One Bad Day: Ra’s al Ghul rettet die Welt

DC Comics

Titel: Batman: One Bad Day – Ra’s al Ghul

Autor/Zeichner: Tom Taylor/Ivan Reis

Erschienen: 2023 (One-shot)


Ra’s al Ghul ist der Schurke der Stunde. Es gibt keinen von Batmans Gegnern, der die drängendsten Probleme dieser Welt so radikal angeht. Er ist daher auch kein richtiger Schurke, sondern eine Art Antiheld: Er tötet, aber für einen guten Zweck, das Überleben des Ökosystems Erde. Während sich in der Realität Leute über harmlose „Klimakleber“ aufregen, macht Ra’s Nägel mit Köpfen. Das ist kein Aktivismus mehr, das ist eine Rettungsmission. Was nicht heißt, dass seine Methoden gutzuheißen sind, aber es steckt eine Brisanz darin, der man sich nicht entziehen kann.

Ra’s al Ghul hat schon vor über 50 Jahren die Welt retten wollen. Damals wollte er noch die Menschheit dezimieren. Da das mehrmals nicht geklappt hat, hat er sich weiterentwickelt. Statt Völkermord ist es nur noch Serienmord: Er will die 27 größten Umweltsünder eliminieren, um sie durch Menschen zu ersetzen, die ihre Firmen umweltfreundlich führen. Alles ist perfekt geplant und wird auch elegant und fast spurlos durchgeführt, aber eben nur fast. Denn die ganzen Todesfälle von Firmenchefs und Milliardären fallen ziemlich auf, sodass Batman dem Einhalt zu gebieten versucht.

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Batman und Flash tauschen Schurken

Titel: Batman & the Flash: Trade Heroes and Win

Autor/Zeichner: Mike W. Barr/Carmine Infantino

Erschienen: 1983 (The Brave and the Bold #194), Hardcover 2021 (Batman in The Brave and the Bold Omnibus Vol. 2)


Zwei drittklassige Versagerschurken werden auf eine karibische Insel eingeladen: Doctor Double X und Rainbow Raider. Ersterer hat zweimal gegen Batman verloren (1958 und 1963), letzterer gegen Flash (1980 und 1981). Nun will ihnen eine junge Frau namens Andrea Wye (angeblich Professorin) weismachen, das habe alles mit einem falschen Mindset zu tun gehabt. Erst das negative Denken, das bereits vom Scheitern ausging, habe zum Scheitern geführt. Professorin Wye hat eine Methode entwickelt, wie man diese Einstellung überwindet und sein wahres Potenzial freisetzt: „Be all the person you can be!“, lautet der Titel ihres Buches. Und so trichtert sie den beiden Losern ein, dass sie endlich an sich glauben sollen.

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Lonely City: Die Katze ist aus dem Sack

Titel: Catwoman: Lonely City

Autor/Zeichner: Cliff Chiang

Erschienen: 2021-2022 (Miniserie #1-4), Hardcover 2022; dt. Panini 2022 (2 Bde.)


Nach einem Joker-Massaker in der „Fool’s Night“ sind viele Menschen in Gotham gestorben, darunter auch Batman. Selina Kyle (Catwoman) kam ins Gefängnis. Zehn Jahre später wird sie freigelassen. Sie ist mittellos und sucht Arbeit. Doch Gotham macht es ihr nicht leicht. Bürgermeister Harvey Dent (Two-Face) führt einen harten Polizeistaat mit einer Null-Toleranz-Politik gegenüber dem Verbrechen und Vigilanten, Polizisten mit Batman-Helmen gängeln die Bürger wegen Nichtigkeiten, und rassistisch ist das System auch. Arme Menschen werden vertrieben, während für die Reichen teurer Wohnraum gebaut wird. Barbara Gordon tritt bei der Wahl als Dents Gegenkandidatin an, um die Stadt wieder humaner zu machen.

Die alte Selina, die nicht mehr die Fitteste ist, schart Verbündete um sich wie Killer Croc und Edward Nygma (Riddler) und Poison Ivy, um in die schwer bewachte und geschützte Bathöhle einzubrechen und ein letztes Geheimnis zu lüften, nämlich Batmans letzte Worte: Wer oder was ist Orpheus?

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Captain Marvel gegen die Erderwärmung

Titel: Captain Marvel Battles the World

Autor/Zeichner: Otto Binder/C.C. Beck

Erschienen: 1953 (Captain Marvel Adventures #148), enthalten in Shazam!: A Celebration of 75 Years (2015)


Die Erde leidet unter der Erdölförderung. (DC Comics)

Vor 70 Jahren erschien eine kleine, harmlose Comicstory mit einer verrückten Idee: Captain Marvel (heute „Shazam“) kämpft gegen die Welt. Gemeint ist: der Planet Erde, der hier eine eigene Persönlichkeit erhält und seine Geschichte erzählt. Die Erde wird geplagt von den Menschen, die nach Öl bohren und ihr damit weh tun, denn die ganzen Löcher dringen in ihre Haut. Der Planet rächt sich, indem er die Wolken verschwinden lässt. Dadurch scheint ungehindert die Sonne und sorgt für eine unerträgliche Hitzewelle und Dürre.

Die Erde wehrt sich mit Hitze gegen die Menschen. (DC Comics)

Auch Billy Batson gerät ziemlich ins Schwitzen, verwandelt sich in Captain Marvel, um einen Hydranten kaputtzutreten und die Menschen auf der Straße abzukühlen. Ein Schraubenschlüssel hätte es auch getan, aber irgendwie muss man seine Superkräfte dienstbar machen. Doch diese punktuelle Lösung reicht natürlich nicht. „Holy Moley!“, sagt sich Cap. „This is the opposite of the ice age earth had long ago! This is a horrible heat age!“

Ein Comic zur Klimakrise

Und plötzlich scheint die Geschichte nicht mehr im Jahr 1953 zu spielen, sondern 2023, denn genau das ist es, was derzeit schleichend passiert. Während die Menschen Öl, Kohle und Gas verbrennen, heizt sich das Klima auf, wir steuern auf eine globale Katastrophe zu, die unsere Lebensgrundlage zerstört. Wir haben es mit einem übermächtigen „Gegner“ zu tun, mit dem man nicht verhandeln kann – allerdings ein Gegner, der es eigentlich gut mit uns meint. Also kämpfen wir eigentlich gegen uns selbst.

Dafür hat man Superkräfte: Captain Marvel sorgt für Abkühlung. (DC Comics)

Captain Marvel kommt noch nicht auf die Idee, dass die Ursache beim Menschen liegt. Erdöl ist in den 50ern noch unverdächtig und Symbol des wachsenden Wohlstands. Doch auch er sieht, dass er diesen scheinbaren Gegner nicht wie einen Schurken behandeln und einfach kaputtprügeln kann. Also versucht er sich darin, das Wetter zu beeinflussen. Er holt einen Asteroiden aus dem All und erschafft aus dem Eis Wolken. Die Hitzewelle ist vorüber. Die Erde rächt sich, indem sie Eisberge gegeneinander knallen lässt, dadurch entstehen Vibrationen, die Häuser zum Einsturz bringen. Captain Marvel steckt ein Kissen zwischen die Eisberge – Problem gelöst. Dann fährt die Erde das schwerste Geschütz auf: Sie löst Südamerika aus ihren Angeln und versucht, den Kontinent gegen Nordamerika prallen zu lassen. Unser Held kann auch das mit Muskelkraft verhindern.

Captain Marvel Battles the World

DC Comics

Schließlich rast ein riesiger Komet auf die Erde zu. Cap besorgt sich einen Klumpen Plutonium und lässt mit dieser improvisierten Atombombe den Kometen explodieren, bevor er aufschlagen kann. Der Mond redet der Erde daraufhin ins Gewissen: Schämst du dich nicht? Sie könne froh um die Menschen sein. Er selbst beneide sie darum. Ja, sagt die Erde. Immerhin seien sie unterhaltsam zu beobachten.

Die Erde ist schließlich in doppelter Hinsicht befriedet. Sie lässt die Menschen munter weiter nach Öl bohren … Doch am Ende regt der Planet sich auf, weil Billy ihn öffentlich „Mother Earth“ nennt. Das bringt ihn am meisten zum Kochen, weil er sich offenbar für einen Mann hält. Damit kriegt die Story sogar noch einen Spin in Richtung Genderdebatte – zeitgemäßer kann ein Comic aus dem Golden Age kaum sein.

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Batman und Flash tanzen in der Disco des Todes

Titel: Batman & The Flash: Disco of Death

Autor/Zeichner: Bob Haney/Jim Aparo

Erschienen: 1979 (The Brave and the Bold #151), erschienen in Batman: The Brave and the Bold: The Bronze Age Omnibus Vol. 2


Zwei junge Frauen sind auf unerklärte Weise gestorben, nachdem sie die Disco verlassen haben. Batman bestellt Barry Allen und seine Frau Iris West nach Gotham ein. Sie schmeißen sich in Schale und mischen sich unters Tanzvolk im Stardust. Bruce Wayne trägt nicht nur einen stilechten weißen Anzug mit Schlaghose, sondern macht auch auf dem Dancefloor einen auf John Travolta, während so passender- wie makabererweise „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees aus den Lautsprechern plärrt.

Im Volk tummeln sich auch einige kurios kostümierte Gestalten, darunter einer, der wie das Phantom der Oper aussieht und dann stellt sich heraus, dass die Frau, mit der er getanzt hat, kurz darauf ins Koma fällt. Und tatsächlich verfolgt die schaurige Gestalt das Ziel, Frauen in den Tod zu tanzen.

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Allzeit bereit: Batmans Gürtel

Er war schon immer das Gelbe an Batman: sein Gürtel. Später kam noch ein gelbes Oval auf der Brust dazu, das die Fledermaus rahmte, dann verschwand es wieder – doch der gelbe Gürtel blieb. Jedenfalls im Comic. Denn so ein Gürtel ist praktisch. Nicht unbedingt, damit die schwarze Unterhose nicht verruscht, sondern um Gadgets reinzutun, die sonst nicht in das hautenge Kostüm passen. Praktische Dinge, wie in eine Handtasche oder das Allzeit-Bereit-Päckchen der Pfadfinder, nur eben elegant am Gürtel.

Treuer Begleiter von Anfang an: Batmans Gürtel (Montage). (DC Comics)

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Batman trifft Shazam

Titel: World’s Finest

Autor/Zeichner: Jeff Loveness/Brandon Peterson

Erschienen: 2020 (Shazam #12)


Begegnungen zwischen Captain Marvel/Shazam und Superman gibt es viele. Klar, die beiden sind von Anfang an Konkurrenten gewesen, zumindest auf dem Comicmarkt, dann im Gerichtssaal, bestand doch der Vorwurf, der „Big Red Cheese“ sei nur ein Abklatsch von „Big Blue“. Und als DC die Rechte an Cap kaufte, wurden ab den 70ern Konfrontationen zwischen den Helden zu einem beliebten Motiv – erst recht, wenn sie kämpften.

Doch bei Batman und Shazam verhält es sich anders. Ich habe lange suchen müssen und im Grunde nur zwei Storys gefunden: Abgesehen von Gruppentreffen wie der Justice League und anderen Crossovern gab es bloß ein Team-up in der Zeichentrickserie The Brave and the Bold (S02E10, 2010) und nur eines in einem Comic, das erst 2020 erschien. Das war’s. Sollte ich mich irren und jemand weiß mehr, dann freue ich mich über jeden Hinweis.

Shazam und Scarecrow

In dieser Story stellt Billy Batson fest, dass er nur zwei ernstzunehmende Schurken hat: Doctor Sivana und Black Adam. Superman hat mehr – und erst recht Batman. Also fliegt er noch Gotham, um sich mit einem von ihnen anzulegen. Er hat Glück: Zufällig treibt Scarecrow sein Unwesen mit Angstgas in einem Chemiewerk. Shazam hat leichtes Spiel gegen den Schwächling, doch nur bis er eine Dosis Angstgas einatmet. Dann wird er mit seinen inneren Dämonen konfrontiert: Versagensängste, Hochstaplersyndrom. Was, wenn Leute seinetwegen sterben

Da taucht auch schon Batman auf, um ihn davon zu befreien. Wie immer hilft das Gutzureden: Überwinde deine Angst, indem du sie nutzt, werde mutiger als die Angst etc. Das klappt dann auch sehr gut und sehr schnell, denn wir haben ja nur eine Heftlänge Zeit. Daher bleibt es auch ohne Konsequenz, dass Batman seine Gasmaske verliert und Gift von Scarecrow gespritzt bekommt. Kaum hat Billy seine Angst überwunden, setzt es einen letzten gemeinsamen Schlag gegen den Schurken und die Sache ist erledigt. Zum Schluss muss sich Billy noch eine Standpauke anhören. Kleinmütig rechtfertigt dieser sich, er sei ja nur ein Kind, daher der Unsinn …

War das jetzt eigentlich ein Team-up? Nein, sagt der arrogante Batman. Doch, sagt Billy, auf jeden Fall. Und da es bisher kein echtes Team-up im Comic gab, wollen wir das mal gelten lassen. Gerne mehr davon. Dieses war nur ein spaßiges Zwischenspiel. Das nächste Mal darf es etwas ausführlicher und gehaltvoller sein.

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One Bad Day: Clayface geht nach Hollywood

DC Comics

Titel: Batman: One Bad Day – Clayface

Autor/Zeichner: Collin Kelly, Jackson Lanzing/Xermanico

Erschienen: 2023 (One-Shot)


Clayface (Basil Karlo) ist mal wieder aus Arkham ausgebüchst und hat Gotham verlassen. Nach Westen, nach Los Angeles, Hollywood, um genau zu sein. Dort will er sein Glück erneut als Schauspieler versuchen. Er nimmt die Form eines jungen Mannes an, nennt sich Clay, schlägt sich als Kellner durch und geht zu Vorsprechen. Als er abgelehnt wird, aber sein Kollege (und Freund) die begehrte Rolle kriegt, bricht die alte Gewohnheit wieder durch: Clayface wird zum Mörder und spielt nun eine Doppelrolle.

In welchem Film eigentlich? Der nennt sich The Killing Joke und handelt von einem scheiternden Comedian … Doch Clay macht seine Sache nicht so wie derjenige, der eigentlich für die Rolle gecastet wurde. Als er nicht einsichtig ist, wird er gefeuert. Also geht das Morden so lange weiter, bis er auffliegt und wieder Besuch aus Gotham bekommt …

Kein Mitleid mit Basil Karlo

Die geradlinige Geschichte mit absehbarem Verlauf und Ende wird aufgelockert mit einigen Regieanweisungen aus einem Drehbuch. Damit lassen sich schon mal ganze Panels oder Seiten füllen. Gerade zum Schluss wird die Seitenschinderei offensichtlich, wenn sich die Splash Pages häufen. Da kann eine Ansicht von Arkham auch schon mal eine Doppelseite einnehmen, ohne dass etwas zur Story beigetragen wäre. Immerhin hübsch anzusehen. Der Endkampf mit Batman verläuft spannungsarm und ideenlos. Batman ist Herr der Lage und bestens vorbereitet, er fängt das Schlamm-Monster in einer Art Geisterfalle á la Ghostbusters ein.

Das wahre Problem an dieser Story ist, dass man nur schwer mit Basil Karlo mitfühlen kann. Er ist keine tragische Figur, sondern nichts als ein skrupelloser Massenmörder. Auch wenn er den Topos des kompromisslosen und missverstandenen Künstlers erfüllt, ist keine seiner Taten gerechtfertigt. Mit seinem Selbstmitleid steht er allein da.

Das Monster wird zum Sinnbild für Hollywood, das hier mal wieder dem Klischee des seelenlosen Geschäfts entspricht, in dem es nicht um Kunst, sondern um Profit geht und in dem Menschen verheizt werden. Am Ende ist Basil eine gespaltene Persönlichkeit, die sich ihr Publikum selbst erschafft und sich damit bloß um sich selbst dreht. Ein Seitenhieb auf die Franchise-Mühle zeugt auch von kritischer Selbstreflexion. „We’re doing this for the fans“, sagt der gierige Produzent mit einem zynischen Lächeln. Aber wer will ihn verurteilen, wenn man sich selbst erwischt fühlt, wie man seinen Beitrag zum Superhelden-Kommerz leistet?

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Gordon beim Texas-Joker-Massaker

Titel: The Joker Vol. 3

Autor/Zeichner: James Tynion IV, Matthew Rosenberg/Giuseppe Camuncoli, Francesco Francavilla

Erschienen: 2022 (The Joker #10-15), Hardcover 2023


Wir kommen zum Finale von James Tynions Joker-Epos, das eigentlich ein James-Gordon-Epos ist, aber der Name würde im Titel halt nicht so ziehen. Dennoch ist die Serie dann am besten, wenn Gordon im Vordergrund steht, vor allem seine Vergangenheit. Das erste Kapitel des dritten Bandes ist eine Rückblende in die Zeit kurz nach The Killing Joke. Barbara muss sich an ihr Leben im Rollstuhl gewöhnen, James Jr. zeigt erste Verhaltensauffälligkeiten, indem er Vaters Joker-Akten liest und seine Waffe stiehlt, dann wird er von einem Joker-Nachahmer entführt. Im Grunde lassen sich all diese Rückblenden wie ein schöner Gordon-Comic in Year-One-Manier lesen. Aber da ist ja noch das sogenannte Hauptgeschehen in der Gegenwart.

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„Batman: Caped Crusader“ landet bei Amazon

Fast zwei Jahre ist es her, seit die Animationsserie Batman: Caped Crusader angekündigt wurde. Dann war es lange still um das Projekt, bis im vergangenen Jahr die Hiobsbotschaft kam, dass HBO Max die Serie abgestoßen hat, um Kosten zu sparen. Nach dem neuen Plan der DC Studios von James Gunn und Peter Safran wurden mehrere andere Film- und Serien-Projekte begraben, die nicht ins Gesamtbild passten. Unsicher war, wie es mit der Batman-Zeichentrickserie weitergehen sollte.

Nun aber berichtet Hollywood Reporter: Caped Crusader soll bei Amazon laufen – und der Streamingdienst hat gleich zwei Staffeln bestellt. Die erste soll zehn Episoden umfassen. Ein Starttermin steht immer noch nicht fest. Produziert wird die Serie von Bruce Timm (Batman: The Animated Series), J.J. Abrams (LostStar TrekStar Wars VII & IX) und Matt Reeves (The Batman) und soll im Geiste von Batman TAS inszeniert sein: Batman und seine Schurken sollen neu erfunden werden mit anspruchsvollem Storytelling, ausgefeilten Charakteren und einer visuell beeindruckenden Welt im Noir-Stil.

Passend dazu wurde als Autor und ausführender Produzent auch Ed Brubaker verpflichtet. Dieser hat bereits in den Nuller-Jahren Batman-Comics geschrieben, darunter Gotham Noir (2001), The Man Who Laughs (2005) und Gotham Central (2003-2006) sowie Catwoman. Für Marvel schrieb er unter anderem Daredevil und Captain America (Winter Soldier). Seit einigen Jahren bringt er regelmäßig Crime-Comics mit Zeichner Sean Phillips heraus, wie etwa die Criminal– oder zuletzt die Reckless-Reihe (beide sehr zu empfehlen!).

>> Batman in Film und TV