Robin

Batman im Dschungel

DC Comics

Titel: The Jungle Batman

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Bob Kane, Lew Sayre Schwartz

Erschienen: 1952 (Batman #72)


Batman und Robin nehmen die „Sinister 8“ fest, eine international besetzte Verbrecherbande. Nun müssen sie sie per Schiff auf eine Insel bringen. Kurz darauf werden sie von Verbrecherfreunden torpediert und das Dynamische Duo erleidet Schiffbruch. Sie ziehen sich bis auf das Nötigste aus (also bis auf die Unterhosen und Masken) und schwimmen zu einer verlassenen Insel.

Es beginnen die Abenteuer des Dschungel-Batman: Kaum da, muss er Robin vor einem Panther retten. Das kommt günstig, denn kurz darauf kann er sich aus dem Fell des Tieres eine schicke Dschungelkluft machen, Robin bekommt eine Leoparden-Unterhose – so viel Stilbewusstsein muss sein. Erst dann kann sich das Duo um die bösen Buben kümmern, die mit ihnen auf der Insel gestrandet sind. (Die Schurken kriegen natürlich keine Dschungelkleidung. Sie konnten offenbar auch mit Keidung gut schwimmen.)

Obwohl Batman und Robin keine Standard-Ausrüstung haben, wissen sie sich immer zu helfen, mit dem, was gerade zur Hand ist: Sie schwingen sich mit Lianen durch den Urwald, reiten auf Elefanten, essen Kokosnüsse und machen Rauchbomben daraus, am Ende bekämpft Batman einen Riesen-Kraken mit einer Flasche. Wer so gut mit dem Nötigsten klarkommt, für den ist Verbrechensbekämpfung ein Kinderspiel, das fast nebenbei erledigt wird.

Zum Schluss passiert das Unglaubliche: Kaum haben Batman und Robin ein Schiff übernommen, mit dem sie nach Hause fahren können, treibt das Meer ihre Kostüme wieder an – frisch gewaschen trieben sie die ganze Zeit umher. Die Elemente meinen es gut mit den Guten.

Zwei Jahre später wird Batman erneut zum Dschungel-Helden wider Willen: In The Jungle Cat Queen (Detective Comics #211, 1954) – Catwomans letztem Auftritt im Golden Age.

>> Batman in den 50ern

Die Zeit im Würgegriff

Titel: The Clock King/Time Out of Joint

Drehbuch: David Wise/Alan Burnett, Steve Perry

Erschienen: 1992/1994 (Batman: The Animated Series S01E25, S02E08)


Der Clock King erlebt in Batman TAS ein Comeback als Temple Fugate, einen steifen Spießer, der sein Leben nach einem strengen Zeitplan lebt, aber deshalb auch furchtbar angespannt ist, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft. Im Zug gibt ihm der spätere Bürgermeister Hamilton Hill den Rat, sich mal locker zu machen und zur Abwechslung seine Kaffeepause 15 Minuten später zu machen – und rauszugehen statt im Büro zu hocken. Fugate tut, wie geraten, aber durch eine Reihe unglücklicher Zufälle kommt er zu spät zu einer wichtigen Gerichtsverhandlung und sein Unternehmen geht pleite.

Temple Fugate alias Clock King

Sieben Jahre später nimmt er Rache an Bürgermeister Hill. Als „Clock King“ (Uhrenkönig) trägt Fugate eine Brille mit Uhrenzeigern und einen Gehstock, der wie ein Zeiger geformt ist. Hill soll von den Zeigern einer Uhr zerquetscht werden. In der spannendsten Szene geht Batman fast drauf, als er von Fugate in einem Safe eingeschlossen wird. Während Batman der Sauerstoff ausgeht, muss er eine Bombe wegschaffen …

Time Out of Joint

Um eine Sprengladung geht es auch in der zweiten Episode mit dem Clock King: Um seine Rache an Hill zu vollenden, stiehlt er von einem Wissenschaftler ein Gerät, mit der er die Zeit selbst manipulieren kann. Damit kann er das Geschehen um sich herum anhalten und sich unbemerkt an den Bürgermeister ranschleichen.

Batman und Robin kriegen die Maschine zu spüren, als Fugate sie am Batmobil befestigt – dann rast die Zeit um sie herum. Die Szene ist skurril: Einerseits klopft Batman schlaue Sprüche in Sachen Physik, andererseits denkt niemand daran, das Batmobil abzuschleppen, das zwei Tage lang auf der Straße den Verkehr blockiert.

Der Erfinder der Zeitmaschine

Wie dem auch sei: Im Finale muss Batman eine Bombe beseitigen. Schlau wie er ist, befestigt er das Zeit-Gerät daran und verlangsamt die Explosion, so kann er damit wegrennen. Die Szene erinnert natürlich an den Kinofilm Batman hält die Welt in Atem, in der Batman versucht, eine Bombe loszuwerden. Allerdings ist hier die Lage etwas ernster …

Batman rennt mit der Bombe

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Immer die passende Garderobe

DC Comics

Titel: The Strange Costumes of Batman

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Dick Sprang

Erschienen: 1950 (Detective Comics #165)


Batman ist nicht Superman – er hat keine Superkräfte. Und trotzdem kann er alles. Seine Superkraft ist, reich zu sein, also über die Mittel zu verfügen, seine menschliche Unzulänglichkeit zu kompensieren. Also hat er nicht nur allerlei Gerätschaften und Zubehör, sondern auch einen passenden Anzug. Doch eigentlich nicht nur einen, sondern viele verschiedene Anzüge – für jeden Anlass einen.

Ein weißes Kostüm, um im Schnee unsichtbar zu werden, ein goldfarbenes, ein zusammenfaltbares aus Zellophan, einen Weltraumanzug und einen, der im Dunkeln leuchtet (um einen besonders abergläubigen Schurken zu ängstigen, das Gegenteil vom ursprünglichen Gedanken, sich wie eine Fledermaus zu kleiden, aber mit dem selben Zweck).

Diese Story ist all den Anzügen gewidmet – und es kommen noch mehr zum Einsatz. Eine Räuberbande um Dr. Robert Darcy beschäftigt das Dynamische Duo. Dabei erweist sich zunächst der feuerfeste Standard-Anzug als nützlich, dann der Wingsuit und ein Taucheranzug (ein ähnlicher kam schon mal gegen Two-Face vor). Batman zeigt dabei auch seine besondere Fähigkeit, immer den passenden Anzug für den jeweiligen Anlass zu tragen – ein bemerkenswerter Instinkt. Der verlässt ihn leider, als er in den Kofferraum der Gangster steigt. Die entdecken seine Spuren und schießen ein paar Löcher ins Heck des Wagens. Batman überlebt schwerverletzt, schuss-sicher war der Anzug wohl nicht …

Da der Held sich ausruhen muss, steigt Robin in den mysteriösesten aller Batsuits, den absoluten Notfallplan: einen Anzug, der ihn wie Batman aussehen lässt. Überzeugt sind die Diebe nicht: Sie halten ihn für Fake. Am Ende kann der falsche Batman ihnen mit einem Laster genug Angst einjagen, dass sie sich ergeben. Warum aber sind die Gauner misstrauisch geworden? Vielleicht weil auf dem Anzug statt einer Fledermaus ein schwarzer Vogel mit roter Brust zu sehen ist? An der Tarnung muss Batman noch arbeiten …

Aber diese Kostüm-Story ist nur die erste von vielen. In den nächsten Wochen werde ich einige der kuriosesten Outfits vorstellen, die Batman in den 50ern und 60ern getragen hat. Manche davon sind auch keine Anzüge, sondern ganz neue Batman-Inkarnationen.

>> Batman in den 50ern

Der König der Uhren

Clock King

Titel: The Clock King’s Crazy Crimes/The Clock King Gets Crowned (dt. Fünf vor zwölf)

Drehbuch: Bill Finger, Charles Sinclair

Erschienen: 1966 (Batman S02E11-12)


Es gibt nur eine Doppelfolge der Batman ’66-Serie, für die der Batman-Schöpfer Bill Finger das Drehbuch mitverfasst hat. Und es ist auch sonst eine besondere Folge: voller Witz und grandioser Einfälle.

Clock King mit Uhren

Der Schurke ist der Clock King. Der Name ist Programm. Der dickliche Herr hat allein drei am Handgelenk und in seinem Hauptquartier erfreut er sich am Schlag seiner Uhren zur vollen Stunde, die Pink Floyd zum Intro ihres Stücks „Time“ inspiert haben könnte, während seine Handlanger unter der Kakofonie leiden.

Clock Kings Handlanger

Nachdem er einen Juwelier ausgeraubt hat, fahren Batman und Robin nicht mal mehr den Umweg zum Polizeihauptquartier – es gilt, keine Zeit zu verlieren. Also direkt zum Tatort! Erst jetzt kann man sich fragen: Warum fahren sie sonst dort überhaupt hin? Wenn die Polizei ohnehin keine Ahnung hat und sich keine Mühe gibt, zu ermitteln, kann man auch gleich ohne den Anstandsbesuch auskommen.

Wie dem auch sei. Was das Dynamische Duo hier leistet, ist Höchstform. In einer Kunstgallerie brillieren sie mit knallharter Detektivarbeit. Als der Galerist von einem Mr. Chronos spricht, der unter falschem Namen Kunde war, bringt das Robin auf eine geniale Idee: „Chronos? The greek word for time!“, schreit der Wunderknabe. Batman lobt ihn: Dank seiner Fremdsprachenkenntnisse könne man schließen, dass Mr. Chronos kein Geringerer als der Clock King sei. Der Galerist ist baff: „Amazing! The way you two figured that out! I could have never done it.“ Batman winkt ab: „Don’t feel bad, Mr. Parkers. You haven’t been trained in deduction as we have.“

Time Out of Joint: Clock King als Künstler

Wunderbar. Solche Szenen machen Fingers Folge zu einem wahren Kunstwerk. Apropos Kunst. Clock King taucht bei einer Pop-Art-Ausstellung auf, um ein Gemälde zu stehlen. Dazu gibt er sich als Künstler aus, der seine Installation „Time Out of Joint“ präsentiert. Ein Dali-mäßiges Batman-Bild verschmäht er als minderwertig. Es ist nicht das erste Mal, dass Batman in der Serie in der Kunst verewigt wird, es gab bereits andere Gemälde und Skulpturen.

Batman, Dali-Style

Aber Kunst ist nicht so wichtig wie es scheint. Anders kann man sich nicht die ikonoklastische Prügelei erklären, bei der die halbe Ausstellung verwüstet wird. Danach machen Batman und Robin erstmal Mittagspause in einem Drive-In-Diner – so viel Zeit muss sein, denn selbst Verbrechensbekämpfer brauchen schließlich Nahrung. Die Kellnerin serviert ihnen „Batburgers„. Es mag wohl am Mittagstief liegen, dass die Deduktion dann etwas schwerfälliger funktioniert.

Während Batman und Robin im Batmobil essen und fernsehen und sich einen Bericht über die Pop-Art-Ausstellung ansehen, fällt der Name „Time Out of Joint“. Robin wird skeptisch. Doch die Verkleidung des Clock Kings wirft Zweifel auf. Batman lässt sich vom Batphotoscope ein Foto von Clock King ausdrucken und erst nachdem er es mit Sonnenbrille, falschem Bart und Baskenmütze bemalt und Robin das Werk genau betrachtet hat, ist der Fall klar: „Holy mascerade! It’s Clock King!“

Sammy Davis Jr.

Beim Fassadenklettern (die Robin übrigens eine gute Übung für den Mount Everest bezeichnet) taucht ein Überraschungsgast auf: Sammy Davis Jr. Der lädt die beiden zur Probe ein, aber die pflichtbewussten Spießer haben für solch weltliche Freuden keine Zeit. Aber hätten sie lieber mal das Angebot angenommen. Denn dann geht das Dynamische Duo in eine Todesfalle: eine Sanduhr mit pinkem Sand.

Die zweite Hälfte des Abenteuers kann da leider nicht ganz mithalten. Aber es gibt noch eine herrliche Szene: Der Clock King bricht in Wayne Manor ein, um Taschenuhren zu stehlen. Alles soll sehr schnell gehen, aber der Schurke lässt sich trotzdem viel Zeit dabei, sich an jeder einzelnen Uhr zu erfreuen, bevor er sie einsackt. Aber er kann sich Zeit lassen: Denn obwohl Batman und Robin gleich darunter in der Bathöhle sind, warten sie noch auf den Bat-Computer, dass er irgendwelche sinnlosen Prognosen ausspuckt. Der Wechsel zwischen beiden Szenarien ist zum Schreien komisch.

Batman und Robin – gefesselt

Schließlich darf auch Bruce Wayne als Held tätig werden, um Tante Harriet zu retten. Aber den Tätern, die gerade erst abgehauen sind, zu folgen, das ist immer noch nicht Batman-Style. Wozu auch? Es klappt am Ende ja auch so …

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Grundkurs Batman

DC Comics

Titel: The Untold Legend of the Batman (dt. Die Legende von Batman)

Autor/Zeichner: Len Wein/Jim Aparo, John Byrne

Erschienen: 1980 (Mini-Serie #1-3), Paperback 1992, Hardcover 2014 (Tales of the Batman: Len Wein); dt. Egmont Ehapa 1981 (Die großen Superhelden 2)


Vor Year One und Zero Year, gab es bereits eine Mini-Serie über Batmans Origin, die 40 Jahre Batman-Geschichte in drei Ausgaben zusammenfasste: The Untold Legend of the Batman.

Batman bekommt Post: ein zerrissenes Fledermauskostüm, dazu eine Drohung. Das Kostüm hat einst Bruce Waynes Vater, Thomas Wayne, bei einem Ball getragen – und war so der erste Batman. Während des Balls wurde er vom Gangster Lew Moxon enführt, der ihn daraufhin zwingen wollte, ihm eine Kugel aus dem Körper zu holen. Doch Thomas leistete Widerstand, entkam und brachte mit seiner Aussage Moxon in den Knast. Kurz darauf wurde er mit seiner Frau vom Auftragskiller Joe Chill erschossen. Der junge Bruce Wayne versuchte zunächst als Robin sein Glück als Verbrechensbekämpfer, bevor er sich zum Detektiv ausbilden lässt und zu Batman wurde. Später fliegt das Batmobil in die Luft. Batman hat keine Ahnung, wer dahinterstecken könnte, bis er darauf kommt, dass es jemand aus seiner Nähe sein muss …

Die Geschichte, die in The Untold Legend of the Batman erzählt wird, ist zum größten Teil nicht neu. Vielmehr versammelt Autor Len Wein verschiedene, darunter auch zum Teil wenig bekannte Aspekte von Batmans Vor- und Frühgeschichte, die vor allem in den 50ern näher beleuchtet wurde. Für Neuleser wird die Mini-Serie zu einer Art Grundkurs: Neben den Ursprüngen von Batman bekommt der Leser einen Abriss von Robin, Alfred, Joker, Two-Face, Commissioner Gordon und Batgirl. Und man erfährt, wer das Batmobil gebaut hat. Da einiges davon durch die Crisis annulliert worden ist, dürfte einiges davon heutigen Lesern nicht mehr präsent sein. Aber das Meiste davon ist es schon und das alles (wieder) zu lesen, ist auf Dauer etwas ermüdend, da die Handlung ständig durch Rückblenden unterbrochen wird.

Interessant ist aber vor allem die Rahmenhandlung, besonders am Ende. Die Auflösung – ACHTUNG SPOILER: Bruce Wayne selbst will Batman auslöschen, weil dieser ihn um sein bürgerliches Leben gebracht hat. Durch einen Kopfstoß bei einer Explosion wurde Batman vorübergehend in zwei Persönlichkeiten gespalten und paranoid, jetzt kämpft sein Alter Ego gegen ihn an.

Nacherzählt werden unter anderem diese Geschichten aus dem Golden und Silver Age:

>> Batman 1980-1989


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Eingeholt von der Zeit: Batmans allererster Einsatz

Titel: Batman’s First Case

Autor/Zeichner: Bill Finger/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1959 (Detective Comics #265)


„Easy Robin — I’ve killed time before — but I’m not going to let time kill me!“

Im Gotham City Park wird eine neue Uhr eingeweiht, getragen von einer Batman-Statue in Übergröße. Doch kaum ist das Tuch gelüftet, ist auf dem Ziffernblatt eine Drohung zu lesen: Um 3 Uhr soll Batman zerstört werden. Kurz darauf zerbricht die Statue und der Übeltäter offenbart sich: The Clock – ein alter Bekannter.

The Clock zerstört Batmans Uhrenstatue

Batman erinnert sich an seinen allerersten Fall: Als er sich gerade das Kostüm angezogen hatte, verfolgte er einen Dieb namens Kyle, ließ sich zweimal von ihm übertölpeln, bevor er ihn in einem Glaswerk mit einem Spiegel austrickste und zur Strecke brachte. Nun holt Batman die Vergangenheit ein, denn Kyle will sich als The Clock an ihm rächen. „Because Batman made me do time in prison!“

Die Verfolgung beginnt thematisch passend in einer Uhren-Manufaktur. Dort erweist sich The Clock als besonders perfide: Weil er weiß, dass Uhrwerke empfindlich auf Säure reagieren, bewirft er sie mit – Orangenschalen. Und dann klaut dieser Unmensch noch einen Sack voll Schrauben, bevor er abhaut. Auf Profit kommt es ihm offenbar nicht wirklich an.

Als Indiz lässt er seine Armbanduhr zurück. Batman untersucht das Ding unterm Mikroskop, entdeckt Mehlspuren und Robin zieht den richtigen Schluss, dass der Gauner sich in einer alten Mühle versteckt. (Naheliegender wäre, dass Kyle vorher Kuchen gebacken hat, aber sei’s drum. Es gehört nun mal dazu, dass irgendwelche Spuren von irgendwas immer eindeutig zum Geheimversteck des Schurken führen.)

In der Mühle knockt The Clock Batman und Robin mit Mehlsäcken aus und fesselt sie unter einer Zeitbombe. Sie befreien sich (dank dem gesprungenen Glas einer Uhr) und es kommt zum Showdown auf einem Riesenuhrwerk – ganz im Stil des Zeitgeistes.

Der Uhren-Schurke wird für Batman Anlass zu einer Zeitreise: Denn in dieser Ausgabe wird auf einer Seite erneut Batmans Entstehungsgeschichte nacherzählt. Danach wird Batman als Anfänger dargestellt, der zwar Fehler macht, aber schon die nötigen Fähigkeiten hat, um den gewieften Dieb zu fassen. So eskapistisch das Silver Age scheint, geschichtsvergessen ist es nicht, denn gerade in den 50ern erfahren wir immer mehr über Batmans Vergangenheit (z.B. dass sein Vater, Thomas Wayne, der erste Batman war und Bruce als Robin anfing).

Ein ähnlicher Schurke, der Clock King, taucht auch in der Batman ’66-Serie auf (S02E11-12), unter dem gleichen Namen gibt es auch einen in Batman: The Animated Series (S01E25), allerdings sind das ganz andere Geschichten, die ich bei anderer Gelegenheit erzählen will.

>> Batman in den 50ern

Titans: Blutige Anfänger

DC Comics

DC mag sich derzeit mit Kinofilmen schwer tun, aber dafür läuft es mit den TV-Serien: Nach Gotham, Arrow und seinen gefühlt 100 Ablegern gibt es jetzt auch Titans, was in den USA im Streaming-Servive DC Universe und bei uns auf Netflix erscheint. Das Team erfreut sich seit Jahren als Animation großer Beliebtheit: Bereits von 2003 bis 2006 gab es eine Serie, seit 2012 als Teen Titans Go! (inklusive eines Kinofilms 2018), seit 2010 gab es mit Young Justice ein ähnliches Konzept, 2016 kämpfte sie in einem Film gegen die Justice League, 2017 wurde die Storyline The Judas Contract adaptiert.

Aus dem ursprünglichen Team aus Sidekicks Robin, Kid Flash, Aqualad und später Wonder Girl, ist für die erste Live-Action-Adaption nur noch Robin übrig geblieben, ergänzt von Raven, Starfire und Beast Boy aus der 80er-Besetzung. Die Serie ist aber voller weiterer Helden wie Hawk and Dove, Jason Todd (Robin II) und – nur als Gast – Donna Troy (Wonder Girl). Geschrieben wurde Titans von DC-Autor Geoff Johns (Batman: Earth One) sowie Arrowverse-Erfinder Greg Berlanti und Drehbuchautor Akiva Goldsman, der die Drehbücher zu Batman Forever und Batman & Robin verbrochen hat (aber von ihm stammt auch A Beautiful Mind, für das es einen Oscar gab).

Die Story ist zunächst klassisches Teambuilding: Dick Grayson hat Gotham (und Bruce Wayne) verlassen, er ist ein Polizist in Detroit, wo er auf Rachel Roth trifft, eine Teenagerin, die finstere Kräfte in sich birgt, deren (Zieh-)Mutter vor ihren Augen erschossen wurde und die seitdem auf der Flucht ist. Rachel träumt vom Tod der Grayson-Eltern im Zirkus. Parallel dazu sehen wir Kory Anders (Starfire) nach einem Autounfall in Österreich aufwachen. Sie wird gesucht von mafiösen Gangstern, aber sie kann sich nicht daran erinnern, warum und wer sie ist. Dann führt die Spur zu Rachel. Das Mädchen ist auch von einem mysteriösen Kult begehrt. Und dann kommt noch der grüne Garfield Logan (Beast Boy) aus der Doom Patrol dazu …

Titans ist trotz seiner jungen Helden alles andere als Unterhaltung für Kinder. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen DC-Serien ist diese um einiges düsterer – und gewalttätiger. Vor allem Robin ist so brutal, dass er seinen Mentor Batman stark überbietet, jedenfalls wenn man die Ben Affleck-Version außen vor lässt. Die Gewaltdarstellung erreicht Zack Snyders Watchmen-Qualitäten: Da gehen viele Knochen zu Bruch, das Blut fließt in Strömen, Robins Wurfsterne gehen auch mal ins Auge. Das finden selbst Umstehende übertrieben.

Aber seine Kollegen stehen ihm in nichts nach: Starfire grillt Menschen bei lebendigem Leib, ohne jegliche Reue, Raven lässt einen Angreifer seine inneren Organe als Flüssigkeit ausspeien. Beast Boy beißt als grüner Tiger einen Feind zu Tode. Und so geht es munter weiter. An einem Höhepunkt der Story fackelt Kory eine ganze Anstalt voller Menschen ab. Dass dabei jemand stirbt, interessiert in der Serie aber absolut niemanden, vielleicht weil es nur die Bösen sind. Viel mehr Aufmerksamkeit bekommt in der Szene Dick gewidmet, der bei der Gelegenheit auch sein Robin-Kostüm verbrennt.

Moralisch handeln alle höchst fragwürdig, aber das wird erschreckenderweise nie problematisiert. Was ist aus dem guten alten Superhelden-Ethos geworden, nicht zu töten? Ihren Tiefpunkt erlangt die Serie in Folge 9, in der die Vorgeschichte von Hawk & Dove erzählt wird. Die beiden suchen Sexualstraftäter in Freiheit auf, um sie zusammenzuschlagen, am Ende sogar, um einen zu töten – alles im Dienste der Traumabewältigung. Und was dann? Sie haben Sex …

Wie sinnbefreit das alles ist, geben die Autoren indirekt selbst zu in einem unfreiwillig komischen Dialog zwischen Dick und Donna in Episode 10:

Donna: „Ich hatte leider recht, dass sie [Kory] Rachel töten will.“
Dick: „Kory ist kein Killer. Sie tötet manchmal, aber das hier ergibt keinen Sinn.“

Die Dialoge könnten auch sonst pfiffiger sein, wie überhaupt die Drehbücher jegliche Eleganz und interessanten Einfälle vermissen lassen. Wie sich die Beziehungen entwickeln, ist allein deshalb schon klar, weil Robin und Kory deutlich älter sind als Rachel und Garfield, allerdings geschieht das plump und lieblos. Die Charaktere handeln stets zuverlässig dämlich, indem sie sich unnötig in Gefahr begeben und von anderen gerettet werden müssen.

Die gesamte Inszenierung setzt auf eine geradlinige Story zwischen Science-Fiction- und Horror-Elementen. Jegliches Potenzial für Spannung verpufft aber schnell. Handlungsbögen werden abgehandelt, noch bevor sie sich entwickeln können. Es ist schon eine Kunst für sich, selbst die paar Überraschungen vorhersehbar zu gestalten. Da wird auch schon mal das Geheimnis um Rachels Vater künstlich aufrecht erhalten, indem Rachel ihre Mutter nie nach seinem Namen oder Herkunft fragt.

Obwohl die Titans ursprünglich eine Gruppe von Sidekicks sind, bekommt man nie ihre Vorbilder zu sehen. Obwohl man Dick Graysons Vorgeschichte sieht, taucht darin nicht mal Bruce Wayne als Person auf, höchstens angedeutet und gesichtslos im Hintergrund. Statt mit dem jungen Dick zu sprechen, schreibt er ihm einen Brief. Von Bruces Kindheitstrauma erfährt er nur durch eine dritte Person. Titans kränkelt an der Tatsache, dass die Serie für sich allein steht, also ohne vorher (z.B. in Filmen) andere Helden etabliert zu haben – und offenbar will man das auch nicht nachholen. Daher bleibt Batman nur eine graue Eminenz, damit Robin sich von ihm emanzipieren und später (wahrscheinlich in Staffel 2) zu Nightwing werden kann.

Das Batsignal hat ausgesorgt.

Erst am Ende der ersten Staffel bekommen die Fans dann scheinbar, worauf sie warten: In einer Albtraum-Vision von Dick sehen sie einen verbitterten Batman in einem dystopischen Gotham Amok laufen. Doch leider wird auch diese Chance vertan, indem wieder nur auf rohe Gewalt gesetzt wird und das, was alle sehen wollen, nicht gezeigt wird. Dick soll Batman davon abhalten, den Joker zu töten, doch dann bringt Batman nicht nur den, sondern auch alle anderen in Arkham Asylum um – inklusive Personal. Ohne dass vorher Batman als Held eingeführt wurde, wird er – wie die Titans – als skrupelloser Killer dargestellt, der schließlich Dick dazu bringt, ihn zu töten. Ein sinnloses Gemetzel, das keinem anderen Zweck als der Effekthascherei dient.

Bruce Wayne in der Bathöhle

Und dann der Moment der Wahrheit: Wir sehen Bruce Wayne – aber nur im Dunkeln von hinten. Und wir sehen Batman – aber nur im Dunkeln von hinten. Auch Joker und Two-Face werden nur angedeutet. Es ist schon fast ein Running Gag. Man könnte lachen, wenn es nicht so verdammt ärgerlich wäre. „Fuck Batman“, sagt Robin gleich zu Beginn. Und mit „Fuck you, Bruce“ schließt sich am Ende der Kreis, als wäre es das Motto dieser Serie.

Batman am Tatort seines Verbrechens

Mr. Dent geht nach Washington

DC Comics

Titel: Threat of the Two-Headed Coin

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Irv Novick

Erschienen: 1974 (Batman #258)


„Whenever I begin to think I’ve got nothing else to learn from you, you prove me wrong!“ (Robin)

Die Geschichte des Arkham Asylums beginnt erst 1974: Damals wurde es als Arkham Hospital eingeführt, ganz nebenbei, als Aufenthaltsort von Two-Face und dem Joker. Und schon beim ersten Erscheinen erweisen sich die Sicherheitsvorkehrungen als bedenklich. John Harris, ein frustrierter General, der sich an den USA rächen will, überfällt Arkham und befreit Two-Face, weil er ihn für seinen ach so genialen Plan braucht. Doch kaum ist Two-Face frei, macht er seinem Namen alle Ehre: Er hat jetzt das Sagen und da der General widerspricht, schmeißt er den General raus.

Erster Blick auf Arkham Hospital

Harris wendet sich an die Polizei von Gotham, um sie vor Two-Face zu warnen, doch als Batman ihn zur Rede stellt, springt er aus dem Fenster. Völlig ungerührt machen Batman und Gordon weiter, als wäre nichts passiert. Psychologisch glaubwürdig wird es erst wieder, als Batman feststellt, dass er und Two-Face so verschieden nicht sind: Beide seien besessen. Two-Face von dem Widerspiel zwischen Gut und Böse, Batman vom Verbrechen.

Ein Mann stürzt sich in den Tod. Und dann weiter im Text …

Batman und Robin geraten in die Falle. Two-Face erweist sich als gnädig: Statt Batman endlich ein für alle Mal zu töten, betäubt er ihn nur und nimmt ihn gefangen. Batman kommt auf eine interessante Weise frei: Im linken Ohr seiner Maske befindet sich ein kleiner Schweißbrenner, mit dem sich die Fesseln lösen lassen. Genial! Nicht nur Robin ist begeistert.

Two-Face und die Bombe

In der Zwischenzeit hat Two-Face eine Atombombe im Kapitol in Washington D.C. platziert und will die Regierung um zwei Milliarden US-Dollar erpressen. Zwölf Stunden lang steht er mit dem Zünder rum, ohne dass er müde wird oder irgendjemand einen Finger rührt (zum Beispiel, um das Geld zu besorgen oder den Schurken zu erschießen). Erst als Batman eintrifft, kümmert sich jemand um die Lösung des Problems.

Zum Schluss spielt wieder die Münze eine große Rolle: Batman wendet wieder diesen Schwachpunkt gegen seinen Erzrivalen. Two-Face soll, bevor er den Knopf drückt, erstmal seine Münze konsultieren. Sie fällt auf die heile Seite. Doch kurz bevor er sich ergibt, erkennt er: Die Münze hat nur zwei heile Seiten – er wurde reingelegt. Der hat bereits in „The New Crimes of Two-Face“ (Batman #68, 1951) und ähnlich auch in „Half an Evil“ (Batman #234, 1971) geklappt. Mensch, Harvey, du fällst aber auch immer wieder auf den gleichen Trick rein!

Two-Face hilft Joker … nicht.

Aber Two-Face erweist sich auch sonst als inkonsequent: Als der Joker ihn in Arkham bittet, ihn zu befreien, wirft Two-Face seine Münze, und weil sie auf der zerkratzten Seite landet, sagt er nein. Als er sie später noch einmal wirft, bedeutet die zerkratzte Seite, dass er sich dem General anschließt, also ja. Aber auch falls die Münze für Gut und Böse steht, wäre es doch naheliegender, den Joker bei der bösen Seite freizulassen – um noch mehr Böses zu stiften. Stattdessen ist Two-Face einfach böse dem Joker gegenüber. Es ist wohl zu viel verlangt, den Verstand eines Irren verstehen zu wollen …

>> Liste der Two-Face-Comics

Als Bruce Wayne zu Robin wurde

DC Comics

Titel: When Batman Was Robin

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Dick Sprang

Erschienen: 1955 (Detective Comics #226)


Jeder hat mal klein angefangen. Batman sogar sehr klein: als Robin. Ja, tatsächlich, Bruce Wayne war der erste Robin, lange bevor er Batman wurde. Wir erfahren es zusammen mit Dick Grayson, als Batman ein Paket mit seinem alten Kostüm geschickt bekommt.

Seine Geschichte geht so: Als Kind bewunderte Bruce den Police Detective Harvey Harris, der es mit seinen gelösten Fällen sogar auf die Titelseiten schaffte. Bruce, der damals noch beide Eltern hat, will bei ihm in die Lehre gehen, aber er befürchtet, abgewiesen zu werden. Und weil er davon ausgeht, dass Harris ein verantwortungsvoller Erwachsener ist, der denkt, dass Kinder sich nicht mit Verbrechern anlegen sollten, beschließt Bruce, seine Identität zu verstecken.

Eine Maske hätte zwar gereicht, aber Bruce schneidert sich ein rot-grün-gelbes Kostüm mit einem R auf der Brust. Warum? Das wird leider nicht erklärt. Bruce wird zum Stalker, indem er Harris verfolgt, um ihn zu beeindrucken. Er hilft ihm sogar, einen Verdächtigen zu fassen. Weil Harris ihn für so brillant wie ein Rotkehlchen hält (wer hätte gedacht, dass diese Vögel so schlau sind?), nennt er ihn Robin und nimmt ihn als Schüler auf.

Erste Lektion: absoluter Gehorsam! Jawohl, Sir! Zweite Lektion: keine. Denn Streber-Robin weiß bereits alles aus Kriminologie-Büchern. Selbst Boxen hat er schon gelernt. Also darf Robin seinem Lehrer dabei helfen, Gauner dranzukriegen, die Sammler erpressen, sich versichern zu lassen. Zuerst geht es um Modellschiffe, dann um Uhren und schließlich um historische Fahrzeuge. Robin gibt sein bestes, aber er macht Fehler und am Ende lernt er die dritte Lektion: Er muss noch viel lernen.

Am Ende muss Robin Harris versprechen, erst wieder Verbrechen zu bekämpfen, wenn er voll ausgebildet ist. Robin verspricht es und schickt ihm als Versicherung sein Kostüm. Als Bruce erwachsen ist, bekommt er es per Post zurück – denn Harris hat längst herausgefunden, wer Robin wirklich war. „He was a greater detective than I!“, sagt Batman am Ende.

Was er nicht sagt: Dass Harris auch der bessere Erzieher war. Denn statt dass Bruce Wayne sein Mündel Dick Grayson nachts ausschlafen lässt, damit er fit für die Schule ist, gefährdet er Nacht für Nacht dessen Leben mit gefährlichen Abenteuern, bei denen er regelmäßig fast draufgeht. Diese Vorgeschichte soll zwar den Robin-Mythos erklären, lässt ihn aber noch viel fragwürdiger erscheinen, denn die Moral, die hier den jungen Lesern mitgegeben wird, widerspricht Batmans eigener Praxis.

>> Batman in den 50ern

Robin Hood macht Batman Konkurrenz

Archer in Wayne Manor

Titel: Shoot a Crooked Arrow/Walk the Straight and Narrow (dt. Batman contra Robin Hood)

Drehbuch: Stanley Ralph Ross

Erschienen: 1966 (Batman S02E01-02)


„How unoriginal!“ (Batman)

Zweite Staffel, neue Gegner, neuer Einstieg: Ein Bogenschütze bricht mit zwei Handlangern in Wayne Manor ein, betäubt alle Anwesenden mit einem Gas-Pfeil und plündert den Tresor. Kurz darauf verteilt der Schurke das Geld unter den Armen von Gotham. Doch der Archer, dieser Möchtegern-Robin-Hood, der gerne mittelalterliche Kleidung trägt, hat keine selbstlose Agenda. Das ist nur der Auftakt, um sich selbst zu bereichern. Doch zuvor will der Archer in die Bathöhle, um eine Maschine zu zerstören, die angeblich Verbrechen vorhersagen kann.

Die Handlanger des Archers ziehen sich ebenfalls an wie Figuren aus Robin Hood, sie schießen Blitzpfeile, Niespulverpfeile und Pfeile, die um die Ecke fliegen könen, außerdem tragen sie eine Maschine mit sich, auf der Jubel, Buhrufe und Gelächter bei Bedarf abgespielt werden können. Der Archer hetzt Gotham gegen Batman auf, es ist sogar die Rede davon, Batman zu ersetzen. Das kratzt natürlich stark am Mythos. Besonders bitter, dass eine edle Figur wie Robin Hood, Vorbild für Robin, dafür missbraucht wird. Aber Commissioner Gordon versichert den Zuschauern: Für Batman gibt es keinen Ersatz!

The Dark Knight Returns ’66: Alfred als Batman

Tatsächlich lässt sich Batman selbst vertreten: In einer Szene, in der sowohl Bruce Wayne als auch Batman gefragt sind, schlüpft Alfred ins Kostüm, bleibt aber bei Commissioner Gordon auf Distanz, damit man den Unterschied nicht merkt. Den könnte man vor allem an dem Schnurrbart bemerken. Aber wenn sich der Joker schon nicht rasieren muss, dann opfert auch Alfred nicht seine geliebte Barttracht für einen Batman-Cameo. Um die Täuschung perfekt zu machen, spricht er durch einen Stimmen-Imitator. Niemand schöpft Verdacht.

Archer Alfred

Alfred ist ohnehin der Star der Folge: Er beweist hervorragende Fähigkeiten im Umgang mit Pfeil und Bogen, als er sich mit dem Archer duelliert. Da wird ein Pfeil nach dem anderen gespalten. Dann wird er in eine Guillotine gesteckt. Als er am Ende mit Dick Grayson Wilhelm Tell spielen will, kostet es ihn fast den Kopf.

Auch sonst wird in dieser Folge dick aufgefahren: Batman und Robin entkommen gleich zwei Todesfallen, einer davon durch versteckte Sprungfedern in ihren Schuhen. Schließlich kommt das Bat-Boat zum Einsatz und das Finale ist ein Schwertduell auf einem Piratenschiff.

Nebenbei werden wir darüber belehrt, warum Batman in seinem Batmobil durch die Stadt rasen darf: Er riskiert sein Leben, um andere zu schützen, sagt ein Polizist. Aber sonst sei er ein sicherer Fahrer. Ja, mehr noch: In seiner Freizeit gibt Batman sogar Stunden für Fahrschüler. Dafür gibt es sogar Applaus aus dem Off.

>> Liste der Batman-Episoden