Paul Dini

Batman Beyond: Wachablösung für Bruce Wayne

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Titel: Rebirth (Part 1 & 2)

Regie/Drehbuch: Curt Geda/Alan Burnett, Paul Dini, Stan Berkowitz

Erschienen: 1999 (Batman Beyond, S01E01-02, dt. Batman of the Future)


„Das war’s. Nie wieder.“ (Bruce Wayne)

Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist. Aber für jemanden, der so besessen von seiner selbstgewählten Aufgabe ist wie Batman, gilt diese Weisheit nicht. Ein gealterter Bruce Wayne in einem hochtechnisierten Kostüm vergeigt einen Routineeinsatz, bekommt einen Herzinfarkt und greift in seiner Not zu einer Schusswaffe. Obwohl er nicht abdrückt, nimmt er die Verzweiflungstat zum Anlass, sich zur Ruhe zu setzen.

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20 Jahre später trifft Bruce Wayne auf den jungen Terry McGinnis, als dieser vor Wayne Manor gerade von einer Bande Jokerz angegriffen wird. Der Alte vermöbelt die Taugenichtse und überanstrengt sich dabei, Terry hilft ihm nach Hause. Dabei entdeckt der Junge die Bathöhle inklusive der Anzüge der Bat-Familie. Nachdem er von Wayne vertrieben wird, muss Terry feststellen, dass sein Vater auf Befehl des Industriellen Derek Powers ermordet wurde. Damit soll verdeckt werden, dass der Konzern Wayne/Powers Nervengas als Waffe herstellt und an Menschen testet. Terry ersucht Wayne um Hilfe, doch der weigert sich, den alten Anzug wieder anzuziehen. Als Terry sich dann selbst bedient, wird Wayne sauer und sabotiert zunächst den Anzug per Fernsteuerung, doch schließlich kann der neue Batman seine erste Aufgabe meistern und bekommt sogar eine Festanstellung bei Wayne …

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Die ewige Katzenjagd

Titel: Chase Me

Regie/Drehbuch: Curt Geda/Paul Dini, Alan Burnett

Erschienen: 2003


Alle Frauen wollen mit Bruce Wayne tanzen, der arme Playboy kann sich kaum noch vor Zuspruch retten. Doch als er Catwoman beim Diebstahl erwischt, ist es er, der als Batman einer Frau hinterherrennt – und nicht nur irgendeiner. Chase Me, ein Kurzfilm als Zugabe zu Mystery of the Batwoman (2003), erzählt in sechs Minuten von einer Verfolgungsjagd zwischen Batman und Catwoman durch Gotham – und zwar ganz ohne Worte. Es ist wohl kein Zufall, dass dabei eine Menge – ähem – Milch fließt. Am Ende landen die beiden im Zoo bei den wilden Tieren und es endet sogar mit einem Kuss und Fesselspielchen. Batman bleibt dennoch der Alte – und Bruce Wayne der ewige einsame Playboy, der mit anderen Frauen vorlieb nehmen muss.

Cool, cooler, Freeze

Warner Bros.

Warner Bros.

Titel: Batman & Mr. Freeze: SubZero (dt. Eiszeit)

Regie/Drehbuch: Boyd Kirkland/Boyd Kirkland, Randy Rogel

Erschienen: 1998 (Direct-to-video)


„Come on, people! A guy in a weird suit with two polar bears can’t be too hard to spot!“ (James Gordon)

Mister Freeze in „Heart of Ice“

Victor Fries ist wohl einer der tragischsten Charaktere im Batman-Universum. Eigentlich will er nur seine kranke Frau vor dem Tod bewahren – und wird dabei zu einem emotionslosen, rücksichtslosen Killer. Wenn Liebe wahnsinnig macht … Die Geschichte von Mr. Freeze könnte man im Animated-Universum zu einem zweieinhalbstündigen Film zusammenfassen. Vier Serien-Episoden und der Langfilm SubZero gehören eng zusammen, daher werden sie auch zusammen besprochen.

Heart of Ice (S01E14) ist eine herausragende Folge. Der Emmy-Gewinner (geschrieben von Paul Dini) beginnt bereits ungewöhnlich. Nicht mit einer typischen Actionszene, sondern mit Mr. Freeze, der eine Schneekugel mit einer Tänzerin-Figur festhält und sich dabei an seine „geliebte Nora“ erinnert. Später geht es um Rache an GothCorp, weil der Chef der Firma Nora umgebracht und Victor in einen Eisklotz verwandelt hat. Batman löst den Fall mit Hühnersuppe, dem besten Mittel gegen Erkältung. Am Ende sehen wir einen todtraurigen Victor in seiner Tiefkühlzelle in Arkham sitzen. Offenbar hat er sich trotz seines Wahnsinns noch die Menschlichkeit bewahrt.

Zurück zu alten Gewohnheiten

Titlecard zu „Deep Freeze“

In Deep Freeze (S02E19) wird der Schurke von einem anderen Wahnsinnigen, Grant Walker, entführt, der sich ebenfalls der Prozedur unterziehen will, die Victor unterkühlt, weil sie ihn auch nahezu unterblich macht. Und nicht nur das: Der Milliardär hat eine utopische Stadt aufgebaut, in der er eine Gesellschaft von Auserwählten retten will, nachdem er den Rest der Welt mit einer Eiskanone eingefroren hat. Das geht selbst für Mr. Freeze zu weit, doch er muss mitspielen, weil Walker dessen Frau vor dem Tod bewahrt und – diesmal tatsächlich in einer Art Schneekugel – „eingelegt“ hat. Aber zum Glück gibt’s Unterstützung von Batman und Robin … (Und ganz nebenbei ein Wiedersehen mit Bat-Mite, Krypto und der Superkatze!)

Zum Schluss ist Freeze mit seiner Frau im Eis eingeschlossen. Das Endzeit-Szenario schießt etwas übers Ziel hinaus, aber vernachlässigt nicht seinen Hauptcharakter. Aber von Autor Paul Dini ist man solche Qualität gewohnt.

Eingeschlossen im Eis: Nora und Vicotr Fries.

Hier schließt SubZero („Eiszeit“) an, der zweite Langfilm des Animated Universe. Victor Fries hängt mit einem Inuit-Jungen am Nordpol rum und hält seine Nora gut gekühlt, in der Hoffnung sie einmal heilen zu können. Doch dann bricht ein U-Boot zufällig in die Höhle, der Kühltank zerbricht und Fries muss mal wieder zu alten schlechten Gewohnheiten zurückkehren. Nachdem er die U-Boot-Mannschaft eingefroren hat, zwingt er einen Arzt, ihm bei der Heilung seiner Frau zu helfen, dann entführt er Barbara Gordon, damit sie ihm als Organspenderin dient. Während Batman und Robin (der übrigens was mit Barbara am laufen hat) Freeze nachjagen, weiß sich das Batgirl in zivil zu helfen. Es kommt zum Showdown auf einer stillgelegten Bohrinsel.

Der Film setzt die Tragödie um Fries und seiner Frau konsequent fort. Dabei gelingt es ihm, ein gutes Gleichgewicht zwischen Drama und Action zu schaffen. Ärgerlich sind nur die computergenerierten Sequenzen, die mit dem gezeichneten Stil brechen.

Ewig dem Eis verhaftet

Der neue Freeze – mit Komplizinnen.

In der letzten Staffel der Serie (wegen des veränderten Designs neu benannt in The New Batman Adventures) sehen wir, was mit Fries und Nora passiert (Cold Comfort, S01E03). Während sie gesund wird und ihren Arzt heiratet, verfällt Freeze endgültig der Verbitterung und dem Wahnsinn. Er zieht nur noch durch die Gegend, um mit seiner Eiskanone den Menschen das wegzunehmen, was sie am meisten lieben. Auch Bruce Wayne bleibt nicht verschont. Ein schlechter Verlierer, dieser Mr. Freeze. Aber wenn von einem nur noch der Kopf übrig ist, bekommt man vielleicht eine andere Sicht auf die Dinge … Durch das neue Design wirkt der Schurke jedenfalls … ähem … noch viel cooler.

Spider-Freeze

Ein letztes Wiedersehen mit Fries gibt es in Batman Beyond (Batman of the Future). In Meltdown (S01E07) bekommt er von Wayne-Powers einen neuen Körper verpasst und damit auch seine Neigung zur Kälte ausgetrieben. Doch wie man sich denken kann, ist das Glück nicht von Dauer. Wieder einmal wird er für sinistre Zwecke missbraucht. Freeze legt sich einen Anzug zu, in dem er noch furchteinflößender aussieht, doch er bleibt eine mitleiderregende Figur. Die Tragik besteht darin, dass er es gut meint – und dabei vom rechten Weg abgebracht wird, weil ihm das Gute einfach nicht vergönnt ist. Schlecht für ihn, gut für den Zuschauer.

Mr Freeze in Batman Beyond (Episode „Meltdown“)

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Die Geburt der Fledermaus aus dem Geist toter Eltern

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Titel: Batman: Mask of the Phantasm (dt. Batman und das Phantom)

Regie/Drehbuch: Eric Radomski, Bruce Timm/Alan Burnett, Paul Dini, Martin Pasko, Michael Reaves

Erschienen: 1993


„I didn’t count on being happy.“ (Bruce Wayne)

Bevor man mit The Animated Series beginnt, sollte man sich den Kinofilm Mask of the Phantasm schauen. Hier wird die Entstehung von Batman nachgetragen, eine Art Year One des Animated Universe. In Rückblenden sehen wir Bruce Wayne beim Training und als maskierter Vigilant gegen Verbrecher antreten – allerdings noch ohne richtiges Kostüm. Die Eingebung dazu kommt ihm nicht durch die Fledermaus, die durch sein Fenster bricht, sondern durch einen Fledermausschwarm, der aus einer Höhle geflogen kommt, als Bruce gerade mit seiner Freundin kuschelt. Womit wir schon bei der Rahmenhandlung wären.

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Batmans schlimmster Albtraum

Batman: Over the Edge

Titel: Over the Edge

Regie/Drehbuch: Yuichiro Yano/Paul Dini

Erschienen: 1998 (The New Batman Adventures, Episode 12)


Es ist ein Szenario wie aus einer Elseworlds-Geschichte: Die Polizei stürmt die Bathöhle, das Batmobil wird zerstört, Batman und Robin werden gehetzt und können knapp entkommen. Was ist passiert? Batgirl ist tot, nachdem sie von Scarecrow vom Dach gestürzt wurde, James Gordon entdeckte, dass sie seine Tochter war und nun gibt er Batman die Schuld und sinnt auf Rache. Dabei verbündet er sich sogar mit Bane …

Was wie ein Albtraum klingt, wird mit skrupelloser Brutalität durchexerziert. Mit Abstand ist dies die düsterste Episode der Serie. Aber dafür auch die beste der letzten Staffel. Denn mehr Drama und Tragik steckt in keiner anderen Folge. Zurück bleibt ein mulmiges Gefühl: Das darf doch nicht wahr sein?, fragt man sich. Das Ende soll nicht verraten werden, aber man kann es sich denken, dass es nicht so schlimm sein kann, wie es aussieht. Dennoch nimmt es der Folge nicht die Spannung.

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Nah dran ist auch vorbei

Batman: Almost Got'im

Titel: Almost Got ’Im (dt. Fast erwischt)

Regie/Autor: Eric Radomski/Paul Dini

Erschienen: 1992 (Batman: The Animated Series, S01E46)


 „Einer von uns hätte ihn inzwischen erledigen müssen.“ (Killer Croc)

Eine Pokerrunde unter Schurken: Joker, Two-Face, Pinguin, Killer Croc – allesamt auf der Flucht vor dem Gesetz und Batman. Man tauscht Theorien über den gemeinsamen Erzfeind aus. Two-Face glaubt, es gebe mehr als einen Batman, Killer Croc geht von einem Roboter aus etc. Als Poison Ivy hinzukommt, prahlt jeder damit, Batman beinahe erledigt zu haben. Jeder will am dichtesten dran gewesen sein. Und so erzählt jeder seine Geschichte.

Batman: Almost Got'im

Egal, wer die beste Story erzählt, die Folge ist auf jeden Fall eine der besten der Serie: Das Schurkenaufgebot sorgt für Abwechslung und Humor, am Ende gibt es eine überraschende Wendung. Mehr kann man nicht erwarten. (Nebenbei erfährt man übrigens, wie Batman zu seinem Riesen-Penny gekommen ist.)

Inspiriert wurde die Episode von dem Vierteiler Where Were You On The Night Batman Was Killed? (Batman #291-294, 1977).

>> Batman: The Animated Series

Strange Apparitions: Kein Patent für Joker

Batman: Strange Apparitions

Titel: Strange Apparitions

Autor/Zeichner: Steve Englehart, Len Wein/Marshall Rogers, Walt Simonson

Erschienen: 1977/1978 (Detective Comics #469-479), Paperback 1999; dt. Panini 2012 (Batman Collection: Marshall Rogers), Eaglemoss Collection 2015 (Im Zeichen des Jokers)


„But the fish share my unique face! If colonel what’s-his-name can have chickens, when they don’t even have mustaches –!“ (Joker)

Obwohl die Geschichte unter einem Titel zusammengefasst wurde und ein linearer Zusammenhang besteht, ist es schwer, hier von einer Story zu sprechen. Im Grunde sind es sechs Geschichten, die aufeinander folgen. Batman begegnet einem radioaktiven Glühwürmchen namens Dr. Phosphorus, dann Hugo Strange, dem Pinguin, Deadshot, Joker und Clayface. Den roten Faden bilden Nebenhandlungen mit Rupert Thorne, der Batman aus der Stadt haben will, sowie Bruce Waynes Liebschaft mit Silver St. Cloud. Aber ein Spannungsbogen ergibt sich nicht.

Die meisten dieser Geschichten mögen für die späten 70er vielleicht was hergegeben haben, aus heutiger Sicht sind sie altbackene Standardware. Vor allem die Erzählung, in der der Joker, Fische zum Lächeln bringt (The Laughing Fish), um sie patentieren zu lassen, hat zwar einen ungewöhnlichen Ausgangspunkt, ist aber sonst ziemlich schwach, vor allem, weil sie sich zu sehr bei der ersten Joker-Story in Batman #1 bedient.

Die interessanteste Geschichte ist die um Hugo Strange. Der kommt nämlich zufällig hinter Batmans Geheimidentität, nimmt dessen Position als Bruce Wayne ein, um ihn auszunehmen und zu ruinieren, und veranstaltet eine Auktion, bei der er den Namen an den meistbietenden Schurken zu versteigern versucht. Wie man sich denken kann, wird das Schlimmste verhindert. Dafür gibt es aber eine Frau, Silver St. Cloud, die ebenfalls eins und eins zusammenzählt und herausfindet, dass der Mann den sie liebt, nachts gerne Verbrecher verprügelt. Die Schlussfolgerung daraus kann nur eine Tragische sein: Die Beziehung zerfällt.

Die filigranen Zeichnungen von Marshall Rogers entschädigen für die Kritzeleien eines Walt Simonson und das insgesamt mäßige Storytelling. Aber vielleicht muss man diese 70er-Jahre-Geschichten auch mit anderen Augen sehen. Immerhin gelten sie als einflussreiche Klassiker. (In den 80ern diente Strange Apparitions zunächst als Vorlage für das Drehbuch des geplanten Batman-Films, der erst 1989 von Tim Burton realisiert wurde – allerdings mit einem ganz anderem Script.)

Zwei der Storys wurden für Episoden der Animated Series wiederverwendet. Die Grundidee der Hugo Strange-Story wurde in „The Strange Secret of Bruce Wayne“ (S01E37) aufgegriffen; dort bieten Joker, Two-Face und Pinguin um ein Videoband, auf dem Strange Bruce’s Trauma aufgezeichnet hat.

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In „The Laughing Fish“ (S01E34) erzählt Paul Dini die Joker-Story neu, wobei er sich zwar überwiegend an die Vorlage hält (zum Teil sogar wörtlich), er aber ein wesentlich spannenderes Finale mit einem Haifisch-Kampf erzählt (der ist „The Joker’s Five-Way-Revenge“ entlehnt). Vor dem Hintergrund der lachenden Fische allerdings erscheint die später in Mad Love zum Tragen kommende Idee mit den grinsenden Pyranhas wie ein Abklatsch … (wenn auch ein guter!)

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(Dieser Artikel wurde am 6.11.2017 überarbeitet und aktualisiert.)

>> Batman 1970-1979

Mad Love: Ein Trio von Besessenen

Mad Love

DC Comics

Titel: The Batman Adventures: Mad Love (dt. Mad Love)

Autor/Zeichner: Paul Dini/Bruce Timm

Erschienen: 1994 (One-shot)


Das ist wohl die Batman-Story, die ich am häufigsten gelesen habe – und jedes Mal mit großem Genuss. Denn Mad Love hat alles, was ein gutes Batman-Comic braucht: Eine mitreißende Story, ausdrucksstarke Bilder und – das ist selten bei Batman – viel Humor! Und dieser ist rabenschwarz, jokerhaft eben und noch gesteigert durch die treudoofe und doch raffinierte Harley Quinn, die eigentliche Hauptfigur von Mad Love. Die ehemalige Psychiaterin ist durch ihre fanatische Liebe zum Joker verrückt geworden und hat sich ihm als Handlangerin angeschlossen. Doch die Hingabe ist nur einseitig, denn der Joker interessiert nur für sich und seinem Rachefeldzug gegen Batman. Das macht Harley wiederum eifersüchtig. Der Joker bekommt den Charakter eines fanatischen Künstlers, für den der Batmans Tod nichts Geringeres ein Meisterwerk sein muss. Dabei stört so eine humoristisch unbegabte Person wie Harley nur. Aber sie ist es, die Batman austrickst und beinahe auf perfekte Weise umbringt – dumm nur, dass sie dem Joker den Witz erklären muss … So entsteht eine interessante, spannungsreiche Dreiecksbeziehung von Besessenen, in der sich alle gegenseitig hassen wie sie einander brauchen.

Mad Love (1. Auflage) (DC Comics)

Mad Love (1. Auflage) (DC Comics)

Nicht von ungefähr hat Mad Love den Eisner Award bekommen. Auch lag es nahe, dass das Comic, das auf der Zeichentrickserie beruht, im Jahr 1999 zu einer Episode adaptiert wurde. Diese ist gut, keine Frage, auch weil sie das Comic als Storyboard verwendet, aber was die Eleganz der Erzählweise und die Dynamik der Bilder von Bruce Timm angeht, kommt sie nicht an dieses grandiose Heft heran, ganz zu schweigen davon, dass die Story fürs Kinderfernsehen entschärft wurde. Für IGN gehört es – völlig zurecht – zu den besten 25 Batman-Comics. Für mich ist es vollendet.

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