Batman

Snyder-Cut: Hat sich das Warten gelohnt?

Warner Bros.

Zack Snyder hat es geschafft. Nach Man of Steel, Batman v Superman hat er mit Zack Snyder’s Justice League endlich den dritten Teil seiner DC-Filmreihe so unters Volk gebracht, wie er ihn haben wollte. Snyder hatte das Projekt kurz vor Ende wegen des Suizids seiner Tochter verlassen, Joss Whedon (Avengers) hat den Film zum Teil umgeschrieben und eine Kurzfassung daraus gemacht, mit niemand so richtig glücklich war, weder Kritiker noch Fans. Drei Jahre lang haben die Snyder-Fans gefordert: #ReleaseTheSnyderCut – nun ist er da. Ein vierstündiger Film, der längste Superheldenfilm des 21. Jahrhunderts, im Stream auf HBO Max (bei uns auf Sky). Sind die Länge und der Hype gerechtfertigt?

Das Wichtigste vorab: Der Film ist zu lang. Viel zu lang. Und damit kränkelt er wie bereits seine beiden Vorgänger-Filme an dem Snyder-Syndrom. Der Film braucht eine gefühlte Ewigkeit um in die Gänge zu kommen. Das zeigt sich schon am Anfang, der ganze acht Minuten braucht, bis überhaupt etwas passiert. So lange dauert der Vorspann inklusive Rückblende, was bisher geschah, und das Einführen der drei Mutterboxen. Und so wirkt der Großteil des Films wie Fahren mit angezogener Handbremse.

Zu langsam, zu viel

Im Grunde wird die bekannte Geschichte in einer Extra-Lang-Fassung erzählt. Die Szenen aus der Kinofassung sind im Wesentlichen dieselben, nur eben oft ausgedehnt. Das ist nicht immer schlecht, denn es macht sich in der ersten Wonder-Woman-Szene bemerkbar, dass die Auswirkungen der Gewalt gezeigt werden: Wonder Woman tötet die Terroristen. (Das ist moralisch fragwürdig, aber zumindest konsequent dargestellt.) Doch so dynamisch die Szene zum Teil gedreht ist, wird sie ausgebremst durch den überzogenen Einsatz von Zeitlupe – Snyders Lieblingsstilmittel.

Es gibt fast keine Szene ohne Slow Motion, mit der Snyder besondere Momente einzufangen und auszudehnen versucht, wodurch sie fast wirken wie große Panels oder Splash Pages im Comic, aber damit übertreibt er es bis zur unfreiwilligen Selbstpersiflage. Schier unerträglich langgezogen ist etwa die Szene, in der Barry Allen eine Frau bei einem Unfall rettet – und sie bleibt ohne Relevanz, selbst wenn sie bloß als Auftakt für spätere Filme dienen soll.

Die vielen zusätzlichen Filmminuten wirken wie die Extras-Abteilung von DVDs und Blu-rays, in denen man sich durch die geschnittenen und erweiterten Szenen klickt. Meistens bieten sie keinen Mehrwert und so ist es auch hier. Im direkten Vergleich mit der Kinofassung merkt man sofort, warum das Meiste weggelassen wurde, denn man braucht es einfach nicht. Viele Einstellungen und Dialoge lassen die Handlung bloß weiter auf der Stelle treten: Hippolyta redet mit einem Pfeil, Dianas Spurensuche in Griechenland, Lois Lane holt Kaffee – alles narrativer Leerlauf, alles entbehrlich.

Das Positive

Nur drei Ergänzungen aus dem Snyder-Cut bereichern die Kinofassung:

  1. Cyborgs Vorgeschichte verleiht dem Charakter wirklich mehr Tiefe. Ob er dadurch interessanter wird, sei dahingestellt. Er bleibt immer noch der dauerschmollende Miesepeter der Truppe, der in Sachen Negativität sogar Batman den Rang abläuft.
  2. Der Schurke Steppenwolf wird durch den neuen Auftritt von Darkseid aufgewertet. Auch hier entsteht nicht die Charaktertiefe, die Snyder versprochen hat, aber interessanter erscheint der Hintergrund auf jeden Fall, weil deutlicher wird, dass Steppenwolf nur einem größeren Tyrannen dient. Allerdings will Darkseid auch bloß erobern und wirkt dadurch eindimensional. Man sieht Steppenwolf auch mit Desaad sprechen, allerdings fügen die meisten Wortwechsel der Handlung kaum etwas hinzu, sondern es wird gesagt, was die Zuschauer schon wissen, nur in pathetischen Worten und Allgemeinplätzen.
  3. Das Finale wird durch Supermans Auftritt und die stärkere Teamdynamik beim Endkampf aufgewertet, allerdings ist es bis dahin ein viel zu langer Weg mit viel zu vielen Umwegen und man ist am Ende zu erschöpft, um die Action noch genießen zu können.

Unausgewogene Struktur

Zack Synder’s Justice League ist unterteilt in sieben Kapitel. Aber die Gewichtung ist ungleich verteilt: Allein fast zwei Stunden braucht er, um das Team zusammenzubringen – Joss Whedon braucht dafür nur eine. In der nächsten Stunde geht es darum, Superman wieder auferstehen zu lassen und zur Vernunft zu bringen. Davon ist das Meiste bereits bekannt, es wird bloß noch mal ausführlich gezeigt, wie Kal-El sein schwarzes Kostüm wählt und sich von seinen zwei Vätern aus dem Off zur finalen Schlacht schicken lässt. Nur die letzte halbe Stunde ist dem Finale gewidmet.

Diese Asymmetrie ist bereits bei Batman v Superman negativ aufgefallen. Auch hier wird zu viel Zeit mit Exposition verschwendet und die Geduld der Zuschauer überstrapaziert. Das liegt zum einen an DCs übereilter Superhelden-Filmstrategie, dass man nebenbei neue Charaktere einführen muss, die vorher keine eigenen Filme hatten. Zum anderen an Snyders Hang zur epischen Breite ohne narrative Disziplin.

Dieses Defizit zeigt sich auch am Ende, im sogenannten Epilog, der noch einmal ganze 18 Minuten dauert und eine bunte Mischung von zu viel von allem bietet: Cyborgs Abschluss mit seinem Vater, Bruce Waynes Abschluss mit Clark Kent in Smallville, Lex Luthor und Deathstroke, Bruce Wayne und Martian Manhunter sowie die neugedrehte Szene mit dem Joker im post-apokalyptischen Szenario. Letzteres war bereits in Batman v Superman zu sehen, aber auch mitten in Justice League wird eine Szene daraus eingefügt, wo sie wieder mal die Handlung unnötig zerreißt. Zum Schluss aber findet ein überlanger, aber bedeutungsschwanger inszenierter Dialog, in dem der Joker Batman für das Elend verantwortlich macht.

Mit all dem will Snyder den Auftakt zu weiteren Filmen legen, die früher angekündigt waren. Dieses Konzept war für viele #ReleaseTheSnyderCut-Aktivisten wohl auch der Hauptgrund für ihre Kampagne. Aber das ist das Problem an Snyders Filmreihe: Jeder Film scheint bloß die Vorlage für den nächsten zu bieten. Batman v Superman war bloß ein „Dawn of Justice“ und Zack Synder’s Justice League bereitet auf ein oder zwei Sequels oder Spin-offs (wie Flash oder Cyborg) vor. Das Ganze wirkt wie eine Reihe von Expositionen – und ist auch deshalb so ermüdend anzusehen. Denn dabei kann man sich die Frage stellen: Wann kommt denn endlich der eigentliche Film?

Fazit: Ein Kompromiss

Wenn der Snyder-Cut eins gebracht hat, dann die Möglichkeit, in aller Ausführlichkeit zu sehen, wie unterschiedlich Filme gestaltet und verunstaltet werden können. Aus Sicht der Snyder-Fans hat Joss Whedon Frevel begangen, weil er vieles wegließ (und ein paar Szenen neu drehte). Aus meiner Sicht erkennt man Vergleich zwischen Kinofassung und Snyder-Cut, dass der Schnitt erst den Film macht – und das bedeutet vor allem: radikal wegzuschneiden.

Ich denke, die beste Version von Justice League wäre weder Whedon- noch Snyder-Cut, sondern eine Mischung aus beidem. Bei Whedon ist die Kürze zu loben (die meisten seiner Szenen können weg), mit ein paar Ergänzungen des Snyder-Cuts (Cyborg, Darkseid und dem Finale) hätte man einen ordentlichen Film von etwa zwei Stunden und 30 Minuten. Ob es dann ein sehr guter Film wäre, wie etwa vom Format The Avengers und seiner Nachfolger, das ist aber immer noch zu bezweifeln.

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Neubeginn für Scarecrow

Year One: Scarecrow

DC Comics

Titel: Year One: Scarecrow – Masters of Fear

Autor/Zeichner: Doug Moench/Bret Blevins

Erschienen: 1995 (Batman Annual #19), Paperback 2016 (Batman Arkham: Scarecrow)


Als im Jahr 1995 die Annuals genutzt wurden, um Riddler, Man-Bat und Poison Ivy eine Year-One-Behandlung zu verpassen, bekam auch Scarecrow eine neue Vorgeschichte. Schluss mit dem noch in den 80ern wiederholten Origin vom Besessenen, der schon als Kind gerne Vögel aufscheuchte und daher prädestiniert zum Schurken war. Schluss mit dem akademischen Außenseiter, der sein Geld in Bücher steckte, sich keine anständige Kleidung leisten konnte und zur Vogelscheuche wurde, um mehr Geld für mehr Bücher zu stehlen (siehe World’s Finest #3, 1941).

Na ja, nicht ganz. Jonathan Crane bleibt auch in dieser Variante der Außenseiter und Büchernerd. Nur diesmal ist er traumatisiert, weil er als junger Mann von anderen Jungs gemobbt wird. So entsteht immerhin ein glaubwürdiges, wenn auch küchenpsychologisches Motiv. Crane zieht sich zurück und nimmt sich ein Vorbild an Ichabod Crane, dem Helden aus der Geschichte Sleepy Hollow von Washington Irving, er wird zum wilden Tänzer und entwickelt darüber einen eigenen Kampfstil: „the Crane style of kung fu“, wie es heißt. (Damit soll wohl erklärt werden, warum er sich später Duelle mit Batman leisten kann.) Nachdem ihn seine große Liebe demütigt, nimmt er an ihr und ihrem Freund Rache, indem er sich als Vogelscheuche verkleidet, auf ihr fahrendes Auto springt und sie zu Tode erschreckt, sodass sie verunglücken.

Aufstieg dank Angstgas

Später, an der Uni, braut Crane ein Angstgas zusammen, um sich seines Professoren zu entledigen und selbst den Posten zu übernehmen. Im Unterricht spricht er von nichts anderem als Angst, bis er vor Studenten eine Blumenvase zerschießt und entlassen wird (das Motiv gab es auch bereits 1941). Dann rächt er sich, indem er fünf andere Professoren mit Gas vor Angst sterben lässt. Als Markenzeichen hinterlegt er einen Strohhalm.

Batman ermittelt in dem Fall, kriegt in Cranes Wohnung zum ersten Mal das Angstgas zu spüren und wird fast in die Luft gesprengt. Schließlich spürt er Scarecrow auf und es kommt zum Finale im Kornfeld. Diesmal hat Batman Filter in der Nase, sodass er nur noch gegen Cranes wildes Kung-Fu ankommen muss, aber das meistert er souverän und beendet alles mit einem schönen Spruch: „I’m the Batman, Crane … Fear me — or fall!“

Scarecrow landet direkt in Arkham Asylum, zusammen mit Joker und Two-Face. Und damit wird die Anstalt allmählich zu einem Ort, der selbst Batman – der selbsternannten personifizierten Angst – Furcht einjagt.

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Der furchtlose Batman

Batman & Scarecrow

DC Comics

Titel: Fear for Sale

Autor/Zeichner: Mike W. Barr/Alan Davis

Erschienen: 1987 (Detective Comics #571), Paperback 2016 (Batman Arkham: Scarecrow), 2018 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 1), Hardcover 2013 (Legends of the Dark Knight: Alan Davis)


Eine Reihe seltsamer Ereignisse führt Bruce Wayne und Jason Todd zu einem Autorennen. Zwei Sportler sind verunglückt: ein Turmspringer hat einen fünffachen Salto versucht und hat sich dabei verletzt, ein Fallschirmspringer hat zu spät die Reißleine gezogen und ist gestorben. Jetzt befürchtet Bruce, dass auch auf der Rennbahn etwas passieren kann – und er irrt sich nicht. Ein Rennfahrer verunglückt. Batman kann ihn gerade noch aus den Flammen retten.

Hinterher stellt sich heraus, dass der Fahrer völlig ohne Einsicht ist – und ohne Furcht. Eine chemische Analyse später ist klar: Dahinter kann nur Scarecrow (Jonathan Crane) stecken. Statt Furcht zu verbreiten, enthemmt er seine Opfer, um Geld fürs Lösegeld zu erpressen. So taucht der Schurke im Krankenhaus auf. Als Robin ihn aufhalten will, bekommt er jedoch Angstgas verabreicht und wird entführt.

Angst als Gegenmittel

Als Batman Scarecrow in der Verkleidung des nächsten Opfers täuschen und übermannen will, kommt ihm Crane zuvor und verabreicht ihm eine Dosis des Anti-Angst-Mittels. Als er aufwacht, folgt er der Spur zu einem Betonwerk, wo Scarecrow mit etlichen Todesfallen auf seinen Gegner wartet. Der tollkühne Batman nimmt die Todesfallen sportlich und stürzt sich ins Vergnügen. Er weicht vier Lastern aus, die gleichzeitig auf ihn zurasen, er sprengt ein Mahlwerk für Steine, schließlich fällt er in einen Wassergraben und duckt sich vor den Kugeln zweier Maschinenpistolen weg.

Wie er das überlebt, ist eigentlich nebensächlich (ausweichen und Luft anhalten). Scarecrow bekommt statt einer Erklärung einen Kinnhaken verpasst, der sich gewaschen hat. Aber wie hat Batman seine Furchtlosigkeit überwunden? Mit einem Gegenmittel: Er hat sich einfach das Furchtbarste vorgestellt – Robins Tod. Ein Jahr später wird er tatsächlich wahr: in A Death in the Family.

Ansonsten ist Fear for Sale – wie auch Catch as Catscan/The Last Laugh – eine schön altmodische Kurzgeschichte im modernen Gewand, präzise, dynamisch und dramatisch inszeniert vom wunderbaren Alan Davis. Die Grundidee der Story diente später als Inspiration für die Batman-TAS-Folge Nothing to Fear.

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Scarecrow im Spukhaus

DC Comics

Titel: The Frequency of Fear/Something Scary

Autor/Zeichner: Doug Moench/Gene Colan

Erschienen: 1984 (Batman #373/Detective Comics #540)


Jonathan Crane gilt als geheilt und ist aus Arkham (das jetzt Asylum heißt) entlassen. Dass das ein Fehler ist, sieht man gleich am ersten Panel: Crane hat sich in sein altes Haus zurückgezogen, das nicht ohne Grund an Psycho erinnert, und davor eine Vogelscheuche aufgestellt. Kurz darauf sieht man ihn wieder im vertrauten Kostüm. Nach seiner Demütigung durch andere Schurken (Detective Comics #526) will er sich an ihnen rächen. Zuerst ist der Joker dran, der zu einer Anhörung vor Gericht geladen ist.

Scarecrow verschafft sich Zugang zu der schwer bewachten Zelle, indem er eine Angststrahlung von einem Totenkopf aussendet. Die Menschen sehen plötzlich Spinnen und Fledermäuse. Im entscheidenden Moment tauchen dann Batman und Robin auf, werden aber von der Strahlung aufgehalten. Robin bekommt Höhenangst, fällt beinahe vom Hochseil, als er Crane verfolgt, Batman kann ihn gerade noch retten.

Danach gibt’s erst mal Hausarrest. Denn die Spur führt zum Zoo, wo Jason Todds Eltern gestorben sind, und Batman will ihn nicht mit dem noch frischen Trauma konfrontieren. Zu Cranes Haus zu fahren findet Batman übrigens zu offensichtlich. Also tappt er im Zoo in die Falle, kriegt es wieder mit der Angst zu tun, halluziniert Jason unter Krokodilen. Der echte Jason denkt natürlich nicht daran, zu Hause zu bleiben und geht zu Cranes Haus, wo er sich von Scarecrow überrumpeln lässt, weil er die Vogelscheuche nicht auf ihre Füllung überprüft.

Während Batman mit Krokodilen ringt, prügelt sich Robin mit Scarecrow und folgt ihm ins Haus, das zu einem Spukhaus auf Jahrmarktniveau wird: mit Plastikskeletten, Gummispinnen und Scarecrow-Puppen. Da taucht Batman auf, polt Scarecrows Angstgerät um und so machen sie sich immun gegen seine Strahlung.

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Die Geschichte von Killer Croc und Jason Todd

DC Comics

Wie Jason Todd auf Batman traf, habe ich bereits erzählt – in Second Chances. Doch die Geschichte von 1987 lief vier Jahre zuvor, in ihrer ersten Variante, noch ganz anders ab – und war eng verknüpft mit dem ersten Auftritt von Killer Croc.

Erster Auftritt ist vielleicht zu viel gesagt, denn Croc taucht in Detectice Comics #523 (1983) zunächst als graue Eminenz auf, ein Mann mit Trenchcoat und Hut, dessen Gesicht im Schatten liegt. Er ist der Chef einer kleinen Bande von Gaunern, die Solomon Grundy dafür benutzen, Pelze zu stehlen. Dafür dass Grundy Schaufenster einwirft, bekommt er die Puppen zum spielen. Batman betrachtet Grundy trotz seines Bewusstseins nicht als Lebewesen und lockt ihn in eine Falle, in der er verbrennt. Zwar hat Batman hinterher keine Gewissensbisse, hinterfragt aber immerhin sein Tun. (Wenn ihr mich fragt, ist es kaltblütiger Mord.)

Eine Ausgabe später, in Batman #357, arbeitet Croc für einen Gangsterboss, der sich The Squid nennt und einen Riesen-Kalmar als Haustier hat, den er mit unliebsamen Menschen füttert. Squid lässt den Sloan-Zirkus um Schutzgeld erpressen (10.000 Dollar pro Tag würde jeden in den Ruin treiben). In diesem Zirkus arbeiten auch die Flying Todds mit Jason als Trapezkünstler – wie damals auch die Flying Graysons. Die Geschichte von Dick Grayson scheint sich zu wiederholen. Dick lernt die Todds kennen.

Batman kommt Squid auf die Spur, landet aber im Wassertank als Kalmar-Futter (Detective Comics #524). Nachdem er entkommt, verlässt Croc seinen Chef und nennt ihn einen Loser. Als Squid ihn daraufhin packt, fällt Croc der Hut vom Kopf und wir sehen zum ersten Mal seine schuppige Haut. Beim zweiten Kampf zwischen Batman und Squid erschießt Croc seinen ehemaligen Boss aus der Ferne. Batman jagt dann den mysteriösen Killer.

Killer Crocs Vorgeschichte

Croc macht sich weiterhin in der Unterwelt einen Namen als Dieb. Schließlich findet er in seinem geheimen Apartment Batman – und ist ganz und gar nicht erfreut. Nachdem er Batman niedergeschlagen hat, sprengt Croc alles in die Luft, weil der Eindringling seine Privatsphäre ruiniert hat. (Jeder, bei dem schon mal eingebrochen wurde, kennt sicher das Gefühl.) Bei der nächsten Konfrontation in der Kanalisation kann Croc wieder entwischen. Hier erfahren wir, dass er einst ein Zirkusfreak in Florida war, wo er mit Alligatoren gerungen hat. Noch später kommt die typische Vorgeschichte einer traurigen Jugend, die im Knast endete.

Nach dem jüngsten Kampf mit Batman denkt Croc, er habe ihn getötet. Also versammelt er Gothams Unterwelt im Reptilienhaus des Zoos und ruft sich als neuer Oberboss von Gotham aus (Batman #359). Weil aber die anderen ihn daran erinnern, es gäbe da noch Tony Falco, der zwar im Knast sitzt, aber immer noch das Sagen hat. Croc bricht ins Gefängnis ein und metzelt Falco dahin. Wieder taucht Batman auf, wieder scheitert er gegen ihn. Croc scheint übermächtig zu sein.

Alle Schurken gegen Batman

In der Zwischenzeit zieht Dick Grayson die Eltern von Jason Todd in seine Suche nach Croc hinein. Sie finden ihn, werden von ihm ermordet und den Krokodilen im Zoo zum Fraß vorgeworfen. Das geschieht in Detective Comics #526, die deshalb eine extragroße Jubiläumsausgabe ist, weil Batman hier seinen 500. Auftritt in der Serie feiert. (2020 feierte man in Detective Comics #1027 den 1000. Auftritt.) In der Story All My Enemies Against Me versammelt Croc alle bekannten und einige unbekannte Schurken, um gemeinsam endlich Batman zu erledigen.

Alle gegen einen: Detective Comics #526 (DC Comics)

Catwoman und Talia al Ghul sind nicht so begeistert von der Idee. Sie büchsen aus, um ihren Geliebten zu warnen und helfen ihm gemeinsam, die Gefahr abzuwehren. Doch einen richtigen Plan scheint die Schurkenriege nicht zu haben. Riddler, Cavalier und Scarecrow sind schnell besiegt, der Mad Hatter fällt vor einen Zug und stirbt. Ähnlich geht es später weiter: Die Schurken werden jeweils in leicht verdaulichen Kleingruppen zusammengeschlagen. Am Ende bleibt nur der Joker übrig.

Jason Todd entdeckt die Bathöhle. (DC Comics)

Dick Grayson bringt den um seine Eltern besorgten Jason nach Wayne Manor, wo dieser die Bathöhle entdeckt und sich ein alternatives Robin-Kostüm anzieht. Der noch amtierende Robin und Batgirl entdecken derweil, was Croc den Todds angetan hat – Jason ahnt nichts davon. Erst am Ende, als Batman in einer Brauerei gegen Croc kämpft, erfährt er die grauenhafte Wahrheit und kann dabei helfen, den Schurken bewusstlos zu schlagen. (Zuvor rettet er auch Catwoman und Talia, die mit Batman gefangen genommen wurden.)

Jason Todd probiert sein erstes Robin-Kostüm an. (DC Comics)

Dick Grayson gibt sich die Mitschuld am Tod der Todds und will Jason adoptieren. Bruce Wayne bietet dem Waisen Trost wie einst auch Dick.

Erst in Batman #366  wird Jason Todd erstmals offiziell, wenn auch noch nicht mit dem Segen von Batman, zu Robin. Nach dem Reboot verliert er seinen Zirkus-Bezug und wird zu einem Kleinkriminellen, der nach kurzer Zeit als Robin vom Joker getötet wird (A Death in the Family). Schließlich feiert Jason seine Wiederauferstehung als Red Hood.

Hinweis: Die Geschichte von Killer Croc und Jason Todd ist nachzulesen in Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 3 (2019).

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Neue Nostalgie-Comics: „Batman ’89“ und „Superman ’78“

Batman & Superman

DC Comics

Die Nostalgie-Welle rollt weiter: Nachdem Batman ’66 die Serie mit Adam West in Comicform fortgeschrieben hat, wird nun auch den legendären Kinoauftritten von DCs größten Helden diese Ehre zuteil: Am 27. Juli starten Superman ’78 und Batman ’89 als digitale Serien, basierend auf den Filmen mit Christopher Reeve und Michael Keaton. Sie erzählen neue Geschichten in den jeweiligen Universen.

Superman wird geschrieben von Rob Venditti und gezeichnet von Wilfredo Torres (Batman ’66), an Batman darf Sam Hamm heran, der sowohl für die Drehbücher zu Tim Burtons Filmen verantwortlich war als auch die Comic-Storyline Blind Justice verfasst hat; sein Zeichner ist Joe Quinones.

Die Serien werden zunächst wöchentlich digital in jeweils zwölf Teilen erscheinen. Im August und Oktober sollen je sechs Heftausgaben aus Papier folgen, schließlich sind Hardcover für Oktober (Batman ’89) und November (Superman ’78) angekündigt.

Die Comic-Adaption des Batman-Films von 1989 ist vor zwei Jahren in einer Neuauflage erschienen.

Zur offiziellen Pressemitteilung von DC

„Legends of the Dark Knight“ kehrt zurück

DC Comics

Die Anthologieserie Legends of the Dark Knight hat in den 90ern einige klassische Batman-Storys hervorgebracht: Shaman, Gothic, Venom und Prey zum Beispiel. Von 2012 bis 2013 wurde sie wiederbelebt, mit einigen Highlights, aber ohne so bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Vielleicht gelingt es ja wieder beim dritten Versuch.

Am 28. März startet Legends of the Dark Knight erneut, diesmal als DC Digital First-Serie. Wöchentlich erscheinen zehnseitige Kapitel, von denen jeweils zwei später ein gedrucktes Heft bilden sollen; das erste soll am 18. Mai herauskommen. Es beginnt mit einem Sechs- bzw. Dreiteiler von Darick Robertson: In „Bad Night, Good Knight“ geht es um einen neuen Schurken, der tödliche Chemikalien an Mr. Freeze, den Pinguin und den Joker verkauft. Weitere Autoren und Zeichner stehen bereits fest, wie man bei DC nachlesen kann.

Die digitalen Ausgaben sollen 99 Cent kosten, die Hefte 3,99 US-Dollar pro Ausgabe.

Ich nehme an, dass damit die Anthologieserie Gotham Nights, die im vergangenen Jahr von April bis November erschienen ist und es auf 22 Ausgaben gebracht hat, abgelöst sein dürfte.

Joker War: Routinierter Ausnahmezustand

DC Comics

Titel: The Joker War

Autor/Zeichner: James Tynion IV/Jorge Jiménez u.a.

Erschienen: 2020 (Batman #95-100), Hardcover 2021 (Batman Vol. 2)


Der Joker hat alles übernommen (siehe Their Dark Designs): Wayne Enterprises, Gotham City, nun auch Batmans Fahr- und Flugzeuge. Wayne Manor gehört der Stadt. Nachdem die Gotham Gazette berichtet hat, wer hinter all dem steckt, wurde sie durch eine Unterlassungserklärung dazu gezwungen, die Story zurückzuziehen. Und jetzt wüten Clowns in Gotham. Der Joker-Krieg hat begonnen.

Und was ist mit Batman? Der wird von der neuen Joker-Gefährtin Punchline mit einer neuen Droge betäubt und halluziniert einen Alfred (der in Wirklichkeit tot ist, siehe Alfred R.I.P.). Während Harley Quinn versucht, ihn wieder clean zu bekommen, lädt der Joker die Bewohner von Gotham ins Kino ein, um sich Mark of Zorro anzusehen, jenen Film, den der kleine Bruce Wayne mit seinen Eltern sah, kurz bevor sie erschossen wurden. Obwohl die Vorstellung tödlich enden wird, lassen sich die Leute in Scharen von einer satten Belohnung in die Kinos locken. Als Vorgeschmack lässt der Joker die von ihm bisher ermordeten Opfer auferstehen und auf Batman losgehen. (Nicht zu verwechseln mit anderen Joker-Zombies, die durch ein Joker-Virus entstanden sind.)

Der Joker will Batman was beweisen

Dann folgt die übliche Routine: Batman bekommt eine lange Standpauke, erkennt seine Irrwege, kriegt sich wieder ein, trommelt die Familie zusammen und plötzlich vollbringt er das Unmögliche ganz einfach. Wie manche Probleme im Einzelfall gelöst werden, muss man anderswo nachlesen (z. B. in dem Band The Joker War Saga, der eine Woche später erscheint). Hier wird nur die grobe Rahmenhandlung wiedergegeben und die wirkt schon rhapsodisch genug. Als Batman wieder zu sich kommt, reicht es offenbar, einfach nur aufzuspringen und „I’m Batman“ zu sagen, schon fällt Schurkin Punchline vor ihm um. Man weiß nicht recht, ob diese Universalerklärung für alles hier ironisch gemeint oder unfreiwillig komisch ist. Nicht ernst zu nehmen ist sie auf jeden Fall.

Joker War: Batman #100 (DC Comics)

Auch wenn Autor James Tynion IV bloß alte Joker-Motive wieder aufwärmt, bemüht er sich in seiner Geschichte, dem Joker unbedingt eine neue Seite abzuringen. Und so verwendet er in alter Manier sehr viele Worte, die er ihm in den Mund legt, um seine Motivationen lang und breit zu erklären. Wieder mal geht es darum, Batman etwas zu beweisen. Dass Gotham in Wirklichkeit nicht seine, sondern Jokers Stadt sei. Dass er längst sein Ziel erreicht habe, auch wenn er geschlagen scheint, denn die Stadt sei korrupt, vom Rathaus bis zur Polizei. Niemand glaube (mehr) noch an etwas. Nicht mal mehr an Batman, der es nicht geschafft hat, all das Chaos zu verhindern.

„Batman was a little kid’s stupid idea“, sagt der Joker. „And now this city sees it for how hollow it is.“ Um ihm zu zeigen, wie blöd die Idee ist, schlüpft der Clown selbst in eine alberne Version des Batman-Kostüms.

Massenmörder Clownhunter

Am Ende geht es wieder um die Frage, ob man den Joker nicht einfach töten sollte, um dem immer wiederkehrenden Albtraum ein Ende zu bereiten. Diese Frage verneint Batman weiterhin stoisch gegenüber Harley. Und er verbietet auch dem neuen Vigilanten, dem Jungen, der sich Clownhunter nennt, Jokers Schergen zu ermorden. Lässt ihn aber mit Massenmord davonkommen. Ist das wirklich ein besserer Batman, wie er sich vorgenommen hat, einer zu werden?

Der Joker War beschreibt mal wieder einen Ausnahmezustand, die in Gotham an der Tagesordnung zu sein scheinen (eben noch in City of Bane). Statt aber den Krieg darzustellen und damit das Leid, das verursacht wird, verschwendet Tynion viel Zeit für Batmans Halluzinationen und Introspektionen, unterbrochen von Prügeleien, wie etwa einer obligatorischen Revanche zwischen Harley Quinn und Punchline. Fast alle Konflikte werden mit Fausthieben gelöst.

Das alles macht den Band zu einer schnellen, aber auch ermüdenden Lektüre, die viel Lärm um nichts veranstaltet, sich keine große Mühe macht, eine intelligente Story zu konstruieren, und in die üblichen Fallen von Klischees und logischen Fragwürdigkeiten gerät: Warum arbeitet jemand noch für den Joker, wenn er jederzeit von ihm grundlos abgeknallt werden kann? Warum gehen Menschen in eine Joker-Vorstellung, wenn selbst die Einladung dazu einen Mann vor laufender Kamera das Leben gekostet hat? Warum tut eigentlich fast niemand etwas gegen die marodierenden Clownhorden, weder Helden noch Schurken, sodass ein Kind zur Selbstjustiz greifen muss?

Und so ist der Joker War nach dem War of Jokes and Riddles – abgesehen von Jorge Jimenéz visueller Kunst – bloß eine weitere Enttäuschung und ein weiterer Beitrag dazu, Batmans größten Gegner zu überstrapazieren. Aber keine Sorge: Es geht ja bald weiter – in Jokers eigener Serie

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Zum Valentinstag: Verführung mit Batman

Batman kann bekanntlich alles. Nur mit den Frauen hat er es nicht so. Das heißt: Natürlich ist Bruce Wayne ein begehrter Junggeselle, aber das ist ja nur Fassade – denn nachts verprügelt er lieber Verbrecher, als gesellschaftlichen Umgang zu pflegen. Da bleibt für eine feste Beziehung keine Zeit. In 80 Jahren gab es zwar immer wieder Kandidatinnen auf Augenhöhe wie Talia al Ghul oder Catwoman, mit der ersten hat er sogar einen Sohn, die zweite hat er schließlich auch geheiratet, aber ansonsten möchte man Batman nicht als Vorbild fürs Flirten oder Beziehungspflege konsultieren.

Das Vokalquartett The Diamonds hat 1959 dennoch in Liebesfragen eine Verwendung für Batman gefunden. Sie empfehlen, die Angebetete ins Kino mitzunehmen und mit ihr Batman zu schauen – unter anderem. Denn Frauen lieben nicht nur Batman, sondern auch Wolfman, Frankenstein und Dracula. Jedenfalls gilt das für die besungene Dame. Nur Horrorfilme bringen sie „in the mood for love“, dann erst ist sie zum Kuscheln aufgelegt.

Es wird nicht ganz klar, was Batman mit den anderen Gestalten gemein hat, eine Horrorgestalt ist er nicht gerade, insbesondere in den 50ern nicht. Allein eine Verbindung zu Dracula besteht, wenn auch nur eine entfernte. Könnte es sein, dass der Dichter dieser Zeilen keine Ahnung von Batman hatte und da einfach einen Namen in eine Reihe gestellt hat, der bloß irgendwie nach Horrorshow klingt? Durchaus möglich – wohl deshalb landete dieser Song nur als B-Seite auf Platte und die schaffte es nicht mal in die Charts.

Dann hat sich das mit dem Tipp in Sachen Frauen wahrscheinlich wieder erledigt. Vergesst es einfach. Batman bleibt ein schlechter Ratgeber. Aber ganz nett anzuhören ist der Song trotzdem. Und tanzbar, wenn man den Twist beherrscht. Von daher: Vielleicht doch nicht das Schlechteste für die Paarbindung.

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Per Angstgas nach Arkham

DC Comics

Titel: The 6 Days of the Scarecrow

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Don Newton

Erschienen: 1981 (Detective Comics #503), Paperback 2016 (Batman Arkham: Scarecrow)


Ein Bürgermeisterkandidat will Batman loswerden, Bruce Wayne träumt von Selina Kyle – der erste März, ein ganz normaler Tag in Gotham also. Doch dann wird Batman nachts plötzlich von einem Pfeil in den Nacken getroffen. Woher der Angriff kommt, wird erst am nächsten Tag deutlich, als James Gordon bei einem Treffen plötzlich große Angst vor Bruce Wayne verspürt.

Batman merkt es, als er einen Überfall verhindern will: Die Menschen rennen vor ihm davon. „Am I going mad? Or has the Batman become so fearful a figure — he terrorizes even the innocent?“ Nein, bester Detektiv der Welt, es ist die andere, etwas wahrscheinlichere Erklärung: Scarecrow! Wer sonst? Ähnliches ist ja bereits in Batman’s Evil Eye (Detective Comics #389, 1969) passiert. Die Vogelscheuche hat auf einer Farm, unterhalb einer Scheune, ein Supergeheimlabor gebaut mit lauter Wissenschaftlern in weißen Kitteln. Dort hat er eine Angstdroge entwickelt, mit der man sogar Füchsen Angst vor Kaninchen einjagen kann.

Da er nicht mehr vor die Tür gehen kann, ohne dass er jeden in Panik versetzt, verordnet Batman sich selbst Quarantäne und denkt:

„How ironic. I chose my disguise as the Batman to strike fear into the criminal heart … but now I’ve become so frightening, I don’t dare show my face on the street! Is this how my career ends? Am I to become a prisoner of my own mystique?“

Er schickt Robin und Batgirl los, für ihn die Detektivarbeit zu übernehmen. Währenddessen treiben Scarecrows Schergen in Vogelscheuchenkostümen ihr Unwesen im Gotham Trade Center, wo sie mit Angstgas um sich schmeißen. Sie entkommen, weil Robin von hinten einen Sack über die Rübe gepfeffert bekommt.

Batman als Vogelscheuche

Der Fetzen eines Maiskolbens ist später die Spur, die die beiden Hiwis nach Hudson County führt, weil es da die nächsten Maisfelder gibt. Und natürlich ist die offensichtlichste Spur die richtige, aber Batgirl hat sogar den Stadt herausgefunden, wo sich Scarecrow versteckt. Dort finden die beiden eine Vogelscheuche mit einer Batman-Puppe – und brechen vor Angst zusammen.

Dann setzt Scarecrow eine Puppe, die aussieht wie er in Gordons Büro und teilt ihm mit, dass er Batgirl und Robin festhält. Natürlich immer noch maskiert. Natürlich bringt er sie nicht sofort um, sondern will ihnen Angstpheromone spritzen. Doch dagegen hat Batman was einzuwenden. Scarecrow schickt eine Robotereule auf seinen Gegner los, Batman zündet etwas Heu an, setzt die Eule in Flammen und es bricht ein Brand aus, weil in der Scheune alles voller Heuballen ist, wohl als Füllung für die Kostüme.

Durch einen sehr unwahrscheinlichen Zufall bekommt Scarecrow selbst sein Angstserum gespritzt und hat am Ende sogar Angst vor sich selbst. So landet er erstmals im neuen Arkham Hospital. Damit ist der moderne Scarecrow endlich so wie wir ihn heute kennen.

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