Autor: Lukas

Beruflich Online-Redakteur, privat Comic-Blogger.

Superman gegen Doomsday: Die Revanche

Titel: Superman/Doomsday: Hunter/Prey

Autor/Zeichner: Dan Jurgens/Brett Breeding

Erschienen: 1994 (Miniserie #1-3), Paperback 2016 (Superman: Doomsday), dt. Carlsen 1996


Seit Superman gestorben und wiederauferstanden ist, plagen ihn immer noch Albträume von Doomsday, dem Monster, das ihn zumindest temporär umgebracht hat. Der Cyborg Superman hat es gefesselt an einen Felsen ins All geschleudert. Superman sucht es, um es ein für alle Mal aufzuhalten und Seelenruhe zu finden. Gefunden wird Doomsday zufällig von einem Raumfrachter, der für Apokolips arbeitet. Das Monster erwacht und bringt alle um, dann wütet es auch auf Apokolips und lässt sich nicht mal vom Tyrannen Darkseid aufhalten. Cyborg nutzt die Gunst der Stunde, um den Planeten zu übernehmen. Doch da eilt schon Superman herbei, um den Tag zu retten und sich seinen Ängsten zu stellen – mit der Hilfe von Waverider und anderen Zeithütern …

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Batman gegen Blockbuster: Teil 2

DC Comics

Titel: Night of the Savage/Allies in the Shadows

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Don Newton

Erschienen: 1981 (Detective Comics #498-499), Hardcover 2017 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 1)


Nach Batmans letzten Begegnung mit Blockbuster (Mark Desmond) an Heiligabend (Batman #309, 1979) ist der Riese im Gotham River verschwunden. Batman lässt die Polizei nach ihm suchen, aber keine Spur. Doch natürlich hat Mark Desmond überlebt – und er ist gar nicht gut auf seinen Gegner zu sprechen: „Find Batman! Kill Batman!“ Zunächst aber kommt er nach Bleak Rock, West Virginia, zu einem Kohlebergwerk. Da wird der Arbeiter Willie Macon gerade von drei Männern vermöbelt, Blockbuster greift ein und rettet den Mann. Der nimmt ihn zum Dank bei sich auf.

Im Fernsehen sieht Batman, dass Blockbuster nun im Bergwerk arbeitet und Macon beschützt, der bei einer Wahl gegen den mächtigen wie korrupten Gewerkschaftschef „Boss“ Dooley antritt. Dooleys Leute haben ihn davon abhalten wollen. Doch mit einem starken Beschützer im Rücken nimmt er den Kampf auf. Dann soll er beseitigt werden.

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Legends of the Dark Knight: Cold Case

Cover von Ariel Olivetti (DC Comics)

Autor/Zeichner: Christos N. Gage/Ron Wagner

Erschienen: 2006 (Batman: Legends of the Dark Knight #201-203)


Vor einigen Jahren, als Bruce Wayne noch ein Junge war, trieb ein Frauenmörder sein Unwesen in Gotham: der Robinson Park Ripper. Vier Frauen wurden umgebracht, einige ihrer Organe entfernt. Der Fall wurde nie geklärt. Nun kündigt ein Autor an, in seinem Buch den Täter gefunden zu haben: Thomas Wayne! So eine Verleumdung kann der Sohn natürlich nicht auf sich beruhen zu lassen und geht der Sache als Batman nach, um den guten Ruf seines Vaters zu retten. Schnell findet er heraus: Es geht um Organhandel. Und bald darauf stirbt wieder jemand. Aus dem „cold case“ ist wieder ein heißer Fall geworden …

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Superman bekämpft Rassismus

DC Comics

Titel: Superman Smashes the Klan

Autor/Zeichner: Gene Luen Yang/Gurihiru

Erschienen: 2019-2020 (Miniserie #1-3), Paperback 2020


Metropolis im Jahr 1946. Superman kann noch nicht fliegen, er hüpft noch und läuft über oberirdische Telefonleitungen. Und er macht zum ersten Mal Bekanntschaft mit Kryptonit, als er gegen den Nazi-Schurken Atom-Man kämpft. Und er weiß noch nicht, dass er von Krypton stammt. Er halluziniert sich selbst als grüngesichtiges Alien.

In dieser Zeit zieht die chinesisch-stämmige Familie Lee von Chinatown in die Stadt. Die Geschwister Tommy und Roberta haben es schwer, in der Gemeinde anzukommen, denn sie werden mit Rassismus konfrontiert. Einer ihrer Mitschüler hat einen Vater, der Mitglied des „Klans of the Fiery Kross“ ist – einer Hassgruppe in weißen Kutten, angelehnt an den Ku Klux Klan. Sie sehnen sich nach einem „reinen“, also „weißen“ Amerika, nach dem Motto „One race! One color! One religion!“ Bald darauf brennt der Klan ein Holzkreuz im Garten der Lees ab …

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Batman gegen Blockbuster: Teil 1

DC Comics

Lange bevor Batman auf Marvel’s Hulk traf, bekam er einen Schurken, der auffallende Ähnlichkeiten mit diesem hatte: Blockbuster, ein superstarker Hüne mit lila Hose. Geschaffen wurde er von Gardner Fox und Carmine Infantino.

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Filmkritik: „Superman“ (2025)

Der Superman von Christopher Reeve und Richard Donner ist Fluch und Segen zugleich. Segen natürlich, weil es bis heute keinen besseren und sympathischeren im Film gibt, der Supermans Essenz einfängt. Fluch, weil 1978 anscheinend Maßstäbe gesetzt werden, von denen man bis heute nicht loszukommen scheint. Deshalb knüpfte Bryan Singer 2006 mit Superman Returns in sklavischer Verehrung an Superman II an und ignorierte Teil III und IV, allerdings mit mäßigem Erfolg, ohne Fortsetzung.

2013 machte Zack Snyder mit Henry Cavills Man of Steel eine radikale Kehrtwende, alles sollte ganz anders sein als bei Donner und Reeve – aber dadurch wurde es trist, farb- und humorlos. Dieser Superman ermordete seinen Gegner Zod, starb schon im zweiten Teil, ehe man mit ihm warm werden konnte, und musste für ein übereiltes World Building mit der Justice League herhalten, das man schnell wieder aufgab und sich lieber Wonder Woman, Shazam und Aquaman zuwandte.

Schon wieder Lex Luthor

Nun versucht also James Gunn sein Glück. Der Titel ist schlicht Superman, das Farbenfrohe kehrt zurück und auch der Humor. Man überspringt zum Glück die altbekannte Originstory, Superman ist seit drei Jahren etabliert und bekommt erstmals echte Schwierigkeiten. Natürlich mit Lex Luthor. Schon wieder. Wir hatten noch nie einen Brainiac-Film, wir haben weder Metallo noch Parasite auf der Leinwand gesehen, aber dafür kommt nun zum sechsten Mal der glatzköpfige Schurke, der nichts anderes will, als Superman fertigzumachen. Warum? Weil er ihn hasst. Den Grund dafür erfahren wir erst ganz am Ende.

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Superman: The World

DC Comics/Panini Comics

Da ist sie: die erste offizielle deutsche Superman-Story! Gezeichnet von keinem Geringeren als Flix, dem Meister, dem wir „Held“ zu verdanken haben (neben Spirou in Berlin, Das Humboldt-Tier, Faust und Don Quijotte etc.). „Man of K-Rupp-Stahl“ spielt auf die Nazi-Idee vom Übermenschen an, auf die Superman eine (jüdische) Antwort darstellt sowie auf das Hitler-Zitat „Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl“. Die Story spielt 1948 im besiegten Deutschland, wo der Industrielle Rupp mit einer Kryptonit einen Stahl herstellen will, der härter ist als Superman.

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Legends of the Dark Knight: Riddle Me That

Cover von Sean Phillips (DC Comics)

Deutscher Titel: Ein neues Rätsel

Autor/Zeichner: Shane McCarthy/Tommy Castillo

Erschienen: 2005 (Batman: Legends of the Dark Knight #185-189), dt. Panini 2005-2006 (Batman #10-13)


Der Riddler ist zurück, in neuer Form. Kein grüner Anzug mit Fragezeichen mehr, sondern ein schwarzer, nur noch das Hemd ist grün, ein Fragezeichen auf dem Hals tätowiert, und plastische Chirurgie scheint ihn verjüngt zu haben. Doch seine Masche ist dieselbe: Er treibt sein Spiel mit Batman, um sich mit ihm zu messen, wer der Klügere ist.

Diesmal hat er einen gewissen Dr. Dalloway entführt. Batman versucht, ihn zu finden, doch er trifft nur auf eine Attrappe und Profikiller, die ihn erschießen wollen. Nächstes Zie: der Geschäftsmann Nathaniel Koughun. Die Spur führt schließlich zum Riddler, der Batman über eine Bombe in einer Hochbahn informiert, während eine neugierige Reporterin in einer Todesfalle zu ertrinken droht. All dies sind aber nur Umwege, um an ein altes Pergament des mythischen griechischen Erfinders und Künstlers Daidalos heranzukommen.

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Superman als Mann von gestern

DC Comics

„… it is only through the memory of those who love it — that a legend lives!“

Im Jahr 1984 kam die 400. Ausgabe von Superman heraus. Die Serie feierte ihr 45-jähriges Bestehen. In diesem Jubiläumsheft ist nicht nur eine All-Star-Riege an Künstlern versammelt (wie auch später bei Batman #400), hier hat man sich auch etwas Besonderes einfallen lassen: eine Anthologie darüber, wie man in der Zukunft auf den Mann aus Stahl zurückschauen wird. Der Mann von Morgen ist hier also ein Mann von gestern. Ein hochinteressantes Konzept, geschrieben von Elliot S. Maggin!

Zunächst sehen wir (gezeichnet von Joe Orlando), wie Superman allein durchs All treibt und sich an seine vergangene Heimat Krypton zurückerinnert – ein Ritual, das er einmal pro Jahr durchführt (ähnlich wie Batman in Crime Alley). Dann wird der Held in eine Reihe mit den größten Männern und Frauen der Weltgeschichte gestellt: Martin Luther King, Albert Einstein, Moses, Shakespeare, Johanna von Orleans, Abraham Lincoln – zwei Amerikaner, zwei Juden, ein Brite, ein Schwarzer und immerhin eine Frau. Als Superman zur Erde zurückkehrt, belauscht er einen Lehrer und seine Schulklasse. Dieser gibt den Schülern die Aufgabe, sich auszudenken, wie man Superman sehen wird, wenn er nicht mehr existiert. Was folgt, sind also Aufsätze, die der Phantasie von Kindern entspringen – „The Living Legends of Superman“.

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Batman für einen Tag

DC Comics

Titel: If I Were Batman

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1955 (Detective Comics #225), Hardcover 2023 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 10)


Wie wäre es, selbst Batman zu sein?, fragen sich einige Männer in Gotham, nachdem sie wieder mal mitansehen, wie ihr Held den Verbrecher Larrow festnimmt. Sie stellen sich das ganz toll vor. Batman zu sein, sei jedermanns Traum! Das bringt den Chefredakteur der Gotham Gazette, Martin Mayne, auf eine Idee: Um Geld zu sammeln für Witwen und Waisen von Polizisten ruft er einen Wettbewerb aus, bei dem sich Männer ihren größten Wunsch erfüllen können: Batman für einen Tag zu sein. Batman stimmt dem Experiment zu und zieht sich zurück.

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