One-shot

Superman trifft Silver Surfer

DC/Marvel

Titel: Silver Surfer/Superman

Autor/Zeichner: George Pérez/Ron Lim

Erschienen: 1997 (One-shot), dt. Panini 1998 (Marvel DC Crossover 6)


Superman fliegt gerade auf Patrouille durch Metropolis, da macht es „POP“ und er findet sich plötzlich auf Krypton wieder, wo eine schockierte Menge ihn mit Angst und Aggression empfängt – man hält ihn für einen Invasoren oder Spion, er wird beschossen. Dann taucht auch noch ein gewisser Super-Skrull auf und kämpft gegen Superman.

Anderswo fliegt der Silver Surfer durchs All, surft über Lava und Ursuppen hinweg, da macht es „POP“ und er kracht plötzlich in eine Straße von Metropolis, wo er ebenfalls nicht freundlich empfangen wird. Doch mit der Stadt stimmt etwas nicht: Es handelt sich um eine Miniatur, die in der Festung der Einsamkeit aufbewahrt wird. Dann greift auch noch die Festung selbst an …

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Wiedergelesen: „Batman: War on Crime“

DC Comics

Es gehört ohne Frage zu den schönsten Büchern meiner Sammlung: The World’s Greatest Super-Heroes. Alex Ross hat – wie schon in Kingdom Come – Bilder für die Ewigkeit geschaffen. Auch ohne den Text von Paul Dini zu lesen, kann man immer wieder durch die Seiten blättern und jedes Mal erstaunen. Wirklich: Jedes Mal aufs Neue ist man hin und weg.

Es ist Jahre her, seit ich es gelesen habe. Es wurde mal wieder Zeit. Und es war wieder ein Genuss: Superhelden versuchen, echte Probleme von echten Menschen zu lösen. Hunger, Verbrechen, Unterdrückung. Sie scheitern am Menschen und es zeigen sich der Grenzen der Macht: Gegen Vorurteile, Misstrauen und Gier kommen auch Superkräfte nicht an. Passend zu diesen realen Problem lässt Alex Ross alles realistisch aussehen. Übermenschen wie Superman und Wonder Woman wirken wie Menschen aus Fleisch und Blut. Doch was bei denen funktioniert, scheitert bei Batman: War on Crime.

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Superman ballert auf Hitler-Klone

DC Comics

Titel: Superman: At Earth’s End

Autor/Zeichner: Tom Veitch/Frank Gomez

Erschienen: 1995 (One-shot)


Das Jahr 2102. Superman ist ein alter Mann auf einer kaputten Erde. Zweimal wurde sie bereits zerstört. Nach der zweiten Apokalypse wurde durch Abgase die Sonne verdunkelt und Superman hat seine Kräfte verloren und seinen Namen vergessen. Gerettet wurde er von Kamandi und den Biomechs VII, einer Spezies von biologischen Maschinen, die dazu programmiert wurden, den Grund für die zweite Apokalypse zu finden. Die Biomechs brachten Superman in ihre Stadt über den Wolken, sodass er im Sonnenlicht seine Kräfte und seinen Verstand wiederbekam. Dann hat Superman den Biomechs dabei geholfen, die „Machine Mother“ zu bekämpfen, ein Computersystem, das die meisten Menschenleben auf den Gewissen hat.

So viel zur Vorgeschichte.

Nun bitten die Biomechs Superman darum, die Erde von „Untermenschen“ zu befreien – erstes Ziel: Gotham City soll dem Erdboden gleichgemacht werden. Superman protestiert und wehrt sich. In Gotham gibt es nur noch Freaks und Mutanten, Ausgeburten genetischer Manipulation. Aber für Superman hat Leben noch einen Wert. Er fliegt nach Gotham, wo Fledermausmenschen ihr Unwesen treiben, die ihn an seinen alten Freund Bruce erinnern. Dann verbündet er sich mit einer Kinderbande, die auf die Man-Bats schießt. Sie haben ihr Hauptquartier in Bruce Waynes Grabkammer aufgeschlagen, Bruces Überreste wurden gestohlen. Die „DNA Diktators“, die mit Erbgut experimentieren, sind verantwortlich. Superman zieht mit der Bande los, um die Leiche wiederzuholen.

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Stan Lees Robin will kein Sidekick sein

DC Comics

Titel: Just Imagine: Stan Lee’s Robin

Autor/Zeichner: Stan Lee, Michael J. Uslan/John Byrne

Erschienen: 2002 (One-shot), Paperback 2021 (Just Imagine Stan Lee Creating the DC Universe Vol. 2)


„Seems like I’m always seein‘ Robins.“

Man kann über Robin sagen, was man will: Die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn, doch aus dem Batman-Mythos wegzudenken ist er nicht mehr; so kann sich jeder zumindest damit trösten, seinen Lieblingsrobin zu haben. In guten Batman-Storys ohne Robin vermisst man den Wunderknaben nicht, doch was man an ihm hat, findet man erst heraus, wenn er zwar da ist, aber nichts mit Robin gemein hat.

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Superman als Profisportler und Kapitalist

DC Comics

Titel: Superman Inc.

Autor/Zeichner: Steve Vance/José Luis García López

Erschienen: 1999 (One-shot), Paperback 2018/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 1)


Was wäre, wenn die Rakete von Krypton nicht in Smallville, sondern in der Nähe von Pleasantville abgestürzt wäre? Hier findet ein Autofahrer das Findelkind, indem er es zunächst überfährt, aber das Baby hat zum Glück bereits Superkräfte, es kann also unversehrt zur Adoption freigegeben werden. Ein Paar zieht ihn auf, gibt ihm den Namen Dale Suderman. Sein Vater stirbt früh und seine Mutter bald darauf ebenfalls, als sie das Kind plötzlich fliegen sieht, vor ihm zurückschreckt und die Treppe hinabstürzt.

Dale verdrängt das Trauma, wächst als Waise auf, zieht sich zurück und blüht erst auf, als er Basketball für sich entdeckt. (Was liegt näher, als ein Sport, bei dem man fliegt?) Schließlich macht er Karriere als Profisportler in verschiedenen Disziplinen, wird reich und ziemlich selbstverliebt. Schon bald heißt es „Suderman = Superman!“ Doch sein Leben dreht sich nur um Ruhm und Reichtum, es fehlt Dale an einem tieferen Sinn im Leben. Nachdem er Lex Luthor verprellt, findet dieser heraus, was das Geheimnis von Sundermans Erfolg ist …

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Superman im Mittelalter

DC Comics

Titel: Superman: Kal

Autor/Zeichner: Dave Gibbons/José Luis García López

Erschienen: 1995 (One-shot), Paperback 2018/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 1)


Die Rakete von Krypton landet diesmal im England des Mittelalters. Das Kind wächst auf einer Farm auf, wird von liebenden Eltern großgezogen, erweist sich als superstark, wird nie krank, gibt sich selbst den Namen Kal. Dann wird er von einem Schmied entdeckt und abgeworben. Der junge Mann wird also Schmied in Lexford, das von Baron Luthor hart regiert wird. Vor allem hält er Lady Loisse gefangen, dessen Vater er umgebracht hat.

Zur Feier von Lady Loisses 16. Geburtstag gibt es einen Wettstreit, Kal macht mit und gewinnt ihn natürlich in jeder Disziplin. Luthor versucht, ihn umbringen zu lassen, doch Kal überlebt. Er verliebt sich in Loisse und Luthor hat etwas dagegen – und einen grünen Stein um den Hals, der Kal schwach werden lässt.

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Scarecrow und die Herrin der Angst

DC Comics

Titel: Scarecrow: Mistress of Fear

Autor/Zeichner: Peter Milligan/Duncan Fegredo

Erschienen: 1998 (New Year’s Evil: Scarecrow)


„I am not crazy! This is a perfectly sane and rational response to my traumatic experiences. And if you don’t believe me … I’ll kill you!“ (Scarecrow)

Wenn man denkt, man hat schon alle Scarecrow-Comics gelesen, dann findet man zufällig noch einen obskuren One-Shot, der Ende der 90er erschienen ist. Und natürlich lese ich ihn, pflichtbewusst, oder besser gesagt: der Vollständigkeit halber.

Hier verbreitet Scarecrow mal wieder Terror. Diesmal an der Gotham University, besonders hat er es auf seine größte Feindin abgesehen: eine Studentin namens Becky Albright. Scarecrow will an ihr ein Exempel statuieren und malträtiert sie mit lauter Angstzuständen. Damit will er sich an ihr rächen, weil sie einst bei einer Angstgas-Attacke furchtlos geblieben ist und gegen ihn vor Gericht aussagen will.

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Weihnachten mit Superman, Batwoman und Bat-Mite

Titel: DC’s ’Twas the Mite Before Christmas

Autor/Zeichner: diverse

Erschienen: 2023 (One-shot)


Es gibt Geschichten, die sind unsterblich. Wie etwa die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens (A Christmas Carol) von 1843. Die wurde mittlerweile so oft verfilmt und anderweitig adaptiert, dass sie vielleicht sogar bekannter ist als die biblische Weihnachtsgeschichte. Es gibt Filmfassungen mit Bill Murray, mit Patrick Stewart, mit Jim Carrey, mit Micky Maus sowie mit Michael Caine und den Muppets. Und obwohl die Story ausgelutscht ist, werden die Leute ihrer anscheinend nicht müde.

Auch Batman wurde bereits zu Scrooge: 1995 in „Ghosts“ (Haunted Knight) wurde das Konzept der drei Geister auf Halloween übertragen, 2011 erzählte dann Lee Bermejo seine Variation der Weihnachtsgeschichte in Batman: Noël. Und als wäre das nicht schon genug, bekommt im diesjährigen Weihnachtsspecial auch Oberschurke Lex Luthor die allzu naheliegende Behandlung.

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Batman als Fledermausdämon

DC Comics

Titel: Batman & Demon: A Tragedy

Autor/Zeichner: Alan Grant/ Jim Murray

Erschienen: 2000 (One-shot)


Ein anderes Gotham, mit lauter Spitztürmen, wie aus einem Märchen, doch nachts wird es zum Alptraum, denn da treibt sich ein roter Dämon herum, der Schurken in Tiermasken abschlachtet und aussaugt. Killer Croc, der Unterweltboss, schickt Catwoman los, um ihn auszuschalten. Es kommt zum brutalen Kampf mit Klauen und Blitzen, der Dämon flieht.

Dieser ist – so viel kann verraten werden – Bruce Wayne selbst. Vor 1000 Jahren, als sich Gotham mit Metropolis im Krieg befand, hat der Zauberer Merlin einen Fledermausdämon heraufbeschworen, um die Gegner zu besiegen. Nach der Schlacht weigerte sich der Dämon aber, zurück zu kehren. Also bannte man ihn im Körper von Bruce Wayne. Seitdem lebt er als Untersterblicher, mit falschen Erinnerungen an einen Mord an seinen Eltern, der nie stattgefunden hat, nachts mutiert er zum Dämon, aber weiß nichts davon. Merlin ist übrigens Alfred, der Bruce diese Geschichte erzählt.

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Batman und Etrigan im Inferno

DC Comics

Titel: Batman: Demon

Autor/Zeichner: Alan Grant/David Roach

Erschienen: 1996 (One-shot)


Halloween in Gotham City. Ein Mann will in den Tod springen. Batman droht ihm mit der Hölle und erzählt ihm eine Geschichte. Zuletzt hat er einen Serienmord untersucht: Zwölf Menschen wurden in Ritualmorden abgeschlachtet, hinterlassen wurden rätselhafte Zeichen. Da tauchte der Dämon Etrigan auf und bot seine Hilfe an. Denn beide haben denselben Gegner: Den bösen Gott Baal. Die Ritualmorde sollten ihn heraufbeschwören. Sobald das 13. Opfer tot ist, wird der Menschenfresser über Gotham herfallen. Statt also die Baal-Anhänger davon abzuhalten, reisen die beiden in die Hölle.

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