Video

Wie viele Menschen hat Batman getötet?

Batman tötet nicht. Ein eiserner Grundsatz. Aber das war nicht immer so. Weder in den Comics noch in den Filmen. Eine Antwort auf die Frage, die sich manch einer schon gestellt haben mag, geben diese beiden Videos, dessen Macher sich an dem makaberen Hobby des Body Count bzw. Kill Count einen Narren gefressen haben: Wie viele Menschen tötet Batman in den Kinofilmen? In dem ersten Video, das die Tötungsszenen aus allen Batman-Filmen von 1966 bis 2012 zusammenfasst, zählen sie 45 Tote. Im zweiten Video, das allein Batman v Superman behandelt, kommen sie auf 21 Tote – also fast die Hälfte der bisherigen Filme. Eine fragwürdige Bilanz für einen Superhelden, dessen einzige Regel im Comic schon lange ist, niemanden zu töten.

Natürlich kann man einwenden, dass nicht jedes dieser Film-Opfer auch zwangsläufig stirbt. Vielleicht landen sie auch bloß im Krankenhaus. Oder können nie mehr laufen. Oder liegen für immer im Koma. Oder werden zu Sozialfällen, die ihre Familie nicht ernähren können – was auch einem Philanthropen wie Bruce Wayne nicht gefallen dürfte. Das wäre natürlich schlimm genug. Auch wenn es böse Buben sind. Eine Batman-Behandlung wie diese möchte man eigentlich niemanden wünschen.

Doppelt düster: Justice League Dark und der Dark Knight

Im Herbst soll der erste Justice League Dark-Animationsfilm erscheinen. Es handelt sich um ein Team von Außenseitern, die sich um übernatürliche, also magische Phänomene kümmern: Constantine, Swamp Thing, Zatanna, Deadman, Etrigan und Black Orchid. Mit dabei werden auch am Rande einige klassische Justice League-Mitglieder vorkommen, vor allem Batman. In diesem (noch nicht offiziell veröffentlichten) Video gibt es einen ersten Einblick in den Film und einige Erklärungen der Macher dazu. Ein genauer Starttermin steht noch nicht fest.

Batman-News von der San Diego Comic-Con 2016

Batman/TMNT Adventures (DC Comics)

Batman/TMNT Adventures (DC Comics)

Die San Diego Comic-Con 2016 ist vorbei. Zwar hat sie uns einige beeindruckende Trailer zu Justice League, Wonder Woman, The Lego Batman Movie und der neuen Justice League Action-Animations-Serie beschert. Allerdings ist an Comic-News zu Batman nicht viel Neues herausgekommen:

  • Batman/TMNT Adventures: Im November soll eine sechtsteilige Serie beginnen, die Batman und die Teenage Mutant Ninja Turtles erneut vereint. Nach der ersten Mini-Serie (die im August gebunden erscheint) soll es nun im Stil der Animated-Serie der 90er weitergehen.
  • Das Spiel Injustice 2 bekommt ein Comic-Prequel – und wieder wird es Tom Taylor schreiben. Wann es erscheint, steht aber noch nicht fest, allerdings vor dem Spiel im nächsten Jahr. Hier ein Video mit Wonder Woman, Gorilla Grodd und Blue Beetle:

  • Night of the Monster Men, das erste Batman-Crossover nach DC Rebirth und Batman Rebirth, soll eine Horror-Story darüber werden, wie Ängste zu Monstern werden. Außerdem soll darin einer der ältesten Batman-Schurken (aus den 30ern) auftauchen (Doctor Death?). Es beginnt am 21. September in Batman #7 und erstreckt sich über die Serien Nightwing und Detective Comics. Autor Steve Orlando erzählt in diesem Video ein bisschen mehr dazu:

  • I Am Suicide wird das Event nach Night of the Monster Men heißen. Darin wird Batman aus Arkham-Insassen seine eigene Suicide Squad zusammenstellen. Beginn ist im November in Batman #9. Autor Tom King hat diese Storyline als Mittelstück einer Trilogie von Events angekündigt. Das erste ist die derzeit laufende I Am Gotham-Story. (Mehr bei Comicvine.)
  • Außerdem wurde ein neuer Animationsfilm angekündigt: Batman and Harley Quinn soll nächsten Sommer erscheinen und eine neue Story von Bruce Timm sein, der mit Paul Dini in den 90ern Harley Quinn erfunden hat.

Erinnern wir uns an die Comic Con 2015: Da wurde ein neues Batman Black and White von Grant Morrison angekündigt. Und Earth One-Versionen von Flash und Aquaman. Von diesen Projekten haben wir seitdem nichts mehr gehört – und offenbar ist dazu auch nichts während der Con 2016 verlautbart worden. Schade.

The Lego Batman Movie: Von Reggae Man zu Robin

Und noch ein Trailer von der San Diego Comic-Con: The Lego Batman Movie. Wir erfahren, dass Batman einen ungesunden Lebensstil als Einsiedler pflegt, wie Robin zu seinem Kostüm kommt (genial: Reggae-Man) und was sein geheimes Passwort für die Bathöhle ist. Und wir lernen, dass nicht Batman in Bruce Waynes Keller wohnt, sondern Bruce Wayne auf Batmans Dachboden.

Ach ja, und noch eine Lehre: „Life doesn’t give you seat belts!“

Nach diesen zweieinhalb Minuten voller witziger Einfälle ist klar: Dieser Film verspricht, ein Riesenspaß zu werden. Im Februar 2017 soll er in die Kinos kommen. (Am 15. Juni kommt Wonder Woman, am 17. November Justice League.)

Justice League & Wonder Woman: Erste Trailer!

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Justice League (Warner Bros.)

Wow. Warner hat auf der San Diego Comic-Con den DC-Fans zwei wunderbare Geschenke gemacht: Ein Trailer zu Justice League und einer zu Wonder Woman. Der erste Eindruck: Fantastisch! Batman bringt die Band zusammen: Aquaman gabelt er in einer Fischerspelunke auf, ein (vielleicht etwas zu) spleeniger Flash (Barry Allen) wird gleich mal mit dem Batarang auf seine Reflexe getestet und Cyborg … naja, der wirkt zu sehr CGI. Sonst aber kommen die ersten Szenen sehr sympathisch rüber, was allerdings auch dem coolen White Stripes-Song „Icky Thump“ geschuldet sein dürfte, der dem Ganzen eine gewisse Leichtigkeit verleiht – im Gegensatz zu dem bleiernen Batman v Superman. Apropos: Vom Stählernen ist hier nichts zu sehen. Aber in diesen Bildern steckt genug Potenzial für einen unterhaltsamen Film.

Während Regisseur Zack Snyder aber noch Gunst und Vertrauen der Fans zurückgewinnen muss, etabliert sich Wonder Woman als die Hoffnungsträgerin des nächsten Jahres. Schon ihr erster Auftritt gehörte zu den Glanzpunkten von Batman v Superman. Im Trailer wird der Eindruck bestätigt, dass die Amazone endlich einen würdigen Solo-Film bekommt. Die Kämpfe sind jedenfalls atemberaubend und das Erste-Weltkriegs-Szenario verleiht dem Film einen frischen Ansatz im Superheldengenre, der an Captain America erinnert. Wonder Woman kommt am 15. Juni in die Kinos, Justice League am 17. November.

Ach ja, und wen es interessiert: Hier ist noch ein Suicide Squad-Trailer, in dem im Wesentlichen Bekanntes neu zusammengeschnipselt wurde:

Neue Zeichentrickserie: Justice League Action

Neues von der San Diego Comic-Con (SDCC) 2016:

Batman kommt wieder gezeichnet ins Fernsehen – und er ist nicht allein: Justice League Action, wird die Serie heißen. Mit dabei sein werden Superman, Wonder Woman, Booster Gold, Firestorm und noch zig weitere Helden. Klassische Schurken wie Lex Luthor, Joker und Mongul werden zu den Gegnern gehören. Als Sprecher wurden unter anderem Kevin Conroy (Batman) und Mark Hamill (Joker) verpflichtet, die schon bei Batman The Animated Series dabei waren. Die Serie wird, wie das im gleichen Stil gezeichnete Teen Titans Go, bei Cartoon Network laufen. Ein Starttermin steht noch nicht fest.

DC Comics

DC Comics

Nachtrag am 23. Juli: Hier noch ein Video zu den Hintergründen.

Vorschau auf All-Star Batman

Am 10. August startet Scott Snyders neue Serie: All-Star Batman. Zusammen mit Zeichner John Romita Jr. erzählt er darin von einem Road Trip von Batman und Two-Face, bei dem hinter dem Held eine Reihe von Attentäter und Kopfgeldjäger her ist. „Handcuffed together on the road to hell, this is Batman and Two-Face as you’ve never seen them before!“, heißt es in der Beschreibung von DC. Was die Macher dazu sagen, kann man in diesem Video hören, das auch einige Seiten und Cover aus dem Comic zeigt. Einige Panels waren bereits bei Twitter zu sehen (@DannyMiki_, @Ssnyder1835). Es verspricht, ein knallbuntes Vergnügen zu werden. Bisher war auf Scott Snyder Verlass.

All-Star Batman #1 wird 40 Seiten umfassen und 4,99 US-Dollar kosten. Die erste Storyline wird fünf Ausgaben lang sein.

Scott Snyder war von 2011 bis 2016 Autor der Batman-Comic-Serie, bei der er zusammen mit Zeichner Greg Capullo viele Fans gewann (zuletzt Superheavy). John Romita Jr. hat zuletzt Dark Knight Returns: The Last Crusade für DC gezeichnet.

Batman v Superman: Man kann es nicht allen recht machen

Was wurde nicht alles gelästert, gelobt und diskutiert über den kontroversesten Film des Jahres: Batman v Superman. Jetzt gibt es endlich auch einen Honest Trailer, der nochmal das Dümmste, Langweiligste und Unausgegorenste an diesem Schinken in wenigen Minuten zusammenfasst. (Siehe auch: How Batman v Superman Should Have Ended.) Dabei kommen ein paar neue Fragen auf: Warum ist Superman so miesepetrig? Warum macht Clark Kent so einen miesen Job als Reporter? Warum stellt er überhaupt so dumme Fragen? Dabei bringen die Screen Junkies die Kritik auf den Punkt: In diesem Film stecken Ideen für sechs Filme. Und daher bricht er am eigenen Gewicht zusammen. DC/Warner wollten mit diesem zu Marvel aufschließen und haben dadurch den Abstand noch vergrößert. Die Konkurrenz macht tolle Filme, die die Massen begeistern, während DC spaltet. Moral: Man kann es nicht allen recht machen.

Jetzt heißt es nur noch: „Batfleck forever!“

Batman v Superman: Ultimatives Desaster

Eine halbe Stunde mehr bekommen die Fans in der „Ultimate Edition“ von Batman v Superman. Dadurch schwillt der Film auf eine Gesamtlänge von drei Stunden an. Lohnt sich das? Da ich keine Lust habe, mich noch einmal und länger durch diese cineastische Wüste bzw. Verwüstung zu quälen, habe ich bei Profis Hilfe gesucht und gefunden. Die Screen Junkies, die auch für die Honest Trailer verantwortlich sind, haben in einem Zehn-Minuten-Interview zusammengefasst, was neu ist am „Ultimate Cut“ und ob die zusätzlichen Szenen den Film besser machen.

Die Antwort: nein. Die neuen Szenen klären einige offene Fragen, aber die Hauptkritikpunkte bleiben erhalten. Wer den Film nicht mochte, wird ihn wahrscheinlich immer noch nicht mögen. (Wie zum Beispiel Spider-Man und Deadpool.)

Batman im Flüchtlingslager

Batman macht sich nützlich im Flüchtlingslager: als Wasserträger, Spielkamerad und Barde am Lagerfeuer. Zu schön, um wahr zu sein. Bei Flüchtlingskindern bekommt der Begriff Eskapismus eine ganz neue Bedeutung: Für sie ist ein Traum wie dieser die einzige Möglichkeit, der Realität zu entfliehen. Dieses brillante Video, produziert von Bee on Set, wirbt mit dem Superhelden für die Hilfsorganisation War Child, die sich seit 1993 für Kinder aus Kriegsgebieten einsetzt. Möge es viele Herzen erreichen.