Batman

City of Madness: Gotham als Irrenhaus

DC Comics

Titel: Batman: City of Madness

Autor/Zeichner: Christian Ward

Erschienen: 2023-2024 (Miniserie #1-3), Hardcover 2024; dt. Panini 2024


Ein Mitglied des Rats der Eulen öffnet ein geheimes Portal zu einer albtraumhaften Version von Gotham City. Aus diesem „Gotham Below“ steigt ein „Batman Below“ hervor, der einen Bart aus Tentakeln trägt, vor Mord nicht zurückschreckt und sich nun einen Robin sucht. Er findet ihn in einem Jungen, dessen Vater ermordet wurde und will ihn dazu bringen, sich am Mörder zu rächen. Derweil erscheint auch ein alternativer Harvey Dent sowie andere Schurken, die ihre oberirdischen Gegenstücke beeinflussen. Um das Grauen zu beenden und den Jungen wiederzuholen, verbündet sich Batman mit dem Rat der Eulen und steigt mit dem Killer Talon nach Gotham Below ab …

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Superman verloren im All

Panini Comics/DC Comics

Titel: Superman: Lost (dt. Der verlorene Held)

Autor/Zeichner: Christopher Priest/Carlo Pagulayan

Erschienen: 2023-2024 (Miniserie #1-10), Paperback 2024; dt. Panini 2024


Superman findet auf der Erde eine außerirdische Sonde, die ihn weit ins Weltall hinausbefördert. So weit, dass er selbst nicht weiß, wo er ist und wie er wieder zurückkommt. So beginnt eine Odyssee im Weltraum, bei der unser Held ziemlich hilflos wirkt und bei allen Wesen, auf die er stößt, nur wenig Hilfe bekommt. Zwanzig Jahre dauert die Irrfahrt, auch wenn auf der Erde – entgegen den Gesetzen der Physik – nur ein paar Stunden vergehen. Und als er wieder da ist, benimmt er sich seltsam, starrt apathisch vor sich hin. Lois weiß sich nicht zu helfen und wendet sich an Lex Luthor, doch der hat etwas Teuflisches ausgeheckt …

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The Penguin: Episode 1 – „After Hours“

HBO / Warner Bros.

Der Pinguin hat in über 80 Jahren viel durchgemacht. Lange war er zunächst nur ein pummeliger Gauner mit Frack, Zylinder, Monokel und Regenschirm. Dann kam ein Vogeltick dazu. Und später auch die Grausamkeit. Schließlich eine traurige Vorgeschichte mit Mobbing in der Kindheit und einer alleinerziehenden Mutter. Tim Burton ließ in Batman Returns (1992) die Eltern das missgebildete Kind kurz nach der Geburt aussetzen, damit es – in der Tradition von Mowgli und Tarzan – von in der Kanalisation lebenden Pinguinen großgezogen wurde. Der schaurige, Ekel wie Mitleid erregende Danny DeVito prägte die Figur für die nächsten drei Jahrzehnte, was sich auch in den Comics bemerkbar machte.

Der nächste Filmpinguin hatte nicht mehr viel von den typischen Attributen. Kein Zylinder, kein Frack, kein Monokel, kein Regenschirm. Und auch kein Meisterverbrecher mit Vogeltick. Matt Reeves machte ihn in The Batman (2022) zu einem schmierigen Handlanger von Carmine Falcone. Und er besetzte ihn ausgerechnet mit Colin Farrell, der so gar nichts Pinguinhaftes hat, aber dafür mit viel Make-up in einen solchen verwandelt wurde, mit einem von Narben entstellten Gesicht. Und selbst von seinem Namen Oswald Chesterfield Cobblepot blieb nicht viel übrig als „Oz Cobb“. Doch gerade dadurch erschien die Figur nicht mehr als Karikatur, sondern wie ein glaubhafter Mensch. Oz fing ja gerade erst an, zum Pinguin zu werden.

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Ungleicher Kampf durch Gotham

Cover von Tim Sale (DC Comics)

Titel: The Randori Stone

Autor/Zeichner: Paul Bolles/Mike Lilly

Erschienen: 2004 (Detective Comics #788-789)


Der hünenhafte Türsteher Big Eddie Hurst wurde wegen Mordes an seiner Frau und zwei Kolleginnen zum Tode verurteilt – unschuldig. Doch als der Fall gerade neu aufgerollt werden soll, bricht Eddie aus dem Gefängnis aus, mit bloßen Händen, denn er hat plötzlich Superkräfte entwickelt. Nun nimmt er Rache an der Polizei, seinem Richter und dem Staatsanwalt. Batman versucht, ihn aufzuhalten. Das ist gar nicht so leicht …

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Legends of the Dark Knight: Siege

DC Comics

Autor/Zeichner: Archie Goodwin, James Robinson/Marshall Rogers

Erschienen: 2000 (Legends of the Dark Knight #132-136), Hardcover 2011/2013 (Legends of the Dark Knight – Marshall Rogers/Tales of the Batman: Archie Goodwin)


Im Jahr 1998 starb der legendäre Batman-Autor und -Redakteur Archie Goodwin (Night Cries, Obligation) an Krebs. Er war bis dahin unter anderem für die Serie Legends of the Dark Knight verantwortlich, doch eine Story trug er zu Lebzeiten selbst nie dazu bei. Seit Jahren arbeitete er mit Marshall Rogers an einem Fünfteiler namens „Siege“, kam aber nicht dazu, sie zu vollenden. Erst nach seinem Tod hat das James Robinson für ihn getan und Rogers zeichnete auch den Rest fertig.

Die Story: Der alte Söldner Colonel Brass befeuert mit anderen Auftragskillern in Gotham City einen Bandenkrieg. Während Batman damit alle Hände voll zu tun hat, greift Brass Wayne Manor an, sein eigentliches Ziel, denn er will sich damit an Bruces Großvater Jack Wayne rächen (der allerdings längst tot ist). Dieser hat sein Vermögen vor dem Krieg mit schmutzigen Geschäften aufgebaut, wie wir in einigen langen Rückblenden erfahren.

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Shadow of the Bat: The Spirit of 2000

DC Comics

Titel: The Spirit of 2000: The Apocalypse Club/Gothamageddon?

Autor/Zeichner: Alan Grant/Mark Buckingham

Erschienen: 1997/1998 (Shadow of the Bat #69-70)


Ende des 20. Jahrhunderts war man in Weltuntergangsstimmung. Die Tatsache, dass das Jahr 2000 bevorstand, nahm man zum Anlass, wilde Spekulationen anzustellen: vom angeblichen Y2K-Crash der Computer bis zur Rückkehr Christi und der biblischen Apokalypse. Nichts davon traf bekanntlich ein, auch 2024 warten wir vergeblich auf das Ende der Welt. Falls es kommt, dann wohl eher schleichend – und sei es in Form der Entropie.

Natürlich gab es auch etliche Superheldencomics, die sich mit diesen Ängsten befassten. Alan Grant brachte sie in einem Batman-Zweiteiler zusammen. Zunächst ist da Gothams Apocalypse Club, der sich unter anderem mit Nostradamus beschäftigt. Mitten in die Sitzung platzt der Schurke Malochia (siehe Shadow of the Bat #40-41), der die Gesellschaft in Flammen aufgehen lässt. Sein Ziel: das Ende der Welt herbeizuführen. Batman ersucht die Wahrsagerin Cassandra um Hilfe (siehe Detective Comics #616-617). Sie erklärt ihm, dass Malochia wahrscheinlich auch andere Untergangspropheten auf dem Gewissen hat.

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Legends of the Dark Knight: The Arrow and the Bat

DC Comics

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Sergio Cariello

Erschienen: 2000 (Legends of the Dark Knight #127-131), Paperback 2003 (The Ring, the Arrow and the Bat)


Green Arrow (Oliver Queen) scheint sich irgendwie unbeliebt gemacht zu haben, denn plötzlich wird von einer Reihe von Attentätern heimgesucht, die ihn alle umbringen wollen. Zuerst wird auf der Straße auf ihn geschossen, dann lauert ihm einer im Wald auf. Zum Glück stellen sich die Killer dabei nicht sehr geschickt an. Als der dritte Fremde mit Knarre in Ollies Hotelzimmer auftaucht, führt die Spur zu Bruce Wayne, doch der stellt sich blöd.

Dann kommt Batman und klärt auf: Ollies altes Unternehmen hat einst mit Waynes Unternehmen zusammengearbeitet, um ein illegales Entlaubungsmittel herzustellen. Die Diktatur Dhabar will damit ein Nachbarland angreifen. Nun soll Ollie sterben, um die Spuren zu verwischen. Nach einigen Fehlschlägen wird ein Profikiller auf ihn angesetzt, der wiederum einen Meisterbogenschützen beauftragt – weil sich das angeblich so gehört …

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Shadow of the Bat: Illusions

Cover von Chris Moeller (DC Comics)

Titel: Illusions: The Harder They Fall/The Bigger They Come/Thinker and the Cheat

Autor/Zeichner: Alan Grant/Norm Breyfogle

Erschienen: 1997 (Shadow of the Bat #65-67)


Batman hilft einem Jungen, der behauptet von seinem Vater geschlagen zu werden – Bruce Wayne! Dann wird Commissioner James Gordon von der Polizei festgenommen – wegen angeblicher Korruption. Bei einer Geburtstagparty des Pinguins provoziert der Casinomanager eine Schießerei. Dann wird live im Fernsehen ein Moderator von einem Kollegen erschossen und der Chef der Gotham Bank erhängt sich. Was ist los in Gotham City?

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Legends of the Dark Knight: Bad

DC Comics

Deutscher Titel: Böse

Autor/Zeichner: Doug Moench/Barry Kitson

Erschienen: 2001 (Legends of the Dark Knight #146-148), Panini 2002 (DC Legends #1)


Einem Jungen fällt ein Spielzeug in den Gully. Ein hünenhafter, aber kindlich naiver Mann namens Jordy kommt vorbei und hebt den Gullydeckel mit Leichtigkeit hoch. Doch kurz darauf wird der Junge von einem Passanten angerempelt, das Spielzeug zerbricht und Jordy rastet aus, wird gewaltätig, randaliert. Als Batman ihn später konfrontiert, wird er übel zugerichtet. Jordy ist nicht nur eine Naturgewalt, er hat auch eine dunkle Seite, die er das Böse nennt.

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Batman und Green Lantern als Glücksritter

DC Comics

Titel: Batman & Green Lantern: The Lords of Luck (dt. Die Herren des Glücks/Das Buch des Schicksals)

Autor/Zeichner: Mark Waid/George Pérez

Erschienen: 2007 (The Brave and the Bold #1-6), Paperback 2008/2024; dt. Panini 2008 (100% DC #13), Eaglemoss 2015


Green Lantern (Hal Jordan) findet im Weltall in Erdnähe die Leiche eines Mannes, gestorben an einer Schusswunde. Er ruft den besten Detektiv der Welt an, doch der hat exakt die gleiche Leiche bei sich in der Batcave. Dann taucht plötzlich ein gelbes Riesenmonster auf. Die Spur führt nach Las Vegas, wo eine Casino-Chefin versucht, ein mysteriöses „Buch des Schicksals“ abzufackeln und dabei das ganze Haus in Brand setzt. Dort sind auch die zwei Aliens, Atum und Neferto. Sie haben den Haruspex bei sich, eine Waffe, mit der das Unmögliche möglich wird. Die beiden trennen sich im Kampf, einer haut mit der Waffe ab, der andere mit dem Buch, in dem alles steht, was war, ist oder sein wird – die ultimative Macht. Batman und Green Lantern trennen sich, um beides zurückzuholen.

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