Riddler: Der ewige Rätselkönig

Titel: When is a Door.: The Secret Origin of The Riddler…/Riddle of the Jinxed Sphinx

Autor/Zeichner: Neil Gaiman, Doug Moench/Bem 89 (Bernie Mireault), Brian Stelfreeze

Erschienen: 1989/1995 (Secret Origins Special #1, The Batman Chronicles #3)


Ein Kamerateam interviewt Edward Nigma in seiner neuen Arbeitsstelle: im Finger Yard, einem Hof, in dem alte Werberequisiten im Großformat eingelagert sind, wie etwa die berühmte Riesenschreibmaschine und so weiter. Doch das Interview verläuft anders als erhofft: Der Riddler beantwortet jede Frage mit Gegenfragen, Multiple-Choice-Antworten und Rätselwitzen.

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Batman und Riddler gegen King Tut

Titel: King Tut’s Tomb (dt. Ein neuer Morgen)

Autor/Zeichner: Nunzio DeFilippis, Christina Weir/José Luis García-López, Kevin Nowlan

Erschienen: 2009 (Batman Confidential #26-28), Paperback 2010; dt. Panini 2010 (Batman Sonderband #24)


King Tut gehört zu den kuriosesten Schurken, die für die Batman-Serie der 60er geschaffen wurden: Es handelt sich um einen verrückter dicker Professor, der sich nach einem Schlag auf den Kopf für einen ägyptischen Pharao hält und Batman dazu bringt, noch einmal den Batusi zu tanzen. Die Figur passte hervorragend zum überdrehten Charme der Serie, war aber selbst für die Comics zu bescheuert und so ruhte der Pharao für über 40 Jahre, bis man ihn für Batman Confidential wieder aus dem Sarkophag holte.

Hier ist King Tut ein durchtrainierter schlanger Mann, der Tutanchamuns goldene Totenmaske trägt, brutal Leute ermordet und dabei Rätsel hinterlässt. Zum Glück ist immer jemand da, der sie auch hören und weitergeben kann. Bei Rätseln denkt Batman natürlich sofort an den Riddler, aber der sitzt in Arkham und beteuert seine Unschuld. Batma bittet um Hilfe, also wird Edward Nigma zu Batmans Sidekick.

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Batman unter King Tuts Fluch

Titel: The Spell of Tut/Tut’s Case is Shut (dt. Tut ruft – Batman rennt)

Drehbuch: Robert C. Dennis & Earl Barret

Erschienen: 1966 (Batman S02E07-08)


Heilige Hieroglyphen! King Tut ist wieder da! Der Professor (der noch immer keinen Namen hat) ist vom Katheder gestürzt und hat sich am Kopf verletzt und ist rückfällig geworden, nun hält er sich wieder für den ägyptischen Pharao. Diesmal hat er einen besonders tückischen Plan: Er lässt eine Bernsteinkette stehlen, in der eine ausgestorbene Skarabäus-Art konserviert ist (Holy Jurassic Park!), dann erweckt er die Käfer mit Strom wieder zum Leben (Holy Frankenstein!), extrahiert aus ihnen ein Gift und will damit die Bewohner von Gotham City per Trinkwasser zu willenlosen Untertanen machen (Holy Zombies!).

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Superman im alten Japan

DC Comics

Titel: JLA: Shogun of Steel

Autor/Zeichner: Ben Raab/Justiniano

Erschienen: 2002 (One-shot)


Was wäre, wenn Supermans Rakete im alten Japan gelandet wäre? Dann hätte er eben dort für Wahrheit und Gerechtigkeit gesorgt, denn ohne American Way geht es auch. Dieses Japan ist zerrissen vom Bürgerkrieg, ein böser Shogun namens Lord Zunou herrscht als Tyrann mit Zauberkräften. Der Mann aus Stahl, der hier Hoshi (Sternenkind) heißt, rettet ein Dorf vor den einfallenden Horden und schließt sich einer Rebellengruppe an. Dazu gehört ein grüner Bogenschütze, ein Falkner, ein Schnellläufer und eine Frau namens Hana, die sich als Ninja Komori nennt, die rächende Fledermaus. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen Zunou auf, der eigentlich Brainiac ist …

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Wie der Joker nach Arkham kam

Titel: Do You Understand These Rights?/Good Cop, Bad Cop (dt. Neue Kriminelle)

Autor/Zeichner: Andrew Kreisberg/Scott McDaniel

Erschienen: 2008-2009 (Batman Confidential #22-25, 29-30), Paperback 2009 (Dead to Rights); dt. Panini 2010 (Batman Sonderband #23)


Zurück zum Anfang. Nicht ganz zum Anfang, aber knapp danach (siehe Lovers and Madmen). Batman hat gerade zum ersten Mal den Joker gefasst und liefert ihn bei der Polizei ab. „He calls himself the Joker“, sagt er und hinterlässt nur einen Schlüssel für die Handschellen. Er hätte vielleicht noch eine Warnung hinterherschicken sollen, denn die Beamten unterschätzen den Clown, behandeln ihn wie einen normalen Verbrecher. Doch er ist es nicht: Er hat weder Identität noch Fingerabdrücke und schon bald sterben weitere Menschen.

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Two-Faces Secret Origins

Titel: The Secret Origin of Two-Face– Double Take/Two-Face

Autor/Zeichner: Jack C. Harris, Mark Verheiden/Ed Davis, Pat Broderick

Erschienen: 1977, 1989 (DC Super Stars #14, Secret Origins Special #1)


„Secret Origins“ gibt es bei DC schon lange. Seit den 60ern will man den Lesern weismachen, wie die Helden und Schurken „wirklich“ entstanden sind, nur dass es oft ganz anders dabei zuging, als bisher bekannt war. Damit mogelt man mit Retcons, um die Continuity etwas anzupassen oder einfach nur, um Aufmerksamkeit zu erregen. Oft bleibt das Wesentliche allerdings gleich, wird aber nur neu erzählt, so auch bei Two-Face.

Harvey Dent wird in Arkham Asylum von einem Polizisten besucht, der wie Humphrey Bogart aussieht: Detective David Davis hat einst den Gauner Maroni verhaftet, eben den Maroni, der Staatsanwalt Dent mit Säure zu Two-Face verunstaltet hat. (Im Golden Age hieß er noch „Moroni“, allerdings wird die Umbenennung später nicht konsequent durchgehalten.) Nun braucht er Harveys Hilfe, um ein verlorenes Beweisstück zu finden, um Maroni wieder festzunehmen. Dabei stellt sich heraus, dass die Säure eigentlich einst Davis gegolten hat. Harvey folgert daraus, dass seine Wandlung Schicksal sei.

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Batman und Superman gegen Zombies

Titel: Batman vs. The Undead (dt. Batman und die Untoten)

Autor/Zeichner: Kevin Vanhook/Tom Mandrake

Erschienen: 2010 (Batman Confidential #44-48), Paperback 2011; dt. Panini 2012 (Batman Monster Edition #5)


Während Bruce Wayne nach New Orleans kommt, um nach dem Hurrikan Katrina dabei zu helfen, die Stadt wiederaufzubauen, jagt Batman dort Professor Herbert Combs, der aus Arkham entflohen ist. Nachdem dieser zuletzt das Totenreich geöffnet und Vampire und Werwölfe befreit hat (siehe Superman and Batman Vs. Vampires and Werewolves, 2009), lässt er nun mit Hilfe einer Voodoo-Hexe Tote wiederauferstehen, sprich: Zombies.

Zuerst muss Batman gegen einen Haufen Mumien und präparierte Leichen im Körperwelten-Stil kämpfen, dabei hilft ihm der Vampir Marius Dimeter, später kommt noch der Werwolf Janko hinzu (beide ebenfalls aus dem ersten Teil) und schließlich darf auch Superman mitmachen, obwohl er eigentlich machtlos gegen Magie ist.

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DC Horror Presents (2024-2025)

Batman erwacht in einem Sarg. Lebendig begraben. Batman erinnert sich an einen Einsatz in einem Labor für Gentechnik. Alle Mitarbeiter fand er dort tot auf. Sie hatten an einem parasitären Unkraut gearbeitet. Die Spur führte zu einem Gewächshaus – also zu Poison Ivy? Nein, zu einer gewissen Abby Arcane, der Frau von Swamp Thing. Sie hat eine Pflanze gezüchtet, die die Welt übernimmt. Batman befreit sich, aber kommt zu spät. Francesco Francavilla hat diesen Zehnseiter wie immer wunderschön gezeichnet, aber die Story haut einen nicht wirklich um.

Die Anthologie DC Horror Presents (dt. Gruselgeschichten) hat noch weitere Kurzgeschichten aus Gotham zu bieten, wie etwa die von Catwoman, die einen verfluchten Diamanten stiehlt und daraufhin ihre schlimmsten Albträume durchlebt. Ein Dämon erklärt ihr, dass sie ihn nur loswird, wenn der Diamant wieder gestohlen wird. So ist er bereits von Schurke zu Schurke gewandert. Sie halst ihn dem Joker auf, aber der ist dem Dämon gewachsen … Für die Batman-Fans der 60er gibt es ein Wiedersehen mit einem der kuriosesten Schurken, dem Eraser. Es ist fast schon die pfiffigste Story.

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Batmans Wiedersehen mit Doctor Death

Titel: Calling Doctor Death!/The Fatal Prescription of Doctor Death!

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Don Newton, Gene Colan, Klaus Janson

Erschienen: 1982 (Batman #345, Detective Comics #512), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2)


„You make me sick!“ (Batman)

Bei Batman kehrt alles irgendwann wieder. Anfang der 80er gab es ein Revival der allerersten Schurken. Zunächst: Karl Helffern alias Doctor Death. In Detective Comics #29-30 (1939) wollte er mit Giftgas reiche Leute erpressen. Diesmal erschafft er ein tödliches Allergen, das er als Staub auf Gotham loslässt. Dann verlangt er eine Milliarde Dollar Lösegeld, um das Gegengift herauszugeben.

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Two-Face: Trial Separation

Deutscher Titel: Two-Face: Zwei Seiten des Gesetzes

Autor/Zeichner: Christian Ward/Fabio Veras

Erschienen: 2024-2025 (Miniserie #1-6), Paperback 2025; dt. Panini 2025


„How can a man be half good if all he does is bad?“

Harvey Dent hat seine böse Seite in ein imaginäres Gefängnis seiner Seele verbannt. Nun tritt er in der Rolle von Two-Face als Verteidiger in einer neuen Institution auf: der White Church, einem Gericht für die Unterwelt. Ein seltsames Konzept: Der Reaper spielt zwar den Richter, doch am Ende entscheidet Two-Faces Münze.

Der erste Klient ist der Serienkiller Victor Zsasz. Er wird beschuldigt, einen bestimmten Mord begangen zu haben, doch Two-Face will beweisen, dass Zsasz – zumindest in diesem Fall – unschuldig ist. Doch da kann sich der Angeklagte nicht beherrschen und greift im Gerichtssaal sein nächstes Opfer an. Dummerweise hat niemand daran gedacht, diesen gefährlichen Massenmörder zu fesseln und ihm die Rasierklinge abzunehmen …

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