Wonder Woman

DC gegen Marvel 3: Unlimited Access

DC Comics/Marvel

Titel: Unlimited Access (dt. Die Macht des Access)

Autor/Zeichner: Karl Kesel/Patrick Olliffe

Erschienen: 1997-1998 (Miniserie #1-4), Omnibus 2024; dt. Panini 1998 (Marvel DC Crossover #8-10)


Nach DC versus Marvel und All Access geht das große Crossover in die dritte Runde. Wieder bildet die Figur des Weltenwächters Access (Axel Asher) den Rahmen, wieder geraten die Welten durcheinander. Zuerst taucht der böse Mantis von Apokolips im New York des Marvel-Universums auf und kämpft gegen Spider-Man, dann auch noch Wonder Woman gegen Juggernaut, dann Hulk gegen Green Lantern

Und so geht es munter weiter. Access springt durch die Zeit und trifft auf Jonah Hex und Two-Gun Kid im Wilden Westen, später auf die Legion of the Super-Heroes in der Zukunft, die gegen Sentinels aus der Zukunft der X-Men kämpfen. Schließlich taucht Darkseid mit seinen Schergen auf und verbündet sich mit Magneto, um die beiden Welten zu unterjochen …

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Faust besiegt die Justice League

DC Comics

Titel: The Once and Future League

Autor/Zeichner: Dan Vado/Norman Felchle

Erschienen: 1994 (Justice League America Annual #8)


Das Cover verkündet eine Elseworlds-Story, aber was wir auf dem Cover sehen, unterscheidet sich nicht sehr vom Status quo: Superman trägt zwar goldene Armbänder, Flash tritt ohne Maske und mit Glatze auf, aber Batman, Hawkman und Wonder Woman scheinen dieselben zu sein, nur dass alle grimmig dreinschauen. „The Justice League Lives“, brennt Superman mit Hitzeblick in eine Wand, aber das tut sie ja auch so. Was also ist hier anders als sonst?

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Batwoman trifft Wonder Woman

Titel: Batwoman Vol. 3 World’s Finest (dt. Monsterbrut)

Autor/Zeichner: J.H.Williams III, W. Haden Blackman/J.H.Williams III

Erschienen: 2012-2013 (Batwoman #12-17, 0), Hardcover 2013, Ombibus 2021; dt. Panini 2013


„I can’t process what I’m looking at. It’s too big.“ (Batwoman)

Auf der Suche nach den verschwundenen Kindern (siehe Hydrology und To Drown the World) findet Batwoman heraus, dass Medusa keine Verbrecherorganisation ist, sondern es sich tatsächlich um die antike Sagengestalt handelt Also sucht Batwoman die Heldin auf, die sich am besten mit griechischer Mythologie auskennt: Wonder Woman. Diese führt sie in ein altes Verlies, wo sie gegen riesige Tausendfüßler der Nachtgöttin Nyx kämpfen, dann erklärt ihnen der gefallene Halbgott Pegasus in der Wüste, dass die ganze Reise unnötig war, da Medusa ihr Unwesen in Gotham treibt, dem dunklen Herzen der Welt. Dort will sie Ceto (Keto) die Mutter aller Monster befreien …

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Superhelden im Mittelalter mit Aliens

DC Comics

Titel: Dark Knights of Steel Vol. 1-2 (dt. Batman und die Ritter aus Stahl)

Autor/Zeichner: Tom Taylor/Yasmine Putri

Erschienen: 2021-2023 (#1-12), Hardcover 2022/2023; dt. Panini (2 Paperbacks)


Was wäre, wenn Jor-El und Lara in die Rakete gestiegen und auf der Erde im Mittelalter gelandet wären? Davon erzählt Tom Taylor in Dark Knights of Steel. Eine Elseworlds-Story ohne Elseworlds-Logo, in einer Art Fantasy-Szenario. Jor-El wird König, herrscht neben König Jefferson (Black Lightning) und den Amazonen – zusammen bilden sie eine Welt mit drei Reichen. Dann wird Jor-El von Green Arrow mit einem Kryptonitpfeil ermordet. Wer steckt hinter dem Anschlag? Damit wird eine Kette von Ereignissen losgetreten, die die Welt in den Krieg stürzt.

Superhelden als Ritter – das ist nicht ganz neu (Dark Knight Dynasty, Dark Knight of the Round Table)  aber hier ist es konsequent auf das gesamte DC-Universum übertragen. Und unter dieser Last ächzt auch die Geschichte. Zwar hat sie zwölf Ausgaben und in diesem Watchmen-Format hat man eigentlich mehr als genug Platz, um etwas von Substanz zu erzählen, doch Tom Taylor (Batman: The Detective, Nightwing) will so viele Figuren unterbringen, dass für keine richtig Zeit bleibt. Im Vordergrund steht eine Handlung, in der es Schlag auf Schlag geht – wie schon bei seinen Werken Injustice und DCeased. Herunterbrechen lässt es sich auf die Formel: Wer stirbt als nächstes?

SPOILER-WARNUNG!

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DC-Event im Sommer: „Knight Terrors“

Im Juli und August 2023 zeigt uns DC Schreckensvisionen unserer Lieblingshelden. In Knight Terrors finden Batman, Superman und Wonder Woman zunächst in der Hall of Justice die Leiche eines ihrer frühesten Gegner, die Ermittlung führt sogar über das Totenreich hinaus bis zu einem neuen Schurken namens Insomnia. Dieser bringt jeden Helden und Schurken in seine düstersten Albträume. Der Einzige, der die Welt noch retten kann, ist Deadman (Boston Brand).

Im Grunde kennt man das Prinzip bereits aus zahlreichen anderen Variationen, in denen Helden in Traumwelten gefangen sind (z.B. Superman: For the Man Who Has Everything oder Batman in „Identity Crisis“ oder „Perchance to Dream„) oder in denen sie auf ihre bösen Zerrbilder treffen (z.B. in Dark Nights: Metal) – auch zahlreiche Elseworlds-Szenarien (z.B. Red Son) spielen damit.

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Jurassic League: Batman als Dino

Titel: Jurassic League

Autor/Zeichner: Juan Gedeon, Daniel Warren Johnson/Juan Gedeon u.a.

Erschienen: 2022 (Miniserie #1-6), Hardcover 2023, dt. Panini 2023


In einer Welt, in der Steinzeitmenschen mit Dinosauriern zusammenleben, gibt es ein paar Dinos, die anders sind, die sprechen können, auf zwei Beinen laufen, Kostüme tragen, Superkräfte haben und Menschen beschützen. Der blaue Supersaur zum Beispiel. Und Batsaur. Und Wonderdon – ein Triceratops-Weibchen. Ganz zu schweigen von Green Torch, Flashraptor und Aquanyx.

Diese Helden bilden die Jurassic League. Batsaur ist eine Art grüner T-Rex, der im Fledermauskostüm gegen den bösen Jokerzard kämpft. Dieser hatte einst Batsaurs Eltern auf dem Gewissen. Nun dient er einem ominösen kosmischen Ei, wie auch andere Schurken. Daraus entschlüpft dann der kosmische Superschurke Darkyloseid, der die Welt mit Auslöschung erlösen will, da bekanntlich alles Sein Leid ist.

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Neustart für „Batman: The Brave and the Bold“

DC Comics

Kaum hat James Gunn einen neuen Batman-Film mit dem Titel The Brave and the Bold angekündigt, folgt DC mit einem passenden gleichnamigen Comic: Batman: The Brave and the Bold soll am 16 Mai 2023 starten und eine Anthologieserie werden – wie schon das Vorbild, das von 1955 bis 1983 erschien. Zunächst wurden darin neue Charaktere bzw. Teams eingeführt wie die Suicide Squad und die Justice League of America, Mitte der 60er wurde eine Batman-Team-up-Serie daraus.

In der neuen Serie erzählen uns Tom King und Mitch Gerads erneut vom allerersten Aufeinandertreffen zwischen Batman und Joker (bitte nicht). Zeichner Dan Mora (Batman/Superman: World’s Finest, Detective Comics) schreibt eine neue Serie von Kurzgeschichten im Batman Black & WhiteStil (wieder mit Joker-Bezug), von Ed Brisson (Batman Incorporated) und Jeff Spokes kommt eine StormWatch-Geschichte, und dann gibt es noch etwas über Superman von Christopher Cantwell und Javier Rodríguez (Daredevil).

Die erste Ausgabe soll 64 Seiten umfassen. Ein ähnliches Konzept verfolgt bereits Batman: Urban Legends, die jüngst mit Ausgabe 23 eingestellt wurde. Jetzt macht man im Prinzip ähnlich weiter, nur unter neuer bzw. alter Flagge.

Apropos Joker: DC hat auch den nächsten Spin-off der White-Knight-Saga angekündigt, einen Sechsteiler Batman: White Knight Presents: Generation Joker. Sean Murphy schreibt die Story mit Katana Collins und Clay McCormack, Zeichner ist Mirka Andolfo. Die Handlung spielt nach Beyond the White Knight (der US-Sammelband erscheint voraussichtlich im Juni). Worum es geht, verrate ich lieber nicht, um nichts zu spoilern, was zuletzt geschah.

Danach widmet sich Sean Murphy der nächsten offiziellen Fortsetzung: World’s Finest: White Knight. Darin werden wir Superman und Wonder Woman, Diana Prince als F.B.I.-Agent, sehen. Details dazu will DC noch ankündigen.

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Underworld Unleashed: Der Pakt mit dem Teufel

DC Comics

Titel: Underworld Unleashed (dt. Underworld: Hölle auf Erden)

Autor/Zeichner: Mark Waid/Howard Porter

Erschienen: 1995 (Underworld Unleashed #1-3), Paperback 1998, dt. Dino 1997; 2020: 25th Anniversary Edition


In der Hölle hat ein Neuer die Führung übernommen: Neron. Nun sucht der Dämon Verbündete auf der Erde und bietet reihenweise Deals an. Zuerst den Superschurken, dann den Helden. Die Schurken nehmen gerne an, besonders die Dauerversager, die ohnehin niemand ernst nimmt. Die kriegen coolere Kräfte oder Ausrüstung. Aber auch die Großen wie Luthor und Joker lassen sich auf den Teufelspakt ein, denn wer braucht schon eine Seele, wenn er kubanische Zigarren haben kann?

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Der Profikiller und die Moralapostel

DC Comics

Titel: JLA/Hitman

Autor/Zeichner: Garth Ennis/John McCrea

Erschienen: 2007 (#1-2), Paperback 2019 (Hitman’s Greatest Hits)


Ein weiteres Fundstück aus der Ein-Euro-Comic-Kiste, geschrieben von Garth Ennis, Autor von Preacher, The Boys, Batman: Reptilian – und Hitman. Nach 61 Ausgaben seiner eigenen Serie trifft Profikiller Tommy Monaghan auf die JLA.

Eine bemannte NASA-Sonde kehrt vom Rande des Sonnensystems zurück und meldet Probleme mit dem Reaktor. Die Astronauten wollen auf dem Mond landen, wo die JLA ihr Hauptquartier hat. Das wahre Problem: Sie sind von bösartigen Alien-Parasiten befallen, die Superkräfte rauben und verleihen. Diese „Bloodlines“ sind bereits 1993 beim gleichnamigen Crossover aufgetaucht – und ihnen hat Hitman seine Superkräfte zu verdanken. Deshalb holt Batman Tommy Monaghan zum Mond, beschwert sich dann aber darüber, dass Green Lantern mal mit ihm gearbeitet hat. Auch Superman kennt und schätzt Tommy für seinen Patriotismus, wusste aber bislang nichts von dessen Broterwerb.

Dennoch nimmt die JLA (Superman, Batman, Wonder Woman, Green Lantern und Flash) seine Hilfe in Anspruch. Erst recht, als die Sonde mit den Aliens in den Wachturm kracht, die Helden ihre Kräfte verlieren und von den Aliens befallen werden.

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Als DC gegen Marvel kämpfte

DC/Marvel

Titel: DC versus Marvel (dt. DC gegen Marvel: Der Kampf des Jahrhunderts)

Autor/Zeichner: Ron Marz, Peter David/Dan Jurgens, Claudio Castellini

Erschienen: 1996 (Miniserie #1-4), Paperback 1996; dt. Dino 1996 (DC gegen Marvel #1-3, 7, Paperback 1998)


Es war wohl das Comic-Event der Neunziger: DC gegen Marvel. Das erklärt sich von selbst. Es gab schon Superman gegen Spider-Man, Batman gegen Hulk, Teen Titans gegen X-Men, aber dann, nachdem JLA/Avengers (vorerst) gescheitert war, herrschte ein Jahrzehnt Flaute, bis man das Konzept in einer Art Battle Royale wiederbelebte.

Die Rahmenhandlung ist – wie immer bei solchen Crossover-Events und Paarungsfilmen – völlig nebensächlich, denn es geht ja nur um die Begegnungen. Die Welten von DC und Marvel verschmelzen zu einer. Hintergrund: Zwei kosmische gottgleiche Brüder lassen eine Auswahl der Superwesen ihrer jeweiligen Universen gegeneinander antreten, um zu entscheiden, welches Universum besteht. Ohne viele Erklärungen und ohne Zeit damit zu vertrödeln, eine andere Lösung für das Problem zu finden, sodass nicht Milliarden von Menschen und Welten sterben müssen, wird drauflosgeprügelt. Seltsamerweise nimmt man dabei Rücksicht auf die Leben der Kontrahenten, denn es reicht, den anderen nur außer Gefecht zu setzen.

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