Neue Serie: The Batman’s Grave

Batmans Grave

DC Comics

Kurz vor der San Diego Comic-Con 2019 überschlagen sich die Meldungen zu Batman. Nachdem DC ein Joker-Comic von Jeff Lemire und Andrea Sorrentino verkündet hat, ist jetzt eine Maxiserie von Warren Ellis und Bryan Hitch in Arbeit. The Batman’s Grave wird sie heißen, zwölf Teile umfassen und am 9. Oktober 2019 starten.

Batman's Grave #1

DC Comics

Die Story klingt noch etwas vage: Während Alfred Pennyworth jede Woche das Grab der Waynes pflegt, versetzt sich Batman in den Verstand eines Mordopfers, dessen Gesicht zur Hälfte zerstört ist. Batman identifiziert sich auf psychotische Weise mit Mordopfern. Er begibt sich in ihre Leben und wird besessen von jedem Detail ihrer Tode.

Ellis und Hitch haben bereits gemeinsam an The Authority (1999-2000) gearbeitet. Ellis hat auch einige Batman-Storys geschrieben, darunter ein Crossover mit Planetary, „Infected“ (Legends of the Dark Knight #83–84), eine Batman Black and White-Geschichte und zuletzt eine für Detective Comics #1000. Hitch hat Batman zuletzt für seine Justice League gezeichnet.

Batmans Grave

DC Comics

4 Kommentare

  1. Ich hab das gute Stück endlich gelesen und zwar in Form eines Hardcovers, welches ich mir neulich auch gleich mal von Bryan Hitch persönlich babe signieren lassen, aber das nur nebenbei.
    Ich muss sagen die Geschichte fängt vielversprechend an und die Zeichnungen sind ein Fest für die Augen. Allerdings ist mir die Art und Weise, wie Batman sich permanent in die Opfer (und niemals auch nur ansatzweise in die Täter!) hinein versetzt, ein wenig zu creepy. Mit jeder Ausgabe wird der Held mehr vermöbelt und kommt schlechter daher, er verlässt sich zu einem großen Teil auf technische Unterstützung und hat meiner Meinung nach Todessehnsucht. Er blutet wie in Schwein, wird unter der Dusche ohnmächtig, wirkt bisweilen sehr hilflos. Alfred kritisiert ihn sehr oft und kommt noch um einiges sarkastischer und zynischer daher als gewohnt und auch dem Alkohol scheint er alles andere als abgeneigt. Immerhin versteht er was von gutem Scotch.
    Die „keine Waffen und kein Töten“- Politik von Bruce wird hier sehr in Zweifel gestellt. Er wirkt fast schon lächerlich machtlos, als er verwundet nach Hause zurückkehrt und Alfred ihm zum xten Mal vorwirft, dass er sich mitten im Krieg befände und er der einzige sei, dem das nicht auffiele, bzw. dem das egal sei. Die gesamte Story wirkt wie ein einziger Downfall, eine Art Abgesang auf Batman. Bruce wirft sich frontal in jeden Kampf, ohne Taktik, ohne Geschick, ohne Finesse. Das Ende ist schon nach Ausgabe vier zu vorhersehbar, was bei dem Titel „Batman’s Grave“ ja nun auch kein Wunder ist. Batman ist hier allzu menschlich, fehlbar, verletzlich, sterblich. Das Lesen ist jetzt einige Tage her, aber ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich den Comic gut finde, oder eben nicht. Er gehört definitiv nicht zu meinen Favourites, so viel ist mal safe.

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