Autor: Lukas

Beruflich Online-Redakteur, privat Comic-Blogger.

Drachentöter in Barcelona

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DC Comics

Titel: Batman in Barcelona: Dragon’s Knight

Autor/Zeichner: Mark Waid/Diego Olmos

Erschienen: 2009 (One-shot), Paperback 2010 (Batman International)


Bei manchen Comics hat man den Eindruck, dass nicht so sehr eine interessante Idee für eine Geschichte im Vordergrund stand, sondern lediglich der Wille zu einem Ort. Ähnlich wie James Bond reist auch Batman immer wieder zu exotischen Schauplätzen rund um die Welt, er war etwa schon in Schottland und in Hong Kong, 2009 war eben Barcelona an der Reihe. Wahrscheinlich, um spanische bzw. katalanische Fans zu gewinnen.

Denn die Story dahinter ist dünn: Killer Croc flieht aus Arkham Asylum. Sein Blut verrät, dass er unter dem Einfluss einer Droge von Scarecrow und Mad Hatter stand. Offenbar ist er jetzt noch gefährlicher, da verrückt. Die beiden Schurken haben Croc eingeredet, er habe ein Ziel, nämlich der wiedergeborene Drache zu sein, den einst Sankt Georg getötet hat. (Warum? Wohl nur zum Spaß.) Croc hat sich daraufhin vorgenommen, sich an dem Ritter zu rächen und ist nach Katalonien gereist, da Georg der Schutzpatron des Landes und der Stadt Barcelona ist.

Croc hätte genauso gut nach Albanien, Äthiopien, England, Litauen, Malta, Montenegro, Portugal, Serbien, Sizilien oder Russland fahren können, aber es ist eben Barcelona geworden. Vielleicht, weil es dort auch ein Volksfest Georg zu Ehren gibt. Um die Aufmerksamkeit des Ritters auf sich zu ziehen, tötet er Frauen. Also düst Batman hinterher, macht als Bruce Wayne ein wenig Sightseeing (wie schon in Schottland), trifft eine alte Bekannte wieder, die er versetzt, und kämpft gegen den „Drachen“ Killer Croc.

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Wie einst Georg und der Drache: Batman gegen Killer Croc. (DC Comics)

Wie gut, dass sich der Gegner ein paar Sehenswürdigkeiten als Schauplätze aussucht: das Hospital de Sant Pau, die Ramblas und am Ende klettert er auf die Basilika Sagrada Família, die man auch auf dem Cover von Jim Lee sieht. Im Finale sieht man dann Batman auf einem Motorrad, dem modernen Pferd, und bewaffnet mit einem Speer auf Croc zujagen, drei immer größer werdende Panels werden dafür verwendet, und weil das ikonografische Zitat so schön ist, darf Batman schließlich Croc noch einmal mit einem Schwert abstechen – eine weitere Splash Page, noch eine Seite des dünnen Heftes gefüllt.

Die Auflösung (ACHTUNG SPOILER): Killer Croc hat nur so getan, als wäre er verrückt! Und Bruce Wayne tut nur so, als wäre er oberflächlich und unzuverlässig, denn er hat seine Bestimmung längst gefunden: Drachentöten. Entwicklung? Erkenntnis? Mehrwert? Batman und damit auch wir waren mal in Barcelona. Die Tourismusbehörde wird es DC danken.

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80 Jahre Wonder Woman: Comics zum Jubiläum

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DC Comics

Am 21. Oktober 1941 erschien All-Star Comics #8, darin zum ersten Mal: Wonder Woman. Neben Superman und Batman ist sie die dritte der großen Drei von DC Comics. Längst ist sie nicht nur eine Ikone, sondern auch ein Vorbild für Mädchen und Frauen, mit Gal Gadot ist sie fürs Kino verewigt und damit einem noch breiterem Publikum bekannt. DC feiert das 80-jährige Jubiläum der Amazonenprinzessin mit einer Reihe von Neuerscheinungen.

Wie auch schon bei Superman und Batman üblich, gibt es eine Anthologie mit (80 Years of the Amazon Warrior) mit den (angeblich) besten und wichtigsten Storys (erscheint am 14. September). Erfreulicherweise ergänzt sich der Band gut mit dem Jubiläumsband, der vor fünf Jahren erschien. Außerdem erscheint am 5. Oktober ein Special mit Kurzgeschichten: Wonder Woman 80th Anniversary 100-Page Super Spectacular. Zu den Autoren zählen Becky Cloonan, Michael W. Conrad, Jordie Bellaire, Mark Waid, Tom King, Steve Orlando, G. Willow Wilson, Amy Reeder, Vita Ayala und Stephanie Phillips.

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DC Comics

Aber das ist noch längst nicht alles. Am 28. September kommt eine weitere Anthologie heraus: Wonderful Women of the World würdigt weitere Role Models wie Beyoncé, Serena Williams, Ruth Bader Ginsburg, Greta Thunberg und die pakistanische Frauenrechtlerin Malala Yousafzai.

Bei DC Black Label erscheint nach Dead Earth die zweite Wonder-Woman-Miniserie: Im Dreiteiler Wonder Woman Historia: The Amazons erzählen Kelly Sue DeConnick  and Phil Jimenez von der Entstehung der Amazonen durch die griechischen Göttinnen. Das erste Heft erscheint am 19. Oktober.

Und dann ist da noch das monatliche Seriengeschäft: Die übergroße Ausgabe Wonder Woman #780 (12.10.) handelt von Dianas Rückkehr nach den Ereignissen von Death Metal, in dem sie eine Schlüsselrolle gespielt hat. Die neue Königin von Themyscira, Nubia, bekommt ihre eigene Serie ab dem 5. Oktober. Derzeit erscheint auch die Anthologieserie Wonder Woman Black & Gold, die am 26.10. ihre fünfte und vorletzte Ausgabe bekommt (analog zu Batman Black and White und Harley Quinn: Black and White and Red).

Für junge Leserinnen gibt es eine neue Ausgabe der Serie Wonder Girl (26.10) sowie Wonder Woman: Adventures of Young Diana Special (12.10.). Am 19. Oktober bringt DC zudem drei Gratis-Comics heraus: Wonder Woman #1 von Greg Rucka and Liam Sharp enthält das erste Kapitel der Rebirth-Storyline „The Lies“, darüber hinaus erscheinen weitere Auszüge aus eigenständigen Werken: Wonder Woman: Tempest Tossed und Diana Princes of the Amazons.

Ferner kommen neue Sammelausgaben von Miniserien heraus:

  • Wonder Woman: Agent of Peace Vol. 1: Global Guardian (#1-10): 21.9.
  • Sensational Wonder Woman (#1-6): 5.10.

Das Batman-Projekt widmet sich bald Wonder Womans Anfängen in ihren ersten Abenteuern der 40er und den Team-ups mit Batman in der Serie The Brave and the Bold.

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Joshua Williamson übernimmt Batman-Serie

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Batman #117-118 (DC Comics)

Das Aus kam überraschend: James Tynion IV hört als Autor der Serie Batman mit Ausgabe #117 auf. Fear State wird also seine letzte Batman-Storyline sein. Tynion verlässt damit auch DC Comics, um sich auf seine eigenen Comic-Kreationen zu konzentrieren. Er hat einen Exklusivvertrag mit Substack, einer Plattform für bezahlten Newsletterversand, abgeschlossen und vertreibt seine Comics künftig darüber.

Der 33-Jährige, der seit zehn Jahren für DC arbeitet, hat die Flaggschiff-Serie von Tom King übernommen und über 30 Ausgaben geschrieben, darunter den Joker War. Zuvor hat er 50 Ausgaben für Detective Comics verfasst sowie an Batman Eternal und Batman & Robin Eternal mitgeschrieben. Für seine Arbeit wurde er in diesem Sommer mit dem Eisner-Award geehrt.

Sein Nachfolger bei Batman wird Joshua Williamson, wie der Autor auf Twitter verkündet. Seine erste Storyline wird „Abyss“ (Abgrund) heißen, nach dem neuen Schurken, um den es gehen soll. Das Cover zu Batman #119 zeigt eine Gestalt mit Maske, Kapuze und Sense, was sehr an Phantasm/Phantom aus dem Zeichentrickfilm erinnert. Die Figur verwendet gerade Tom King in Batman/Catwoman wieder. Gezeichnet wird die Story von Jorge Molina. Er verleiht Batman wieder das gelbe Oval auf der Brust, das mit den 90ern verschwand und vorübergehend z.B. in Doomsday Clock wieder zu sehen war.

Williamson war bereits Autor der Serien The Flash (The Button) und Batman/Superman (#1-15). Derzeit erscheinen von ihm Robin und das Event Infinite Frontier.

Clayface wird zur Fledermaus

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DC Comics

Titel: The Return of Clayface

Autor/Zeichner: Bill Finger/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1962 (Detective Comics #304)


Matt Hagen hat versprochen zurückzukehren, nun ist er aus dem Knast ausgebrochen. Der zweite Clayface (erstmals erschienen in Detective Comics #298, 1961) sucht erneut die geheime Grotte auf, in der ein verzaubertes Schlammbecken ihn zum Formwandler macht – aber nur für 48 Stunden. Fürs Erste genug, um sich neue Reichtümer zu verschaffen. Clayface wird zum Hai und schwimmt in die Stadt, um Gehälter einzusacken, die er sich nicht verdient hat. Die Symbolik ist offensichtlich: Es geht um reine Gier.

Zufällig fahren Batman und Robin vorbei. Batman versucht, Clayface mit dem Bat-Seil einzufangen – nicht sehr schlau, Herr Detektiv. Clayface entschlüpft ihm aber nicht, sondern verwandelt sich in einen Riesenkreisel und wirbelt Batman ins Hafenbecken. Dann wird er zum Pegasus und fliegt mit 60.000 Dollar davon – Startkapital, um sich ein Haus zu kaufen und wie ein reicher Mann zu leben. Eine wilde Phantasie hat der Mann auf jeden Fall.

Heuschrecke klaut Rembrandt

Eine Woche später ist Batman immer auf der Suche nach dem Schurken, kann nicht schlafen. Als Bruce Wayne entspannt er sich im exklusiven Pharaoh-Club, wo ihm Professor Colton einen Freund vorstellt: John Royce. Ein anderes Clubmitglied namens Phipps bekommt einen Rembrandt nach Haus geliefert. Bruce schaut bei ihm vorbei, doch dann entpuppt sich Phipps als Clayface. Bruce zieht sich um, schießt mit einer Eiskanone, doch ohne Wirkung – Clayface wird zur Riesenheuschrecke und haut mit dem Rembrandt ab.

Später täuscht der Schurke ihm auch noch vor, John Roye zu sein. Er hält Professor Colton im Keller gefangen, um das Geheimnis des Schlamms („Protoplasma“) zu lösen. Batman und Robin befreien ihn. Clayface taucht auf und verwandelt sich in eine riesige Fledermaus – Batman soll mit seinem eigenen Symbol geschlagen werden. Doch Batman hat seine Eiskanone dank des Zauberschlamms verbessert und kann den Schurken auf Eis legen, bis der wieder im Knast auftaut.

Beim nächsten Mal, verrät uns der Held, wird der Trick aber nicht mehr klappen.

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Batman in Hong Kong

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DC Comics

Titel: Batman: Hong Kong

Autor/Zeichner: Doug Moench/Tony Wong

Erschienen: 2003 (One-shot)


Ein Hacker in Gotham entdeckt per Zufall einen Livestream von einem Mord. Ein Mann, der kopfüber an einem Seil hängt, wird von einer Kobra gebissen. Der Hacker erzählt Commissioner Gordon davon und bald ist die Leiche gefunden. Dann muss aber auch der Zeuge dran glauben. Batman kommt zu spät zur Rettung.

Die Spur führt zur chinesischen Mafia (Triad) nach Hong Kong, wo ein Triad-Mitglied namens Johnny auf gleiche Weise ermordet wird. Sein Kollege Benny, ehemals auch ein Gangster, will den Mord aufklären, doch weder ein Besuch bei der Polizei noch bei der Mafia bringen ihn weiter. Inspiriert von Batman zieht er sich ein Kostüm mit Goldhelm an und wird zum Superhelden Night-Dragon. Er hilft Batman, den Fall zu lösen.

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Inspiriert von Batman: Night-Dragon (DC Comics)

Actionreich geht es auf 127 Seiten zur Sache, mit viel Prügelei, Ballerei und Schwertkämpfen. Es wird persönlich, es geht um Familienbande, ein Familiengeheimnis, zwei Brüder und einen toten dritten. Doch der Mörder, der hinter allem steckt, will eigentlich ganz Hong Kong auslöschen – da stellt sich natürlich die Frage, wozu er sich die Mühe macht, vorher einzelne Leute zu töten und das Ganze im Internet zu streamen.

Das eigentliche Problem an dieser routinierten Story ist aber die Inszenierung. Tony Wong zeichnet in einer Art Manga-Stil, was mit seinen übertriebenen Posen und Proportionen vielleicht gewöhnungsbedürftig ist, aber passend und sehr dynamisch. Leider ist das Ganze aber quietschbunt koloriert, in besonders dramatischen Panels sogar sehr kitschig übermalt. Eine reduziertere Farbpalette oder auch bloß Schwarz und Weiß hätten dem Auge weniger wehgetan. Jedenfalls kommt so nie Nachtstimmung auf. Stets ist alles zu sehen – und das entspricht auch der fehlenden Subtilität von Story und Dialogen.

Kleine Kostprobe? „Crime is criminal — within any borders“, stellt Batman wenig überraschend fest. Und Johnny erkennt: „He’s more than a man because he’s less– because he’s a bat .. making the true man a mystery.“Und dann gibt es noch diesen Spruch: „Looks like dragon and bat together … kick butt.“ Das soll cool klingen, aber das steht in dieser humorlosen Geschichte so einsam heraus, dass es peinlich wirkt.

>> Batman-Mangas

Neue Comics zu Halloween: „DC vs. Vampires“

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DC Comics

Nach Zombies kommen Vampire: Superhelden halten keinen Monat ohne Beinahe-Weltuntergang aus, sonst wird’s ja langweilig. Daher bringt DC nach der Zombie-Apokalypse DCeased einen Zwölfteiler raus, dessen Name alles andere als kreativ ist, aber dafür klar sagt, was Sache ist: DC vs. Vampires.

James Tynion IV und Matthew Rosenberg (The Joker Presents: A Puzzlebox) schreiben die zwölfteilige Story, Otto Schmidt illustriert sie. Am 26. Oktober 2021 geht es los – passend zu Halloween. Auf dem ersten Cover sieht man Batman und Green Arrow, und tatsächlich soll der Dunkle Ritter die „letzte Hoffnung“ der Welt sein.

Batman und Vampire – das gehört von Anfang an eng zusammen. Nicht nur, dass Bela Lugosis Dracula eine Inspirationsquelle gewesen ist, Batman trifft schon in seinem fünften Abenteuer auf einen Vampir (Detective Comics #31-32) und verwandelt sich später auch in einen, besonders prominent in der Elseworlds-Trilogie Red Rain (Batman & Dracula), Bloodstorm und Crimson Mist. Außerdem hat er auch mit Superman gegen Vampire und Werwölfe gekämpft (Superman and Batman Vs. Vampires and Werewolves).

Das heißt aber nicht, dass DC die Zombies vernachlässigen würde: Am gleichen Tag erscheint die erste (und anscheinend einzige) Ausgabe von Task Force Z, in der Red Hood eine Truppe von untoten Schurken leitet: Bane, Man-Bat, Arkham Knight, Sundowner und Mr. Bloom. Autor wird ebenfalls Matthew Rosenberg sein, Zeichner Eddy Barrows.

Danny DeVito schreibt Pinguin-Story

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DC Comics

Danny DeVito hat als Pinguin in Batman Returns nicht nur Filmgeschichte geschrieben, sondern auch die Figur, die er verkörpert hat, für die Comicgeschichte geprägt. Durch ihn ist der Pinguin ein Charakter mit Tiefe geworden, eine ausgestoßene Kreatur, die sich an der Menschheit rächen will. Nun hatt Danny DeVito selbst eine Pinguin-Story geschrieben. Sie erscheint zum 80-jährigen Jubiläum des Schurken im Special Gotham City Villains Anniversary Giant.

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DC Comics

In der Tradition früherer 80-Jahre-Specials werden die 96 Seiten als Anthologie von Kurzgeschichten angelegt sein. Erzählt werden Storys über Scarecrow, Poison Ivy, Ra’s & Talia al Ghul, Mad Hatter, Killer Moth und den originalen Red Hood (Joker). Zu den weiteren Autoren zählen Wes Craig, G. Willow Wilson und Joshua Williamson.

Das Heft erscheint am 30. November 2021 und wird 9,99 US-Dollar kosten.

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Arkham City: The Order of the World #1 (DC Comics)

Passend dazu bringt DC eine neue Miniserie heraus: Arkham City: The Order of the World. Autor Dan Watters und Zeichner Dani erzählen in sechs Heften eine vertraut klingende Geschichte: Arkham Asylum ist nach einem Joker-Angriff verwüstet, die meisten Patienten sind tot oder verschwunden, nur wenige Angestellte sind noch übrig. Die Entflohenen machen Gotham City unsicher, während der einzige Arkham-Arzt versucht, sie wiederzufinden.

Wer diese Patienten sind, wird nicht direkt gesagt, aber anhand der Cover kann man unter anderem von einem Wiedersehen mit dem Verrückten Hutmacher, Professor Pyg und Dr. Phosphorus ausgehen. Von Batman ist zwar nicht die Rede, dafür ist aber Azrael prominent auf den Bildern zu sehen. Die erste Ausgabe erscheint am 5. Oktober 2021.

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Batman in Schottland

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DC Comics

Titel: Batman: Scottish Connection

Autor/Zeichner: Alan Grant/Frank Quitely

Erschienen: 1998 (One-shot), Paperback 2010 (Batman International)


Bruce Wayne ist in Schottland, weil das Grab seines Vorfahren und Kreuzfahrers, Sir Gaweyne de Weyne, entdeckt wurde und nun dessen mumifiziertes Herz darin bestattet wird. (Ganz Schotte ist der allerdings nicht gewesen, sondern Franzose.) Doch mit dem Grab stimmt etwas nicht, offenbar wurde die Grabplatte an den Kanten bestoßen. Grund genug für Bruce, der Sache als Batman nachzugehen.

Offenbar hat er gerade nichts Besseres in Gotham zu tun, dass er sich mit solchen Nichtigkeiten beschäftigt und Sightseeing in Schottland betreibt. Und daran kränkelt auch Scottish Connection. Die Handlung, die daraus resultiert, wirkt erzwungen: Es fängt an mit Grabräubern, dann will plötzlich jemand Bruce Wayne ermorden, schließlich trifft er auf Fergus Slith, einen Mann in goldener Maske und Schottenrock, der auf einem Kreuzritter-Schatz hockt und sich für die Vernichtung seiner Familie vor Jahrhunderten rächen will.

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Fergus Slith und der Schatz der Kreuzritter (DC Comics)

Der Plan ist überambitioniert: Zunächst macht der Schurke Supermenschen aus seinen Handlangern, dann will er einen Zug entgleisen lassen, dessen Insassen er zugleich mit einem Pest-Virus verseuchen will. Sicher ist sicher – aber kein Problem für Batman. Nachdem der Held all das verhindert, ballert der Schurke auf die Nachkommen seiner Feinde mit einem Hubschrauber los und am Ende kommt es zum Schwertkampf.

Na ja. Immerhin etwas für Freunde des schottischen Zeichners Frank Quitley (JLA: Earth 2, Batman & Robin, All-Star Superman), der hier die Story des schottischen Autors Alan Grant mit seinem feinen Strich illustiert.

>> Batman in den 90ern

Neue Serie: „Dark Knights of Steel“

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DC Comics

Tom Taylor hat in Injustice die Superhelden von DC gegeneinander aufgehetzt, dann das Gleiche noch einmal mit Zombies in DCeased. Nun hat er eine Fantasy-Story geschrieben mit Superhelden geschrieben: Dark Knights of Steel versetzt Batman, Superman, Wonder Woman zusammen mit Harley Quinn, Black Lightning und anderen in ein mittelalterliches Szenario samt Schwertern, Ritterrüstungen und Pferden. Jeder der Helden soll einen neuen Origin bekommen. Die Serie ist auf zwölf Hefte angelegt.

Für die Zeichnungen ist Yasmine Putri veantwortlich, die schon einige Cover für Batman-Titel gestaltet hat. Eine Vorschau gibt es bei Entertainment Weekly, allerdings ohne weitere Informationen, was Erscheinungsdatum oder Preis angeht.

UPDATE: Die erste Ausgabe erscheint am 2. November 2021, wird 32 Seiten umfassen und 3,99 US-Dollar kosten.

Ganz neu ist das Konzept nicht. In etlichen Elseworlds-Comics wurde bereits Batman mit Fantasy kombiniert, wie etwa in Dark Joker: The Wild (1993), Dark Knight Dynasty (1997) und Dark Knight of the Round Table (1998).

Derzeit erscheint von Tom Taylor die Miniserie Batman: The Detective (früher The Dark Knight genannt), die er mit Andy Kubert macht. Der Sammelband erscheint im nächsten Jahr.

Neue Robin-Serien im November

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DC Comics

DC hat den November 2021 zum Robin-Monat erklärt. Am 9.11. startet zunächst der Dreiteiler Robin & Batman von Jeff Lemire (Joker: Killer Smile, Green Arrow) und Dustin Nguyen (Streets of Gotham). Die beiden haben bereits an ihren Science-Fiction Serien Descender/Ascender zusammengearbeitet. Nun erkunden sie den Beginn von Dick Graysons Karriere. Jede Ausgabe wird 40 Seiten umfassen.

Eine Woche später, am 16.11., startet die sechsteilige Miniserie Robins, in der Autor Tim Seeley und Zeichner Baldemar Rivas die bisherigen Namensträger zusammentrommeln: Dick Grayson, Jason Todd, Tim Drake, Stephanie Brown und Damian Wayne diskutieren miteinander, ob das mit Robin eine gute Idee war. Für die Action sorgt eine Angreiferin, die behauptet, die erste Robin gewesen zu sein.

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