One-shot

Batman – von Aliens entführt?

DC Comics

Titel: Batman: The Abduction/Dreamland

Autor/Zeichner: Alan Grant/Norm Breyfogle

Erschienen: 1998/2000 (One-shots)


„Conspiracy theorists would have a field day …“ (Batman)

Batman verfolgt gerade ein paar maskierte Gauner mit dem Batmobil, da wird er von einem gleißenden Licht erfasst. Am Morgen kehrt er zurück in die Batcave, offenbar ist mehr Zeit vergangen als gedacht, doch Batman kann sich an nichts erinnern. Nachts träumt er davon zu schweben, ohne sich rühren zu können. Alfred hypnotisiert ihn und es stellt sich heraus: Batman wurde von kleinen grauen Männchen mit großen schwarzen Augen entführt – Aliens, die an ihm experimentiert haben.

Alfred ist skeptisch, Batman ist aber überzeugt von seiner Hypothese. Aber eigentlich dürfte das keine allzu große Sache sein, immerhin weiß er längst, dass es Außerirdische gibt, nennt sogar Superman und J’onn J’onzz (Martian Manhunter) als Beispiele. Nur diese Aliens waren halt anders. Na und?

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Batman trifft Phantom Stranger

DC Comics

Titel: Batman/Phantom Stranger

Autor/Zeichner: Alan Grant/Arthur Ranson

Erschienen: 1997 (One-shot)


„Greed is the curse of the human race.“ (Phantom Stranger)

Grabräuber brechen in eine Gruft in Gotham ein und stehlen den Schmuck einer Leiche, angeblich stammt dieser aus der untergegangenen Zivilisation von Lemuria und verheißt Macht, die Welt zu erschaffen oder zu vernichten. Der Gauner Vidor interessiert sich vor allem für Ringe mit grünen Steinen. Ein Wissenschaftler soll dabei helfen, ihr Geheimnis zu lösen, doch er weigert sich, flieht und wird ermordet.

Auf die Leiche stößt zufällig ein Junge namens Jon Konik, der sich dort herumtreibt. Er findet nicht nur die Mordwaffe, sondern auch einen Anhänger, der anscheinend der Schlüssel zu der von Vidor gesuchten Macht ist. Dann taucht Batman auf und verdächtigt den Jungen des Mordes, da dieser bereits Mitglied einer Straßengang war. Konik beteuert seine Unschuld, Batman glaubt ihm nicht und lässt ihn von der Polizei einsperren.

Der Phantom Stranger sucht Batman auf und erklärt ihm, dass Konik nur ein Bauernopfer in einem größeren Spiel sei. Er bittet ihn um Hilfe, ein großes Geheimnis zu bewahren, bleibt aber gewohnt rätselhaft, wie solche Typen halt immer sind – Klartext ist bei Geistern selten. Das nervt auch Batman, er haut ab und sagt: Wenn’s so wichtig ist, mach’s doch selbst. Doch der Phantom Stranger kann nur Reden schwingen und darf selbst nichts tun.

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Besessen von bösen Geistern

Titel: Batman/Deadman: Death and Glory (dt. Tod und Ehre)

Autor/Zeichner: James Robinson/John Estes

Erschienen: 1996 (One-shot), dt. Panini 2002 (DC Premium #13)


Batman jagt den Joker. Showdown auf einer Turmuhr. Der Joker stürzt in die Tiefe, Batman fängt ihn mit seinem Seil auf, doch der Joker spritzt Säure auf das Seil – da steht Batman plötzlich in einem Restaurant und hält einer Frau ein Messer an den Hals, um ihn herum liegen Leichen in Blutlachen, ein SWAT-Kommando umstellt ihn mit Waffen. Batman ein Massenmörder? Was ist denn hier los? Das fragt sich Batman auch. Er flieht in die Batcave, dann beschwört er (mit Hilfe von Felix Faust) einen Geist herauf, der ihm alles erklären soll: Boston Brand alias Deadman.

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Harvey Bullock allein gegen Black Mask

DC Comics

Titel: Bullock’s Law

Autor/Zeichner: Chuck Dixon/Flint Henry

Erschienen: 1999 (One-shot)


Gotham nach dem Beben. Das Leben geht weiter. Detective Harvey Bullock scheut keine Mühe und keinen Herzinfarkt, um Gauner in den Knast zu bringen. Nachdem er Johnny Poodles, einen Falsefacer, hochnimmt, macht ihm Black Mask ein Angebot, das er nur schwer ablehnen kann: Bullock bekommt eine Diskette mit belastenden Informationen über Gothams Unterwelt, dafür soll er Poodles noch mal davonkommen lassen.

Bullock lässt sich auf den Deal ein und genießt schon bald darauf eine Erfolgswelle. Das sieht so verdächtig aus, dass es sogar Batman auf den Plan ruft. Und dann ist da noch ein Serienmörder namens Widow Whacker. Und dann macht auch noch die Gesundheit Probleme …

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Batman gegen bunte Dämonen

DC Comics

Titel: The Book of Shadows

Autor/Zeichner: Pat Mills, Debbie Gallagher/Duke Mighten

Erschienen: 1999 (One-shot)


„You feed on the lonely. You’ve made a mistake. I am the king of the lonely.“ (Batman)

In Gotham verschwinden Menschen und tauchen tot wieder auf. Batman untersucht den Fall und stößt auf eine Gruppe von Fieslingen, die sich „Innocents“ nennen, aber in Wahrheit Dämonen in Menschengestalt sind, und mit Ritualmorden ein Unwesen namens Archon heraufbeschwören wollen, das sie unbesiegbar macht und mit dem sie die Menschheit unterjochen wollen.

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Batman im Knast

DC Comics

Titel: Batman: Blackgate (Hatred’s Home)

Autor/Zeichner: Chuck Dixon/Joe Staton

Erschienen: 1997 (One-shot)


Im Blackgate-Gefängnis planen Insassen einen Ausbruch: darunter Cluemaster, Firefly, Dragoncat und Ratcatcher. Batman schleust sich undercover ein, um das zu verhindern. Drei Neue kommen auf die Insel: ein Wärter, ein maskierter Häftling und einer in einem Ganzkörpergips – welcher der drei ist Batman?

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Nightwing, Batman und ein Virus

DC Comics

Titel: Batman/Nightwing: Bloodborne

Autor/Zeichner: Kelley Puckett/Toby Cypress

Erschienen: 2002 (One-shot)


Batman ist auf einer Mission in der Mongolei verschollen. Alfred bestellt Dick Grayson ein, der soll seinen Mentor als Nightwing da rausholen. Dann wird er von Terroristen abgeschossen. Er findet Batman, der von einem neuartigen Killer-Virus infiziert ist. Batman hat ein Reagenzglas bei sich. Nightwing geht von einem Gegenmittel aus, doch es ist nur ein Impfstoff …

Hier geht es Schlag auf Schlag. Mit flotter Feder und kantigen Formen wird eine kurze Actionstory erzählt, wie Dick Grayson seinen Mentor rettet und dabei sein Leben riskiert. Zwischendurch erkundet Autor Kelley Puckett (Batman Adventures) das Verhältnis zwischen Dick und Bruce, doch meist kommen die Sequenzen ohne Worte aus, wenn Nightwing sich durch die Linien der Feinde kämpft und dann mittels riskanter Bluttransfusion die Infektion stoppt.

Post-pandemische Leser werden merken, dass diese Blitzkur ziemlich weit hergeholt ist. Aber genau darum geht es ja: Wenn Nightwing eins gelernt von Batman gelernt hat, dann das Unmögliche möglich zu machen. Denn wer’s nicht mal versucht, hat schon verloren.

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Batman trifft Grundy: Bernie Wrightsons fast vergessenes Meisterwerk

DC Comics

Titel: Hidden Treasures

Autor/Zeichner: Ron Marz/Bernie Wrightson

Erschienen: 2010 (One-shot)


Bernie Wrightson (1948-2017) gehört zu den Zeichnerlegenden der Comics: In seiner unnachahmlichen Horrormanier hat er Swamp Thing miterschaffen, später auch mit The Cult eine der besten Batman-Storys der 80er gezeichnet, noch später das Crossover Batman/Aliens (1997) illustriert. Doch bis auf ein paar Cover war es das mit Batman, was eigentlich schade ist, den Wrightsons Stil passt perfekt zum Dunklen Ritter.

Es gab nur eine Story, über die man wohl jahrelang munkelte, die aber nur gerüchteweise zu existieren schien. Doch tatsächlich lag das Ding 13 Jahre lang in der Schublade, ohne dass jemand noch wusste, wie es da reinkam und warum es es so lange liegenblieb. Im Jahr 2010 brachte DC sie endlich heraus.

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Batman wirbt fürs Lesen

DC Comics

Titel: A Word to the Wise

Autor/Zeichner: Len Wein/Curt Swan

Erschienen: 1992 (One-shot)


Es ist schon seltsam: Niemals wurde so viel geschrieben und publiziert wie in diesem Jahrhundert und trotzdem nimmt die Lesekompetenz ab – jedenfalls in Deutschland. Laut IGLU-Studie hat jeder vierte Viertklässler Probleme mit dem Lesen und dem Textverständnis, das Niveau sinkt seit Jahren – mit weitreichenden Folgen. Können Comics Abhilfe schaffen?

Wer Comics liest, liest meist auch andere Bücher. Im Jahr 1992 dachte sich Kanada, man könnte daher mit Batman fürs Lesen werben. Batman war damals dank der Tim-Burton-Filme wieder sehr beliebt. Also brachte man eigens zu diesem Zweck den Comic A Word to the Wise heraus.

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Jokers gestohlenes Lächeln

DC Comics

Titel: Batman/Joker: Switch

Autorin/Zeichner: Devin Grayson/John Bolton

Erschienen: 2003 (One-Shot)


Der Joker kommt nach London, erschießt einen Rockstar und drei weitere Menschen bei einem Musikvideodreh, entführt drei Models – und das ist nur der Anfang. Leichen pflastern seinen Weg. Doch mit ihm stimmt etwas nicht. Das heißt: Mehr als zuvor. Seinem Gesicht fehlt der Mund. Diesen trägt er jetzt im Nacken, und er selbst weiß nicht, wie es dazu kam. Nun versucht der Joker herauszufinden, wer ihm sein Lächeln gestohlen hat, indem er Batman spielt. Weitere Menschen sterben …

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