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The Batman: Der erste Teaser

Der erste Teaser zu Matt Reeves‘ The Batman ist da – und er ist düster. Extrem düster. Ein Serienkiller (mutmaßlich der Riddler) wickelt die Köpfe seiner Opfer in Klebeband ein. „No more lies“ steht darauf. Batman (Robert Pattinson) erhält eine Halloween-Karte mit Hinweisen: „Haven’t a clue? Let’s play a game, just me and you“, steht darauf und auch sonst scheint der Riddler einen Hang zum Dichten zu haben:

„If you are justice, please do not lie: What is the price for your blind eye?“

Die Stimmung erinnert stark an David Finchers Sieben. Batman tritt brutal auf, als er ein Gangmitglied mehr zusammenschlägt als nötig erscheint. Auf die Frage, was er sein soll, antwortet er nur: „I’m vengeance.“ Batman trifft auch auf Catwoman, die hier – wie schon in The Dark Knight Rises – nur ein abstrakt angedeutetes Katzenkostüm trägt.

Logo zu "The Batman"

Das Logo zu „The Batman“ (Warner Bros.)

The Batman soll am 1. Oktober 2021 in die US-Kinos kommen. Jeffrey Wright (bekannt als Felix Leiter aus James Bond) übernimmt die Rolle von James Gordon, Andy Serkis wird als Alfred Pennyworth auftreten. Catwoman wird gespielt von Zoë Kravitz, der Pinguin von Colin Farrell, der Riddler von Paul Dano und Carmine Falcone von John Turturro.

Zu dem Film soll es außerdem noch eine Spin-off-Serie auf HBO Max geben, die sich der Polizei von Gotham widmet. Produziert wird sie ebenfalls von Matt Reeves, Showrunner soll Terence Winter sein.

Ben Affleck und Michael Keaton in The Flash

Darüber hinaus wurde bekannt, dass Ben Affleck und Michael Keaton als Batman zurückkehren werden – im neuen Flash-Film mit Ezra Miller. Es wird also eine Zeitreisegeschichte á la Flashpoint. Geplanter Kinostart ist 2022. Einen Trailer gibt es noch nicht, dafür ein erstes Bild vom neuen Flash-Kostüm:

Vorschau auf Zack Snyder’s Justice League

Hier kann man Batfleck und Ezra Miller als Flash noch einmal sehen: im offiziellen Teaser zu Zack Snyder’s Justice Leagueder 2021 auf HBO Max erscheinen soll. Darin kommt nicht nur der ersehnte Schurke Darkseid vor, sondern auch Superman im schwarzen Kostüm – und das Ganze pathetisch untermalt von Leonard Cohens Hallelujah, das Snyder bereits in einer Szene im Film Watchmen benutzt hat.

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Erster Blick auf James Gunns „The Suicide Squad“

Poster zu "The Suicide Squad"

Das Poster zu „The Suicide Squad“ (Ausschnitt) (Warner Bros.)

Im August 2021 soll James Gunns The Suicide Squad in die Kinos kommen. Wer mitspielt, ist schon lange bekannt, nun hat der Regisseur und Autor beim Event DC Fandome auch die Rollen der Schauspieler verraten.

Vier sind bekannte Gesichter aus dem ersten Teil:

  • Viola Davis als Amanda Waller
  • Margot Robbie als Harley Quinn
  • Joel Kinnaman als Colonel Rick Flag
  • Jai Courtney als Captain Boomerang

Die neuen Rollen sind überwiegend eher abseitige Charaktere, von denen die meisten nur eingefleischten Comic-Experten etwas sagen dürften:

  • Idris Elba als Bloodsport
  • David Dastmalchian als Polka-Dot Man
  • Michael Rooker als Savant
  • Flula Borg als Javelin
  • Daniela Melchior als Ratcatcher 2
  • Mayling NG als Mongal
  • Peter Capaldi als Thinker
  • Alica Braga als Solsoria
  • Pete Davidson als Blackguard
  • Nathan Fillion als T.D.K.
  • Sean Gunn als Weasel
  • John Cena als Peacemaker
  • Steve Agee als King Shark

Ein Trailer wurde bei DC Fandome nicht gezeigt, dafür ein kurzer Blick hinter den Kulissen, der auch ein paar kurze Einblicke in den Film gewährt:

James Gunn (Guardians of the Galaxy) verspricht ein großes Spektakel mit mehr Spezialeffekten als irgendwo sonst – und spart auch nicht mit Superlativen für die Besetzung und den Spaß, den er bei der Arbeit hatte (und noch immer hat). Hoffen wir, dass es wenigstens halb so gut wird, wie er sagt. Aber James Gunn ist zum Glück nicht David Ayer, der den ersten Teil verbrochen hat. Außerdem: Es kann nur besser werden. Und vor allem witziger.

https://twitter.com/JamesGunn/status/1297258496459550720

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Wonder Woman 1984: Der zweite Trailer

Eigentlich sollte die Fortsetzung von Wonder Woman, Wonder Woman 1984, längst in den Kinos gestartet sein, aber wegen der Coronakrise wurde der Erscheinungstermin auf den 1. bzw. 2. Oktober 2020 verschoben. Nun hat Warner Bros. beim Fan-Event DC Fandome den zweiten Trailer präsentiert: Neben einer Menge Action-Szenen ist auch Kristen Wiig in ihrer Gestalt als Cheetah zu sehen. Pedro Pascal als Schurke Max Lord war bereits im ersten Trailer in Erscheinung getreten.

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Justice League Dark – Apokolips War: Düstere Aussichten

Titel: Justice League Dark – Apokolips War

Regie/Drehbuch/Story: James Tucker/Mairghread Scott/Christina Sotta, Ernie Altbacker

Erschienen: 2020 (Direct-to-Video)


Darkseid plant einen erneuten Angriff auf die Erde. Superman findet: Darauf sollte man nicht warten, sondern zum Präventivschlag auf Apokolips ausholen. Er hat einen Plan – doch der geht in die Hose. Zwei Jahre später herrscht Darkseid über die Erde. Viele Helden sind tot, andere wie Batman und Lex Luthor dienen dem Tyrannen, der Rest hat sich zurückgezogen – darunter fallen auch Constantine, Etrigan und Superman, der dank eines kryptonithaltigen Brusttattoos seine Kräfte verloren hat. Dann taucht Superman mit Raven bei Constantine auf und bittet ihn um Hilfe bei einem Aufstand gegen Darkseid. So raufen sich die Überbleibsel von Justice League, Justice League Dark, Teen Titans und Suicide Squad zum letzten Gefecht zusammen.

Justice League Dark - Apokolips War (Cover)

Warner Bros.

Was im Jahr 2013 mit dem Justice League: The Flashpoint Paradox begann, findet in Justice League Dark: Apokolips War sein (vorläufiges) Finale. Viele Fäden, die in den 14 Filmen des DC Animated Movie Universe gesponnen wurden, werden hier zusammengeführt, unter anderem aus Justice League: War, Justice League Dark, The Death of Superman. Damit werden Fans belohnt, die dieses kleine Filmuniversum über die Jahre mitverfolgt haben, aber auch Comicfans, die einen Remix aus Grant Morrisons Rock of Ages (JLA #10-15, dt. Stein der Weisen) und Geoff Johns’ Darkseid War (Justice League #40-50) erkennen werden.

Wir sehen eine postapokalyptische, totalitäre Welt, in der die Lage hoffnungslos erscheint. „Paradooms“, Mischungen aus Paradämonen und Doomsday, treiben ihr Unwesen, Batman dient Darkseid auf dem Möbius-Stuhl. Es ist ein Film für Erwachse – nicht von ungefähr ist der Film erst ab 18 Jahren freigegeben, denn es geht darin sehr blutig zu: Helden werden erschossen und auseinandergerissen, Schurken werden bei lebendigem Leib gefressen und zu allem Überfluss zermatscht Harley Quinn noch einige Köpfe mit ihrem großen Holzhammer – die Handlanger warten auch immer höflich, bis sie an der Reihe sind.

Auch wer an solchen Fragwürdigkeiten keinen Gefallen findet, kann von Apokolips War gut unterhalten werden. Die Story bietet einige interessante Wendungen und viel Action, die am Ende – wie so oft – auch ermüden kann, aber hin und wieder gibt es zum Glück auch ein paar Lacher (am besten: Etrigan!). Allerdings wirkt die Animation leider auch hier oft lieblos und billig.

Offen bleibt die Frage, wie sich einige Helden oder Weltregionen zwei Jahre lang Darkseid entziehen konnten. Und am Ende – ACHTUNG SPOILER! – kommt es, wie es kommen muss: Flash dreht die Zeit zurück – schon wieder -, was aber das ganze Bemühen des Films mit dem ältesten Trick der Science-Fiction annulliert, weil man es offenbar dem Publikum nicht zumuten kann, nur noch mit einer Rumpfbesetzung die Erde wieder neu aufzubauen.

Kurz gesagt: Man hätte das alles auch einfacher haben können. Aber so will sich DC wohl eine Hintertür offen halten, eine neue Filmreihe anzufangen, die dann wieder von vorn beginnt. Das ist das Schicksal der unendlichen Erzählung: Alle paar Jahre muss man wieder alles auf Null setzen. Vielleicht sehen wir dann endlich die angekündigte Adaption von The Long Halloween oder auch bislang unverfilmte Storylines wie Knightfall.

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Neues aus dem Dark Multiverse: Hush und Flashpoint

Tales from the Dark Multiverse: Batman: Hush #1 (DC Comics)

Im vergangenen Jahr hat DC die Tales from the DC Dark Multiverse gestartet, eine Art Elseworlds-Storys nach dem Modell „Was wäre wenn“, nur dass dieses Mal bereits bestehende Storys aus dem DC-Universum variiert werden: Bei Batman war es Knightfall, sonst gab es noch Death of Superman, Infinite Crisis, Blackest Night und New Teen Titans: The Judas Contract – mittlerweile auch gesammelt als Paperback erschienen.

Jetzt legt DC Comics nach mit zwei neuen Tales from the Dark Multiverse: Am 3. November 2020 erscheint eine Variation auf Hush von Phillip Kennedy Johnson und Dexter Soy. Sie gehen der Frage nach: Was wäre, wenn Tommy Elliot Bruce Waynes Leben ruiniert hätte, als sie noch Kinder waren? Tommy wächst als Dunkler Prinz von Gotham City auf, mit der Hilfe von Talia al Ghul, Oswald Cobblepot, Harvey Dent und Jason Todd. Da taucht „Batman the Silenced“ auf, der sich an Tommy rächt … Das Cover zeigt uns einen Batman mit Bandagengesicht.

DC Comics

Am 17. November 2020 erscheint Tales From the Dark Multiverse: Flashpoint – geschrieben und gezeichnet von Bryan Hitch (JLA, The Batman’s Grave). Hier geht’s um die Frage: Was wäre, wenn Barry Allen es nicht geschafft hätte, die Welt wieder gerade zu rücken? In dieser Flashpoint-Welt würde Thomas Wayne immer noch als Batman Gotham unsicher machen und die Amazonen und Atlantis würden sich immer noch zum Krieg rüsten. Wird es dem Reverse Flash gelingen, Barry Allens Vermächtnis auszulöschen?

Da die Flashpoint-Welt bereits ausführlich erkundet wurde, scheint es hier weniger um etwas Neues als eine eine Rückkehr zum Vertrauten zu gehen. Wiedersehen mit dem Flashpoint-Batman gab es bereits in der Serie Batman, die von Tom King geschrieben wurde, zuletzt im Event City of Bane.

Beide Hefte werden 48 Seiten umfassen und 5,99 US-Dollar kosten.

„A Death in the Family“ wird zum interaktiven Film

Die Storyline A Death in the Family schrieb im Jahr 1988 Comic-Geschichte. Damals standen die Leser von Batman vor einer folgenschweren Entscheidung. Sollte Robin (Jason Todd) sterben, nachdem er vom Joker mit einer Brechstange erschlagen wurde? Die Leser durften per Anruf abstimmen. Das Votum fiel knapp aus. Das Urteil lautete Tod. Jason starb, Batman war für eine Weile untröstlich, bis er dann sehr schnell Trost und Ersatz in Robin III, Tim Drake, fand. Später kehrte Jason Todd – ganz ohne Leservotum – von den Toten zurück und treibt seitdem als Killer Red Hood sein Unwesen.

Warner Bros.

Verfilmt wurde diese Geschichte in Kurzform bereits im Prolog von Under the Red Hood (2010). Jetzt hat DC eine Langfassung der besonderen Art angekündigt: Batman: Death in the Family – als „Interactive Movie“. Die Zuschauer können dann wie damals selbst entscheiden, was aus Jason Todd wird. Nach der Schlüsselszene gibt es drei Optionen und der Trailer deutet an, dass es auf Hush, Red Hood oder Red Robin (mit Panzerfaust) hinauslaufen kann – auch Two-Face wird dabei sein.

Der interaktive Film von Brandon Vietti soll am 13. Oktober 2020 in den USA herauskommen – auf Blu-ray und auch in digitaler Form, dann allerdings nicht interaktiv (Under the Red Hood: Reloaded). Zu dem Hauptfilm wird es als Bonus eine Zusammenstellung von bereits anderweitig veröffentlichten Kurzfilmen aus der Reihe DC Showcase geben: Sgt. Rock, Death, Phantom Stranger und Adam Strange.

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Neues Watchmen-Spin-off: „Rorschach“

DC Comics

DC kann’s nicht lassen. Vor nicht einmal einem Jahr ging die Watchmen-Fortsetzung Doomsday Clock zu Ende. Jetzt hat der Verlag eine neue zwölfteilige Serie angekündigt: Rorschach. Starten soll sie am 13. Oktober 2020. Geschrieben wird sie von Tom King und gezeichnet von Jorge Fornés, die beide schon an der Batman-Serie zusammengearbeitet haben.

DC Comics

Die Handlung spielt 35 Jahre nach Watchmen. Rorschach ist nach seinem Tod zur Ikone geworden. Dann taucht er wieder auf, um zusammen mit einem anderen Vigilanten den Kandidaten zu ermorden, der Präsident Robert Redford ablösen soll. In der Ankündigung heißt es:

Follow one determined detective as he walks backward in time, uncovering the identities and motives of the would-be killers, taking him deep into a dark conspiracy of alien invasions, disgraced do-gooders, mystical visions, and yes, comic books.

Es ist nicht das erste Spin-off zu Rorschach. Im Jahr 2012 hat es im Rahmen der Reihe Before Watchmen eine vierteilige Rorschach-Minserie von Brian Azzarello und Lee Bermejo gegeben – und schon die wäre nicht unbedingt nötig gewesen. In Doomsday Clock hat Rorschach in Reggie Long einen Nacheiferer gefunden, der sein Vorbild missverstanden hat. Die Watchmen-Serie auf HBO hat es geschickt geschafft, das schwierige geistige Erbe dieser Figur einer Gruppe von White Supremacists anzudichten, der Seventh Kavalry.

King kündigt für seinen Comic ebenfalls einen politischen Kommentar zum Zeitgeschehen an:

„Like the HBO Watchmen show and very much like the original ‘86 Watchmen this is a very political work. It’s an angry work. We’re so angry all the time now. We have to do something with that anger. It’s called Rorschach not because of the character Rorschach, but because what you see in these characters tells you more about yourself than about them.“

King ist zwar Eisner-Preisträger, hat zuletzt aber einen zähen und bestenfalls umstrittenen Batman abgeliefert. Eine Batman/Catwoman-Serie ist angekündigt. Er hat auch Mister Miracle, The Sheriff of Babylon und Vision geschrieben.

Was auch immer der Autor mit dem Charakter macht: Watchmen-Autor Alan Moore dürfte dagegen sein. Er hält weder etwas von den Verfilmungen noch den Comics zu seinem Klassiker.

White Knight geht weiter mit Harley Quinn

DC Comics

Die deutsche Paperback-Ausgabe von Curse of the White Knight (Der Fluch des Weißen Ritters) gibt es schon im Laden (ich warte immer noch auf die englische, die erst im September herauskommt), nun hat DC Nachschub angekündigt: Am 20. Oktober 2020 startet die sechsteilige Miniserie Batman: White Knight Presents Harley Quinn. Diese spielt zwei Jahre nach den Ereignissen des „Fluchs“ und behandelt die Rolle von Harley Quinn als Mutter von Zwillingen.

Geschrieben wird die Story von Katana Collins, Ehefrau von Sean Murphy, dem Autor und Zeichner von Batman: White Knight und Curse of the White Knight. Murphy ist hier als Co-Plotter und Cover-Zeichner beteiligt. Für die Zeichnungen im Inneren wird Matteo Scalera verantwortlich sein.

Ein erster Spin-off von White Knight war im vergangenen Jahr Batman: White Knight Presents Von Freeze. Ferner hat Murphy auch neue Storys zu Nightwing und Batgirl angekündigt, allerdings noch ohne Details zu nennen.

Eine gemeinsame Arbeit von Collins und Murphy gibt es schon am 31. Juli zu sehen: Sie gestalten gemeinsam das sechste Kapitel der Digital First-Serie Harley Quinn: Black + White + Red.

>> Harley Quinn-Comics

„The Batman“ bekommt Spinoff-Serie auf HBO Max

Gotham Central (DC Comics)

Der neue Batman-Film von Matt Reeves ist noch gar nicht fertig, wegen der Coronakrise verzögert sich der Starttermin voraussichtlich bis 1. Oktober 2021, da kommt Warner Bros. schon mit etwas Neuem um die Ecke: Auf dem Streamingportal HBO Max soll eine Spinoff-Serie erscheinen, in deren Mittelpunkt das Gotham City Police Department und die Korruption in Gotham stehen. Ein Titel, ein Starttermin sowie Details zu Charakteren und Besetzung sind nicht bekannt. Allerdings deutet die Pressemitteilung an, dass es darum geht, ein neues Batman-Universum über mehrere Plattformen aufzubauen. Es soll viele Charaktere geben, die in der Serie vertieft werden.

Die Serie wird produziert von Matt Reeves und Dylan Clark, die gemeinsam auch The Batman produzieren. Showrunner wird Terence Winter sein, der bereits an den Sopranos mitgeschrieben hat und für die grandiose Prohibitions-Serie Boardwalk Empire verantwortlich war. Von ihm stammt auch das Drehbuch zum Martin Scorsese-Film The Wolf of Wall Street.

Das neue Batmobil in The Batman (Quelle: Matt Reeves/Twitter)

Das Konzept des neuen Projekts erinnert an die preisgekrönte Comicserie Gotham Central (2002-2006) von Ed Brubaker und Greg Rucka. Darin taucht Batman nur am Rande auf, während im Mittelpunkt die Polizisten und ihr Umgang mit dem Verbrechen stehen. Die Grundidee wurde bereits in der Serie Gotham (2014-2019) adaptiert, allerdings als Prequel vor der Entstehung von Batman.

In The Batman wird Robert Pattinson die Hauptrolle übernehmen. Jeffrey Wright (bekannt als Felix Leiter aus James Bond) wird James Gordon spielen, Andy Serkis wird als Alfred Pennyworth auftreten. Catwoman wird gespielt von Zoë Kravitz, der Pinguin von Colin Farrell, der Riddler von Paul Dano und Carmine Falcone von John Turturro.

Dass Kinofilme zu Serien adaptiert werden, ist ein Trend, der seit Jahren anhält. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Neu ist, dass jetzt Filme Hand in Hand mit Serien konzipiert werden. Für HBO Max wurde auch bereits eine Spinoff-Serie zum neuen Dune-Film von Denis Villeneuve angekündigt: Dune: The Sisterhood. Und im Jahr 2021 soll dort dann auch endlich Zack Snyder’s Justice League erscheinen – möglicherweise als vierteilige Miniserie.

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Neue Anthologie: „Batman Arkham: Talia al Ghul“

DC Comics

Die Batman Arkham-Reihe präsentiert seit 2015 einen Querschnitt durch die Karrieren von Batmans Schurken. Nicht vollständig, aber weitgehend repräsentativ schließen sie einige Bildungslücken für alle, die sich für Comicgeschichte interessieren – auch wenn manches selbst lückenhaft bleibt und manche Storys nur angerissen werden.

Die größten Schurken haben bereits einen solchen Band bekommen: Riddler, Scarecrow, Clayface, Two-Face, Pinguin, Mister Freeze, Man-Bat, Poison Ivy, Killer Croc und Black Mask. Allerdings auch bestenfalls zweitrangige Gestalten wie Hugo Strange, Zsasz und die vergessenswerte Joker’s Daughter (die niemals seine Tochter war), während Mad Hatter, Scarface und Bane immer noch fehlen.

Aber auf die werden wir wohl noch warten müssen: Nach einem unnötigen Band Ra’s al Ghul ist für den 23. März 2021 auch Talia al Ghul angekündigt. Das führt dazu, dass darin wieder Batman #232 (1971) vorkommt. Der Rest bildet einen seltsamen Flickenteppich:

Da ist man besser bedient mit Bänden wie Tales of the Demon und Birth of the Demon, das im September als The Demon Trilogy als Hardcover erscheint. Auch das Meisterwerk Death and the Maidens liest man besser vollständig – es ist viel zu schade, daraus nur ein Kapitelchen zu reißen.

Vielleicht steckt dahinter auch der Versuch, Talia zu einer Figur eigenen Rechts zu machen. Aber dazu ist sie viel zu sehr mit ihrem Vater verbunden. Auf jeden Fall tut man ihr mit einer solchen halbgaren Sammlung keinen Gefallen. Denn Fans haben das Meiste davon schon und Neulinge bekommen eigentlich nur ein paar Teaser ohne Zusammenhang geliefert. Schwach.

Übrigens: Wer den Riddler- oder Scarecrow-Band von Batman Arkham besitzt, kann sich glücklich schätzen. Bei Amazon werden dafür mittlerweile dreistellige Summen verlangt.

>> Liste der Ra’s al Ghul-Comics