Robin

Batman gegen Black Widow

Angriff der Schwarzen Witwen

Titel: Black Widow Strikes Again/Caught in the Spider’s Den (dt. Die schwarze Witwe)

Drehbuch: Robert Mintz

Erschienen: 1967 (Batman S02E55-56)


Batman und Robin sind ein Rätsel. Einerseits rennen sie sofort zum Telefon, wenn Commissioner Gordon dran ist, sie verlieren keine Zeit, zum Polizeihauptquartier zu fahren, deshalb ziehen sie sich auch beim Stangenrutschen um. (Und tauschen die Stangen!) Aber dann, wenn sie den Übeltäter sehen, wenn sie ihn einfach schnappen und zur Strecke bringen könnten, zögern sie plötzlich.

Black Widow (Tallulah Bankhead)

Wie sie mit Black Widow umgehen ist ein besonders gutes Beispiel dafür. Ja, auch Batman hat eine Black Widow. Sie sieht kein bisschen aus wie Scarlet Johansson. Höchstens in 30 Jahren vielleicht. Diese Black Widow hat einen Spinnentick und raubt Banken aus, indem sie die Großhirne der Bankdirektoren ausschaltet. Außerdem nuschelt und lallt sie, als wäre sie halb gelähmt oder anderweitig betäubt. (Tatsächlich hatte die Schauspielerin Tallulah Bankhead ein Alkohol- und Drogenproblem und starb ein Jahr später.)

Das Dynamische Duo versteckt sich

Als Black Widow eine Bank betritt, könnte man die alte Lady einfach abführen und zur Polizei bringen. Fall gelöst in fünf Minuten. Aber nein: Das Dynamische Duo versteckt sich hinter einem Bankschalter und harrt aus, bis sie ihren ersten Schritt macht. Sie lassen die Witwe ihr teuflisches Gerät einsetzen, aber es zeigt keine Wirkung, weil sie vorbereitet sind. Trotzdem lässt man sie seelenruhig ein Nervengift aus der Handtasche holen und Batman damit lähmt. Nur Batman – obwohl Robin danebensteht, und der lässt die Alte einfach so weggehen, ohne es auch nur zu versuchen.

Batman gelähmt

Normalerweise ist dieser Unsinn unterhaltsam. Aber leider steht diese Szene für die ganze Doppelfolge, die unter Lähmungserscheinungen leidet. Bis auf zwei riesige Gummispinnen hat sie nicht viel zu bieten. Weder Witz noch Action. Nur ganz am Ende wird Batman plötzlich proaktiv. Und das auf sehr seltsame Weise: Mit seinem umgemodelten Brain-Wave Bat-Analyzer, der nichts anderes ist als eine aufgemotzte Trockenhaube, verändert er im Knast die Gehirne von Black Widow und ihren Handlangern, um sie zu „ehrlichen und nützlichen“ Bürgern zu machen. Kurz gesagt: Gehirnwäsche.

Gehirnwäsche statt Haartrockner

Natürlich ist das genauso wenig ernst zu nehmen wie der Rest der Serie. Aber wenn man bedenkt, dass Batman ein Moralapostel ist, der nicht mal bei Rot über die Straße geht und an die Rehabilitation glaubt, dann ist das ein sehr bedenklicher Eingriff in die Grundfreiheit, die er ansonsten so hochhält. Nein, es ist sogar ein Skandal, der leider ohne Folgen bleibt.

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Unerwünschter Besuch in der Bathöhle

DC Comics

Titel: The 1000 Secrets of the Batcave

Autor/Zeichner: Bill Finger/Jim Mooney

Erschienen: 1948 (Batman #48), Paperback 2007 (Secrets from the Batcave)


„Justice moves in many strange ways …“ (Batman)

Es brauchte eine Weile, bis Batman in den Keller zog. Erst in Batman #16 (1943) wurde die Batcave eingeführt. Kaum war der Butler Alfred Beagle in Wayne Manor, fand er sie per Zufall – und dadurch fand er auch heraus, dass Bruce Wayne Batman war. Die Sache ging bekanntlich glimpflich aus. Aber nur fünf Jahre später kam ein Eindringling in die Höhle, der es nicht so gut meinte.

Querschnitt durch die Bathöhle

Querschnitt durch die Bathöhle

Der Verbrecher Wolf Brando türmt aus dem Knast und bricht in Wayne Manor ein, er schlägt Robin bewusstlos und durch Zufall öffnet sich der geheime Zugang über die Standuhr. In der Höhle erfährt er das Geheimnis. Bruce Wayne ist gerade mit einem Plausch bei Commissioner Gordon beschäftigt. Als er von dem Einbruch zuhause erfährt, kann er nicht weg, weil Gordon ihn bittet, das Batsignal einzuschalten und mit ihm auf Batman zu warten.

Es stellt sich die Frage: Was soll das? Ist die Polizei so sehr von Batman abhängig, dass sie nicht einmal einen einfachen Einbrecher fassen kann? Bruce spielt das Spiel mit, haut unter falschem Vorwand ab, zieht sich um, kommt als Batman vorbei – Zeit ist offenbar kein Problem. Als Batman mit der Polizei eintrifft, hat Brando Robin als Geisel genommen und verlangt Batmans Kostüm, um unerkannt vor der Polizei abhauen zu können.

Dinosaurier und Münze in der Bathöhle

Randale in der Bathöhle: Dinosaurier tritt Münze

Es beginnt eine Katz-und-Maus-Jagd in der Höhle. Brando rast mit dem Batmobil auf Batman zu, stürzt den Dinosaurier auf Robin, der Dino fällt auf den Riesenpenny und beides geht zu Bruch. Brando wird tödlichem Joker-Gas ausgesetzt, Robin will ihn sterben lassen, aber Batman beharrt auf der Moral, braut ihm ein Gegenmittel, Brando revanchiert sich mit weiteren Gemeinheiten und macht Trophäen zu Waffen.

Tod durch Fledermäuse

Tod durch Fledermäuse

Brando macht ihm klar: Selbst wenn er eingebuchtet wird, wird Batman verlieren, weil Brando ihn verraten wird. Am Ende aber wird dem Schurken die Höhle zum Verhängnis: Durch Brandos lautes trimphales Lachen werden die Fledermäuse geweckt, sie fliegen auf ihn zu, er fällt in einen Strudel. „The real hero of this case was – the batcave!“, sagt Batman. Er dürfte froh sein, dass er Brando nicht selbst zum Schweigen bringen musste …

>> Batman in den 40ern

Batman im Wahlkampf gegen Pinguin

Pinguin macht Wahlkampf

Titel: Hizzonner the Penguin/Dizzoner the Penguin (Wahltag)

Drehbuch: Stanford Sherman

Erschienen: 1966 (Batman S02E17-18)


Commissioner Gordon ist außer sich: Der Pinguin hat nicht nur einen Raubüberfall verhindert, er war auch noch freundlich zu einem Polizisten, hat einen Kinderwagen vor einem Lkw gerettet und hat 100.000 Dollar für wohltätige Zwecke gespendet. Das ist ja unerhört! Da ist doch was faul! Und es gibt natürlich wieder mal nur einen Mann, der der Sache gewachsen ist …

In einer normalen Welt würde man sich freuen: Ein ehemaliger Verbrecher ist endlich resozialisiert! Aber in Batmans Welt hält ein Polizist es auch eher für bemerkenswert, dass der Pinguin einen Raub verhindert, als selbst den Täter zu fassen, obwohl er selbst dabeisteht. Daher verwundert es nicht, dass Gordon seinen eigenen Leuten nichts zutraut – und anderen Wohltätern dafür alles.

Wahlwerbung für den Pinguin

Aber Gordons Intuition trügt ihn nicht: Der Pinguin hat etwas vor. Er will Bürgermeister werden. Verboten ist das nicht. Und obwohl er gerade erst angefangen hat, liegt er in Umfragen mit 60 Prozent vorn. Batman sieht keinen Grund zur Sorge, dass der Gauner gewählt werden könnte: „People of Gotham City are not as simple-minded as he might think.“ Man muss kein Zyniker sein, um zu merken, dass sich Batman irrt.

Pinguin in seiner Wahlkampfzentrale

Der amtierende Bürgermeister gibt sich geschlagen noch bevor der Wahlkampf beginnt. Nur einer kann gegen den Pinguin gewinnen: Batman! Er sei der einzige in Gotham mit einem makellosen Ruf, sagt Gordon. Es klingt sehr trostlos, wenn man so etwas über eine ganze Stadt sagt. Batman sträubt sich zunächst, sagt dann aber zu. Drei Stunden später sind 55 Prozent für Batman und nur noch 35 Prozent für den Pinguin. Die Menschen von Gotham sind ein sehr wankelmütiges Volk. Es entscheidet aus dem Bauch heraus.

Neue Methoden des Guerilla-Marketings

Doch der Pinguin holt bald auf, denn er fährt eine erfolgreiche Strategie: Große Show, keine Politik. „Issues confuse people.“ Batman sieht das anders. Der unverbesserliche Idealist glaubt an Inhalte. Na ja, ein bisschen Showmanship würde nicht schaden, meint Robin, doch Batman winkt ab.

„I’m convinced the American electrorate is too mature to be taken in by cheap vaudeville trickery. After all, if our national leaders were elected on the basis of tricky slogans, brass bands and pretty girls, our country would be in a terrible mess, wouldn’t it?“

Ein klarer politischer Appell, den er da auch an die TV-Zuschauer richtet. In Trump-Zeiten klingt das noch mehr wie ein böses Omen. Klar, dass das nur schiefgehen kann.

Aber Batman bleibt bei seinem Idealismus und hält lieber Reden über Inhalte. Reden, zu denen kaum jemand kommt und die Anwesenden einschläfert. Ein begnadeter Rhetoriker ist er leider nicht. Es hilft auch nicht, als er aus hygienischen Gründen keine Babys küssen will. Der Pinguin wirbt ihm Wähler ab, lässt eine Bauchtänzerin und eine Rock-Band auftreten (Paul Revere and the Raiders!). Der Mann weiß einfach, was dem Volk gefällt.

Wagschale des Todes

Um ganz sicherzugehen, lockt er Batman und Robin trotzdem in eine Todesfalle. Sie hängen in einer Waagschale über Schwefelsäure, auf der anderen Seite schmelzen Eisbrocken. Wie gut, dass Batmans Anzug zufällig säureresistent ist …

Als schließlich die Stimmen ausgezählt werden, hält der Pinguin die Wahlhelfer als Geiseln. Am Ende ist alles vergebens, denn Batman gewinnt doch die Wahlen. Unerklärlicherweise. Das Gute hat gesiegt. So klappt das nur im Fernsehen.

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Batman macht ernst

DC Comics

Titel: The Mystery of the Menacing Mask

Autor/Zeichner: John Broome/Carmine Infantino

Erschienen: 1964 (Detective Comics #327), Hardcover 2014/2018 (Tales of the Batman: Carmine Infantino, Batman: A Celebration of 75 Years, Detective Comics: 80 Years of Batman)


Und plötzlich war Schluss mit dem Quatsch. Zumindest für eine Weile. Nach den irren Science-Fiction-Eskapaden, verrückten Kostümen und bizarren Wandlungen, die Batman Ende der 50er und Anfang der 60er durchmachen musste, richtete Redakteur Julius Schwartz Batman neu aus. Batman wurde ernster, realistischer und bekam dank Carmine Infantino einen neuen Look, erkennbar an dem gelb-schwarzen Logo, das von nun an auf Batmans Brust prangte – die nächsten 36 Jahre lang. (Auch wenn der neue Look bereits in World’s Finest #141 eingeführt wurde.)

Der Wandel ist schon auf dem Cover erkennbar. Statt einer üblichen Schlüsselszene, die den Clou der Geschichte verrät, sieht man eine Sequenz aus drei Panels, die neugierig macht, ohne zu viel zu verraten. Batman liegt am Boden, Robin eilt herbei, fragt, ob er okay sei, Batman sagt etwas von einer Explosion, da ruft ihm Robin zu, schnell seine Maske abzunehmen. Was ist hier los?

Die Maske abnehmen – das war für den frühen Batman stets mit der Angst verbunden, als Bruce Wayne entlarvt zu werden und damit seine Karriere beenden zu müssen. Hier wird die Maske selbst zur Bedrohung.

Wie sehr Batman plötzlich in der Realität ankommt, sieht man schon auf der zweiten Seite: Es geht um Politik, Stadtentwicklung, Gentrifizierung. In Gotham soll ein Stück Altstadt, Gotham Village, abgerissen werden, weil es als Rückzugsort für Verbrecher gilt, andere wollen es erhalten, weil Wohnraum sonst verloren geht. Bruce Wayne und Dick Grayson spazieren gerade durch das Viertel, als eine junge Frau Bruce vorwirft, dass er sich für den Erhalt einsetze. Ihr Grund: Sie befürchtet, ihr Freund habe mit Verbrechern zu tun.

Bevor er sie verlassen hat, hat er ihr eine Karte hinterlassen, auf der ein Kreuz in einen Kreis gemalt ist. Das erinnert Bruce und Dick an einen jüngsten Vorfall, als sie einen Juwelendieb verfolgten. Nach einer Explosion hatten sie plötzlich das gleiche Symbol auf ihren Stirnen. Doch als die Spur sie wieder zu dem Dieb führte, erstarrten sie vor ihm, weil er sie wegen des Symbols kurzzeitig lähmen konnte.

Die ganze Sache führt zu einer Art Refugium für Verbrecher, das unter Gotham Village liegt. Die bittere Pointe: Der Mann, der zu Beginn das Village erhalten will, um Wohnraum zu retten, stellt sich als Verbrecher heraus und seine Argumente als bloßer Schein. Trotzdem wird das Viertel vor dem Abriss verschont.

Am Ende sieht man etwas Ungewöhnliches: Batman nimmt einem Gauner die Waffe ab und hält die Bande damit in Schach. Das fiel schon damals den Fans unangenehm auf. Batman benutzt keine Pistolen. Tatsächlich war es ein Fehler des neuen Redakteurs. Julius Schwartz gab zu, dass er damals kaum etwas über Batman wusste. Dieser Fehler passierte ihm nicht nochmal.

>> Batman in den 60ern
>> Batman-Anthologien

Batman trifft Green Hornet

Batman, Robin, Green Hornet und Kato

Titel: A Piece of the Action/Batman’s Satisfaction (dt. Die grüne Hornisse)

Drehbuch: Charles Hoffman

Erschienen: 1967 (Batman S02E51-52)


„That’s the problem with dual identities, Robin. Dual responsibilities.“ (Batman)

Batman bekommt Konkurrenz: Green Hornet und Kato überfallen in Gotham eine Briefmarkenfabrik, ohne etwas mitzunehmen. Zunächst scheint es, als wären sie die Schurken, für die sie gehalten werden. Die maskierten Helden müssen sich vor Batman und Robin behaupten. Tatsächlich gab es parallel zur Batman-Serie eine Green Hornet-Serie, die nur eine Staffel hielt. Van Williams spielt neben Bruce Lee, der daraufhin zum Star wurde. Bereits in der Folge The Curse of Tut (Der verrückte Pharao) hatten die beiden einen Gastauftritt.

Colonel Gumm

In dieser Doppel-Folge ist ihr gemeinsamer Feind Colonel Gumm, der in der Briefmarkenfabrik von Pinky Pinkston, Fälschungen druckt und plant, eine Briefmarkenausstellung zu plündern. Pinky ist eine junge Dame, die sich selbst ihre Haare und ihr Hündchen pink färbt, und sowohl mit Bruce Wayne als auch mit Britt Reid (Green Hornet) befreundet ist. Die beiden Herren kennen sich aus ihrer Jugend. Schon damals waren sie Rivalen.

Green Hornet und Kato als Briefmarken

Batman und Robin helfen Green Hornet und Kato aus der Klemme, als Colonel Gumm sie in eine Briefmarken-Maschine steckt. Zuvor sieht es nicht gut für sie aus, als Gumm zwei lebensgroße Briefmarkenversionen von ihnen aus dem Drucker holt. Später verkloppen sie Gumm und seine Schergen. Bruce Lee hebt das Niveau des Kampfes natürlich gewaltig. Dafür kann Batman mit Klugscheißerei punkten, indem er erklärt, welches Gerät die Bilder von Green Hornet und Kato produziert hat. Batman zeigt sogar eine neue Fähigkeit: Er kann die Farbe Pink riechen.

Bruce, Pinky, Britt – und ein pinker Hund.

Natürlich geht es auch um doppelte Identitäten. Pinky stellt die steile These auf, Bruce sei Green Hornet und Britt sei Batman. Wie soll das gehen wenn beide in unterschiedlichen Städten leben? Jedenfalls kommt es zu interessanten Aufeinandertreffen der beiden Helden, die die Geheimnisse ihres Gegenübers nicht kennen.

Batman sichert die Buchstabensuppe.

Der Höhepunkt des Absurden ist aber eine andere Szene: Colonel Gumm isst am liebsten Buchstabensuppe. Als Pinky von ihm festgehalten wird, lässt sie ihren Hund von einem Teller Suppe fressen. Batman fällt später sofort auf, dass die Buchstaben J, Q und Z fehlen. Wie gut, dass er den leeren Alphabet-Soup-Bat-Container dabei hat, inklusive Bat-Trichter. Den Container verstaut er dann irgendwo hinter seinem Cape, wahrscheinlich in einer Halterung seines Gürtels. In der Batcave wird dann das Ganze mit dem Alphabet-Soup-Dryer getrocknet.

Robin fällt anschließend die Drecksarbeit zu, aus dem Buchstabensalat schlau zu werden. Natürlich ist das Unterfangen zum Scheitern verurteilt. Seine einzige Erkenntnis ist, dass es keine Satzzeichen in Buchstabensuppe gibt. Wieder was gelernt. Da hat Batman eine Idee: Er kehrt die Nudeln zusammen und füttert damit den Bat-Computer. Der spuckt die Buchstaben sofort in richtiger Reihenfolge aus. Die Botschaft lautet:

„If anyone can decode this message: Gumm is taking me to warehouse as hostage. Watch stamp exhibition tonight. Pinky Pinkston.“

Und dass nur, weil Frau Pinkston alle Js, Qs und Zs an ihren Hund verfüttert hat. Doch als Batman eine Seite aus den Gelben Seiten hineinsteckt, versagt der Computer. Tante Harriets Haartrockner hatte einen Kurzschluss und hat die halbe Stromversorgung lahmgelegt. Und das alles nur wegen der Eitelkeit einer Frau. Als Batman schon resigniert die Schlacht für verloren erklären will, springt Robin als Motivator ein: Früher wurden Schlachten auch ohne Elektrizität geschlagen. Das baut Batman wieder auf.

Green Hornet & Kato

Selbst in der letzten Schlacht ist nicht klar, wer Freund und Feind ist: Batman und Robin prügeln sich nicht nur gegen die Schurken, sondern auch gegen Green Hornet und Kato. Als Robin von Bruce Lee umgekickt wird, ist Robin froh, dass er nicht jede Woche gegen ihn antreten muss.

Robin legt sich mit Bruce Lee an

Fast 40 Jahre später kam es zu einem Wiedersehen im Comic: Batman ’66 Meets the Green Hornet (2014-2015), geschrieben von Kevin Smith und Ralph Garman, gezeichnet von Ty Templeton.

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Batmans böses Omen

DC Comics

Titel: Resurrection Night

Autor/Zeichner: Doug Moench/George Perez, Joe Kubert, Bill Sienkiewicz, Brian Bolland, John Byrne u.a.

Erschienen: 1986 (Batman #400)


Zur 400. Ausgabe von Batman hat DC ein 60-seitiges Jubiläumsheft mit einem All-Star-Aufgebot herausgebracht. Nicht nur eine Reihe bekannter Zeichner, sondern auch alle klassischen Schurken tauchen in der Story von Doug Moench auf.

Zeitgleich werden die Insassen von Arkham und Blackgate befreit. Batmans Erzfeinde schlüpfen in ihre Kostüme und entführen Vicky Vale, Harvey Bullock sowie Julia und Alfred Pennyworth. Dann übernimmt der Joker zusammen mit Pinguin und Mad Hatter das Polizeipräsidium und erklärt Commissioner Gordon zur Geisel.

Hinter der Aktion steckt Ra’s al Ghul. Er will – mal wieder – Batman auf seine Seite ziehen. Ra’s bietet ihm an, ihm zu helfen, alle Schurken auf einmal zu fassen oder auch zu töten. Auch wenn Batman das Angebot ausschlägt, gerät er doch in Selbstzweifel, seine Mühe könnte vergeblich sein. Selbst Alfred interpretiert Batmans Feldzug als Scheitern, denn es sei ihm nicht gelungen, seine Gegner zu resozialisieren. Am besten wäre eine Welt, die keine Gefängnisse nötig hat – aber damit setzt er die Messlatte ins Unerreichbare.

Robin und Catwoman unterstützen Batman als Sidekicks. Wie immer taucht Talia als Helferin in der Not auf, verschwört sich gegen ihren Vater und erklärt: Ra’s will Batman nicht wirklich bekehren, sondern ihn als Mann zerstören, er will seinen Geist brechen.

Und hier wird es interessant. Denn in gewisser Weise nimmt die Story (wissentlich oder nicht) viele weitere wichtige Ereignisse der späteren Jahre vorweg. Eine ähnliche Agenda wird Bane in Knightfall (1993) haben und sogar ähnlich vorgehen. Auch er wird die Arkham-Insassen befreien, was sich später auch durch das Beben wiederholen wird. Und Killer Croc spricht in Batman #400 sogar davon, Batmans Rückgrat brechen zu wollen.

Mehr noch: Ra’s Geheimversteck unter einer Windmühle wird von einem Erdbeben zerstört. Und als kurz darauf Batman mit seinen befreiten Freunden in der Bathöhle sein Jubiläum feiert (nicht gesagt wird, wie viele Jahre Batman im Dienst ist), setzt ein Nachbeben ein, das einen Stalaktiten von der Höhlendecke abbrechen und in die Torte fallen lässt. „An omen?“, fragt Robin, wie damals Bruce, als die Fledermaus in sein Fenster geflogen kam. „Yes“, sagt Batman. „A single ‚candle‘ … to mark the first night of a new beginning … an nothing, my friends — to laugh about.“ Es wirkt, als würde Batman bereits voraussehen, dass die Höhle ein Jahrzehnt später zusammen mit Gotham City bei einem Beben zerstört werden wird.

Man kann einwenden, dass Batman nur meint, es gehe eine Ära zu Ende, weil das DC-Universum nach der Crisis on Infinite Earths neu geordnet wird. Aber selbst dann drückte Batman den Pessimismus aus, dass alles noch schlimmer werden würde. Man kann auch einwenden, es sei unwahrscheinlich, dass ein Autor die Doug Moench so weit vorausgeplant hat. Aber darum geht es nicht: Im Rückblick erscheint diese Story prophetisch – und sei es nur durch schieren Zufall.

>> Liste der Ra’s al Ghul-Comics
>> Detective Comics #500

Robin mag keine Hippies

DC Comics

Titel: The Cry of Night is — ‚Sudden Death!‘

Autor/Zeichner: Mike Friedrich/Bob Brown

Erschienen: 1969 (Detective Comics #387)


30 Jahre nach dem Debut von Batman in Detective Comics #27 hat DC die Geschichte neu erzählt – allerdings mit großen Unterschieden. Der Titel ist anders, Robin ist da und es fehlt natürlich der Reiz des Neuen. Batman ist kein Mysterium mehr, sondern längst etabliert. Daher sehen wir auch keinen Bruce Wayne, der gemütlich mit Gordon raucht. Der Commissioner ist zu Beginn der Geschichte am Tatort und verdächtigt den jungen Mel Lambert, seinen Vater ermordet zu haben.

Batman redet Gordon den Verdacht schnell aus. Gordon steht ziemlich blöd da, als inkompetenter Polizist. Der Verdächtige ist nicht irgendein Typ, sondern ein Repräsentant der Jugendkultur: ein Hippie mit langen Haaren, Peace-Zeichen-Anhänger und Motorrad. Als das Dynamische Duo eintrifft, nennt er sie ironisch „Big Brother and the Holding Company“, aber Batman versteht die Anspielung – er weiß sogar, dass Janis Joplin die Leadsängerin ist. (Allerdings hat die Anspielung einen doppelten Boden: „Big Brother“ lässt auch an den Überwachungsstaat von 1984 denken.)

Doch während Batman damit beweist, auf der Höhe der Zeit zu sein, und damit keineswegs, wie ihm Lambert vorwirft, Teil des Systems, stellt sich der junge Robin als Gegenpol heraus: „Punks like Mel Lambert ought to be locked up and the key thrown away! He’s got no respect for anyone — not even you!“, wirft er seinem Mentor in der Bathöhle vor. „If it weren’t for guys like you, he couldn’t even walk the streets at night!“

Das sind starke Worte für den sonst eher optimistischen Charakter. Robin fällt als reaktionärer Spießer aus der Rolle. Im Laufe der Handlung versucht er auch einen weiteren Mord Lambert anzuhängen. Vieles spricht zunächst auch dafür, Lambert hat seinem Vater vorgeworfen, dass dessen Forschung von der Regierung für den Krieg missbraucht werden könnte, aber Batman bleibt skeptisch, solange eindeutige Beweise fehlen.

Am Ende läuft es auf die gleiche Auflösung wie in der Vorlage hinaus: Der Chemiker Stryker hat die Morde an seinen Kollegen aus Habgier in Auftrag gegeben. Der Mörder hat sich nur als Mel Lambert verkleidet. Das Finale ist mit zwei Schlägen und einem Überwurf erledigt, aber es fehlt leider die Sequenz, in der Batman unter die Glasglocke springt und verhindert, dass ein drittes Opfer vergast wird.

Die Story will auf etwas anderes hinaus: Die Pointe besteht in der pädagogisch wertvollen Erkenntnis, dass sowohl Robin als auch Lambert ihre Vorurteile überdenken. Interessant ist, dass Robin hier als der unzeitgemäße Charakter dargestellt wird. Bald darauf (in Batman #217, Dezember 1969) verlässt er Batman, Dick Grayson beginnt sein Studium und erlebt eigene Abenteuer, und Batman verlässt Wayne Manor – und damit auch die Batcave. Es war das Ende einer Ära – das Silver Age ging ins Bronze Age über.

Zum Vergleich der beiden Versionen wurde in diesem Heft auch The Case of the Chemical Syndicate nachgedruckt.

>> Batman in den 60ern

80 Jahre Batman: Detective Comics #1000

Detective Comics #1000 Jim Lee Cover (DC Comics)

Detective Comics #1000-Cover von Jim Lee (DC Comics)

Eine von DCs besten strategischen Entscheidungen der vergangenen Jahre war es, die Hauptserien von Batman und Superman zweiwöchentlich erscheinen und Action Comics und Detective Comics zur alten Nummerierung zurückkehren zu lassen. Zum einen, weil man so mehr Comics verkaufen und die Leser bei der Stange halten konnte, zum anderen, weil dadurch die jeweils 80-jährigen Jubiläen mit den 1000er-Ausgaben zusammenfielen.

Allerdings: Während Superman von Anfang an Action Comics war, kam Batman erst in Detective Comics #27 vor. Strenggenommen müssten wir also noch 27 Ausgaben warten, bis Batman seinen 1000. Auftritt in der Serie hat – ein Umstand, der bei früheren Jubiläumsausgaben (627) berücksichtigt wurde. Aber das sind nur Zahlenspielereien, denn Batman hat in 80 Jahren weit mehr als 1000 Hefte gefüllt, zusammen mit allen Ablegern sind es unzählige.

Ein Jubiläumsheft, das versucht, dieser sehr langen und unüberschaubaren Tradition Rechnung zu tragen, ist daher schon ein gewagter Versuch. 96 Seiten umfasst Detective Comics #1000, elf Geschichten und auch ein paar Seiten, die bloß hübsch zum Ansehen sein sollen. Jede dieser elf Geschichten trägt die Last dieser Tradition und will zugleich einen Beitrag dazu leisten.

Scott Snyder & Greg Capullo besinnen sich auf die Anfänge zurück: Batman als Detektiv. In Batman’s Longest Case geht Batman einer Spur aus seinem ersten Fall (aus #27, 1939) nach und folgt ihr über Jahre um die ganze Welt. Am Ende landet er wieder in Gotham und stellt fest, dass alles nur ein Test war, um in eine Geheimgesellschaft der besten Detektive aufgenommen zu werden. Dazu gehören auch Slam Bradley, Hawkman und Martian Manhunter.

Man kann einwenden, dass der World’s Greatest Detective keinen solchen Aufnahmetest braucht und seine Zeit nicht mit Spielchen verschwenden sollte, aber was zählt ist – abgesehen von dem Willen, ein paar Comic-Veteranen in einer Splash Page zu versammeln – die Botschaft, dass jede Antwort immer zu anderen Fragen führt, jedes Rätsel zu neuen Rätseln. Man stehe immer wieder am Anfang. Diese Einsicht lässt am Ende Batman staunen. Und dem Leser wird klar, warum Batman eine unendliche Geschichte sein muss.

Zu einem Ende kommt Batman in Manufacture for Use. Kevin Smith und Jim Lee erzählen, wie Batman als Matches Malone die Waffe erwirbt, mit denen die Waynes erschossen wurden. Alfred fragt ihn hinterher, ob er das wirklich für eine gute Idee halte, dieses schmerzhafteste aller Andenken im Trophäenraum aufzubewahren. Doch Batman hat eine andere Idee, wie er daraus etwas Neues und Nützliches erschaffen kann. Eine ziemlich gute Idee. Sie zeigt, wie auch Autoren aus alten Motiven noch überraschende Geschichten machen können.

The Legend of Knute Brody ist ein Beispiel für so eine Geschichte. Paul Dini beweist mal wieder Einfallsreichtum und Witz, wenn er die Story des schlechtesten Handlangers in Gotham erzählt und dabei eine interessante Auflösung findet. Dafür tut er sich mit seinem Zeichner aus Streets of Gotham, Dustin Nguyen, zusammen.

Drei Storys zeigen pessimistische Sichtweisen auf den Mythos. In The Batman’s Design (Warren Ellis & Becky Cloonan) hält Batman einen Terroristen von seiner Tat ab, indem er sich selbst als schlechtes Beispiel darstellt: „I’m already dead.“ In Return to Crime Alley (Denny O’Neil & Steve Epting), einem Sequel zu „There’s No Hope in Crime Alley“ (Detective Comics #457, 1976), trifft Batman wieder auf Leslie Thompkins. Als eine maskierte Bande versucht, sie zu überfallen, übertreibt er es mit der Prügelei. Am Ende bemitleidet Leslie Batman statt der Verbrecher. In Heretic (Christopher Priest & Neal Adams) wird Bruce Waynes Brieftasche zum Auslöser für einen Brudermord. Klingt seltsam? Ja, es ist auch die schwächste Geschichte in dem Heft. Neal Adams Zeichnungen lassen auch schon seit Jahren die alte Eleganz vermissen.

DC Comics

Dafür ist I Know einer der Höhepunkte. Brian Michael Bendis erzählt von einem alten Pinguin, der auf einen alten Bruce Wayne trifft und ihm sagt, er hätte schon lange gewusst, dass er Batman sei. Alex Maleev inszeniert es nicht nur herrlich atmosphärisch und lebendig, sondern auch mit gelungenen Anspielungen auf den Pinguin im Film Batman Returns (1992).

Einen Altmeister in Hochform sieht man in The Last Crime in Gotham. Kelley Jones scheint mit dem Alter immer besser zu werden, einige Panels, wie etwa eine Nahaufnahme des Jokers, strotzen vor ausdrucksstarker Schaurigkeit. Das bildet das Gegenstück zu der optimistischen Geschichte von Geoff Johns, der Batman von einem verbrecherfreien Gotham und einer echten Bat-Familie träumen lässt.

Familär geht es auch am Ende zu. The Precedent (James Tynion IV & Alvaro Martinez) ist mal wieder eine Meditation auf die Rolle von Robin. Diesmal erscheint der Skeptiker Alfred als derjenige, der in Verbrechensbekämpfung ein Abenteuer statt eine Gefahr sieht. Ein gutgemeinter Versuch, Robin glaubwürdig zu erklären. Die hervorragenden Zeichnungen lassen aber über die logische Schwäche hinwegsehen.

Um Logik schert sich auch Tom King wenig. Batman’s Greatest Case (gezeichnet von Tony Daniel & Joëlle Jones) besteht darin, die Familie für ein Gruppenfoto zusammenzutrommeln. Das legt Bruce Wayne am Jahrestag ihres Todes seinen Eltern ans Grab. Sinn ergibt das nicht. Es ist nur sentimental. Und dazwischen gibt es typisch geschwätzigen Dialog der Robins und Bat-Frauen, der allerdings sehr witzig ist.

Batman mit Familie und Schurken von Jason Fabok (DC Comics)

Zum Schluss wird dann noch ein Familienfoto mit Schurken von Jason Fabok hinterhergeschoben und dann auch noch zwei Pin-ups von Mikel Janin und Amanda Conner, die wirken wie verworfene Variant Cover.

Ganz zum Schluss wird es relevant: Medieval (Peter J. Tomasi & Doug Mahnke) zeigt den ersten Auftritt des Arkham Knight, einer neuen Konkurrenz für Batman, die in Detective Comics #1001ff. eine Rolle spielen wird. Erzählt wird keine Story, sondern was wir sehen, ist eine Abfolge von Splash Pages, die Batmans Kämpfe gegen seine einige (klassische) Schurken zeigen, dazu liest man den inneren Monolog des Arkham Knight, der Batman für ein Auslaufmodell hält.

Das Jubiläumsheft beweist, dass er es natürlich nicht ist. Von solchen einfallsreichen und hervorragend gezeichneten Ausgaben kann es ruhig noch weitere 1000 geben.

>> Detective Comics: 80 Years of Batman

>> Batman 2011-2019

King Kong Batman

DC Comics

Titel: The Batman Creature

Autor/Zeichner: Dave Wood/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1964 (Batman #162), Paperback 2009 (The Black Casebook)


Zwei Männer, die sich wie Tiere benehmen, rauben eine Bank aus. Die Polizei ist machtlos, selbst Batman und Robin kommen gegen sie nicht an. Die seltsamen Hybridwesen hat ein krimineller Wissenschaftler erschaffen, indem er mit einem Strahl Tiere menschenähnlich macht. Als er einen Stier- und einen Jaguar-Mann losschickt, folgt ihnen Batman ins Versteck und gerät selbst unter den Strahl.

Der Logik zufolge müsste der Strahl keinen Effekt auf ihn haben, weil er bereits ein Mensch ist. Stattdessen ist es umgekehrt: Batman wird zu einem übergroßen, affenähnlichen Tier. Zuerst reißt er Bäume aus, dann randaliert er in der Stadt und klettert auf ein Hochhaus, wo er sofort von Kampfflugzeugen beschossen wird. So ist es eben seit King Kong Tradition.

Und einen Riesenaffen kann nur eine Schöne zähmen. In diesem Fall Batwoman. Erst durch ihr gutes Zureden beruhigt sich die Batman-Kreatur und macht sich daraufhin sogar nützlich. Er schnappt zwei weitere Tierganoven, rettet Robin und Batwoman vor einem Nashorn und einem Tiger. Schließlich wird er zurückverwandelt. Das ist dann aber auch die letzte Transformation, die Batman in diesen wilden Jahren durchmachen muss.

>> Batman in den 60ern

Batman als Flaschengeist

DC Comics

Titel: The Bizarre Batman Genie

Autor/Zeichner: Dave Wood/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1963 (Detective Comics #322)


Im Gotham Museum wird eine relativ wertlose Öl-Lampe gestohlen und schon wird Batman herbeigerufen. Was ist mit der Polizei? Der ist das Ganze wohl zu banal. Aber nein: Die Lampe gehörte dem Magier Larko, der mit einem Zauberpulver Menschen in der Lampe gefangennehmen konnte, sodass sie ihm als Dschinn drei Wünsche erfüllten.

Als der Dieb Aristo mit dem Pulver abhaut, wirft er es nach Batman und der löst sich in Luft auf. Kurz darauf beschwört ihn Aristo aus der Lampe herauf. Batman ist ein übergroßer Dschinn mit Turban geworden – und zum Komplizen. Erster Wunsch: Die Münzanstalt von Gotham auszurauben. Robin und Batgirl versuchen, das zu verhindern, indem Robin Batman den Turban klaut und ihn ablenkt, während Batgirl das Geld gegen Minzblätter austauschen lässt.

Zweiter Wunsch: Batman hält die Polizei auf, während die Gauner die Diamantenbörse ausräumen. Auf der Flucht versucht Robin, sich die Lampe zu schnappen, fällt aber damit in einen Fluss und nur die Lampe taucht auf. Doch da erscheint Batman, der wieder ganz der alte ist. Warum? Weil Robin den dritten Wunsch verbraucht hat, indem er Batman bat, ihn aus dem Fluss zu retten.

Man kann sich natürlich fragen, warum sich die Gauner nicht einfach alles Geld der Welt gewünscht haben, ohne den ganzen Ärger. Aber dann gäbe es die Geschichte nicht. Vielleicht wäre es besser so gewesen. Denn Batman als Flaschengeist war vielleicht nicht die beste Idee. Man merkt, dass die Autoren gegen Ende dieser Phase immer verzweifelter waren, Batman zu etwas zu machen, was er einfach nicht war. Mit dem Dunklen Rächer hatte er nichts mehr zu tun.

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