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Batman: The Animated Series auf Blu-ray

Batman: TAS (On Leather Wings)

Gute Nachrichten: BTAS endlich in Full-HD! (Bild: Warner Bros.)

Eine gute Nachricht: Die Zeichentrickserie der 90er, Batman: The Animated Series, soll im Jahr 2018 auf Blu-ray erscheinen. Das hat Warner Bros. bekanntgegeben. Und das war’s auch schon an Infos. Wir wissen weder wann genau, noch was drin sein wird.

UPDATE: Die Batman TAS-Blu-ray-Box erscheint am 16. Oktober 2018 in den USA!

Die erste Staffel (1992-1993) von BTAS umfasst 85 Episoden, die zweite (1994) lief unter dem Namen The Adventures of Batman & Robin und enthielt 22 Episoden. Eine dritte Staffel (The New Batman Adventures) umfasst 24 Folgen, unterscheidet sich aber in der Gestaltung der Figuren, auch wenn die Geschichten in der gleichen Continuity spielen. Alle Folgen sind bereits als Video-on-Demand bei Amazon verfügbar – auch auf deutsch. Eine DVD-Fassung gibt es zwar auch, aber keine, die im deutschsprachigen Raum erschienen ist.

Darüber hinaus gibt es vier Langfilme. Der erste, Mask of the Phantasm (dt. Batman und das Phantom) wurde bereits 2017 auf Blu-ray veröffentlicht. Ob und wann dieser in Deutschland erscheint, ist unbekannt, ebenso was mit den Folgefilmen SubZero (dt. Eiszeit) und Mystery of the Batwoman (dt. Geheimnis um Batwoman) geschehen soll. (Der vierte Film, Batman and Harley Quinn, ist erst dieses Jahr auf DVD und Blu-ray erschienen.)

Die Serie gehört (zusammen mit dem ersten Film) für mich nicht nur zu dem Besten, was Batman im Bewegtbild angeht, sie fängt auch das perfekt ein, was Batman ausmacht. Es ist eine Serie, die fast schon zu düster für Kinder ist und dadurch immer noch interessant für Erwachsene. Es ist Zeichentrick, der ernst genommen werden will – und den man auch getrost 25 Jahren nach dem Start für diesen Mut bewundern kann. Deshalb wird es höchste Zeit, dass BTAS endlich auch in Full-HD erstrahlt – diese Behandlung hat sie längst verdient.

Snyders Schlusskapitel – Batman: Last Knight

Batman von Sean Murphy (Detective Comics #27, DC Comics)

Batman erwacht in einem postapokalyptischen Gotham City. Er ist jung. Der Kopf des Jokers ist an seinen Gürtel gekettet, aber er lebt und spricht. So soll Batman: Last Knight beginnen, die nächste Geschichte von Scott Snyder. Es soll sein vorläufiges Schlusskapitel für Batman sein, hat er auf der New York Comic Con angekündigt. Derzeit läuft sein großes Batman-Event Dark Nights: Metal.

Gezeichnet wird der Comic von Sean Gordon Murphy, der gerade seine eigene Miniserie, Batman: White Knight, geschaffen hat. Murphy hat auf Twitter angekündigt, danach erstmal nicht mehr mit Autoren zusammenarbeiten zu wollen, sondern seine eigenen Ideen zu verwirklichen.

Snyder und Murphy haben bereits an American Vampire and The Wake sowie einer Story für Detective Comics #27 zusammengearbeitet.

Neuer Anime: Batman Ninja

DC Comics

Auf der New York Comic Con wurde ein Batman-Anime angekündigt: Batman Ninja transportiert den Helden in das mittelalterliche Japan. Mit dabei sind Joker, Harley Quinn, Pinguin, Poison Ivy, Robin, Nightwing und Gorilla Grodd. Der Film ist eine japanische Produktion, Regie führt Jumpei Mizusaki, das Drehbuch stammt von Kazuki Nakashima. Erscheinen soll Batman Ninja als Direct-to-Video, ein genauer Starttermin wurde nicht bekannt gegeben. Ein Trailer war bisher nur auf der Comic Con zu sehen.

Superman erinnert an amerikanische Werte

DC Comics

In den 50ern wurde ein Poster verbreitet, auf dem Superman Kinder vor Rassismus warnt: Die USA seien ein Land, das sich aus Menschen verschiedener Herkünfte und Religionen zusammensetze, sagt er. Amerika bedeutet Vielfalt – dem zu widersprechen ist unamerikanisch, so die Nachricht darunter. Bereits 1949 hat der DC-Vorgänger National Comics diese Grafik auf Schulbuch-Hüllen drucken lassen. DC hat das Poster nun restauriert und neu auf seiner Website veröffentlicht.

Zur Erinnerung: Die Schöpfer von Superman, Jerry Siegel und Joe Shuster, waren Juden. Was ebenso für die Batman-Schöpfer Bob Kane und Bill Finger gilt. Und Superman selbst ist – trotz seines menschlichen Aussehens – nicht mal ein Geschöpf der Erde. Man kann sich also keine bessere Comicfigur für die Vermittlung amerikanischer Werte vorstellen.

DC Comics

Supermans „Code for Buddies“

Auch in den Comics rief Superman mehr zur Toleranz auf, etwa in der Kurzgeschichte „Code for Buddies“, erschienen z.B. in Star Spangled Comics #130 (1950). Darin setzt er sich gegen Antisemitismus und Rassismus ein. Er erteilt Kindern eine Lektion, indem er ihnen zeigt, dass auch jüdische Soldaten im Zweiten Weltkrieg für Freiheit und gegen Intoleranz gekämpft haben.

DC Comics

Supermans Botschaft ist klar: Es sollte niemals eine Rolle spielen, welcher Religion ein Mensch angehört, welche Hautfarbe er hat oder wo seine Eltern geboren sind.

Auch ein „Übermensch“ steht nicht über der Menschlichkeit. Im Gegenteil: Er geht mit bestem Beispiel voran.

Mehr zum Thema:

Wie DC mit seinen Filmen sein Comicerbe ruiniert

Warner Bros.

Ein Joker-Film, der die Vorgeschichte erzählt, aber ohne Jared Leto und ohne Bezug zum DC Extended Universe, ein Joker-und-Harley Quinn-Film, Gotham City Sirens und irgendwann einmal auch noch The Batman, Batgirl, Nightwing und Suicide Squad 2. Das ist in etwa der Stand der Dinge, was die geplanten Verfilmungen von DC-Comics angeht. Manches konkret, manches vage. Und dann sind da noch die anderen Superheldenfilme: Justice League, Shazam, Wonder Woman 2, Aquaman, Flashpoint, Cyborg, Green Lantern Corps usw.

Da kommt viel auf uns zu. Sehr viel. (Ganz zu schweigen von den Marvel-Filmen.) Das freut die Fans. Einerseits. Andererseits: mich besorgen diese Pläne. Denn abgesehen von der schieren Masse, mit der man Gefahr läuft, das Publikum zu übersättigen, wirkt es so, als hätten die Verantwortlichen nicht wirklich einen Plan. Während Marvel sein Filmuniversum weiter erfolgreich ausbaut, probiert man bei DC wild herum – mit durchaus gemischten Resultaten.

Nach der Neugeburt von Superman in Man of Steel hat man ihn in Batman v Superman wieder beerdigt, dabei nicht nur einen neuen Batman und Wonder Woman eingeführt, sondern auch drei weitere Helden (Aquaman, Flash, Cyborg). Man wollte offenbar keine Zeit mehr verschwenden und möglichst schnell zu Marvel aufholen. Das Ergebnis war ein unausgegorenes (und langweiliges) Machwerk. Suicide Squad war der Versuch, das Gleiche mit Schurken zu versuchen, noch ehe die Helden etabliert waren, was ebenfalls in die Hose ging. Davon ließ sich Warner aber nicht beeindrucken, sondern nur vom Einspielergebnis, und kündigte sofort eine Fortsetzung an. Und weil Harley Quinn gerade in Mode ist, soll sie auch in Gotham City Sirens mit Catwoman und Poison Ivy auftreten.

Erst mit Wonder Woman hatte man das Gefühl, dass die Produzenten den richtigen Ton gefunden haben, um eine interessante Geschichte zu erzählen. Man beschränkte sich auf die Titelheldin – und das reichte vollkommen aus. Warum nicht gleich so? Das war der erste von vier DC-Filmen, der eine gesunde Grundlage für den Rest des Filmuniversums bilden konnte, das von Anfang an kränkelte. Aber so scheint es leider nicht weiterzugehen.

Ben Affleck als Batman (Warner Bros.)

Der nächste Batman-Solo-Film hatte allerlei Startschwierigkeiten: Zuerst sollte Ben Affleck für Regie und Drehbuch verantwortlich sein, der Gegner Deathstroke wurde angekündigt, dann wurde er durch den Regisseur Matt Reeves ersetzt, der sein eigenes Drehbuch mitbringt. Einen Starttermin gibt es noch nicht, es zieht sich hin. Statt sich darauf zu konzentrieren, die Haupthelden einzuführen, werden bereits Filme über Sidekicks wie Batgirl und Nightwing angekündigt – obwohl es nicht einmal einen Robin gegeben hat (jedenfalls war von dem nur ein Kostüm in einer Vitrine zu sehen). Man gewinnt den Eindruck, dass hier wieder versucht wird, das Pferd von hinten aufzuzäumen.

Bloß keine Zeit verlieren, scheint das Motto zu lauten. Denn man hat zu lange geschlafen. So gut und wichtig Christopher Nolans Dark-Knight-Trilogie gewesen ist, man hat ein hermetisches Universum geschaffen, das nach drei Filmen abgeschlossen war und daher keine Grundlage für mehr bilden konnte. Während Marvel seit 2008 sein Cinematic Universe aufgebaut und erweitert hat, hat DC Zeit verschwendet, auch weil nebenher nicht viel passiert ist, außer ein mieser Superman Returns und ein noch mieserer Green Lantern – beides nicht fortsetzungswürdig.

Seit fünf Jahren versucht DC, diesen Vorsprung aufzuholen. Aber statt das zu imitieren, was Marvel erfolgreich macht, wird auf Gedeih und Verderb versucht, schnell Anschluss zu finden, was zulasten von Charakteren und Story geht. Außerdem haftet den Filmen die Schwere der Dark Knight-Trilogie an, was den Stoffen nicht gut tut. Man of Steel war bereits ein Film, dem es an Farbe, Optimismus und Humor mangelte – eine Fehlentscheidung für einen Charakter, der in strahlenden Primärfarben herumläuft und Hoffnung und Zuversicht ausstrahlen sollte. Und ähnlich düster und humorbefreit ging es weiter, was sich auch mit den Nachdrehs zu Suicide Squad nicht geändert hat.

Parallel dazu gibt es noch die DC-TV-Serien: Arrow, Flash, Supergirl etc. einerseits, Gotham und Krypton andererseits. Alles auf Ramsch-Niveau, aber es funktioniert – so wie einst Smallville zehn Staffeln lang funktioniert hat, obwohl das niemand gebraucht hat. Die Geschichten haben jedoch nichts mit den Filmen zu tun. Marvel macht es klüger: Die Serien Agents of SHIELD, Agent Carter und die Netflix-Serien sind Teil des Cinematic Universe. Zu dumm, dass DC wegen seiner seltsamen Hauspolitik einen neuen Flash für die Filme etablieren musste, zuerst in Batman v Superman, bald in Justice League. Weil man in der Serie aber schon die Entstehung des Helden gezeigt hat, wird wohl deshalb der erste Flash-Film auch nicht einfach „The Flash“ heißen, sondern Flashpoint, was weniger nach einem ersten als nach einem zehnten Teil klingt. Und das könnte das DCEU für das Multiversum öffnen, noch bevor das eigentliche Universum etabliert ist.

Heath Ledger hat als Joker Maßstäbe gesetzt. (Warner Bros.)

Dass DC nun tatsächlich diese neue Filiale im Kino aufmacht, zeigt auch der Plan für den Joker-Origin-Film außerhalb des DCEU. Die Nachricht wird von Kritikern gemischt aufgefasst: Einerseits soll Martin Scorsese den Film produzieren, andererseits soll Todd Phillips Regie führen, der Typ, der die Hangover-Trilogie zu verantworten hat und sich auch sonst kaum mit Ruhm bekleckert hat.

Manche sehen in dem Konzept eine Chance, neue Geschichten zu erzählen, die für sich stehen können. Ich sehe aber zwei Gefahren: Schon die Jared Leto-Version hat bereits das Bild des Jokers, das man mit Heath Ledger aufgebaut hat, beschädtigt. Ein Joker mit Hintergrundgeschichte würde es völlig ruinieren. Ein solcher Joker ist nicht halb so spannend wie ein Niemand ohne Vergangenheit. Außerdem darf man nicht vergessen, dass bereits Tim Burton in seinem ersten Batman-Film eine Vorgeschichte des Jokers schon erzählt hat, Stichwort: Jack Napier. Ganz zu schweigen von The Killing Joke und der dazugehörigen Zeichentrick-Adaption. Aber brauchen wir das noch einmal? Die Geschichte vom armen Gauner, der von Batman in den Chemietank geworfen wird? Prequels sind sehr in Mode, weil sie die Neugier der Zuschauer befriedigen, aber – seien wir ehrlich – es gibt nichts Langweiligeres als die Lösung für ein Rätsel.

Zum anderen läuft man mit einer Geschichte außerhalb des regulären Universums Gefahr, den normalen Kinozuschauer zu verwirren und damit zu verprellen. Es ist schon jetzt kompliziert genug, den Überblick zu behalten zwischen den verschiedenen Marvel-Universen (Avengers, X-Men, Fantastic Four, Spider-Man). Ein DC-Multiversum klingt zu sehr nach Fanservice für Nerds als für den normalen Kinogänger. Schon mit den Traumsequenzen in Batman v Superman (Stichwort: Batman im Ledermantel gegen Superman und Paradämonen) hat kaum jemand etwas anfangen können.

DC stiftet weiterhin Chaos. Der Masterplan besteht darin, keinen zu haben: Trial-and-Error scheint das Prinzip zu sein, wobei aus Fehlern nicht gelernt werden soll. Hauptsache, die Kasse stimmt. Gebt den Leuten Harley Quinn und Joker, dann gehen sie ins Kino, egal wie gut die Filme sind. Das ist nicht nur ein liebloser Umgang mit Fans, damit demontiert DC auch das Erbe seiner Comics.

Die Produzenten sollten sich besser darauf besinnen, die Hauptcharaktere zu etablieren, ansprechende Filme zu schaffen, die neue Akzente setzen, die sowohl für sich funktionieren als auch im Zusammenhang des Gesamtwerks stehen können. Wie mit Wonder Woman sollte man auch mit Batman, Flash, Aquaman und anderen Helden verfahren. Wen interessieren Batgirl und Nightwing, wenn man Batman haben kann?

Ein erster Blick auf Gotham by Gaslight

Batman gegen Jack the Ripper – mit dieser Story wurden einst die Elseworlds begründet, nächstes Jahr erscheint die Verfilmung in animierter Form: Gotham by Gaslight. Auf der Blu-ray zu „Batman and Harley Quinn“ ist eine Vorschau erschienen, ein Sneak Peek, in dem nicht Ausschnitte aus dem Film, sondern auch Aussagen der Macher gezeigt werden. Die Vorschau zeigt neben Batman auch Charaktere wie Hugo Strange, Selina Kyle und Poison Ivy (als Ivy, the Plant Lady). Außer, dass es ein sehr düsterer Film wird, scheint die ursprüngliche Comic-Geschichte auch erweitert worden zu sein. Der erste Eindruck ist sehr vielversprechend …

Neue Batman-US-Comics: Vorschau auf 2018

Im nächsten Jahr erwarten uns viele weitere Batman-Comics: Scott Snyders All-Star Batman geht zuende, zugleich bekommen wir von ihm eine Story mit dem neuen Sidekick The Signal (Duke Thomas). Zu erwarten sind noch Sammelausgaben zu den neuen Mini-Serien Batman: White Knight, Dark Prince Charming und Creature of the Night – alles noch ohne Erscheinungsdatum. Parallel zu den Sammelbänden erscheinen noch das Batman-Event DC Metal und das Watchmen-Crossover Doomsday Clock.

Im Januar wird die kurzlebige Serie Anarky (1999) als Paperback neu aufgelegt. Bisher war nur die erste Mini-Serie über den Schurken in einem Sammelband erschienen.

Das Jahr 2018 wird im Zeichen von Superman stehen: der feiert nämlich seinen 80. Geburtstag. Dazu erscheint im April die 1000. Ausgabe von Action Comics, die zudem noch von einer fast 400-seitigen Deluxe-Edition begleitet wird.

Von Batman-Autor Tom King erscheint im März außerdem ein Comic über Mister Miracle, ebenfalls im März soll Green Lantern: Earth One herauskommen.

Rebirth-Titel sind kursiv geschrieben.

Januar

  • Batman Beyond Vol. 2 (Paperback)
  • Batman: Shadow of the Bat Vol. 3 (Paperback)
  • Batman in The Brave & the Bold: The Bronze Age Vol. 1 (Paperback)
  • Tales of the Batman: Alan Brennert (Paperback)
  • Anarky: The Complete Series (Paperback)

Februar

  • Batman: Legacy Vol. 2 (Paperback)
  • Batman: The Golden Age Vol. 4 (Hardcover)
  • Batman and the Outsiders Vol. 2 (Hardcover)
  • DC Meets Looney Tunes (Paperback)
  • Robin: Year One – Deluxe Edition (Hardcover)

März

  • All-Star Batman Vol. 3: First Ally (Hardcover)
  • All-Star Batman Vol. 2: Ends of the Earth (Paperback)
  • Batman and Harley Quinn (Paperback)
  • Batman: New Gotham Vol. 2 (Paperback)
  • Batman: Super Powers (Paperback)
  • Batman: Tales of the The Man-Bat (Paperback, enthält Showcase ’94 #11, Man-Bat #1-3, 1996; Man-Bat #1-5, 2006)
  • Batman & Superman in World’s Finest: The Silver Age Vol. 2 (Paperback)
  • Tales of the Batman: Gene Colan Vol. 2 (Hardcover)

April

  • Detective Comics Vol. 5: A Lonely Place of Living (Paperback)
  • Batman Arkham: Hugo Strange (Paperback)
  • Batman Noir: The Dark Knight Strikes Again (Hardcover)
  • Batman ’66 Meets Wonder Woman ’77 (Paperback)
  • Batman: The Dark Knight Detective Vol. 1 (Detective Comics #575-578, Full Circle) (Paperback)
  • Batman: Gothic (New Edition) (Paperback)

Mai

  • Batman Vol. 5: Rules of Engagement (Paperback)
  • Batman & The Signal (Paperback)
  • Batman: Detective Comics: The Rebirth Deluxe Edition Book 2 (Hardcover)
  • Dark Days: The Road to Metal (Hardcover)
  • The Shadow/Batman (Hardcover)
  • Batman: Ghosts (Sam Kieth, Paperback)
  • Batman Knightfall Omnibus Vol. 3 – Knightsend (Hardcover)

Juni

  • Detective Comics Vol. 6: Fall of the Batmen (Paperback)
  • Dark Nights: Metal (Deluxe Edition)
  • Dark Nights: Metal – The Nightmare Batmen (Hardcover)
  • Batman Rebirth Deluxe Edition Vol. 2
  • Batman Beyond Vol. 3
  • The Golden Age Omnibus Vol. 5 (Hardcover)

Juli

August

  • Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles II
  • Batman by Doug Moench & Kelley Jones Vol. 2
  • Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2
  • Batman: The Caped Crusader Vol. 1 (Ten Nights of the Beast/A Death in the Family)
  • Batman ’66 Omnibus

September

  • Batman: Preludes to the Wedding (Paperback)
  • Detective Comics Vol. 7: Batmen Eternal (Paperback)
  • Batman: White Knight (Paperback)
  • Batman Arkham: Penguin
  • Batman: The Brave & the Bold: The Bronze Age Omnibus Vol. 2
  • Prelude to Knightfall (Paperback: Vengeance of Bane, Batman #484-491, Detective Comics #654-658)
  • Knightfall Vol. 1 (Paperback)
  • Knightfall Vol. 2 (Paperback)
  • The Arkham Saga Omnibus
  • Absolute Batman: The Killing Joke
  • Gates of Gotham Deluxe Edition (Paperback)
  • The Court of Owls Saga (Essential Edition) (Paperback)
  • The Arkham Saga Omnibus (Hardcover)
  • Sins of the Father (Paperback)
  • Bane: Conquest (Paperback)

Oktober

  • Batman Vol. 7
  • Detective Comics: The Rebirth Deluxe Edition Book 3
  • Knightquest: The Crusade Vol. 1
  • Knightquest: The Crusade Vol. 2
  • The Complete Silver Age Newspaper Comics Slipcase Set (Paperback)

November

  • The Brave and the Bold: Batman and Wonder Woman (Hardcover)
  • Creature of the Night (Hardcover)
  • The Dark Prince Charming (Hardcover)
  • Knightquest: The Search (Paperback)
  • Batman by Francis Manapul & Brian Buccellato Deluxe Edition
  • Haunted Knight New Edition (Paperback)

Dezember

  • Batman: The Rebirth Deluxe Edition Book 3
  • Detective Comics Vol. 8 (Paperback)
  • Knightsend (Paperback)
  • The Golden Age Omnibus Vol. 6

(Der Artikel wurde zuletzt am 21.3.2018 aktualisiert.)

Batman-Splitter #7: Wenn Batman lacht

Batman kann alles. Außer Spaß haben. Batman ist der Griesgram, der Miesepeter, der Spielverderber schlechthin. Ein verbitterter Rächer, der nichts als sein Trauma im Hinterkopf und seine Mission vor Augen hat. Verblendet, fanatisch und absolut humorbefreit. Als das Gegenteil vom bunten Strahlemann Superman konzipiert, haftet Batman das Image des düsteren Gesellen an. Wenn Batman lacht, wird’s gruselig. Dann ist er nicht er selbst. Er steht unter Fremdeinfluss, wie etwa unter dem des Joker-Gases. Oder er ist der Joker selbst. In diese Richtung geht es im derzeit laufenden Event Dark Nights: Metal. Neue Zeichnungen und Cover zeigen mit dem neuen Schurken The Batman Who Laughs eine Fusion aus Batman und dem Joker.

Der Name spielt auf den Film „The Man Who Laughs“ von 1928 an, dessen Hauptfigur Bill Finger einst als Inspirationsquelle für die Schöpfung des Jokers diente. Ein Mann, der nicht anders als grinsen kann – eine Perversion des Lachens. Doch der Joker hat mit der Zeit viel von seinem Schrecken eingebüßt. Deshalb ließ man ihn 2011 sich das Gesicht abschneiden und kurz darauf wieder anheften. Mit dem Man Who Laughs wird das Konzept erneut gesteigert, indem man den Joker in ein Gothic-mäßiges Batman-Kostüm steckt und seine Augen von einem stacheligen Metallreif verdecken lässt. Damit wird auch das Konzept des Dunklen Ritters pervertiert: Batman ist zwar dadurch auch im Inneren so düster wie er nach Außen wirkt, aber sein fieses Grinsen lässt den Aufzug absurd erscheinen.

detective comics 38 (DC Comics)

Dabei ist ein lächelnder Batman – historisch betrachtet – gar nicht mal so ungewöhnlich. Zwar war der Dunkle Ritter am Anfang, als er noch ein Einzelgänger war, noch sehr düster, aber schon sehr früh, änderte sich seine Erscheinung – und blieb drei Jahrzehnte lang so. In seinem erstem Jahr (1939 bis 1940) huscht Batman kaum ein Lächeln über die Lippen. Aber dann, im April 1940, kommt Robin. Und siehe da: Batman strahlt regelrecht auf dem Cover von Detective Comics #38, das den Sidekick einführt. Er lacht – genauso wie der junge Mann neben ihm. Robin bringt Batman das Lachen bei. Und das soll ihm so schnell nicht vergehen. Mit Robin wird alles leichter, heiterer, lässiger. In den 40er, 50er und 60er Jahren ist die Comicwelt knallbunt und fröhlich. Im Grunde geht es in den Geschichten nur darum, diesen Status quo wiederherzustellen. Und das gelingt den Superhelden spielend: Egal, ob das Dynamische Duo alleine kämpft oder mit Superman. Zwischen den Helden besteht nur äußerlich ein Unterschied, in ihrem Aussehen und Fähigkeiten, aber ihre Mentalität ist gleich. Passend dazu sind die Sprechblasen voller Kalauer.

Detective Comics #332 (1964, DC Comics)

Interessanterweise folgt kurz nach der Einführung von Robin auch der erste Auftritt des Jokers. Mit der kindlichen Fröhlichkeit hält auch ein falsches Lachen in die Comics Einzug, das im grotesken Widerspruch zu den willkürlichen Morden des Schurken steht. Doch auch der wird bald gezähmt zu einem harmlosen Clown, der Menschen nicht mehr mit einem Lächeln tötet, sondern nur noch ärgert. Der Joker – nicht mehr als eine Witzfigur, die Batman mehr nervt als schockiert. Der Held ist immer der, der zuletzt lacht.

The Dark Knight Returns: Batman & Joker (DC Comics)

Erst in den 70ern wird es wieder ernster und düsterer. Nach und nach vergeht Batman das Lachen. Bis hin zum ultimativen Tiefpunkt, der in der Comicgeschichte ein Höhepunkt ist: Frank Millers The Dark Knight Returns. Doch auch in dieser knallharten Dystopie mit seinem gebrochenen Helden, findet Batman noch die Kraft zu einem Lächeln. Doch es ist nur noch das müde Lächeln eines vom Todestrieb gelenkten Zynikers, der nichts mehr zu verlieren hat. Als der Joker endlich tot neben ihm liegt, ist aber Schluss mit lustig: „Stop laughing“, sagt Batman zu der Leiche seines Erzfeindes. Selbst das brennende Skelett des Jokers scheint noch zu lachen. Dem verletzten und gebrochenen Batman ist der Anblick sichtlich unheimlich.

Batman lacht nicht mehr. Der Held, der Gute der Geschichte, ist ein Dunkler Ritter mit finsterem Gemüt. Das Gelächter ist den Bösen und den Irren überlassen. Gotham City ist von daher eine verkehrte Welt, in der bunte Clowns Kinder töten und teuflisch, dämonenhaft wirkende Schreckgespenster sie davor bewahren. Der erste Eindruck ist falsch. Wer hier lächelt, der täuscht. Er grinst eigentlich hinterlistig und führt Schlimmes im Schilde. Wer grimmig dreinschaut, stellt sich als Retter in der Not heraus.

Im Jahr darauf, 1987, beweist Batman in der regulären Serie Selbstironie: Er lacht schallend, als er sieht, dass jemand die Reifen des Batmobils gestohlen hat. „And Batman does something he has never done before, in Crime Alley …“, heißt es in Batman #408, bevor er auf den Dieb, Jason Todd, den späteren Robin, trifft.

batmobile-second-chances

Ohne Räder, aber offenbar lustig: Das Batmobil in „Second Chances“.

Ein Jahr später, 1988, macht Alan Moore einen Schritt zurück: In The Killing Joke erzählt er davon, wie der Joker das Lachen lernte. Der Comic endet damit, dass der Joker, von Batman überführt, einen Witz erzählt – und Batman mit ihm darüber lacht. Die Situation ist absurd: Gerade hat der Joker noch Barbara Gordon verkrüppelt und ihren Vater beinahe in den Wahnsinn getrieben, Batman müsste das Lachen also allen Grund haben, spaßbefreit zu sein. Aber am Ende gehen die Gefühle so sehr mit ihm durch, dass er sich sogar vor Lachen an den Schultern des Joker festhält, fast kumpelhaft wirkt es. Manche haben das so gelesen, dass Batman den Joker am Ende mit bloßen Händen tötet – aber dafür gibt es keinen eindeutigen Beleg.

The Killing Joke (DC Comics)

Das nächste Mal bringt Harley Quinn Batman richtig zum Lachen – wenn auch unfreiwillig. In Mad Love (1994) schildert sie Batman, der kopfüber gefesselt über einem Piranha-Becken hängt, ihren Wunsch von einem Leben mit dem Joker. Batman bricht in schallendes Gelächter aus (Harley erschaudert). Es dient der taktischen Einschüchterung, damit Harley verunsichert wird und den Joker herbeiholt, der Batman daraufhin aus der Falle rettet. Trotz seines grundsätzlich ernsten Tones und seiner düsteren Inszenierung lächelt Batman in The Animated Series, auf der Mad Love basiert, sogar ziemlich oft.

Mad Love (1994, DC Comics)

Wenn der moderne Batman lacht, dann höchstens zurückhaltend, wenn er schallend lacht, dann wissen wir: er kann nicht er selbst sein. Oder er wird wahnsinnig, wie etwa in der Story Venom (Legends of the Dark Knight #16), wo der Held zum Drogensüchtigen wird und sich unkontrolliert freut, wenn er an seinen Stoff gekommen ist.

Batman: Venom (DC Comics)

Das Lachen ist etwas, das Batman seinem Alter Ego, Bruce Wayne überlässt. Er setzt die fröhliche Maske auf, um den Milliardär und Lebemann zu spielen. Das Lächeln ist – wie bei seinen Feinden – bloß Fassade, um von seinen wirklichen Absichten abzulenken. Doch auch hier gibt es Ausnahmen, auch Wayne ist nicht sicher vor den bösen Einflüssen des Jokers: In der Neufassung der ersten Joker-Story, The Man Who Laughs, ist es Bruce Wayne, der vom Joker-Gas infiziert lachen muss. Und in Batman Beyond: Return of the Joker fällt sogar noch der alte Bruce Wayne dem Gas zum Opfer. Darin besteht mittlerweile der Horror von Batman: Wenn hier jemand lacht, dann stimmt etwas nicht. Am meisten gilt das für Batman selbst. Für Spaß sind andere zuständig.

Batman Beyond: Return of the Joker


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DC-Helden treffen Watchmen in „Doomsday Clock“

„The End is Nigh“, stand einst auf dem Schild von Walter Kovacs alias Rorschach, der durch die Straßen von New York ziehend den drohenden Weltuntergang ankündigte. Wer Watchmen gelesen (oder den Film gesehen hat), weiß, dass es nicht so schlimm geworden ist – allerdings ließ das Ende die Möglichkeit offen. Seit dem Start von DC Rebirth wissen wir, dass das nicht das Ende der Geschichte ist. Batman fand den Button des Comedian in seiner Höhle, Dr. Manhattan hat irgendwas mit all dem zu tun. Batman und The Flash sind dem Rätsel bislang nachgegangen. Ende des Jahres beginnt die langerwartete Fortsetzung: Doomsday Clock wird eine zwölfteilige Mini-Serie werden, geschrieben von Geoff Johns (Flashpoint, Batman: Earth One) und gezeichnet von Gary Frank (Batman: Earth One, Superman: Secret Origin). Und auf dem ersten Cover wird zu lesen sein: „The End is Here“.

Die erste Ausgabe erscheint am 22. November 2017 in den USA und soll laut DC 40 Seiten umfassen. Preis: 4,99 US-Dollar. Wem das zu teuer ist (60 Dollar für die gesamte Serie), wird wohl bis zum Jahr 2019 (!) warten müssen, bis die Serie voraussichtlich gesammelt in einem Band erscheinen wird (wenn es keine Verzögerungen gibt). Für die einen wird Doomsday Clock eine harte Abwägung gegen Kosten und der Befriedigung der Neugier. Für die anderen eine Gewissensfrage, ob man die (nicht von Alan Moore autorisierte) Fortsetzung eines ein Comic-Meisterwerks wie Watchmen überhaupt lesen sollte oder ob das Frevel wäre.

Neue Mini-Serie: Batman – Creature of the Night

DC Comics

DC hat für den Herbst eine neue Mini-Serie angekündigt: Batman: Creature of the Night, ein Vierteiler von Autor Kurt Busiek and Zeichner John Paul Leon. Die Prämisse ähnelt der von Superman: Secret Identity, das ebenfalls von Busiek stammt: Es versetzt das Konzept von Batman in eine „reale“ Welt, in der der Held bislang nur als Fiktion existiert. Die Geschichte spielt 1968 in Boston, Protagonist ist der Junge Bruce Wainwright, ein Batman-Fan, der seine Eltern verliert wie Bruce Wayne. Plötzlich scheint die Trauer und Wut Gestalt anzunehmen – in der Form von Batman, der die Straßen vom Verbrechen befreit. „It’s a story about loss and confronting your inner demons in the face of that loss that takes a turn towards the unusual when a familiar-looking crimefighter begins to appear on the city streets“, heißt es in der Ankündigung. Die ersten Bilder zeugen bereits von einem zumindest visuell interessanten Werk.

DC Comics

Batman: Creature of the Night startet am 29. November 2017 in den USA.

Cover (DC Comics)

Zusammen mit den Mini-Serien Batman: White Knight und Batman: Dark Prince Charming verspricht es ein interessanter Herbst für Batman-Leser zu werden.