Der Joker wird im Frühling 80 Jahre alt. Deshalb bringt DC nicht nur ein 100-seitiges Joker-Special heraus, sondern am 29. April 2020 auch eine neue Anthologie: Joker – 80 Years of the Clown Prince of Crime. Und es ist eine kleine Sensation: Enthalten werden auch zwei der besten oder zumindest bedeutendsten Joker-Storys: The Killing Joke (1988) und Mad Love(1994). Meine Gebete wurden erhört! Denn bislang hat DC diese dünnen Geschichten immer nur einzeln als teure Hardcover in unzähligen Variationen verkauft. Jetzt kann man sie für rund 30 US-Dollar bekommen, zusammen mit einigen anderen Klassikern, wie etwa der originalen Red-Hood-Story von 1951, die allerdings schon in der Anthologie von 2015 enthalten war. Überhaupt gibt es viele Überschneidungen und ein paar sinnlose Ergänzungen.
Ärgerlich ist, dass – wie schon 2015 – aus mehreren längeren Storylines jeweils nur einzelne Kapitel herausgeschnitten wurden: Bei A Death in the Family, hat man diesmal statt der Ausgabe, in der Robin getötet wird, das schwachsinnige Finale reingesteckt, auch bei Soft Targets bekommt man ein letztes Kapitel ohne den Rest. Bei Hush wurde einfach ein beliebiges Kapitel aus dem Kontext gerissen. Detective Comics #1 von 2011 ist die Ausgabe, in der sich der Joker sein Gesicht abschneiden lässt, aber die Geschichte hat sonst wenig mehr zu bieten. Aus Death of the Family wurde diesmal das Finale reingesteckt (Batman #17), statt Batman #15 – eine ebenso willkürliche Auswahl.
Ingesamt werden also acht „neue“ gegen sechs „alte“ Storys geboten, wenn man bei dem Stückwerk überhaupt von Storys sprechen kann. Denn bis auf die beiden oben erwähnten bringen nur drei weitere Geschichten einen echten Mehrwert: The Great Clayface-Joker Feud, Dreadful Birthday, Dear Joker und Images. Ziemlich teuer für 30 Dollar.
Hier der komplette Inhalt (fett markiert sind Titel, die 2015 nicht enthalten waren):
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Frankreich hat das Jahr 2020 zum Comic-Jahr erklärt. Aber in Frankreich ist eigentlich immer eine gute Zeit für Comics. Anders als in hier pflegt man im Nachbarland eine lange Tradition des Mediums, auch wenn Deutschland mit Wilhelm Busch und Erich Ohser auch seine Pioniere hatte. Aber das ist ein anderes Thema. In der Arte-Mediathek gibt es zu diesem Anlass einen Comic-Schwerpunkt. In einem Dossier sind mehrere Videos rund ums Thema gesammelt, darunter auch ein paar kurze Zeichenkurse, in denen verschiedene Künstler sich über die Schulter schauen lassen. Einer davon ist Kim Jung Gi – und er zeichnet Batman. Besonders beeindruckend: Er macht das ganz ohne Skizze und Hilfslinien. Eine wahre Meisterleistung, dargestellt in einem zweiminütigem Video. Aber auch sonst ist die Sammlung einen Blick wert.
Arte hat aber auch noch mehr zum Thema Batman zu bieten, nämlich „(Fast) die ganze Wahrheit“, ein launiges, handgemachtes Video zum Dunklen Ritter. Schon etwas älter, aber immer noch amüsant.
Matt Wagner hat seit den 90ern einige der besten Batman-Storys geschrieben und gezeichnet. Nun widmet DC Comics dem Werk einen Sammelband als Hardcover: Legends of the Dark Knight: Matt Wagner soll am 9. Juni 2020 erscheinen und auf 488 Seiten folgende Storys enthalten:
Cover von Detective Comics #647-649 (1992) & Batman #626-641 (2004)
Faces ist eine hervorragende Two-Face-Story und handelt vom Dasein als Freak (dafür gab es zwei Eisner-Award-Nominierungen), Monster Men und Mad Monk sind Adaptionen klassischer Geschichten aus Batmans ersten Jahr, 1939-1940, und bauen aufeinander auf. Nicht enthalten ist der Dreiteiler Trinity, in dem Batman auf Superman und Wonder Woman trifft.
Alfred wird gefeuert: Batman #68 von 1951. (DC Comics)
Titel: The Secret Life of Batman’s Butler/The Secret of Batman’s Butler
Autor/Zeichner: Bill Finger/Bob Kane, Lew Sayre Schwartz, Sheldon Moldoff
Erschienen: 1951/1957 (Batman #68/110)
Ein Butler muss loyal und diskret sein. Gerade Alfred muss das wissen, denn er trägt das größte Geheimnis überhaupt herum: dass seine Herren, Bruce Wayne und Dick Grayson, in Wahrheit Batman und Robin sind. Aber damit stellt Alfred auch eine Schwachstelle dar. Wer an ihn rankommt, könnte auch den beiden Helden gefährlich werden. Von Alfred wird also einiges abverlangt, das geht mit einigen Opfern einher, wie sich in zwei Storys der 50er zeigt.
Im Jahr 1951 wird Alfred gefeuert. Einfach so. Von jetzt auf gleich. Einen Grund bekommt er von Sir und „Mawster“ nicht, nur eine magere Abfindung, gerade mal ein Monatsgehalt im Voraus und dann – war’s das. Alfred ist am Boden zerstört. Er mietet sich eine Absteige und fragt sich, was er falsch gemacht haben mag. Doch da ist nichts. Im Gegenteil: In der Vergangenheit war er nicht nur ein treuer und ergebener Butler für Bruce und Dick, er hat sich sogar als Sidekick für Batman und Robin verdient gemacht. Immer wieder hat er ihnen aus der Patsche geholfen.
Alfred betätigt sich Flugzeugingenieur und baut den Sky Sled. (DC Comics)
Einmal, erfahren wir, hat er sogar ein neuartiges Flugzeug für Batman konstruiert: den Sky Sled, eine Art kleines Batplane. Batman glaubte zwar nicht dran und tat das Ding ab, aber dann klemmte Alfred seine Erfindung einmal ans Batplane und konnte Batman im Einsatz eines Besseren belehren. Batman übernahm den Luftschlitten daraufhin selbst. Und dann war da noch der Fall, als ein Gauner Alfred für eine Nacht entführen ließ, weil gutes Personal bekanntlich so schwierig zu kriegen ist. Aber Alfred wollte nicht einmal für eine Nacht Diener zweier Herren sein und befreite sich, indem er Speiseöl in Brand steckte und seinen Entführer mit Salat attackierte. (Kein Witz.)
Stunde der Wahrheit: Alfred am Lügendetektor. (DC Comics)
Zurück in die Gegenwart: Alfred sucht Trost bei seinem Freund Willis. Alfred hat Freunde? Ja, allerdings. Die haben einen Lügendetektor bei sich rumstehen und testen reihum, wer die Wahrheit auf unbequeme Fragen sagt. Als Alfred dran ist, fällt die Frage: Bist du der Butler von Batman und Robin? Alfred gerät ins Schwitzen und sagt: Nein. Die Nadel schlägt nicht aus, der Detektor irrt nie, Willis ist überzeugt. In dem Moment trifft aber das Dynamische Duo ein und schlägt die Gauner zusammen.
Jetzt wird auch der Kündigungsgrund klar: Die beiden Helden wussten, was die Bande vorhatte und konnte kein Risiko eingehen. Sie hätten sie auch nicht vorher hochnehmen können, denn die Gauner mussten sich selbst vom Gegenteil ihrer Vermutung überzeugen. Alfred bekommt seinen Job zurück. Aber das Bittere ist: Alfred hat tatsächlich keine anderen Freunde. Er geht ganz und gar in seiner Rolle als Butler auf.
Eine neue Geschichte für Alfred
Herr der Lage: Alfred verschafft Bruce Wayne ein Alibi. (DC Comics)
Sechs Jahre später, 1957, kündigt Alfred jedoch selbst – weil er angeblich Bruce Waynes Geheimidentität verraten hat, wie er ihm in seinem Abschiedsbrief gesteht. Dann erzählt er, wie es dazu kam. Was wir sehen, ist zunächst eine ganz andere Entstehungsgeschichte. Anders als bei seinem ersten Auftritt im Jahr 1943 kommt er nicht einfach aus dem Nichts reingeplatzt, um die Nachfolge seines Vaters anzutreten, sondern er bewirbt sich bei Bruce um die Position als Butler. Alfred ist auch anders als in der alten Fassung von Anfang an schlank.
Alfreds neuer Origin: Bewerbungsgespräch und -probe. (DC Comics)
In seinen Probetagen kommt ein Mann namens Noyes auf Alfred zu, der behauptet, sich selbst um die Stelle beworben zu haben. Er fragt ihn nach Wayne aus, aber Alfred hält dicht. Dann versucht Noyes, ihn zu bestechen. Alfred weist ihn zurück.
Alfred erfährt das Geheimnis seines Herren: Bruce Wayne ist Batman. (DC Comics)
Später erfährt Alfred Bruces Geheimidentität nicht, weil er die Bathöhle entdeckt, sondern weil Dick ihn zur Hilfe ruft, nachdem die beiden von einem Einsatz zurückkommen und Batman am Kopf verletzt ist. Alfred schafft es, Bruces Geheimnis zu bewahren, auch wenn die Lage mal brenzlig wird, zum Beispiel mit der ewig neugierigen Reporterin Vicky Vale. Er macht sich sogar als Erfinder nützlich, indem er aufblasbare Kostüme näht, die Batman und Robin vor dem Ertrinken bewahren sollen.
Alfred versucht Bruce Wayne zu decken, indem er selbst zu Batman wird. (DC Comics)
Am Ende sieht Alfred aber Noyes in der Bathöhle und schließt daraus, dass Batman aufgeflogen ist. Der Butler versucht aber noch einmal, das Geheimnis zu retten, indem er sich selbst das Batman-Kostüm anzieht. (Nicht zum ersten Mal, siehe „The Duped Domestics“, Batman #22, 1944.) Da stellt sich heraus: Noyes ist in Wahrheit Bruce, der sich verkleidet hat, um Alfred zu testen.
Alfred hat seine Bewährungsprobe erneut bestanden. Er erweist sich als „the greatest gentleman’s gentleman in the world“, wie Batman sagt und er fragt sich: „How did Robin and I ever get along before we had you for a butler?“ Tatsächlich erweist sich Alfred hier als wahres Factotum, ein Mädchen für alles. Ein Butler, der innovative Funktionskostüme näht und Flugzeuge baut – so ein Personal ist wirklich schwer zu kriegen.
Die spoilerfreie Version: Birds of Prey and the Emancipation of Harley Quinn ist kein sehenswerter Film – es sei denn, man ist ein Hardcore-Harley-Fan.
Disclaimer: Nein, ich schreibe das nicht nur, weil ich ein Mann bin. Ich bin für Gleichberechtigung und auch für starke Frauenfiguren. Vor allem aber bin ich für Unterhaltung, die ihre Zuschauer nicht unterfordert.
Die SPOILER-Version:
Das neue DC-Filmuniversum ist ein Unternehmen voller Fehlstarts: Man of Steel, Batman v Superman, Justice League – und Suicide Squad war der Tiefpunkt. Auf diesen Ruinen versucht man nun zu retten, was zu retten ist. Mit Solo-Filmen wie Wonder Woman, Shazam und Aquaman gelingt das bereits überwiegend. Reboots von Batman und Suicide Squad (2021) sollen es weiterhin richten. Jetzt soll Birds of Prey Harley Quinn retten, denn immerhin wurde Margot Robbie für ihre bisherige Darstellung gelobt. Also auf ein zweites Mal.
Um es gleich vorwegzunehmen: Birds of Prey ist ein Harley-Quinn-Film. Ohne Joker und ohne Batman. Die Hauptfigur erzählt ihre Geschichte selbst. Das beginnt noch sehr amüsant mit einer kleinen Cartoon-Sequenz, die den Vorteil hat, dass man Jared Leto nicht mehr casten musste. Dann sehen wir eine lange Zeit ihren Emanzipationsversuch.
Harley Quinn hat mit dem Joker Schluss gemacht – oder vielmehr er mit ihr. Am Boden zerstört beginnt sie ein neues Leben und genießt es, dass sich die Nachricht noch nicht herumgesprochen hat, denn so kann sie sich auch erlauben, dem Fahrer von Roman Sionis (Black Mask, gespielt von Ewan McGregor) die Beine zu brechen und ungestraft davonzukommen. Nachdem sie aber ACE Chemicals-Fabrik in die Luft jagt und damit endgültig ein Zeichen setzt, ist Schluss mit lustig: Die halbe Stadt will sich an ihr rächen.
Als erstes Detective Renée Montoya, die sich auch traut, es mit Black Mask aufzunehmen, obwohl ihm Gotham gehört. Wir sehen eine alberne Verfolgungsjagd, bei der so ziemlich jeder, der einen Groll gegen Harley hegt, zufällig am gleichen Ort erscheint, um sie umzubringen. Und sie kommt davon, obwohl sie zwischendrin stehen bleibt, um von einem Marktstand eine Handtasche zu stehlen. Am Ende wird sie gerettet durch eine Deus ex machina (Huntress), was im ganzen Film viel zu oft vorkommt. Harley ist eine Chaotin, die keinen Plan hat und trotzdem immer mit Glück und Gewalt durchkommt.
Spannungsarme Diamantenjagd
Der Film braucht lange, bis die eigentliche Handlung einsetzt: Cassandra Cain, eine junge Taschendiebin, stiehlt von Victor Zsasz einen Diamanten, den Black Mask haben will. Harley wird von ihm gefangen genommen und um ihr Leben zu retten verspricht sie, den Stein zu beschaffen. Sie bricht ohne Probleme in eine Polizeistation ein und schafft es mit einer Konfettikanone sämtliche Polizisten ohne großen Widerstand auszuknocken. Die Schurken, die daraufhin reinplatzen (ebenfalls ohne Widerstand) werden dann weniger pfleglich behandelt.
Harley erfährt, dass Cassandra den Diamanten geschluckt hat. Es geht also (wie bei Justice League) um einen Stein. Aber der McGuffin, der sonst niemanden interessieren würde, wird durch Cassandra personalisiert und emotional aufgeladen. Harley freundet sich mit ihr an und wird ihre Mentorin. Nachdem Dinah Lance (Black Canary), Sängerin in Black Masks Nachtclub, Harley vor zwei Männern rettet, die sie entführen wollen, wird sie zu Black Masks Chauffeurin. Huntress rächt sich an etlichen Mafiosi für den Mord an ihrer Familie. Montoya wird bei ihrem Einsatz gegen Black Mask vom Dienst suspendiert, weil sie sich nicht an die Regeln hält. Am Ende kommen alle zusammen, um Cassandra vor Black Mask zu schützen.
Der Showdown findet – ungeachtet des Bruchs mit dem Joker – auf einem stillgelegten Rummelplatz statt. Sionis legt sich erst dann seine schwarze Maske an und lässt seine False Face Society auf die Frauentruppe los. Dankenswerterweise ist die Vorhut ohne Pistolen ausgestattet, sodass die Frauen, die ohnehin kaum eine Kugel zur Verfügung haben, alle anderen reihum verprügeln können. Es ist eine einfallslose und chaotische Szene ohne Spannung, alles läuft sehr glatt und mühelos. Interessanter wird es zwar am Ende, als Harley Black Masks Auto auf Rollschuhen verfolgt. Aber leider ist der Schurke kein würdiger Gegner und allzu leicht zu besiegen.
Fazit: Unausgegoren
Birds of Prey ist ein schriller, bunter Film geworden, der auf harte sinnlose Gewalt und albernen, teils sehr schwarzen Humor setzt. Harleys Klamauk ermüdet aber schnell. Der Film ist chaotisch erzählt, ohne besonderen Anlass unchronologisch. Immer wieder werden unelegant Erklärungen nachgereicht, wer diese ganzen Figuren sind (Black Canary, Huntress, Montoya, Cassandra Cain). So kommt es, dass der Film mehr erklärt, als dass er erzählt. Manchmal sogar zu viel, damit auch die dümmsten Zuschauer folgen können. Aber wäre die Erzählweise weniger sprunghaft, wäre das auch kein Problem.
Leider bleiben die Nebencharaktere trotz allem oberflächlich, obwohl in ihnen mehr Potenzial steckt und sie charismatisch besetzt sind. Auch Black Mask schöpft sein Potenzial nicht aus. Ewan McGregor verleiht ihm zwar Persönlichkeit, wirkt aber selten bedrohlich. Dafür hat er seinen Handlanger Victor Zsasz, der aber nur ein besserer Statist ist.
Der Film ist zwar deutlich unterhaltsamer als Suicide Squad, weil er immerhin ein paar interessante Einfälle hat, aber am Ende wirkt auch Birds of Prey formelhaft, unausgegoren und bemüht. Bemüht lustig und bemüht cool. Peinlich genug: Die Figuren müssen sich ständig gegenseitig zusprechen, wie angeblich cool sie sind. Und wenn es Selbstironie gibt, zieht es die Figuren leider ins Lächerliche. Eine Marilyn-Monroe-Hommage zu „Diamonds are a Girl’s Best Friend“ wirkt unmotiviert.
Emanzipation? Nicht wirklich
Und wie steht es um die im Untertitel beschworene Emanzipation? Die fällt leicht, denn in diesem Film ist jeder Mann ein Drecksack. Na gut, nicht ganz jeder: Allein der Mann, der für Harley Eiersandwiches macht, scheint ein lieber Kerl zu sein. Aber Black Mask, Zsasz und die anderen sind fiese, eindimensionale Schurken. Wie fies zeigt sich einerseits darin, dass Sionis seinen Opfern bei lebendigem Leibe die Gesichter abschneiden lässt, andererseits auch dass Sionis eine Frau, die ihn mit ihrem Lachen stört, auf den Tisch steigen, ein wenig tanzen und ihr Kleid zerreißen lässt. Die Szene bleibt auf seltsame Weise ohne Pointe.
Was Gewalt an Frauen angeht, wirkt der Film in seiner Darstellung fast verharmlosend. In einer anderen Szene wird eine betrunkene Harley Quinn fast von zwei Männern entführt, aber die Situation wirkt nie bedrohlich. Black Canary braucht lange, um sich zu überwinden, ihr zu helfen. Und warum sich das Team vor dem Endkampf kollektiv neu einkleiden und schminken muss, leuchtet nicht ein. Und sehr emanzipiert wirkt es auch nicht.
UPDATE: Anscheinend vertrete ich die unpopuläre Meinung. Laut Rotten Tomatoes kann Birds of Prey die meisten Kritiker überzeugen.
Titel: Batman and the Outsiders Vol. 1: Lesser Gods
Autor/Zeichner: Bryan Hill/Dexter Soy
Erschienen: 2019 (Batman and the Outsiders #1-7), Paperback 2020
Vor ein paar Jahren hat Batman eine Geheimorganisation aufgehalten, Menschen in Superwesen zu verwandeln. Eine Überlebende dieser Experimente ist Sofia Barrera. Auf sie und ihren Vater wird ein Anschlag verübt, sie überlebt. Batman beauftragt Kaliber, einen Cyborg, um sie zu beschützen. Dann wird sie aber von Ra’s al Ghul entführt, der sie in eine Killerin mit dem klangvollen Namen Babylon machen will.
Batman trommelt sein neues Team zusammen: die Outsiders, angeführt von Black Lightning. Mit dabei sind Signal, Orphan und Katana. Gemeinsam versuchen sie, Sofia zu befreien und zurück zum Licht zu führen. Batman operiert nur als graue Eminenz im Hintergrund, die Arbeit als Lehrer und Anführer überlässt er Black Lightning. Das macht die Serie zwar strenggenommen zu einem Etikettenschwindel, aber es tut ihr auch gut, dass sie sich nicht um Batman dreht, denn dafür hat er genug eigene Geschichten. Black Lightning gibt – wie schon in On the Outside – einen sympathischen Helden ab, der versucht, die Truppe zusammenzuhalten. Denn jedes Mitglied hat seine eigenen Dämonen …
Das Problem ist hier eher die Figur von Sofia. Sie ist ein neuer Charakter, eine Unbekannte, für die man Interesse aufbringen soll, aber Autor Bryan Hill investiert anfangs zu wenig Zeit, um sie adäquat einzuführen, sodass ihr Schicksal einem ziemlich egal sein kann. Der Mord an ihrem Vater allein reicht nicht. Dafür hat man ähnliche Helden-Schicksale schon zu oft gelesen. Einnehmender wird es erst, als Duke Thomas (Signal) mit Ra’s sympathisiert.
Ansonsten ist der erste Outsiders-Band ein wahrer Pageturner: rasante Action, große Panels mit viel Raum für die erstklassigen dynamischen Zeichnungen von Dexter Soy und dazwischen nur so viel Text wie nötig. Innovativ ist das zwar nicht und es ist auch keine abgeschlossene Geschichte, die hier erzählt wird, aber doch eine, die genug Spannung weckt, die Fortsetzung zu lesen. Wenn man sich grundsätzlich für das Konzept erwärmen kann.
Alfred: Vom dicken Butler zum mageren Detektiv. (DC Comics)
„The ideal detective is athletic, light and swift in movement, graceful as a swan and utterly self-possessed in all circumstances!“
Alfred war nicht immer der, den man heute kennt. Es brauchte lange, bis er sich vom Butler zur Vaterfigur und zum Mädchen für alles mauserte. Nach ihrem ersten Auftritt wurde die Figur in den 40er-Jahren immer weiter entwickelt, allerdings noch als Comic Relief.
Anfangs hatte Alfred nicht einmal einen Nachnamen. Er war nur ein dicker, trampeliger Butler, der aber lieber Detektiv wäre. Als er einmal auf der Straße das Gespräch zweier zwielichtiger Gestalten belauscht, glaubt er, dass es sich um einen Erpressungsversuch handelt („Alfred Gets His Man“, World’s Finest #12, 1943). Er ergreift die Initiative und kommt zur Geldübergabe – natürlich undercover. Total unauffällig verkleidet mit Sherlock-Holmes-Mütze, Pfeife und Sonnenbrille …
Cover zu World’s Finest #12, Detective Comics #83 und 96 (DC Comics)
Leider stellt er sich dabei auch sonst nicht sehr geschickt an: Er bittet den Verdächtigen, mit ihm zur nächsten Polizeiwache zu kommen und das Geld mitzubringen. Der verpasst ihm einen Schlag auf den Kopf und entführt ihn mit dem anderen auf ein Schiff. Es wird klar: Die beiden sind Schmuggler. Sie wollen Alfred umbringen, aber stellen sich dabei kreativ an: Sie stellen einen Eimer mit gefrorenem CO2 auf und lassen ihn mit den aufsteigenden Dämpfen langsam ersticken.
Alfred befreit sich, ritzt ein Batsymbol in ein bemaltes Bullauge. Weil er auch noch zufällig ein Funkgerät mitgebracht hat, hören ihn Bruce und Dick, die gerade zufällig beim Tiefseefischen sind. Beim Versuch ihn zu befreien werden sie selbst gefangen genommen. Alfred hilft ihnen, sich zu befreien und sie werden zum Dynamischen Trio. Alfred will aber hinterher keinen Ruhm einheimsen. Er bleibt lieber anonym.
Alfred nimmt ab
Beim nächsten Mal („Accidentally on Purpose“, Detective Comics #83, 1944) erleben die beiden Alfred von einer ganz anderen Seite: beim Fitnesstraining. Er hat nämlich beschlossen, dass ein Detektiv auch körperlich gut in Form sein muss. Er fährt weg und macht eine Schlankheitskur. Bruce und Dick sind froh, mal das Haus für sich zu haben. Trotz seiner scheinbaren Untergebenheit kommandiert er die beiden nämlich mehr herum als sie ihn: „He’s a tyrant in his own way – and he’s clumsy as an elephant — but we’ll miss him“, sagt Bruce.
Alfred bringt sich in Form – beim Fitnesstraining. (DC Comics)
Beim nächsten Fall hilft ihnen Alfred wieder aus der Patsche, indem er sich tollkühn von hinten auf drei Gangster wirft. Allerdings erkennen ihn Batman und Robin zunächst nicht. Nicht nur weil er schlanker ist, auch weil er einen Schnurrbart trägt. Aber am Ende stolpert er wieder, als er das Essen serviert und dabei in seinem Detektiv-Ratgeber liest. Insofern bleibt er dann doch ganz der alte Trampel.
Alfred als Privatdetektiv
Alfred lässt aber nicht locker. Als Möchtegern-Detektiv erlebt er sogar eine Reihe von kurzen Solo-Abenteuern, die von 1944 bis 1946 in der Serie Batman erscheinen. Dabei löst der Tollpatsch seine Fälle stets mit mehr Glück als Verstand. Einmal trifft er im Batman-Kostüm auf Catwoman, macht ihr den Hof und verhaut sie am Ende, aber das ist eine andere Geschichte … („The Duped Domestics“, Batman #22, 1944).
Um seine Fähigkeiten zu erweitern, belegt er sogar einen Fernkurs in Kriminologie. Aber Batman und Robin lassen ihn trotzdem nicht bei sich mitmachen. „Sorry, Alfred – one doesn’t learn all there is to know about crooks by mail!“ – „Nor from books, either, Alfred.“ Auch dass er ihnen schon viele Male aus der Patsche geholfen hat, beeindruckt sie nicht.
Der frustrierte Butler nimmt also mal wieder einen Monat Urlaub und macht in der Stadt Middleton eine Privatdetektei auf („Alfred, Private Detective“, Detective Comics #96, 1945). Batman und Robin ziehen los gegen den Gangster Stoney Peters. Batman wird angeschossen. Peters haut ab – zufällig nach Middleton. Dort heuert er Alfred als Detektiv an, um einen Mann auszuspionieren, den er ausrauben will. Der naive Alfred lässt sich darauf ein und erkennt zu spät, dass seine Dienste für ein Verbrechen missbraucht worden sind. Nachdem er sich der Polizei erklärt, wird er eingesperrt.
Batman und Robin folgen Peters nach Middleton und finden Alfred im Gefängnis. Alfred will ihnen helfen und bricht aus, auch wenn er dabei beschossen wird. Ihm ist keine Gefahr zu groß im Dienste der guten Sache. Dann werden alle drei von den Gangstern wieder gefangen genommen und helfen sich wieder gegenseitig aus der Patsche. Am Ende ist Alfred der strahlende Held. Und: Endlich bekommt er in dieser Ausgabe einen Nachnamen. Er lautet noch Beagle. Pennyworth kommt erst viel später – in den 60ern.
Erschienen: 1984 (Batman Special #1), Paperback 2009 (Batman: The Wrath), Hardcover 2014 (Batman: A Celebration of 75 Years)
Im Grunde ist es trivial zu sagen, ein bestimmter Schurke sei das Gegenteil von Batman. Denn das trifft auf die meisten seiner klassischen Schurken zu: Joker ist der Anarchist im Gegensatz zu Recht und Ordnung, Two-Face spiegelt die dunkle Seite seines Doppellebens, der Riddler ist mit seinen Rätseln der intellektuelle Gegenpart zum Detektiv, Man-Bat erklärt sich von selbst usw.
1984 wurde aber ein Schurke geschaffen, der als das genaue Gegenstück konzipiert war: The Wrath. Ein Schurke mit einem ganz ähnlichen Kostüm, nur eben in Rot und Violett statt in Blau und Grau. Er ist sogar am gleichen Tag entstanden: Während Bruce Waynes Eltern von einem Räuber erschossen wurden, wurden seine Eltern, die Einbrecher waren, von einem Polizisten erschossen. Aus dem einen wurde ein Verbrechensbekämpfer, aus dem anderen ein Verbrecher, der sich an Polizisten rächt.
Batman & The Wrath (DC Comics)
Als nächstes ist Commissioner James Gordon dran: Drei Attentatsversuche verübt Wrath auf ihn: ein Schuss, eine Autobombe, eine Bombe in einer Essenslieferung. Batman sieht einen Zusammenhang mit anderen Polizistenmorden. Ohne bestimmten Grund (wahrscheinlich „Instinkt“) vermutet er, sein Gegenstück gefunden zu haben: „The Player on the Other Side“. Laut einem Essay von Thomas Huxley handelt es sich dabei um eine Allegorie: Ein unbekannter Gegner in einem Schachspiel (Welt), der nach den Regeln spielt (Naturgesetze), aber keine Fehler macht.
Doppelter Gedenktag am 26. Juni
The Wrath erfährt, dass der 26. Juni für Batman eine besondere Bedeutung hat. An diesem Tag sind die Waynes gestorben, also muss er Batman sein. Er zerstört das Grab der Waynes und sprayt die Botschaft „Give me C.G.“ darauf – gemeint ist Commissioner Gordon. Dann schlägt er Alfred krankenhausreif. Schließlich kommt es zur Konfrontation in Crime Alley, inklusive Leslie Thompkins.
Mike W. Barr erzählt in „The Player on the Other Side“ eine dramatische und sehr persönliche Geschichte voller Spannung und Wendungen, in der am Ende sogar Batman für einen Tod verantwortlich ist, was aber niemanden zu stören scheint. Michael Golden inszeniert sie über 40 Seiten hinweg mit präzisem Strich, lebensnah und ausdrucksstark.
The Wrath ist ein skrupelloser Killer, der jeden umbringt, der sich ihm in den Weg stellt, aber man erfährt nie seinen wahren Namen. Etwas schade ist, dass es so schnell mit ihm zu Ende geht. Allerdings kehrt der „Anti-Batman“ zurück in Batman Confidential #13-16 (2008) und in Detective Comics Vol. 4: The Wrath (2014).
Nach dem Ende von No Man’s Land begann auch für Batman ein neues Jahrtausend. Gotham und Wayne Manor wurden neu aufgebaut. Die Serie Shadow of the Bat wurde beendet und durch Gotham Knights ersetzt. Und diesmal durfte erstmals eine Frau eine Batman-Serie schreiben: Devin Grayson.
In den ersten sechs Ausgaben erzählt sie zunächst Kurzgeschichten, die sich über ein bis zwei Ausgaben erstrecken und jeweils andere Mitglieder der Batman-Family zum Schwerpunkt haben: Robin, Nightwing, Batgirl, Oracle. Der rote Faden ist die berechtigte Frage: Warum umgibt sich einer wie Batman mit Helfern? Batman müsste es nach seinem Schicksalsschlag besser wissen: „The risk of LOSS is always too GREAT.“ In den Captions reflektiert in jeder Ausgabe ein unbekannter Erzähler, der Bruce Waynes Geheimidentität kennt, über die einzelnen Mitglieder seiner „Familie“. Dabei geht es auch um die Frage, wie Batman damit klarkommt, seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden.
Die Storys handeln meist von gewöhnlichen Kriminellen, die Schurken der Rogue’s Gallery haben nur kleine Auftritte. Die Auflösungen überraschen und überzeugen mal mehr, mal weniger. In einer Ausgabe kämpft Batman gegen den Key, der zuletzt in JLA #8-9 aufgetreten ist. In einem Zweiteiler geht es um den Geist eines toten Jungen, der Tote temporär zu Zombies wiederaufstehen lässt.
Die Rückkehr des Hugo Strange
Die erste längere Story ist der Vierteiler Transference: Hugo Strange kehrt zurück. Und wieder trägt er ein Batman-Kostüm, weil er es einfach nicht lassen kann. Zunächst entführt er Catwoman und lässt sie entkommen. Dann führt er seinen neuesten Racheplan aus, der diesmal von bestechender Einfachheit ist: Er schleicht sich als Psychiater bei Wayne Enterprises ein und will Bruce Wayne bei einer Routineuntersuchung erschießen.
Aber weil er sich dabei viel Zeit mit Reden lässt und sich noch eine Zigarre anzündet, kann sich Bruce aus der misslichen Lage befreien und schnell ins Batman-Kostüm schlüpfen. Doch statt Strange zu entwaffnen und dingfest zu machen, schlägt er ihm nur die Waffe aus der Hand und rennt aufs Dach. Warum? Vielleicht weil Strange ihm später droht, sein Geheimnis zu verraten. Batman springt vom Dach ins Batmobil, das daraufhin explodiert. Strange dringt in Wayne Manor ein und gibt sich als Batman aus. Kurz darauf taucht Bruce auf und scheint völlig ahnungslos von Batman zu sein.
ACHTUNG SPOILER!
Am Ende stellt sich alles nur als große Show heraus, um Hugo Strange von der fixen Idee abzubringen, dass Bruce Wayne Batman ist. Es stellt sich die Frage: Was will er eigentlich? Batman töten oder Bruce Waynes Geheimnis verraten? Auf jeden Fall will er ihn ersetzen. Aber die Motivation scheint zu schwanken. Er sei ein Paradebeispiel geistiger Gesundheit, sagt Strange über sich, aber daran gibt es doch erheblichen Anlass zum Zweifel. Und diese planlose Besessenheit macht die Figur auch so eindimensional.
Aber auch Bruce Wayne benimmt sich hier sonderbar. Nicht nur wegen seiner plötzlichen Amnesie, sondern vor allem weil er sich beim Wiederaufbau von Wayne Manor und in seiner Firma bewusst wie ein Vollidiot verhält, der nicht mal weiß, wie man das Treppenhaus findet, wenn es brennt. Das ist so übertrieben, dass es nicht nur Lucius Fox zur Weißglut treibt.
Visuell bewegen sich die ersten zwölf Ausgaben Gotham Knights auf einem Durchschnittsniveau, wobei einige Zeichner mehr überzeugen als andere. In einer Ausgabe wirkt jede Figur, als hätte man ihre Muskeln bis zum Platzen aufgepumpt, in einer anderen entgleisen alle Gesichtszüge – sehr gewöhnungsbedürftig.
Insgesamt ist das einer der vielen Batman-Bände, die man ohne große Vorkenntnisse lesen kann, aber nicht muss. Das Interessanteste spielt sich in den Captions ab: Es sind vor allem die Essays über Batman und Co., die die Geschichten lesenswert machen.
Wer sich nur für Hugo Strange interessiert: Transference (Gotham Knights #7-11) ist auch im Paperback Batman Arkham: Hugo Strange (2018) erschienen.
Bruce Wayne ist pleite. Ganz plötzlich haben Anteilseigner der Wayne Foundation ihre Anteile verkauft, nachdem sie bedroht worden sind. Lucius Fox hat nicht aufgepasst, weil er mit Wahlkampf beschäftigt war (er will Bürgermeister werden). Aber Bruce gibt sich selbst die Schuld. Jedenfalls gehört die Stiftung nicht mehr Wayne, Lucius fliegt raus, Bruce hat kein Geld mehr, er verliert sogar Wayne Manor.
Als könnte es nicht mehr schlimmer kommen, erleidet Alfred nach dem Besuch eines Fremden plötzlich einen Herzinfarkt und Bruce verliert das Sorgerecht für Jason Todd. Bruce bleiben nur noch 37 Dollar und sein Batman-Kostüm. Zum ersten Mal muss er selbst Lebensmittel kaufen, das Meiste geht für eine Heizplatte drauf, mit der er sich in einem Glockenturm Dosen warmmacht. „Why doesn’t my utility belt have a spoon?“ Er hat nicht mal Kleingeld zum Telefonieren.
Und es kommt noch schlimmer: Ein Unbekannter gibt sich als Batman aus und begeht Diebstähle. Der wahre Batman ermittelt und erkennt einen Zusammenhang. Es muss also jemand sein, der seine Geheimidentität kennt. Da kommen nur zwei in Frage und weil es schon auf dem Cover verraten wird, wollen wir es nicht zu spannend machen: Hugo Strange.
Überleben dank Mandroids
Ist der nicht tot? Ja, das haben wir uns schon beim letzten Mal gefragt. Und nein: Er ist es auch diesmal nicht. Denn der Hugo Strange, der einen Wayne-Manor-Nachbau auf sich einstürzen ließ (Batman #356, 1983) war kein echter Hugo Strange, sondern nur ein Roboter. Diese Erklärung ergibt nicht wirklich Sinn, wo es ihm doch beim letzten Mal sehr darauf ankam, Batman im Zweikampf zu besiegen. Aber sei’s drum: Der verrückte Professor hat Bruce ruiniert und will jetzt auch Batmans Ruf folgen lassen.
Batman und Robin sprengen sich ihren Weg nach Wayne Manor, müssen mit Batman- und Strange- und Robin-Robotern („Mandroids“) fertig werden. Nach einer Prügelei in der Bathöhle, kommt es zum Showdown mit Helikopter und Batmobile. Strange landet im Knast. Aber ist es auch diesmal der echte? Ja, alle möglichen Tests beweisen es. Strange ist derweil verwirrt, ob er wirklich weiß, dass Batman Bruce Wayne ist, oder ob Batman ihn das nur glauben lassen will.
Und als Bruce, Jason und Alfred am Ende vor den Trümmern von Wayne Manor stehen, bleibt am Ende die Erkenntnis, dass aller Luxus bloß wertloses Zeug ist. „Home is where the heart is.“ Zurück zum Status quo. Bis dahin war es aber ein Vergnügen, Bruce und Batman zumindest kurz ganz am Boden zu sehen.