wie alles (noch mal) begann

DC Comics

Titel: Nightwing – Year One

Autor/Zeichner: Chuck Dixon, Scott Beatty/Scott McDaniel

Erschienen: 2005 (Nightwing #101-106), Hardcover 2020


Nachdem Robin und Batgirl ihre Year-One-Behandlung bekommen haben, war auch Nightwing dran. Das Autorenteam Chuck Dixon und Scott Beatty war gleich, nur der Zeichner war ein anderer: Scott McDaniel. Und das Ganze war DC auch keine eigene Miniserie wert, sondern erschien bloß als Sechsteiler in der regulären Nightwing-Serie. Trotzdem wurde die Storyline nun, zu Robins 80-jährigem Jubiläum, mit einem Deluxe-Hardcover neu aufgelegt. Lohnt sich das?

Erzählt wird eine alternative Geschichte zu der von 1984, als Dick Grayson erstmals von Robin zu Nightwing wurde. Lief damals die Emanzipation einvernehmlich mit Batman ab, wird sie hier eingeleitet von einem Konflikt. Robin kommt zu spät zu einem Einsatz gegen Clayface, weil er vorher bei den Titans beschäftigt war. Der Schurke hat ein Kind entführt (sein eigenes, wie sich später herausstellt). In Eis und Schnee und in der Kanalisation gelingt es Robin zwar zweimal, Clayface auszuschalten, aber am Ende macht ihm Batman Vorwürfe, er sei nicht mehr da, wenn er ihn brauche. Daher schmeißt Batman ihn raus. „You’re fired.“ – Als wär’s ein Job. Und die neue Uniform soll Dick auch gleich in der Bathöhle lassen.

Der erste Nightwing: ein Held von Krypton. (DC Comics)

Planlos auf der Suche nach sich selbst kehrt Dick Grayson zunächst, wie üblich, zu seinen Wurzeln zurück: zu Haleys Zirkus. Aber vorher stattet er noch Clark Kent einen Besuch ab. Nachdem Dick Superman hilft, einen Selbstmordattentäter zu fassen, erzählt ihm Clark von einem legendären Helden von Krypton: Nightwing. (In „Superman in Kandor“ in Superman #158, 1963, war Superman selbst einst unter dem Namen unterwegs, nach der Crisis änderte sich das.)

Zurück im Zirkus: Dick Grayson als Nightwing. (DC Comics)

Im Zirkus wird Dick wieder kurz Trapezkünstler, bekommt ein blau-schwarzes Kostüm verpasst und trifft auf Deadman (Boston Brand). Und damit nicht nur geredet und monologisiert wird, darf Dick seine Kräfte mit einem ausgebrochenen Löwen messen. Danach hat Dick seine neue Identität gefunden: Nightwing. Dass das Zirkuskostüm trotz Maske Rückschlüsse auf seine Identität zulassen könnte, fällt ihm nicht ein.

Nightwings erste Bewährungsprobe

Und so macht sich der neue Held einen Namen: Er stellt sich Commissioner James Gordon vor, dann dessen Tochter Barbara (Batgirl), gemeinsam erleben kleine Abenteuer, indem sie sich mit dem Pinguin und Kleinganoven anlegen. Zwischendurch bekommt der Joker zwei Finger in die Augen gesteckt. Batman verfolgt das alles mit, während er bereits mit Jason Todd einen neuen Robin trainiert. Dann bereitet er eine Bewährungsprobe vor, die die ganze Batman-Family involviert – es geht gegen Killer Croc.

Was nach viel Story klingt, läuft im Wesentlichen sehr episodisch und beliebig ab. Es dauert vier Ausgaben, bis eine richtige Handlung zu erkennen ist. Bis dahin verfolgt man bloß viel Retro- und Introspektion, während sonst nicht viel passiert und die Action nur dazu dient, nicht einzuschlafen. Im Gegensatz zu Robin und Batgirl Year One fehlt das Drama und schließlich auch die Dringlichkeit, diesen neuen Origin zu erzählen. Früher oder später hätte wohl auch Nightwing dran sein müssen, aber das liest sich, trotz einiger Schmunzelmomente, eher wie eine routinierte Pflichtübung ohne zündende Idee. Und dank der Zeichnungen von Scott McDaniel sieht es auch so aus (bin kein Fan).

Lohnt sich Nightwing: Year One? Wenn man kein Riesenfan ist, lautet die Antwort: nein.

>> Robin-Comics

Batman 2021: „Future State“

Batman

„Future State: The Next Batman“ #1 von Ladrönn (DC Comics)

DC hat für Januar 2021 mal wieder Großes angekündigt. Im Januar und Februar werden die regulären Comic-Serien pausieren für das Event Future State. Stattdessen werden mehrere Miniserien und Specials erscheinen, das betrifft alle Helden.

Für Batman bedeutet das Folgendes: Future State spielt mehrere Jahre in der Zukunft. Gotham City wurde von einer Einheit von Gesetzeshütern übernommen, dem Magistrate. Roboter namens Cybers patrouillieren durch die Stadt und halten ein repressives Regime aufrecht. Maskierte Helden wie Schurken sind illegal. Der Anführer des Magistrate nennt sich Peacekeeper One, dessen Identität aber ein Geheimnis ist.

Batman in „Future State“ (DC Comics)

Batman wird für tot gehalten. (Spoiler: Ist er aber nicht.) Dafür tritt ein neuer an seine Stelle, aus dem DC ebenfalls noch ein Geheimnis macht. Allerdings wurde bereits im August angedeutet (DC), dass er einen Bezug zu Lucius Fox haben könnte, eine „person of color“ sein könnte und der naheliegende Schluss ist dessen Sohn: Luke Fox. Er war bereits in The New 52 als Batwing zu sehen – sogar mit einer eigenen Serie. Aber das wurde noch nicht bestätigt.

Die vierteilige Batman-Miniserie The Next Batman wird eine Anthologie bilden: Die Hauptstory wird von Autor John Ridley (12 Years a Slave) geschrieben, in der ersten Ausgabe von Nick Derington gezeichnet, der mit seinem lakonischen Stil bereits ein wunderbares Batman Universe gezaubert hat. In der Serie wird es insgesamt vier weitere Storylines geben: Outsiders (angeführt von Katana), Arkham Knights, Batgirls (mit Cassandra Cain und Stephanie Brown) und Gotham City Sirens. Jedes Heft soll 64 Seiten umfassen und alle zwei Wochen herauskommen. Die erste Ausgabe ist für 5. Januar 2021 geplant.

Batman in „Future State“ (DC Comics)

Ein Vierteiler mit dem überaus kreativen Titel Dark Detective (von Mariko Tamaki und Dan Mora) wird von Bruce Wayne handeln. Auch hier werden Begleitstorys enthalten sein: Grifter und Red Hood. Darüber hinaus erscheinen fünf Zweiteiler: Batman/Superman, Catwoman, Harley Quinn, Nightwing und Robin Eternal. Die Hefte sollen 32 Seiten umfassen.

Weitere Infos und die gesamte Comicliste für Januar gibt es bei Newsarama sowie bei DC.

UPDATE 25.11.2020: Eine Vorschau auf Future State gibt es in einer Sonderausgabe von DC Nation.

Mehr zum Thema: Neue DC-Events im Dezember und Januar

Der Batman der Zukunft kehrt zurück

DC Comics

Titel: The Batman of Tomorrow

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Dick Sprang

Erschienen: 1955 (Detective Comics #216)


Drei erfolgreiche Raubzüge haben Batman und Robin aufzuklären, jedes Mal hatten die Gauner Hilfe von Innen, aber zunächst gilt es, zu einem Benefizball für ein neues Krankenhaus zu gehen. Dort hat jemand das überdimensionale Modell des Hospitals auf ein wackeliges, dreibeiniges Podest gestellt, direkt an einer hohen Treppe, sodass nur ein kleiner Stoß genügt, um damit die ganze geladene Gesellschaft zu gefährden. Und so kommt es auch: Das Ding stürzt die Treppe hinunter, Bruce Wayne hält es auf, verrenkt sich dabei aber den Arm.

Während alle Aufmerksamkeit abgelenkt ist, schnappen sich Gauner die Perlenketten der Damen. Zum Glück hat Reporterin Vicky Vale zufällig ein Bild vom Verdächtigen geschossen. Doch Batman kann der Sache nicht nachgehen, denn wenn Vicky seinen kaputten Arm sieht, erfährt sie seine Geheimidentität. Was tun? Ein Ersatz muss her. Wäre das die Serie World’s Finest, würde Batman Superman um den Gefallen bitten. Aber stattdessen holt man noch weiter aus: Warum nicht den Batman der Zukunft fragen?

Batman und Robin kennen bereits Brane Taylor, den blonden Batman aus dem Jahr 3054 (bzw. 3051 in Batman #67, 1951). Wie gut, dass Brane ein „super-scientific radio“ dagelassen hat, mit dem man ihn rufen kann. Kurz darauf erscheint eine gelbe Kugel, Brane kommt raus und übernimmt den Part seines Vorbilds.

Batman flirtet mit Vicky Vale

Das geht natürlich nicht ohne Probleme, denn Brane muss sich zunächst daran gewöhnen, dass Batmobile nicht über Züge springen können. Außerdem flirtet er ganz schön heftig mit Vicky Vale – eine Eigenschaft, die man vom prüden Batman so gar nicht kennt. Das macht auch die Reporterin misstrauisch. Außerdem fällt ihr etwas an diesem Batman auf, das eindeutig anders ist.

Brane setzt ganz auf die Technik der Zukunft: Er verfolgt ein Flugzeug mit seinen eingebauten Düsen, die ihn fliegen lassen, später wiederholt er das mit einem Pferd. Außerdem kann er sich unsichtbar machen. Robin muss Babysitter spielen, dass Brane mit diesen Aktionen nicht vor Vicky auffliegt.

Nachdem der Fall gelöst ist, kommt Vicky aber mit ihrem Beweis, dass dieser Batman ein Betrüger ist: Der Neue ist größer als das Original! Aber nein, sagt Batman, das liege nur daran, dass er hohe Absätze trage. Dann ist ja alles klar. Aber was ist mit Batmans Arm? Der ist auf wundersame Weise geheilt, „thanks to your scientific massage“, sagt er zu Brane, als er im letzten Moment wieder für ihn einspringt. Wenn die Heilung so schnell ging, hätte man dann nicht einfach warten können, bis Batman wieder fit ist? Dann hätte man sich die ganze Aufregung mit dem Doppelgänger gespart?

Na klar, aber dann gäbe es diese Geschichte nicht.

>> Batman 1950-1959


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