Terry McGinnis

Best of Batman Beyond

Terry McGinnis ist zurück. In der neuen Batman Beyond-Comic-Serie (DC Rebirth) ist der Batman der Zukunft wieder der alte, nachdem Tim Drake zwischenzeitlich übernommen hatte. DC nimmt das zum Anlass, in Nostalgie zu schwelgen und die besten Momente der Beyond-Episoden Revue passieren zu lassen.

Abgesehen davon, dass die Ausschnitte in dem Video viel zu lang sind: mit den meisten Punkten der Liste kann ich gut leben – allein die Folgen mit dem Eierbaby und dem Hund, naja … Zu den Highlights zählen aber die Episoden, die auch ich schon hier vorgestellt habe:

Auch interessant sind die Justice League Unlimited-Episoden „The Once and Future Thing“ und „Epilogue„.

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Beschützen und beherrschen

DC Comics

DC Comics

Titel: Batman Beyond 2.0 – Justice Lords Beyond

Autor/Zeichner: Kyle Higgins, Christos Gage/Thony Silas, Dexter Soy, Mateo Guerrero

Erschienen: 2014 (Batman Beyond Universe #9-12), Paperback 2015


„There must never be a Batman.“ (Lord Superman)

Auf Superheldencomics ist Verlass, was Wiedersehen  angeht. Mit alten Bekannten. Und mit altbekannten Ideen. Wie etwa bösen Ebenbildern von Helden aus einem Paralleluniversum. In diesem Fall bilden die Justice Lords den tyrannischen Gegenpol zur Justice League der Zukunft. Lord Superman und seinesgleichen herrschen mit eiserner Hand über ihre Welt (vgl. Earth Two, Red Son & Injustice), jetzt greifen sie auch nach der Welt, die wir kennen (wie schon in der Folge „A Better World“ der Animationsserie Justice League S02E37-38 von 2003). Terry McGinnis wird ins Paralleluniversum geschickt, um Lord Batman zu finden, der im Gegensatz zum Rest einer von den Guten sein soll. Aber daraus wird nix, denn Batman ist tot. Terry trifft auf seinen Doppelgänger „T.“, der ein Mitglied der Jokers ist. Dann kommen die Justice Lords in die normale Welt und kloppen sich mit der Justice League. Höhepunkt dieser allzu ausschweifenden Prügelorgien ist, wenn Terry in ein cooles Kostüm von Lord Batman steigt, das später noch mit Kryptonit gepimpt ist und sich einen finalen Kampf mit dem bösen Superman liefert.

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So simpel die Story klingt, so aufwendig ist die Backstory. In vielen Rückblenden wird erklärt, was bisher geschah. Das ist zwar eine sehr dramatische Geschichte mit einer tragischen Liaison zwischen Wonder Woman und Superman, damit zwar gut zu wissen für Leser, die keine Ahnung haben, aber ermüdet in der Menge sehr. Dadurch ist Justice Lords Beyond keine echte Batman Beyond-, sondern eigentlich eine Justice League-Story. Erst recht zum Schluss wird das deutlich, wenn der Epilog kein Ende zu nehmen scheint und die letzten 15 Seiten einnimmt, damit auch der nebensächlichsten Figur Genüge getan wird. Man sollte sich zuvor die beiden Justice League-Folgen ansehen, wenn man sich hier nicht verlieren will. Aber insgesamt wirkt es so, als sei die Backstory die Geschichte, die man lieber ausführlicher erzählt gehabt hätte.

Batman als Monument der Abschreckung.

Batman als Monument der Abschreckung. (DC Comics)

In der Zukunft nichts Neues

DC Comics

DC Comics

Titel: Batman Beyond 2.0 – Rewired

Autor/Zeichner: Kyle Higgins/Thony Silas

Erschienen: 2013-2014 (Batman Beyond Universe #1-8, Paperback 2014)


„He’s a dishonor to the mantle. At best, an imitation. Just a kid in over his head.“

Zunächst die schlechte Nachricht. Wir lernen, dass es in der Zukunft immer noch auf Papier gedruckte Zeitungen und Ölbohrplattformen gibt. Keine besonders guten Aussichten. Es passt in die Welt von Batman Beyond, in der deprimierenderweise alles beim Alten bleibt: Gotham ist ein Hort der kriminellen Freaks, ein Batman wird immer nötig sein. Gut für die Leser? Leider nicht. Denn die schlechtere Nachricht lautet: Auch der Autorenwechsel und das Label „2.0“ machen die Comic-Fortsetzung der Animationsserie nicht viel unterhaltsamer.

Der Bürgermeister wird ermordet, die Insassen des Arkham Institute werden freigelassen. Verantwortlich ist ein neuer Schurke: Rewire, ein Typ, der Strom kontrollieren kann und – Spoiler egal – der Sohn des Bürgermeisters ist. Man kann es sich leicht denken. Es ist immer der Typ mit dem komischen Haarschnitt, der etwas abseits steht. Seine Motivation bleibt schwammig. Rewire macht gemeinsame Sache mit Inque, Shriek und Spellbinder. Letzterem ist der Höhepunkt der Story zu verdanken: Terry muss gegen die alten Helden antreten – Batman, Nightwing, Batgirl, Robin – aber sie sind bloß eine Illusion. Bemerkenswert ist ansonsten, dass der alte Dick Grayson zum neuen Mentor für Terry wird und ihn ermahnt, sich nicht zu einem zweiten Bruce zu entwickeln. So kommt es, dass sie gemeinsam den Schurken besiegen.

In der zweiten Story verbündet sich Terry wieder mit Bruce, um Man-Bat aufzuhalten. Ja, Kirk Langstrom lebt immer noch. Er ist in seiner Form als Fledermaus gefangen, trägt Bart, hat eine neue Lebensgefährtin und einen Kult um sich geschart. Jetzt erpresst er die Stadt. Wen es interessiert, kann erfahren, welche Tragödien ihm zu dem gemacht haben, was er ist. Die Geschichte verläuft formelhaft und ohne Überraschungen. Einzig die Sequenzen, die die Beziehung zwischen Dick Grayson und Barbara Gordon vertiefen, sind ganz nett geraten.

Bei dieser Einfallslosigkeit kann einem die Lust nicht nur auf die potenziell interessante Welt von Batman Beyond vergehen, sondern auf Superhelden-Comics insgesamt.

Tödliches Joker-Revival

DC Comics

DC Comics

Titel: Batman Beyond: 10,000 Clowns

Autor/Zeichner: Adam Beechen/Norm Breyfogle

Erschienen: 2012-2013 (Batman Beyond Unlimited #1-13), Paperback 2013, dt. Panini 2014


„I bet crap like this doesn’t happen in St. Louis.“ (Terry McGinnis)

Batmans Dasein ist eine tragische Tretmühle. Nicht nur, dass das alte Trauma immer wieder durchlebt wird, auch die Gegner kommen immer wieder – und zwar auch über Generationen hinweg. In Batman Beyond gibt es zunächst keinen Joker mehr, dafür aber macht die Chaotenbande Jokerz Gothams Straßen unsicher. Dann kommt der Joker doch wieder zurück, stirbt einen zweiten Tod. In 10,000 Clowns schließlich mischen die Jokerz die Stadt richtig auf – angeführt von einem selbsternannten Joker King. Und der ist auch noch Doug Tan – der Bruder von Terrys Ex-Freundin Dana. Als wäre das nicht genug, wird die Geschichte vom Mörder von Terrys Vater nachgeliefert: Jake Chill, verwandt mit Joe Chill …

Alles wiederholt sich, aber immer ein bisschen anders, stets wird noch eins draufgelegt. Hier werden die Jokerz zu einem Selbstmordkommando, das in der Stadt verteilt Sprengstoffgürtel zündet. Der Sinn? Es gibt keinen. Denn der Joker King hat erkannt, dass das Leben auch keinen hat und darin der ultimative Witz besteht. Also führt er alle ins Verderben. Trotzdem macht er sich aber die Mühe, sich vorher aufwendig zu schminken und als Punk zu verkleiden, samt LOL-Tattoo auf der Brust. So viel Show muss sein. Terry wird bei dem Versuch Doug aufzuhalten unterstützt von einer wachsenden Batman-Familie: Catwoman und Dick Grayson (siehe Hush Beyond), Tim Drake und Jake Chill, der sich wegen seiner Schuldgefühle zum Vigilanten namens „Vigilante“ erklärt.

Etwa genauso kreativ und subtil ist auch der Rest der Geschichte. Autor Adam Beechen bedient sich bei seinem Joker King ziemlich schamlos beim Film The Dark Knight bietet kaum etwas darüber hinaus: weder Tiefgang noch eigene Ideen. Bruce Wayne erkrankt an Leberversagen, Terry plagen mal wieder Selbstzweifel, dazwischen wird eine Familiengeschichte und die Binnenstory mit Max und ihren Hackerfreunden gequetscht. Zeichner Norm Breyfogles Versuch, den Stil der Animated-Serie zu imitieren, geht nur leidlich auf. Entstanden ist ein seltsamer Hybrid, der sich zwischen Cartoon und Realismus nicht entscheiden kann. Das passt zur Story, die einerseits drastischer ist als von Batman Beyond gewohnt, aber andererseits unreif wirkt. Naja, für Teenager mag das genau die richtige Lektüre sein.

Immer Ärger mit den Grünen

Titel: Batman Beyond: Industrial Revolution (dt. Batman of the Future: Industrielle Revolution)

Autor/Zeichner: Adam Beechen/Ryan Benjamin u.a.

Erschienen: 2011 (Mini-Serie #1-8, Paperback 2012), dt. Panini 2013 (Batman of the Future Bd. 2)


„After many, many years, it’s time for Bruce Wayne to come out of the shadows. A little.“

Eigentlich gilt grün als die Farbe der Natur, des Umweltschutzes und der Gesundheit. Außer bei Batman: da ist das Grüne meistens das Verseuchte, Kranke und Böse. Von den grünen Haaren des Jokers über den Riddler bis Poison Ivy – grün, das ist die Farbe der Schurken, die in Chemietanks fallen und mit Gift arbeiten (oder einfach nur verrückt sind). Bei Batman Beyond ist Blight der grünstrahlende Erzfeind. In Industrial Revolution, der Fortsetzung von Hush Beyond, kehrt der totgeglaubte Derek Powers buchstäblich aus der Versenkung zurück. Zuvor aber muss Terry McGinnis gegen einen neuen Matter Master antreten – einen weiteren grünen Unhold, der Materie beliebig verändern kann.

Der zweite Band ist deutlich schwächer als der erste. Die beiden Abenteuer sind lediglich von durchschnittlicher Qualität und arm an neuen Ideen. Eine Backstory für die Gestaltwandlerin Inque dient als Betroffenheitsfüllsel. Höhepunkt ist ein Kampf zwischen Batman und der Justice League – aber dass dieser Kampf sinnlos ist, sehen die Figuren leider später ein als der Leser. Parallel zur Action muss Bruce Wayne um die Existenz seiner Firma kämpfen, Max wird in einen ominösen Hackerkreis aufgenommen, Dana macht mit Terry Schluss nachdem sie zum hundertstenmal sitzengelassen wurde, und dann hat sie plötzlich einen Bruder, der aus dem Knast rauskommt. Fortsetzung folgt. Hoffentlich stecken in diesen Ansätzen bessere Geschichten als diese.

Bruce auf Badekur

Warner Bros.

Warner Bros.

Titel: Out of the Past

Drehbuch: Paul Dini

Erschienen: 2000 (Batman Beyond S03E04)


„There’s no way I’m wearing the Robin suit.“ (Terry McGinnis)

„Whatever was in there died years ago.“ (Bruce Wayne)

Der alte Bruce Wayne bekommt von seiner ehemaligen Geliebten Talia al Ghul ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: ein Bad in der Lazarus-Grube. Da er darunter leidet, nicht mehr wie früher bei Kräften zu sein, willigt er ein. Terry kommt mit. Die erste Prozedur verläuft wie erwünscht, Bruce wird verjüngt, doch als er es sich anders überlegt, will ihn Talia nicht gehen lassen. Dann stellt sich heraus, dass ihr totgeglaubter Vater Ra’s in ihr präsenter ist als gedacht. Bruce und Terry kämpfen gemeinsam gegen die finsteren Machenschaften.

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Die Episode gehört zu den stärksten der Serie Batman Beyond – nicht von ungefähr hat sie Paul Dini geschrieben. Schon allein der Anfang ist brillant: Zu Bruce’s Geburtstag geht Terry mit ihm in die Vorstellung eines Batman-Musicals. Bruce ist alles andere als erfreut von dem albernen Singsang auf der Bühne. Als dann auch noch Batman und ein James Gordon-Verschnitt ein gemeinsames Lied trällern, verdrückt sich der alte Griesgram in seine Höhle, wo er in der guten alten Zeit schwelgt, indem er sich die Fotos von Frauen aus der Vergangenheit ansieht. Großes Kino.

Bemerkenswert ist eine Marginalie: In der Episode taucht eine Idee wieder auf, die bereits in dem Comic Son of the Demon erstmals durchgespielt wurde: ein vergessener Sohn von Bruce Wayne und Talia. Grant Morrison hat den Sohn später in Batman and Son Damian genannt und als neuen Robin in der Continuity etabliert.

Aushilfe bei der Justice League

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Titel: The Call (Part 1 & 2)

Story/Drehbuch: Alan Burnett, Paul Dini/Hilary J. Bader & Rich Fogel, Stan Berkowitz

Erschienen: 2000 (Batman Beyond S03E10-11)


 „Do whatever it takes. But make sure you stop him.“ (Bruce Wayne)

In der TV-Serie Batman Beyond gibt es nur eine Begegnung zwischen Batman und Superman – und die ist grün wie Kryptonit. Zunächst beginnt es friedlich: Superman sucht Terry McGinnis auf, weil er dessen Hilfe braucht. In der Justice League soll es einen Verräter geben, der es auf den Rest abgesehen hat. Die Liga besteht einem glatzköpfigen Green Lantern-Kind, Warhawk (einer Art Hawkman mit Stahlflügeln), Barda und Aquagirl (Aquamans Tochter). Die sind zunächst nicht gut auf die neue Aushilfe zu sprechen. Am Ende der ersten Folge wird klar, dass Superman selbst sich gegen die Liga verschworen hat – also holt der alte Bruce Wayne das Kryptonit aus dem Giftschrank. In der Festung der Einsamkeit kommt es dann zu einem Wiedersehen mit einem (historisch) sehr alten Feind der Justice League und am Ende heißt es Batman gegen alle …

Im Gegensatz zu den meisten Folgen der dritten Staffel ist diese Doppelfolge (übrigens nur eine von zweien in der gesamten Serie) überdurchschnittlich fesselnd und unterhaltsam geraten. Es war längst überfällig zu erfahren, was die übrigen Helden des Animated-Universums in der Zukunft machen. Superman hat ein neues Kostüm in schwarz-weiß, aber sonst bleibt alles mehr oder weniger beim Alten – vor allem der Konflikt zwischen Superman und Bruce Wayne. Nicht nur, dass Wayne seinem alten Mitstreiter nicht mal die Hand reicht, er hat auch keine Skrupel, ihn mit der drastischsten Maßnahme auszuschalten. Leider kommt es aber nicht zu einem Kampf zwischen dem neuen Batman und Superman; der Kryptonier knickt einfach nur ein, als Terry einen grünen Splitter hervorholt. Später kämpfen sie gemeinsam gegen den Rest der Liga. Das ist spannend genug.

Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass The Call nicht ganz losgelöst von der Vergangenheit funktioniert, sondern sich auch auf die Superman-Doppelfolge The Main Man (S01E09-10, 1996) bezieht. Damit schlägt die Folge eine Brücke zwischen der Batman- und der Superman-Serie.

Wiederauferstehung einer Mumie

DC Comics

DC Comics

Titel: Batman Beyond – Hush Beyond (dt. Batman of the Future: Die Rückkehr von Hush)

Autor/Zeichner: Adam Beechen/Ryan Benjamin

Erschienen: 2010-2011 (Mini-Serie #1-6, Paperback 2011), dt. Panini 2013 (Paperback)


„The costumed lunatics give Batman his meaning … they’re the only family he ever truly loved …“ (Hush)

„Gotham. Nothing ever changes.“ (Dick Grayson)

Im Gotham der Zukunft ist mal wieder ein Irrer mit Bandagenmaske unterwegs, der Leute umbringt. Um genau zu sein: Der Mumientyp hat es auf Batmans ehemalige Widersacher abgesehen – und auch auf den amtierenden Batman, den er für einen Betrüger hält. Wieder nennen die Medien den Schurken „Hush“, wieder scheint er über Bruce Wayne Bescheid zu wissen, aber der alte Hush (Thomas Elliot) sollte eigentlich längst tot sein. Wer verbirgt sich dieses Mal hinter der Maske?

Für Terry McGinnis ist das nur ein Problem. Wie schon in der Zeichentrickserie leidet er unter dem Stress, den ihn sein Arbeitgeber, der alte Bruce Wayne aussetzt. Terry hat wegen seiner Batman-Rolle kaum noch Schlaf oder Privatleben. Doch der Alte treibt ihn bloß immer weiter, damit der Junge dessen Kampf gegen das Verbrechen weiterkämpft. Wayne droht ihm sogar, den Anzug abzuschalten und untergräbt dessen Moral. Schließlich setzt er zwischenzeitlich sogar Bat-Roboter (Bat-Wraiths genannt) ein, um Terry zu ersetzen. Das geht nach hinten los.

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Erbe als Bürde

Bruce Wayne und Terry McGinnis

Bruce Wayne und Terry McGinnis

Titel: Epilogue

Regie/Drehbuch: Dan Riba/Bruce Timm, Dwayne McDuffie

Erschienen: 2005 (Justice League Unlimited S02E13)


„Guess that’s all this is about: Legacies.“ (Terry McGinnis)

„The world does need a Batman. And it always will.“ (Bruce Wayne)

Nach vielen Jahren hat es Terry McGinnis satt, Batman zu sein. Seine Beziehung entwickelt sich nicht weiter, weil er Angst hat, dass seine Freundin gefährdet sein könnte. Als Batman fühlt er sich nur als Kopie von Bruce Wayne. „How can anyone be their own man living someone else’s dream?“, fragt er sich selbst. „How can I skip the curse of Batman?“ Er sucht Antworten bei der alten Amanda Waller. Und tatsächlich ist da etwas dran, dass Terry und Bruce enger zusammenhängen als gedacht.

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Gipfeltreffen dreier Batmen

Justice League Unlimited: Drei Batmen

Justice League Unlimited: Drei Batmen

Titel: The Once and Future Thing (Parts 1 & 2)

Drehbuch: Dwayne McDuffie

Erschienen: 2005 (Justice League Unlimited, S01E12-13)


„Wow! Batman’s playin‘ good cop.“ – „Everything’s relative.“ (Static/Green Lantern)

Batman, Wonder Woman und Green Lantern jagen einen Zeitreisenden. Zuerst landen sie im Wilden Westen, wo sie auf Jonah Hex treffen (dem wurde bereits die Folge „Showdown“ in Batman: The Animated Series gewidmet, S02E13), anschließend geht es in das Gotham der Zukunft von Batman Beyond. Es kommt, wie es kommen muss: Der klassische Batman trifft nicht nur auf Terry McGinnis, sondern auch auf den alten Bruce Wayne. Das Gipfeltreffen hat einige witzige Momente, etwa wenn Batman seinem alten Ich gegenübersteht und bekennt, dass er nicht damit gerechnet hätte, es so weit zu bringen. Der absolute Hit aber ist dieser kurze Dialog zwischen Batman und Bruce Wayne, als es darum geht, ob der Held aus der Vergangenheit in der Zukunft bestehen kann. Batman: „Are criminals still supersticious and cowardly?“ – Wayne: „Yup.“  – Batman: „Good enough for me.“ Und ab.