Detective Comics

Die Comicserie „Detective Comics“ erscheint seit 1937. In Ausgabe 27 hatte Batman 1939 seinen ersten Auftritt. Anfangs handelte es sich noch um eine Anthologieserie, die sich Batman mit anderen Helden teilte.

Pinguins Gift gegen Frauen

DC Comics

Titel: The Monkey Trap (Fables: Part I) (dt. Fabeln/Affenfalle)

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Klaus Janson

Erschienen: 1988 (Detective Comics Annual #1), Paperback 2018 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 2); dt. Hethke 1990 (Batman Sonderband 8)


„I’m one of the freest men on earth.“ (Batman)

Die Geschichte beginnt im Jahr 1895 in der Mandschurei, als China gerade den Krieg gegen Japan verloren hat. Zwei Feinde stehen sich gegenüber: ein Chinese und ein Japaner beim Duell. Der Chinese stirbt, der Japaner ehrt ihn, indem er eine Aufgabe für ihn übernimmt. Fast hundert Jahre später bricht er (O-Sensei) mit Lady Shiva auf, um Batman aufzusuchen. Mit Hilfe von The Question (dem Mann ohne Gesicht) vereinbaren sie ein Treffen, um dem Helden ein Geschenk zu überreichen: eine Parabel über eine Affenfalle. Batman ist der Affe, der sich in die Falle locken lässt.

Derweil schickt Ra’s al Ghul seine Tochter Talia los, um sich in einer Angelegenheit mit dem Pinguin zu kümmern. Der macht nämlich ein Geschäft mit einem abtrünnigen Ra’s-Anhänger, der ihm eine Droge verkauft, die nur für Frauen und Kinder tödlich ist. Auch sonst ist der Pinguin ein echter Drecksack, lässt seine beiden Raubvögel seinen Geschäftspartner zerhacken und will dann die Stadt erpressen …

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Ein Scharlatan rächt sich an Batman

Cover zu Detective Comics #777-779 von Tim Sale. (DC Comics)

Titel: Dead Reckoning (dt. Tag der Abrechnung)

Autor/Zeichner: Ed Brubaker/Tommy Castillo

Erschienen: 2003 (Detective Comics #777-782), kein US-Paperback; dt. Panini 2004 (Batman Monster Edition Bd. 2)


„… sometimes it seems as if this city does nothing but breed monsters.“ (Bruce Wayne)

Kaum wird ein Gauner aus dem Knast entlassen, findet man ihn tot auf der Straße – in einem alten Killer-Moth-Kostüm. Einst war er ein Komplize, dann erhoffte er sich einen Coup unter falscher Flagge. Am Tatort liegt eine auf beiden Seiten zerkratzte Münze, doch Two-Face sitzt sicher verwahrt in Arkham. Bald darauf schießt ein Unbekannter auf James Gordon – der ehemaligen Commissioner, der nun Professor ist, kommt mit dem Leben davon. Und dann wird auch noch ein Anschlag auf den Pinguin verübt. Wer steckt dahinter?

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Catwoman, Catman und der weiße Tiger

Titel: Cats

Autor/Zeichner: Alan Grant/Norm Breyfogle

Erschienen: 1990 (Detective Comics #612), Paperback 2021 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 5)


Wie viele Katzen und Katzenbezüge lassen sich in einem Comicheft von 22 Seiten unterbringen? Einige, wie Alan Grant uns hier beweist.

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Batman und der Rattenfänger

Batman und Ratcatcher in Detective Comics #585-586

DC Comics

Titel: The Ratcatcher/Rat Trap (dt. Rattenfänger)

Autor/Zeichner: John Wagner, Alan Grant/Norm Breyfogle

Erschienen: 1988 (Detective Comics #585-586), Hardcover 2015 (Legends of the Dark Knight: Norm Breyfogle Vol. 1), Paperback 2019 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 2); dt. Hethke 1991 (Batman Sonderband 16)


In der Kanalisation werden drei Männer in Käfigen festgehalten, darunter ein Richter. Dieser kann entkommen. Doch da hetzt sein Peiniger eine Horde Ratten auf ihn, die ihn tötet, sobald er auf der Straße ist. Batman sieht es mit an, weil er zufällig gerade ein paar illegale Waffenhändler hochnimmt. Der neue Schurke nennt sich Ratcatcher, trägt eine Gasmaske und hat Ratten abgerichtet. Batman verfolgt ihn, fällt dann selbst fast den Ratten zum Opfer und wird dann von Abwasser davongespült.

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Hommage an Gothams Architekten

Batman #474, Legends of the Dark Knight #27, Detective Comics #641

DC Comics

Titel: Destroyer

Autor/Zeichner: Alan Grant, Dennis O’Neil/Norm Breyfogle, Chris Sprouse, Jim Aparo

Erschienen: 1992 (Batman #474, Legends of the Dark Knight #27, Detective Comics #641), Paperback 2023 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 7)


Im Gotham wird ein leerstehendes Gebäude in die Luft gejagt – illegal. Kurz darauf ein weiteres, diesmal werden aber zwei Menschen getötet, die sich in der Nähe aufhalten. Als Batman im Archiv der Wayne Foundation recherchiert, legt der Zerstörer auch dort eine Bombe …

Verantwortlich ist Andre Sinclair, ein ehemaliger Architekturstudent und Navy-SEAL, der sich für die extravagante Architektur von Cyrus Pinkney begeistert und sehr an Bausünden stört, die die Sicht auf die Gebäude seines Idols versperren und das Stadtbild verschandeln.

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Batmobil als Oldtimer

DC Comics

Titel: Gotham City’s Strangest Race

Autor/Zeichner: Bill Finger/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1955 (Detective Comics #219), Hardcover 2023 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 10)


Ihr glaubt, ihr wisst schon alles über das Batmobil? Darüber wurde alles schon gesagt? Dachte ich auch – und dann fand ich diese Story, in der das Batmobil zu einem Oldtimer wurde. Seltsam, das über ein Auto zu sagen, das aus den 30ern oder – in der neueren Version – aus den 50ern stammt, aber Batman ging 1955 noch weiter zurück, nämlich ins Jahr 1905.

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Der Batman aus der Hölle

Titel: Dark Genesis/Death of Innocents/Bitter Victory

Autor/Zeichner: John Ostrander/Flint Henry, Mike McKone

Erschienen: 1990 (Detective Comics #622-624), Paperback 2022 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 6)


Der Teufel bereut seine Sünden und will Wiedergutmachung leisten. Gott versagt ihm zwar, auf der Erde zu wandeln, doch er lässt sich auf einen Kompromiss ein: Satan darf sich einen Menschen als Avatar wählen, durch den er Gutes auf Erden wirkt. Die Wahl fällt auf eine verlorene Seele, die auf Sinnsuche durch den Himalaya streift: Simon Petrarch, ein ehemaliger Spion und Söldner. In einem Kloster lässt er sich auf einen Teufelspakt ein und wird zu Batman, einer dämonischen Gestalt mit Flügelcape und langen spitzen Ohren …

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Pinguin entführt Killer-Falken

DC Comics

Titel: Eyrie

Autor/Zeichner: Joey Cavalieri/Klaus Janson

Erschienen: 1986 (Detective Comics #568), Paperback 2018 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 1)


Hitchcock lässt grüßen: Während Darkseids Hassprediger Gordon Godfrey die Menschen in Gotham gegen Superhelden aufhetzt und sie dazu ermuntert, ihre Leben selbst in die Hand zu nehmen, greifen riesige Falken die Leute an. Batman und Robin sind zur Stelle, um das Schlimmste zu verhindern. Es handelt sich um genetisch manipulierte Tiere, die der Pinguin als Geiseln genommen hat, um einen arabischen Scheich zu erpressen.

Warum aber sind die so aggressiv? Egal. Anscheinend sind sie ausgebüchst, als der Pinguin sie entführen wollte. Obwohl Batman den Schurken schnell findet und seine Komplizen zusammenschlägt, kann der Pinguin den Wissenschaftler, der die Falken gezüchtet hat, als Geisel nehmen und entkommen.

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Batman und Etrigan: Kampf der Dämonen

DC Comics

Titel: Tulpa (Monster Maker/Night Moves/When Demons Clash)

Autor/Zeichner: Alan Grant/Norm Breyfogle

Erschienen: 1989 (Detective Comics #601-603), Hardcover 2015 (Legends of the Dark Knight: Norm Breyfogle Vol. 1), Paperback 2021 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 4)


„Can’t they understand — Magic’s never good! Demons never help! They only destroy –“ (Jason Blood)

Batman steht gerade an einer roten Ampel, da fordert ihn ein Ferrari-Fahrer zum Wettrennen auf. Batman mag nicht, der Ferrari braust davon, Batman rast dann doch hinterher, um Schlimmeres zu verhindern, wie etwa dass das andere Auto in einen Bus rast. Doch dann zerfällt der Mann im Ferrari zu Staub. Nur das Geld in seiner Tasche bleibt übrig.

Dieses Geld braucht der junge Tenzin. Sein Vater hat sich mal Geld von Kredithaien geliehen und das doppelte zurückgezahlt, aber sie wollen immer noch 5000 Dollar vom Sohn. Um die Kohle aufzutreiben, erschafft der Exil-Tibeter Doppelgänger, sogenannte Tulpas, die für ihn Reiche berauben. Der nächste bricht in Wayne Manor ein, Alfred kommt zu schaden, der Doppelgänger kehrt mit leeren Händen zurück. Da ist ihm Batman schon auf der Spur – dank eines Trackers.

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Batman und Robin als Roboter

DC Comics

Der Fortschritt schreitet unaufhaltsam voran – mit all seinen Vor- und Nachteilen. Die Technik soll uns das Leben erleichtern, heißt es, und in einigen Fällen erleichtert sie uns sogar vom Leben. Schon immer war die Angst da, dass Maschinen uns Jobs kosten – und bisher hat sich das zwar bestätigt, es wurden aber auch immer neue, andere Jobs geschaffen. Aber was ist mit der sich rasant entwickelnden künstlichen Intelligenz? Macht sich der Mensch mit ihr überflüssig?

Auch Batman beschäftigt diese Frage, und das bereits im Jahr 1952. Der Dunkle Ritter war schon immer angewiesen auf Technik. Um nicht zu sagen: ein Technik-Freak. Ohne Gadgets kein Batman. Sein Batmobil ist stets auf dem neuesten Stand, wenn nicht gar der Zeit voraus, ganz zu schweigen vom Batplane und anderen fantastischen Erfindungen. Doch 1952 (Batman #70) führt die Polizei einen „Robot Cop“ ein, der äußerlich kaum von einem Menschen zu unterscheiden ist, aber dafür fast alles besser kann, vor allem ist er unverwundbar.

Erfunden hat ihn ein gewisser Mr. Weir, der ihn aus der Ferne steuert. Er bietet den Androiden Commissioner Gordon an und der lässt ihn daraufhin im Wettkampf mit Batman testen. Batman ist zwar schneller, auch mit dem Batmobil, aber der Roboter bewährt sich beim Kampf gegen Ganoven und wird bald zum Polizisten erklärt. Gemeinsam mit Batman zieht er los und bildet mit ihm ein gutes Team. (Robin ist verletzt.) Seine einzige Schwäche: Magnetismus.

Doch schon bald hat er Batman den Rang abgelaufen. Die Zeitungen titeln: „Is Batman’s usefulness at an end?“ Und tatsächlich muss unser Held feststellen, dass Commissioner Gordon bereits das Batsignal einmotten lässt. Batman soll sich künftig nur noch im Archiv nützlich machen. Trostpreis: eigene Sekretärin. Aber Batman als Bürohengst? Abgelöst von einer Maschine? Die Demütigung könnte kaum größer sein!

Doch dann stellt sich bei einem Einsatz heraus, dass der Roboter noch eine Schwachstelle hat: In der Nähe von Röntgenstrahlen setzt er aus. Eine Bleiverkleidung würde ihn zu schwerfällig machen, also ist das Experiment beendet. „It will take more than a machine to replace Batman — I found that out!“, sagt Gordon, der alte Heuchler. Ein Reporter bekräftigt: „Tonight Batman proved in another way that metal can’t replace flesh and blood.“

Doch das ist erst der Anfang …

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