Superman endeckt Kryptonit – und Krypton

DC Comics

Titel: Superman Returns to Krypton

Autor/Zeichner: Bill Finger/Al Plastino

Erschienen: 1949 (Superman #61), Hardcover 2013 (Superman: A Celebration of 75 Years)


Im Jahr 1949 wussten zwar die Leser, dass Superman von Krypton stammte – aber er selbst wusste es nicht. Bis zu dieser Ausgabe, in der er selbst nach Krypton zurückkehrte. Wie das kam? Indem er das Kryptonit entdeckte. (Bisher war es nur im Radio-Hörspiel vorgekommen.) Eine selbst für Superman-Maßstäbe hanebüchene Geschichte.

Sie beginnt mit einem Tag aus dem Leben eines Lokalreporters. Perry White setzt Lois Lane darauf an, eine Story über einen falschen Wahrsager zu schreiben. Es muss wohl gerade Sommerloch sein oder der Daily Planet ist nichts weiter als ein Käseblatt, denn keinem ernsthaften Journalisten wäre eine solche Gestalt auch nur eine Zeile wert. Als gäbe es einen Wahrsager, der tatsächlich die Wahrheit sagt … Wie dem auch sei: Lois stürzt sich enthusiastisch hinein, trifft diesen turbantragenden Swami Riva, fliegt jedoch als Reporterin auf. Superman ist wie immer zur Stelle, um sie zu retten, doch als Swami Zeit schindet, indem er so tut, als würde er ihn verhexen, wird Superman plötzlich schwach. Swami haut ab.

Superman erzählt es Perry. Der aber zeigt immerhin Verantwortungsbewusstsein: Wenn das rauskommt, nutzen Gauner ihre Chance, um Verbrechen zu begehen. Daher bringt er die Story nicht. Aber Swami, der plötzlich an Zauberkräfte glaubt, anderen Räubern davon erzählt, kommt es zu einem Überfall, bei dem Superman einschreitet und wieder zusammenbricht. Superman geht der Sache nach und findet heraus, dass es mit dem Stein zusammenhängt, den Swami in seinem Turban trägt. Er stammt aus einem Meteoriten.

In der Rakete ist Platz für zwei …

Jetzt wird’s wild: Superman folgt dem Meteoriten ins All. Das geht ganz einfach. Indem er so schnell fliegt, dass er die Zeitbarriere durchbricht (analog zur Schallmauer), so reist er (unsichtbar) dem Brocken hinterher, bis er nach Krypton kommt. Dort sieht er, wie sein Vater Jor-El ihn in eine Rakete steckt, weil der Planet zu explodieren droht. Und er sieht, dass seine Mutter ihn als Kind hätte begleiten können, aber lieber bei ihrem Mann gestorben ist. Superman fragt sich aber nicht, welche Mutter so etwas tun würde, sondern folgt der Rakete zur Erde, wo die Kents ihn finden und adoptieren. Jetzt erst begreift er, dass er selbst von Krypton stammt.

Der Rest ist einfach: Superman kehrt in seine Zeit zurück und bläst Swami den Turban vom Kopf, sodass dieser ins Wasser fällt. Ein anderes Kryptonit-Fragment beseitigt er ebenfalls. Superman weiß jetzt, wo er herkommt – und was seine Schwäche ist. Dass die mit seiner Vergangenheit zusammenhängt, verbindet ihn wohl mit den Menschen.

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