Lew Sayre Schwartz

Batman und sein Wingman

Batman 65 1951

DC Comics

Titel: A Partner For Batman!

Autor/Zeichner: Bill Finger/Bob Kane, Lew Sayre Schwartz

Erschienen: 1951 (Batman #65), Paperback 2009 (The Black Casebook)


Bei einem Einsatz bricht sich Robin das Bein. Für sechs Wochen kann er nicht mehr das Verbrechen bekämpfen. Doch Commissioner Gordon weiß Rat: Zusammen mit Batman castet er einen Stellvertreter aus Europa: Wingman heißt die rot-gelb kostümierte Gestalt. Ein Typ mit Flügeln und ohne Eigenschaften.

Robin sorgt sich, dass dieser Wingman ihn dauerhaft ersetzen könnte. Danach sieht es zunächst nicht aus, denn während seiner Ausbildung mit Batman erweist er sich Robin gegenüber als unterlegen. Doch als es dann gegen das Verbrechen geht, zeigt Wingman sein Talent – und schon ist die Rede davon, dass Robin überflüssig sein könnte.

Am Ende stellt sich alles nur als großes Missverständnis heraus. Eines, das Batman sogar selbst befördert hat, indem er mit Wingman die Kostüme getauscht hat. Davon hat sich selbst Robin täuschen lassen. Moral: Hätte er mal lieber Batman vertraut! Wer Wingman wirklich ist, bleibt allerdings offen. Ist auch egal. Am Ende diente das ganze Abenteuer nur dazu, dass sich Robin seiner Freundschaft zu Batman versichert.

>> Batman 1950-1959

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Die Bathöhle lernt fliegen

detective comics 186

DC Comics

Titel: The Flying Bat-Cave

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Lew Sayre Schwartz

Erschienen: 1952 (Detective Comics #186), Paperback 2007 (Secrets of the Batcave)


Eine Bande Gangster nimmt Robin gefangen und erpresst Batman: Sie lassen Robin nur frei, wenn Batman eine Woche lang Gotham nicht betritt. Der Held lässt sich darauf ein und erhält Robin zurück. Aber warum sollte sich Batman jetzt noch daran halten? Weil Batman nun mal sein Versprechen hält – auch wenn es gegenüber Gangstern ist. Aber natürlich hat Batman einen Plan B.

Fliegende Bathöhle

Fliegende Bathöhle

Denn er weiß, was kommt: Die Bande plant, in dieser Woche Sturmfrei mächtig Reibach zu machen. Da Batman die Stadt nicht betreten darf, baut er sich schnell eine fliegende Bathöhle zusammen. Von dort aus kann er die Verbrecher verfolgen, ohne einen Fuß in die Stadt zu setzen. Mit einem Magneten beraubt er die Gauner ihrer Waffen und liefert sie so der Polizei von Gotham aus (ja, dafür scheint sie noch gut zu sein).

Entwaffnend: Batmans Riesenmagnet

Entwaffnend: Batmans Riesenmagnet

Batman hat in seiner fliegenden Bathöhle sogar den Riesenpenny eingepackt – aus reiner Sentimentalität, um sich ein wenig heimischer zu fühlen. (Die mindestens eine Tonne Gewicht scheint die Flugfähigkeit nicht zu beeinträchtigen.) Und die Münze erweist sich sogar als ziemlich nützlich, als Batman per TV-Schalte vor Gericht gegen einen Verbrecher aussagen soll und die Komplizen das Signal blockieren, hält der Riesenpenny die Störung vom Gerichtssaal fern.

Batmans Riesenpenny

Batmans Riesenpenny

Zum Schluss haben die Gauner die Schnauze voll und beschießen Batmans Flugzentrale von einem Postgebäude aus. Batman und Robin stürzen sich auf sie. Aber brechen sie damit nicht das Versprechen? Nein, denn die Post ist Bundesgelände! Tja, Bildung zahlt sich eben immer aus. Jedenfalls bei Batman.

Riesenpenny als Schild

Riesenpenny als Schild

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