Zu Beginn regnet es Babys. Ein Krankenhaus stürzt ein, Chaos überall und Flash (Barry Allen) muss einen Haufen von Neugeborenen retten, die aus dem Fenster in die Tiefe fallen. Doch zunächst gilt es, den Körperakku aufzuladen, denn so ein Schnellrenner verbraucht extrem viele Kalorien, also wird erstmal gesnackt – Fast Food für den Fastest Man Alive. Bitte nicht zu Hause nachmachen (auch wenn man im Kino meist Popcorn und Eiskonfekt verdrückt), erst recht das nicht mit dem Baby in der Mikrowelle!
Aber die Szene gibt es nun mal, in aller Ausführlichkeit und wie immer in quälender Slow Motion. Einerseits eine extrem brenzlige Situation, andererseits extrem spannungsarm und nur aus auf billige Lacher. Ist ja auch ziemlich egal, da die Babys nur computeranimiert sind, was man nur allzu deutlich sieht. Aber ist das wirklich lustig?
Diese Szene steht symptomatisch für den ganzen Film. The Flash nimmt sich selbst nicht ernst, obwohl es eigentlich um etwas sehr Ernstes geht (Mord an Mutter verhindern, Vater aus den Knast holen, Welt retten), aber so ziemlich jede Szene muss mindestens einen Gag haben, der jegliches Drama untergräbt. Manchmal auch zwei oder drei. Und wären es doch zumindest gute Gags, aber nein, es sind meist nur gut gemeinte – das ist die schlechteste Sorte.
