Batman gegen Liebeswahn

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DC Comics

Titel: Paint a Picture of Peril

Autor/Zeichner: Dennis O’Neill/Neal Adams

Erschienen: 1970 (Detective Comics #397), Paperback 2013 (Batman Illustrated by Neal Adams Vol. 2), 2019 (Batman by Neal Adams: Book Two)


Am Hafen findet ein Festival statt. Bruce Wayne stiftet eine Kunstausstellung. Da steigen nachts vier Taucher aus dem Wasser, um ein Bild zu stehlen. Batman versucht, sie aufzuhalten, fängt sich dabei aber eine Harpune ein, weil er auch einfach nur blöd in der Gegend rumsteht statt auszuweichen. Er dachte wohl, seine erschreckende Präsenz würde reichen.

Nachdem er sich zu Hause selbst ärztlich versorgt hat, verfolgt Batman die Spur, die zum Millionär Orson Payne führt, der zurückgezogen in einem Schloss lebt, seit seine Verlobte, die Opernsängerin Caterina Valance, verschwunden ist. Die Spur sind glühende Algen, hervorgerufen von Radioaktivität. Nur fürs Protokoll: Radioaktive Strahlung glüht nicht, aber da Batman alles kann, kann er sie halt auch glühen sehen.

Besessener Kunstsammler

Orson Payne erinnert nicht nur an einen anderen bekannten Orson, nämlich Welles, er hat auch eine Kunstsammlung angelegt, die an Charles Foster Kane aus dem Film Citizen Kane erinnert, nur mit dem Unterschied, dass Payne alles sammelt, was wie seine geliebte Caterina aussieht. Daher auch der jüngste Kunstdiebstahl: Niemand wollte ihm das Bild verkaufen.

Als Batman ihn konfrontiert, lässt Payne ihn in einer Falltür verschwinden, aber bevor ein riesiger Steinklotz auf ihn fällt, kann er sich befreien. Dann löst sich das Problem fast von selbst: Payne wird wahnsinnig, sieht Gespenster und folgt dem halluzinierten Geist seiner Caterina über die Balkonbrüstung. Leider spoilert das Cover diesen Moment. Batman kann Payne retten.

Am Ende stellt sich heraus: Caterina ist nun Bruce Waynes Haushälterin. Sie singt zwar nicht mehr Opern, aber immerhin ist sie frei, sagt sie. Von Payne zu Wayne also, von einem exzentrischen Einsiedler zum anderen. Eine seltsame Art, sich von einem Liebhaber loszumachen, aber Emanzipation muss jede für sich selbst definieren.

>> Batman 1970-1979

Zwischen Clownhunter und Ghost-Maker

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Titel: Batman Vol. 3 Ghost Stories

Autor/Zeichner: James Tynion IV/Guillem March

Erschienen: 2020 (Batman #101-105, Annual #5), Hardcover 2021


Der Joker War ist vorbei. Batman sieht ein, dass er bisher etliche Fehler gemacht hat (er gibt dem Joker recht), und beschließt, künftig seinen Job besser zu machen. Er muss auch deswegen umdenken, weil ihm seit dem Joker War die Mittel als Bruce Wayne fehlen. Jetzt heißt es sparen bei Hightech-Spielzeug. Lucius Fox kann ihn nicht mehr versorgen. Catwoman gibt ihm ein Jahr Bedenkzeit, auch um ihre gemeinsam Zukunft zu klären.

In Gotham treiben noch die Grinners ihr Unwesen, Opfer des Jokergases, während die Mitglieder von Jokers Armee ihre Masken abgelegt und sich verkrochen haben. Doch da ist noch ein Junge, der nicht bereit ist, zu vergessen, und die Übeltäter mit einem Baseballschläger jagt, in dem ein Batarang steckt – ein „Bat-Bat“.

Morden oder nicht morden?

Dieser Clownhunter ist ein siebzehnjähriger Junge namens Bao. Hier (in Batman Annual #5) wird erklärt, wie er dazu kam: Er will – nach altem Brauch – seine Eltern rächen, die dem Joker zum Opfer gefallen sind (siehe auch Signal). Damit es nicht zu sehr wie ein Abklatsch von Batman und Robin wirkt, beschließt er es erst, nachdem ihm Batman versprochen hat, sich drum zu kümmern, und gescheitert ist. Also nimmt er den Batarang, den ihm Batman geschenkt hat, bastelt sich einen feschen Irokesenhelm und legt los. Allein wie ein Dauergamer so ein geschickter Nahkämpfer wird, wird leider nicht erklärt.

Und dann taucht noch ein neuer Vigilant-aber-eigentlich-Schurke auf: der Ghost-Maker, ein alter Bekannter von Bruce Wayne. Der findet es gar nicht gut, dass irgendwelche Leute losziehen und andere Leute umbringen, und sei es für den guten Zweck. Also zieht er selbst mit seinen zwei Schwertern los und bringt diese Leute um – nämlich für den guten Zweck, um endlich mal Ordnung in diesen Saustall namens Gotham zu bringen. Es kommt zum Kampf Clownhunter gegen Ghost-Maker, das heißt: fast, denn Batman geht dazwischen. (Daher ist der angekündigte Kampf auf dem Cover von Batman #103 eine dreiste Mogelpackung.)

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Clownhunter und Ghost-Maker (Batman #105, DC Comics)

Gekämpft wird um zwei verschiedene Auffassungen darüber, wie man mit Verbrechern umgehen soll. Batman glaubt daran, dass Menschen sich ändern können, Ghost-Maker ist skeptisch. Im Grunde geht es also um die alte Frage: Darf man Verbrecher töten oder nicht? (ACHUNG SPOILER!) 

Ghost-Maker bringt Clownhunter und Harley Quinn zusammen, damit dieser sie töten kann. Sie bringt den Jungen mit einer langen Ansprache davon ab. Am Ende, bevor es wieder zum Schwertkampf der beiden Kontrahenten kommen kann, will Ghost-Maker wieder das Weite suchen, aber Batman bringt ihn dazu, zu bleiben und sich mit ihm in Gotham nützlich zu machen. Aber ohne Mord. Deal.

Die Batman-Familie wächst weiter

Leider ergibt das keinen Sinn. Ghost-Maker ist ein Massenmörder, und ein Psychopath, wie Batman feststellt. Er hat auch in Gotham bereits viele Menschen getötet. Und statt dass Batman seinen Gegner zur Strecke bringt und der Polizei übergibt, ist plötzlich alles vergeben und vergessen. Und der so sehr von sich selbst überzeugte Ghost-Maker fügt sich, obwohl er Batman immer noch Unrecht gibt.

Der dritte Batman-Band von James Tynion IV ist damit ein arg bemühtes und auch sonst uninspiriertes Zwischenstück, das bloß noch einen neuen Charakter einführt, die überfüllte Batman-Familie um ein Mitglied erweitert (als wären vier Robins und drei Batgirls nicht genug), wobei die größte Bereicherung darin besteht, dass Ghost-Maker zwar einen bescheuerten Namen, aber dafür das stylischste Kostüm trägt. Downgraden geht eigentlich anders.

Immerhin überzeugt Ghost Stories visuell, auch wenn hier zu viele Zeichner am Werk waren, die auch innerhalb der Ausgaben wechseln, was einen uneinheitlichen Gesamteindruck hinterlässt. Besonders interessant aber ist das Annual über Clownhunter. James Stokoe hat einen sehr eigenwilligen, sperrigen Stil, der aber auf angenehme Weise herausfällt aus der üblichen glatten Superheldenästhetik.

>> Batman 2020-2029

Unsterblich, wahnsinnig oder tot

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DC Comics

Titel: The Secret of the Waiting Graves

Autor/Zeichner: Dennis O’Neill/Neal Adams

Erschienen: 1970 (Detective Comics #395), Paperback 2013 (Batman Illustrated by Neal Adams Vol. 2), 2019 (Batman by Neal Adams: Book Two)


Unsterblichkeit oder sofortiger Tod – eine interessante Wahl, die die Frau mit dem Falken und den Wölfen Batman da auf dem Cover unterbreitet. Wie kommt’s? Und wie wird Batman sich entscheiden? In der Story hat er diese Wahl zwar nicht, aber da hier Dennis O’Neill und Neal Adams erstmals zusammenarbeiten, schauen wir trotzdem mal rein.

Die Geschichte spielt in Mexiko. Bruce Wayne ist eingeladen zu einem Fest bei Dolores und Juan Muerto. Der Name ist Programm. Denn kaum sind die Gäste zu einer Fahrt in Heißluftballons gestartet, machen sich Falken über einen her, sodass der Mann im Korb in die Tiefe stürzt. Als hätte Bruce es geahnt, fliegt er nicht mit, sondern springt im Batman-Kostüm genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort herbei, um den Mann zu retten und ins Wasser zu stoßen.

Muertos lernen Sterben

Als sich Bruce wieder in die Party stürzt und mit der Gastgeberin tanzt, wird auf den eben geretteten Mann (Valdes) geschossen. (Übrigens scheint es niemanden zu kümmern, dass er gerade einen Sturz ins Wasser überlebt hat.) Batman hält die Attentäter auf, wird aber von zwei Wölfen in die Flucht geschlagen. Hinter den Attentaten stecken die Muertos – was auch kein Wunder ist bei dem Namen.

Das Paar führt Valdes in eine Höhle mit Blumen, die unsterblich, aber wahnsinnig machen. Valdes entpuppt sich als Agent der Regierung und will die beiden festnehmen. Sie schlagen ihn K.O., dann auch den dazuspringenden Batman, der von den Blumen Halluzinationen bekommt. Natürlich wird er nicht demaskiert, soll er ruhig in seiner Verkleidung sterben, wenn ihn die Falken auffressen – auch die fiesesten Schurken mögen einen würdigen Tod. Aber müssten die Blumen, die angeblich auch unsterblich machen, den Tod nicht verhindern?

Wir werden es nie erfahren, denn Batman befreit sich und entkommt, indem er die Tiere schwer misshandelt, dann fackelt er auch noch die Blumen ab. Die Muertos werden dann plötzlich sehr schnell älter und ihrem Namen endlich gerecht. Bequemerweise purzeln sie direkt in ihre offenen Gräber, die Grabsteine stehen samt Inschrift schon da, als würden sie sie erwarten. Batman muss nur noch das Todesjahr dazuschreiben. Zum Glück hat er Fingerfarbe dabei.

Und wieder stellen wir fest: Batman tötet zwar nicht, aber er hilft trotzdem gern nach.

>> Batman 1970-1979

Two-Face gegen Gotham City

Batman: Earth One Vol. 3 (Cover/Promo)

DC Comics

Titel: Batman Earth One Vol. 3

Autor/Zeichner: Geoff Johns/Gary Frank

Erschienen: 2021


„You have become the embodiment of the Arkham curse, Bruce. The madness. The Batman.“

Batman Earth One ist mehr als nur ein weiterer Origin. Es ist der moderne Origin, den Batman verdient, anders als Zero Year. Und es ist auch mehr als nur ein Comic: Es wirkt bereits wie seine eigene Verfilmung. Sollte in einem Jahrzehnt mal wieder etwas wie Batman Begins ins Kino kommen, müsste es so aussehen wie Earth One.

Denn hier sind die Charaktere bereits stark geerdet, als wären sie Teil der realen Welt. Der Pinguin heißt eben Cobblepot und wirkt nicht wie eine Karikatur, der Riddler trägt kein albernes Kostüm – und Bruce Wayne ist ein Scheiternder. Als Batman macht er grobe Fehler. Es macht Spaß, ihm dabei zuzusehen, sich selbst zu finden. Die Handlung der ersten beiden Bände baut aufeinander auf und am Ende des zweiten wurde klar: Als nächstes wird es um Two-Face gehen.

Catwoman als gekaufte Verbündete

Staatsanwalt Harvey Dent ist tot, seine Zwillingsschwester und Bürgermeisterin Jessica Dent ist entstellt, weil sie in Trauer ihr Gesicht an das verbrannte Antlitz ihres sterbenden Bruders gedrückt hat (siehe Batman Earth One Vol. 2). Aber weil dieser ihr eingeflüstert hat, ihn nicht sterben zu lassen, scheint er in ihr weiterzuleben. Oder vielleicht auch doch nicht: Denn bald darauf werden Gothams Verbrecher mit vielen Waffen beliefert, um einen Krieg anzuzetteln – und dahinter steckt anscheinend Harvey Dent höchstselbst.

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Batmobile in Batman Eart One Vol. 3 (DC Comics)

Derweil baut Bruce Wayne seine Batman-Operation weiter aus. Mit Alfred und Waylon Jones (Killer Croc) findet er in den Tunneln von Gotham einen Ort für ein Geheimlager, eine Art Bathöhle also, wo man das schicke neue Batmobil abstellen kann (und wie schick das ist!). Dann taucht plötzlich ein alter verwirrter Mann namens Adrian Arkham auf, Bruces Großvater. Die Arkhams stehen im Ruf, verrückt zu sein. Bruces Großmutter soll Adrian erschossen und sich dann vor den Augen ihrer Tochter Martha umgebracht haben. Nun ist Adrian plötzlich wieder da und Bruce nimmt ihn bei sich auf.

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Catwoman in Batman Earth One Vol. 3 (DC Comics)

Beim Kampf gegen die hochgerüsteten Gangster trifft Batman auf Catwoman, die mit ihren geringelten Strumpfhosen, ihrer japanischen Katzenmaske und einer Grinsekatze auf der Brust aussieht wie ein Cosplay-Fangirl. Und ganz gemäß ihrer Art lässt sie sich nur durch Kauf zum Kampf für die gute Sache bringen.

Familienfluch der Arkhams

Im Mittelpunkt steht mal wieder Gotham als Brutstätte des Bösen – ein altes Motiv. Die Handlung greift zurück in die Frühzeit der Stadt und erklärt den Wahnsinn der Familie Arkham damit, dass tollwütige Fledermäuse die Vorfahren in einer Höhle gebissen haben. Bruce muss sich fragen, ob er mit seinem Fledermaustick auch nur ein Geisteskranker ist. Ziel des Schurken ist es, die Stadt endlich auszulöschen, um endlich wieder reinen Tisch zu machen. Damit bewegt sich Two-Face – etwas platt – auf den Spuren von Ra’s al Ghul, Erinnerungen an Batman Begins kommen auf und tatsächlich wirkt Earth One Vol. 3 wie eine Mischung aus Nolans Dark-Knight-Trilogie. Die Motive (die natürlich auch schon aus den Comics stammen) kehren in veränderter Form wieder.

Neu ist es, Two-Face als Zwillingspaar zu inszenieren – und auch ganz ohne Münzwurf, dafür aber mit gespaltener Persönlichkeit. Eine gelungene Variation des alten Themas. Gleichzeitig werden aber auch wierholende Muster innerhalb der Serie deutlich: Dass Batman am Ende von einem Deus ex machina gerettet wird, scheint Tradition zu werden. Im ersten Band war es Alfred, im zweiten Killer Croc, hier ist es Catwoman. Na ja, immerhin tritt Batman insgesamt souveräner auf und stümpert sich nicht mehr ganz durchs Abenteuer wie am Anfang. Symbol dafür: Eine Taschenlampe in der Brust leuchtet ihm den Weg …

Robin, Batgirl, Ragman – und Joker

Wie schon zuvor schreitet die Handlung souverän voran und wird von Gary Frank stimmungsvoll erzählt, mit einer leichten Tendenz zur Seitenschinderei, aber bei den wunderbar feinen Zeichnungen ist das nicht nur verzeihlich, sondern höchst willkommen. Man kann sich an den Seiten nicht sattsehen. Am Ende aber will Autor Geoff Johns zu viel. Da Batman hier kein Einzelgänger ist, sondern Verbündete um sich scharen will – die Rede ist von „Outsiders“ -, stehen am Ende plötzlich Robin, Batgirl und Ragman im Batman-Hauptquartier, an der Seite von Catwoman, Kiler Croc und einem „Bat-Dog“. Wie es dazu kam, hätte einen eigenen Band verdient, aber der nächste wird wohl vom Joker handeln.

ACHTUNG SPOILER!

Ebenso zu viel steckt in der Auflösung: Da geht es um Clayface, der nicht nur Preston Payne, sondern auch Matt Hagen und Basil Karlo sein soll, alles zugleich. Irgendwie naheliegend bei einem Formwandler und einer Figur, die im Laufe der Jahre viele Inkarnationen hatte, aber vielleicht doch – im wahrsten Sinne des Wortes – zu dick aufgetragen. Und die Erklärung dafür bleibt umso dünner.

Vielleicht liegt es daran, dass ich so lange auf den dritten Band warten musste und mich zu sehr darauf gefreut habe, aber in der Serie überzeugt mich dieser Teil am wenigsten. Ohne Zweifel wird hier eine erzählerische Qualität geboten, die man in den Batman-Hauptserien vermisst, aber es fehlt wahrscheinlich die emotionale Tiefe um die Hauptfigur. In all dem Drumherum geraten Batman und Bruce Wayne selbst aus dem Fokus. Hoffentlich ändert sich das in Band vier. Und hoffentlich wird man nicht all zu lange darauf warten müssen.

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Sieben Jahre Batman-Projekt

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Batman in Berlin (Foto: Lukas Gedziorowski)

Jedes Mal zur Jahresmitte bin ich selbst erstaunt: Und wieder ein Jahr vorbei, in dem ich dieses Blog betreibe. Nun sind es schon sieben Jahre, die ich Batman widme. Jede Woche mindestens ein Beitrag über einen Comic, oft auch mehr.  Ich gebe zu: Es macht nicht immer Spaß, wenn mich Lektüre frustriert – was leider häufig vorkommt. Aber dafür macht das Schreiben darüber umso mehr Freude.

Über 1400 Beiträge sind mittlerweile zusammengekommen. Jedes Jahr lohnt es sich weniger, ans Aufhören zu denken. Trotzdem frage ich mich immer wieder: Wie lange halte ich noch durch? Sagen wir mal noch mindestens drei Jahre, dann haben wir eine schöne runde Zahl. Aber ich weiß, dass dann wieder ein Batman-Jubiläumsjahr ansteht und auch danach die unendliche Geschichte weitergehen wird – und ich bin einfach zu neugierig zu sehen, was sich die Autoren und Zeichner alles einfallen lassen.

Und wenn mich die Gegenwart mit dem Überangebot an Batman nervt, tauche ich immer wieder gerne in die Vergangenheit ein, die bunten, skurrilen und schrillen Geschichten der ersten 40 Batman-Jahre. Da gibt es noch viel zu entdecken und zu lernen. Was ich hier betreibe, sind also „Batman-Studies“. Vielleicht sollte ich ein Buch darüber schreiben. Mal sehen.

Danke an alle Leserinnen und Leser, danke an alle, die mich finanziell unterstützen, diese Seite zu betreiben. Dieses Blog ist werbefrei, ich mache keine Gefälligkeitsrezensionen, bekomme kein Geld für Links und keine Rezensionsexemplare, sondern kaufe meine Comics selbst. Ich verdiene hier keinen Cent und bin froh, wenn ich zumindest meine Kosten decken kann. Letztes Jahr hat das geklappt. Wäre schön, wenn es wieder klappen könnte.

Wonder Woman, Aquaman, Green Arrow

Für den Rest des Jahres habe ich noch einiges vor: Abgesehen von Neuerscheinungen wie Earth One Vol. 3, White Knight Presents Harley Quinn und The World möchte ich noch einige Batman-Miniserien aus den Nullerjahren besprechen, vielleicht noch die Storyline Hush Returns.

Außerdem: Wonder Woman wird 80 Jahre alt, auch Aquaman und Green Arrow. Zu dem Anlass möchte ich mir die ersten Auftritte dieser drei Figuren ansehen und auch ein paar Team-ups mit Batman (in The Brave and the Bold).

Zum Schluss ein Geständnis: Manchmal gehe ich mit Marvel fremd. Daher habe ich Lust bekommen, mich meinem Marvel-Liebling Daredevil in einem neuen Blog zu widmen – dem Daredevil-Projekt. Angefagen habe ich am Anfang, bei Stan Lee. Es geht aber auch um neuere Comics. Bis zum 60-jährigen Daredevil-Jubiläum (2024) will ich das Meiste gelesen und besprochen haben. Schaut mal rein.


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Neuer Trailer zu „The Suicide Squad“

Am 5. August 2021 startet James Gunns The Suicide Squad in den deutschen Kinos. Bis dahin gibt es einen weiteren Vorgeschmack in Form eines neuen Trailers, dem offiziellen, nicht zu verwechseln mit der ersten Vorschau. Wir sehen Idris Elba als Bloodsport hinter Gittern, weil er Superman mit einer Kryptonitkugel angeschossen hat, Harley Quinn (Margot Robbie) sprüht über vor Blumen und wir erfahren etwas Wissenswertes über das Wort „Starfish“ …

Die Abenteuer gehen weiter – im Halbformat

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DC Comics

Titel: Batman: The Adventures Continue

Autor/Zeichner: Alan Burnett, Paul Dini/Ty Templeton

Erschienen: 2020 (Batman: The Adventures Continue #1-8), Paperback 2021 (Season One)


Seien wir ehrlich: So maßgeblich und einflussreich Batman: The Animated Series auch war, sogar auf die DC-Hauptcontinuity (siehe Mr. Freeze, Harley Quinn), die Comic-Serie dazu, Batman Adventures (später Batman & Robin Adventures, Gotham Adventures), konnte da nicht mithalten. Bis auf das Special Mad Love, das eigene Maßstäbe setzte, indem es über die kindgerechte TV-Serie hinausging, blieb der Rest bloß Begleitmaterial – bestenfalls: nett.

So war die Botschaft, dass das Universum mit einer neuen Comicserie fortgesetzt wird, zwar eine erfreuliche, aber auch eine, von der man nicht zu viel erwarten sollte. Das Resultat, das nach seinem digitalen Ersterscheinen auch als Paperback erhältlich ist, bleibt aber sogar hinter niedrigen Erwartungen zurück.

Es beginnt mit Batman gegen Lex Luthor und einen Riesenroboter, dann werden neue Charaktere aus der Mainstream-Continuity eingeführt: Deathstroke, Azrael und sogar die Wonderland Gang, die es wirklich nicht gebraucht hätte. Azrael wird als alter Kampfgefährte eingeführt, der nur spontan in eine Art Bat-Rüstung umsteigt, um vor dem Pinguin einen guten Eindruck als Verbündeter zu machen (anscheinend ist so eine Rüstung schnell gemacht). Wirklich motiviert werden die ganzen neuen alten Figuren nicht, es wirkt eher so, als wollte man möglichst viele von ihnen in den Kurzgeschichten unterbringen, doch zusammen mit Bane, Clayface, Mr. Freeze, Catwoman und Joker wirken sie überfüllt.

Jason Todd im BTAS-Universum

Die Handlung ist episodenhaft, als roter Faden dient das Auftauchen von Red Hood, der im Schatten lauert. Das ist seltsam, denn weder im Zeichentrick noch im Comic gab es jemals einen Jason Todd, der vom Joker mit einer Brechstange traktiert wurde. Das hat man dann nachträglich hinzugedichtet, wenn auch stark verändert – und am Ende auch unglaubwürdig, da in dem Universum nie von solchen dramatischen Ereignissen die Rede war.

Jason Todd ist hier zunächst Mitglied einer Jugendbande namens Wolves, die zur Initiation ihre „Cubs“ als Rotkäppchen verkleidet losschicken. Nachdem Jasons Bruder dabei umkommt, rächt sich Jason und wird später von Batman aufgenommen. Der Rest ist typisch Jason Todd (post Crisis): ein Robin, der es mit der Gewalt übertreibt, bereit ist zu töten und nicht auf Batman hört. Er wird gefeuert und nimmt es daraufhin mit dem Joker auf. Der Joker nimmt ihn gefangen, bringt ihn fast um und als Batman auftaucht und alles in die Luft fliegt, rettet er den Joker, während Jason totgeglaubt endet. Jahre später kehrt diser als Red Hood wieder, um sich am Joker zu rächen. Es kommt zum dramatischen Finale, in der Batman eine schwierige Entscheidung treffen muss.

Viele Figuren, viel Action

Bis auf diesen dramatischen Dreiteiler, der vieles sogar besser macht als A Death in the Family und sogar Under the (Red) Hood, aber dennoch unnötig bleibt, sind die Geschichten kaum der Rede wert, sie bieten bloß Action am laufenden Band, ohne einmal durchzuschnaufen und zu reflektieren. Auch die Red-Hood-Story wirkt abgehetzt.

Auch visuell macht der Comic nicht viel her. Ty Templetons Zeichnungen beschwören nicht die Nostalgie des eleganten Animated-Stils herauf, sondern wirken naiv bis infantil. Kaum ein Panel, das Eindruck macht mit einer interessanten Perspektive oder auch nur Stimmung, es gibt kaum Schatten in diesem kunterbunten Spektakel, und weil alles zunächst aufs digitale Querformat angelegt war, bestehen die Heftseiten eigentlich aus zwei halben, sodass es nicht einmal dramatische Splash Pages gibt, ganz zu schweigen mit Spielereien mit dem Layout.

The Adventures Continue ist kein Comic für die, die in den 90ern oder Nullerjahren Kinder waren und die Serie geschaut haben und heute immer noch die Qualität schätzen, es ist ein Comic für Kinder, wobei selbst dafür der Anspruch extrem heruntergeschraubt ist. Sowohl die Zeichentrickserie als auch die Comicserien waren für Kinder – aber nicht so unterfordernd wie dieser Neuaufguss.

>> Batman 2020-2021

Neal Adams wird 80

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Große spitze Ohren, ein langer, wallender Umhang, dramatische und kraftstrotzende Posen: Neal Adams ist der Mann, der entscheidend dazu beitrug, dass Batman erwachsen wurde. Für viele Fans ist er mit seinem dynamischen Stil der prägendste Batman-Zeichner der 70er. Nun ist Adams 80 Jahre alt geworden.

Der gebürtige New Yorker zeichnet Comics seit 1959, also seit er 18 ist. Anfangs wurde er von DC abgelehnt, also fing er an mit Archie und Werbecomics. Mit Superhelden konnte er nicht viel anfangen, er wollte lieber Kriegscomics zeichnen, wie seine Vorbilder. Die Chance bekam er dann 1967 bei DC. Später bekam er Aufträge wie Elongated Man, Spectre und Deadman, für den er auch als Autor tätig war.

Doch eigentlich wollte Adams gar keine Comics machen, sondern Illustrator werden. Comics seien für ihn „ein Schritt abwärts“ gewesen, wie er dem DC-Historiker Paul Levitz im Interview gestand:

„Dann geschah etwas. Ich weiß nicht, wann es passierte, wie es passierte, aber ich verliebte mich einfach in Comic-Hefte. Ich hatte nicht damit gerechnet. Die Freiheit – die künstlerische Freiheit, eine ganze Seite zu gestalten, Dinge mit einer ganzen Seite anzustellen, mich auszudrücken, zu schreiben, zu zeichnen, Geschichten zu erfinden – das riss mich einfach total mit. Ich verliebte mich, völlig unerwartet und gegen meinen Willen. (…) Und es macht mir heute mehr Spaß als je zuvor.“
(aus: The Silver Age of DC Comics, Taschen 2013, S. 12)

Adams zeichnete Batman zum ersten Mal 1968 in World’s Finest #175 (The Superman-Batman Revenge Squads!), zusammen mit Superman. Später folgten The Brave and the Bold #79-85. Am bekanntesten ist Adams für seine Zusammenarbeit mit dem Autor Dennis O’Neil: Ihre erste gemeinsame Batman-Story war The Secret of the Waiting Graves (Detective Comics #395, 1970), es sollten noch weitere folgen, darunter die erste Geschichte um Talia und Ra’s al Ghul sowie die Comebacks von Two-Face und Joker, die Jahrelang pausiert hatten. Zusammen mit dem Autor Frank Robbins schuf Adams auch Man-Bat (Detective Comics #400, 1970).

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Ra’s al Ghul, Joker, Two-Face von Dennis O’Neil und Neal Adams. (DC Comics)

1970 schickten Adams und O’Neil Green Lantern und Green Arrow auf eine sozialkritische Reise durch die USA, wobei es dabei auch um tabuisierte Themen wie Rassismus und Drogenmissbrauch ging – eine Pionierarbeit, die Adams mit seinem realistischen Zeichenstil prägte. Comics wurden wieder gesellschaftlich relevant. Was nicht hieß, dass es auch mit Figuren aus der wahren Welt auch mal albern zugehen konnte: 1978 ließ das Kreativteam Superman gegen Muhammad Ali kämpfen.

„Als ich die Zeichnungen von Neal Adams sah, übertrafen sie alle meine Erwartungen“, erinnerte sich Dennis O’Neil. „Wir befruchteten uns gegenseitig und steckten einander mit dieser wahnsinnigen Begeisterung an. Und wir hatten das Gefühl, dass wir mit dem Format vielleicht etwas anstellten, was noch nie zuvor gemacht worden war.“ (aus: The Silver Age of DC Comics, S. 353)

Neil Adams zeichnete außerdem Hefte wie X-Men und die Avengers für den Konkurrenzverlag Marvel. In den vergangenen Jahren betätigte sich Neal Adams auch wieder als Autor. Seine Serie Batman: Odyssey ist jedoch – gelinde gesagt – gewöhnungsbedürftig. Zu ausschweifend, zu undiszipliniert erzählt und geschwätzig, auch lässt er den eleganten Strich seiner Anfangstage vermissen. Zuletzt erschienen die letzten Ausgaben seiner Miniserie Batman vs. Ra’s al Ghul. Eine Besprechung folgt im nächsten Jahr, wenn der Sammelband erscheint.

Doch an einem Geburtstag soll nicht gelästert werden, heute wird ein wichtiger Künstler gefeiert, der sich auch für die Rechte anderer Künstler und Autoren eingesetzt hat. Daher: Vielen Dank und Gratulation an Neal Adams!

Hinweis: Adams‘ Frühwerk für Batman ist versammelt in den Bänden Batman Illustrated by Neal Adams Vol. 1-3 bzw. in der Neuausgabe Batman by Neal Adams Vol. 1-3, auch auf Deutsch bei Panini erschienen als Neal Adams Collection Bd. 1-3 (Panini 2019), auch erschienen in der Batman Graphic Novel Collection (Eaglemoss).

Die Probleme des Riddlers

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DC Comics

Titel: Batman Adventures: Riddle Me This

Autor/Zeichner: Ty Templeton, Scott Peterson/Rich Burchett, Tim Levins

Erschienen: 2021 (enthält: Gotham Adventures #11, #28, #56-57, Batman Adventures #11, 1999-2004)


Das größte Problem mit dem Riddler ist: Er kann nicht anders. Er muss ständig Rätsel als Hinweise hinterlassen, die zu ihm führen. Auch wenn er gar kein Verbrechen begeht. In der Geschichte The Oldest One in the Book (Gotham Adventures #11) will er Batman zwar Hinweise geben, aber bloß auf die Verbrechen anderer. Das gelingt ihm auch. Dennoch bleibt er ein Arkham-Flüchtiger und Batman hat daher ein Interesse, ihn zu fassen, was er auch tut. Doch wie kommt Batman dahinter, wo der Riddler sich versteckt? Ganz einfach: Riddler hat mit seinen Rätseln hingewiesen – ganz unbewusst. Daraufhin sieht der Schurke es ein: „… I might need help. I … I might actually be crazy …“

Damit startet der Mini-Sammelband Batman Adventures: Riddle Me This, der ganz dem Riddler gewidmet ist (wie schon zuvor die Bände zu Batgirl, Nightwing und Robin). Fünf Kurzgeschichten im Kleinformat werden hier geboten.

Weit hergeholte Lösungen

In Notes kehrt der Riddler zu seinem alten Modus operandi zurück und will Batman mal wieder beweisen, dass er, Riddler, klüger ist als sein Gegner. Er hält einen bekannten Musiker als Geisel. Batman ist ratlos, doch dann hört Nightwing heraus, wie der Musiker im Hintergrund mit seinem Gitarrenspiel Hinweise hinterlässt. Mit Noten lässt sich, das wusste auch schon BACH, ganz wunderbar buchstabieren. Aber wie Nightwing auf all das kommt, das ist genauso weit hergeholt wie in der ersten Story.

Das ist das nächste Problem mit dem Riddler ist ein altbekanntes: Zwar verspricht dieser Schurke stets, den Detektiv in Batman zu bemühen, doch die Leser können selten miträtseln, weil die Schlüsse die aus den Lösungen gezogen werden, oft willkürlich sind. (An Absurdität nicht zu übertreffen ist natürlich das Prinzip bei Adam West.)

Konkurrenz für den Riddler

Dann bekommt der Riddler Konkurrenz. Nicht der Cluemaster, sondern ein junger Mann mit blonden langen Haaren, der sich einfach nur Kim nennt. Dieser hält sich auch für ein Genie und betreibt das Rätselspiel mit Batman als Selbstzweck, l’art pour l’art. Der Riddler sieht das aber gar nicht gern und bricht aus, um Kim aufzuhalten. Was sehr praktisch ist, denn dann kann sich Batman, der allen um einen Schritt voraus ist, sich beide auf einmal schnappen. Viel interessanter aber ist die Frage: Kennt Batman den japanischen Regisseur Oshima? Oder hat er gar einen seiner Filme gesehen? Ich will nicht zu viel verraten …

Jener Kim muss auch später Robin dabei helfen, Riddlers Rätsel zu lösen, als Batman fehlt. Das ist bedauerlich, denn so kann sich der Wunderknabe nicht allein beweisen. Leider versucht er es nicht einmal. Erst das Rätsel am Ende knackt er selbst, aber das ist so einfach, dass man  (fast) auch selbst drauf kommen kann. Enttäuschend.

Old habits die hard

In Poker Face (Batman Adventures Vol. 2 #11), der fünften und letzten Story des Bandes, steht die Welt von Gotham, wie wir es kennen, Kopf: Oswald Cobblepot, einstmals Pinguin, ist nun Bürgermeister und Edward Nygma ist ein Geschäftsmann geworden. Ziemlich langweilig, findet auch der ehemalige Riddler, weshalb er dann doch wieder in alte Gewohnheiten zurückfällt. Der Pinguin, der weder Vigilanten noch maskierte Schurken duldet, will ihn verhaften lassen, doch es fehlt ein Verbrechen. Und damit kommen wir zum dritten Problem: Daran hinkt die Geschichte, denn damit fehlt auch der Spannungsbogen.

Die Pointe von all dem lautet immer wieder: Old habits die hard. Das ist als Lektüre für Minuten, für Klogänge oder kurz vor dem Einschlafen, ganz nett, schön bunt, schwungvoll gezeichnet und tut nicht weh, der ein oder andere Bat-Schmunzler wird drin sein, und wer seine Kinder sanft an Batman heranführen will, wird damit bestens bedient sein (solange die Kinder des Englischen mächtig sind), aber wer Gehirntraining betreiben will, ist mit Sudoku oder einem anständigen Krimi besser bedient.

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Neues Crossover: „Batman vs. Bigby! A Wolf in Gotham“

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Wer von euch kennt die Comicserie Fables? Ich habe sie bisher nicht gelesen, aber anscheinend habe ich einiges verpasst, denn die Serie (2002-2015) wurde gefeiert und mit Preisen überhäuft. Jetzt gibt es anscheinend einen Anlass, die Lektüre nachzuholen, denn Batman trifft auf eine Hauptfigur aus Fables: Batman vs. Bigby! A Wolf in Gotham wird eine sechsteilige Miniserie, die im September startet. Autor wird der Kopf hinter Fables sein, Bill Willingham, die Zeichnungen werden von Brian Level stammen. Daraufhin soll Fables mit Ausgabe #151 fortgesetzt werden.

Fables handelt von einer modernen Welt, in der Märchenfiguren real sind. Bigby  Wolf ist eine Art Detektiv und Werwolf, daher passt es anscheinend gut, ihn mit Batman zusammenarbeiten zu lassen. Auch bedeutet das eine Rückkehr zu den Wurzeln im Horrorgenre. Denn Batman ist schon einige Male Werwölfen begegnet: gleich im ersten Jahr in Detective Comics #31-32, in Moon of the Wolf (Batman #255, 1974) sowie in Werewolf (Legends of the Dark Knight #71-73, 1995) – um nur drei Beispiele zu nennen.

Batman vs. Bigby erscheint unter DCs Black Label.

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