Superman

Batman, Superman und Metamorpho in World’s Finest

DC Comics

Im Jahr 1973 bekam Metamorpho Back-up-Storys in World’s Finest Comics (ab #218), nachdem er 1972 für einige Ausgaben in Action Comics aufgetreten war. Eine Ausgabe zuvor wurde er in der Serie mit den Titelhelden eingeführt. In „Heroes With Dirty Hands“ (World’s Finest #217, 1973) mutiert der Element Man zu einem Hybrid aus Superman, Batman und Metamorpho. Wie das?

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Superman: The Last Days Of Lex Luthor

DC Comics

Deutscher Titel: Superman: Die letzten Tage von Lex Luthor

Autor/Zeichner: Mark Waid/Bryan Hitch

Erschienen: 2023-2025 (Miniserie #1-3), Hardcover 2025 (DC Black Label); dt. Panini 2025


Lex Luthor greift mit einem Riesenroboter eine Insel an. Doch er bringt Millionen Leben nur in Gefahr, um Supermans Aufmerksamkeit zu erregen. Denn der Erzschurke ist tödlich erkrankt, selbst seine Mittel und sein Genie können ihm nicht helfen. Also bittet er seinen Erzfeind um Hilfe – vor aller Welt. Superman, der geschworen hat, alles Leben zu schützen, auch das von größenwahnsinnigen Mördern, verspricht, auch diesmal alles zu geben. Die Supersinne zeigen: Lex lügt nicht, es ist wirklich ernst.

Also bringt der Held den Schurken in die Festung der Einsamkeit, dann nach Kandor – doch selbst kryptonische Technologie kann nichts ausrichten. Dann geht es in die Phantomzone, wo General Zod angreift. Dann ins 31. Jahrhundert zu der Legion of Superheroes – doch auch Brainiac 5 ist ratlos. Dann weiter nach Themyscira, wo Wonder Woman ziemlich sauer wird – und nicht mal ihr pinker Heilstrahl kann Lex heilen. Und dann taucht man in die Tiefsee zu Lori Lemaris usw.

Superman lässt wirklich keine Möglichkeit aus. Der Rest folgt im Zeitraffer: Oa, Rann, New Genesis, Apokolips, Thanagar etc. Okay, nach 100 Seiten haben es auch die Letzten verstanden: Lex ist wirklich nicht zu helfen! Da offenbart sich der wahre Übeltäter: Es ist ein weiterer klassischer Schurke. Der Einzige, der sich mit Lex mesen kann …

ACHTUNG: SPOILER!

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Superman gegen Doomsday: Die Revanche

Titel: Superman/Doomsday: Hunter/Prey

Autor/Zeichner: Dan Jurgens/Brett Breeding

Erschienen: 1994 (Miniserie #1-3), Paperback 2016 (Superman: Doomsday), dt. Carlsen 1996


Seit Superman gestorben und wiederauferstanden ist, plagen ihn immer noch Albträume von Doomsday, dem Monster, das ihn zumindest temporär umgebracht hat. Der Cyborg Superman hat es gefesselt an einen Felsen ins All geschleudert. Superman sucht es, um es ein für alle Mal aufzuhalten und Seelenruhe zu finden. Gefunden wird Doomsday zufällig von einem Raumfrachter, der für Apokolips arbeitet. Das Monster erwacht und bringt alle um, dann wütet es auch auf Apokolips und lässt sich nicht mal vom Tyrannen Darkseid aufhalten. Cyborg nutzt die Gunst der Stunde, um den Planeten zu übernehmen. Doch da eilt schon Superman herbei, um den Tag zu retten und sich seinen Ängsten zu stellen – mit der Hilfe von Waverider und anderen Zeithütern …

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Superman bekämpft Rassismus

DC Comics

Titel: Superman Smashes the Klan

Autor/Zeichner: Gene Luen Yang/Gurihiru

Erschienen: 2019-2020 (Miniserie #1-3), Paperback 2020


Metropolis im Jahr 1946. Superman kann noch nicht fliegen, er hüpft noch und läuft über oberirdische Telefonleitungen. Und er macht zum ersten Mal Bekanntschaft mit Kryptonit, als er gegen den Nazi-Schurken Atom-Man kämpft. Und er weiß noch nicht, dass er von Krypton stammt. Er halluziniert sich selbst als grüngesichtiges Alien.

In dieser Zeit zieht die chinesisch-stämmige Familie Lee von Chinatown in die Stadt. Die Geschwister Tommy und Roberta haben es schwer, in der Gemeinde anzukommen, denn sie werden mit Rassismus konfrontiert. Einer ihrer Mitschüler hat einen Vater, der Mitglied des „Klans of the Fiery Kross“ ist – einer Hassgruppe in weißen Kutten, angelehnt an den Ku Klux Klan. Sie sehnen sich nach einem „reinen“, also „weißen“ Amerika, nach dem Motto „One race! One color! One religion!“ Bald darauf brennt der Klan ein Holzkreuz im Garten der Lees ab …

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Filmkritik: „Superman“ (2025)

Der Superman von Christopher Reeve und Richard Donner ist Fluch und Segen zugleich. Segen natürlich, weil es bis heute keinen besseren und sympathischeren im Film gibt, der Supermans Essenz einfängt. Fluch, weil 1978 anscheinend Maßstäbe gesetzt werden, von denen man bis heute nicht loszukommen scheint. Deshalb knüpfte Bryan Singer 2006 mit Superman Returns in sklavischer Verehrung an Superman II an und ignorierte Teil III und IV, allerdings mit mäßigem Erfolg, ohne Fortsetzung.

2013 machte Zack Snyder mit Henry Cavills Man of Steel eine radikale Kehrtwende, alles sollte ganz anders sein als bei Donner und Reeve – aber dadurch wurde es trist, farb- und humorlos. Dieser Superman ermordete seinen Gegner Zod, starb schon im zweiten Teil, ehe man mit ihm warm werden konnte, und musste für ein übereiltes World Building mit der Justice League herhalten, das man schnell wieder aufgab und sich lieber Wonder Woman, Shazam und Aquaman zuwandte.

Schon wieder Lex Luthor

Nun versucht also James Gunn sein Glück. Der Titel ist schlicht Superman, das Farbenfrohe kehrt zurück und auch der Humor. Man überspringt zum Glück die altbekannte Originstory, Superman ist seit drei Jahren etabliert und bekommt erstmals echte Schwierigkeiten. Natürlich mit Lex Luthor. Schon wieder. Wir hatten noch nie einen Brainiac-Film, wir haben weder Metallo noch Parasite auf der Leinwand gesehen, aber dafür kommt nun zum sechsten Mal der glatzköpfige Schurke, der nichts anderes will, als Superman fertigzumachen. Warum? Weil er ihn hasst. Den Grund dafür erfahren wir erst ganz am Ende.

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Superman: The World

DC Comics/Panini Comics

Da ist sie: die erste offizielle deutsche Superman-Story! Gezeichnet von keinem Geringeren als Flix, dem Meister, dem wir „Held“ zu verdanken haben (neben Spirou in Berlin, Das Humboldt-Tier, Faust und Don Quijotte etc.). „Man of K-Rupp-Stahl“ spielt auf die Nazi-Idee vom Übermenschen an, auf die Superman eine (jüdische) Antwort darstellt sowie auf das Hitler-Zitat „Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl“. Die Story spielt 1948 im besiegten Deutschland, wo der Industrielle Rupp mit einer Kryptonit einen Stahl herstellen will, der härter ist als Superman.

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Superman als Mann von gestern

DC Comics

„… it is only through the memory of those who love it — that a legend lives!“

Im Jahr 1984 kam die 400. Ausgabe von Superman heraus. Die Serie feierte ihr 45-jähriges Bestehen. In diesem Jubiläumsheft ist nicht nur eine All-Star-Riege an Künstlern versammelt (wie auch später bei Batman #400), hier hat man sich auch etwas Besonderes einfallen lassen: eine Anthologie darüber, wie man in der Zukunft auf den Mann aus Stahl zurückschauen wird. Der Mann von Morgen ist hier also ein Mann von gestern. Ein hochinteressantes Konzept, geschrieben von Elliot S. Maggin!

Zunächst sehen wir (gezeichnet von Joe Orlando), wie Superman allein durchs All treibt und sich an seine vergangene Heimat Krypton zurückerinnert – ein Ritual, das er einmal pro Jahr durchführt (ähnlich wie Batman in Crime Alley). Dann wird der Held in eine Reihe mit den größten Männern und Frauen der Weltgeschichte gestellt: Martin Luther King, Albert Einstein, Moses, Shakespeare, Johanna von Orleans, Abraham Lincoln – zwei Amerikaner, zwei Juden, ein Brite, ein Schwarzer und immerhin eine Frau. Als Superman zur Erde zurückkehrt, belauscht er einen Lehrer und seine Schulklasse. Dieser gibt den Schülern die Aufgabe, sich auszudenken, wie man Superman sehen wird, wenn er nicht mehr existiert. Was folgt, sind also Aufsätze, die der Phantasie von Kindern entspringen – „The Living Legends of Superman“.

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Superman und Green Lantern in der Hölle

Cover von Frank Miller (DC Comics)

Titel: Green Lantern/Superman: Legend of the Green Flame (dt. Legende der grünen Flamme)

Aut0r/Zeichner: Neil Gaiman/Mike Allred, Mark Buckingham, John Totleben, Jim Aparo, Matt Wagner u.a.

Erschienen: 2000 (One-shot), Hardcover/Paperback 2016/2018 (The DC Universe by Neil Gaiman); dt. Panini 2001 (DC Crossover #2)


Hal Jordan (Green Lantern) besucht Clark Kent. Er will einfach nur reden, braucht Rat von einem Freund. Seit das Green-Lantern-Corps ist vernichtet, fühlt er sich einsam und fragt sich, was sein Zweck im Leben ist. Clark kommt nicht zum Antworten, denn die beiden werden beim Spaziergang durch den Park von Straßenräubern angegriffen. Und dann muss Clark zu einem Pressetermin, einer Ausstellungseröffnung. Hal begleitet ihn. Im Museum finden sie eine grüne Lampe, die 1949 in Berlin gefunden wurde. Alan Scotts Lampe kann es nicht sein.

Um das Ding zu untersuchen, wird Hal zu Green Lantern sagt seinen Schwur auf. Da werden die beiden von einer grünen Flamme erfasst und getötet. Jedenfalls fast. Gemeinsam landen sie in einem Zwischenreich, wo sie Boston Brand alias Deadman empfängt. Tot seien sie erst, wenn sie ins Licht gehen. Hal versucht, sie mit seinem Ring zurück in die Körper zu befördern (das klappte bei ihm bereits in DC Comics Presents #26), doch sie landen bloß eine Etage tiefer: in der Hölle.

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Superman und der doppelte Green Lantern

DC Comics

Titel: Superman and Green Lantern: Between Friend and Foe!

Autor/Zeichner: Marv Wolfman/Jim Starlin (auch Plot)

Erschienen: 1980 (DC Comics Presents #26)


Kaum hat Green Lantern (Hal Jordan) gerade Superman beim Wachdienst im JLA-Satelliten abgelöst, meldet sich Archon Z’Gmora, der Green Lantern von Cygnus, und bittet ihn telepathisch um Hilfe. Sein Ring sei zerstört und er sei im All gestrandet, in einer zeitlosen Dimension. (Genauer gesagt: Eine außerhalb der normalen Zeit.) Hal düst also schnell hin und stellt fest, dass da kein Kumpel in Not ist, sondern ein bösartiges, gestaltwandlerisches Alien namens N’Gon. Um seine Kraft zu erneuern, tötet er Hal und übernimmt dessen Form und Erinnerung, wie schon bei Archon, nur diesmal holt er sich auch den grünen Kraftring.

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Clark Kent wird Green Lantern

DC Comics

Titel: Superman and Green Lantern: The Fantastic Fall of Green Lantern!

Autor/Zeichner: Paul Levitz/Curt Swan

Erschienen: 1979 (DC Comics Presents #6), Paperback 2025 (DC Finest: Team-Ups: Chase To The End Of Time)


Lois Lane und Clark Kent nehmen gerade einen Journalistenpreis in Empfang, da kracht aus heiterem Himmel Green Lantern (Hal Jordan) in die Veranstaltung und übergibt, bevor er in Ohnmacht fällt, Clark den grünen Ring. Clark weiß nicht wie ihm geschieht, als er plötzlich ein grünes Kostüm trägt und davonfliegt – da greift ihm Superman unter die Arme. Der Ring erschafft anscheinend nicht nur grüne Trugbilder …

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