Riddler

Batman und Superman gegen böse Roboter

DC Comics

Titel: Batman/Superman – World’s Finest Vol. 3: Elementary (dt. Der erste Fall)

Autor/Zeichner: Mark Waid/Dan Mora; Travis Moore

Erschienen: 2023 (Batman/Superman: World’s Finest #12-17), Hardcover 2024; dt. Panini 2024 (enthält #13-19)


Metamorphos Nemesis, Simon Stagg, ist tot, ermordet mit Gift. Einst hat er Rex Mason umbringen wollen und ihm dann aus Versehen Superkräfte verpasst, nun steht Rex selbst unter Mordverdacht. Batman und Superman gehen dem Fall nach, Rex beteuert seine Unschuld. Und dann recherchiert auch Jimmy Olsen und kommt zum Schluss: Bruce Wayne ist der Mörder!

Doch schnell wird klar: Stagg ist gar nicht tot, es handelt sich nur um einen Androiden. Und dann drehen einige andere Roboter durch. Die World’s Finest nehmen es auf mit einem neuen Gegner: „Ultramorpho“, einer bösen und ultratödlichen Variation von Metamorpho, und dahinter steckt noch ein weiterer „Newmazo“, eine Art Amazo 2.0 …

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Weihnachten mit Superman, Batwoman und Bat-Mite

Titel: DC’s ’Twas the Mite Before Christmas

Autor/Zeichner: diverse

Erschienen: 2023 (One-shot)


Es gibt Geschichten, die sind unsterblich. Wie etwa die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens (A Christmas Carol) von 1843. Die wurde mittlerweile so oft verfilmt und anderweitig adaptiert, dass sie vielleicht sogar bekannter ist als die biblische Weihnachtsgeschichte. Es gibt Filmfassungen mit Bill Murray, mit Patrick Stewart, mit Jim Carrey, mit Micky Maus sowie mit Michael Caine und den Muppets. Und obwohl die Story ausgelutscht ist, werden die Leute ihrer anscheinend nicht müde.

Auch Batman wurde bereits zu Scrooge: 1995 in „Ghosts“ (Haunted Knight) wurde das Konzept der drei Geister auf Halloween übertragen, 2011 erzählte dann Lee Bermejo seine Variation der Weihnachtsgeschichte in Batman: Noël. Und als wäre das nicht schon genug, bekommt im diesjährigen Weihnachtsspecial auch Oberschurke Lex Luthor die allzu naheliegende Behandlung.

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Riddlers erstes Jahr

DC Comics

Titel: Riddler: Year One (dt. Riddler: Das erste Jahr)

Autor/Zeichner: Paul Dano/Stevan Subic

Erschienen: 2022-2023 (Miniserie #1-6), Hardcover 2023; dt. Panini 2024


Wenn eines aus dem Film The Batman (2022) in Erinnerung geblieben ist, dann ist es Paul Danos Darstellung des Riddlers. Das war mal etwas ganz anderes: Zum ersten Mal im Film wirkte der Schurke wie ein ernstzunehmender Gegner. Kein Spandex, kein grüner Anzug mit Fragezeichen, keine Albernheiten, sondern ein raffinierter wie beängstigender Psychopath und Serienkiller in Sturmmaske, der weniger mit Rätseln als mit seiner Botschaft zum Nachdenken anregt. Paul Dano hat sich so sehr in seine Rolle versetzt, dass er sich eine Vorgeschichte zu ihr ausgedacht hat. Daraus ist sein erster Comic entstanden: Riddler: Year One.

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Batman ’66: Zurück in die 60er

Titel: Batman ’66 Vol. 1

Autor/Zeichner: Jeff Parker/Jonathan Case, Ty Templeton, Joe Quinones u.a.

Erschienen: 2013-2014 (Batman ’66 #1-5), Paperback 2014; dt. Panini 2014 (DC Premium 88)


„The precious few who go on to change the world are rarely understood. One can dress as an animal and be hailed as a champion. While the truly great are labeled … eggcentric.“

Es ist schon seltsam: Da gab es mal in den 60ern diese TV-Serie mit Adam West, die die Albernheit und Buntheit der Batman-Comics kongenial ins Fernsehen übertrug und damit Geschichte schrieb, und fast fünf Jahrzehnte später dachte man sich bei DC: Lassen wir doch diese Serie wieder als Comic auferstehen! Wozu soll das gut sein, wenn wir froh sein können, dass sogar die für Kinder gemachten Batman-Comics diese Naivität hinter sich gelassen haben? Außerdem lebte die Serie von der Inszenierung und ihren Darstellern. Geht es hier also nur um die übliche Monterarisierung der Nostalgie?

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Riddler bestraft die Bösen

Titel: Detective Comics Vol. 4: Riddle Me This

Autorin/Zeichner: Mariko Tamaki/Ivan Reis u.a.

Erschienen: 2022 (Detective Comics #1059-1061), Hardcover 2023


Die Richterin Caroline Donovan entdeckt bei sich im Büro eine Bombe mit Fernzünder. Sie kommt mit dem Schrecken davon, Batman holt die Bombe raus. Daraufhin nimmt Bruce Wayne Anteil an ihr, besucht sie im Krankenhaus – bald darauf datet er sie. Aber wer weiß, wie so was in der Regel läuft, weiß, dass es nicht von Dauer sein wird.

Bald darauf findet Batman die Schuldige – und sie stellt sich ihm ganz ohne Gegenwehr. Dann bricht ein tödliches grünes Gas in der Bank of Gotham aus. Der Tatverdächtige bringt sich daraufhin um. Dahinter steckt der Riddler, der neuerdings eine eigene Livesendung hat. Es folgen weitere Straftaten, die von Unschuldigen begangen werden. Doch die sind nur scheinbar unschuldig …

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Zeit totschlagen mit Batman

DC Comics

Titel: Batman: Killing Time

Autor/Zeichner: Tom King/David Marquez

Erschienen: 2022 (Miniserie #1-6), Hardcover 2022


„What does anyone gain or lose from reading a story? (…) Nothing.“ (Riddler)

Riddler, Catwoman, der Pinguin und Killer Croc überfallen eine Bank. Schnell wird klar: Croc ist nur das Ablenkungsmanöver für Batman, eigentlich geht es nicht ums Geld, sondern um etwas viel Wertvolleres, das weit unten aufbewahrt wird – einen geheimen Schatz von Bruce Wayne. Der Riddler schlägt den verbündeten Pinguin fast tot, dann haut er mit Catwoman ab, um sich mit dem Käufer der Beute zu treffen. Was ist die Beute? Eine faustgroße Box. Und was ist drin? Das Auge von Jesus. (Oder das von Athene, wer weiß?)

Batman jagt den beiden hinterher, verfolgt wird er von einem alten Mann, der sich nur The Help nennt und für den Pinguin arbeitet. Dieser Helfer wirkt sehr kultiviert, geht aber über Leichen und ist Batman im Kampf ebenbürtig, denn er hat bei denselben Leuten gelernt. Das ist bereits die interessanteste Figur. Die andere Neue ist eine US-Beamtin, die in jedem Satz fünfmal flucht. Also verdammt viel. Es wäre vielleicht sogar witzig, wenn DC nicht jedes Mal die Obszönitäten zensieren würde. Die USA müssen ja vor allem in moralischer Hinsicht verteidigt werden. Aber so verbraucht sich der Running Gag schnell. (Und das Prinzip kennt man schon vom Autor.)

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Jokers Rätselbox oder: Wer tötete den Riddler?

DC Comics

Titel: The Joker Presents: A Puzzlebox (dt. Der Joker: Die geheimnisvolle Rätselbox)

Autor/Zeichner: Matthew Rosenberg/Jesus Merino u.a.

Erschienen: 2021 (Miniserie #1-7), Hardcover 2022; dt. Panini 2022 (Paperback)


„This is a really confusing story.“ (Punchline)

Der Riddler wurde ermordet und Commissioner Gordon und seine Truppe wollen herausfinden, wer es gewesen ist. Sie sperren fast die ganze Rogues Gallery auf einmal ein (die sich aus irgendeinem Grund an einem Ort versammelt hat) und vernehmen einen Schurken nach dem anderen. Als erstes ist der Joker dran, doch der erweist sich naturgemäß als notorisch unzuverlässiger Erzähler – und die anderen sind auch nicht gerade glaubwürdiger.

Es entspinnt sich ein Plot um eine „geheimnisvolle Rätselbox“ (so der deutsche Untertitel), die „Master Engine“, die angebliche jeden Wunsch erfüllt (aber nur einen pro Nase). Der Riddler bot dem Joker an, zu kooperieren, um die einzelnen Teile der Box zusammenzusuchen, der hat ihn aber schroff abgewiesen. Dann beauftragte der Joker Catwoman mit der Suche, die wiederum andere Schurken als Subunternehmer beschäftigte, ebenso bildete der Riddler ein eigenes Team. So kamen sich mehrere Konkurrenten in die Quere und wir sehen kurze Duelle zwischen Two-Face und Black Mask, Killer Moth und Man-Bat, Scarecrow und Professor Pyg etc.

DC Comics

Währenddessen finden wir heraus, dass auch bei der Polizei einiges im Argen liegt – vor allem aber erweisen sich die Beamten als ziemlich inkompetent, den Schurkenhaufen beisammen zu halten. (Vielleicht sollten US-Polizisten endlich mal eine gründlichere Ausbildung bekommen, die dauert dort nämlich nur wenige Monate.) Gordon versucht, aus all dem schlau zu werden, während Batman meist durch Abwesenheit glänzt, obwohl er nichts Besseres zu tun hat, aber das höchst seltsame Geschehen anscheinend nicht wichtig genug findet, um auszuhelfen.

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Riddlers schlechter Tag

DC Comics

Titel: Batman: One Bad Day: The Riddler

Autor/Zeichner: Tom King/Mitch Gerads

Erschienen: 2022 (One-shot)


„Riddles are fun. But I’m not.“ (Riddler)

ACHTUNG: SPOILER!

Der Riddler erschießt einen beliebigen Mann, den er zufällig auf der Straße sieht. Ein Vater und Ehemann ermordet – einfach so. Scheinbar sinnlos. Batman sucht nach Antworten und findet keine. Derweil tötet der Riddler in Arkham weiter: einen Insassen (den „Film-Freak“) überredet er dazu, sich nach einer verlorenen Wette die Kehle durchzuschneiden, einem Wärter trennt er die Finger ab und dann entkommt er, indem er ein paar schwer bewaffneten Polizisten droht, ihre Kinder zu töten – sie erschießen sich gegenseitig.

In Rückblenden bekommen wir einen neuen Origin für den Riddler, der traditionsbewusst an die alten angelehnt ist: Edward Nygma heißt eigentlich Edward Tierney und ist der Sohn des Leiters einer Eliteschule. Edward ist ein hochbegabter Schüler, der bereits mit anderthalb Jahren lesen konnte und mit fünf bereits Altgriechisch und Latein beherrschte. Trotzdem kann er es seinem tyrannischen Vater nicht recht machen und wird von ihm (mit einer Shakespeare-Ausgabe) verprügelt.

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Neues von der San Diego Comic Con 2022

Nach zwei Jahren Pandemie-Pause fand am Wochenende wieder die San Diego Comic Con statt. Wieder einmal gab es eine Fülle neuer Ankündigungen, darunter ein erster Trailer zu Shazam: Fury of the Gods (Kinostart 21. Dezember) und ein neuer Trailer zu Black Adam (Kinostart 21. Oktober).

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„The Killing Joke“ für Riddler & Co: „Batman: One Bad Day“

DC Comics

Im Jahr von The Batman hat der Riddler Konjunktur: Für Oktober ist Paul Danos Sechsteiler Riddler: Year One angekündigt, derzeit erscheint Tom Kings Miniserie Killing Time, in der der Riddler mit Catwoman und Pinguin auftritt. Nun hat DC einen One-Shot von Tom King angekündigt: Batman: One Bad Day. Der Titel spielt an auf ein Zitat aus The Killing Joke (1988) von Alan Moore und Brian Bolland, in dem der Origin des Jokers nacherzählt wird. Nun soll also der Riddler sein „Killing Joke“ bekommen, auf 64 Seiten, gezeichnet von Mitch Gerads, mit dem King bereits an Batman und Mister Miracle gearbeitet hat.

Gerads schreibt auf Twitter, dies sei sein „genuine long-time dream book“, King habe ein perfektes Skript abgeliefert. Und er verspricht: „The Riddler is TERRIFYING.“ Auf dem ersten Bild erinnert der Riddler an R.E.M.-Sänger Michael Stipe. Die Schwarzweiß-Optik verspricht einen düsteren Comic. Und offenbar soll es blutig zur Sache gehen: Der Riddler tötet wahllos Menschen. Im August wissen wir mehr.

DC Comics

Doch das ist nur der Anfang: Laut DC soll der Riddler nur der erste in einer Reihe von One-Shots unter dem Titel Batman: One Bad Day sein. Sieben weitere Titel sollen sich den großen Schurken widmen:

  • Two-Face: Mariko Tamaki, Javier Fernandez & Jordie Bellaire (September)
  • The Penguin: John Ridley, Giuseppe Camuncoli, Cam Smith & Arif Prianto (Oktober)
  • Mr. Freeze: Gerry Duggan, Matteo Scalera & Dave Stewart (November)
  • Catwoman: G. Willow Wilson, Jamie McKelvie & Tamra Bonvillain (Dezember)
  • Bane: Joshua Williamson, Howard Porter & Tomeu Morey (Januar 2023)
  • Clayface: Collin Kelly & Jackson Lanzing, Xermanico & Romulo Fajardo Jr. (Februar 2023)
  • Ra’s al Ghul: Tom Taylor & Ivan Reis (März 2023)

Die Reihe steht damit in der Tradition von Serien wie Joker’s Asylum (2008-2010) sowie den Schurken-One-Shots zu Forever Evil, schon in den 90ern gab es vereinzelt One-Shots, die sich den jeweiligen Schurken aus den Filmen widmeten, aber in der Continuity der Comics standen.

>> Gotham City Villains


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