Man-Bat und die Rückkehr nach Wayne Manor

Titel: The Ghost of Wayne Mansion/Requiem for A Hero/Shadow Play

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Irv Novick, Gene Colan, Klaus Janson

Erschienen: 1981-1982 (Batman #341-342, #348), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2)


Vor zwölf Jahren (nach unserer Zeitrechnung) hat Batman Wayne Manor verlassen, ist in ein Penthouse in Gotham City gezogen und hat sich eine neue Batcave eingerichtet, samt Trophäensammlung, damit er es da schön heimelig hat. Doch ganz weg war Wayne Manor nie. 1974 schien ein Monster das verlassene Anwesen unsicher zu machen (Detective Comics #438). Nun scheint es dort wieder zu spuken. Behaupten jedenfalls drei Kinder, sich dort unbefugterweise herumgetrieben haben. Und ein Polizist meint auch, dort zwei rote Augen gesehen zu haben.

Doch das scheint zu reichen, damit Commissioner Gordon höchstselbst den Fall übernimmt und Bruce Wayne darum bittet, Wayne Manor zu untersuchen. Bruce will natürlich nicht, dass sein Geheimnis von Spürnasen entdeckt wird, also sagt er nein. Gordon wird sauer und holt sich das Ja von der Gotham Historical Society, die ohnehin das Gebäude verwaltet. Höchst seltsam! Gordon leidet unter dem Druck der anstehenden Bürgermeisterwahl – sein Job steht auf dem Spiel, weil Kandidat Hamilton Hill ihn loswerden will.

Geisterjäger gegen Man-Bat

Da stellt Batman fest, dass sich tatsächlich jemand in Wayne Manor rumtreibt und anscheinend sogar den geheimen Zugang zur Batcave gefunden hat! Während Gordon mit dem gar nicht abergläubischen „Geisterjäger“ Dr. Thirteen das Gebäude untersucht, versucht Batman, die Aktion zu sabotieren, mit einem Kurzschluss in der Stromversorgung und indem er das Sonargerät beschädigt.

Batman in Man-Bats Fängen! (DC Comics)

Batman entdeckt keinen Geringeren als Man-Bat in der Batcave und wird sofort von diesem angegriffen. Dr. Thirteen hilft ihm, indem er der Fledermaus mit der Sonarpistole eins über den Schädel zieht, Batman benutzt dann die Schallkanone, um das Monster zu verjagen.

Später erfährt Bruce von Francine, dass Kirk es zuletzt mit dem Man-Bat-Serum übertrieben hat und sich an Batman dafür rächen will, dass er die kranke Tochter Rebecca hat sterben lassen – doch die ist gar nicht tot, leidet aber immer noch an ihrem überempfindlichen Gehörsinn (The Brave and the Bold #165, 1980), obwohl Superman sie eigentlich davon geheilt hat (DC Comics Presents #35).

Bei der nächsten Konfrontation in der Höhle versucht Batman, Man-Bat mit Gewalt ein Gegenmittel zu verabreichen, aber es zeigt keine Wirkung. Man-Bat kann entkommen.

Zurück in die alte Batcave

Ein paar Ausgaben später (Batman #348, 1982) beschließt Bruce nach einem Abenteuer gegen Two-Face (Detective Comics #513), nach Wayne Manor und in die alte Batcave zurückzukehren – samt Trophäensammlung. Der Umzug wird zum absurden Aufwand: Beim Ausladen des Riesenpennys richten Bruce und Dick Zerstörung an und zermalmen dabei fast Alfred. Dann aber taucht Kirk Langstroms Frau Francine an der Tür auf, samt Tochter Rebecca, und wirft Bruce vor, ihrem Mann nicht geholfen zu haben. Sie erleidet einen Zusammenbruch.

Umzug mit Riesenpenny (DC Comics)

Bruce nutzt die Gelegenheit, zieht sich um, schnappt sich als Batman das Kind und rennt mit ihr durch das Höhlensystem unter Wayne Manor, um den Vater anzulocken, der als Man-Bat immer noch da unten sein Unwesen treibt. Das Manöver ist nicht ungefährlich. Immerhin hat Kirk jeglichen Realitätssinn verloren, will heißen: Er hat Wahnvorstellungen. Ihm fehlt der Blick für seine Tochter. Er glaubt immer noch, dass sie tot ist. Und man kämpft am Rande eines tiefen Abgrunds. Tatsächlich fällt bei der Konfrontation Rebecca auch in die Tiefe, aber da besinnt sich zum Glück Man-Bat seiner Menschlichkeit, entdeckt seine Vaterinstinkte, kommt wieder zur Vernunft und rettet sein Kind.

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