„Personally, I think you’ve both banged your heads one time too many–but that’s your problem!“
Aliens greifen die Erde an! Eine kleine Stadt in den USA wird von einem Energiestrahl fast zerstört, wenn nicht zufällig Superman und Flash in der Nähe wären – doch dann werden die beiden Helden von den Aliens entführt und gefangen genommen. Und dann wird erstmal ganz viel erklärt. So viel, dass es fast den ganzen ersten Teil füllt: Zwei Zivilisationen befinden sich miteinander im Krieg, die Zelkot und die Volkir, und das schon so lange (Milliarden von Jahren!), dass sie gar nicht mehr wissen, worum es mal ging. Früher waren sie übrigens mal eine Spezies. Bei dieser Erkenntnis wäre es vielleicht ratsam, Frieden zu schließen, aber das wäre ja viel zu einfach.
„It is insane..! It is ludicrous..! And, yes — it is comical!“
Das erste Rennen ging um die Welt, das zweite durch die Galaxis – und beide endeten mit einem Unentschieden. Aber wer ist denn nun der schnellste Mann der Welt? Superman oder Flash? Jetzt wollen wir es endlich wissen – und das Cover verspricht: Diesmal MUSS es einen Sieger geben. Wir verlassen uns drauf. Also los …
Erschienen: 1967 (The Flash #175), Paperback 2005 (Superman vs Flash), dt. Panini 2006
Das erste Rennen endete mit einem Unentschieden. Jetzt wollen wir es aber wirklich wissen: Wer ist schneller: Superman oder Flash? Auf dem Cover sieht es schlecht aus für den roten Blitz, aber das will ja nichts heißen. Doch zunächst: Wie kommt es überhaupt zum zweiten Rennen? Das geschieht nicht freiwillig.
Wer ist eigentlich schneller: Superman oder Flash? Eine schwierige Frage. Einerseits: Niemand rennt schneller als der rote Blitz, das ist sein Alleinstellungsmerkmal. Andererseits: Superman kann alles am besten, auch wenn er gar nicht rennen muss, denn er fliegt meistens. Aber muss er denn in allem der Beste sein? Kann zumindest nicht ein Kollege ihm in einer Sache überlegen sein?
Der Pinguin macht Jagd auf die Reichen. Also eigentlich nur die, die nichts für ihre Millionen getan haben als zu erben. (Er hält sich selbst für einen Selfmademan.) Bruce Wayne ist kein Ziel, denn er ist ja seit einer Weile mittellos, aber als Batman fühlt er sich dann doch verpflichtet, dem Geldadel zu helfen, denn Reich oder nicht: Mord wird nicht geduldet. Schließlich landet der Pinguin im Krankenhaus, vergiftet sich selbst und lässt es so aussehen, als ob Batman ihn ermordet hätte.
Kurz darauf taucht ein Roboter mit spitzen Ohren auf, um Batman umzubringen. Sein Name: Failsafe, eine Erfindung, die Batman Einhalt gebieten soll, für den Fall, er schlägt über die Stränge. (In dem Fall: Er tötet scheinbar.) Gebaut hat ihn der Batman von Zur-En-Arrh, Batmans mentales Notfallprogramm aus dem Unterbewusstsein. Das Notfallprogramm hat also ein eigenes Notfallprogramm – ein Paranoiker wie Batman geht also stets auf Nummer extrasicher. Allerdings hat er dem Killer-Roboter, der alle Tricks beherrscht, weder kritisches Bewusstsein noch Detektivgespür noch höhere Moral eingebaut, denn Failsafe urteilt nur auf Verdacht hin und errrichtet in Gotham eine Schreckensherrschaft.
„Faster than a speeding bullet! More powerful than a locomotive! Able to leap tall buildings in a single bound!“
Die Superman-Zeichentrick-Kurzfilme der 40er-Jahre schrieben Geschichte: Aufwendig animiert und rasant inszeniert, lehrten sie Superman nach und nach das Fliegen und prägten den Mythos des Helden. Vier Jahrzehnte später orientierten sich die Macher von Batman: The Animated Series daran. Bisher gab es etliche DVD-Editionen davon, einige auch inoffizielle, weil das Urheberrecht daran abgelaufen ist, eine Zeit lang waren sie verfügbar beim kurzlebigen Streamingservice DC Universe und verschwanden mit diesem dann wieder. Einige selbstgemachte HD-Versionen geistern seit Jahren durchs Netz.
Nun hat DC angekündigt: Am 16. März 2023 sollen alle siebzehn Kurzfilme als Max Fleischer’s Superman 1941-1943 remastered in 4K auf Blu-ray und als Digital Download erscheinen. Der Titel ist nicht ganz korrekt, denn nur die ersten neun Filme erschienen in den Fleischer-Studios, die letzten acht unter dem Nachfolger Famous Studios, ohne die Fleischer-Brüder, deren Firma auch Betty Boop und Popeye hervorgebracht hat. Enthalten auf der Blu-ray sind auch drei Featurettes mit Hintergrund-Infos, darunter ein neues:
Superman: Speeding Toward Tomorrow
First Flight: The Fleischer Superman Series – The Origins and Influence of This Groundbreaking Cartoon Series
The Man, the Myth, Superman: Exploring the Tradition of Superman Heroes on the Page and Screen
Bemerkenswert ist auch, dass tatsächlich alle 17 Filme reproduziert werden, darunter auch solche, die Stereotype bedienen wie etwa „Japoteurs“, einen Propagandafilm gegen die Achsenmächte im Zweiten Weltkrieg – diese Episoden sind natürlich im historischen Kontext zu betrachten.
Hier die komplette Episodenliste mit Premierendaten:
Superman (Mad Scientist) – 9/26/1941
The Mechanical Monsters – 11/28/1941
Billion Dollar Limited – 1/9/1942
Arctic Giant – 2/27/1942
The Bulleteers – 3/27/1942
The Magnetic Telescope – 4/24/1942
Electric Earthquake – 5/15/1942
Volcano – 7/10/1942
Terror on the Midway – 8/28/1942
The Japoteurs – 9/18/1942
Showdown – 10/16/1942
The Eleventh Hour – 11/20/1942
Destruction, Inc. – 12/25/1942
The Mummy Strikes – 2/19/1943
Jungle Drums – 3/26/1943
Underground World – 6/18/1943
Secret Agent – 7/30/1943
Insgesamt soll die Blu-ray eine Laufzeit von 145 Minuten haben. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht.
Poison Ivy treibt ihr Unwesen in Metropolis, mit Superman tauchen auch Batman und Robin auf, um sie aufzuhalten. Doch dann kommt auch noch Metallo dazu und rammt Superman eine Spritze mit rotem Kryptonit ins Herz, wodurch sich dieser in Stahl verwandelt und wild halluziniert. Da erscheint aus dem Nichts die Doom Patrol, um ihn zu retten. Später erklären sie, was eigentlich los ist: Der Teufel Nezha, ein uralter Zauberer aus China, ist zurückgekehrt, um die Welt zu unterjochen.
In der neuen Serie erzählen uns Tom King und Mitch Gerads erneut vom allerersten Aufeinandertreffen zwischen Batman und Joker (bitte nicht). Zeichner Dan Mora (Batman/Superman: World’s Finest, Detective Comics) schreibt eine neue Serie von Kurzgeschichten im Batman Black & White–Stil (wieder mit Joker-Bezug), von Ed Brisson (Batman Incorporated) und Jeff Spokes kommt eine StormWatch-Geschichte, und dann gibt es noch etwas über Superman von Christopher Cantwell und Javier Rodríguez (Daredevil).
Die erste Ausgabe soll 64 Seiten umfassen. Ein ähnliches Konzept verfolgt bereits Batman: Urban Legends, die jüngst mit Ausgabe 23 eingestellt wurde. Jetzt macht man im Prinzip ähnlich weiter, nur unter neuer bzw. alter Flagge.
Apropos Joker: DC hat auch den nächsten Spin-off der White-Knight-Saga angekündigt, einen Sechsteiler Batman: White Knight Presents: Generation Joker. Sean Murphy schreibt die Story mit Katana Collins und Clay McCormack, Zeichner ist Mirka Andolfo. Die Handlung spielt nach Beyond the White Knight (der US-Sammelband erscheint voraussichtlich im Juni). Worum es geht, verrate ich lieber nicht, um nichts zu spoilern, was zuletzt geschah.
Danach widmet sich Sean Murphy der nächsten offiziellen Fortsetzung: World’s Finest: White Knight. Darin werden wir Superman und Wonder Woman, Diana Prince als F.B.I.-Agent, sehen. Details dazu will DC noch ankündigen.
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Zuletzt hat es viel Aufregung um die DC-Filme gegeben. Ein neuer Man of Steel mit Henry Cavill wurde angekündigt (es gab sogar einen Cameo im Film Black Adam), dann wurde der Plan kurz darauf verworfen. Der neue Chef von DC Studios, James Gunn (The Suicide Squad, Peacemaker), hat ganz eigene Pläne – diese hat er nun vorgestellt.
Künftig sollen die Kino- und TV-Produktionen von DC nicht mehr eigene Welten bilden, sondern eine gemeinsame – wie bei Marvel. Die bereits angekündigten Filme (Shazam: Fury of the Gods, The Flash, Blue Beetle, Aquaman and the Lost Kingdom) sollen sich darin einfügen. Franchises wie The Batman und Joker sollen als „Elseworlds“ weiterlaufen. (The Batman II soll im Oktober 2025 erscheinen.)
Geplant ist ein neuer Superman-Film (Superman: Legacy), den Gunn selbst schreibt und der 2025 herauskommen soll, aber auch ein neuer Batman-Film namens The Brave and the Bold, in dem es um Damian Wayne als Robin gehen wird. Wer den macht, wann er kommt, ist noch offen, klar ist nur, es sollen weder Pattinson noch Affleck die Titelrolle spielen. Es sollen auch andere Mitglieder der „erweiterten Bat-Family“ darin vorkommen. (Auffällig ist, dass auch Superman mit einem Cover aus einem Grant Morrison-Comic illustriert wird: All-Star Superman – daran könnte sich der Film orientieren, wenn ich mir die Spekulation erlauben darf. UPDATE: Anscheinend ist was dran, wie Gunn bestätigt.)
We're talked a lot about Woman of Tomorrow, but these are more of the comics inspiring #DCStudios and the new #DCU in these early days. That doesn't mean we're adapting all these comics, but that the feel, the look, or the tone of them are touchstones for our team. Check 'em out! pic.twitter.com/34KrVPeEL5
Darüber hinaus soll es drei weitere Spielfilme geben Supergirl: Woman of Tomorrow (basierend auf Tom Kings Run), The Authority und Swamp Thing. Dazu gibt es noch keine weiteren Details über Cast und Crew.
Fürs Fernsehen (HBO Max) sind angekündigt: Waller(mit Viola Davis), Booster Gold, Lanterns(über die Green Lanterns John Stewart und Hal Jordan), Paradise Lost (über Themyscira) und die siebenteilige Animationsserie Creature Comandos (Monsterserie, geschrieben von Gunn).
James Gunn verspricht, dass jeder Film und jede Serie etwas Einzigartiges und Besonderes sein solle: „Storytelling is always king. That’s all that matters to us.“
Ein weiteres Fundstück aus der Ein-Euro-Comic-Kiste, geschrieben von Garth Ennis, Autor von Preacher, The Boys, Batman: Reptilian – und Hitman. Nach 61 Ausgaben seiner eigenen Serie trifft Profikiller Tommy Monaghan auf die JLA.
Eine bemannte NASA-Sonde kehrt vom Rande des Sonnensystems zurück und meldet Probleme mit dem Reaktor. Die Astronauten wollen auf dem Mond landen, wo die JLA ihr Hauptquartier hat. Das wahre Problem: Sie sind von bösartigen Alien-Parasiten befallen, die Superkräfte rauben und verleihen. Diese „Bloodlines“ sind bereits 1993 beim gleichnamigen Crossover aufgetaucht – und ihnen hat Hitman seine Superkräfte zu verdanken. Deshalb holt Batman Tommy Monaghan zum Mond, beschwert sich dann aber darüber, dass Green Lantern mal mit ihm gearbeitet hat. Auch Superman kennt und schätzt Tommy für seinen Patriotismus, wusste aber bislang nichts von dessen Broterwerb.
Dennoch nimmt die JLA (Superman, Batman, Wonder Woman, Green Lantern und Flash) seine Hilfe in Anspruch. Erst recht, als die Sonde mit den Aliens in den Wachturm kracht, die Helden ihre Kräfte verlieren und von den Aliens befallen werden.