Batman

Der Pinguin und der Silbervogel

DC Comics

Titel: The Malay Penguin (dt. Der Malaiische Pinguin)

Autor/Zeichner: Steve Englehart/Marshall Rogers

Erschienen: 1977 (Detective Comics #473), Paperback 1999 (Strange Apparitions), Hardcover 2020 (Tales of the Batman: Steve Englehart); dt. Egmont Ehapa 1978 (Batman Taschenbuch #2), Eaglemoss 2015 (Im Zeichen des Jokers)


Der Pinguin wollte bei Hugo Stranges Auktion mitbieten, um Batmans wahre Identität herauszufinden – neben dem Joker und Rupert Thorne. Doch letzterer wollte lieber das Geheimnis aus Strange herausprügeln und als das nicht klappte, hat er ihn ermordet. Der Pinguin steht nun am vereinbarten Treffpunkt und wundert sich, dass niemand erscheint, bis auf den Joker, der im Hintergrund lacht. Da sucht Oswald lieber das Weite und wird auf eine Ausstellung aufmerksam, die den „Malay Penguin“ zeigt, eine silberne Statue – die perfekte Beute!

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Legends of the Dark Knight: Auteurism

DC Comics

Autor/Zeichner: John Arcudi/Roger Langridge

Erschienen: 2003 (Legends of the Dark Knight #162-163)


Der Joker entführt den abgehalfterten und alkoholkranken Comedy-Schauspieler Buddy Kantor, um einen Film mit ihm zu drehen. Die Story: das Leben des Joker! Überraschenderweise findet Kantor schnell in die Rolle, auch ganz ohne Drehbuch. Er schimpft einfach nur vor sich hin und der Joker ist begeistert. Dieser fingiert dann einen Banküberfall und macht Batman auf sich aufmerksam, der sich dann aber wundert, dass nichts gestohlen wurde. Alles ist nur Inszenierung für die laufende Kamera.

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Einmal um die Welt mit dem Joker

DC Comics/Panini

Titel: Joker: The World

Autoren/Zeichner: Geoff Johns u.a./Jason Fabok u.a.

Erschienen: 2024 (One-shot), dt. Panini 2024


Nach der Anthologie Batman: The World (2021) hat DC nun einen Nachfolgeband herausgebracht, der den Joker in den Mittelpunkt stellt. Der kann sich zwar über einen Mangel an Aufmerksamkeit nicht beklagen, man kann von einer Joker-Fatigue sprechen, aber da gerade Joker: Folie à Deux in den Kinos läuft, verlangen die Regeln der Vermarktung eine große Neuerscheinung. Der Joker hat sich zuletzt in seiner eigenen Serie in der Welt herumgetrieben, unter anderem in Belize, Frankreich und auf Mallorca. Nun geht es auch in weitere Länder.

ACHTUNG: SPOILER!

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Batman, Joker und Eclipso

Cover von Sam Kieth (DC Comics)

Titel: Eclipso – The Darkness Within (Acts of Madness/By Darkness Possessed)

Autoren/Zeichner: Alan Grant, John Wagner/Tom Mandrake, Vince Giarrano

Erschienen: 1992 (Detective Comics Annual #5/Batman Annual #16)


Im Jahr 1992 wurde der Silver-Age-Schurke Eclipso neu erfunden: Als göttliche Kraft des reinen Bösen kam er vom Mond auf die Erde und ergriff mit Hilfe von schwarzen Diamanten Besitz von verschiedenen Wirten. Freigesetzt wird das Böse durch Wut. Die Rahmenhandlung kann man im Zweiteiler Eclipso: The Darkness Within nachlesen. Dazwischen trieb er sein Unwesen in allen Annuals, so auch bei Batman.

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Pinguin und die ausgestorbenen Vögel

DC Comics

Titel: Batman-Ex — As in Extinct/The Little Men’s Hall of Fame

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Mike Grell

Erschienen: 1977 (Batman #287-288), dt. Egmont Ehapa 1977 (Batman Sonderheft #7)


Bruce Wayne scheint das Unheil anzuziehen, denn kaum ist er zu einer öden Einweihung einer Napoleon-Statue in der Société Francaise erschienen, bemerkt er zwei zwielichtige Typen, die einen mechanischen Pterosaurier aus der Statue ausbrechen lassen. Blitzschnell zieht Bruce sich um und reitet den Roboter durch die Lüfte, bis dieser eine Bruchlandung hinlegt. Wow – was sollte das denn?

Natürlich steckt der Pinguin dahinter und er lässt noch weitere mechanische Nachbauten ausgestorbener Vögel für Chaos sorgen. Der nächste ist ein Archaeopteryx, der eine Filmvorführung über Machiavelli crasht. Dann taucht ein Diatryma auf dem Schiff Lord Nelson auf. Batman findet heraus, dass die ganzen Orte kein Zufall sind: Der Pinguin orientiert sich an den kleinen großen Männern der Geschichte, denn er selbst hält sich für einen.

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The Penguin: Episode 2 – „Inside Man“

HBO

Was bisher geschah: Episode 1 – „After Hours“. ACHTUNG: SPOILER!!!

Was nun geschieht: Der Pinguin (Oz Cobb) treibt sein doppeltes Spiel weiter. Er verbündet sich mit Maroni, um eine Drogenladung der Falcones zu rauben. Die Falcones werden nervös, weil sie einen Verräter in den eigenen Reihen vermuten. Sie lassen einen Handlanger von Maroni entführen, der ihnen Auskunft geben soll. Während der Trauerfeier für Alberto versucht Victor für Oz, Johnny Viti Juwelen unterzuschieben, doch Victor wird erwischt. Dann bringt Oz den Informanten um und schiebt es einem Wachmann in die Schuhe.

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Legends of the Dark Knight: The Demon Laughs

DC Comics

Autor/Zeichner: Chuck Dixon/Jim Aparo

Erschienen: 2001 (Legends of the Dark Knight #142-145)


Ein ungewöhnliches Team-up: Ra’s al Ghul verbündet sich mit dem Joker. Nachdem es mit Bane nicht geklappt hat, glaubt der Dämon aus irgendeinem Grund, es könnte mit einem unberechenbaren wie unzuverlässigen Killer klappen. Ra’s lässt ihn von Talia und Ubu aus Arkham entführen und dann in seine Festung in der Antarktis bringen. Und wozu das alles? Für das Übliche: um Batman und die Menschheit auszulöschen.

Derweil versucht Batman herauszufinden, was wir schon wissen, nämlich wer den Joker entführt hat. Ra’s hat eine Technik eingesetzt, die auf dem Überwachunsgband nur Talias Gesicht unkenntlich macht. (Warum nicht einfach alles unkenntlich machen? Unklar.) Und obwohl Batman seine Geliebte bereits am Gang erkennt, studiert er weiterhin die Aufnahmen, bis er zufällig ihr Gesicht sieht. Wie gut, dass der Joker ebenfalls Zeit schindet, indem er sich in der Eiseskälte des Südpols eine kleine Verfolgungsjagd mit seinen Entführern liefert …

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Supermans Sohn sorgt für Aufsehen

DC Comics

Titel: Son of Superman (dt. Sohn des Superman)

Autor/Zeichner: Howard Chaykin, David Tischman/J.H. Williams III

Erschienen: 1999 (One-shot), Paperback 2019/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 2); dt. Panini 2001 (DC Premium #3)


In einer alternativen Zukunft ist Superman seit Jahren spurlos verschwunden. Die verbliebenen Helden der JLA sind von der Regierung legitimiert und halten Recht und Ordnung aufrecht. Lois Lane hat eine zweite Karriere als Drehbuchautorin gemacht und ihren gemeinsamen Sohn Jon großgezogen. Nach einer Sonneneruption entwickelt der Teenager plötzlich Superkräfte wie der Vater und steigt in ein Superman-Kostüm. Das erregt nicht nur die Aufmerksamkeit von Lex Luthor, sondern auch der „Supermen“, einer Gruppe von Terroristen, angeführt von Pete Ross und Lana Lang, die in Superman-Kampfanzügen die Ordnung hinterfragen. Sie entführen Jon und brechen mit ihm in eine Bundeseinrichtung ein, um Superman zu befreien …

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Neue Batman-Comics im Herbst 2024

Batman: Full Moon / Two-Face #1 (DC Comics)

In diesem Herbst erwarten uns einige interessante Neuerscheinungen von bekannten und neuen Autoren und Künstlern.

Am 9. Oktober beginnt mit Batman: Full Moon eine vierteilige Miniserie bei DC Black Label. Rodney Barnes und Stevan Subic (The Riddler: Year One) erzählen eine Werwolf-Horrorstory. Mit dabei: Zatanna.

Am gleichen Tag erscheint auch Absolute Batman #1 von Scott Snyder (Last Knight on Earth) und Nick Dragotta mit einem frischen Ansatz: Der Dunkle Ritter hat hier weder Reichtum noch ein Anwesen noch einen Butler. Analog dazu erscheinen „Absolute“-Versionen von Wonder Woman (von Kelly Thompson und Hayden Sherman) sowie Superman (Jason Aaron und Rafa Sandoval).

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Pinguins Rückkehr im Bronze Age

DC Comics/Ehapa

Titel: Hail Emperor Penguin

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Irv Novick, Dick Giordano

Erschienen: 1974 (Batman #257), Paperback 1992 (The Greatest Batman Stories Ever Told Vol. 2); dt. Ehapa 1974 (Superman/Batman 25)


Anfang der 70er, als das Bronze Age begann, wurde nicht nur Batman ernster und realistischer, auch seine alten Gegner wurden neu interpretiert, vor allem von Dennis O’Neil und Neal Adams. Sie holten den Joker nach vier Jahren aus der Versenkung und machten aus ihm wieder einen psychopathischen Killer, auch Two-Face stieg als tragische Figur zu einem klassischen Schurken auf. Allerdings traf das nicht auf den Pinguin zu. Der tauchte nach sechs Jahren Pause im Jahr 1974 auf, als hätte er sich kaum verändert.

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