Darwyn Cooke

Superman im grünen Bereich

DC Comics

Titel: Kryptonite (dt. Kryptonit)

Autor/Zeichner: Darwyn Cooke/Tim Sale

Erschienen: 2007-2008 (Superman Confidential #1-5, 11), Paperback 2008, dt. Panini 2008 (Superman-Sonderband 25)


Wie Superman das Kryptonit entdeckte und dabei auch Krypton fand, haben wir bereits erzählt. Aber manche Geschichten, so ein Prinzip von unendlichen Meta-Erzählungen, kann man immer wieder neu erzählen. So dachte es sich Darwyn Cooke, der hier nur als Autor fungiert. Die Geschichte verläuft hier etwas anders: Den grünen Stein hat hier kein falscher Wahrsager, sondern ein zwielichtiger Casinobetreiber mit dunkler Vergangenheit (Jason Gallo). Auf ihn setzt Perry White Lois, Clark und Jimmy an. Lois flirtet mit ihm. Und Superman fällt vom Himmel, als er zum ersten Mal die grüne Strahlung von Kryptonit spürt. Lex Luthor kommt dahinter, dass der Stein Supermans Schwachpunkt ist.

Erzählt wird die Geschichte scheinbar auch aus der Perspektive des Kryptonit-Brockens. Zunächst wirkt es, als hätte er ein Bewusstsein und würde teilnahmslos beobachten, was um ihn herum geschieht. Das sind zunächst menschliche Graumsamkeiten. Außerdem spürt er die Präsenz des Kryptoniers uns sehnt sich nach dessen Nähe. Am Ende stellt sich heraus, dass nur eine außerirdische Instanz steckt. Dieser Historiker zeigt Superman schließlich, wo er herkommt – und so schließt sich doch der Kreis zur Vorlage (Superman #61, 1949).

Über allem schwebt die Frage, die sich Superman selbst stellt: Ist er wirklich unverwundbar oder hat er seine Schwachstelle nur noch nicht gefunden? Bevor er mit dem grünen Stein konfrontiert wird, geht er fast bei einem Einsatz gegen einen Vulkanausbruch drauf. Nachdem er seine erste Kryptoniterfahrung macht, wird ihm nicht nur seine Sterblichkeit bewusst, sondern dadurch auch seine Menschlichkeit. Auch wenn er erfährt, dass er von Krypton stammt und Kal-El heißt, will er am Ende doch nur Clark Kent von der Erde sein. (Nebenbei erfahren wir, dass Superman im Schrank ein paar Clark-Roboter aufbewahrt, die ihm ein Alibi verschaffen, wenn er zufällig als Superman mit Jimmy nach Hause kommt.)

Tim Sale gehört zu meinen Lieblingszeichnern und er bietet auch hier einige eindrucksvolle Panels, aber ich habe den Eindruck, dass er in seinen früheren Werken in besserer Form war. Seine Batman-Werke (The Long Halloween, Haunted Knight) und Superman for All Seasons wirkten mutiger und konsequenter, dieses Comic ist dagegen ziemlich gewöhnlich. Von daher ist es fast schon schade, dass Darwyn Cooke nicht selbst gezeichnet hat. Alles in allem ist Kryptonite kein schlechter Neuaufguss, aber auch kein sonderlich überzeugender. Die Figur des Jason Gallo wirkt deplaziert – und am Ende erweist sie sich auch als überflüssig. Lex Luthor ist nur ein unbeteiligter Beobachter, der sich schließlich nimmt, was er will. Dass er selbst am Tatort auftaucht, lässt ihn aus der Rolle fallen. Aber um Continuity scheint sich Cooke ohnehin nicht groß zu scheren. Auch wenn diese Geschichte bodenständiger und damit moderner sein will, war das Original gerade wegen seiner naiven Abgedrehtheit um einiges sympathischer.

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Batman treibt Blüten

DC Comics

DC Comics

Titel: Solo

Autor/Zeichner: diverse

Erschienen: 2004-2006 (Mini-Serie #1-12), Deluxe Edition 2013


„Tell me, Alfred — am I a dinosaur?“ (Batman)

Das Prinzip von Solo ist einfach: zwölf Zeichner, jeder hat ein Heft von 48 Seiten und darf machen, was er will. Und wenn großen Künstlern völlige Freiheit gelassen wird, kommt oft etwas Gutes dabei heraus. (Siehe Batman Black and White.) In Solo steckt viel Gutes: viele erstklassige Geschichten aller Art, von Science-Fiction bis Western, von Noir-Gangster-Krimis bis zum Superhelden-Comic. Für jeden Genretyp und Geschmack ist was dabei – hochtrabend künstlerisch bis cartoonesk-trivial. Und natürlich auch viel Batman.

In „Date Knight“ beginnt Tim Sale (The Long Halloween, Dark Victory, Haunted Knight) gleich mit einem furiosen Katz- und Fledermaus-Spiel zwischen Catwoman und Batman: in gewohnt herrlicher Noir-Manier mit großen Panels, die die intimen Momente feiern.

Darwyn Cooke (Batman: Ego), der seine Anthologie in eine Rahmenhandlung mit Slam Bradley bettet, zelebriert am Ende den Dunklen Ritter, wie es seit dem Vorspann von The Animated Series nicht mehr getan wurde. Der Vergleich kommt nicht von ungefähr: Cooke war Storyboard-Zeichner für die Serie, und seine Geschichte „Deja vu“, die eine 70er-Jahre-Story nacherzählt, handelt wie der Vorspann davon, dass Batman sich ein paar Bankräuber schnappt. Das geht zwar etwas drastischer und dramatischer vonstatten, aber die Handlung ist nur der Aufhänger, um die Essenz von Batman stimmungsvoll einzufangen. Das einzig Überflüssige sind hier die Worte, es ist eine Story, die mustergültig über die Bilder wirkt. Ein mustergültiger Comic. Cooke bekam für seine Ausgabe einen Eisner-Award.

Gleiches gilt für „Teenage Sidekick“ von Paul Pope. Darin rettet Batman Robin aus einer Todesfalle des Jokers. Doch das Spannende spielt sich im Text ab: Der Erzähler zieht einen Vergleich zwischen den dreien, er erklärt plausibel, warum Batman einen Robin braucht, weil er dann nämlich dem Joker zu ähnlich wäre: „dark, isolated, alone … a lonely, hollow man … a bad man who can’t feel …“ Auch dafür gab es den Eisner-Award.

„Poison“ von Jordi Bernet und Brian Azzarello: Poison Ivy bekennt ihren Hass auf Männer und bekommt dafür zweimal eine von Batman gewatscht. Moralisch höchst bedenklich, aber auch sonst eine der eher schwächsten Geschichten des Bandes. Gleiches gilt für die Beiträge von Damion Scott und Brendan McCarthy. Sergio Aragones gelingt eine alberne, aber immerhin witzige Parodie auf Batman.

Michael Allred versucht sich in „Batman A-Go-Go!“ an einer Dekonstruktion des Mythos, anhand der Batman-TV-Serie der 60er Jahre. Buchstäblich, denn es taucht sogar ein Derrida-lesender Möchtegernschurke namens Doctor Deconstruction auf. Aber das nur am Rande. Batman wird grundsätzlich infrage gestellt: Ist er noch zeitgemäß? Lockt er bloß andere Kostümierte an, die sich mit ihm messen wollen? Und es geht auch um die Grundfrage der Kunst: Soll sie das „wahre Leben“ nachahmen? Und wenn ja, ist das „wahre Leben“ das Gute oder das Schlechte? Eine amüsante Reflexion auf einer poppig-bunten und albernen Ebene. Ein interessantes Experiment, wenn auch keine dramaturgisch raffinierte Geschichte.

Ein richtiges Highlight, vielleicht sogar die beste Story der gesamten Anthologie, ist „Batman: 1947“ von Scott Hampton. Ein Batman-Darsteller wird unfreiwillig durch Zufall zum Alltagshelden. Das ist nicht nur eine sympathische Idee, sie wird auch einfühlsam und perfekt inszeniert. Aber auch die übrigen Geschichten von Hampton sind außerordentlich.

Darwyn Cooke ist tot

Detective Comics #37 (Variant, Darwyn Cooke) (DC Comics)

Detective Comics #37 (Variant, Darwyn Cooke) (DC Comics)

Der kanadische Comic-Autor und -Zeichner Darwyn Cooke ist gestorben. Seiner Familie zufolge ist er am Samstagmorgen (Ortszeit Florida) seiner Krebserkrankung erlegen. Zuvor war lediglich vermeldet worden, dass er in Palliativpflege sei; daraufhin kursierten schon voreilige Nachrufe auf Twitter bevor der Tod offiziell war.

Der 1962 geborene Cooke hat viele bemerkenswerte Werke geschaffen. Für sein Justice League-Epos DC: The New Frontier (2004) und das Crossover Batman/The Spirit (2006). bekam er den Eisner Award. Angefangen hat seine Karriere als Storyboard-Artist für Batman: The Animated Series. Seinen schwungvollen Zeichenstil setzte er später in Comics um wie Batman: Ego (2000) und verlieh kurz darauf, zusammen mit Ed Brubaker, Catwoman ein gefeiertes Update, bei dem sie ihr heutiges schwarzes Lederkostüm bekam.

Cooke schrieb außerdem die preisgekrönte Superman-Story Kryptonite (2006-2007) und war Autor und Zeichner bei den Prequels Before Watchmen: Minutemen und Silk Spectre.

Jenseits von Superhelden adaptierte er eine Reihe von Richard Starks Parker-Romanen – sie zählen zu seinen Meisterwerken. Zuletzt erschien die vierteilige Mini-Serie The Twilight Children (Vertigo), die von Gilbert Hernandez geschrieben und von Cooke gezeichnet wurde.

Hier eine kleine Retrospektive seines umfangreichen Schaffens:

Coverwahn #5

Weihnachten wurde in diesem Jahr um einen Monat vorverlegt: Auf den 25. November, wenn die erste Ausgabe von Dark Knight III: The Master Race herauskommt. So wie sich die Meldungen zu der Mini-Serie von Frank Miller und Brian Azzarello überschlagen, kann man schon fast von einem erweiterten Adventskalender sprechen: Fast jeden Tag ein neues Cover, ein Panel oder eine Seite aus dem neuen Werk. Manches ist beeindruckend, manches mäßig, vieles redundant.

Nun hat DC ein weiteres Cover aus der Hand des Meisters Frank Miller herausgebracht, dieses Mal eines mit Batman. Wieder ist es auf seine Weise extrem: Ein ziemlich mitgenommener Batman mit zerrissenem Umhang schreitet tief gebeugt durch einen Blutsturm, die Fäuste geballt, das Gesicht verzerrt. Und wie schon bei dessen Superman ist das Urteil vieler Fans sehr harsch: Kritisiert wird die Anatomie, etwa dass Batman ein Oberschenkel fehlt oder dass die Proportionen seiner Schuhe nicht stimmen … Andere wiederum rechnen es Miller hoch an, dass er trotz seiner Erkrankung immer noch weiterarbeitet. Die dritte Fraktion ergeht sich in ewiger Dankbarkeit für Millers Werke aus den 80ern und 90ern. Die vierte hasst ganz einfach alles, was er macht.

Egal, was mit Miller persönlich los ist: Er bleibt sich treu, weil er immer noch provoziert. Und wer provoziert, der spaltet. Sein Batman war schon immer ein Wagnis, die Dekonstruktion eines Helden – und diesen Weg geht Miller bis zum Ende weiter. Selbst sein gehasster All-Star Batman war ein Versuch, noch extremer zu sein, den Helden seines Heldentums zu berauben und ihn damit in seinen Grundfesten zu erschüttern. Wenn sich damals alle aufgeregt haben, war das Ziel erreicht. So dürfte es auch mit Dark Knight III sein. Einfältig ist es nur, das Werk schon schlecht zu machen, bevor man es gelesen hat.

Meine Meinung? Ich mag das Cover auch nicht. Aber je länger ich es mir ansehe, desto mehr kann ich ihm einen gewissen Reiz abgewinnen. Es ist wie bei meiner ersten Lektüre von The Dark Knight Returns: Damals mochte ich den Zeichenstil auch nicht, aber das Buch hat mich trotzdem ungemein gefesselt und mittlerweile kann ich mir die Panels nicht mehr anders vorstellen, denn sie tragen sehr zu der beklemmenden Stimmung des Comics bei. Dieses Cover ist auf seine Weise radikal – und so muss es sein: Ein gebrochener Held, am Rande seiner Kräfte, verkrampft in einer unnatürlichen Haltung, aber allen Widerständen trotzend, am Boden, aber immer noch dabei, sich aufzuraffen.

Damit ist Millers Werk deutlich unkonventioneller als das seiner Mitstreiter: Darwyn Cooke wiederholt das Mutanten-Schlammcatchen, allerdings im Stil der Animated-Serie (vgl. Episode Legends of the Dark Knight), Matt Wagner liefert uns ein solides Porträt vom Joker mit Batarang im Auge (kennen wir auch schon), Bruce Timm beweist mit seinem Batman-Porträt Mut zur Falte, Klaus Jansons zweites Cover ist einfach nur öde. Am eindrucksvollsten sticht Sean Murphys zweites Variant heraus: Batman im Panzer, Superman im Visier. Interessant an dieser Doppelstruktur ist, dass sowohl Batman umrahmt ist von einer Fledermaus-Silhouette als auch Superman eine solche Form bildet. Schon Murphys erstes Cover zu DK III zeigte eine Konfrontation der beiden Helden: Batman drückt Superman darauf zu Boden. Auch das ist extrem, auch das dürfte im Sinne des Erfinders sein.

Geistloses Gipfeltreffen

DC Comics

DC Comics

Titel: Batman/The Spirit (Crime Convention)

Autor/Zeichner: Jeph Loeb/Darwyn Cooke

Erschienen: 2007 (One-shot)


„What is it with good girls‘ fascination with bad men?“

Wie bringt man Batman mit Will Eisners legendärem Detektiv The Spirit zusammen? Zum Beispiel, indem man zunächst beide Rogues Gallerys vereint. Die Gegner beider Helden verbünden sich, um eine Polizei-Tagung auf Hawaii in die Luft zu sprengen. Batman und Spirit kommen dahinter, folgen ihnen und halten die Schurken auf, bevor Commissioner Dolan seinen Kollegen Jim Gordon erschießen kann – denn Dolan steht unter dem Einfluss von Poison Ivy …

Naja. Was prächtig mit einer Reminiszenz an Will Eisners Vorliebe für Typografie beginnt (Spirit stürzt von einem Dach und mit ihm Buchstaben, die seinen Namen bilden), mündet in eine ziemlich alberne Story, die sich auf kindischem Niveau befindet. Die Begegnung zwischen den Helden läuft darauf hinaus, dass Spirit Batman schon vermöbeln möchte, noch bevor er weiß, mit wem es zu tun hat. Erst bei einem späteren Verhör bilden sie ein gutes Team, am Ende kommt es zum Rollentausch. Und dann ist das kurze Team-up auch schon vorbei. Ein paar müde Witze können den Comic auch nicht retten. Immerhin Darwyn Cookes flotter Zeichenstil entschädigt etwas für diese – immerhin mit einem Eisner-Award geehrte – verschenkte Chance.

Heldennostalgie

Titel: DC – The New Frontier (dt. Neue Horizonte)

Autor/Zeichner: Darwyn Cooke

Erschienen: 2004 (Mini-Serie #1-6, Paperback 2004-2005, Absolute Edition 2006, Deluxe Edition 2015), dt. Panini 2005-2006 (DC Premium Bd. 40-41)


„Mankind needs a new road to travel, carved by the heroes of tomorrow.“ (Phantom Stranger)

Die USA der 50er Jahre stecken außenpolitisch im Kalten Krieg, innenpolitisch betreiben sie eine Hexenjagd gegen Kommunisten, Superhelden sind per Gesetz verboten – es sei denn sie arbeiten für den Staat. Wie Superman und Wonder Woman, die beim Konflikt in Indochina aufräumen. Doch die meisten anderen sind im Ruhestand – außer natürlich Batman, der als Outlaw weitermacht und sich dabei auch nicht von Superman stoppen lässt. Und dann ist da noch Barry Allen, der zum Flash wird. Und der Marsianer J’onn J’onzz, der in Gotham als Polizist John Jones arbeitet. Und vor allem der Pilot Hal Jordan, der nach einem traumatischen Kriegseinsatz in Korea in ein Raumfahrtprojekt zum Mars eingespannt wird und nebenbei zur Green Lantern wird. Und was hat eigentlich eine Insel voller Dinosaurier damit zu tun?

Autor und Zeichner Darwyn Cooke wollte mit DC: The New Frontier gleich mehreres erreichen: Superhelden in der Realität verorten, eine Brücke zwischen Golden Age und Silver Age schlagen und den Zeitgeist der 50er Jahre heraufbeschwören. Immerhin letzteres ist ihm gelungen. Wenn das Buch etwas geworden ist, dann konzentrierte Nostalgie. Auch die Zeichnungen des ehemaligen Storyboard-Zeichners für die Batman- und Superman-Animated-Serien sind voller Ausdruckskraft und Dynamik und vereinen das Beste von Bruce Timm und Jack Kirby. Cooke hat ein gutes Gespür für das Erzählen mit Bildern, auch wagt er einige kleine Experimente. Aber seine Geschichte, die sich über 400 Seiten erstreckt, scheitert an ihrer Ambition. Cooke will einfach zu viel. Dass er sich bei Werken wie Watchmen und The Dark Knight Returns bedient, ist dabei nur das geringste Problem.

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Zwei Kurze zum Geburtstag

Das Batman-Jubiläumsjahr geht zuneige und es wurde viel geboten: Eine dicke Ausgabe von Detective Comics #27, die wöchentliche Serie Batman Eternal (Rezensionen folgen), einen neuen Batman-Origin in epischer Breite namens Zero Year sowie zwei neue animierte Spielfilme (Son of Batman, Assault on Arkham). Zum 75. Geburtstag hat Warner Bros. den Fans auch zwei Kurzfilme spendiert. Der eine, von Altmeister Bruce Timm in Schwarzweiß inszeniert, greift die Urgeschichte von Dr. Strange und den Monster Men auf. Der andere stammt von Darwyn Cooke und zeigt einen Kampf von Batman Beyond-Terry McGinnis gegen Robo-Batmen im Retro-Style. Bei beiden Clips handelt es sich um schöne Liebeserklärungen an die Fledermaus, die wieder Lust auf die animierten Originalserien machen.

Batman versus Bruce Wayne

Batman: Ego

Titel: Ego

Autor/Zeichner: Darwyn Cooke

Erschienen: 2000 (One-shot)


„Tell me, Batman, is it true you’re just an underdone potatoe?“ (Bruce Wayne)

Nachdem Batman den Joker wieder einmal besiegt hat, muss er mitansehen, wie der Handlanger sich aus Angst vor Rache erschießt. Der Held gerät in Selbstzweifel und fragt sich, ob er nicht selbst verrückt sei. Als Bruce Wayne erscheint ihm plötzlich eine bösartige Batman-Gestalt, sein Alter Ego, lässt sich von ihm in ein Selbstgespräch verwickeln und – wie einer der drei Weihnachtsgeister – mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontieren.

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