Batman

Bane sucht seinen Vater

DC Comics

Titel: Tabula Rasa/Veritas Liberat

Autor/Zeichner: Scott Beatty/Mike Collins, Charlie Adlard

Erschienen: 2002-2004 (Gotham Knights #33-36, 47-49), dt. Panini 2004 (Batman Monster Edition #1/Batman Sonderband #4)


Rückgratbrecher Bane taucht als ungebetener Gast in Wayne Manor auf. Alfred ist alarmiert, bewirtet ihn mit einem Gewehr. Doch der Mann, dessen Name bereits nur Unheil verspricht, hat nichts Böses im Sinn. Jedenfalls nicht für Batman und seine Familie. Er will lediglich Ra’s al Ghul eins auswischen, reist um die Welt, um die Lazarusgruben zu vernichten und ersucht Batman um Hilfe. Also fragen sie Jason Blood, wo eine Grube ist und fliegen sie gemeinsam nach Zypern, um sie zu vernichten.

Doch kaum ist diese Routineaufgabe erledigt, offenbart Bane Batman ein Foto von Thomas Wayne mit Banes Mutter auf Santa Prisca. Der Verdacht: Könnte er der Vater von Bane sein? Ist Bane Bruces Halbbruder?

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Batman gegen Deadpool: Teil 2

DC Comics/Marvel

Titel: Batman/Deadpool

Autor/Zeichner: Grant Morrison/Dan Mora u.a.

Erschienen: 2025 (One-shot)


„The plot need not be the best possible“, liest man auf einem Graffiti auf Seite 6 – und das scheint hier der Anspruch zu sein, denn es handelt sich um ein Batman/Deadpool-Crossover. Solche Events haben selten eine ausgefeilte Geschichte zu erzählen, sie sollen bloß Spaß machen. Und so ist es auch hier, nur dass Grant Morrison stattdessen voll auf die Meta-Ebene setzt. Und wohl deshalb lautet sein zweiter Hinweis an uns: „Play attention“ (!).

Es beginnt mit den zwei personifizierten Universen (wie schon in JLA/Avengers), die sich antanzen und einander näher kommen. Eins führt zum anderen, heißt es. Später landen sie gemeinsam im Bett, was anscheinend nicht so gut ausgeht. Sie will ihn daraufhin online bewerten, was ihn empört, weil es ihm verfrüht erscheint. So viel zur Rahmenhandlung.

Die eigentliche Story: Batman besucht den Sportsmaster (Victor Gover), der bei einem Einsatz seine Frau verloren hat. Kurz darauf ist Batman in Griechenland und redet zu irgendwem irgendwas von irgendeinem Ding, das die Realität verändern kann. Als er einen fremden Batarang sieht, nähert sich ihm eine weiße Hand von hinten. (Die beiden Universen küssen sich.) Und auf der nächsten Seite ist Batman plötzlich durchlöchert von Pfeilen wie der Heilige Sebastian, während Deadpool ihn über einen Golfplatz trägt.

Was zur Hölle ist hier los?

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King Tut will Kleopatra heiraten

Titel: King Tut’s Coup/Batman’s Waterloo (dt. Großer König vom Nil)

Drehbuch/Story: Stanley Ralph Ross/Leo Townsend & Pauline Townsend

Erschienen: 1967 (Batman S02E53-54)


Professor King Tut trägt einen verstärkten Hut, um sich vor herabfallenden Blumentöpfen zu schützen – leider nicht immer. (Warner Bros.)

Der Yale-Professor der Ägyptologie mit der sonderbaren Eigenheit, unter Gedächtnisschwund und Persönlichkeitsstörung zu leiden, hat noch immer keinen Namen, aber dafür sehen wir ihn einmal in zivil, ein bescheidener Mann, doch leider vom Pech verfolgt. Kaum fällt ihm ein Blumentopf auf den Schädel, hält er sich wieder für einen Pharao und mutiert zum Tunichtgut King Tut.

Bruce Wayne als Cäsar, Lisa Carlson als Kleopatra (Warner Bros.)

Sein Plan diesmal: Er will Kleopatra heiraten! Er verwechselt die Pharaonin jedoch mit der Millionärstochter Lisa Carson, die bei einem ägyptischen Ball als Kleopatra auftreten und von Bruce Wayne als Julius Cäsar begleitet wird. Die Tatsache, dass Tutenchamun aus dem 14. Jahrhundert vor Christus stammt und Kleopatra (VII.) aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, scheint keine Rolle zu spielen. Der Professor für Ägyptologie scheint diesmal besonders verwirrt zu sein.

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Routine für den besten Detektiv der Welt

Cover von Andy Kubert (DC Comics)

Titel: Work That’s Never Done (dt. Es endet nie)

Autor/Zeichner: James Patrick/Steve Scott

Erschienen: 2010 (Batman Confidential #49), dt. Panini 2012 (Batman Monster Edition #5)


Batman fängt einen Polizeinotruf ab und findet in einer Privatwohnung zwei Tote: einen Mann und eine Frau, erschossen mit einer Schrotflinte. Er findet heraus, dass ein Kind verschwunden ist – nur wohin? Er folgt der Spur in den Keller, findet einen Fingerabdruck, der führt ihn zu einer Adresse, wo ein frustrierter Killer das entführte Mädchen bedroht.

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Batmans Zeitreisen: Frankenstein

DC Comics

Titel: The True Story of Frankenstein

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Bob Kane

Erschienen: 1948 (Detective Comics #135), Hardcover 2018 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 6)


Professor Carter Nichols findet ein Dokument, das behauptet, die Geschichte von Frankenstein sei wirklich passiert. Um das zu überprüfen, hypnotisiert er sich selbst mit dem Spiegel und reist zurück nach „Mitteleuropa“ vor 150 Jahren und findet sich trotz der vagen Ortsangabe zufällig genau vor Baron Frankensteins Schloss wieder. Man lässt ihn ohne Probleme hinein und die Experimente betrachten.

Ein großgewachsener Assistent namens Igor bedient die Kurbel einer Maschine, die elektrische Energie erzeugt, dabei überlädt sie und Igor bekommt einen Stromschlag, wodurch er ins Koma fällt. Nichols kann mit einer Adrenalinspritze (wo hat er die her?) den Körper wiederbeleben, aber nicht den Verstand. Der kommt später nach, sagt Nichols. Frankensteins Cousin, Graf Mettern, nutzt die Gelegenheit, aus Igor seinen willenlosen Sklaven zu machen. Er beauftragt ihn, Frankenstein zu töten. (Warum auch immer.)

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Riddler: Der ewige Rätselkönig

Titel: When is a Door.: The Secret Origin of The Riddler…/Riddle of the Jinxed Sphinx

Autor/Zeichner: Neil Gaiman, Doug Moench/Bem 89 (Bernie Mireault), Brian Stelfreeze

Erschienen: 1989/1995 (Secret Origins Special #1, The Batman Chronicles #3)


Ein Kamerateam interviewt Edward Nigma in seiner neuen Arbeitsstelle: im Finger Yard, einem Hof, in dem alte Werberequisiten im Großformat eingelagert sind, wie etwa die berühmte Riesenschreibmaschine und so weiter. Doch das Interview verläuft anders als erhofft: Der Riddler beantwortet jede Frage mit Gegenfragen, Multiple-Choice-Antworten und Rätselwitzen.

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Batman und Riddler gegen King Tut

Titel: King Tut’s Tomb (dt. Ein neuer Morgen)

Autor/Zeichner: Nunzio DeFilippis, Christina Weir/José Luis García-López, Kevin Nowlan

Erschienen: 2009 (Batman Confidential #26-28), Paperback 2010; dt. Panini 2010 (Batman Sonderband #24)


King Tut gehört zu den kuriosesten Schurken, die für die Batman-Serie der 60er geschaffen wurden: Es handelt sich um einen verrückter dicker Professor, der sich nach einem Schlag auf den Kopf für einen ägyptischen Pharao hält und Batman dazu bringt, noch einmal den Batusi zu tanzen. Die Figur passte hervorragend zum überdrehten Charme der Serie, war aber selbst für die Comics zu bescheuert und so ruhte der Pharao für über 40 Jahre, bis man ihn für Batman Confidential wieder aus dem Sarkophag holte.

Hier ist King Tut ein durchtrainierter schlanger Mann, der Tutanchamuns goldene Totenmaske trägt, brutal Leute ermordet und dabei Rätsel hinterlässt. Zum Glück ist immer jemand da, der sie auch hören und weitergeben kann. Bei Rätseln denkt Batman natürlich sofort an den Riddler, aber der sitzt in Arkham und beteuert seine Unschuld. Batma bittet um Hilfe, also wird Edward Nigma zu Batmans Sidekick.

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Batman unter King Tuts Fluch

Titel: The Spell of Tut/Tut’s Case is Shut (dt. Tut ruft – Batman rennt)

Drehbuch: Robert C. Dennis & Earl Barret

Erschienen: 1966 (Batman S02E07-08)


Heilige Hieroglyphen! King Tut ist wieder da! Der Professor (der noch immer keinen Namen hat) ist vom Katheder gestürzt und hat sich am Kopf verletzt und ist rückfällig geworden, nun hält er sich wieder für den ägyptischen Pharao. Diesmal hat er einen besonders tückischen Plan: Er lässt eine Bernsteinkette stehlen, in der eine ausgestorbene Skarabäus-Art konserviert ist (Holy Jurassic Park!), dann erweckt er die Käfer mit Strom wieder zum Leben (Holy Frankenstein!), extrahiert aus ihnen ein Gift und will damit die Bewohner von Gotham City per Trinkwasser zu willenlosen Untertanen machen (Holy Zombies!).

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Wie der Joker nach Arkham kam

Titel: Do You Understand These Rights?/Good Cop, Bad Cop (dt. Neue Kriminelle)

Autor/Zeichner: Andrew Kreisberg/Scott McDaniel

Erschienen: 2008-2009 (Batman Confidential #22-25, 29-30), Paperback 2009 (Dead to Rights); dt. Panini 2010 (Batman Sonderband #23)


Zurück zum Anfang. Nicht ganz zum Anfang, aber knapp danach (siehe Lovers and Madmen). Batman hat gerade zum ersten Mal den Joker gefasst und liefert ihn bei der Polizei ab. „He calls himself the Joker“, sagt er und hinterlässt nur einen Schlüssel für die Handschellen. Er hätte vielleicht noch eine Warnung hinterherschicken sollen, denn die Beamten unterschätzen den Clown, behandeln ihn wie einen normalen Verbrecher. Doch er ist es nicht: Er hat weder Identität noch Fingerabdrücke und schon bald sterben weitere Menschen.

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Two-Faces Secret Origins

Titel: The Secret Origin of Two-Face– Double Take/Two-Face

Autor/Zeichner: Jack C. Harris, Mark Verheiden/Ed Davis, Pat Broderick

Erschienen: 1977, 1989 (DC Super Stars #14, Secret Origins Special #1)


„Secret Origins“ gibt es bei DC schon lange. Seit den 60ern will man den Lesern weismachen, wie die Helden und Schurken „wirklich“ entstanden sind, nur dass es oft ganz anders dabei zuging, als bisher bekannt war. Damit mogelt man mit Retcons, um die Continuity etwas anzupassen oder einfach nur, um Aufmerksamkeit zu erregen. Oft bleibt das Wesentliche allerdings gleich, wird aber nur neu erzählt, so auch bei Two-Face.

Harvey Dent wird in Arkham Asylum von einem Polizisten besucht, der wie Humphrey Bogart aussieht: Detective David Davis hat einst den Gauner Maroni verhaftet, eben den Maroni, der Staatsanwalt Dent mit Säure zu Two-Face verunstaltet hat. (Im Golden Age hieß er noch „Moroni“, allerdings wird die Umbenennung später nicht konsequent durchgehalten.) Nun braucht er Harveys Hilfe, um ein verlorenes Beweisstück zu finden, um Maroni wieder festzunehmen. Dabei stellt sich heraus, dass die Säure eigentlich einst Davis gegolten hat. Harvey folgert daraus, dass seine Wandlung Schicksal sei.

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